08.08.2012

Frankreichreise von Katja K.

Die Reise durch die nördliche Mitte von Frankreich war sehr schon und undbedingt weiter zu empfehlen. Sehenswürdigkeiten, schöne Landschaft und Kulinarik: alles perfekt.
Die Unterkünfte waren gut ausgewählt und sehr individuell. Dafür ein dickes Lob an Umfulana.

Elsaß: Riquewihr. Ein wunderschönes Städtchen mit viel Charme und vielen guten Restaurants und Weinstuben. Das Hotel war ruhig gelegen in einem Seitengäßchen. Leider gab es nicht wie versprochen ein Zimmer mit getrennten Betten. Das Zimmer war zwar sehr schön, aber leider das Bett viel zu klein. Da kein Anderes frei war, wurde ein Klappbett aufgestellt. Dieses war leider nicht sehr bequem, aber es ging für eine Nacht. Für die nächsten zwei Tage bekamen wir ein Familienzimmer mit extra Schlafraum. Das Frühstück war typisch französisch und nicht sehr abwechslungsreich aber ausreichend.

Burgund: bei Brancion. Die Unterkunft im Château war wunderbar. Mitten in den Weinbergen und ganz ruhig gelegen. Ein toller Ort zum Entspannen und romanische Kirchen zu besichtigen. Viele gute Restaurants in der Gegend. Das Eigentümerpaar ist sehr sehr nett und versucht mit allen ins Gespräch zu kommen. Man fühlt sich fast wie daheim. Unbedingt weiter im Programm behalten. Frühstück gibt es an einem gemeinsamen Tisch mit den anderen Gästen im schön eingerichteten Salon. Das Frühstück war einfach, aber jeden Tag mit einem frischen Stück Kuchen, tlw. sogar selbst gemacht.

Loire: bei Amboise. Die Fahrt war etwas lang, aber das wußten wir ja schon vorher. Das Schloss ist ein wunderbarer Ort zum Urlauben. Das Frühstück war gut und ausreichend. Die Anlage ist sehr schön mit Picknickplatz, kleiner Außenküche, Liegestühle und Swimming-Pool. Leider war es zu kalt zum Schwimmen. Es gibt auch einen Salon mit Billardtisch und Internetzugang. Der Haushund begleitet einen gerne auf kleine Spaziergänge. Wir hatten ein Zimmer mit Blick auf Amboise, wo es am 14. Juli ein großes Feuerwerk gab.

Champagne: Epernay. Die Stadt ist mit Ausnahme der vielen Champagnerkellereien nicht sehr interessant und die Lage des Hotels nicht besonders. Das Haus selbst ist aber sehr schön. Das Zimmer nannte sich zwar Superior, war aber sehr klein im Vergleich zu den anderen Unterkünften. Das Frühstück war sehr gut und sogar mit Buffet. Auf Wunsch bekam man auch Eier und Speck in verschiedenen Variationen.

Alles in Allem war es eine sehr schöne Reise, nur die weiten Strecken zwischendurch waren etwas ermüdend. Die Unterkünfte waren sehr gut ausgesucht. Alleine würde man bestimmt nicht so tolle Hotels und Pensionen finden (mit Fußboden-Knarren-Garantie). Die Gastgeber waren alle sehr nett und wenn das Französisch nicht mehr ausreichte, kam man auch gut mit Englisch weiter.

Vielen Dank an Umfulana und Frau Rappenhöner.



Nach Oben