Orléans

Nördlichster Punkt der Loire: Orléans mit Kathedrale

Nördlichster Punkt der Loire: Orléans mit Kathedrale

Stadt der legendären Jeanne d'Arc

Wo die Loire ihren nördlichsten Punkt erreicht, liegt die Universitätsstadt Orléans, die im Hundertjährigen Krieg gegen England das letzte Bollwerk Frankreichs war. Am 8. Mai 1429 wurde die Stadt nach monatelanger Belagerung endlich befreit – durch ein Heer, das von einem 17-jährigen Mädchen namens Jeanne d'Arc angeführt wurde. Wegen dieser Großtat ging sie als Legende in die französische Geschichte ein und erhielt den Beinamen Jungfrau von Orléans, was sie nicht davor bewahrte, zwei Jahre später auf dem Scheiterhaufen verbrannt zu werden. Der Herzog von Luxemburg hatte sie gefangen genommen und dem Herzog von Burgund ausgeliefert. Der wiederum verkaufte sie für 10.000 Franken an die Engländer. Mittelpunkt der Altstadt ist der Place du Martroi, auf dem sich seit 1855 ein Reiterstandbild von Jeanne d’Arc befindet.



Sehenswürdigkeiten Orléans


Sologne

Teiche und Wälder

Das naturbelassene Gebiet gehört zu den wald- und wildreichsten Landschaften Zentralfrankreichs. Über 2.800 Teiche zur Fischzucht verteilen sich im Pays de Sologne. Dazwischen gibt es schöne Dörfer zu entdecken, etwa Chaumont-sur-Tharonne mit seinen Backsteinhäusern oder Souvigny-en-Sologne, das einen Besuch wegen seiner Dorfkirche lohnt. Gourmets sollten einen Abstecher nach Lamotte-Beuvron, der Wiege der Tarte Tatin machen.

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