Mit dem eigenen Wagen nach Korsika - Frankreich
Einsames Korsika: Cargese

Korsika

Île de Beauté

Mit dem eigenen Wagen Nizza und dann die Fähre nehmen. Auf Korsika erwartet Sie eine bunte Mischung an Unterkünften, die so vielfältig sind wie Korsika selbst.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von zu Hause nach Clessé

A

Burgund

Weltberühmte Weine, wohltuende Kulturlandschaft

Burgund muss man mit allen fünf Sinnen genießen. Zunächst mit den Augen: Bei einem Besuch in Dijon kann der Palast der Herzöge von Burgund, das Museum für Schöne Künste und die wunder­schöne Altstadt bewundert werden.

Aber auch die roma­ni­sche Basilika von Vézelay, Beaune mit seinen berühmten Hospizen und seinen bunt schil­lernden Dach­ziegeln sowie Nevers und seine Kathedrale sind wahre Augenweiden. Auch die urwüch­sige Natur zieht immer wieder den Blick an: Im Natur­park des Morvan sind Wälder und Seen sicher vor den Schäden der Zivili­sa­tion; hier wird ein Ausflug zu Fuß oder zu Pferd zu einem unver­gess­li­chen Erlebnis. Eine geruh­same Art, zu den Schlös­sern, Abteien und alten Klöstern einer der schönsten Regionen Frank­reichs zu gelangen, ist der Wasserweg: Das Netz der Flüsse und Kanäle umfasst eine Gesamtlänge von 1.200 Kilome­tern.

Zu Gast im alten Pfarrhaus von Clessé

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

In einem anmu­tigen Garten mit Rosenbeeten, Buchshe­cken und Kies­wegen liegt das alte Pfarr­haus, das von einem belgi­schen Paar zu einem char­manten Gäste­haus umge­staltet wur­de.

Die geräu­migen und liebevoll gestal­teten Zimmer, die Rückzugsmög­lichkeiten im Garten und der erfri­schende Pool machen das Domizil zu einer guten Basis, um die Kloster­ruinen von Cluny und die zahl­losen verträumten Wein­orte im südli­chen Burgund zu erkunden.

Mâcon­nais

Weinberge, uralte Dörfer und Kloster­ruinen

Die lieb­liche Hügel­landschaft im Süden von Burgund ist eines der größten Weinbau­gebiete Frank­reichs. Etwa 25 Prozent der Gesamt­fläche sind mit Reben bestanden – knapp 7.000 Hektar. Im Westen grenzt es an das Massiv Central, im Osten bis an den Fluss Saône. Dazwi­schen finden sich uralte Winzer­dörfer, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Von der geist­li­chen Bedeu­tung der Land­schaft für das gesamte christ­liche Abend­land zeugen die Ruinen der Klos­ter­stadt Cluny, wo vor dem Bau des Peters­doms die größte Kirche Europas stand.

Cluny

Bedeu­ten­dstes Kloster des Mittel­alters

Die Abtei von Cluny war im Mittel­alter das einfluss­reichste Kloster des Abend­landes. Das lag an den ersten sechs Äbten, die Ratgeber und Freunde von Kaiser, Papst und Fürsten waren. Sie waren intel­lektuelle Stars ihrer Zeit und machten Cluny zum Ausgangs­punkt einer Radikal­re­form des Mönchs­we­sens. Im Zentrum stand eine strikte Ausle­gung der benedikti­ni­schen Regel von Armut, Keuschheit und Gehorsam. In der Liturgie domi­nierte das Memento Mori (Bedenke, dass du sterben musst), im prak­ti­schen Leben wur­de Wert auf die Armenfür­sorge gelegt. Ab dem 13. Jahr­hun­dert geriet die Abtei unter den Einfluss der franzö­si­schen Könige. Das Recht der freien Abts­wahl durch die Mönche ging verloren und führte zum geist­li­chen Niedergang. Unter Napoleon wur­de die gigan­ti­sche Kloster­kirche gesprengt und als Steinbruch für den Bau einer Pferdezucht genutzt. Die erhal­tenen Kloster­gebäude sind leider nicht besonders beein­dru­ckend. Sie dienen heute als Inge­nieur­schule.

Commu­n­auté de Taizé

Mysti­sche Gottesdi­enste und welt­weiter Jugend­treff

Die Geschichte des inter­na­tio­nalen ökume­ni­schen Ordens beginnt 1940, als der reformierte Theo­loge aus Genf, Roger Schütz, ein Haus in Taizé kaufte, um Kriegsflücht­lingen auf dem Weg nach Marseille zu helfen. 1942 floh er vor der Gestapo, kehrte jedoch nach der Befreiung 1944 mit den ersten Brüdern wieder zurück. In den frühen 1960iger Jahren wur­de die zugleich mysti­sche und moderne Versöhnungs­kirche von deut­schen Jugend­li­chen der Aktion Sühnezei­chen gebaut. Wenig später kamen Studenten aus Paris, Frankfurt und Berlin, um mit den Brüdern über Gerech­tigkeit und Spiritualität zu spre­chen. Heute treffen sich Woche für Woche mehrere tausend Jugend­liche, um am einfa­chen Leben der Gemeinschaft teilzu­nehmen. Die Gottesdi­enste sind enorm eindrück­lich: Sie leben von dem dunklen, nur mit Kerzen erleuch­teten Raum und den einfa­chen, mehr­stim­migen Gesängen, die moderne Elemente mit Grego­rianik verbinden. Sie finden täglich um 8:15 Uhr, 12:20 Uhr und 20:30 Uhr statt und sind öffent­lich.

