Kleine Tour de France: Vom Elsass in die Dordogne - Frankreich
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La Roque-Gageac, Dordogne
La Roque-Gageac, Dordogne BILD
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Kleine Tour de France

Vom Elsass in die Dordogne

16 Tage | ab 1.359,00 EUR p.P. im DZ*
Elsass – Burgund – Luberon – Carcasonne – Dordogne – Loire – Champagne

Die Rundreise im eigenen Wagen führt durch weite Teile Frankreichs und setzt Schwerpunkte im Süden. Sie vermeidet touristische Orte und sucht das ursprüngliche Frankreich in der Provinz.

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1.–3. Tag: Colmar

Kunst- und Weinstadt im südlichen Elsass
Die neben Strasburg schönste Stadt des Elsass liegt an der Wein­straße und bezeichnet sich gern als Haupt­stadt der elsäs­si­schen Weine. Colmar ist berühmt für ihr gut erhal­tenes architek­to­ni­sches Erbe aus sechs Jahrhunderten. Präch­tige Fach­werkbauten und Renais­sance­pa­läste prägen die Stadt an der Lauch. Die Museen beherbergen einzig­ar­tige Kunst­schätze, allen voran den Isen­heimer Altar von Matthias Grüne­wald im Unter­linden-Museum. Die Darstel­lung der Kreuzigung Jesu gehört zum Eindrück­lichsten, was die Malerei der Gotik hervor­ge­bracht hat. In der Altstadt gibt es zahllos Wistubs, wo man neben Wein auch elsäs­si­sche Hausmanns­kost bekommt.

Fahrt nach Colmar
Aus Norden oder Osten kommend wird man den Rhein bei Freiburg überqueren und nach Colmar fahren.

A

Zu Gast in einem Bauernhaus bei Kaysersberg

Das efeubewachsene Bauernhaus von 1834 liegt abgeschieden auf einem Hügel oberhalb der Elsässer Weinstraße. mehr ...

In die bekannten Winzerorte Riquwihr oder Kaysersberg fährt man wenige Minuten. Wer gerne zu Fuß geht, kann auch den Wanderweg dorthin nehmen. Innen ist das stattliche Gebäude seit seiner Restaurierung ein gemütliches und zeitgemäßes kleines Gästehaus. Im Aufenthaltsraum gibt es eine Honesty Bar und nebenan eine Bibliothek. Die vier Gästezimmer sind nach den Gewürzen benannt, die man für elsässisches Ingwerbrot benötigt. Im großen Garten gibt es sonnige und schattige Sitzgelegenheiten, wo man lesen oder ein Glas Riesling trinken kann.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Riquewihr

Das Rothenburg des Elsass

Das roman­ti­sche Winzer­städt­chen liegt zwi­schen den Wein­gärten am Fuß der Vogesen. Sein unver­sehrt erhal­tenes Stadt­bild aus dem 16. Jahr­hun­dert ist einzig­artig. Besonders an den Sommer­wo­che­n­enden ist das „Rothenburg des Elsass“ im rhei­ni­schen Renais­sance-Stil gut besucht. In der Rue du Général de Gaulle und den vielen kleinen Gassen verste­cken sich zahl­lose Restau­rants und Wein­stuben. Heute ist die ganze Stadt auto­frei und zählt zu den Plus beaux villages de France.

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Haute Koen­igsbourg

Festung mit Weit­blick über das Oberrheintal

Die 260 m lange Anlage thront als Gipfelburg in 757 Metern Höhe am Ostrand der Vogesen auf einem mäch­tigen Felsen mit phäno­me­nalem Blick über der Oberrhei­ni­schen Tief­ebene. Von der Burg, die bis 1918 dem deut­schen Kaiser gehörte, aus konnten fast sämt­li­che Handels­wege des Oberrhein­gr­a­bens beherrscht werden. Zusammen mit der gegenüber liegen­den ­Ruine der Oedenbourg (Petit-Kœnigsbourg) bildet sie ein einzig­ar­tiges Ensemble, das zu den am meisten besuchten Touris­ten­at­trak­tionen in Frank­reich gehört.

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Eguisheim

Wein­städt­chen im Elsass

Das Winzerdorf südöst­lich von Colmar gehört zu den Plus beaux villages de France. Die umliegenden Hügel des Regio­nalen Natur­parks Ballons des Vosges schützen den Ort vor rauem Klima, die milden Tempe­raturen und die vielen Sonnen­stunden fördern den Wein­anbau. Von den drei Schlös­sern, die Eguisheim einst umgaben, sind heute nur noch Ruinen übrig. Man nennt sie die Drei Exen. In den krummen Gassen ist das Mittel­alter noch sichtbar: Sechs Dinghöfe, zahlreiche Springbrunnen und die Pfarr­kirche zeugen von der glanzvollen Vergan­gen­heit des Städt­chens. Besonderer Blickfang sind die blumen­ge­schmückten Fach­werkhäuser.

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Than­nen­kirch

Aussichtswande­rung zwischen Felsen und Burgen

Die kleine Berg­gemeinde an der „Route du Bois“ (Holz­strasse) entzückt mit seiner Schnitzkunst und blumen­ge­schmückten Häusern, Plätzen und Straßen. Rundwander­wege führen zu den unter­schied­lichsten Natur­schau­plätzen rund um das Dorf. Viele Besu­cher kommen im Frühjahr, wenn tausende von Kirschbäumen in Blüte stehen. Eine Tages­wande­rung führt zu der Felsen­landschaft rund um den Rein­hold­stein und weiter zur Haut-Koen­igsbourg. (hin und zurück: 6 Stunden, 20 Kilometer, auf und ab: 800 Meter)

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3.–5. Tag: Mâconnais

Weinberge, uralte Dörfer und Klosterruinen
Die lieb­liche Hügel­landschaft im Süden von Burgund ist eines der größten Weinbau­gebiete Frank­reichs. Etwa 25 Prozent der Gesamt­fläche sind mit Reben bestanden – knapp 7.000 Hektar. Im Westen grenzt es an das Massiv Central, im Osten bis an den Fluss Saône. Dazwi­schen finden sich uralte Winzer­dörfer, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Von der geist­li­chen Bedeu­tung der Land­schaft für das gesamte christ­liche Abend­land zeugen die Ruinen der Klos­ter­stadt Cluny, wo vor dem Bau des Peters­doms die größte Kirche Europas stand.

