Ile de France: Eine Schlösserreise rund um Paris - Frankreich
Garten von Monet

Ile de France

Eine Schlösserreise rund um Paris

Die Ile de France ist die Wiege Frankreichs. Übernachtet wird unter anderem in Schlössern mit Atmosphäre, aber auch in einer tollen Familienresidenz in der Nähe des Garten von Monet.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von zu Hause nach Mutigny

A

Champagne

Weinberge und sanfte Hügel

Das zwischen den Ardennen und dem Burgund gelegene sanfte Hügel­land verdankt seinen inter­na­tio­nalen Ruhm dem gleich­na­migen perlenden, spritzigen Schaumwein.

Einst galt er als König der Weine, und noch heute ist die Marke welt­weit geschützt. Das bislang touris­tisch wenig beach­tete Gebiet hat einiges zu bieten: grüne Täler, Eichenwälder, mit Wein bewach­sene Hügel­ketten, in denen sich immer wieder beacht­liche Kultur­denkmäler finden. Das Weinbau­gebiet Champagne ist nicht mit der histo­ri­schen Land­schaft Champagne iden­tisch, viel­mehr umfasst es auch noch in den Regionen Picardie und Île-de-France gelegene Weinberge.

Zu Gast auf einem Adelsgut bei Epernay

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Gutshaus aus dem 17. Jahr­hun­dert grenzt an den Stadt­wald von Reims. Erst wenn man den Hof durch­schritten hat, offenbart sich die ganze Schön­heit des Anwe­sens.

Hinter dem Haus liegt ein präch­tiger, ummauerter Garten mit großer Rasen­fläche und gepflegten Blumenbeeten; etwas weiter gelangt man zu einem Weiher in einem bewal­deten Tal. Der Salon und der Spei­se­raum, der von einem großen, offenen Kamin domi­niert wird, liegen auf der Garten­seite. In die Wandver­kleidung aus dunklem Holz sind Weinreben geschnitzt – typisch für Herren­häuser der Champagne. Eine über 350 Jahre alte Eichen­treppe führt zu den Gäst­ezimmern, deren Einrich­tung jeweils ein bestimmtes Thema zugrunde liegt.

Haut­vil­lers

Geburtsort des Champa­gners
Einer der schönsten Orte in der Champagne ist das auf einem Hügel gelegene Haut­vil­lers. An beinahe jedem der Bilder­buchhöfe aus dem 17. und 18. Jahr­hun­dert hängt ein schmiede­ei­sernes Zunft­zei­chen, auf dem zum Teil uralte Berufe darge­stellt werden. In der kleinen Benedikti­ner­abtei des Ortes hat ein Mönch, Dom Perignon, nach jahre­langen Versu­chen den Champa­gner entwi­ckelt, den man bei einigen der über 200 Winzer auch probieren kann.

Epernay

Welt­haupt­stadt des Champa­gners
Die Stadt mit 27.000 Einwoh­nern liegt rund 30 Kilometer südlich von Reims in der Champagne, jener idylli­schen Land­schaft im Nord­osten Frank­reichs, die den berühm­testen Schaumwein der Welt produ­ziert. Als Zentrum des Anbau­gebiets an der Marne beherbergt sie viele Kelle­reien und Champa­gn­erfirmen, allen voran Moët & Chandon, Mercier und Pol Roger. In den Stollen unter­halb der Stadt sollen bei 9-12° C über 200 Mio.(!) Flaschen Champa­gner lagern. Sechs Kilometer nordwest­lich liegt Haut­vil­lers, ein hübsches Dorf mit der Abtei, in der der legendäre Dom Pérignon Kellermeister war.

Reims

Reinste Gotik und Champa­gner
Etwa 150 Kilometer nord­öst­lich von Paris liegt die eins­tige kelti­sche Gründung an dem kleinen Fluss Vesle. Ihren Weltruf verdankt die heute 185.000 Einwohner zähl­ende Stadt dem Champa­gner und der Kathedrale, die zu den bedeu­ten­dsten Meister­werken der Gotik zählt und heute zusammen mit dem Palais du Tau und dem Kloster­komplex St-Remi als Welt­kultur­erbe der UNESCO geschützt ist. Das kelti­sche Remi war schon in vorrömi­scher Zeit ein blüh­ender Marktfle­cken und bedeu­tender als Paris. So war es selbst­ver­ständ­lich, dass der Bischof der Stadt das Vorrecht bekam, den franzö­si­schen König zu salben. 1429 war es Jeanne d'Arc, die Karl VII. zur Salbung in die Kathedrale gelei­tete.

Von Mutigny nach Bourron-Marlotte

160 km | 3:00 h
Die Strecke führt aus der Champagne in die Isle de France, der anmu­tigen Provinz um Paris. Dabei kommt man durch Provins, eine im Mittel­alter bedeu­tende Messe­stadt, die zum Welterbe der UNESCO gehört. Die mauer­be­wehrte Ober­stadt enthält einige bedeu­tende Bauwerke.

Île-de-France

Keim­zelle des heutigen Frank­reichs
Die Metro­pol­region von Paris liegt wie eine Insel zwischen den Flüssen Seine, Marne, Oise und Beuv­ronne. Der Name leitet sich jedoch nicht von der Insellage ab, sondern von der altfränki­schen Bezeich­nung „Liddle Franke“ zurück, was soviel bedeutet wie „Kleinfrank­reich“. Die Île-de-France war die Keim­zelle des heutigen Frank­reichs, wovon präch­tige Schlösser, Kirchen und Gärten zeugen. Die franzö­si­sche Sprache geht auf einen Dialekt in der Region zurück. Heute ist sie die mit Abstand bevöl­ke­rungs­reichste und am dich­testen besiedelte Region Frank­reichs. Knapp 20 Prozent aller Einwohner Frank­reichs leben in der „Agglome­ra­tion Paris“.

