21.09.2011

Frankreichreise von Ariane Lenthe

Hallo Frau Rappenhöner,

jetzt sind wir schon ein paar Tage aus dem Urlaub zurück und der Alltag hat einen leider ganz schnell wieder.

Unser Frankreichurlaub war ein Traum. Wir haben uns ja dazu entschlossen, drei Wochen in Südfrankreich zu verbringen, wobei unser Schwerpunkt hauptsächlich in der Provence lag. Begonnen haben wir jedoch in Carcassonne, m.E. ein MUSS für jeden, der in die Gegend fährt. Man sollte früh oder spät in der Cité sein, ansonsten ist es sehr voll. Die Unterkunft in Caunes-Minervois hatte einen sehr freundlichen, hilfsbereiten Wirt, und war insgesamt recht schön und einfach auch mal etwas anderes. Obwohl man keinen Garten zur Verfügung hatte, konnte man dennoch draußen auf einer Art Dachterasse sitzen – urgemütlich. Ein Nachteil ist sicherlich die Parkplatzsituation, da die Unterkunft nicht über eigene Parkplätze verfügt und nicht immer ein Parkplatz in unmittlebarer Nähe gefunden wurde. Zum Kofferein- und ausladen kann man aber direkt bis zum Haus vorfahren.

Dann ging die Reise weiter nach Avignon. Auf der Hinfahrt haben wir uns Nimes angesehen, Natürlich wollten wir auch die Pont de Gard sehen, die außerhalb von Nimes ist. Die Parkplatzgebühren sind extrem hoch und man sollt nur hinfahren, wenn man vielleicht auch baden will und so einen ganzen Tag dort verbringt.

Die Unterkunft im Landhaus ist echt ein Traum. Der Garten ist groß genug, so dass jeder eine Ecke für sich findet. Die Zimmer sind sehr geschmackvoll eingerichtet. Wer Angst vor Hunden hat, mag im ersten Moment mit der Unterkunft nicht zufrieden sein, denn es gibt dort einen Dobermann – wir allerdings lieben Dobermänner und haben uns gleich mit dem Dobermann angefreundet. Die Besitzerin passt aber gut auf das Tier auf, falls jemand sich nicht mit dem Hund anfreunden kann.

Die nächste Unterkunft in einem Landhaus fällt hierzu richtig ab. Sie wirkt im Eingangsbereich schmuddelig. Die Zimmer sind von der Größe her schön, aber leider findet man auch mehrere Spinnweben. Die Hunde dürfen frei herumlaufen und einer bettelt auch beim Frühstück, in dem er die Schnauze auf den Oberschenkel legt. Das ist nicht unbedingt so mein Ding. Die Wirtsfrau ist nett und der Poolbereich i.O., aber insgesamt kann ich nicht sagen, dass wir uns dort sonderlich wohl gefühlt haben.

Wieter ging es in Richtung Gorge de Verdon. Ein echtes landschaftliches Highlicht, was man nicht verpassen sollte. Unsere Unterkunft im hostorischen Gasthaus war super. Die Dachterrasse sehr groß, die Unterkunft sehr gepflegt. Auch gibt es wie in Nesquiere viele "alte Sachen", aber als Deko und alles wirkt sauber und gepflegt.

Weiter ging es nach Vence. Hier waren wir zwei Tage. Die Wirtsfrau ist sehr herzlich. Die Zimmer waren sehr sauber. Der Pool ist zwar recht klein, aber dafür hat man die Möglichkeit, direkt vor dem Zimmer auf einer Terrasse zu sitzen. Es ist zwar nicht weit bis zum Nachbarzimmer, aber das fördert nur die Kommunikation. Wer gerne Muscheln ißt, dem kann ich das Restaurant "Bistrot du Peyra" in Vence, Place du Preyra 13 empfehlen.

Das Hotel in Nizza war ein kleines, gepflegtes Stadthotel. Es hatte zwar keinen Parkplatz, aber eine schöne zentrale Lage.

Insgesamt hat uns der Urlaub mit dem Mix aus Städten, Natur und Faulenzen am Pool sehr gut gefallen. Wie wir bereits vor ein paar Jahren nach unserem Australienurlaub gesagt haben: Wir werden wohl man wieder bei Umfulana buchen!

Liebe Grüße

Ariane und Torsten Lenthe



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