Die Rheinebene wird verlassen und die burgundische Pforte durchquert. Franche-Comte heißt die waldreiche Region, die durch den französischen Jura bestimmt wird. Die Route folgt dem lieblichen Fluss Doubs bis zu seiner Mündung in die Saône. Auf der Strecke liegt Besancon mit seiner bemerkenswerten Altstadt.

Festung Belfort

Impo­sante Anlage mit Fern­sicht

Weithin sichtbar ist die gewal­tige Festung von Belfort, die von 1687 von dem Baumeister Vauban unter Ludwig XIV. zur Siche­rung der Burgundi­schen Pforte gebaut wur­de. Sie liegt stra­tegisch günstig: der Blick von oben reicht an guten Tagen von der Schweiz bis in die Vogesen. In der ehema­ligen Kaserne befindet sich heute ein histo­ri­sches Museum.

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Notre Dame du Haut

Glanz­licht der sakralen Gegenwarts­ar­chitektur

Von 1953 bis 1955 erbaute der franzö­si­sche Star­ar­chitekt Le Corbu­sier die Kapelle Notre Dame du Haut, die als Ikone in die Architekturge­schichte eingegangen ist. Das liegt zum einen am kraftvollen Äußeren und am mysti­schen Licht im Inneren und zum anderem an ihrem Standort. Bereits in römi­scher Zeit war hier ein Oppidum, später entstand eine der ältesten Wall­fahrts­stätten des Mari­enkultes. Der Blick von der Kapelle reicht weit in die Umge­bung.

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Besançon

Impo­santer Festungsbau von Vauban

Der Ort in einer Schleife des Flusses Doubs gilt als grünste Stadt Frank­reichs. An der engsten Stelle der Fluss­schleife steht eine Festung der Baumeis­ters Vauban von 1674, die zum UNESCO-Welt­kultur­erbe erklärt wur­de. Innen gibt es mehrere Museen, unter anderem eines über die Resi­s­tance während des Zweiten Welt­kriegs. Von oben hat man einen schönen Blick über die Altstadt, die sich im Osten anschließt. Ein Bummel lohnt sich, auch wegen der Porte Noire, eines Bogens, den Marc Aurel 175 nach Christus errichten ließ.

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Ballon d’Alsace

Aufstieg zum Wahrzei­chen der Vogesen

Der 1247 Meter hohe Elsässer Belchen ist ein Wahrzei­chen des Vosge­sen­mas­sivs. Am Fuße dieses Berges treffen drei kontra­st­reiche Regionen aufein­ander: Franche-Comté, Loth­ringen und das Elsass. Über den Gipfel verläuft die Wasser­scheide zwischen Nordsee und Mittelmeer. Wer den Aussichtsberg besteigen will, kann am Lac d'Alfeld beginnen und über schroffe Felsen den Gipfel erklimmen. (hin und zurück: 4 Stunden, 11 Kilometer, auf und ab: 600 Meter)

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Meursault

Spaziergang durch eine Bilder­buch­landschaft

Ein leichter Anstieg führt  vom Weinort Meursault zum Aussichts­punkt von Saint Chri­s­tophe, wo man den idylli­schen Ausblick von einer Bank aus genießen kann. Hier beginnt der ‚Sen­tier Bota­nique‘, ein bota­ni­scher Lehrpfad. Der schmale Weg nach Auxey-Duresses durch­quert einen Wald und führt danach steil bergab. Unten nimmt man eine Land­straße nach Auxey, das unter Wein­ken­nern einen exzel­lenten Ruf genießt. Nachdem Sie das Dorf erkundet haben, geht es auf Weinbergs­wegen zurück nach Meursault. (Hin und zurück: 6,5 Kilometer, 2 Stunden, auf und ab 200 Meter)

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B

Zu Gast im Turm des Kämmerers

Der Turm des Kämmerers lag ursprünglich an der Stadtmauer von Tournus, einem idylllischen Provinzdorf mit einer einzigartigen romanischen Kirche. mehr ...

Der Umbau des ehrwürdigen Gemäuers aus dem 17. Jahrhundert zu einem der sicherlich schönsten Gästehäuser entlang der Saône ist eine architektonische Meisterleistung. Sophia und Thierry, die französisch-belgischen Gastgeber, bereiten ihren Gästen eine Oase der Ruhe und des Wohlfühlens. Dazu tragen auch der große Park mit uralten Bäumen und ein herrlicher Blick auf die Saône bei. Die Gästezimmer wurden mit viel Liebe in einem jeweils eigenen Design gestaltet. Morgens wird ein gutes Frühstück mit hausgemachten und frischen Produkten serviert – bei schönem Wetter auf der Terrasse.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Tournus

Roma­ni­sche Winzer­dörfer, Schlösser, Burg­ruinen

Zwischen den idylli­schen Wein­bau­regionen vom Südburgund liegt Tournus am rechten Ufer der Saône. Seine Kathedrale, St-Philibert, gehört zu den bedeu­ten­dsten roma­ni­schen Bauwerken Frank­reichs. Sie beherbergt die Reli­quien des Heiligen Philibert, die in der Zeit der Norman­nenüber­fälle hier in Sicher­heit gebracht wurden. Im Südwesten erstreckt sich das Maco­nais, ein lieb­li­ches Hügel­land, in dem sich uralte Winzer­dörfer, Schlösser, Burg­ruinen und roma­ni­sche Kirchen verste­cken. Die Mystik und Stille der Umge­bung scheint besonders Orden anzu­ziehen.

