Cornouaille

Cap Sizun in der Cornouaille

Cap Sizun in der Cornouaille

Ehemaliges Herzogtum an der Südküste

Das historische Herzogtum reicht von der Pointe du Raz im äußersten Nordwesten bis nach Quimperlé im Südosten. Der Name „Cornouaille“ ist von Cornwall abgeleitet. Im 5. und 6. Jahrhundert flüchteten nämlich christianisierte Kelten vor den heidnischen Angelsachsen von Cornwall  über den Kanal in die Bretagne. Unter dem ersten Herrscher Dagan und gründeten sie ein Königreich, um das sich Sagen und Legenden ranken. Tristan und Isolde sollen hier gelebt haben. Ihre Burg soll in Plmarc'h gestanden haben.



Sehenswürdigkeiten Cornouaille


Concarneau

Wuchtige Festung im Hafenbecken

Wie eine schwimmende Festung liegt die Altstadt von Concarneau im großen Hafenbecken. Von drei Seiten ist die Ville Close von Meer und wuchtigen Mauern umgeben. Zugänglich ist sie nur über eine einzige Brücke und eine Fährverbindung. Während Thunfischtrawler und kreischende Möwen die Stadt umrunden, kann man innerhalb der Altstadt durch enge Gassen flanieren und mittelalterliche Pecherker und die Granithäuser des Bürgertum bewundern. Abwechslung bieten auch der große, sehenswerte Markt (montags und freitags) und die angrenzende Markthalle mit all ihren Köstlichkeiten.

Nähere Informationen:
www.tourismeconcarneau.fr


Fouesnant

Spritziger Apfelwein und weiße Strände

Das bretonische Provinzstädtchen mit gut 9.000 Einwohnern ist vor allem für seine spritzigen Apfelweine bekannt, die hier seit den 1950iger Jahren produziert werden und angeblich zu den besten Frankreichs zählen. Gefeiert wird der Apfelbaum in der Fête des Pommiers, das jeweils am dritten Julisonntag stattfindet. Daneben ist die Stadt stolz auf ihre wunderschöne romanische Kirche. St-Pierre stammt aus dem 12. Jahrhundert. Rund um Fouesnant geibt es ein paar nette Badestrände, von denen der längste auf der Landzunge von Mousterlin liegt.


Pointe du Raz

Sturmumtoste Westspitze Frankreichs

An drei Seiten von Meer umgeben ist Frankreichs westlichstes Kap – das dramatische Pointe du Raz. 70 Meter hoch ist die Landspitze, die mit steilen Klippen in das strömungsreiche Meer hineinragt. An der Südseite der Halbinsel liegen malerische Fischerdörfer und Badeorte. Besonders wild sind die Felsformationen am Fischereihafen St. Guénolé. Dazwischen finden sich immer wieder Strände mit feinem Sand. Fähren führen von Audierne zu der vorgelagerten, von Stürmen umtosten Ile de Sein.


Pointe du Van

Quellenheiligtum am Felsenkap

Das Felsenkap auf Cap Sizun im äußersten Westen der Bretagne ist etwas weniger schroff als sein Gegenstück, die Pointe du Raz. Ein Kap mit Heidelandschaft, einer Kapelle und einem Quellenheiligtum. Von der Pointe du Raz ist sie durch die Baie des Trépassés getrennt. Besonders malerisch sind die vorgelagerten kleinen Inseln, die von Seevögeln aller Art bevölkert sind.


Quimper

Fachwerkkunst am schönsten Fluss Frankreichs

Am Zusammenfluss (kemper) von Steir und Odet – rund 15 Kilometer nördlich ihrer Mündung in den Atlantik – war bereits im 6. Jahrhundert ein Flusshafen, den der legendäre König Gradlon zum Hauptsitz seines Reiches machte. Ab 1066 regierten in Quimper die Herzöge der Cournaille. Von der glänzenden Geschichte der 60.000-Einwohner-Stadt zeugt die hochgotische Cathédrale St-Corentin. Drei Jahrhunderte dauerte der Bau. Von seiner vollendeten Schönheit schwärmen Kunstgeschichtler bis heute. Im Schatten der Kathedrale ducken sich krumme Fachwerkhäuser an Kopfsteinpflastergassen. 




Reisebeispiele Cornouaille

Nach Oben