Im Hinterland der Côte d'Azur: Abseits der mondänen Küste - Frankreich
Lac de St. Croix im Hintergrund

Im Hinterland der Côte d'Azur

Abseits der mondänen Küste

Die Reise ins Pay d'Oc, das alte, vorfranzösische Land des Südens, wo Urwälder und romantische Bergdörfer vergessen lassen, dass man sich im Europa des 21. Jahrhunderts befindet.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Nizza nach Vence

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Keddy by Europcar
Fahrzeug: Renault Megane o.ä. (CDMR)
Station: Nice Flughafen (Desk at Airport)

Von Nizza nach Vence

20 km | 28 Minuten
A

Préalpes d'Azur

Künstlerdörfer im Land der Düfte

Die anmu­tige  Region reicht von der Côte d'Azur bis ins alpine Hinter­land. Während die Küsten­region von mondänem Bade­tou­rismus geprägt wird, verste­cken sich im Hinter­land uralte Dörfer, in denen sich Künstler niederge­lassen haben, oder die welt­be­rühmte Parfüm-Stadt Grasse.

Immer wieder tun sich Blicke zum Meer oder den Gipfel der Alpes-Maritimes auf. Zwar ist die amtliche Sprache heute Franzö­sisch. Da die Region über Jahrhunderte nicht zu Frank­reich gehörte und erst 1860 annek­tiert wur­de, haben sich altprovenzali­sche Sprache erhalten. darunter das Briga­sque oder das Marit­im­provenzali­sche im Westen.

Zu Gast in einer Villa über Vence

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Villa aus dem 18. Jahr­hun­dert liegt in den Bergen über Vence und ist ein wahres Kleinod. Neben der grandiosen Lage mit Blick über Berge und Meer beste­chen auch das gepflegte Haus selbst und der Garten mit Pool.

Dies alles wird beinahe noch über­strahlt von der Freund­lichkeit der Gastgeberin Kristin, die aus Dresden stammt und hier mit ihrem Mann ihren Traum von einem persön­li­chen Gäste­haus verwirk­licht hat. Als gute Kennerin der Provence berät sie ihre Gäste ausführ­lich. Alle fünf Zimmer haben einen eigenen Eingang von der Sonnen­ter­rasse her, auf der sich auch der Pool befindet. Sie sind nicht übermäßig, aber ausrei­chend groß, in einem jeweils individu­ellen Stil einge­richtet und bieten einen faszi­nierenden Ausblick. Zudem gibt es noch ein Cottage mit einer voll ausge­stat­teten Küche und einem Wohnbereich mit angrenzender Terrasse.

Vence

Voralpen­städt­chen im Hinter­land der Côte d'Azur

Zwischen Nizza und Antibes thront das Voralpen­städt­chen Vence, das wegen seiner herr­li­chen Lage und seines male­ri­schen Stadt­bilds schon im 19. Jahr­hun­dert viele Künstler angelockt hat. Die Altstadt ist von einer Stadt­mauer umschlossen, durch die zahlreiche Tore ins Innere der Stadt führen. Eines der bekann­testen ist wohl die Porte de Peyra. Der Weg in die Altstadt führt über den Place du Grand Jardin und den Place du Frêne, wo eine riesige Esche steht, die 1538 gepflanzt wur­de. Die Klos­terka­pelle der Domi­nika­ne­rinnen, die Chapelle du Rosaire (Rosenkranzka­pelle), wur­de von Henri Matisse gestaltet.

