Propriano

Sandstrände in der Umgebung: Leuchtturm bei Propriano

Sandstrände in der Umgebung: Leuchtturm bei Propriano

Vom Fischerdorf zum Badeort

Der kleine Ort im Südwesten Korsikas liegt am Golf von Valinco, umgeben von mediterraner Macchia und fruchtbaren Feldern. Wegen der idealen Wassersportmöglichkeiten hat sich das einstige Fischerdorf zu einem quirligen Ferienort entwickelt. Im schönen, gewachsenen Ortskern, am Yachthafen und rund um die bunten Hafenrestaurants herrscht eine fröhliche Ferienstimmung. In der Umgebung finden sich Sandstrände, etwa in Portigliolo oder Campomoro. Von Campomoro führt ein 15 Minuten langer Küstenweg zu einem genuesischen Turm, von dem aus man eine schöne Aussicht über den Golf hat.



Sehenswürdigkeiten Propriano


Auf den Monte San Petru

Aussichtsbalkon über dem Golf von Propriano

Dramatische Felsblöcke und großartige Ausblicke über den Süden Korsikas, zu den Bavella-Türmen und zum Golf von Valinco machen den Aufstieg auf den 1400 Meter hohen Monte San Petru zu einem glorreichen Erlebnis. 2009 hat es einen Waldbrand gegeben. Inzwischen kann man beobachten, wie sich die Natur erholt. (Hin und zurück: 8,2 Kilometer, 3,15 Stunden, auf und ab: 426 Meter)


Cauria

4.000 Jahre alte Hinkelstein-Allee

Südlich von Sartène errichteten Angehörige einer Megalithkultur vor mehr als 4000 Jahren über 20 große Steinsäulen, die in Reih und Glied stehen. Manche der wuchtigen Säulen gelten aufgrund ihrer Form als Phallus und damit als Symbol für Fruchtbarkeit. Die aufrechten Steinsäulen markierten aber auch wichtige Handelswege, Flüsse, oder wie in Cauria, Quellen. Im Frühling, wenn sie von einem Meer von Blumen umgeben sind, ist diese im Mittelmeerraum einzigartige Hinkelsteinallee besonders eindrucksvoll.


Filitosa

Von Korsikas rätselhafter Vorgeschichte

Filitosa ist eine der Schlüsselorte der korsischen Vorgeschichte. Die befestigten Unterstände, die Rundbauten und Fundamenten von Hütten sind seit dem 6. Jahrtausend vor Christus (!) besiedelt – erst von Hirten, ab 3500 v. Chr. von den Megalithikern und ab 1600 v. Chr. von den sogenannten Torreanern, einem fremden Seevolk, das in der Bronzezeit die Bewohner Korsikas bedrängte und turmförmige Festungsbauten („torre“) errichtete. Viele der Menhirstatuen wurden zerschlagen und als Baumaterial in den Bauten der Torreaner wiedergefunden, was darauf schließen lässt, dass die beiden Kulturen verfeindet waren und die Torreaner schießlich den Sieg davon trugen. Dennoch blieben prächtige Menhirstatuen mit ausdrucksstarken Gesichtern erhalten. Der Ort hat bis heute eine mythische Aura. Olivenbäume spenden Schatten, Flechten haben den nackten Fels überzogen. Durch die Ausgrabungen führt ein Rundgang, für den man sich zwei Stunden Zeit nehmen sollte.

Zur Website:
www.filitosa.fr




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