Einsames Korsika: Cargese

Korsika

Île de Beauté

Mit dem eigenen Wagen reisen Sie über die Bourgogne an die Mittelmeerküste, um von dort die Fähre zu nehmen. Auf Korsika erwartet Sie eine bunte Mischung an Unterkünften, die so vielfältig sind wie Korsika selbst.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Nach Clessé

A

Mâconnais

Weinberge, uralte Dörfer und Klosterruinen

Die lieb­liche Hügel­landschaft im Süden von Burgund ist eines der größten Weinbau­gebiete Frank­reichs.

Etwa 25 Prozent der Gesamt­fläche sind mit Reben bestanden – knapp 7.000 Hektar. Im Westen grenzt es an das Massiv Central, im Osten bis an den Fluss Saône. Dazwi­schen finden sich uralte Winzer­dörfer, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Von der geist­li­chen Bedeu­tung der Land­schaft für das gesamte christ­liche Abend­land zeugen die Ruinen der Klos­ter­stadt Cluny, wo vor dem Bau des Peters­doms die größte Kirche Europas stand.

Zu Gast auf einem Gutshof bei Clessé

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Der Gutshof aus dem 19. Jahr­hun­dert liegt inmitten der Wein­ter­rassen von Viré und Clessé, unweit der Burgundi­schen Wein­straße. Die histo­ri­schen Gebäude, aus dem weißen Stein der alten Steinbrüche von Quin­taine, Cécile and Thierry erbaut, verteilen sich um einen Innenhof mit ange­schlos­senem Garten. Mit nur zwei Gäst­ezimmern sowie zwei Apart­ments bietet sich hier eine ruhige Über­nach­tungs­mög­lichkeit in der Hügel­landschaft des Mâcon­nais, die von zahlrei­chen Wander- und Radwegen durch­zogen wird.
Am Morgen wird ein Früh­stück mit einigen haus­gemachten Lecke­reien serviert. Bei gutem Wetter kann im Garten gefrüh­s­tückt werden. Am Abend locken die zahlrei­chen Restau­rants der Umge­bung zu einem Dinner außer Haus.



Burgund

Welt­be­rühmte Weine, wohltuende Kultur­landschaft
Burgund muss man mit allen fünf Sinnen genießen, vor allem mit den Augen: Bei einem Besuch in Dijon können der Palast der Herzöge von Burgund, das Museum für Schöne Künste und die wunder­schöne Altstadt bewundert werden. Aber auch die roma­ni­sche Basilika von Vézelay, Beaune mit seinen berühmten Hospizen und bunt schil­lernden Dach­ziegeln sowie Nevers mit der Kathedrale sind wahre Augenweiden. Auch die urwüch­sige Natur zieht immer wieder den Blick auf sich: Im Natur­park des Morvan sind Wälder und Seen sicher vor den Schäden der Zivili­sa­tion; hier wird ein Ausflug zu Fuß oder zu Pferd zu einem unver­gess­li­chen Erlebnis. Eine geruh­same Art, zu den Schlös­sern, Abteien und alten Klöstern einer der schönsten Regionen Frank­reichs zu gelangen, ist der Wasserweg – das Netz der Flüsse und Kanäle umfasst eine Gesamtlänge von 1.200 Kilome­tern.

Cluny

Bedeu­ten­dstes Kloster des Mittel­alters
Die Abtei von Cluny war im Mittel­alter das einfluss­reichste Kloster des Abend­landes. Das lag an den ersten sechs Äbten, die Ratgeber und Freunde von Kaiser, Papst und Fürsten waren. Sie waren intel­lektuelle Stars ihrer Zeit und machten Cluny zum Ausgangs­punkt einer Radikal­re­form des Mönchs­we­sens. Im Zentrum stand eine strikte Ausle­gung der benedikti­ni­schen Regeln von Armut, Keuschheit und Gehorsam. In der Liturgie domi­nierte das Memento Mori (Bedenke, dass du sterben musst), im prak­ti­schen Leben wur­de Wert auf die Armenfür­sorge gelegt. Ab dem 13. Jahr­hun­dert geriet die Abtei unter den Einfluss der franzö­si­schen Könige. Das Recht der freien Abts­wahl durch die Mönche ging verloren und führte zum geist­li­chen Niedergang. Unter Napoleon wur­de die gigan­ti­sche Kloster­kirche gesprengt und als Steinbruch für den Bau einer Pferdezucht genutzt. Die erhal­tenen Kloster­gebäude sind leider nicht besonders beein­dru­ckend. Sie dienen heute als Inge­nieur­schule.

Commu­n­auté de Taizé

Mysti­sche Gottesdi­enste und welt­weiter Jugend­treff
Die Geschichte des inter­na­tio­nalen ökume­ni­schen Ordens beginnt 1940, als Roger Schütz, ein reformierter Theo­loge aus Genf, ein Haus in Taizé kaufte, um Kriegsflücht­lingen auf dem Weg nach Marseille zu helfen. 1942 floh er vor der Gestapo, kehrte jedoch nach der Befreiung 1944 mit den ersten Brüdern wieder zurück. In den frühen 1960er Jahren wur­de die zugleich mysti­sche und moderne Versöhnungs­kirche von deut­schen Jugend­li­chen der Aktion Sühnezei­chen gebaut. Wenig später kamen Studenten aus Paris, Frankfurt und Berlin, um mit den Brüdern über Gerech­tigkeit und Spiritualität zu spre­chen. Heute treffen sich Woche für Woche mehrere Tausend Jugend­liche, um am einfa­chen Leben der Gemeinschaft teilzu­nehmen. Die Gottesdi­enste sind enorm eindrucksvoll: Sie leben von dem dunklen, nur mit Kerzen erleuch­teten Raum und den einfa­chen, mehr­stim­migen Gesängen, die moderne Elemente mit Grego­rianik verbinden. Sie finden täglich um 08:15 Uhr, 12:20 Uhr und 20:30 Uhr statt und sind öffent­lich.