Tour­rettes-sur-Loup

Wehr­dorf mit phäno­me­naler Aussicht

Der Ort auf dem Felssporn von Tour­rettes war ursprüng­lich ein kelto-ligu­ri­sches Oppidum. Nachdem die Römerzeit zu Ende ging, die ein halbes Jahr­tausend gedauert hatte, machten muslimi­sche Sarazenen die Mittelmeerküste bis zu den Schweizer Alpen unsi­cher. Sie ließen sich in Tour­rettes nieder und verstärkten die Befes­tigung des Dorfes, das die Burg umgab, in der heute das Rathaus ist. Die geschlos­sene, äußere Bebauung auf den steil abfal­lenden Felsen und Schluchten machte Tour­rettes fast unein­nehmbar. Ober­halb des Dorfes gibt es einen Höhenweg vom Château du Caire zur Alm Courmettes mit einem Blick, der von Nizza über Cagnes und Antibes bis Cannes reicht.

St-Paul-de-Vence

Dorf der Künstler und Boule-Spieler

Das Künst­lerdorf liegt auf einer Anhöhe zwischen Oran­genhainen, Weinbergen und Zypressen. Noch immer wird es von einer mäch­tigen Mauer aus dem 16. Jahr­hun­dert umringt. Die schmalen Gassen werden von mittel­alter­li­chen Häusern gesäumt, in die Ateliers, Gale­rien und Geschäfte eingezogen sind. Im Hotel Colombe d’Or sind Origi­nal­arbeiten von Miro, Picasso, Chagalle und Matisse ausge­stellt. Vor dem Café de la Place kann man Profis beim Boule-Spiel zusehen.

Circuit de Pié Martin

Auf alten Maul­tier­pfaden zur Panora­ma­aus­sicht

Der abwechs­lungs­reiche Rundweg beginnt in Tour­rettes-sur-Loup. Wenn man das Dorf mit den alten Stein­häusern und einem Kirchlein hinter sich gelassen hat, geht man auf alten Maul­tier­pfaden durch einen Stein­ei­chen­wald. Oben auf der Höhe wird man mit einer Panora­ma­aus­sicht belohnt, die bis weit übers Meer reicht (Hin und zurück: 3:30 Stunden, 9,8 Kilometer, auf und ab: 460 Meter).

Von Vence nach Moustiers-Sainte-Marie

136 km | 3:00 h
Nachdem man Grasse, die Haupt­stadt des Parfums durch­quert hat, geht es in die Voralpen hinter der Côte d'Azur. Ab Comps-sur-Artuby folgt man der D71, die am Grand Canyon zur großar­tigen Aussichts­straße wird.
B

Grand Canyon du Verdon

Gewaltiger Canyon in den provencalischen Alpen

Der 175 km lange Nebenfluss der Durance hat auf seinem Weg durch die proven­cali­schen Alpen einen gewal­tigen Canyon gegr­aben.

Die Schlucht ist die wildeste und tiefste in Europa und gehört zu den beein­dru­ckendsten Naturwundern Frank­reichs. Sie ist 21 km lang, bis zu 700 Meter tief und auf der Talsohle manchmal nur 6 Meter schmal. Diese Klamm ist eine stän­dige Herausforde­rung für Extremkletterer, Kajakfahrer die Wild­wasser lieben, und gut ausge­rüs­tete Wanderer. Wer sich einen Über­blick über die Größe des Canyons verschaffen möchte, sollte der ausge­schilderten Rund­tour an der Abbruchkante folgen. Dieser Tages­ausflug führt zu Aussichts­punkten mit unbe­schreib­li­chem Blick.

Zu Gast im historischen Gasthaus von Moustiers

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das frei­ste­hende Gäste­haus liegt etwa einen Kilometer vor Moustiers, auf das man einen herr­li­chen Blick hat.

Das Früh­stück mit Saft, Crois­sants und frischem Obst ist nicht nur für franzö­si­sche Verhält­nisse gut. Der Gastgeber ist ein leiden­schaft­li­cher Sammler von Antiqui­täten, alten Uhren und histo­ri­schen Haushaltsge­räten, die künst­le­risch in die Innen­einrich­tung des Anwe­sens inte­griert sind. Versteckt im Garten liegt der Pool. Besonders bemerkens­wert ist die himmli­sche Ruhe, die diesen idealen Ausgangs­punkt für die Erkundung des Grand Canyon du Verdon umgibt.