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Commu­n­auté de Taizé

Mysti­sche Gottesdi­enste und welt­weiter Jugend­treff

Die Geschichte des inter­na­tio­nalen ökume­ni­schen Ordens beginnt 1940, als der reformierte Theo­loge aus Genf, Roger Schütz, ein Haus in Taizé kaufte, um Kriegsflücht­lingen auf dem Weg nach Marseille zu helfen. 1942 floh er vor der Gestapo, kehrte jedoch nach der Befreiung 1944 mit den ersten Brüdern wieder zurück. In den frühen 1960iger Jahren wur­de die zugleich mysti­sche und moderne Versöhnungs­kirche von deut­schen Jugend­li­chen der Aktion Sühnezei­chen gebaut. Wenig später kamen Studenten aus Paris, Frankfurt und Berlin, um mit den Brüdern über Gerech­tigkeit und Spiritualität zu spre­chen. Heute treffen sich Woche für Woche mehrere tausend Jugend­liche, um am einfa­chen Leben der Gemeinschaft teilzu­nehmen. Die Gottesdi­enste sind enorm eindrück­lich: Sie leben von dem dunklen, nur mit Kerzen erleuch­teten Raum und den einfa­chen, mehr­stim­migen Gesängen, die moderne Elemente mit Grego­rianik verbinden. Sie finden täglich um 8:15 Uhr, 12:20 Uhr und 20:30 Uhr statt und sind öffent­lich.

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Cluny

Bedeu­ten­dstes Kloster des Mittel­alters

Die Abtei von Cluny war im Mittel­alter das einfluss­reichste Kloster des Abend­landes. Das lag an den ersten sechs Äbten, die Ratgeber und Freunde von Kaiser, Papst und Fürsten waren. Sie waren intel­lektuelle Stars ihrer Zeit und machten Cluny zum Ausgangs­punkt einer Radikal­re­form des Mönchs­we­sens. Im Zentrum stand eine strikte Ausle­gung der benedikti­ni­schen Regel von Armut, Keuschheit und Gehorsam. In der Liturgie domi­nierte das Memento Mori (Bedenke, dass du sterben musst), im prak­ti­schen Leben wur­de Wert auf die Armenfür­sorge gelegt. Ab dem 13. Jahr­hun­dert geriet die Abtei unter den Einfluss der franzö­si­schen Könige. Das Recht der freien Abts­wahl durch die Mönche ging verloren und führte zum geist­li­chen Niedergang. Unter Napoleon wur­de die gigan­ti­sche Kloster­kirche gesprengt und als Steinbruch für den Bau einer Pferdezucht genutzt. Die erhal­tenen Kloster­gebäude sind leider nicht besonders beein­dru­ckend. Sie dienen heute als Inge­nieur­schule.

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Rund um Chateau de Nobles

Burgundi­sche Wiesen­landschaft aus dem Bilder­buch

Der Weg beginnt am Chateau de Nobles, einem privaten Landschloss aus dem 16. Jahr­hun­dert und führt durch ein burgundi­sches Wiesen­idyll hinauf zum histo­ri­schen Ort Vieux Brancion, wo man an einer Sandwi­cherie eine Rast einlegen kann. Von oben hat man eine weite Aussicht auf die sanfte Bilder­buch­landschaft (hin und zurück: 2:15 Stunden, 8,2 Kilometer, auf und ab: 160 Meter).

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Wande­rung von Taizé nach Cluny

Zwischen spirituellen Orten

Die Wande­rung verbindet zwei besondere Orte in Burgund. Start ist Taizé, wo eine ökume­ni­sche Bruder­schaft mit ihren mysti­schen Gottesdi­ensten Jugend­liche aus aller Welt anzieht. Ziel ist Cluny, wo vor knapp 1000 Jahren das bedeu­ten­dste Kloster des christ­li­chen Abend­landes stand. Der Wanderweg führt nicht über die Straße am Fluss, sondern über die bewal­deten Höhen. Unter­wegs kommt man an einer verlas­senen Ruine und am Château de Lourdon vorbei. Von Cluny fährt der Bus Linie 7 zurück nach Taizé. (hin: 16 Kilometer, 4:15 Stunden, auf: 342 Meter, ab: 369 Meter)

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5.–8. Tag: Avignon

Stadt der Päpste
Heute hat die Stadt östlich der Rhone weniger als 100.000 Einwohner. Im Mittel­alter war Avignon eine Stadt von Welt­gel­tung. Sieben Päpste haben während des Schismas von 1309 bis 1376 von hier aus das Abend­land regiert. Damals war die Stadt ein glänzendes Kunst­zentrum. Die „Stadt der Päpste“ konnte ihre Stadt­mauern rund um die Altstadt, den Papst­pa­last, die Bischofs­anlage und die Brücke von Avignon unbe­schä­digt in die Gegenwart hinüber­retten. Die Altstadt von Avignon ist Welterbe der UNESCO und war 2000 euro­päi­sche Kultur­haupt­stadt.

Tain-l’Hermi­tage

Berühmter Weinberg im Rhone­knie

Das Winzerdorf Tain auf der linken Seite der Rhone ist kelti­schen Ursprungs und schon über 2000 Jahre alt. Es liegt am Fuß eines der berühm­testen Weinberge Südfrank­reichs. Dort werden kraftvolle Rotweine und aroma­ti­sche Weißweine ange­baut. Im Ort gibt es eine Winzergenos­senschaft und mehrere Depen­dancen von Gütern, wo man Wein probieren und kaufen kann.

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C

Zu Gast in einem B&B in Avignon

Nachdem sie bereits in Giverny fünf Jahre lang ein B&B betrieben hat, beschloss Sandrine, nach Avignon umzuziehen und dort ein neues zu eröffnen. mehr ...