Rund um Chateau de Nobles

Burgundi­sche Wiesen­landschaft aus dem Bilder­buch

Der Weg beginnt am Chateau de Nobles, einem privaten Landschloss aus dem 16. Jahr­hun­dert und führt durch ein burgundi­sches Wiesen­idyll hinauf zum histo­ri­schen Ort Vieux Brancion, wo man an einer Sandwi­cherie eine Rast einlegen kann. Von oben hat man eine weite Aussicht auf die sanfte Bilder­buch­landschaft (hin und zurück: 2:15 Stunden, 8,2 Kilometer, auf und ab: 160 Meter).

Wande­rung von Taizé nach Cluny

Zwischen spirituellen Orten

Die Wande­rung verbindet zwei besondere Orte in Burgund. Start ist Taizé, wo eine ökume­ni­sche Bruder­schaft mit ihren mysti­schen Gottesdi­ensten Jugend­liche aus aller Welt anzieht. Ziel ist Cluny, wo vor knapp 1000 Jahren das bedeu­ten­dste Kloster des christ­li­chen Abend­landes stand. Der Wanderweg führt nicht über die Straße am Fluss, sondern über die bewal­deten Höhen. Unter­wegs kommt man an einer verlas­senen Ruine und am Château de Lourdon vorbei. Von Cluny fährt der Bus Linie 7 zurück nach Taizé. (hin: 16 Kilometer, 4:15 Stunden, auf: 342 Meter, ab: 369 Meter)

Wande­rung auf dem Jakobsweg

Von Chas­selas nach Cenves

Der Jakobsweg ist ein Netz von Pilger­wegen, die sich über ganz Europa ausbreiten und ihr Ziel in Santiago di Compo­s­tela haben. Eine Teile­tappe führt von Chas­selas nach Cenves – zuerst durch Weinberge mit schöner Aussicht auf das Sâone-Tal. Danach geht es durch Wälder mit steilen Auf- und Abstiegen. (Hin und zurück: 19,6 Kilometer, 6:00 Stunden, auf und ab: 670 Meter)

Von Clessé nach Gémenos

417 km | 4:30 h

Tain-l’Hermi­tage

Berühmter Weinberg im Rhone­knie

Das Winzerdorf Tain auf der linken Seite der Rhone ist kelti­schen Ursprungs und schon über 2000 Jahre alt. Es liegt am Fuß eines der berühm­testen Weinberge Südfrank­reichs. Dort werden kraftvolle Rotweine und aroma­ti­sche Weißweine ange­baut. Im Ort gibt es eine Winzergenos­senschaft und mehrere Depen­dancen von Gütern, wo man Wein probieren und kaufen kann.

Théatre Romain

Best­er­hal­tenes Amphi­theater der Römerzeit in Orange

Im Süden der Innen­stadt von Orange liegt das am besten erhal­tene Amphi­theater der Römerzeit. Mit seiner Rückwand aus mäch­tigen Steinblö­cken ist es auch eines der schönsten. Das Theater wur­de 40 vor Christus für mehr als 7.000 Besu­cher geschaffen und diente der Verbrei­tung römi­scher Kultur und der Ablenkung von poli­ti­schen Aktivi­täten. Mit dem Beginn des Chris­ten­tums verfiel es. Im Mittel­alter wur­de es als Vertei­digungs­anlage genutzt. Seit dem 19. Jahr­hun­dert finden wieder regelmäßig Auffüh­rungen und Konzerte statt.

Chateau­neuf-du-Pape

Keller­be­sich­tigungen und Proben im welt­be­kannten Weinort

Während des mittel­alter­li­chen Schismas war der Ort zwischen sanft gewellten Hügeln die Sommer­residenz der Päpste von Avignon. Daran erin­nert noch die Schloss­ruine mit Turm und Mauer­resten. Heute ist das 2.000-Einwohner-Städt­chen Zentrum einer welt­be­kannten Wein­gegend, wo man Keller­be­sich­tigungen und Wein­proben machen kann.

B

Calanques bei Cassis

Senkrechte Felswände, überwältigende Ausblicke

Der Küsten­ab­schnitt bei Marseille gehört zu den schönsten Landschaften, die Frank­reich zu bieten hat. Wild­roman­ti­sche Buchten, die teilweise wie Fjorde tief ins Land hinein­gehen, werden von gewal­tigen, fast senk­rechten Felswänden über­ragt.