Wande­rung von Taizé nach Cluny

Zwischen spirituellen Orten
Die Wande­rung verbindet zwei besondere Orte in Burgund. Start ist Taizé, wo eine ökume­ni­sche Bruder­schaft mit ihren mysti­schen Gottesdi­ensten Jugend­liche aus aller Welt anzieht. Ziel ist Cluny, wo vor knapp 1.000 Jahren das bedeu­ten­dste Kloster des christ­li­chen Abend­landes stand. Der Wanderweg führt nicht über die Straße am Fluss, sondern über die bewal­deten Höhen. Unter­wegs kommt man an einer verlas­senen Ruine und am Château de Lourdon vorbei. Von Cluny fährt der Bus Linie 7 zurück nach Taizé. (hin: 16 Kilometer, 4:15 Stunden, auf: 342 Meter, ab: 369 Meter)

Auf den Kalk­steinfelsen von Solutré

Natur­denkmal des Mâcon­nais
Wie ein monu­men­tales Denkmal erhebt sich die Roche de Solutré aus der grünen Wein­landschaft des Mâcon­nais. Der schroffe Kalk­steinfelsen ist geformt wie ein Keil, der von Norden aus eher flach ansteigt, um dann an den übrigen Seiten steil abzu­fallen. Funde, die am Fuße des Felsens gemacht wurden, haben eine mensch­liche Besied­lung über fünf stein­zeit­liche Perioden nach­ge­wiesen. Wander­wege führen hinauf auf den Gipfel, von wo aus sich eine schöne Aussicht über die sanften Hügel des Umlands bietet.
(Hin und zurück: 3,6 Kilometer, 1:20 Stunde, auf und ab: 120 Meter)

Wande­rung auf dem Jakobsweg

Von Chas­selas nach Cenves
Der Jakobsweg ist ein Netz von Pilger­wegen, die sich über ganz Europa erstre­cken und ihr Ziel in Santiago de Compo­s­tela haben. Eine Teile­tappe führt von Chas­selas nach Cenves – zuerst durch Weinberge mit schöner Aussicht auf das Sâone-Tal. Danach geht es durch Wälder mit steilen Auf- und Abstiegen. (Hin und zurück: 19,6 Kilometer, 6:00 Stunden, auf und ab: 670 Meter)

Von Clessé nach Gémenos

419 km | 4:30 h

Lyon

Renais­sance-Ensemble mit Gastro-Szene
Die drittgrößte Stadt Frank­reichs ist eine moderne Indu­s­trie- und Handels­me­tro­pole mit dichtem Verkehr und trost­losen Vorstädten. Dennoch lohnt Lyon einen Besuch: Die Altstadt gehört zu den am besten erhal­tenen Renais­sance-Ensembles in Europa. Schmale Gassen und über­dachte Durch­gänge führen durch ihr Zentrum. Hinzu kommt eine lebhafte Kultur- und Gastro­no­mie­szene. Die Küche ist vielfältig, wohl wegen der Nähe zu den Alpen und der Handels­be­zie­hungen zum Mittelmeer. Nörd­lich und südlich der Stadt liegen die welt­be­kannten Wein­anbau­gebiete Beaujo­lais und Côtes du Rhône.

Parc Jouvet

Natur­denkmal im Herzen der Stadt
Der im Herzen der Stadt gelegene Park ist nach Théodore Jouvet (1837-1905) benannt, dem großzügigen Spender, der der Stadt die für den Kauf des Grund­stücks erforder­liche Summe geschenkt hat. Der Park wur­de am 13. August 1905 eingeweiht und ist seit 1942 als Natur­denkmal und Ort mit künst­le­ri­schem, male­ri­schem Charakter klas­si­fi­ziert. Über 700 Bäume – u. a. auch seltene Arten – Teiche, Kanäle, Skulpturen und ein Springbrunnen, der von zwei Stein­treppen flankiert wird, geben dem rund acht Hektar großen Park eine schöne Struktur. Bei einem Spaziergang kann man zudem einen Rosen­garten, Spiel­plätze, einen kleinen Zug und seinen Bahnhof, einen Stein­garten, von exoti­schen Pflanzen gesäumte Wasser­läufe, einen Pavillon mit Sonnenuhr und Volieren entde­cken.

Aix en Provence

Präch­tige Boulevards, legendäre Cafés
Die ehema­lige Haupt­stadt der Provence gilt wegen der eleganten Paläste im Stil des italie­ni­schen Barocks und der prachtvollen Baum­alleen als eine der schönsten Städte Frank­reichs. Von den Römern im Jahre 122 v. Chr. gegründet, wird Aix durch den Cours Mira­beau, einen breiten von Brunnen, Cafés und histo­ri­schen Sehens­wür­digkeiten gesäumten Boulevard, in zwei Hälften getrennt. Das wohl berühm­teste Café der Stadt, Les Deux Garçons, wur­de zu seinen besten Zeiten von berühmten Persön­lichkeiten wie Cézanne und Hemingway besucht. Die Stadt war ursprüng­lich wegen ihrer natür­li­chen Heilbäder bekannt und genießt mehr als 300 Sonnen­tage im Jahr.
B

Calanques bei Cassis

Senkrechte Felswände, überwältigende Ausblicke

Der Küsten­ab­schnitt bei Marseille gehört zu den schönsten Landschaften, die Frank­reich zu bieten hat. Wild­roman­ti­sche Buchten, die teilweise wie Fjorde tief ins Land hinein­gehen, werden von gewal­tigen, fast senk­rechten Felswänden über­ragt.

