Untere Loire

Gute Lage: Coteaux de Layon an der Unteren Loire

Gute Lage: Coteaux de Layon an der Unteren Loire

Sonnenreiche Weinlandschaft im Westen Frankreichs

Der Unterlauf der Loire ist eine sonnenreiche Landschaft, in der Obst, Gemüse und gute Weine gedeihen. Das Anjou in Frankreichs Westen war langezeit ein bedeutendes Herzogtum, das auf die Normannen zurückgeht und seit dem 12. Jahrhundert den Namen Plantagenêt trug. Im Hohen Mittelalter reichte der Einfluss der Herzöge von Anjou von den Pyrenäen bis Südschottland. Ihre Macht spiegelt sich wider in ihrem zentralen Schloss in Angers.



Sehenswürdigkeiten Untere Loire


Angers

Mittelalterliche Festungsstadt an der Loire

Die Hauptstadt des Anjou liegt im Tal der Loire. Die Altstadt mit ihrer mittelalterlichen Kathedrale gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Imposant ist das Schloss aus dem 13. Jahrhundert, das mit seinen vielen Türmen wie eine Festung wirkt. Im Inneren ist ein besonderes Kunstwerk ausgestellt: ein 105 Meter (!) langer und 4,5 Meter hoher Wandteppich aus dem 14. Jahrhundert. Er stellt den Weltuntergang nach der Offenbarung des Johannes dar und ist ein einzigartiges Beispiel für die Webekunst des Mittelalters.


Guérande

Mittelalterliche Altstadt im Atlantik

Die 15.000-Einwohner-Stadt, die auf bretonisch Gwenrann heißt, gehört heute nicht mehr zur Bretagne sondern zum Pays de la Loire. Die mittelalterliche Altstadt liegt auf einer Halbinsel im Atlantischen Ozean. Sie wird von einer erhaltenen 1.500 Meter langen Stadtmauer mit vier Toren umschlossen. Seinen Aufstieg verdankt Guérande den Salzfeldern, die noch heute etwa ein Viertel der Gemeindefläche ausmachen. Fleur de Sel nennt man das kostbare Meersalz, das an heißen Tagen als dünne Schicht an der Wasseroberfläche anfällt und abgeschöpft wird. Im Musée des Marais Salants in Batz-sur-Mer werden Geschichte und Technik der Salzgewinnung dargestellt.


Les Machines de l’île

Maschinenwesen aus der Welt von Jules Verne und Leonardo

Das neuartige Kunstprojekt auf den ehemaligen Werften präsentiert große mechanische Objekte aus den imaginären Welten von Jules Verne, Leonardo da Vinci und aus der industriellen Geschichte von Nantes.  Mit zwölf Metern Höhe ist Le Grand Eléphant das größte Objekt. In der 40 Tonnen schweren, beweglichen Skulptur finden bis zu 35 Personen Platz. Alle Objekte sind in der Lagerhalle wie in einem Museum zu besichtigen. Die 13 Meter lange und 37 Tonnen schwere mechanische Spinne La Princesse wurde während der Feierlichkeiten zur europäischen Kulturhauptstadt 2008 erstmals im englischen Liverpool präsentiert, wo sie vom 3. bis zum 7. September durch die Stadt zog. Die aus Stahl und Pappelholz gefertigte Maschine wurde von 12 Personen gesteuert.


Nantes

Brasserien und Belle Epoque

Die 300.000-Einwohner-Stadt an der Loire war jahrhundertelang die Hauptstadt der Bretagne. Davon zeugen herausragende Bauten wie das Schloss und die Kathedrale. Die große Universität verleiht der altehrwürdigen Herzogsresidenz ein jugendliches Flair, besonders am Place du Bouffay in der Altstadt, wo täglich außer montags der Gemüsemarkt stattfindet. In Nantes steht auch eine der bekanntesten Brasserien Frankreichs – La Cigale von 1895, wo man umgeben von der Pracht der Belle Epoque wunderbar essen kann. Empfehlenswert ist auch eine zweistündige Bootsfahrt auf dem Erdre, einem Nebenfluss der Loire.


Naturpark Brière

Sumpf- und Lagunenlandschaft

Das wilde Gebiet des Brière liegt zwischen der Loire im Süden und der Brivet Quelle. Es umfasst 49.000 Hektar, wovon 7.000 Hektar Moor sind. 1970 wurde das Brière zum Naturpark erklärt – einer der ersten in Frankreich. Zahllose Wasservögel werden geschützt, aber auch die traditionelle Lebensweise in den 21 Dörfern des Gebiets. Wer die 135 Stufen des Turms von St. Lyphard erklimmt, wird mit einer grandiosen Rundumsicht über das Moor belohnt.




Reisebeispiele Untere Loire

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