Inmitten der Buchten mit dem flaschen­grünen Meer­wasser liegen kleine Segler. Wande­rungen durch die weißen Kalkfelsen werden mit immer neuen atembe­rau­benden Ausbli­cken belohnt. Im Sommer ist das Wandern verboten. Dann muss man auf eine Boots­tour auswei­chen.

Zu Gast in einem Schloss in der Provence

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Lage im Gewerbe­gebiet mutet im ersten Moment zwar etwas seltsam an: Nachdem man jedoch das Tor des Anwe­sens passiert hat, ist man in einer anderen Welt.

Umgeben von einem 5.000 Quad­r­at­meter großen Park mit jahrhunder­te­alten Platanen erwartet einen das ehema­lige Jagdschloss des Marquis d'Albertas aus dem 18. Jahr­hun­dert, in dem heute Mireille und Clément ihre Gäste herz­lich empfangen. Das Inte­rieur weiß mit großzügigen Räumen und einer stil­vollen Einrich­tung, die das Ambi­ente und die Geschichte des Gebäudes wider­spiegeln, zu überzeugen. Neben den drei Gäst­ezimmern gibt es einen Früh­s­tücksraum und zwei Salons – und auch der gepflegte Außenbereich mit Pool bietet viel Platz und ein stim­mungs­volles Ambi­ente, um abzu­schalten und Entspan­nung zu finden. Nach Cassis fährt man ca. 15 Minuten, Marseille ist 20 Kilometer, Aix-en-Provence 35 Kilometer entfernt.

Marseille

Vom Grie­chenhafen zur mulitkulturellen Metro­pole

Die Stadt am Golfe du Lion ist die älteste und zweitgrößte Stadt Frank­reichs. Sie wur­de im 7. Jahr­hun­dert vor Christus von grie­chi­schen Seehänd­lern gegründet und wuchs schnell zu einer Kolonie entlang der Rhône­mündung an. Nach dem Zerfall des römi­schen Reiches fiel der Ort in die Bedeu­tungs­lo­sigkeit. Erst mit den Kreuzzügen wur­de der Hafen wieder stra­tegisch wichtig. Während der Kolo­niali­sie­rung Nord­afrikas durch Frank­reich, wuchsen Hafen und Stadt rapide zur multikulturellen Metro­pole. Sehens­wert ist der Vieux Port, der etwa deckungs­gleich mit der Grie­chen­stadt ist. Heute ist er ein reiner Yacht­hafen.

Corniche des Crêtes

Schmale Straße an grandioser Steil­küste

Die male­ri­sche und schmale Küsten­straße windet sich von Cassis entlang der Falaises (Steil­küste) hinauf zum Cap Canaille, der mit 362 Meter höchsten Klippe Frank­reichs, und weiter zum Grande Tête (399 m). Auf den knapp 15 km zwischen Cassis und La Ciotat bietet die D141 von ihren Fels­nasen unbe­schreib­liche Ausblicke auf Cassis, die Calanques und das Meer. Die Strecke kann in Sommer bei starkem Wind wegen Waldbrandgefahr geschlossen sein.

Von Gémenos nach Algajola

Fähre

Von Gémenos nach Toulon

50 km | 37 Minuten

Von Toulon nach Ile Rousse

(inkl. Fähr­überfahrt) Dauer: 5:30 h
Die Zeiten der Fähr­überfahrt sind Saison­abhängig und können z.B. auf www.corsica-ferries.de oder www.mobylines.de geprüft werden. Die Fährti­ckets sind nicht im Reise­preis inkludiert und können Online auf der entspre­chenden Webseite gebucht werden.

Von Ile Rousse nach Algajola

10 km | 15 Minuten
C

Calvi

Nachtleben im Hafenviertel

An der Nordwest­küste liegt Korsikas belieb­tester Feri­enort in der gleich­na­migen Bucht. Der von den Römern gegrün­dete Ort hat einen großen Fähr­hafen, der von der Nähe zum franzö­si­schen Fest­land profi­tiert.

Ober­halb der Stadt thront die mäch­tige genue­si­sche Festung aus dem 15. Jahr­hun­dert auf einem Granitfelsen. Im Hafen­viertel La Marine um die Prome­nade Quai Landry liegen zahl­lose Restau­rants, Cafés und Bars, wo sich das Leben der Stadt bis tief in die Nacht hinein abspielt.

Zu Gast in einem Strandhotel bei Algajola

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Balkon pro Zimmer

Das Hotel liegt in Algajola, einem ehema­ligen Fischerdorf mit Burg und Sand­strand. Die 16 klima­ti­sierten Zimmer blicken aufs Meer oder das Gebirge.

Terrasse und Garten, beide dem Meer zuge­wandt, stehen den Gästen zur Verfügung. Nach Calvi fährt man 15 Minuten.