Forêt de la Repentance

Zwischen Pinien und Lavendel

Diese Wande­rung besticht durch ihre kontra­st­reiche Land­schaft: grüne Wälder, lila Laven­delfelder, der blaue Stausee von Ste-Croix und die hellen Hänge der Berge ober­halb von Moustiers. (hin und zurück: 9,8 Kilometer, 3:15 Stunden, auf und ab: 283 Meter)

Basses Gorges du Verdon

Kaum bekannte zweite Verdon-Schlucht

Obwohl die Steilwände nicht die Ausmaße wie in der berühmten Großen Verdonschlucht errei­chen, ist die Wande­rung dennoch sehr beein­dru­ckend. Der Weg bietet schöne Blicke in die Schlucht mit dem ruhig zwischen den Felsen dahinfließenden Fluss; die Besu­cher­frequenz ist meist gering. (hin und zurück: 8,1 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab: 289 Meter)

Sentier Martel

Durch­que­rung des Canyons

Der Sentier Martel führt vom Chalet de la Maline aus tief in die Schlucht, erst langsam, dann steil in engen Kehren. Nach 50 Minuten ist man auf der Talsohle, wo der Pfad auf der rechten Seite weiterführt. Unter­halb von Felsbro­cken geht es zu einer Talwei­tung mit Wiese. Die Tages­e­tappe, die auch auf dem GR4 verläuft, endet mit einer kräf­tigen Steigung in Maline, wo man am besten ein Taxi zum Ausgangs­punkt nimmt. (hin: 11,3 Kilometer, 4:30 Stunden, auf: 400 Meter, ab: 590 Meter)

Von Moustiers-Sainte-Marie nach Beaucaire

193 km | 3:00 h
Die Fahrt aus den Seealpen ins Rhonedelta gehört zu den schönsten Hoch­ge­birgs­routen Europas. Auf der Strecke liegt Aix-en-Provence, eine der schönsten Südfrank­reichs.

Aix en Provence

Präch­tige Boulevards, legendäre Cafés

Die ehema­lige Haupt­stadt der Provence gilt wegen der eleganten Paläste im Stil des italie­ni­schen Barock und der prachtvollen Baum­alleen als eine der schönsten Städte Frank­reichs. Von den Römern im Jahre 122 v. Chr. gegründet, wird Aix durch den Cours Mira­beau, einen breiten, von Brunnen, Cafés und histo­ri­schen Sehens­wür­digkeiten gesäumten Boulevard, in zwei Hälften getrennt. Das wohl berühm­teste Café der Stadt, Lex Deux Garçons, wur­de zu seinen besten Zeiten von berühmten Persön­lichkeiten wie Cézanne und Hemingway besucht. Die Stadt war ursprüng­lich wegen ihrer natür­li­chen Heilbäder bekannt und genießt mehr als 300 Sonnen­tage im Jahr.

Étang de Berre

Wande­rung an einem unbe­rührten Salz­moor

Der Étang de Berre ist ein Salz­was­ser­mo­or an der Côte Bleue, das durch den schmalen Canal de Caronte mit dem Golf von Fos verbunden ist. Mit einer Ausdeh­nung von über 150 Quad­ratki­lome­tern gilt der Etang zugleich als größter Binnensee Frank­reichs. Dieser ist heute durch den von einer Auto­bahnbrücke überquerten Canal Quarante auch für große Schiffe vom Mittelmeer aus zugäng­lich. Die Wande­rung an seinem Nord­ufer erschließt die letzten unbe­rührten Winkel des Ètangs, der ansonsten weitge­hend indu­s­triali­siert ist. Die Route führt vom Start­punkt nach Norden und im Hinter­land wieder zurück. (hin und zurück: 4,4 Kilometer, 1:30 Stunden, auf und ab: 3 Meter)

C

Provence

Liaison von Kunst und Natur

Das Zentrum der ehemals römi­schen „Provincia Gallia Narbo­ni­ensis“ bildet die Bas Provence rund um Avignon.

