Naturpark Loire-Anjou

Artenreiches Landschaftsidyll: Naturpark Loire-Anjou

Artenreiches Landschaftsidyll: Naturpark Loire-Anjou

Natürlicher Artenreichtum im UNSECO-Welterbe

Der Regionale Naturpark liegt zwischen deren ehemaligen Hauptstädten Angers und Tours. Er erstreckt sich beiderseits der Loire, der größere Teil liegt jedoch im Süden, wo Nebenflüsse münden in die Loire münden. Im Bereich des Naturparks ist die Loire noch heute ein frei fließendes Gewässer ohne Staudämme oder Schleusen. Durch die Bewahrung der natürlichen Umwelt hat sich der Artenreichtum der Region enorm entwickelt. Abseits der geschützten Kernzonen wird Wein mit der Herkunftsbezeichnung Anjou bzw. Saumur angebaut. Aus dem Tuffstein wurden Steine für die vielen Schlösser der Loire gewonnen. Der Regionalpark gehört inzwischen Weltkulturerbe der UNESCO.



Sehenswürdigkeiten Naturpark Loire-Anjou


Abtei Fontevraud

Größte Klosterstadt Europas

Den Grundstein zu dem monumentalen Komplex legte im 12. Jahrhundert ein Wanderprediger. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Kloster stetig erweitert, so dass ein ganze Klosterstadt entstand, in der sich romanische, gotische und Renaissance-Stile verbinden. In der Abteikirche liegen mehrere Könige begraben, darunter Richard Löwenherz und Johann Ohneland. Die UNESCO hat Fontevraud zum Welterbe erklärt und dies damit begründet, dass es sich um Europas größten Klosterkomplex handelt. Etwas Besonderes ist die romanische Küche, von denen es nur noch ganz wenige gibt. Sie ist wie das Baptisterium achteckig und so raffiniert verschachtelt, dass in den Nischen verschiedene Feuerstellen Platz finden.


Saumur

Wein- und Sektkeller im Schatten der Burg

Das mittelalterliche Städtchen an der unteren Loire beeindruckt mit einem geschlossenen Stadtbild von der Flussseite her und einer mächtigen Burg, die zu den schönsten an der Loire gerechnet wird. Im 16. Jahrhundert erlebte Saumur als geistiges Zentrum der Hugenotten eine Blüte. Nachdem sie vertrieben waren, fiel die Stadt in einen Dornröschenschlaf. Die Akademie schloss und die Bevölkerung wanderte ab, da die Wirtschaft stagnierte. Heute ist das 30.000-Einwohner-Städtchen Mittelpunkt des Weinbaugebiets Anjou-Saumur. Am Stadtrand reihen sich die Wein- und Sektkeller aneinander.

Näheres unter:
www.ot-saumur.fr


Schloss Brézé

Weinfässer in mittelalterlichem Höhlenkeller

Das kleine Schloss stammt größtenteils aus dem 16. bis 19. Jahrhundert. Dabei geht die Geschichte auf das Jahr 1060 zurück. Aus dem Mittelalter stammen noch die Zugbrücke, die Keller und ein altes System von Höhlen, die in den Tuffstein gegraben sind und von den Trockengräben aus zugänglich sind. Heute ist Schloss Brézé Mittelpunkt eines renommierten Weinguts mit 30 Hektar Anbaufläche. In den Höhlen-Kellern, die für Besucher geöffnet sind, gibt es eine Bäckerei, einen Raum für die Seidenraupenzucht, ein Kelterhaus und auch Weinkeller.

Näheres unter:
www.chateaudebreze.com




Reisebeispiele Naturpark Loire-Anjou

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