Pigna

Künst­lerdorf in der Balagne

In den Hochlagen der einsamen Balagne ragen die höchsten Berge über 2500 Meter hoch. Unten kauern ein paar mittel­alter­lich anmu­tende Dörfer, von denen Pigna eines der schönsten ist. Das male­ri­sche Berg­dörfchen wird heute vor allem von Kunst­hand­werkern bewohnt, die ihre Objekte in den Gale­rien des Städt­chens vertreiben.

Von Algajola nach Corte

72 km | 1:30 h
Die kurze Etappe bietet erdenk­liche Kontraste: vom Meer­es­spiegel gelangt man durch im enger werdende Täler ins Hoch­ge­birge. Die letzten acht Kilometer vor Corte sollte man die alte Straße nehmen.

La Porta

Barockdorf im Kasta­ni­en­wald

Der abge­legene Ort ist nur über eine kurvenreiche Berg­straße zu errei­chen, die man durch dichte Kasta­ni­enwälder talwärts fährt. Doch dann steht man unver­mit­telt auf dem großen Dorf­platz von La Porta mit einer mäch­tigen Barock­kirche. Der seit­liche Glock­en­turm – der Campa­nile – deutet auf den italie­ni­schen Ursprung der Kirche. Tatsäch­lich wur­de die Kirche von einem lombardi­schen Architekten entworfen. Im Tal in der Umge­bung von La Porta findet man noch ein paar histo­ri­sche Wassermühlen, von denen einige noch in Betrieb sind.

D

Corte

Urkorsisches Adlernest mit uneinnehmbarer Zitadelle

Wie ein Adler­nest liegt die Altstadt von Corte über dem Zusam­menfluss von drei Flüssen. In dieser stra­tegisch güns­tigen Lage kontrollierte die eins­tige Haupt­stadt der Insel den Verkehr von Nord nach Süd durch das Tavi­gnano-Tal.

Die einzige Stadt im inneren der Insel hat heute wieder eine Univer­sität mit einer Fakultät für korsi­sche Sprache und ist Symbol des Unabhängigkeits­strebens. Besonders sehens­wert ist die unein­nehmbare Zitadelle über fast senk­recht aufra­genden Felsen. Von Corte empfiehlt sich ein Tages­ausflug in das Resto­nica-Tal, das von male­ri­schen, spitzen Felsgipfeln gerahmt wird.

Zu Gast in einem Berghotel im Restonica-Tal

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Hotel im wild­roman­ti­schen Vallée de la Resto­nica ist ein idealer Ausgangs­punkt, um Corte und seine einzig­ar­tige Umge­bung zu erkunden.

Die Zimmer haben alle eine Klima­anlage, einen Balkon oder eine eigene Terrasse. Ein Swimmingpool liegt in der Macchia am Fluss­ufer, wo Sesselliegen und Stühle einladen, die Stille und den Frieden des Tals zu genießen. Vom Hotel führen einige der schönsten Wand­wege der Insel in die Berge. Ein Restau­rant befindet sich gegenüber des Hotels, weitere gibt es in der näheren Umge­bung; im Hotel selbst werden kleine Snacks wie kalte Platten und Salate ange­boten.

Zitadelle von Corte

Unein­nehmbares Adler­nest

Die einzige größere Festung im Landes­in­nern liegt auf einem Felsen, der bereits im 9. Jahr­hun­dert befes­tigt war. Die heutige Burg wur­de 1419 unter dem Vizekönig von Arago­nien gebaut. Besonders beein­dru­ckend ist die Südspitze des Felssporns. Das „Adler­nest“ ist über eine Treppe aus Resto­nica-Marmor zu errei­chen. Unter Louis Phil­ippe wurden die Häuser und die Kapelle wurden zerstört, um einer Garnison Platz zu machen. 
Im Ersten Welt­krieg waren deut­sche Kriegsgefan­gene in der Zitadelle unter­ge­bracht. Im Zweiten Welt­krieg wurden unter der italie­ni­schen Besatzung korsi­sche Patrioten gefangen gehalten. Ab 1962, nach dem Ende des Alge­ri­en­kriegs, war die Fremdenlegion statio­niert. Heute beherbergt die Zitadelle das Natio­nalparkbüro und ein Museum über korsi­sche Geschichte.

Resto­nica-Tal

Filmreife Hoch­ge­birgskulisse

Das Tal, das von Corte nach Südwesten ins Gebirge führt, ist eines der schönsten auf Korsika – und eines der meist­be­suchten. Die äußerst schmale Straße am Resto­nica-Fluss überwindet auf einer Entfer­nung von 15 Kilome­tern einen Höhen­un­ter­schied von fast 1000 Meter. Am Ende des Tales liegt die Bergerie de Grotelle. Zwei Ziele, die inner­halb von einer bzw. zwei Stunden erreichbar sind, sind die beiden Seen, Lac de Capitello und Lac de Melo. Wer höher hinaus will, kann zum Oriente-See auf 1000 Metern Höhe gehen.