Inmitten der Buchten mit dem flaschen­grünen Meer­wasser liegen kleine Segler. Wande­rungen durch die weißen Kalkfelsen werden mit immer neuen atembe­rau­benden Ausbli­cken belohnt. Im Sommer ist das Wandern verboten. Dann muss man auf eine Boots­tour auswei­chen.

Zu Gast in einem Schloss in der Provence

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 2x Kurtaxe pro Person

Die Lage im Gewerbe­gebiet mutet im ersten Moment zwar etwas seltsam an: Nachdem man jedoch das Tor des Anwe­sens passiert hat, ist man in einer anderen Welt.

Umgeben von einem 5.000 Quad­r­at­meter großen Park mit jahrhunder­te­alten Platanen erwartet einen das ehema­lige Jagdschloss des Marquis d'Albertas aus dem 18. Jahr­hun­dert, in dem heute Mireille und Clément ihre Gäste herz­lich empfangen. Das Inte­rieur weiß mit großzügigen Räumen und einer stil­vollen Einrich­tung, die das Ambi­ente und die Geschichte des Gebäudes wider­spiegeln, zu überzeugen. Neben den drei Gäst­ezimmern gibt es einen Früh­s­tücksraum und zwei Salons – und auch der gepflegte Außenbereich mit Pool bietet viel Platz und ein stim­mungs­volles Ambi­ente, um abzu­schalten und Entspan­nung zu finden. Nach Cassis fährt man ca. 15 Minuten, Marseille ist 20 Kilometer, Aix-en-Provence 35 Kilometer entfernt.

Côte d’Azur

Frank­reichs mondäne Riviera
Der Name „Azur­blaue Küste“ geht auf ein Buch des Schrift­stel­lers Stéphen Liégeard zurück, der 1887 das Buch mit dem Titel La Côte d’Azur veröff­ent­lichte. Damals wur­de die Südküste Frank­reichs gerade von reichen Briten entdeckt, die den Winter gern zwischen Menton an der italie­ni­schen Grenze und Saint-Tropez verbrachten. Der große Reichtum von Farben und Formen zog zahlreiche Maler an: Renoir, Matisse, Chagall und Picasso sind nur die bekann­testen unter ihnen. Sie hinter­ließen viele Museen, die man sich allerdings am besten im Winter anschaut, wenn sie weniger voll sind. Für viele ist die Côte d'Azur das Urlaubsgebiet par excel­lence. Dafür sorgen Sonne, Strand und Meer, dazu ein male­ri­sches Hinter­land und ein paar mondäne Städte.

Corniche des Crêtes

Schmale Straße an grandioser Steil­küste
Die male­ri­sche und schmale Küsten­straße windet sich von Cassis entlang der Falaises (Steil­küste) hinauf zum Cap Canaille, der mit 362 Meter höchsten Klippe Frank­reichs, und weiter zum Grande Tête (399 m). Auf den knapp 15 km zwischen Cassis und La Ciotat bietet die D141 von ihren Fels­nasen unbe­schreib­liche Ausblicke auf Cassis, die Calanques und das Meer. Die Strecke kann in Sommer bei starkem Wind wegen Waldbrandgefahr geschlossen sein.

Marseille

Vom Grie­chenhafen zur mulitkulturellen Metro­pole
Die Stadt am Golfe du Lion ist die älteste und zweitgrößte Stadt Frank­reichs. Sie wur­de im 7. Jahr­hun­dert vor Christus von grie­chi­schen Seehänd­lern gegründet und wuchs schnell zu einer Kolonie entlang der Rhône­mündung an. Nach dem Zerfall des römi­schen Reiches fiel der Ort in die Bedeu­tungs­lo­sigkeit. Erst mit den Kreuzzügen wur­de der Hafen wieder stra­tegisch wichtig. Während der Kolo­niali­sie­rung Nord­afrikas durch Frank­reich, wuchsen Hafen und Stadt rapide zur multikulturellen Metro­pole. Sehens­wert ist der Vieux Port, der etwa deckungs­gleich mit der Grie­chen­stadt ist. Heute ist er ein reiner Yacht­hafen.

Von Gémenos nach Bastia

Fähre

Von Gémenos nach Toulon

50 km | 40 Minuten

Von Toulon nach Bastia

(inkl. Fähr­überfahrt) Dauer: 11:00 h
Buchung in Eigen­regie

Von Bastia nach Algajola

Zur Unter­kunft

100 km | 2:00 h
C

Calvi

Nachtleben im Hafenviertel

An der Nordwest­küste liegt Korsikas belieb­tester Feri­enort in der gleich­na­migen Bucht. Der von den Römern gegrün­dete Ort hat einen großen Fähr­hafen, der von der Nähe zum franzö­si­schen Fest­land profi­tiert.

Ober­halb der Stadt thront die mäch­tige genue­si­sche Festung aus dem 15. Jahr­hun­dert auf einem Granitfelsen. Im Hafen­viertel La Marine um die Prome­nade Quai Landry liegen zahl­lose Restau­rants, Cafés und Bars, wo sich das Leben der Stadt bis tief in die Nacht hinein abspielt.

Zu Gast in einem Strandhotel bei Algajola

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast | 1x Balkon pro Zimmer

Das Hotel liegt in Algajola, einem ehema­ligen Fischerdorf mit einer kleinen Festung und einem fein­san­digem Strand.

Die 16 klima­ti­sierten Zimmer blicken aufs Meer oder das Gebirge. Terrasse und Garten, beide dem Meer zuge­wandt, stehen den Gästen zur Verfügung. Nach Calvi fährt man 15 Minuten.