Sie gehört zu den ältesten Kultur­landschaften Europas und hat mehr als einmal Welt­ge­schichte geschrieben. Während des Schisma der mittel­alter­li­chen Kirche residierte in Avignon neben dem Papst in Rom ein weiterer, der die Stadt und das Umland geprägt hat. Uralte Städte schmiegen sich in die Bergwildnis, verlas­sene Dörfer werden von der Natur zurück­e­r­obert. Neben Städten wie Arles, Nimes oder Aix findet der Besu­cher kaum berührte Landschaften: den Mont Ventoux, höchstes Massiv der Provence oder die schier endlosen Eichenwälder des Luberon. Wenn man das ange­nehm medi­ter­rane Klima berück­sich­tigt, versteht man, dass dieser Land­strich seit jeher neben Urlau­bern vor allem Maler und Künstler anzieht.

Zu Gast auf einem Landsitz bei Beaucaire

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Zwischen Arles und Nimes, an der Grenze von Provence und Camargue, liegt das große Landhaus inmitten eines vier Hektar großen Gartens mit Obstbäumen, Olivenbäumen, Lavendel und zahlrei­chen anderen Pflanzen.

Die etwa 18 Zimmer und Apart­ments sind in einem leicht verspielten, eleganten Stil individuell einge­richtet; die Zimmer sind im Oberge­schoss unter­ge­bracht, die Apart­ments befinden sich im Erdge­schoss und haben eine Küche sowie eine Terrasse. Morgens wird im Salon ein reichhal­tiges Früh­s­tücksbuffet ange­boten, bei schönem Wetter auch draußen. Für Abküh­lung sorgt der Swimmingpool; ein Spaziergang durch den Garten ist ein Fest für die Sinne – weitab vom Lärm einer Stadt kann man hier den Vögeln, Zikaden und Fröschen lauschen und den Duft von Lavendel und Rosmarin genießen.

Avignon

Stadt der Päpste

Heute hat die Stadt östlich der Rhone weniger als 100.000 Einwohner. Im Mittel­alter war Avignon eine Stadt von Welt­gel­tung. Sieben Päpste haben während des Schismas von 1309 bis 1376 von hier aus das Abend­land regiert. Damals war die Stadt ein glänzendes Kunst­zentrum. Die „Stadt der Päpste“ konnte ihre Stadt­mauern rund um die Altstadt, den Papst­pa­last, die Bischofs­anlage und die Brücke von Avignon unbe­schä­digt in die Gegenwart hinüber­retten. Die Altstadt von Avignon ist Welterbe der UNESCO und war 2000 euro­päi­sche Kultur­haupt­stadt.

Arles

Proven­cali­sche Stadt mit römi­scher Arena

Die Stadt ist eine der ältesten im Rhone-Delta. Ihre römi­schen und mittel­alter­li­chen Bauten im Zentrum sind heute Welt­kultur­erbe der UNESCO. Vincent van Gogh malte hier viele seiner bekann­testen Bilder. Bedeu­ten­dstes Bauwerk ist die Arena von 90 n. Chr. auf einem Hügel. Sie bestand aus drei Stock­werken und bot über 25.000 Zuschauern Platz. Die letzten Spiele fanden 549 statt. Danach wur­de das Amphi­theater zu einer festungs­ar­tigen Sied­lung umge­baut, die im Laufe der Jahrhunderte zum Armen­viertel der Stadt wur­de. Ab dem frühen 19. Jahr­hun­dert wurden die mittel­alter­li­chen Anbauten wieder abge­rissen. Von oben eröffnet sich ein fantas­ti­scher Blick auf die Altstadt und die Umge­bung von Arles.