Lana Corsa

Atelier für korsi­sche Weberkunst

Korsi­sche Schafe sind an das Klima der Insel ange­passt und haben ein dichtes, langes Fell, das eine wasser­abwei­sende, warme Wolle ergibt. Der Farbton dieser natür­lich weißen, beigen oder schwarzen Wolle variiert von Jahr zu Jahr. Lana Corsa hat sich zum Ziel gesetzt, das tradi­tionelle Weber­hand­werk wiederzu­beleben. Das Atelier verkauft Westen, Pull­over, Teppiche und Decken, die auf authen­ti­schen Webstühlen aus Holz gewebt sind.

Monte Cinto

König der korsi­schen Berge

Der mit 2.706 Metern höchste Berg von Korsika ist gerade einmal 23 Kilometer vom Meer entfernt. Bei klarer Sicht kann mann die Zitadelle von Calvi sehen. Man kann den Berg von der Nord­seite aus besteigen. Die anspruchsvolle Tour beginnt dann in Haut-Asco. Wegen der Länge der Wande­rung muss man früh beginnen und ausrei­chend Wasser und Verpfle­gung mitnehmen. (hin und zurück: 8 Stunden, 11,6 Kilometer, auf und ab: 1240 Meter)

Von Corte nach Propiano

142 km | 3:30 h
Die Route durchmisst das hoch­alpine Innere Korsikas von Nord nach Süd. Die kurvenreiche Fahrt über Pässe, Gebirgsrü­cken und durch Schluchten ist eine Herausforde­rung an den Fahrer, die mit phan­tas­ti­schen Ausbli­cken und grandiosen Landschafts­ein­drü­cken belohnt wird.

Col de Bavella

Granittürme und Schwarzkiefernwälder

Der Gebirgs­pass führt durch das wild­roman­ti­sche Bavella Massiv, auf dem ein 900 Hektar großer Schwarzkiefern­wald wächst. Mit überwäl­tigenden Ausbli­cken ins Landes­in­nere und auf die Küste gehört die Route zu den schönsten Berg­straßen der Insel. Die 1.218 Meter hoch gelegene Pass­höhe ist ein Ausgangs­punkt für ausge­dehnte Wande­rungen und Klet­ter­touren. Nach Süden führt ein Wanderweg zum Trou de la Bombe. Im Nordwesten liegen die eindrucksvollen Granitfelsen Aiguilles de Bavella. Unter­halb des Col de Bavella in Rich­tung Solenzara werden in den Schluchten Canyon de la Purca­raccia und Canyon de la Puli­schella geführte Canyo­ning-Touren ange­boten.

E

Propriano

Vom Fischerdorf zum Badeort

Der kleine Ort im Südwesten Korsikas liegt am Golf von Valinco, umgeben von medi­ter­raner Macchia und fruchtbaren Feldern.

Wegen der idealen Wassersportmög­lichkeiten hat sich das eins­tige Fischerdorf zu einem quir­ligen Feri­enort entwi­ckelt. Im schönen, gewach­senen Orts­kern, am Yacht­hafen und rund um die bunten Hafenre­stau­rants herrscht eine fröh­liche Feri­en­stim­mung. In der Umge­bung finden sich Sand­strände, etwa in Portig­liolo oder Campomoro. Von Campomoro führt ein 15 Minuten langer Küstenweg zu einem genue­si­schen Turm, von dem aus man eine schöne Aussicht über den Golf hat.

Zu Gast in einem Apartment in Propriano

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

Die Apart­ment­anlage liegt im Herzen von Propriano im Süden von Korsika. Vier individuell in einem medi­ter­ranen Stil mit einem Hauch von Orient einge­rich­tete Apart­ments stehen zur Verfügung, die alle einen privaten Außenbereich haben.

Die beiden in der ersten Etage liegenden Apart­ments Maskat und Zenobia haben Zugang zu einer begrünten Veranda, die Apart­ments Sana'a und Shiraz in der zweiten Etage haben jeweils eine Terrasse von 30 Quad­r­at­me­tern. Der Hafen von Propriano und zahlreiche Restau­rants und Geschäfte sind wenige Gehmi­nuten entfernt.

Fili­tosa

Von Korsikas rätselhafter Vorge­schichte

Fili­tosa ist eine der Schlüs­sel­orte der korsi­schen Vorge­schichte. Die befes­tigten Unter­stände, die Rundbauten und Funda­menten von Hütten sind seit dem 6. Jahr­tausend vor Christus (!) besiedelt – erst von Hirten, ab 3500 v. Chr. von den Mega­li­thikern und ab 1600 v. Chr. von den soge­nannten Torreanern, einem fremden Seevolk, das in der Bronzezeit die Bewohner Korsikas bedrängte und turmför­mige Festungs­bauten („torre“) errich­tete. Viele der Menhir­statuen wurden zerschlagen und als Bauma­te­rial in den Bauten der Torreaner wiedergefunden, was darauf schließen lässt, dass die beiden Kulturen verfeindet waren und die Torreaner schieß­lich den Sieg davon trugen. Dennoch blieben präch­tige Menhir­statuen mit ausdrucks­starken Gesichtern erhalten. Der Ort hat bis heute eine mythi­sche Aura. Olivenbäume spenden Schatten, Flechten haben den nackten Fels überzogen. Durch die Ausgra­bungen führt ein Rundgang, für den man sich zwei Stunden Zeit nehmen sollte.