Pigna

Künst­lerdorf in der Balagne
In den Hochlagen der einsamen Balagne ragen die höchsten Berge über 2500 Meter hoch. Unten kauern ein paar mittel­alter­lich anmu­tende Dörfer, von denen Pigna eines der schönsten ist. Das male­ri­sche Berg­dörfchen wird heute vor allem von Kunst­hand­werkern bewohnt, die ihre Objekte in den Gale­rien des Städt­chens vertreiben.

Von Algajola nach Corte

73 km | 1:30 h
Die kurze Etappe bietet erdenk­liche Kontraste: vom Meer­es­spiegel gelangt man durch im enger werdende Täler ins Hoch­ge­birge. Die letzten acht Kilometer vor Corte sollte man die alte Straße nehmen.

La Porta

Barockdorf im Kasta­ni­en­wald
Der abge­legene Ort ist nur über eine kurvenreiche Berg­straße zu errei­chen, die man durch dichte Kasta­ni­enwälder talwärts fährt. Doch dann steht man unver­mit­telt auf dem großen Dorf­platz von La Porta mit einer mäch­tigen Barock­kirche. Der seit­liche Glock­en­turm – der Campa­nile – deutet auf den italie­ni­schen Ursprung der Kirche. Tatsäch­lich wur­de die Kirche von einem lombardi­schen Architekten entworfen. Im Tal in der Umge­bung von La Porta findet man noch ein paar histo­ri­sche Wassermühlen, von denen einige noch in Betrieb sind.
D

Corte

Urkorsisches Adlernest mit uneinnehmbarer Zitadelle

Wie ein Adler­nest liegt die Altstadt von Corte über dem Zusam­menfluss von drei Flüssen. In dieser stra­tegisch güns­tigen Lage kontrollierte die eins­tige Haupt­stadt der Insel den Verkehr von Nord nach Süd durch das Tavi­gnano-Tal.

Die einzige Stadt im inneren der Insel hat heute wieder eine Univer­sität mit einer Fakultät für korsi­sche Sprache und ist Symbol des Unabhängigkeits­strebens. Besonders sehens­wert ist die unein­nehmbare Zitadelle über fast senk­recht aufra­genden Felsen. Von Corte empfiehlt sich ein Tages­ausflug in das Resto­nica-Tal, das von male­ri­schen, spitzen Felsgipfeln gerahmt wird.

Zu Gast in einem Berghotel im Restonica-Tal

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Hotel im wild­roman­ti­schen Vallée de la Resto­nica ist ein idealer Ausgangs­punkt, um Corte und seine einzig­ar­tige Umge­bung zu erkunden.

Die Zimmer haben alle eine Klima­anlage, einen Balkon oder eine eigene Terrasse. Ein Swimmingpool liegt in der Macchia am Fluss­ufer, wo Sesselliegen und Stühle einladen, die Stille und den Frieden des Tals zu genießen. Vom Hotel führen einige der schönsten Wand­wege der Insel in die Berge. Ein Restau­rant befindet sich gegenüber des Hotels, weitere gibt es in der näheren Umge­bung; im Hotel selbst werden kleine Snacks wie kalte Platten und Salate ange­boten.

Zitadelle von Corte

Unein­nehmbares Adler­nest
Die einzige größere Festung im Landes­in­nern liegt auf einem Felsen, der bereits im 9. Jahr­hun­dert befes­tigt war. Die heutige Burg wur­de 1419 unter dem Vizekönig von Arago­nien gebaut. Besonders beein­dru­ckend ist die Südspitze des Felssporns. Das „Adler­nest“ ist über eine Treppe aus Resto­nica-Marmor zu errei­chen. Unter Louis Phil­ippe wurden die Häuser und die Kapelle wurden zerstört, um einer Garnison Platz zu machen.
Im Ersten Welt­krieg waren deut­sche Kriegsgefan­gene in der Zitadelle unter­ge­bracht. Im Zweiten Welt­krieg wurden unter der italie­ni­schen Besatzung korsi­sche Patrioten gefangen gehalten. Ab 1962, nach dem Ende des Alge­ri­en­kriegs, war die Fremdenlegion statio­niert. Heute beherbergt die Zitadelle das Natio­nalparkbüro und ein Museum über korsi­sche Geschichte.

Niolo

Abge­legene Hoch­e­bene in Zentralkor­sika
Die Hoch­e­bene ist eingekeilt von hohen Bergen und engen Schluchten und ist daher eine der entle­gensten Gegenden Korsikas. Im Norden begrenzt der Monte Cinto das Gebiet, im Westen versperren die Massive des Paglia Orba und des Capo Tafo­nato den Weg. Distanzen, die auf der Landkarte wie ein Katzen­sprung aussehen, werden von auch mit dem Auto schnell zu einer Halb­tages­tour. Zum Niolo gibt es nur zwei Zugänge: Im Osten die Scala di Santa Regina mit ihrem sagen­umbobenen Golo-Tal. Die alten Bergpässe der Hirten werden heute fast nur noch von Wanderern genutzt. Nicht nur freil­au­fende Haus­schweinen begegnet man im Niolo auf Schritt und Tritt, sondern auch einer Unzahl an Schafen und Ziegen. Deren Milch wird auch heute noch zu einem weichen und sehr würzigen Rohmilch­käse verarbeitet.

Resto­nica-Tal

Filmreife Hoch­ge­birgskulisse
Das Tal, das von Corte nach Südwesten ins Gebirge führt, ist eines der schönsten auf Korsika – und eines der meist­be­suchten. Die äußerst schmale Straße am Resto­nica-Fluss überwindet auf einer Entfer­nung von 15 Kilome­tern einen Höhen­un­ter­schied von fast 1000 Meter. Am Ende des Tales liegt die Bergerie de Grotelle. Zwei Ziele, die inner­halb von einer bzw. zwei Stunden erreichbar sind, sind die beiden Seen, Lac de Capitello und Lac de Melo. Wer höher hinaus will, kann zum Oriente-See auf 1000 Metern Höhe gehen.

