Frankreichreise von Barbara und Frank - Frankreich - 2018
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17.04.2018

Frankreichreise von Barbara und Frank

Umfulana hat uns wieder eine abwechslungsreiche Reiseroute mit ausgefallenen Unterkünften zusammengestellt

Wir wollten Südfrankreich mit der Cote d`Azure, der Provence und der Camargue einmal außerhalb der sommerlichen Ferienzeit kennenlernen, wenn man noch Parkplätze nahe den Stränden und Sehenswürdigen sowie Sitzplätze in den Straßen- und Strandcafés und Restaurants bekommt. Ein bisschen Sonne sollte schon sein für Strandspaziergänge, aber auf sonstige Strandgenüsse haben wir bewusst verzichtet.
Umfulana hat uns wieder eine abwechslungsreiche Reiseroute mit ausgefallenen Unterkünften zusammengestellt, die wir nur noch abfahren mussten.
Die Reise ging von Darmstadt nach Basel, dann nach Mailand, weiter nach Cap d´Antibes, Saint Tropez (genau La Croix-Valmer), Beaucaire (bei Arles) und bis nach Le Boulou an der spanischen Grenze. Zurück ging es in drei Etappen über Tournus (nördlich von Macon) und Nancy.

Wir hatten Ende März/Anfang April weitestgehend Glück mit dem Wetter und konnten an der Cote d´Azure schon erste Sonnenbäder in Straßencafés nehmen. Basel war noch recht kühl und nass, doch die Stadt lohnt einen ausführlichen Spaziergang durch die alten (und neuen) Gassen. Außerdem nutzten wir die Chance, im städtischen Theater „Die Dreigroschenoper“ zu sehen.
Mailand ist mit seinen mondänen Einkaufsstraßen und der überdachten „Galeria“ vor allem für die Damen immer eine Reise wert. Von dort Richtung Riveria/Cote d´Azure sollte man unbedingt die richtige Autobahn wählen (wie von Umfulana vorgeschlagen)! Wir landeten auf der Falschen und mussten uns durch den Berufsverkehr von Genua nach Westen durchquälen. Selbst Schuld!

Auf der Fahrt nach Frankreich Mittagspause im noch etwas verschlafenen Finale Ligure, dessen weitläufige Strandanlagen und Restaurants aber deutlich auf den sommerlichen Massenbetrieb hindeuten. In Vallauris bei Cap d´Antibes erwartete uns eine gemütliche Privatunterkunft, die wir aber wegen der langen, anstrengenden Fahrt entlang der Küste (sollte man nicht tun!) nur für einen ausgiebigen Erholungsschlaf nutzten. Dagegen war in La Croix-Valmer ein ganztägiger Ausflug nach Saint Tropez natürlich Pflicht. Dicke Yachten und dicke Preise, aber das konnte man sich ja vorher denken.
Von dem ehemaligen Weingut bei Beaucaire aus erkundeten wir Arles, Saintes-Maries-de-la-Mer (Austern und Garnelen!) sowie den Aquädukt „Pont du Gard“, und dann ging es über Sètes und Mèze nach Le Boulou am Fuß der Pyrenäen.
Hier machte eine kurze Erkrankung unsere lokalen Erkundungspläne (u.a. Cadaques in Spanien) zunichte, aber die ersten Orte an der felsigen Pyrenäenküste haben wir noch bei herrlichem Frühlingswetter abgeklappert, und Argelès mit seinem schönen Strand ist auch einen Besuch wert.
Zurück ging es dann in einem langen „Schlag“ erst bis nach Tournus, einem kleinen, historisch bedeutenden Städtchen mit einer großen Abtei, die man sich unbedingt ansehen sollte. Dann ging es weiter nach Nancy, wo wir in einem Kunsthotel mit vielen Originalen übernachteten und den großen Platz – Weltkulturerbe! – bestaunten. Und selbst auf der Rückfahrt nach Darmstadt gab es mit einem Zwischenhalt in dem schönen Metz noch ein „Schmankerl“.
Rundherum eine abwechslungsreiche Reise mit vielen neuen Eindrücken.

Eine Kritik – an uns selbst!! – ist jedoch angebracht: wir haben uns zuviel im Auto aufgehalten und hatten zuwenig Zeit „vor Ort“. Wir hätten nach Genua oder Nizza fliegen und von dort aus mit einem Leihwagen die Küsten entdecken sollen. Hinterher ist man schlauer!



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