Golfe de Morbihan entdecken
Reiseservice mehr ...

Golfe de Morbihan

Inselreiches Binnenmeer: Golfe de Morbihan

Inselreiches Binnenmeer: Golfe de Morbihan

Prähistorische Funde rund um ein inselreiches Binnenmeer

Der Golf ist eigentlich ein Binnenmeer mit vielen Inseln und ist nur über eine schmale Passage mit dem Atlantik verbunden. Zwischen den Landspitzen sind die Gezeitenströme extrem stark. Wenn die Flut kommt, stürzt das Wasser durch die Passage ins Innere – mit Geschwindigkeiten von bis zu 12 km/h. Die Yachthäfen im Golf stellen daher Lotsen an, die die Freizeitkapitäne sicher wieder aufs offene Meer bringen. Die Wattflächen des Golfs bilden einen besonderen Lebensraum, der vor allem im Winter von Hunderttausenden von Gänsen, Enten und Stelzvögeln bevölkert ist. In der Gegend gibt es eine seltene Fülle prähistorischer Denkmäler: Menhire, Dolmen, Hügelgräber oder Steinkreise zeugen von einer rätselhaften vorkeltischen Hochkultur, deren Alter auf bis zu 6.000 Jahre geschätzt wird.



Frankreich Rundreisen Golfe de Morbihan

Noch nicht das Passende gefunden?
Individuelles Angebot anfordern


Sehenswürdigkeiten Golfe de Morbihan

Guérande

Mittelalterliche Altstadt im Atlantik

Die 15.000-Einwohner-Stadt, die auf bretonisch Gwenrann heißt, gehört heute nicht mehr zur Bretagne sondern zum Pays de la Loire. Die mittelalterliche Altstadt liegt auf einer Halbinsel im Atlantischen Ozean. Sie wird von einer erhaltenen 1.500 Meter langen Stadtmauer mit vier Toren umschlossen. Seinen Aufstieg verdankt Guérande den Salzfeldern, die noch heute etwa ein Viertel der Gemeindefläche ausmachen. Fleur de Sel nennt man das kostbare Meersalz, das an heißen Tagen als dünne Schicht an der Wasseroberfläche anfällt und abgeschöpft wird. Im Musée des Marais Salants in Batz-sur-Mer werden Geschichte und Technik der Salzgewinnung dargestellt.

Menhire von Carnac

Rätsel um 7000 Jahre alte Hinkelsteine

Die über 3.000 Hinkelsteine, die bei Carnac in lockeren Reihen stehen, geben den Archäologen Rätsel auf. Manche von ihnen sind bereits vor 7.000 (!) Jahren aufgestellt worden und damit eher als Pyramiden oder Steinbauten in Indien und China. Die Steine können also nicht von den Druiden stammen, wie man im 19. Jahrhundert annahm. Sie sind das Meisterwerk eines unbekannten, vorkeltischen, westeuropäischen Steinzeitvolkes, das außer gewaltigen Steinsetzungen nichts hinterlassen hat. Menhire gibt es überall an der Westküste Europas von Spanien bis Schottland, doch nirgendwo so viele wie in Carnac. Sagen und Mythen ranken sich um die Steine. Christliche Missionare hielten sie für ein Teufelswerk und ließen Kreuze einmeißeln. Heilerinnen und Hexen versuchten, mit ihrer Hilfe Unfruchtbarkeit zu heilen. Noch heute sieht man Frauen, die bei Vollmond ihre Bäuche an den Steinen reiben. Trotz zahlloser Theorien: Den ursprünglichen Sinn wird jedoch wohl niemand mehr ergründen können. Einzig der Satz von Flaubert trifft mit Sicherheit zu: „Die Steine von Carnac sind große Steine.“

Rochefort en Terre

Frankreichs Antwort auf Rothenburg

Auf einem schroffen Felsen umgeben von Wald und Heide liegt eines der schönsten Dörfer Frankreichs. Geranien und Efeu umranken den uralten Stein. Gassen mit Kopfsteinpflaster werden von Erkerhäuschen gesäumt. Phantasievolle Ladenschilder zeigen an, dass sich mittlerweile viele Künstler in dem autofreien Ort niedergelassen haben, die ihre Werke verkaufen. Besonders malerisch sind der Place du Puits und die Rue Saint-Michel. Stiftkirche und Burgruine zeugen von einer bedeutenden Vergangenheit. Wer dem Rummel entgehen möchte, besucht den Ort am besten vormittags.

Zur Webseite:
www.rochefortenterre-tourisme.bzh

Neugierig auf unsere Rundreisen geworden?

Alle Frankreich Rundreisen anzeigen
Nach Oben