Ganz wichtig war es ihr, ihren geliebten Feigenbaum mitzunehmen, der auch jetzt wieder den Garten schmückt. Das B&B liegt in einer Sackgasse nahe der Porte Saint-Lazare und somit ca. 20 Gehminuten von der historischen Innenstadt und dem Palais des Papes entfernt. Zwei geräumige und helle Gästezimmer stehen für Gäste bereit, die in dem liebevoll eingerichteten und mit nostalgischen Postern und alten Fotos dekorierten Haus eine sehr persönliche und gastfreundliche Atmosphäre genießen können. Vom kleinen Wohnzimmer mit Bücherregal gelangt man auf die Terrasse, auf der man im Schatten der Bäume lesen, entspannen oder mit anderen ins Gespräch kommen kann. Morgens serviert Sandrine im Esszimmer oder auf der Terrasse das Frühstück mit frischem Obst, hausgemachten Marmeladen und Joghurts und weiteren Zutaten aus regionalen Produkten.

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Leistungen: 3 Nächte | Bed & Breakfast

Luberon

Proven­cali­sche Bilder­buch­landschaft

Die proven­cali­sche Bilder­buch­landschaft wur­de von der UNESCO zu einem Biosphären­re­servat („Réserve de la Bios­phère“) erklärt. Zerklüf­tete Felsen, wilde Schluchten, karge Gipfel, aber auch Pini­enwälder, Lavendel- und Weinfelder prägen das Landschafts­bild. Male­ri­sche Dörfer klammern sich an Fels­hänge. Der 60 Kilometer lange Berg­rü­cken in Ost-West-Rich­tung ist ein Para­dies für Wanderer, Fahr­radfahrer und Natur­liebhaber. Die Schlucht von Lourmarin teilt den Kleinen Luberon im Westen und vom Großen Luberon im Osten ab. Der Große Luberon hat seinen höchsten Punkt mit dem Mourre Nègre bei 1.124 Meter.

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Chateau­neuf-du-Pape

Keller­be­sich­tigungen und Proben im welt­be­kannten Weinort

Während des mittel­alter­li­chen Schismas war der Ort zwischen sanft gewellten Hügeln die Sommer­residenz der Päpste von Avignon. Daran erin­nert noch die Schloss­ruine mit Turm und Mauer­resten. Heute ist das 2.000-Einwohner-Städt­chen Zentrum einer welt­be­kannten Wein­gegend, wo man Keller­be­sich­tigungen und Wein­proben machen kann.

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l'Isle-sur-la-Sorgue

Kunst und Antiqui­täten an Gassen und Kanälen

Die Geburts­stadt des Dichters René Char ist ein kleines grünes Para­dies zwischen den vielen Seiten­armen der Sorgue. Überall stehen Mühlen, deren Schaufelräder sich noch drehen. Die Altstadt ist ein Gewirr aus krummen Gassen und Kanälen. Zu den Wasch­plätzen am Fluss führen Treppen vom Kai hinunter. Bis ins 19 Jahr­hun­dert war die Insel­stadt ein Fischerdorf. Heute ist sie ein Künstler- und Antiqui­tä­tenort mit Boutiquen und Trödelmärkten, zu denen Aussteller aus ganz Frank­reich kommen. Sehens­wert sind die Barock­kirche Notre-Dame-des-Anges, das Hôtel Dieu aus dem 17. Jahr­hun­dert und das Hôtel Donadeï de Campredon mit den Ausstel­lungen zeitge­nös­si­scher Kunst.

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8.–10. Tag: Carcassonne

Bedeutendste mittelalterliche Festung Europas
Carcas­sonne liegt an einem uralten Verkehrsweg vom Atlantik zum Mittelmeer. Bereits die Römer legten den Grund­stein zur Befes­tigung des Ortes, den sie Carcasso nannten. Alle späteren Eroberer bauten an der Festung weiter: Westgoten, Araber, Franken, schließ­lich die Katharer und andere Ketzer gegen die römi­sche Kirche. Im Hoch­mit­tel­alter erhielt die Festung unter Philipp dem Kühnen ihre endgül­tige Gestalt. Später spielte die Festung eine zentrale Rolle bei der blutigen Verfolgung der Katharer, einer südfranzö­si­schen Ketzer­be­we­gung. Carcas­sonne wur­de nie völlig zerstört und ist heute die bedeu­ten­dste mittel­alter­liche Festungs­anlage in Europa.

Uzès

Proven­cali­sches Mittel­alter zwischen Hinter­höfen und Herzog­s­pa­last

Der Ort in der kargen Land­schaft von Garrigue atmet noch die Luft des proven­cali­schen Mittel­alters. Idyllisch ist der Place aux Herbes mit seinem plät­schernden Brunnen besonders am Samstag, wenn dort der Wochen­markt stattfindet. Ringsumher führen Gassen und schat­tenspen­dende Arkaden durch das Häuser- und Hinter­hofge­wirr zu einem Herzog­s­pa­last oder zur Kathedrale.

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Nîmes

Römi­sche Arena als mittel­alter­li­ches Armen­viertel

Seit sich die Stadt 121 v. Chr. den Römern ergab, wuchs ihre Bedeu­tung als Handels­stadt zwischen Italien und Spanien. Die in das Hügel­land der Cevennen einge­bet­tete Stadt ist besonders reich an antiken Bauwerken. Am bedeu­ten­dsten ist zweifellos die Arena. Von den rund 70 römi­schen Arenen, die heute bekannt sind, ist die von Nimes zwar nicht die größte, aber die am besten erhal­tene, obwohl sie später zu anderen Zwecken benutzt wur­de. Die Westgoten bauten sie als Festung um, im Mittel­alter diente sie als Ritter­burg und später als Wohn­viertel für 2.000 Menschen.