Auf den Monte San Petru

Aussichts­balkon über dem Golf von Propriano

Drama­ti­sche Felsblöcke und großar­tige Ausblicke über den Süden Korsikas, zu den Bavella-Türmen und zum Golf von Valinco machen den Aufstieg auf den 1400 Meter hohen Monte San Petru zu einem glor­rei­chen Erlebnis. 2009 hat es einen Waldbrand gegeben. Inzwi­schen kann man beob­achten, wie sich die Natur erholt. (Hin und zurück: 8,2 Kilometer, 3,15 Stunden, auf und ab: 426 Meter)

Cauria

4.000 Jahre alte Hinkel­stein-Allee

Südlich von Sartène errich­teten Angehö­rige einer Mega­li­thkultur vor mehr als 4000 Jahren über 20 große Stein­säulen, die in Reih und Glied stehen. Manche der wuch­tigen Säulen gelten aufgrund ihrer Form als Phallus und damit als Symbol für Fruchtbarkeit. Die aufrechten Stein­säulen markierten aber auch wich­tige Handels­wege, Flüsse, oder wie in Cauria, Quellen. Im Frühling, wenn sie von einem Meer von Blumen umgeben sind, ist diese im Mittelmeer­raum einzig­ar­tige Hinkel­stei­n­allee besonders eindrucksvoll.

Von Propiano nach Valle­calle

183 km | 4:00 h

Couvent d'Orezza

Spit­rituelle Atmo­sphäre um eine geschicht­s­träch­tige Kloster­ruine

Die impo­sante Ruine bei Piedi­croce ist der Über­rest des 1485 gegrün­dete Franziskan­erklos­ters Couvent d’Orezza . Hier wur­de Wider­stands-Geschichte geschrieben: Im Jahr 1735 wur­de auf einer Volks­ver­samm­lung im Kloster die Unabhängigkeit Korsikas ausge­rufen und wenige Jahre später (1751) die korsi­sche Verfassung verab­schiedet und der Präsident gewählt. Während des Zweiten Welt­kriegs war unter­halb des Kloster die „Sturmb­rigade Reichsführer SS“ statio­niert. Nach dem Kriegs­au­s­tritt Italiens verlangte sie die Übergabe von Waffen von den Italie­nern, die sich weigerten und die Muni­tion sprengten. Dabei wur­de das Kloster zerstört. Einer anderen Version zufolge wur­de das Kloster durch die Deut­schen in die Luft gesprengt. Zu erkennen sind nur noch der Glock­en­turm und wenige Reste der Kirchenma­lerei.

Cervione

Barockpracht und schöne Aussicht

Der Luftku­rort ist mit rund 1500 Einwoh­nern der größte Ort der Costa Verde. Geprägt wird das Ortsbild von wuch­tigen Repräsenta­tivbauten – erbaut unter König Theodor I., der den Ort 1736 für sieben Monate zu seinem Amtsitz und somit zur Haupt­stadt des König­reichs Korsika machte. 
Der aus einem westfäli­schen Adelsge­schlecht stam­mende Baron von Neuhoff (1694 – 1756) hatte den gegen die Genuesen kämp­fenden Korsen seine Unter­stützung ange­boten. Im Gegenzug krönten sie ihn einstimmig zum König der Insel. Die eins­tige Inselhaupt­stadt liegt iim Berg­land und hat einen schönen Blick auf die umliegenden Wälder und das Meer. Neben dem Bischofs­pa­last steht die prunkvolle Barock­kirche Saint Marie et Saint Erasme. Im Franziskan­erkon­vent werden Oliven gepresst.

F

Cap Corse

Herrliche Aussicht am „Finger“ Korsikas

Wie ein 40 Kilometer langer und 10 Kilometer breiter Finger erstreckt sich Cap Corse nörd­lich der Haup­stadt Bastia.

Der Gebirgs­kamm erreicht am Monte Stello eine Höhe von über 1.300 Höhenme­tern. Da Fischerei hier mehr als im übrigen Korsika eine Rolle spielte, kommt man bei einer Kaprundfahrt durch male­ri­sche Fischer­dörfer, z.B. Erba­lunga. Von der Kapelle St-Michel aus dem 11. Jahr­hun­dert, die auf einem schroffen Felsen steht, hat man eine herr­liche Aussicht auf das Kap. Weiter nörd­lich auf dem Aussichtsberg Col de Ste-Lucie steht die Ruine eines Turms, in dem der Philosoph Seneca mehrere Jahre inhaf­tiert gewesen sein soll. Der Turm stammt jedoch aus dem Mittel­alter. Bei Nonza im Südwesten des Kaps steht ein Genue­si­scher Wachturm, von dem aus man eben­falls einen grandiosen Rund­blick hat.

