06.11.2013

Frankreichreise von G. Stumpf

Wir haben unvergessliche Eindrücke sammeln können

Liebe Frau Rappenhöner,
mein Reisebericht für Bretagne September 2013

Dies sind die Eindrücke von unserer zweiten Bretagne-Rundreise. Erneut haben wir sie mit Umfulana durchgeführt und erneut wurden wir dabei von Frau Rappenhöner beraten und betreut.

1. Tag: Anreise nach Corbie
Gegen Abend erreichten wir Corbie, das kleine Städtchen in der Nähe von Amiens. Wir waren nun schon das zweite Mal in dem Stadthaus von Corbie und es ist, als würde man nach Hause kommen. Die Gastgeber Ian und Miguel empfangen ihre Gäste mit einem Glas Wein, und beim angeregten Plausch kann man den Stress der langen Anfahrt abschütteln.
2. Tag: Corbie
Ein Ausflug ins Land der Chtis, und zwar in die Stadt Arras. Sehenswert sind hier die Plätze Grand Place und Place des Héros mit den schönen Häusern, sowie der Rathaus mit Turm. Abends haben wir im Garten der Unterkunft unseren Picknickkorb ausgepackt und ließen es uns gut gehen.
3. Tag: Fahrt von Corbie nach Rennes
Das Chambre d'Hotes liegt mitten in der malerischen Altstadt von Rennes, und dieser Bereich ist mit Pollern abgesperrt. Aber kein Problem, der sympathische Gastgeber Fabrice ist überaus hilfsbereit. Er hilft beim Gepäcktransport, reserviert einen nahe gelegenen Parkplatz und gibt Tipps für die Restaurantauswahl. Die Unterkunft in diesem mittelalterlichen Haus hat einen besonderen Charme, das Zimmer ist groß und gemütlich.
4. Tag: Rennes
Man sollte sich Zeit nehmen, diese lebhafte Metropole der Bretagne kennen zu lernen. In den alten Gassen wie der Rue du Chapître lässt es sich bummeln, zahlreiche Kneipen und Restaurants laden zum Verweilen ein. Beeindruckt hat mich auch der prunkvolle Innenraum der Basilika Saint Pierre. Wer sich mit CDs bretonischer Musik eindecken möchte, findet bei FNAC eine große Auswahl.
5. Tag: Fahrt von Rennes nach Saint Malo
Die Fahrt war nur kurz, so hatten wir noch Gelegenheit, in die Stadt zu fahren, um uns nach Schiffstouren für den Folgetag zu erkundigen. Leider ist das Angebot im September schon stark reduziert, so dass nichts für uns in Frage kam. Das Strandhotel war uns schon bekannt, der Ausblick auf Strandpromenade und Meer ist sagenhaft. Hier kann man kilometerweit am Strand entlang laufen.
6. bis 8. Tag: Saint Malo
Saint Malo ist ein geeigneter Ausgangspunkt für zahlreiche Ausflüge. So empfiehlt sich eine Tour zum Cap Fréhel und zum Fort La Latte, von dem man einen wunderbaren Ausblick auf die Küste genießt. Ein weiteres Ziel ist die malerische Altstadt von Dinan, die sich entweder mit dem Auto oder mit dem Schiff auf der Rance erreichen lässt. Ein absolutes Muss für uns Austernliebhaber war aber die Fahrt in die Austernstadt Cancale. Entweder man wählt eines der zahlreichen und ausgezeichneten Restaurants oder man kauft sich für wenig Geld an einem der Stände einen Teller mit Austern und verzehrt ihn ganz rustikal auf der Steintreppe daneben. Wer dann noch nicht genug von Austern hat, dem sei das ausgezeichnete Restaurant „Les Embruns“ empfohlen, ganz in der Nähe des Hotels in Saint Malo.
9. Tag: Fahrt von Saint Malo nach Morlaix
Wer in die Bretagne fährt, muss sich auch die Calvaires ansehen, die umfriedeten Pfarrbezirke mit ihren alten Steinkreuzen. Morlaix bietet hierfür den geeigneten Ausgangspunkt. Das alte Anwesen war eines der Highlights bei den Unterkünften. Inmitten eines riesigen Parks liegt das im englischen Stil eingerichtete Manoir. Hier haben die britischen Gastgeber ihren Lebenstraum verwirklicht.
10. Tag: Morlaix
Auch wenn das Wetter trüb und regnerisch war, haben wir dennoch unsere Rundfahrt gemacht. Die Calvaires in den Städtchen Saint-Thégonnec, Guimiliau, Lampaul-Guimiliau und La Martyre sind leicht zu finden. Am besten haben uns die ersten beiden gefallen. Nebenbei haben wir noch den Cairn von Barnenez besichtigt, allerdings ist der Eintrittspreis von 5,50 Euro nicht gerechtfertigt.