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Saint-Gilles

Benedikti­n­erkloster am Jakobsweg

Die Abtei­kirche Saint-Gilles, St. Äegidius, wur­de in den Jahren 1125 bis 1150 erbaut und gehörte zu einer Klos­ter­anlage der Benediktiner. Wegen des Grabes des Heiligen Ägidius ist sie bis in die Gegenwart eine bedeu­tende Etappe auf der Via Tolosana, einem der franzö­si­schen Abschnitte des Jakobs­weges nach Santiago de Compo­s­tela. Seit 1998 gehört die Kirche zum Welt­kultur­erbe der UNESCO.

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Montagne de la Clape

Vom Seefahr­erfriedhof über einen Geröll­berg und eine Schlucht

Zwischen Narbonne und St-Pierre-sur-Mer erstreckt sich ein zehn Kilometer langer Höhenzug wie ein größerer Stein­haufen. Clape ist ein okzi­ta­ni­sches Wort für Geröll. Eine kurze Tour führt zu den schönsten Stellen des Hügels: sie beginnt am viel besuchten Seefahr­erfriedhof mit der Kapelle Notre-Dame-des-Auzils und geht durch Pini­enwälder und ein Schlucht. (hin und zurück: 3,4 Kilometer, 1:30 Stunde, auf und ab: 80 Meter)

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D

Zu Gast in einem Landgut am Park Haut-Languedoc

Umgeben von jahrhundertealten Linden in einem vier Hektar großen, herrschaftlichen Garten liegt das Château am Rand des Parc Naturel Régional du Haut-Languedoc. mehr ...

Kulturstätten ersten Ranges sind leicht zu erreichen: etwa eine Autostunde südöstlich liegt Carcasonne. Auf dem Canal du Midi kann man mit einem Hausboot das Languedoc erkunden. Ein Badesee ist wenige Minuten entfernt. Nach ausgefüllten Tagen findet man im Park schattige Sitzmöglichkeiten oder Abkühlung im Pool. Gäste wohnen in einem der drei stilvollen Zimmer. Die Gastgeber stammen aus Österreich und freuen sich darauf, sich in ihrer Muttersprache zu unterhalten. Das Abendmenu im Freien wird vom Konzert der Nachtigallen begleitet.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Musée Goya

Bedeu­tende Samm­lung spani­scher Malerei

Das Museum im alten Bischofs­pa­last von Castres beherbergt die bedeu­ten­dste Samm­lung spani­scher Malerei in Frank­reich – nach dem Louvre in Paris. Die Samm­lung wur­de bereits 1840 begründet. 50 Jahre später kam ein Privat­samm­lung mit drei Gemälden von Francisco de Goy hinzu. Nach dem Zweiten Welt­krieg kaufte das Museum systema­tisch spani­sche Kunst auf.

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Pic de Nore

Pa­no­ra­ma­blick zu den höchsten Pyre­näen­gipfeln

Mit einer Höhe von 1211 Metern ist der Berg mit einem weithin sichtbaren Anten­nen­mast der höchste Gipfel in der Gebirgs­gruppe Montagne Noire, Er gehört zum südli­chen Ausläufer des Zentral­mas­sivs und ist damit Teil der euro­päi­schen Wasser­scheide zwischen dem Atlantik und dem Mittelmeer. Von oben hat man einen tollen Blick über der Panorama des Languedoc-Rousillon, das bis zu den höchsten Pyre­näen­gipfeln reicht. (hin und zurück: 16,7 Kilometer, 5:15 Stunden, auf und ab: 640 Meter)

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10.–12. Tag: Dordogne

Französische Bilderbuchlandschaft
Die Dordogne ist die nach dem gleich­na­migen Fluss benannte uralte Kultur­landschaft östlich von Bordeaux. Bereits vor 35.000 Jahren lebte hier der Cro-Magnon-Mensch, der Feuer­stätten, Gegen­stände und Skelette hinter­ließ. Bei Lascaux finden sich die ältesten Höhlenzeich­nungen Europas. Im gewun­denen Tal der Dordogne reihen sich Bilder­buch­dörfer und Städte, Burgen und Schlösser anein­ander. Neben Wein und Tabak wird hier auch Trüffel geerntet. Bedeu­tend ist auch die Gänsezucht. Etwas südlich liegt Rocama­dour, eine der ungewöhn­lichsten Wall­fahrts­stätten Frank­reichs in einer male­risch engen Schlucht. Am besten erkundet man den Fluss und sein Umland per Kanu oder Fahrrad.

Zu den landschaftlichen Höhepunkten einer Frankreichreise gehört die Durchquerung des Parc National du Haute Languedoc mit seinen schier endlosen Kastanienwäldern. Danach liegt Toulouse auf der Strecke. Die größte Stadt Südwestfrankreichs lohnt einen Abstecher wegen ihrer Innenstadt und St. Sernin, einer der schönsten romanischen Kirchen des Abendlands. Die Landschaft wird zunehmend lieblich, ein Zeichen, dass die Route in das vom atlantischen Klima geprägte Westfrankreich führt.

Toulouse

Südfranzö­si­sches Flair und Welt­raum­technik

Südfranzö­si­sches Flair verbindet sich in der „Ville rose“ mit dem Geist der Technik und Wissenschaft. Toulouse ist das wich­tigste Zentrum der euro­päi­schen Luft- und Raumfahrt. Mittel­punkt der Stadt ist der atmo­sphäri­sche Place du Capi­tole mit seinen Arkaden und dem präch­tigen Rathaus. Nicht weit davon entfernt steht die roma­ni­sche Kathedrale St. Sernin, die eine der wich­tigsten Pilger­kir­chen auf dem Jakobsweg ist.

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E

Zu Gast in der alten Mühle von Labique

Enten schwimmen auf einem Teich, hinterm Haus grasen Ziegen, das Essen ist à la grand-mère. mehr ...