Saint-Gilles

Benedikti­n­erkloster am Jakobsweg

Die Abtei­kirche Saint-Gilles, St. Äegidius, wur­de in den Jahren 1125 bis 1150 erbaut und gehörte zu einer Klos­ter­anlage der Benediktiner. Wegen des Grabes des Heiligen Ägidius ist sie bis in die Gegenwart eine bedeu­tende Etappe auf der Via Tolosana, einem der franzö­si­schen Abschnitte des Jakobs­weges nach Santiago de Compo­s­tela. Seit 1998 gehört die Kirche zum Welt­kultur­erbe der UNESCO.

Digue à la Mer

Zwischen Dünen und Brack­wass­er­seen

Der einfache Weg zwischen Delta und dem Mittelmeer erschließt die Natur­schön­heiten der Camargue. Er führt vorbei an Dünen und Brack­wass­er­seen, wo zahl­lose Wasservögel beheimatet sind. (Hin und zurück : 24 Kilometer, 6 Stunden, auf und ab 18 Meter)

Von Beaucaire nach Golfe-Juan Vallauris

327 km | 5:00 h
Wer sich Zeit nehmen will, fährt nicht über die Auto­bahn, sondern nimmt die Küsten­straße von Marseille über das Welt­natur­erbe der Calanques nach Toulon.

Marseille

Vom Grie­chenhafen zur mulitkulturellen Metro­pole

Die Stadt am Golfe du Lion ist die älteste und zweitgrößte Stadt Frank­reichs. Sie wur­de im 7. Jahr­hun­dert vor Christus von grie­chi­schen Seehänd­lern gegründet und wuchs schnell zu einer Kolonie entlang der Rhône­mündung an. Nach dem Zerfall des römi­schen Reiches fiel der Ort in die Bedeu­tungs­lo­sigkeit. Erst mit den Kreuzzügen wur­de der Hafen wieder stra­tegisch wichtig. Während der Kolo­niali­sie­rung Nord­afrikas durch Frank­reich, wuchsen Hafen und Stadt rapide zur multikulturellen Metro­pole. Sehens­wert ist der Vieux Port, der etwa deckungs­gleich mit der Grie­chen­stadt ist. Heute ist er ein reiner Yacht­hafen.

Corniche des Crêtes

Schmale Straße an grandioser Steil­küste

Die male­ri­sche und schmale Küsten­straße windet sich von Cassis entlang der Falaises (Steil­küste) hinauf zum Cap Canaille, der mit 362 Meter höchsten Klippe Frank­reichs, und weiter zum Grande Tête (399 m). Auf den knapp 15 km zwischen Cassis und La Ciotat bietet die D141 von ihren Fels­nasen unbe­schreib­liche Ausblicke auf Cassis, die Calanques und das Meer. Die Strecke kann in Sommer bei starkem Wind wegen Waldbrandgefahr geschlossen sein.

Calanques bei Cassis

Senk­rechte Felswände, überwäl­tigende Ausblicke

Der Küsten­ab­schnitt bei Marseille gehört zu den schönsten Landschaften, die Frank­reich zu bieten hat. Wild­roman­ti­sche Buchten, die teilweise wie Fjorde tief ins Land hinein­gehen, werden von gewal­tigen, fast senk­rechten Felswänden über­ragt. Inmitten der Buchten mit dem flaschen­grünen Meer­wasser liegen kleine Segler. Wande­rungen durch die weißen Kalkfelsen werden mit immer neuen atembe­rau­benden Ausbli­cken belohnt. Im Sommer ist das Wandern verboten. Dann muss man auf eine Boots­tour auswei­chen.

D

Côte d’Azur

Frankreichs mondäne Riviera

Der Name „Azur­blaue Küste“ geht auf ein Buch des Schrift­stel­lers  Stéphen Liégeard zurück, der 1887 das Buch mit dem Titel La Côte d’Azur veröff­ent­lichte.