Monte Cinto

König der korsi­schen Berge
Der mit 2.706 Metern höchste Berg von Korsika ist gerade einmal 23 Kilometer vom Meer entfernt. Bei klarer Sicht kann mann die Zitadelle von Calvi sehen. Man kann den Berg von der Nord­seite aus besteigen. Die anspruchsvolle Tour beginnt dann in Haut-Asco. Wegen der Länge der Wande­rung muss man früh beginnen und ausrei­chend Wasser und Verpfle­gung mitnehmen. (hin und zurück: 8 Stunden, 11,6 Kilometer, auf und ab: 1240 Meter)

Von Corte nach Propiano

142 km | 3:30 h
Die Route durchmisst das hoch­alpine Innere Korsikas von Nord nach Süd. Die kurvenreiche Fahrt über Pässe, Gebirgsrü­cken und durch Schluchten ist eine Herausforde­rung an den Fahrer, die mit phan­tas­ti­schen Ausbli­cken und grandiosen Landschafts­ein­drü­cken belohnt wird.

Col de Bavella

Granittürme und Schwarzkiefernwälder
Der Gebirgs­pass führt durch das wild­roman­ti­sche Bavella Massiv, auf dem ein 900 Hektar großer Schwarzkiefern­wald wächst. Mit überwäl­tigenden Ausbli­cken ins Landes­in­nere und auf die Küste gehört die Route zu den schönsten Berg­straßen der Insel. Die 1.218 Meter hoch gelegene Pass­höhe ist ein Ausgangs­punkt für ausge­dehnte Wande­rungen und Klet­ter­touren. Nach Süden führt ein Wanderweg zum Trou de la Bombe. Im Nordwesten liegen die eindrucksvollen Granitfelsen Aiguilles de Bavella. Unter­halb des Col de Bavella in Rich­tung Solenzara werden in den Schluchten Canyon de la Purca­raccia und Canyon de la Puli­schella geführte Canyo­ning-Touren ange­boten.
E

Propriano

Vom Fischerdorf zum Badeort

Der kleine Ort im Südwesten Korsikas liegt am Golf von Valinco, umgeben von medi­ter­raner Macchia und fruchtbaren Feldern.

Wegen der idealen Wassersportmög­lichkeiten hat sich das eins­tige Fischerdorf zu einem quir­ligen Feri­enort entwi­ckelt. Im schönen, gewach­senen Orts­kern, am Yacht­hafen und rund um die bunten Hafenre­stau­rants herrscht eine fröh­liche Feri­en­stim­mung. In der Umge­bung finden sich Sand­strände, etwa in Portig­liolo oder Campomoro. Von Campomoro führt ein 15 Minuten langer Küstenweg zu einem genue­si­schen Turm, von dem aus man eine schöne Aussicht über den Golf hat.

Zu Gast in einem Apartment in Propriano

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Ohne Verpflegung

Die Appart­ment­anlage liegt im Herzen von Propriano im Süden von Korsika. Vier individuell in einem medi­ter­ranen Stil mit einem Hauch von Orient einge­rich­tete Appart­ments stehen zur Verfügung, die alle über einen privaten Außenbereich verfügen.

Die beiden in der ersten Etage liegenden Appart­ments Maskat und Zenobia haben Zugang zu einer begrünten Veranda, die Appart­ments Sana'a und Shiraz in der zweiten Etage haben jeweils eine Terrasse von 30 Quad­r­at­me­tern. Der Hafen von Propriano und zahlreiche Restau­rants und Geschäfte sind wenige Gehmi­nuten entfernt.

Porto Vecchio

Genue­ser­fes­tung und leben­diges Hafen­viertel
Porto-Vecchio ist mit ca. 11.000 Einwoh­nern die drittgrößte Stadt Korsikas und Zentrum des Tourismus im Südosten der Insel. Die Stadt liegt auf einem Hügel am inneren Ende des tief einge­schnit­tenen acht Kilometer langen Golfs von Porto-Vecchio und besteht aus der von einer Genue­ser­fes­tung umschlos­senen Altstadt, in der sich im Sommer die Touristen tummeln, und dem Hafen­viertel rund um den Yacht- und Fähr­hafen. Sehens­wert ist die zum Groß­teil erhal­tene Zitadelle der Stadt mit dem schönen Stadttor Porte Genoise, das früher den einzigen Zugang zur Altstadt vom Hafen her bildete. Der mit 8.000 Hektar größte Kork­ei­chen­wald der Insel liegt im Hinter­land von Porto-Vecchio.

Ajaccio

Genue­si­sche Hafen­stadt
Die Haupt­stadt der Insel am gleich­na­migen Golf verdankt ihre Exis­tenz dem Hafen, dem sie gänz­lich zuge­wandt ist. Die 60.000 Einwohner zähl­ende Stadt wur­de bereits von den Römern gegründet, erlebte aber unter der Genue­si­schen Besatzung eine neue Blüte. Große Plätze und klas­sizis­ti­sche Prachtbauten bestimmen das Stadt­bild. Die mit Palmen gesäumte Hafen­pro­me­nade, das ebenso alte wie vitale Viertel Borgo und die Straßen­cafés jenseits der Zitadelle laden zum bummeln ein. Der berühm­teste aller Bürger von Ajaccio – Napoleon – ist auf Schritt und Tritt präsent: ob als Statue, im Museum oder als Souve­nir­ar­tikel.