Ruhe und eine fröhliche Stimmung liegen über dem Bilderbuch-Anwesen mit blauen Fensterläden, alten Rosenstöcken, einer Allee und eigenem Bach. Die Gastgeber, Christine und Patrick mit ihren beiden Hunden, stammen aus Flandern und Brüssel und betreiben nebenbei noch ein wenig Landwirtschaft. Die Einrichtung der Zimmer, von denen einige im benachbarten Stall unter mächtigen Gewölben liegen, passt zum Charakter des Hauses. Sehr empfehlenswert ist das von Patrick zubereitete Dinner, das 24 Stunden vorher bestellt werden muss. Ein Pool mit Sonnendeck im großen Garten lädt zum Faulenzen oder Lesen ein.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Monpa­zier

Idylli­sches Dorf mit wech­sel­voller Geschichte

Das 500-Einwohner-Dorf im Dépar­te­ment Dordogne gehört zu den Les plus beaux villages de France. Ursprüng­lich war es eine engli­sche Bastide, wie man die stra­tegi­sche geplanten Bauten zur Vertei­digung nannte. Sie wur­de 1284 von Jean de Grailly, Feldherr des engli­schen Königs, gegründet und war im Hundertjäh­rigen Krieg heftig umkämpft. Noch heute erkennt man die rechtwink­lige Anlage mit dem zentralen Platz mit einem roman­ti­schen Brunnen, schat­tigen Arkaden und einer Markt­halle aus Kasta­ni­en­holz, die im 16. Jahr­hun­dert errichtet wur­de.

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Abtei Cadouin

Zister­zi­en­ser­abtei auf dem Jakobsweg

Das ehema­liges Zister­zi­ens­erkloster in Cadouin ist Teil des Welt­kultur­erbe der UNESCO „Jakobsweg in Frank­reich“. Sie wur­de 1115 gegründet und war schon früh ein wich­tiger Wall­fahrtsort, weil es über eine wunderwirkende Reli­quie verfügte, das  "Leichen­tuch Christi". Ludwig der Heilige, Richard Löwen­herz, Karl V. und viele Kreuzfahrer sollen der Reli­quie ihre Reve­renz erwiesen haben. So bekam der abge­schiedene Ort großen Zulauf und hohes Ansehen. Cadouin wur­de eine der reichsten Zister­zi­en­ser­ab­teien.

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Cingle de Tremolat

Roma­ni­sche Kirche im roman­ti­schen Wiesengrund

Bei Tremolat macht die Dordogne ein paar Schleifen und mäandriert zwischen Felsen, Äckern und Wiesen. In dieser idylli­schen Land­schaft liegt das gleich­na­mige Dorf, dessen roma­ni­sche Kirche ein Beispiel für die Baukunst im Périgord ist. Schwimmer, Kanu­fahrer und Wanderer finden hier viele Möglichkeiten.

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12.–14. Tag: Amboise

Letzter Wohnsitz von Leonardo da Vinci
Die Stadt Amboise wird beherrscht vom gleich­na­migen Schloss aus dem 15./16. Jahr­hun­dert. Die Residenz der Valois wur­de wie viele andere von der Krone konfis­ziert. Ludwig XI. und sein Sohn Karl VIII. bauten das Schloss prächtig aus. Dabei halfen die Feldzüge gegen Neapel und Mailand, in deren Folge viele italie­ni­sche Architekten und Künstler ins Land kamen. Unter ihnen war Leonardo da Vinci, der bis zu seinem Tod 1519 in Amboise lebte. Im Schloss ist heute ein Museum mit Rüstungen, Mobiliar und Gobe­lins. Der Ausblick auf den Fluss ist einen Besuch wert.

Südfrankreich wird verlassen. Zum Abschied sollte man die Grotten von Lascaux besuchen mit ihren weltweit einzigartigen Höhlenmalereien. Zwar ist die Originalhöhle nicht zugänglich, dafür eine Nachbildung (Lascaux 2), die der ersten recht nah kommt. Nördlich von Limoges liegt die reizvolle Landschaft von Mont d' Ambazac, wo man besser eine der schönen Panoramastraßen parallel zur Autobahn nimmt. Danach führt die Strecke durch sanft gewelltes, fruchtbares Land. Bevor man bei Blois zur Loire gelangt, fährt man durch die waldreiche Sologne, ein ehemals bevorzugtes Jagdgebiet des französischen Adels und heute ein Paradies für Wanderer und Radfahrer.

Monba­zillac

Renais­san­ce­schloss in den Weinbergen

Das Renais­san­ce­schloss wur­de in der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts erbaut. Der Schlossgr­aben, die massiven Türme und der Wehrgang mit Pech­nasen und Schießscharten geben dem Bauwerk allerdings einen mittel­alter­li­chen Charakter. In den Weinbergen ringsum wird vorwiegend Weißwein produ­ziert. Im Kellergewölbe gibt es ein Weinmuseum mit Gerätschaften zu Wein­erzeugung und einer Samm­lung von Flaschen aus dem 18. und 19. Jahr­hun­dert. Verkos­tungen werden ange­boten.

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Bergerac

Weinver­kos­tungen im ehema­ligen Kloster

Die Haupt­stadt des Périgord ist Zentrum des Wein­anbaus und hat eine male­ri­sche Altstadt zwischen dem Dordogne-Hafen und der Rue de la Rési­s­tance. In einem ehema­ligen Kloster am Hafen ist heute das Maison du Vin unter­ge­bracht, wo Weinver­kos­tungen ange­boten werden.

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Höhle von Lascaux

Sixti­ni­sche Kapelle der Höhenma­lerei

Die „Sixti­ni­sche Kapelle der Höhlenma­lerei“ enthält die best­er­hal­tenen präh­is­to­ri­schen Male­reien Europas. Die über 2.000 Figuren und Zeichen an einem 150 Meter langen schmalen Höhlen­ganges sind nach neuesten Schätzungen älter als 20.000 Jahre.
Die Bilder zeigen vor allem Tiere: Auer­ochsen, Wisente, Hirsche und Pferde, aber auch mensch­liche Figuren, etwa einen Jäger, der von einem verletzten Wisent angegriffen wird. Erst 1940 von Jugend­li­chen entdeckt, wurde die Höhle 1963 für die Öffent­lichkeit geschlossen. Die Atemluft von mehr als tausend Besu­chern täglich setzte den Kunst­werken zu. Besu­cher können sie als Nachbau seit 1983 trotzdem wieder bestaunen: Im Centre Inter­na­tional d’Art Pariétal – Lascaux IV in Monti­gnac. Öffnungs­zeiten: 9:30 – 18:00 Uhr.