In einem Gästehaus in Vallecalle

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Gäste­haus, ein altes Gebäude aus dem 18. Jahr­hun­dert, liegt in dem beschau­li­chen Dorf Valle­calle im Dépar­te­ment Haute-Corse, ca.

25 Kilometer südlich von Bastia. Im zweiten der drei Stock­werke des Stein­hauses befindet sich ein Zimmer mit eigenem Eingang, zwei weitere Zimmer sind im obersten Stock und haben Zugang zu einem Balkon. Morgens wird ein einfa­ches Früh­stück ange­boten; ein Abend­essen muss im Voraus gebucht werden. Zwei nach Süden ausge­rich­tete Terrassen im Garten mit Sitzmöbeln eröffnen einen schönen Pa­no­ra­ma­blick auf das Meer und das Nebbio mit seinem Haup­tort Saint-Florent.

Casinca

Sand­strände und Bade­orte

Die Hügel­landschaft im Nord­osten erstreckt sich an der Küste zwischen dem Golo und dem Fium'Alto. Neben Wein werden auch Tabak, Kiwis und Zitrusfrüchte ange­baut. Vesco­vato, der 4.300 Einwohner zähl­ende Haup­tort, mutet mit seinen Treppen­gassen und verwin­kelten Plätzen mittel­alter­lich an. Zwar ist die Casinca landschaft­lich weniger spekta­kulär als der Westen; dafür finden sich hier besonders schöne Sand­strände.

San Michele de Murato

Roma­ni­sches Berg­kirchlein mit Aussicht

Das Berg­dorf im Hinter­land steht auf einem Plateau über dem Bevinco-Tal und hat eine der schönsten Kirchen Korsikas. Die roma­nisch-pisa­ni­sche Kirche San Michele de Murato liegt einen Kilometer von Murato entfernt und wur­de 1240 erbaut. Sie ist bereits von weitem sichtbar und lebt von dem Kontrast zwischen grünem Serpentin und weißem Kalk­stein, die beide in der Umge­bung gefunden werden.

Saint Florent

Bade­strände vor histo­ri­scher Altstadt

Wegen ihres medi­ter­ranen Flairs wird die Haupt­stadt der Region Nebbio auch das korsi­sche Saint Tropez genannt. Sie liegt hoch im Nordwesten am gleich­na­migen Golf. Sehens­wert ist die Altstadt im Schatten der Zitadelle von 1440 und das Hafen­viertel mit seinen male­ri­schen Gassen und Winkeln. An der Désert des Agriates gibt es schöne Strände ein großes Angebot an Segel- und Tauch­schulen. Direkt vor Ort ist der famili­enfreund­liche Sand­strand Plage de Roya.

Sentier des Doua­niers

Auf den Spuren korsi­scher Schmuggler und Zöllner

Mit dem Boot geht es von Maci­naggio zum Strand von Barca­ggio und zu Fuß zurück. Der Pfad führt in stetem Auf und Ab durch teilweise mannshohe Macchia immer am Meer entlang. Schöne sandige Bade­buchten, ein herr­li­cher Ausblick über die Küstenlinie mit kleinen vorge­la­gerten Fels­in­seln, die Kapelle von Santa Maria und mehrere genue­si­sche Wachtürme – all das macht die Wande­rung zu einem abwechs­lungs­rei­chen Erlebnis. (hin: 12 Kilometer, 4:30 Stunden, auf und ab: 159 Meter).

Von Vallecalle nach Cannobio

Fähre

Von Valle­calle nach Bastia

54 km | 55 Minuten
Durch land­wirt­schaft­lich genutztes, dicht besiedeltes Gebiet zurück in die Haupt­stadt.

Von Bastia nach Genova

(inkl. Fähr­überfahrt) Dauer: 6:30 h

Die Auto­fähre fährt von Anfang Mai bis Ende September täglich von Bastia nach Genua und benö­tigt zwischen sechs bis zehn Stunden.

Die genauen Zeiten der Fähr­überfahrt sind Saison­abhängig und können auf www.mobylines.de geprüft werden. Die Fährti­ckets sind nicht im Reise­preis inkludiert und können Online auf der entspre­chenden Webseite gebucht werden.

Von Genova nach Cannobio

267 km | 4:00 h
Nach kurvenrei­cher Fahrt über den ligu­ri­schen Appennin eröffnet sich bei Novi die fruchtbare, intensiv bewirt­schaf­tete Po-Ebene. Nachdem man Mailand passiert hat, sieht man bereits die Alpen.

Voghera

„Garten der Lombardei“

Die Stadt mit einem sehens­werten Dom aus dem 17. und einem Theater aus dem 19. Jahr­hun­dert ist Haupt­stadt der sanften Hügel­landschaft, die auch „Garten der Lombardei“ genannt wird. Die mit Obst und Wein bewach­senen Hügel werden oft von Kastellen gekrönt. Besonders bekannt unter den Weinen ist der Spumante Clas­sese. Daneben wachsen Barbera, Ries­ling Italico oder Pinot Nero.