Fili­tosa

Von Korsikas rätselhafter Vorge­schichte
Fili­tosa ist eine der Schlüs­sel­orte der korsi­schen Vorge­schichte. Die befes­tigten Unter­stände, die Rundbauten und Funda­menten von Hütten sind seit dem 6. Jahr­tausend vor Christus (!) besiedelt – erst von Hirten, ab 3500 v. Chr. von den Mega­li­thikern und ab 1600 v. Chr. von den soge­nannten Torreanern, einem fremden Seevolk, das in der Bronzezeit die Bewohner Korsikas bedrängte und turmför­mige Festungs­bauten („torre“) errich­tete. Viele der Menhir­statuen wurden zerschlagen und als Bauma­te­rial in den Bauten der Torreaner wiedergefunden, was darauf schließen lässt, dass die beiden Kulturen verfeindet waren und die Torreaner schieß­lich den Sieg davon trugen. Dennoch blieben präch­tige Menhir­statuen mit ausdrucks­starken Gesichtern erhalten. Der Ort hat bis heute eine mythi­sche Aura. Olivenbäume spenden Schatten, Flechten haben den nackten Fels überzogen. Durch die Ausgra­bungen führt ein Rundgang, für den man sich zwei Stunden Zeit nehmen sollte.

Von Propiano nach Valle­calle

183 km | 4:00 h

Couvent d'Orezza

Spit­rituelle Atmo­sphäre um eine geschicht­s­träch­tige Kloster­ruine
Die impo­sante Ruine bei Piedi­croce ist der Über­rest des 1485 gegrün­dete Franziskan­erklos­ters Couvent d’Orezza . Hier wur­de Wider­stands-Geschichte geschrieben: Im Jahr 1735 wur­de auf einer Volks­ver­samm­lung im Kloster die Unabhängigkeit Korsikas ausge­rufen und wenige Jahre später (1751) die korsi­sche Verfassung verab­schiedet und der Präsident gewählt. Während des Zweiten Welt­kriegs war unter­halb des Kloster die „Sturmb­rigade Reichsführer SS“ statio­niert. Nach dem Kriegs­au­s­tritt Italiens verlangte sie die Übergabe von Waffen von den Italie­nern, die sich weigerten und die Muni­tion sprengten. Dabei wur­de das Kloster zerstört. Einer anderen Version zufolge wur­de das Kloster durch die Deut­schen in die Luft gesprengt. Zu erkennen sind nur noch der Glock­en­turm und wenige Reste der Kirchenma­lerei.

Cervione

Barockpracht und schöne Aussicht
Der Luftku­rort ist mit rund 1500 Einwoh­nern der größte Ort der Costa Verde. Geprägt wird das Ortsbild von wuch­tigen Repräsenta­tivbauten – erbaut unter König Theodor I., der den Ort 1736 für sieben Monate zu seinem Amtsitz und somit zur Haupt­stadt des König­reichs Korsika machte.
Der aus einem westfäli­schen Adelsge­schlecht stam­mende Baron von Neuhoff (1694 – 1756) hatte den gegen die Genuesen kämp­fenden Korsen seine Unter­stützung ange­boten. Im Gegenzug krönten sie ihn einstimmig zum König der Insel. Die eins­tige Inselhaupt­stadt liegt iim Berg­land und hat einen schönen Blick auf die umliegenden Wälder und das Meer. Neben dem Bischofs­pa­last steht die prunkvolle Barock­kirche Saint Marie et Saint Erasme. Im Franziskan­erkon­vent werden Oliven gepresst.
F

Casinca

Sandstrände und Badeorte

Die Hügel­landschaft im Nord­osten erstreckt sich an der Küste zwischen dem Golo und dem Fium'Alto. Neben Wein werden auch Tabak, Kiwis und Zitrusfrüchte ange­baut.

Vesco­vato, der 4.300 Einwohner zähl­ende Haup­tort, mutet mit seinen Treppen­gassen und verwin­kelten Plätzen mittel­alter­lich an. Zwar ist die Casinca landschaft­lich weniger spekta­kulär als der Westen; dafür finden sich hier besonders schöne Sand­strände.

In einem Gästehaus in Vallecalle

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Gäste­haus, ein altes Gebäude aus dem 18. Jahr­hun­dert, liegt in dem beschau­li­chen Dorf Valle­calle im Dépar­te­ment Haute-Corse, ca.

25 Kilometer südlich von Bastia. Im zweiten der drei Stock­werke des Stein­hauses befindet sich ein Zimmer mit eigenem Eingang, zwei weitere Zimmer sind im obersten Stock und haben Zugang zu einem Balkon. Morgens wird ein einfa­ches Früh­stück ange­boten; ein Abend­essen muss im Voraus gebucht werden. Zwei nach Süden ausge­rich­tete Terrassen im Garten mit Sitzmöbeln eröffnen einen schönen Pa­no­ra­ma­blick auf das Meer und das Nebbio mit seinem Haup­tort Saint-Florent.

San Michele de Murato

Roma­ni­sches Berg­kirchlein mit Aussicht
Das Berg­dorf im Hinter­land steht auf einem Plateau über dem Bevinco-Tal und hat eine der schönsten Kirchen Korsikas. Die roma­nisch-pisa­ni­sche Kirche San Michele de Murato liegt einen Kilometer von Murato entfernt und wur­de 1240 erbaut. Sie ist bereits von weitem sichtbar und lebt von dem Kontrast zwischen grünem Serpentin und weißem Kalk­stein, die beide in der Umge­bung gefunden werden.