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Zu Gast in einem Schloss bei Amboise

Das Schloss bei Amboise war Sitz der Grafen von Nazelles. Es stammt vom selben Bauherrn wie das kunstgeschichtlich bedeutendere Chateau de Chenonceau. mehr ...

Da sich der Meister oft in Italien aufgehalten hat, sind Elemente der Renaissance eingearbeitet. Die Französische Revolution hat es unbeschadet überstanden, da es in die Bürgermeisterei umgewandelt wurde. Nachdem Familie Fructus das Haus 1999 gekauft hatte, wurde es komplett renoviert und modernisiert. Es wirkt jetzt hell und freundlich. Die Einrichtung ist zeitgenössisch, antikes Mobiliar wird bewusst nur pointiert eingesetzt. Von einigen der geräumigen Gästezimmer blickt man auf Schloss Amboise, welches nachts eindrucksvoll beleuchtet wird. Ein Swimmingpool ist vorhanden.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Loir

Wein­gärten und Bauernmärkte am roman­ti­schen Zufluss zur Loire

Der kleine Loir (nicht zu verwech­seln mit der Loire) ist ein nörd­li­cher Zufluss zur bekann­teren Loire. Nörd­lich von Angers mündet er in die Sarthe. Zuvor windet er sich gemäch­lich durch anmu­tige Weinbau­gebiete wie Coteaux du Loir, Jasnières und Coteaux du Vendômois. An seinen Ufern gibt es viel zu entde­cken: Herren­häuser, uralte Kapellen mit Fresken und verschlafene Dörfer, die nur lebendig werden, wenn Bauern­markt abge­halten wird. Eines davon ist Lavardin. Mit seinem mittel­alter­li­chen Ortsbild, einer Burg­ruine und der frühr­oma­ni­schen Kirche wird es zu den Plus beaux villages de France (den schönsten Dörfern Frank­reichs) gezählt.

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Schloss Chen­onceau

Château des Dames

Das Wasser­schloss gilt als das elegan­teste, feinste und origi­nellste der Loire-Schlösser. Es wird auch Château des Dames genannt, denn es waren fast immer Frauen, die seine Geschichte und sein Schicksal bestimmten. Eine Zeit lang gehörte es Diane, der Mätr­esse von Heinrich II. Als dieser starb, wur­de sie von Katha­rina von Medici vertrieben, die rauschende Feste auf Chen­onceau feierte – manchmal mehrere Tage. Von 1940 bis 1942 verlief die Grenze zwischen dem von Deutsch­land besetzten Gebiet und Vichy-Frank­reich genau durch das Schloss. Heute kommen viele Besu­cher; morgens wird in der Orangerie ein Früh­stück serviert, abends ist der Schlossgarten beleuchtet. Oft werden Konzerte gegeben.

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Blois

Residenz der franzö­si­schen Könige

Die Stadt am Nord­ufer der Loire hat einen histo­ri­schen Kern mit verwin­kelten Gassen und male­ri­schen Plätzen. Sie wird über­ragt von der mäch­tigen Kathedrale und dem großar­tigen Schloss Château Royal de Blois. Es war von 1498 bis 1589 die Haupt­residenz der franzö­si­schen Könige, die zahlreiche Erweite­rungen und Umbauten vornahmen. Nach der franzö­si­schen Revo­lu­tion war es das erste Loire-Schloss, das wieder­herge­stellt wur­de. Seitdem wird es als Museum genutzt.

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14.–16. Tag: Champagne

Weinberge und sanfte Hügel
Das zwischen den Ardennen und dem Burgund gelegene sanfte Hügel­land verdankt seinen inter­na­tio­nalen Ruhm dem gleich­na­migen perlenden, spritzigen Schaumwein. Einst galt er als König der Weine, und noch heute ist die Marke welt­weit geschützt. Das bislang touris­tisch wenig beach­tete Gebiet hat einiges zu bieten: grüne Täler, Eichenwälder, mit Wein bewach­sene Hügel­ketten, in denen sich immer wieder beacht­liche Kultur­denkmäler finden. Das Weinbau­gebiet Champagne ist nicht mit der histo­ri­schen Land­schaft Champagne iden­tisch, viel­mehr umfasst es auch noch in den Regionen Picardie und Île-de-France gelegene Weinberge.

Die Ile de France wird durchfahren, die als die Wiege des klassischen Frankreichs gilt. Ein Abstecher nach Chartres lohnt sich wegen der Kathedrale. Keine Angst vor dem Verkehr in Paris: Die Stadt wird auf dem Autobahnring im Südosten umfahren. Wer außerhalb der Stoßzeiten fährt, wird einigermaßen durchkommen.

Chateau de Cheverny

Heimat von Tim und Struppi

Das Château im Tal de Loire wur­de für den Grafen Henri Hurault zwischen 1620 und 1630 erbaut und ist bis heute im Besitz seiner Nach­fahren. Die Innen­aus­stat­tung mit Waffen­saal und Ehren­treppe gehört zu den bedeu­ten­dsten um 1640. Besonders ist, dass der belgi­sche Comic-Zeichner Hergé es als Vorlage für den Mühl­enhof aus der Geschichte von Tim und Struppi genommen hat. Daher gibt es im Schloss eine perma­nente Sonder­aus­stel­lung zu Tim und Struppi, die nicht nur Kinder begeis­tert. Cheverny ist auch Hoch­burg der Hetzjagd. Daher lebt dort die Jagd­meute mit über 80 Hunden, die immer Sommer öffent­lich recht pompös gefüt­tert wird.

