23.06.2013

Frankreichreise von H.-W. und B.F.

Sehr geehrte Frau Harbecke,

vielen Dank für die ausgezeichnet organisierte Frankreich-Reise. Nun hat uns der Alltag wieder, doch wir schwelgen noch in unseren Erinnerungen an die schönen Tage, mal abgesehen vom Wetter, das war nur teilweise schön.

Von vergangenen Aufenthalten kannten wir vor allem Südfrankreich. Es war unser langgehegter Wunsch, einmal mehrere Wochen quer durch Frankreich zu reisen und die Bretagne, das Périgord und die etwas nördlicher gelegenen Regionen kennenzulernen. Natürlich wollten wir auch die Provence wiedersehen. Genau diesem Wunsch entsprach die von Umfulana angebotene vierwöchige Rundreise durch Frankreich. Unsere Erwartungen wurden übertroffen. Obwohl die 6000 km mit dem Auto von Hamburg aus quer durch Frankreich und zurück ziemlich anstrengend waren, haben wir wunderschöne Naturerlebnisse gehabt, sehr nette Menschen kennengelernt, hübsche alte Städtchen gesehen und die hervorragende französische Küche genießen können. Künftig würden wir uns sicherlich für längere Aufenthalte an einem Ort und für weniger Etappen entscheiden. Aber trotzdem war die Reise genau richtig, um überall mal hinzuschnuppern.

Alle zwölf Unterkünfte, von den Schlössern in der Picardie und der Bretagne bis zum Landhaus in der Provence, haben uns außerordentlich gut gefallen, sie waren stets komfortabel, sehr individuell und mit großer Liebe stilbewusst eingerichtet. Die Betreuung durch die Gastgeber war exzellent. Überall wurden wir freundlich, oft herzlich empfangen, sodass wir uns sehr wohlfühlen konnten. Hilfreich waren die guten Tipps und Informationen unserer Gastgeber zu Sehenswürdigkeiten und Restaurants in der Umgebung der jeweiligen Aufenthaltsorte. Uns gefiel auch, dass wir in den jeweiligen Unterkünften mit anderen Gästen aus verschiedenen Ländern ins Gespräch kamen, von denen einige ebenfalls mit Umfulana reisten. Unsere frisch erworbenen bzw. aufgefrischten Französischkenntnisse haben uns zwar gut geholfen, aber fast überall konnte man sich auch in Englisch, manchmal sogar in Deutsch verständigen. Das war vor zehn Jahren noch etwas anders.

Eine herzliche, fast familiäre Atmosphäre erlebten wir im Landhaus bei Plufur bei den Gastgebern Jean-Marie und Jean-François – Jean-Marie kredenzte uns ein Frühstück vom Feinsten -, im Château am Pointe du Raz beim Gastgeberpaar Angelika und Philippe Davy, in der alten Mühle von Labique im Périgord bei Christine und Patrick Hendricx – hier wurde uns ein köstliches Menü serviert – und im Gästehaus bei Arles bei Michael Frost, der uns ebenfalls mit einem schmackhaften Menü auf der Terrasse seines wunderschönen Landhauses in der Provence bewirtete, umgeben von Pinien und Olivenbäumen, ein Traum! Ein exzellentes Menü hat außerdem Gastgeberin Tessy im Gut bei Macon, Burgund, zubereitet, das Gastgeber André mit den passenden, wohlschmeckenden Burgunderweinen vervollkommnete. Wenn wir diese Aufenthaltsorte besonders hervorgehoben haben, so soll das den anderen keinesfalls Abbruch tun. Wir haben uns überall sehr wohlgefühlt und möchten uns auf diesem Wege bei allen Gastgebern herzlich bedanken.

Wie eingangs bereits angedeutet, waren die Autofahrten ziemlich anstrengend, was auch an dem teilweise unwetterartigen Regen lag. Hinzu kam, dass die Entfernungen zwischen den einzelnen Quartieren häufig größer waren als in unseren Reiseunterlagen angegeben. So wurden beispielsweise im Reiseplan für die Strecke von Nivillac nach Vouvray 350 km veranschlagt, tatsächlich wies unser Navigationsgerät fast 500 km aus. Die Entfernung von Vouvray nach Saint Eutrope de Born betrug ebenfalls über 450 km, wurde aber im Reiseplan mit 350 km angegeben. Eine große Hilfe waren für uns die GPS-Koordinaten. Auf diese Weise haben wir jedes auch noch so abgelegene Quartier sicher gefunden.

(Anmerkung: die Streckenangaben wurden überarbeitet! Vielen Dank für den Hinweis.)

Alles in allem hatten wir einen wunderschönen Aufenthalt in Frankreich, es wird sicher nicht der letzte sein.

Hans-Werner und Brigitte Fritzsche



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