Saint Florent

Bade­strände vor histo­ri­scher Altstadt
Wegen ihres medi­ter­ranen Flairs wird die Haupt­stadt der Region Nebbio auch das korsi­sche Saint Tropez genannt. Sie liegt hoch im Nordwesten am gleich­na­migen Golf. Sehens­wert ist die Altstadt im Schatten der Zitadelle von 1440 und das Hafen­viertel mit seinen male­ri­schen Gassen und Winkeln. An der Désert des Agriates gibt es schöne Strände ein großes Angebot an Segel- und Tauch­schulen. Direkt vor Ort ist der famili­enfreund­liche Sand­strand Plage de Roya.

Cap Corse

Herr­liche Aussicht am „Finger“ Korsikas
Wie ein 40 Kilometer langer und 10 Kilometer breiter Finger erstreckt sich Cap Corse nörd­lich der Haup­stadt Bastia. Der Gebirgs­kamm erreicht am Monte Stello eine Höhe von über 1.300 Höhenme­tern. Da Fischerei hier mehr als im übrigen Korsika eine Rolle spielte, kommt man bei einer Kaprundfahrt durch male­ri­sche Fischer­dörfer, z.B. Erba­lunga. Von der Kapelle St-Michel aus dem 11. Jahr­hun­dert, die auf einem schroffen Felsen steht, hat man eine herr­liche Aussicht auf das Kap. Weiter nörd­lich auf dem Aussichtsberg Col de Ste-Lucie steht die Ruine eines Turms, in dem der Philosoph Seneca mehrere Jahre inhaf­tiert gewesen sein soll. Der Turm stammt jedoch aus dem Mittel­alter. Bei Nonza im Südwesten des Kaps steht ein Genue­si­scher Wachturm, von dem aus man eben­falls einen grandiosen Rund­blick hat.

Sentier des Doua­niers

Auf den Spuren korsi­scher Schmuggler und Zöllner
Mit dem Boot geht es von Maci­naggio zum Strand von Barca­ggio und zu Fuß zurück. Der Pfad führt in stetem Auf und Ab durch teilweise mannshohe Macchia immer am Meer entlang. Schöne sandige Bade­buchten, ein herr­li­cher Ausblick über die Küstenlinie mit kleinen vorge­la­gerten Fels­in­seln, die Kapelle von Santa Maria und mehrere genue­si­sche Wachtürme – all das macht die Wande­rung zu einem abwechs­lungs­rei­chen Erlebnis. (hin: 12 Kilometer, 4:30 Stunden, auf und ab: 159 Meter).

Von Vallecalle nach Cannobio

Fähre

Von Valle­calle nach Bastia

23 km | 36 Minuten
Durch land­wirt­schaft­lich genutztes, dicht besiedeltes Gebiet zurück in die Haupt­stadt.

Von Bastia nach Genova

(inkl. Fähr­überfahrt) Dauer: 6:30 h

Die Auto­fähre fährt von Anfang Mai bis Ende September täglich von Bastia nach Genua und benö­tigt zwischen sechs bis zehn Stunden.

Die genauen Zeiten der Fähr­überfahrt sind Saison­abhängig und können auf www.mobylines.de geprüft werden. Die Fährti­ckets sind nicht im Reise­preis inkludiert und können Online auf der entspre­chenden Webseite gebucht werden.

Zur Unter­kunft

264 km | 4:00 h
Nach kurvenrei­cher Fahrt über den ligu­ri­schen Appennin eröffnet sich bei Novi die fruchtbare, intensiv bewirt­schaf­tete Po-Ebene. Nachdem man Mailand passiert hat, sieht man bereits die Alpen.

Piemont

Kultur­landschaft am „Fuß der Berge“
Die Region am „Fuß der Berge“ grenzt im Norden an die Schweiz und im Westen an Frank­reich. Sie umfasst den gesamten nordwest­li­chen Teil der Italie­ni­schen Alpen. Hier liegen die höchsten Berge Europas: Der Monte Bianco (Mont Blanc) liegt nur wenige Kilometer hinter der franzö­si­schen Grenze, der Monte Rosa mit 4.618 Metern knapp davor. In diesem Teil der Alpen trifft man nur selten auf deutsch­spra­chige Reisende. Jäh fallen die Berge ab bis zur Tief­ebene des Po. In den tief einge­schnit­tenen und schwer zugäng­li­chen Tälern haben sich bis heute sprach­liche Minder­heiten gehalten, darunter das mittel­alter­liche Okzi­ta­nisch und das Walserdeutsch. Südlich von Turin, der Haupt­stadt, liegt eine anmu­tige Kultur­landschaft. Auf den sanften Hügeln rund um Asti werden Spitzenweine ange­baut. In den Wäldern wachsen Trüffel. Beides zusammen zieht Gourmets aus der ganzen Welt an.

Ligu­rien

Mare e monti: Meer und Gebirge
Die Küsten­region Ligu­rien zieht sich in einem etwa 300 Kilometer langen Bogen von der franzö­si­schen Grenze nach Südosten bis La Spezia. Unter­teilt wird die Küste in zwei Abschnitte: die Riviera di Ponente, west­lich der Regio­nalhaupt­stadt Genua, sowie die Riviera di Levante, östlich von Genua.
Der Charakter Ligu­riens wird maßgeb­lich durch die räum­liche Nähe von Meer und Gebirge geprägt. So wird der Norden des Küsten­saums vom auslau­fenden Alpen­bogen bestimmt, der dann am Colle di Cadibona in den Ligu­ri­schen Apennin übergeht. Diese besondere Topografie sorgt für eine landschaft­liche Viel­falt, die zugleich ideale Bedingungen für verschiedenste Arten des Outdoorsport sowie einen entspannten Strand­ur­laub schafft. Ergänzend bieten die histo­ri­schen Städte wie Genua, Sanremo, Venti­miglia oder Savona ein reiches Kunst- und Kultu­r­angebot.