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Orléans

Stadt der legendären Jeanne d'Arc

Wo die Loire ihren nörd­lichsten Punkt erreicht, liegt die Univer­si­täts­stadt Orléans, die im Hundertjäh­rigen Krieg gegen England das letzte Boll­werk Frank­reichs war. Am 8. Mai 1429 wur­de die Stadt nach mona­te­langer Bela­ge­rung endlich befreit – durch ein Heer, das von einem 17-jährigen Mädchen namens Jeanne d'Arc angeführt wur­de. Wegen dieser Großtat ging sie als Legende in die franzö­si­sche Geschichte ein und erhielt den Beinamen Jungfrau von Orléans, was sie nicht davor bewahrte, zwei Jahre später auf dem Scheiter­haufen verbrannt zu werden. Der Herzog von Luxemburg hatte sie gefangen genommen und dem Herzog von Burgund ausgeliefert. Der wiederum verkaufte sie für 10.000 Franken an die Engländer. Mit­tel­punkt der Altstadt ist der Place du Martroi, auf dem sich seit 1855 ein Reiter­standbild von Jeanne d’Arc befindet.

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Zu Gast auf einem Adelsgut bei Epernay

Das Gutshaus aus dem 17. Jahrhundert grenzt an den Stadtwald von Reims. Erst wenn man den Hof durchschritten hat, offenbart sich die ganze Schönheit des Anwesens. mehr ...

Hinter dem Haus liegt ein prächtiger, ummauerter Garten mit großer Rasenfläche und gepflegten Blumenbeeten; etwas weiter gelangt man zu einem Weiher in einem bewaldeten Tal. Der Salon und der Speiseraum, der von einem großen, offenen Kamin dominiert wird, liegen auf der Gartenseite. In die Wandverkleidung aus dunklem Holz sind Weinreben geschnitzt – typisch für Herrenhäuser der Champagne. Eine über 350 Jahre alte Eichentreppe führt zu den Gästezimmern, deren Einrichtung jeweils ein bestimmtes Thema zugrunde liegt.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Haut­vil­lers

Geburtsort des Champa­gners

Einer der schönsten Orte in der Champagne ist das auf einem Hügel gelegene Haut­vil­lers. An beinahe jedem der Bilder­buchhöfe aus dem 17. und 18. Jahr­hun­dert hängt ein schmiede­ei­sernes Zunft­zei­chen, auf dem zum Teil uralte Berufe darge­stellt werden. In der kleinen Benedikti­ner­abtei des Ortes hat ein Mönch, Dom Perignon, nach jahre­langen Versu­chen den Champa­gner entwi­ckelt, den man bei einigen der über 200 Winzer auch probieren kann.

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Epernay

Welt­haupt­stadt des Champa­gners

Die Stadt mit 27.000 Einwoh­nern liegt rund 30 Kilometer südlich von Reims in der Champagne, jener idylli­schen Land­schaft im Nord­osten Frank­reichs, die den berühm­testen Schaumwein der Welt produ­ziert. Als Zentrum des Anbau­gebiets an der Marne beherbergt sie viele Kelle­reien und Champa­gn­erfirmen, allen voran Moët & Chandon, Mercier und Pol Roger. In den Stollen unter­halb der Stadt sollen bei 9-12° C über 200 Mio.(!) Flaschen Champa­gner lagern. Sechs Kilometer nordwest­lich liegt Haut­vil­lers, ein hübsches Dorf mit der Abtei, in der der legendäre Dom Pérignon Kellermeister war.

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Reims

Reinste Gotik und Champa­gner

Etwa 150 Kilometer nord­öst­lich von Paris liegt die eins­tige kelti­sche Gründung an dem kleinen Fluss Vesle. Ihren Weltruf verdankt die heute 185.000 Einwohner zähl­ende Stadt dem Champa­gner und der Kathedrale, die zu den bedeu­ten­dsten Meister­werken der Gotik zählt und heute zusammen mit dem Palais du Tau und dem Kloster­komplex St-Remi als Welt­kultur­erbe der UNESCO geschützt ist. Das kelti­sche Remi war schon in vorrömi­scher Zeit ein blüh­ender Marktfle­cken und bedeu­tender als Paris. So war es selbst­ver­ständ­lich, dass der Bischof der Stadt das Vorrecht bekam, den franzö­si­schen König zu salben. 1429 war es Jeanne d'Arc, die Karl VII. zur Salbung in die Kathedrale gelei­tete.

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Von Reims gelangt man über Metz nach Saarbrücken durchgehend über Autobahn oder nach Aachen größtenteils über Autobahn.


Leistungen

Für diese Leistungen berechnen wir pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer, inklusive Mahlzeiten (wie im Reiseentwurf aufgeführt):ab 1.359,00 EUR*Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit:
April–Okt.

Bei Buchung erhalten Sie
» die Namen, Adressen, Telefonnummern der Unterkünfte,
» die Voucher,
» ausführliche Wegbeschreibungen

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Sabrina Rüdiger
Tel.: +49 (0)2268 92298-74

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2. Beratung & Entwurf
Reiseerfahrene Mitarbeiter beraten Sie fachkundig und erstellen Ihnen einen persönlichen Entwurf. Dieser ist noch nach Ihren Wünschen veränderbar.

3. Buchung
Bei Buchungswunsch füllen Sie einfach unser Formular aus. Anschließend buchen wir alle Leistungen für Sie.

4. Zahlung & Unterlagen
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5. Reise
Wir wünschen eine entspannte und interessante Reise. Genießen Sie Ihren Urlaub!

6. Reiseeindruck
Nach der Reise freuen wir uns über Ihre Rückmeldung. So können wir unser Produkt ständig verbessern.


*) Die Preise sind pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer kalkuliert. Aufgrund von Saisonzeiten und unterschiedlich verfügbaren Leistungen können sich die Preise verändern.
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