Damals wur­de die Südküste Frank­reichs gerade von reichen Briten entdeckt, die den Winter gern zwischen Menton an der italie­ni­schen Grenze und Saint-Tropez verbrachten. Der große Reichtum von Farben und Formen zog zahlreiche Maler an: Renoir, Matisse, Chagall und Picasso sind nur die bekann­testen unter ihnen. Sie hinter­ließen viele Museen, die man sich allerdings am besten im Winter anschaut, wenn sie weniger voll sind. Für viele ist die Côte d'Azur das Urlaubsgebiet par excel­lence. Dafür sorgen Sonne, Strand und Meer, dazu ein male­ri­sches Hinter­land und ein paar mondäne Städte.

In einem Gästehaus im Hinterland von Cannes

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Im bergigen Hinter­land der Côte d'Azur liegt das Gäste­haus bei Vallauris zwischen Cannes und Antibes. Mireille und Pierre empfangen ihre Gäste herz­lich in dem liebevoll renovierten Landhaus, das mit seiner ruhigen, aber dennoch zentralen Lage und mit seinem eleganten, medi­ter­ranen Landhaus­stil zu überzeugen weiß.

Jedes der fünf geräu­migen Zimmer ist individuell gestaltet und in hellen Farben gehalten. Hier, wie auch in den übrigen Räumen des Hauses domi­nieren stil­si­cher ausge­wählte Möbel und sorgfältig aufein­ander abge­stimmte Stoffe und Accessoires. Das abwechs­lungs­reiche Früh­stück wird im Sommer auf der Terrasse mit Pa­no­ra­ma­blick auf die Baie des Anges serviert, an kühleren Tagen im nicht minder eindrucksvollen Früh­s­tücksraum. Im gepflegten Garten kann man es sich in Liege­stühlen und Loun­gemöbeln bequem machen und den Duft der zahlrei­chen Pflanzen genießen.

Antibes

Franzö­si­sches Flair und Luxu­s­yachten im Port Vauban

Die Hafen­stadt mit 75.000 Einwoh­nern gehört zu den ältesten an der Côte d'Azur. Sie wur­de um 340 von grie­chi­schen Kauf­leuten als Anti­polis gegründet und in der Späta­n­tike zum Bischofs­sitz erhoben. 1882 wur­de das Seebad Juan-les-Pins eröffnet, das inzwi­schen eingemeindet ist. Anfang des 20. Jahrhunderts ließen sich dort Schrift­steller und Künstler nieder, unter anderem Picasso, dem im Château Grimaldi ein Museum gewidmet ist. Port Vauban ist heute einer der größten Yacht­häfen Europas, in dem bis zu 1.700 Luxu­s­yachten vor Anker gehen. Den besten Ausblick hat man von der Festung Fort Carré.

Île Saint-Honorat

Kloster­insel vor Cannes

Die kleine Insel vor Cannes war eine Keim­zelle des west­li­chen Mönchtums. Um 410 nach Christus grün­dete Hono­ratus von Arles eine Einsiedelei auf der Insel – nach dem Vorbild der Eremiten in Ägypten und Syrien. Nach einer langen und wech­sel­vollen Geschichte leben heute noch etwa 30 Mönche auf Saint-Honorat. Die zum Kloster gehörenden Weinberge nehmen ein Drittel der Insel ein. Vom Festung­s­turm hat man eine schöne Aussicht auf das Meer und die Yachten. Die Land­schaft um die sieben Kapellen ist wie ein Park ange­legt. Das Kloster bietet selbst gemachte Weine und den Likör Lérina zum Verkauf an. Im Restau­rant herrscht trotz des ruhigen Kloster­lebens meist ein reger Betrieb.

Von Golfe-Juan Vallauris nach Nizza

Mietwagenabgabe

Von Golfe-Juan Vallauris nach Nizza

22 km | 25 Minuten

Mietwagenabgabe

Station: Nice Flughafen (Desk at Airport)

11 Tage
ab 1.289,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Umfulana Klimaspende

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