Côte Basque

Felsen, die der Brandung trotzen: Côte Basque

Felsen, die der Brandung trotzen: Côte Basque

Badestrände, Steilklippen und mächtige Brandung

Sie ist zwar nur 30 Kilometer lang, doch voll wilder Schönheit: Die Côte Basque mit ihren steilen Klippen und zerklüfteten Felsen, die der mächtigen Brandung trotzen, bildet bis hinunter zur spanischen Grenze einen reizvollen Gegensatz zu den endlosen Sandstreifen ihrer nördlichen Nachbarin, der Cote d'Argent. Bis Mitte des 17. Jahrhunderts lebten die baskischen Küstenbewohner vom Walfang, dann zogen sich die Riesensäuger immer weiter zurück und zwangen die Fischer, auf Sardinen-, Sardellen- und Thunfischfang umzustellen. Zur gleichen Zeit wurden die Fischerdörfer an der Côte Basque als Badeorte entdeckt – allen voran Biarritz. 



Sehenswürdigkeiten Côte Basque


Biarritz

Vom Fischerdorf zum Urlaubsort für den europäischen Adel

Im 19. Jahrhundert erwählte Eugenie de Montijo das ehemalige Fischerdorf zu ihrer Sommerresidenz und ließ sich von ihrem kaiserlichen Gatten Napoleon III den prächtigen Palast Villa Eugenie direkt am Meer errichten. Könige, Großfürsten und Geldadel folgten, und aus dem kleinen Badeort wurde ein exklusives Seebad mit internationalem Ruf. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts war Biarritz die mondäne Kulisse für englische Lords, den russischen Hochadel, deutsche Barone und spanische Aristokraten. Später kamen Künstler, Hollywoodstars, Politiker und Emporkömmlinge. Prunkvillen entstanden, die kaiserliche Sommerresidenz wurde 1884 zum „Hotel du Palais Biarritz“ mit einem Spielcasino umfunktioniert, 1888 entstand in dem baskischen Nobelort einer der ersten Golfplätze auf dem europäischen Kontinent. Die großen Zeiten sind zwar längst vorüber, doch vieles erinnert noch an den alten Glanz.


Bayonne

Gasconische Traditionen und ein Volksfest im August

Die Stadt mit knapp 50.000 Einwohnern liegt fünf Kilometer hinter der Küste und hat sich ihre gasconische Eigenart besser erhalten können als Biarritz. Die Stadt galt im Mittelalter als Tor zu den Westpyrenäen und war entsprechend stark befestigt. Die Stadtmauer ist heute in einen Park integriert, der sich ringförmig um die Altstadt zieht. Von besonderer Bedeutung sind die Kathedrale, die Kunstsammlung des Musée Bonnat-Helleu und das Musée Basque. Die Fêtes de Bayonne, ein fünftägiges Fest Anfang August, zieht Sommer für Sommer über eine Million Besucher an und ist nach der Fiesta de San Fermin im spanischen Pamplona das zweitgrößte Fest der Basken. Höhepunkt des Festes ist ein Stierlauf. 

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