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Dauphiné

Schwindelerregend: Combe Laval in der Dauphiné

Schwindelerregend: Combe Laval in der Dauphiné

Dramatische Schluchten und hochalpine Passstraßen

Bevor das Gebiet zwischen Rhône und italienischer Grenze 1349 zu Frankreich kam, war es ein eigenständiger Feudalstaat. Das Wappen – zwei blaue Delfine mit roten Flossen – und der Name Dauphiné (Delfinat) gehen auf den Grafen von Albon zurück, der sich ab 1122 Delfinus nannte und Grenoble zur Hauptstadt machte. Geographisch gruppiert sich die Dauphiné rund um das grandiose Massif des Ecrins südöstlich von Grenoble, das bis zu 4.100 Meter aufragt. Das hochalpine Gebirge wird von dramatischen Schluchten durchschnitten. Über die wilden Gebirgsketten führen die höchsten Pässe der Alpen.



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Sehenswürdigkeiten Dauphiné

La Meije

Senkrechte Felswände und Gletscherfelder

Der 3983 Meter hohe Berg im Massif des Ecrins ist im Norden und Osten von großen Gletschern umlagert. Von Süden zeigt sich der Berg in überwältigender Schönheit. Über dem Etançongletscher ragt eine senkrechte Granitwand 800 Meter empor. Obwohl die Meije die 4000-Meter-Marke knapp verfehlt und von der benachbarten Barre des Écrins deutlich überragt wird, dürfte sie nach dem Mont Blanc der bekannteste Berg Frankreichs sein. Basis für Erkundungen der Meije Gruppe ist La Grave. Dort ist auch die Talstation der Seilbahn, auf den Col de Ruillans.

Lac de Monteynard

Spaziergang über zwei Seilbrücken

Die Flüsse Drac und Ebrons werden durch einen 145 Meter hohen Damm zu einem künstlichen See aufgestaut, der nicht nur zur Gewinnung von Elektrizität genutzt wird. Der zehn Kilometer lange See ist bei Surfern und wegen seines Fischreichtums auch bei Anglern beliebt. Baden ist ebenfalls erlaubt. Im Süden des Sees überqueren zwei Seilbrücken für Fußgänger den See. Damit die ca. 200 Meter langen Brücken nicht allzu sehr schwanken, sind sie mit besonderen Kabeln stabilisiert. Ein Wanderweg führt über beide Brücken. (hin und zurück: 9,8 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab: 350 Meter)

Massif des Écrins

Wildeste Gebirgsgruppe der Alpen

Der höchste Gebirgsstock im Dauphiné ist nach dem Mont Blanc Massiv auf das eindrucksvollste der französischen Alpen. Die Gebirgsgruppe erstreckt sich zwischen Grenoble im Nordwesten, Briançon im Osten und Gap im Süden. Ein Nationalpark schützt die stark vergletscherte Kernzone samt den südlichsten Viertausender der Alpen. Vielen Bergsteigern gilt das Massiv, das auch Pelvoux genannt wird, als die wildeste Gebirgsgruppe der Alpen.

Route Napoléon

Geschichtsträchtige Ferienstraße durch Provenzalischen Alpen

Nach seinen katastrophalen Niederlagen in Russland und in der Völkerschlacht bei Leipzig wurde Napoléon von den Siegermächten nach Elba verbannt. Völlig überraschend brach er mit 800 Getreuen am 26. Februar 1815 aus und segelte nach Cannes. Wegen der vielen Gegner im Rhonetal zog er den Weg durch die Alpen vor. Der Marsch von Cannes über Gap nach Grenoble wurde zum Triumphzug: Seine Anhängerschaft vervielfachte sich. Die Soldaten, die ihn hätten aufhalten sollen, liefen zu ihm über. Der Siegestaumel dauerte jedoch nur 100 Tage und fand in Waterloo ein fürchterliches Ende. Heute heißt seine legendäre Marschroute Route Napoléon. Sie ist zugleich eine der schönsten Ferienstraßen Frankreichs und größtenteils mit der N85 identisch.

Route:
goo.gl

Tain-l’Hermitage

Berühmter Weinberg im Rhoneknie

Das Winzerdorf Tain auf der linken Seite der Rhone ist keltischen Ursprungs und schon über 2.000 Jahre alt. Es liegt am Fuß eines der berühmtesten Weinberge Südfrankreichs. Dort werden kraftvolle Rotweine und aromatische Weißweine angebaut. Im Ort gibt es eine Winzergenossenschaft und mehrere Dependancen von Gütern, wo man Wein probieren und kaufen kann.

Wanderung: Grottes de Choranche

Zauberhafte Tropfsteinhöhle

Der Gebirgsstock des Vercors im äußersten Westen der französischen Alpen ist ein Karstgebirge, das „durchlöchert ist wie ein Schweizer Käse“ (Rother Wanderführer). Über 3000 Höhlen sind bekannt, die berühmtesten von ihnen sind die Grottes de Choranche. Bisher sind fünf Höhlen öffentlich zugänglich, doch dahinter gehen überall Gänge in die unerforschte Tiefe. Die zarten Stalaktiten sind durch die gekonnte Beleuchtung noch eindrucksvoller. Wer in der Hauptsaison nicht auf dem überfüllten Parkplatz Schlange stehen möchte, kann sein Auto unten in Choranche abstellen und zu Fuß durch eine Schlucht gehen, wo man an den Cascade de Tuf vorbeikommt. (Hin und zurück: 5,9 Kilometer 2 Stunden, auf und ab: 300 Meter)



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Briançon

Festung am Fuß des Col de Montgenèvre

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