Niolo

Casamaccioli in der Hochebene Niolo

Casamaccioli in der Hochebene Niolo

Abgelegene Hochebene in Zentralkorsika

Die Hochebene ist eingekeilt von hohen Bergen und engen Schluchten und ist daher eine der entlegensten Gegenden Korsikas. Im Norden begrenzt der Monte Cinto das Gebiet, im Westen versperren die Massive des Paglia Orba und des Capo Tafonato den Weg. Distanzen, die auf der Landkarte wie ein Katzensprung aussehen, werden von auch mit dem Auto schnell zu einer Halbtagestour. Zum Niolo gibt es nur zwei Zugänge: Im Osten die Scala di Santa Regina mit ihrem sagenumbobenen Golo-Tal. Die alten Bergpässe der Hirten werden heute fast nur noch von Wanderern genutzt. Nicht nur freilaufende Hausschweinen begegnet man im Niolo auf Schritt und Tritt, sondern auch einer Unzahl an Schafen und Ziegen. Deren Milch wird auch heute noch zu einem weichen und sehr würzigen Rohmilchkäse verarbeitet.



Sehenswürdigkeiten Niolo


Corte

Urkorsisches Adlernest mit uneinnehmbarer Zitadelle

Wie ein Adlernest liegt die Altstadt von Corte über dem Zusammenfluss von drei Flüssen. In dieser strategisch günstigen Lage kontrollierte die einstige Hauptstadt der Insel den Verkehr von Nord nach Süd durch das Tavignano-Tal. Die einzige Stadt im inneren der Insel hat heute wieder eine Universität mit einer Fakultät für korsische Sprache und ist Symbol des Unabhängigkeitsstrebens. Besonders sehenswert ist die uneinnehmbare Zitadelle über fast senkrecht aufragenden Felsen. Von Corte empfiehlt sich ein Tagesausflug in das Restonica-Tal, das von malerischen, spitzen Felsgipfeln gerahmt wird.


Lana Corsa

Atelier für korsische Weberkunst

Korsische Schafe sind an das Klima der Insel angepasst und haben ein dichtes, langes Fell, das eine wasserabweisende, warme Wolle ergibt. Der Farbton dieser natürlich weißen, beigen oder schwarzen Wolle variiert von Jahr zu Jahr. Lana Corsa hat sich zum Ziel gesetzt, das traditionelle Weberhandwerk wiederzubeleben. Das Atelier verkauft Westen, Pullover, Teppiche und Decken, die auf authentischen Webstühlen aus Holz gewebt sind. 

Nähere Informationen:
www.lana-corsa.com


Monte Cinto

König der korsischen Berge

Der mit 2.706 Metern höchste Berg von Korsika ist gerade einmal 23 Kilometer vom Meer entfernt. Bei klarer Sicht kann mann die Zitadelle von Calvi sehen. Man kann den Berg von der Nordseite aus besteigen. Die anspruchsvolle Tour beginnt dann in Haut-Asco. Wegen der Länge der Wanderung muss man früh beginnen und ausreichend Wasser und Verpflegung mitnehmen. (hin und zurück: 8 Stunden, 11,6 Kilometer, auf und ab: 1240 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de


Restonica-Tal

Filmreife Hochgebirgskulisse

Das Tal, das von Corte nach Südwesten ins Gebirge führt, ist eines der schönsten auf Korsika – und eines der meistbesuchten. Die äußerst schmale Straße am Restonica-Fluss überwindet auf einer Entfernung von 15 Kilometern einen Höhenunterschied von fast 1000 Meter. Am Ende des Tales liegt die Bergerie de Grotelle. Zwei Ziele, die innerhalb von einer bzw. zwei Stunden erreichbar sind, sind die beiden Seen, Lac de Capitello und Lac de Melo. Wer höher hinaus will, kann zum Oriente-See auf 1000 Metern Höhe gehen. 


Vallée d’Asco

Wildromantisches Gebirgstal am Monte Cinto

Das lange Gebirgstal in Zentralkorsika wird durch eine Panoramastraße erschlossen, die bis auf das Dach von Korsika führt. Sie endet in Haute Asco am Fuße des Monte Cinto, dem mit 2706 Metern höchsten der Insel. Am Anfang fährt man durch eine 10 Kilometer lange Schlucht, die Gorges de l’Asco, ein Eldorado für Wanderer, Kletterer und Kanufahrer. Im ehemaligen Hirtendorf Asco kann man bei einem Espresso den Blick ins Tal genießen und Honig aus Rosmarin- oder Lavendelnektar kaufen. Weiter geht vorbei am Monte Padro und dem Capo Bianco-Massiv durch den Forêt de Carrozzica. In dem undurchdringlichen Schwarzkiefernwald leben wilde Mufflons und Steinadler. In steilen Kehren geht es hinauf bis nach Haut Asco mit Skilift einem ganzjährig geöffnetem Restaurant. 


Zitadelle von Corte

Uneinnehmbares Adlernest

Die einzige größere  Festung im Landesinnern liegt auf einem Felsen, der bereits im 9. Jahrhundert befestigt war. Die heutige Burg wurde 1419 unter dem Vizekönig von Aragonien gebaut. Besonders beeindruckend ist die Südspitze des Felssporns. Das „Adlernest“ ist über eine Treppe aus Restonica-Marmor zu erreichen. Unter Louis Philippe wurden die Häuser und die Kapelle wurden zerstört, um einer Garnison Platz zu machen. 
Im Ersten Weltkrieg waren deutsche Kriegsgefangene in der Zitadelle untergebracht. Im Zweiten Weltkrieg wurden unter der italienischen Besatzung korsische Patrioten gefangen gehalten. Ab 1962, nach dem Ende des Algerienkriegs, war die Fremdenlegion stationiert. Heute beherbergt die Zitadelle das Nationalparkbüro und ein Museum über korsische Geschichte.




Reisebeispiele Niolo

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