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Luberon

Provencalische Bilderbuchlandschaft: Luberon

Provencalische Bilderbuchlandschaft: Luberon

Provenzalische Bilderbuchlandschaft

Die provenzalische Bilderbuchlandschaft wurde von der UNESCO zu einem Biosphärenreservat („Réserve de la Biosphère“) erklärt. Zerklüftete Felsen, wilde Schluchten, karge Gipfel, aber auch Pinienwälder, Lavendel- und Weinfelder prägen das Landschaftsbild. Malerische Dörfer klammern sich an Felshänge. Der 60 Kilometer lange Bergrücken in Ost-West-Richtung ist ein Paradies für Wanderer, Fahrradfahrer und Naturliebhaber. Die Schlucht von Lourmarin teilt den Kleinen Luberon im Westen vom Großen Luberon im Osten ab. Höchster Punkt des Großen Luberon ist der Mourre Nègre mit 1.124 Metern.



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Sehenswürdigkeiten Luberon

Colorado Provençal

Bizarre Landschaft mit einzigartiger Farbenpracht

Rustrel ist zwar nicht so bekannt wie das nahe gelegene Roussillon, doch der Colorado von Rustrel braucht einen Vergleich mit den dortigen Ockerbrüchen nicht zu scheuen. Der Mensch und die Erosion haben hier eine bizarre Landschaft mit einer Farbenpracht geschaffen, die jeden Fotografen begeistert. Zugleich ist der Ockersteinbruch von Rustrel nicht ganz so überlaufen und dazu weitläufiger. Das rund 30 Hektar große Gebiet ist in Privatbesitz und wird von einem Verein betreut. (hin und zurück: 7,5 Kilometer, 2:15 Stunden, auf und ab: 110 Meter). Vom kostenpflichtigen Parkplatz (ca. 5 Euro) aus führen ausgeschilderte Wanderwege durch die Landschaft; eine Erkundung abseits dieser Wege ist nicht erlaubt!

Gorges d´Oppedette

Tiefblicke in die Schlucht des Calavon

Die Wanderung führt über einen Höhenweg mit fantastischen Ausblicken in die bis zu 100 Meter tiefe Schlucht des Calavon. Nach einer Durchquerung auf halber Wegstrecke kann man im malerisch gelegenen Oppedette einkehren, das noch vor 30 Jahren fast ausgestorben war. Zwei Kilometer flussabwärts von der großen Brücke steht die Kapelle Saint Ferreol, welche nach einem Zusammensturz in den 1980er Jahren saniert wurde und heute für Kunstausstellungen und klassische Konzerte genutzt wird. Ursprünglich stand die Kapelle direkt am Flussufer; nach einer Überschwemmung im 17. Jahrhundert wurde sie etwas oberhalb wieder aufgebaut. (hin und zurück: 8,2 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab 290 Meter)

L'Isle-sur-la-Sorgue

Kunst und Antiquitäten an Gassen und Kanälen

Die Geburtsstadt des Dichters René Char ist ein kleines grünes Paradies zwischen den vielen Seitenarmen der Sorgue. Überall stehen Mühlen, deren Schaufelräder sich noch drehen. Die Altstadt ist ein Gewirr aus krummen Gassen und Kanälen. Zu den Waschplätzen am Fluss führen Treppen vom Kai hinunter. Bis ins 19. Jahrhundert war die Inselstadt ein Fischerdorf. Heute ist sie ein Künstler- und Antiquitätenort mit Boutiquen und Trödelmärkten, zu denen Aussteller aus ganz Frankreich kommen. Sehenswert sind die Barockkirche Notre-Dame-des-Anges, das Hôtel Dieu aus dem 17. Jahrhundert und das Hôtel Donadeï de Campredon mit den Ausstellungen zeitgenössischer Kunst.

Mourre Nègre

Zum höchsten Gipfel des Lubéron

Die einfachste Möglichkeit, den höchsten Berg des Luberon zu erklimmen, führt über seine bewaldete Nordseite. Der Mourre Nègre ist ein beliebter, an Sommerwochenenden viel besuchter Aussichtsgipfel und bietet bei klarem Wetter ein grandioses Panorama von den Alpen bis zum Mittelmeer. Beim Aufstieg hat man die Wahl zwischen einer gut ausgebauten Forststraße (flacher und länger) oder einem Fußweg (steiler, steiniger und kürzer). Der Rückweg geht über einen recht steilen, steinigen und schmalen Fußweg und ein kleines Geröllfeld. Daher ist gutes Schuhwerk zu empfehlen. Bei warmen Wetter ist ausreichend Wasser erforderlich. (hin und zurück: 4 Stunden, 10 Kilometer, auf und ab: 610 Meter)

Oppède

Künstlerdorf mit morbidem Charme

Das romantische Dorf im Luberon-Gebirge ist aus einem römischen Oppidum hervorgegangen Im 11. Jahrhundert wurde der Ort zu einer Burg ausgebaut. Im 16. Jahrhundert erlebte der Ort einen Aufschwung. Es kam zum Bau der Kirche und der Befestigungsanlage. 1731 wurde der Ort durch ein Erdbeben zerstört. Was die Naturkatastrophe übrig gelassen hatte, erledigten 1793 die Revolutionäre. Von deren Plünderungen erholte sich das Dorf über ein Jahrhundert lang nicht. 1936 wurden nur noch zehn Einwohner gezählt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der morbide Charme von Oppède-le-Vieux von Künstlern entdeckt. Heute ist der Ort wieder ein funktionierendes Gemeinwesen mit Schule, Sportplätzen und Läden.

Sénanque

Zisterzienserkloster in den Lavendelfeldern

Das Kloster gehört zu den bekanntesten in der Provence. Dass es auch ein beliebtes Fotomotiv ist, liegt an den Lavendelfeldern, die jedes Jahr zwischen Juli und Anfang August ihre Pracht entfalten. Gegründet wurde Sénanque 1148 von Zisterzienser-Mönchen, die für ihre asketische Strenge bekannt waren. Die Klosterregeln waren die strengsten ihrer Zeit. Die schlichten Gebäude entbehren jedes Schmucks. Nur der Kreuzgang hat 48 Arkadenbögen mit kleinen Säulen. In der französischen Revolution wurde Sénanque aufgelöst, aber 40 Jahre später wiederbelebt.

Venasque

Fluchtburg der Päpste am Rande des Luberon

Das mittelalterliche Venasque liegt auf einem steilen Felsvorsprung hoch über der Ebene von Carpentras. Dank seiner architektonischen Geschlossenheit, den idyllischen Plätzen und Brunnen wurde das Dorf zu einem der „Plus beaux villages de France“ erklärt. An drei Seiten ist der ehemalige Bischofssitz von einer Stadtmauer umgeben, die von zahlreichen Türmen verstärkt wird. Lange Zeit haben die Päpste von Avignon den schwer einnehmbaren Felsenort als Fluchtburg benutzt. Bei Gefahr konnte man über die Schluchten der Nesque in der Bergwildnis des Luberon verschwinden.

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