Ceret

Künstlerstädtchen in den Ostpyrenäen: Ceret

Künstlerstädtchen in den Ostpyrenäen: Ceret

Künstlerstädtchen in den Ostpyrenäen

Das Künstlerstädtchen in den Ostpyrenäen liegt südlich von Perpignan nahe der spanischen Grenze. In der uralten Kulturlandschaft von Languedoc Roussillon kommen Naturliebhaber und Kulturinteressierte gleichermaßen auf ihre Kosten. Im Westen erhebt sich der Pic de Cannigou (2.785 Meter), von dem man an klaren Tagen eine phantastische Sicht hat. Weiter südlich fließt die Tech durch die malerische Gorge de la Fou, eine bis zu 100 Meter tiefen Schlucht. Ceret selbst, wo in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts berühmte Maler wie Gris, Braque, Picasso oder Chagall gewohnt haben, ist vor allem für sein einzigartiges Musée d'Art Moderne bekannt. Über 50 Werke von Picasso sind dort ausgestellt.



Sehenswürdigkeiten Ceret


Musée d'Art moderne Ceret

Werke von Picasso, Matisse und Chagall

Das einzigartige Museum enthält eine Sammlung von rund 700 Arbeiten moderner Künstler. Zum Fundus gehören mehr als 50 Werke von Pablo Picasso, mehr als ein Dutzend Zeichnungen von Henri Matisse, ein großformatiges Gemälde von Marc Chagall sowie diverse Arbeiten von Joan Miró, Jean Cocteau, Raoul Dufy, Juan Gris, Aristide Maillol, Chaim Soutine, André Masson, Manolo Martínez Hugué, Auguste Herbin sowie von Joan Brossa, Pinchus Kremegne, Jean-Louis Vila und anderen. Von besonderen Interesse sind Chagalls Gouache. Die Kuh unter dem Regenschirm, die 28 rot-braun-gelben Tonschalen von Picasso mit Stierkampf-Szenen sowie eine gleichfalls von Picasso stammende Zeichnung, La Sardane à la Colombe.


Gorges de la Fou

Sagenumwobene Schlucht am Fuß der Pyrenäen

Die „Narrenschlucht“ liegt am Fuß der Pyrenäen kurz hinter dem Ort Arles-sur-Tech. Dort hat sich der Wildwasserbach Fou einen beeindruckenden Canyon gegraben. Zahlreiche Sagen ranken sich um die steil abfallenden Klippen und rötlichen Felsblöcke, die über dem schmalen Pfad scheinbar bis in den Himmel ragen. Die Schlucht ist nur zu Fuß passierbar und eintrittspflichtig. Netze und Fußgängerbrücken sind an gefährlichen Abschnitten installiert.


Pic de Cannigou

Aussichtsberg der Ostpyrenäen

Der östlichste Berggipfel der Pyrenäen hat eine Höhe von 2.784 Metern und galt lange als höchster Berg Kataloniens. Meist ist er bis in den Frühsommer hinein schneebedeckt und weithin sichtbar. Von oben hat man an klaren Tagen eine grandiose Aussicht. Zum Ausgangspunkt der Wanderung führt eine Piste, die aber auch ohne Allradantrieb zu befahren ist. Die Ersteigung des Canigou ist kein Spaziergang, sondern eine fünfstündige Bergwanderung. 600 Höhenmeter sind zu überwinden, aber es gibt nur wenige steile Anstiege und kaum technische Schwierigkeiten. Auch die Orientierung macht keine Probleme. 




Reisebeispiele Ceret

Nach Oben