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Pyrenées Occidentales

Sanftes Mittelgebirge: Pyrenées Occidentales

Sanftes Mittelgebirge: Pyrenées Occidentales

Sanftes Mittelgebirge zwischen Atlantik und Zentralpyrenäen

Der westliche Abschnitt der Pyrenäen wird auch Pyrenées Basque oder Pyrenées Atlantiques genannt. Ihr höchster Punkt ist der Pic d'Anie mit 2504 Metern Höhe, der ganz im Osten liegt. Von dort fällt das Gebirge nach Westen hin bis zur Cote Basque ab. Größtenteils ist es ein sanftes Mittelgebirge, das von Laubwäldern und Wiesen geprägt ist. Aus dieser Gegend stammt auch das französischste aller Kleidungsstücke, die Baskenmütze. Sie wurde von den Schäfern rund um Oloron-Sainte-Marie als Schutz vor der Sonne getragen.



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Sehenswürdigkeiten Pyrenées Occidentales

Mémorial National de Gurs

Spanische Freiheitskämpfer und deutsche Juden

Noch vor Beginn des Zweiten Weltkrieg errichtete die französische Regierung bei Gurs ein Lager für Flüchtlinge aus dem spanischen Bürgerkrieg. Obwohl Frankreich die Anti-Franco-Koalition unterstützt hatte, fanden sich die Freiheitskämpfer auf französischem Boden plötzlich hinter Stacheldraht wieder. Ab 1939 wurden in Gurs Flüchtlinge aus Deutschland und Österreich interniert. Nachdem die Wehrmacht Frankreich zur Kapitulation gezwungen hatte und die Nazis 1940 im Süden Frankreichs das Vichy-Regime installiert hatten, wurden 17.000 Juden aus Südwestdeutschland nach Gurs verschleppt. Ab 1942 wurden viele von ihnen in Vernichtungslager deportiert, vor allem nach Auschwitz. Heute befindet sich auf dem Gelände des Lagers eine Gedenkstätte.

Mehr Info:
www.memorialmuseums.org

Oloron-Sainte-Marie

Aquitanisches Städtchen mit lebendigem Flair

Das 10.000-Einwohner-Städtchen mit lebendigem Flair liegt am Fuß der aquitanischen Pyrenäen. Zwei Flüsse vereinigen sich hier zur Gave d'Oloron und geben dem Stadtbild ein idyllisches Gepräge. Im Westen der Stadt steht die Bischofskirche Sainte Marie aus dem 12. Jahrhundert, über deren Portal apokalyptische Motive neben Szenen des mittelalterlichen Lebens abgebildet sind. Die schönste Aussicht auf den Ort hat man von der Kirche Ste-Croix auf dem Burgberg.

Saint-Jean-Pied-de-Port

Mittelalterliches Städtchen am Jakobsweg

Die 1500-Einwohner-Stadt ist schon seit dem 12. Jahrhundert bekannt, als sie die Grenze zum Königreich Navarra befestigen sollte. Der heutige Name der Stadt „Heiliger Johann am Fuße des Passes“ ist abgeleitet aus ihrer Lage am Beginn der Passstraße nach Roncesvalles/Spanien. Sie ist die letzte Station auf dem Jakobsweg in Frankreich. Die Altstadt ist immer noch von einer Stadtmauer umgeben. Wer sich auf der Pilgerstraße von Nordosten der Stadt nähert, betritt sie durch das Jakobus-Tor, das zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Noch heute gibt es in der Altstadt die traditionellen Herbergen für die Pilger. Die Häuser und Mauern sind aus rosa bzw. grauem Sandstein gebaut.

Zur Website:
www.saintjeanpieddeport-paysbasque-tourisme.com

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