Côte de Nacre

Heute friedlich: D-Day Strand an der Côte de Nacre

Heute friedlich: D-Day Strand an der Côte de Nacre

Badestrand mit Weltgeschichte

An der „Perlmuttküste“ am Ärmelkanal gibt es viele kleine und größere Badeorte mit feinsandigem, breiten Strand, der in der Sonne wie Perlmutt glitzert. Zwischen den Badezonen gibt es immer wieder felsige Abschnitte. Angesichts der heiteren Atmosphäre kann man kaum glauben, dass hier eine der größten Schlachten der Weltgeschichte stattgefunden hat. Am 6. Juni 1944 begann auf der Breite der gesamten Küste die Invasion der Alliierten, die auch als Operation Overload oder noch besser als D-Day bekannt ist. Damit begann die  geplante Eröffnung einer Westfront der Anti-Hitler-Koalition. Wer mehr möchte als baden und radfahren, kann auf dem Circuit de Debarkement die wichtigsten Orte der Invasion besuchen.



Sehenswürdigkeiten Côte de Nacre


Utah Beach

Westlichster Schauplatz des D-Day

Utah Beach war bei der Landung der Alliierten in der Normandie der Deckname für die fünf Kilometer lange Küste zwischen Pouppeville und La Madeleine am Fuß der Halbinsel Cotentin. So weit westlich war ursprünglich keine Landung vorgesehen, jedoch wurde ein Tiefwasserhafen benötigt. Am 6. Juni 1944, dem D-Day, schlug den Soldaten nur wenig Gegenwehr entgegen. Einige deutsche Artilleriestellungen beschossen die Schiffe auf See, konnten dort aber keine Schäden anrichten. Am Ende des Tages hatten mehr als 20.000 Soldaten mit 1.700 Fahrzeugen am Utah Beach französischen Boden betreten.


Omaha Beach

Längster Strand bei der Operation D-Day

Omaha Beach war mit den zehn Kilometern Strand zwischen der Mündung der Vire bei Vierville-sur-Mer und dem kleinen Fischerhafen von Port-en-Bessin der längste Frontabschnitt der alliierten Landung 1944. Die weiter östlich gelegenen Strände hatten die Decknamen Gold, Juno und Sword Beach. 


Parc Naturel Régional des Marais du Cotentin et du Bessin

Vogelparadies auf mooriger Halbinsel

Das Reservat für die Tier- und Pflanzenwelt der Normandie ist 1.450  Quadratkilometer groß. Im Zentrum liegt ein großes Moor, das besonders für Vogelfreunde attraktiv ist. Am besten erkundet man das im Winter oft überschwemmte Moor mit dem Boot auf der Douve und der Taute, zu Fuß oder mit dem Rad. Bester Ausgangspunkt ist die alte Bischofsstadt Carentan.


Bayeux

Altstadtidyll mit gotischer Kathedrale

Die alte Bischofsstadt liegt etwa neun Kilometer südlich des normannischen Küstenabschnitts, an dem die alliierten Truppen 1944 gelandet sind. Die verwinkelte Altstadt mit Bürgerhäusern aus dem 14. bis 18. Jahrhundert ist umgeben von sattgrünen Wiesen, Weiden und Äckern. Mittelpunkt bildet die Kathedrale, ein Meisterwerk normannischer Gotik. Hauptattraktion der Stadt ist aber ein 70 Meter langer Wandteppich aus dem Jahr 1077, der in 58 Szenen die Eroberung Englands durch William the Conqueror darstellt. Die Telle de Conquest ist heute im Centre Guillaume-le-Conquérant ausgestellt. An der Küste wechselt Steilküste mit Sand- und Kiesstränden ab. 

www.bayeux.fr




Reisebeispiele Côte de Nacre

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