11. Tag: Fahrt von Morlaix nach Audierne
Beim Hafenhotel in Audierne war wieder einmal alles perfekt: das schöne Zimmer mit dem Blick auf den Hafen und die Speisekarte mit Austern, Hummer, Langusten und Fisch. Die Küche verbindet Tradition mit Experimentierfreude, was leider nicht immer gelingt. Über allem steht aber die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft des Inhaber-Ehepaars. Wir werden auf jeden Fall wiederkommen.
12. bis 14. Tag: Audierne
Der erste Ausflug führte uns zum Leuchtturm Eckmuehl, anschließend zur mittelalterlichen Stadt Concarneau. Die schöne Ville Close innerhalb der Festungsmauern ist Fußgängerzone, leider sehr touristisch aufgemacht mit zahllosen Souvenirständen.
Die zweite Tour war eine Flussfahrt auf dem Odet von Bénodet nach Quimper. Sehr zu empfehlen, denn die Flusslandschaft ist beeindruckend und die Organisation der Fahrt perfekt. Quimper bietet eine sehenswerte Altstadt und Kathedrale.
Der dritte Ausflug führte uns zum Pointe du Raz und nach Pleyben mit seinem prunkvollen Calvaire. Das Wetter war dieses Mal sehr bretonisch und passte zum Calvaire: feiner Nieselregen und starker Wind verlieh dieser Tour einen düsteren Reiz.
15. Tag: Fahrt von Audierne nach Quibéron
Quibéron liegt an der Landzunge südlich Carnac. Im Ort hat Umfulana leider keine Adresse, und so haben wir das Hotel „La petite Sirène“ selbst gebucht. Der Inhaber ist zwar äußerst hilfsbereit, aber das Hotel ist kein Umfulana-Standard. Wenn man in Quibéron ist, sollte man unbedingt im Restaurant „La Criéé“ essen gehen. Bessere und frischere Fischgerichte gibt es nicht.
16. Tag: Quibéron
Wieder eine Schifffahrt, dieses Mal eine Rundfahrt im Golfe du Morbihan. Dieses Binnengewässer mit seinen vielen Inselchen hat uns sehr gut gefallen.
17. Tag: Fahrt von Quibéron nach La Turballe
La Turballe liegt unweit von Guérande, und so nutzten wir die Gelegenheit, uns mit dem Fleur de Sel einzudecken. Das Manoir bei La Turballe ist ein altes Herrenhaus, aber wir waren in einem Cottage untergebracht, eine kleine Ferienwohnung mit allem Zubehör. Sehr gemütlich, eine kleine Puppenstube. Auf dem Balkon haben wir wieder unseren Picknickkorb ausgepackt.
18. Tag: La Turballe
Erneut haben wir eine Rundfahrt durch die Salzfelder von Guérande gemacht. Diese Landschaft ist einzigartig. Anschließend zur beeindruckenden Côte Sauvage und zum „Le Blockhaus“, dem größten Bunker des Westwalls. Allerdings haben wir aufgrund des gesalzenen Eintrittspreises von 7 Euro dann doch auf eine Besichtigung verzichtet.
19. Tag: Fahrt von La Turballe nach Beaune
Um die weite Rückreise etwas entspannter zu gestalten, haben wir noch einen Zwischenhalt in Beaune durch Umfulana buchen lassen. Das erstklassige Patrizierhaus war dann noch einmal ein Hit zum Schluss: ein riesiges Zimmer und ein zuvorkommender Service machte den Aufenthalt zum Genuss. Leider war an diesen Tagen das hoteleigene Restaurant geschlossen, so dass wir auf das „Le Bénaton“ ausweichen mussten(viel zu teuer für das Gebotene).
20. Tag: Beaune
Beaune liegt im Burgund und bietet ein romantisches Stadtbild. Uns hat das Hôtel-Dieu sehr beeindruckt, ein mittelalterliches Hospiz, das noch bis ins 20. Jahrhundert in Betrieb war. Eine Besichtigung sollte man nicht versäumen, einen deutschsprachigen Audioguide gibt es gratis.
21 Tag: Heimreise
Ein Zwischenstopp am Kaiserstuhl rundete diese wunderschöne Reise ab.
Fazit:Dank der ausgezeichneten Vorbereitung und Ausarbeitung durch Umfulana hatten wir eine perfekte Reise. Vielen herzlichen Dank an Frau Rappenhöner, wir haben unvergessliche Eindrücke sammeln können und wollen gerne weiterhin mit Umfulana verreisen.



Gerhard Stumpf



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