Casale Monfer­rato

Sechs­e­ckige Burg und schönste Synagoge Europas

Die Stadt im Piemont ist reich an kulturellen Besonder­heiten. Hervor­zu­heben ist die roma­ni­sche Kathedrale Sant’Evasio, ursprüng­lich aus dem Jahr 742, welche im 12. Jahr­hun­dert komplett neu errichtet wur­de. Aus der Renais­sance stammen die Kirche San Domenico sowie einige Paläste. Das Kloster San Chiara im Zentrum der Stadt beherbergt Bilder von Il Moncalvo. Die sechs­e­ckige Burg (Castello dei Paleo­logi) ist ein mili­täri­sches Meister­werk aus dem 15. Jahr­hun­dert. Die Synagoge der Stadt gilt als eine der schönsten Europas.

G

Lago Maggiore

Romantischer See zwischen Tessin und Po-Ebene

Mit 65 Kilome­tern Länge und bis zu elf Kilome­tern Breite ist der See der zweitgrößte unter den ober­i­talie­ni­schen Seen.

Während sein nörd­li­cher Zipfel zum Schweizer Tessin gehört, reicht er im Süden bis in die Po-Ebene hinein. Dank des ausge­g­li­chenen milden Klimas hat sich um den See eine besonders üppige Vege­ta­tion entwi­ckelt. In Seenähe bestimmt eine herr­liche Blütenpracht das Bild, während sich im Hinter­land alpine Flora breit macht. Mit den alpinen Gipfeln im Hinter­grund ergibt sich ein einzig­artig schönes Landschafts­bild. Unter den vielen Inseln im See ist vor allem die Isole Boromee wegen des herr­li­chen Barockgar­tens bemerkens­wert, der fast die gesamte Insel einnimmt.

Zu Gast in einer Villa bei Cannobio

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das 2006 im Stil einer medi­ter­ranen Landhausvilla erbaute Hotel ist von einem 15.000 Quad­r­at­meter großen Park umgeben und liegt in Cannobio.

Zum Seeufer geht man ca. zehn Minuten. Die rund 20 Zimmer sind liebevoll in einem leichten Landhaus­stil einge­richtet und in harmo­ni­schen Farben gestaltet, und auch beim Früh­s­tücksbuffet und beim Service zeigt sich die Liebe der Gastgeber zum Detail. Im gepflegten Garten befindet sich ein beheizter Pool mit Sonnen­ter­rasse. Ob man ein paar ruhige Tage verbringen oder die idylli­sche Umge­bung des Sees erkunden möchte: In jedem Fall ist die Villa eine ideale Unter­kunft.

Cannobio

Histo­ri­scher Ort mit Ufer­pro­me­nade

Der male­ri­sche Ort auf der West­seite des Lago Maggiore hat eine schöne Ufer­pro­me­nade, auf der sonn­tags ein Markt abge­halten wird. Außerdem gibt es ein Strandbad, eine Kirche aus dem Jahr 1571 und einen histo­ri­schen Stadt­kern. Etwas west­lich der Stadt hat sich der Canno­bino, ein reißender Gebirgsbach, eine tiefe Schlucht gegr­aben.

Centovalli

Kasta­ni­enwälder, Maul­tier­pfade und verlas­sene Dörfer

Das Tessiner Tal zieht sich von Intragna am Lago Maggiore nach Westen bis Camedo an der schwei­ze­risch-italie­ni­schen Grenze. Seinen Namen hat es von den zahlrei­chen Seitentälern. Es sind sogar nicht hundert, sondern über 150! Durch die Kasta­ni­enwälder führen Wander­wege auf ehema­ligen Maul­tier­pfaden zu stei­n­alten Ortschaften, die meist verlassen sind oder von Künst­lern bewohnt werden. Erschlossen wird das roman­ti­sche Tal von der Centovalli-Bahn, die über 83 Brücken und durch 34 Tunnel fährt.

Locarno

Mondäner Haup­tort am Lago Maggiore

Der Schweizer Haup­tort am Lago Maggiore hat seine Stadt­rechte von Fried­rich Barba­rossa erhalten. Der mittel­alter­liche Kern des mondänen Ortes ist die Piazza Grande, an deren Arkaden jeden Donnerstag ein Markt stattfindet. Ursprüng­lich lag die Piazza am See. Heute ist das Ufer weit entfernt, da der Gebirgsfluss Maggia Jahr um Jahr Schutt anspült. Sehens­wert ist auch die roma­ni­sche Kirche, San Vittore, mit ihrer kunst­vollen Krypta.

Von Cannobio nach Hause

Wer in den Westen Deutsch­land fahren möchte, nimmt am besten den Gotthard-Tunnel und kommt bei Basel über die Grenze. Wer weiter in den Osten möchte, kommt durch den St. Bern­hard Tunnel nach Graubünden und schließlich bei Bregenz nach Deutsch­land.
16 Tage
ab 1.797,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Mai–Juni, September–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Sabrina Rüdiger

Tel.: +49 (0)2268 92298-74

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