30.08.2012

Frankreichreise von Sabine K.

Unsere Route führte uns von Freiburg im Breisgau zunächst nach Troyes, einem geschäftigen kleinen Städtchen mit interessantem mittelalterlichem Stadtkern. Shoppen und Geschichte liefen hier parallel. Spannend und informativ erschien uns eine Ausstellung über die Tempelritter im historischen Krankenhaus. Erfreulich unkompliziert war der Empfang in unserem Hotel. Wir wurden sehr gut über die nähere Umgebung informiert und erlebten einen angenehmen ersten Urlaubstag. Dieses Gefühl konnten wir uns bis zum letzten Tag bewahren. Alle Unterkünfte hielten was uns versprochen wurde.
Von Troyes ging es weiter an die Loire. Wir hatten 3 Nächte im Schloss bei Amboise bei Tours gebucht. Die Anfahrt war etwas schwierig, weil es mehrere Baustellen gab, die unser "Navi" nicht kannte. Obwohl Familie Fructus selbst noch im Urlaub war, gestaltete sich der Empfang im Chateau so herzlich, dass wir diese Unannehmlichkeiten bald vergessen hatten. Mit Hilfe unserer Gastgeber entschieden wir uns die Schlösser in Amboise und Chambord zu besuchen. Als "Leonardo da Vinci" Fans hat uns "Le Clos Luce" besonders gut gefallen. Nach den Ausflügen bei hochsommerlichen Temperaturen haben wir den kühlen schön gelegenen Swimmingpool sehr genossen.
Von Tours fuhren wir an der Loire entlang und über Anger (Wandteppich im Chateau) nach Nantes. Wir blieben 2 Nächte in der dortigen Unterkunft im Schloss. Auf Anregung von Madame Cannaferina besuchten wir zunächst die Kleinstadt "Clisson" und machten uns erst am nächsten Tag nach Nantes auf. Dort hat uns die multimediale Geschichtsausstellung im Chateau begeistert. Historie kann so spannend sein, wenn sie richtig präsentiert wird. Für "Jules Verne" Fans können wir die "Ile de Nante" empfehlen. Dort werden gekonnt phantastische Maschinen präsentiert. Auch in Nantes waren die Temperaturen sehr hoch und der Pool im grossen Garten des Chateaus brachte willkommene Abkühlung.
Unser Weg führte von Nantes über Carnac nach Quimper. Die prähistorischen Dolmen und Menhire waren beeindruckend, für unseren Geschmack aber zu beliebt bei uns Touristen. Der Empfang in der Villa bei Quimper war ausgeprochen herzlich und die Zeit, die wir dort verbracht haben wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. Die Gastgeber haben sich schon im Vorfeld nach Veranstaltungen erkundigt, die uns interessieren könnten und Infomaterial auf Deutsch besorgt. Gemeinsam haben wir damit zwei Tagestouren ausgearbeitet. Wir hatten für die Bretagne unüblich warmes Wetter (22-26 Grad Celsius). Quimper hat sehr viel zu bieten – Markthalle, Blumenschmuck, Creperien. Am Besten hat es uns im mittelalterlichen Locronan und in "Paul Gaugins" Pont Aven gefallen. Beeindruckend war der Besuch des Schifffahrtmuseums von Douarnenez, das wir am letzten Tag besuchten als das Wetter schlechter wurde.
Von Quimper machten wir uns bei Regenwetter zur Cote du Granit Rose auf und fühlten uns im ehemaligen Bauernhof bei Plufur sofort wohl. Das Haus ist malerisch gelegen und alles ist bis ins letzte Detail liebevoll dekoriert. Wir haben dort 2 wunderschöne Nächte verbracht und nicht nur das Jacuzzi sehr genossen. Das Frühstück ist unerreicht. Mit Hilfe der Gastgeber haben wir ohne Troubel viel von der schönen Küste gesehen. Am Schönsten war der "Sentier des Douaniers" bei Ploumanac`h.
Weiter ging es von der Cote du Granit Rose in die Nähe des "Mont St Michel" in der Normandie, den wir noch am Nachmittag besichtigen. Unser Eindruck: sehr kommerziell. Dann verbrachten wir 2 ruhige Nächte im Schloss bei Mont St. Michel – ohne Geisterbesuch.... Der Schlossherr hat uns erst am Tag der Abreise die Geschichte der Marquise erzählt und er ist ein sehr guter Erzähler. Auf sein Anraten haben wir Dinan auf unserem Weg nach Dinard und St Malo besucht und in Cancale zu Abend gegessen. Ein sehr guter Rat. Am Eindruckvollsten war das mittelalterliche Stadtbild von Dinan und wir konnten unsere Meeresfrüchte in ruhiger Umgebung geniessen.
Auf dem Rückweg machten wir in der Nähe von Vernon Halt. Die Familienresidenz in Giverny ist traumhaft gelegen und die Gastgeberin war ausgesprochen hilfsbereit. Wir konnten uns gut informiert auf die Spuren der Impressionisten um "Claude Monet" begeben.
Am Morgen brachen wir ausgeruht nach Freiburg im Breisgau auf, das wir nach einem Zwischenstop zum Mittagessen in Troyes wohlbehalten erreichten. Wir sind begeistert von der Reise. Umfulana Reisen – sehr zu empfehlen.



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