Riviera di Ponente

Mildes Klima, azur­blaue See
Seit etwa 150 Jahren ist die ligu­ri­sche Küste eine der belieb­testen Feri­en­regionen Europas. Der schmale Streifen zwischen Monaco und der Toskana ist über 500 Kilometer lang, aber nur maximal 35 Kilometer breit, so dass der Übergang von azur­blauer See bis ins Hoch­ge­birge hier besonders abrupt ist. Manchmal stürzen Felsen gerade­wegs ins Meer. Da der ligu­ri­sche Apennin einen Schutz­wall gegen kalte Witte­rung bildet, wachsen an der Riviera nicht nur medi­ter­rane, sondern auch subtro­pi­sche Pflanzen. Ligu­ri­sches Olivenöl gehört zum besten über­haupt.
G

Lago Maggiore

Romantischer See zwischen Tessin und Po-Ebene

Mit 65 Kilome­tern Länge und bis zu elf Kilome­tern Breite ist der See der zweitgrößte unter den ober­i­talie­ni­schen Seen.

Während sein nörd­li­cher Zipfel zum Schweizer Tessin gehört, reicht er im Süden bis in die Po-Ebene hinein. Dank des ausge­g­li­chenen milden Klimas hat sich um den See eine besonders üppige Vege­ta­tion entwi­ckelt. In Seenähe bestimmt eine herr­liche Blütenpracht das Bild, während sich im Hinter­land alpine Flora breit macht. Mit den alpinen Gipfeln im Hinter­grund ergibt sich ein einzig­artig schönes Landschafts­bild. Unter den vielen Inseln im See ist vor allem die Isole Boromee wegen des herr­li­chen Barockgar­tens bemerkens­wert, der fast die gesamte Insel einnimmt.

Zu Gast in einer Villa bei Cannobio

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das 2006 im Stil einer medi­ter­ranen Landhausvilla erbaute Hotel ist von einem 15.000 Quad­r­at­meter großen Park umgeben und liegt in Cannobio.

Zum Seeufer geht man ca. zehn Minuten. Die rund 20 Zimmer sind liebevoll in einem leichten Landhaus­stil einge­richtet und in harmo­ni­schen Farben gestaltet, und auch beim Früh­s­tücksbuffet und beim Service zeigt sich die Liebe der Gastgeber zum Detail. Im gepflegten Garten befindet sich ein beheizter Pool mit Sonnen­ter­rasse. Ob man ein paar ruhige Tage verbringen oder die idylli­sche Umge­bung des Sees erkunden möchte: In jedem Fall ist die Villa eine ideale Unter­kunft.

Lombardei

Vielfäl­tige Provinz zwischen Alpen und Po-Ebene
Die Region zwischen den Alpen und der Po-Ebene ist eine der größten und vielfäl­tigsten Italiens. Von besonderer Schön­heit ist die Alpen­kette im äußersten Norden mit dem Valchiavenna, dem Veltlin und dem Valcamo­nica Tal. Südlich davon liegen die großen lombardi­schen Seen, allen voran der Gardasee, der Comer See und der Lago Maggiore. Noch weiter südlich erstreckt sich das weite, von vielen Gewäs­sern durch­zogene Flach­land der Po-Ebene. Hier wird Reis ange­baut, insbe­sondere in der Gegend von Lomel­lina. Mailand, die Haupt­stadt der Lombardei, steht in stän­diger Konkur­renz mit Rom, spätes­tens seitdem Kaiser Diokle­tian 286 nach Christus den Sitz des römi­schen Reiches dorthin verlegte.

Cannobio

Histo­ri­scher Ort mit Ufer­pro­me­nade
Der male­ri­sche Ort auf der West­seite des Lago Maggiore hat eine schöne Ufer­pro­me­nade, auf der sonn­tags ein Markt abge­halten wird. Außerdem gibt es ein Strandbad, eine Kirche aus dem Jahr 1571 und einen histo­ri­schen Stadt­kern. Etwas west­lich der Stadt hat sich der Canno­bino, ein reißender Gebirgsbach, eine tiefe Schlucht gegr­aben.

Centovalli

Kasta­ni­enwälder, Maul­tier­pfade und verlas­sene Dörfer
Das Tessiner Tal zieht sich von Intragna am Lago Maggiore nach Westen bis Camedo an der schwei­ze­risch-italie­ni­schen Grenze. Seinen Namen Centovalli („Hundert Täler“) hat es von den zahlrei­chen Seitentälern. Es sind sogar nicht 100, sondern über 150! Durch die Kasta­ni­enwälder führen Wander­wege auf ehema­ligen Maul­tier­pfaden zu stei­n­alten Ortschaften, die meist verlassen sind oder von Künst­lern bewohnt werden. Erschlossen wird das roman­ti­sche Tal von der Centovalli-Bahn, die über 83 Brücken und durch 34 Tunnel fährt.

Von Cannobio

Wer in den Westen Deutsch­land fahren möchte, nimmt am besten den Gotthard-Tunnel und kommt bei Basel über die Grenze. Wer weiter in den Osten möchte, kommt durch den St. Bern­hard Tunnel nach Graubünden und schließlich bei Bregenz nach Deutsch­land.
17 Tage
ab 1.939,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Fähre (wie oben aufgeführt)

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Mai–Juni, September–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Barbara Harbecke

Tel.: +49 (0)2268 92298-72

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  • Das persönliche Reiseerlebnis steht im Vordergrund, daher bieten wir keine Gruppenreisen an.
  • Die Reisen werden individuell ausgearbeitet – nach Ihren Interessen, Vorstellungen, Zeit und Budget.
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  • Von der afrikanischen Buschlodge bis zur sizilianischen Olivenmühle erwarten Sie besondere Unterkünfte.
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