Provins

Mittel­alter­liche Messe­stadt und Welterbe der UNESCO
Die Stadt an der Kreuzung zweier Handels­wege war im Mittel­alter eine wich­tige Messe- und Markt­stadt. Heute ist sie als Ville d'art et d'histoire und Welterbe der UNESCO einge­stuft. Die Stadt­mauer, die in den Jahren 1226 bis 1314 erbaut wur­de, ist 1.200 Meter lang und hatte ursprüng­lich 22 Türmen. Seitdem ein Kreuzritter die berühmte Damas-Rose aus dem Heiligen Land mitbrachte, gilt Provins als die Haupt­stadt der Rosenver­arbei­tung: Man erhält hier Rosen­kon­fi­türe (confiture de pétales de rose), Rosen­honig (miel à la rose de Provins) und Rosenbon­bons.
B

Wald von Fontainebleau

Hirsche und Sandsteinfelsen in romantischem Eichenwald

Der Forêt de Fontai­ne­bleau ist eines der größten zusam­men­hän­genden Waldgebiete West­eu­ropas.

In dem über 25.000 Hektar großen Eichen­wald gedeihen 3.000 Pilz­arten und 7.000 Tier­arten – die meisten von ihnen Insekten. Im 19. Jahr­hun­dert entdeckten die Künstler der franzö­si­schen Romantik das Refugium. Besonders faszi­niert waren sie offenbar von brüns­tigen Hirschen und den bizarren Sand­steinfelsen, die heute eher von Kletterern genutzt werden. Obwohl der Wald zum großen Teil künst­lich geschaffen ist, hat er den Charme einer urwüch­sigen Natur­landschaft.

Zu Gast in einem Chateau bei Fontainbleau

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Schloss aus dem 17. Jahr­hun­dert auf einem eigenen großen Gut, ist vom Stil her ein Echo auf das große Vorbild in Fontai­ne­bleau.

Vieles ist noch original, darunter das Parkett, einige Wand­ta­peten oder verschiedene Möbel­stücke. Ludwig XV. und seine Verwandten haben hier einige Zeit verbracht. Heute gehört das Anwesen einer sympathi­schen Familie, die die altehrwür­digen Gemächer mit Wärme und Leben erfüllt. In den Zimmern domi­nieren die Farben dunkelrot und gold. Die Bibliothek im ersten Stock ist den Gästen zugäng­lich. Umgeben wird das Schloss von einem alten Park mit Statuen von Ceres oder St. Joseph und einem alten Graben, der auf eine mittel­alter­liche Burg­anlage zurückgeht.

Fontai­ne­bleau

Renais­san­ce­schloss und Hauptquarter im 2. Welt­krieg
Das im 16. Jahr­hun­dert von König Heinrich II. erbaute zweige­schos­sige Renais­san­ce­schloss geht auf ein Jagdschloss aus dem 12. Jahr­hun­dert zurück. Ein paarmal streifte die Welt­ge­schichte Fontai­ne­bleau, das heute Kultur­erbe der UNESCO ist: 1814 dankte Napoleon in den Königs­ge­mäc­hern ab. Im 2. Welt­krieg war es nach­ein­ander Hauptquar­tier der Deut­schen und der Amerikaner und von 1945-1965 Sitz der NATO.
Umgeben wird das Schloss von einem der größten zusam­men­hän­genden Wälder West­eu­ropas. Auf 250 km² finden sich alte Eichen- und Kiefernwälder, Heide, Schluchten und über 7.000 Tier­arten, davon 5.000 Insekten. Bereits 1830, als die Maler­schule von Barbizon ihre roman­ti­schen Motive im Wald von Fontai­ne­bleau fand, wurden hier die ersten Wander­wege der Welt ange­legt.

Vaux-le-Vicomte

Prachtschloss eines korrupten Finanzmi­nis­ters
Das klas­sizis­tisch-barocke Schloss ist wenig älter als Versailles und war zur Entste­hungs­zeit 1656-1661 der größte und prunkvollste Palast Europas. Drei Dörfer mussten der gewal­tigen Anlage weichen. Das Schloss gehörte jedoch nicht dem König, sondern Nicolas Fouquet, seinem Finanzmi­nister. Der machte den Fehler, auch Ludwig XIV. zu der verschwen­de­ri­schen Einweihungs­feier einzu­laden. Ludwig hatte diesem Prunk nichts entgegenzu­setzen. Drei Wochen nach der Party ließ er Fouquet verhaften – wegen Veruntreuung von Staats­gel­dern. So hatte der stolze Schlossherr nicht mehr viel Freude an seinem Besitz: er verbrachte die letzten 19 Jahre seines Lebens weniger komfor­tabel – nämlich im Gefängnis.

Von Bourron-Marlotte nach Suevres

163 km | 2:30 h

Die Ile de France wird durch­fahren, die als die Wiege des klas­si­schen Frank­reichs gilt. Bei Orléans kommt man an die Loire, die dort ihren nörd­lichsten Punkt erreicht.

Die lebhafte Univer­si­täts­stadt war das letzte Boll­werk der Franzosen gegen die Engländer im 100-jährigen Krieg und wur­de 1429 unter der mili­täri­schen Führung von Jeanne d'Arc von der Bela­ge­rung befreit.

Orléans

Stadt der legendären Jeanne d'Arc
Wo die Loire ihren nörd­lichsten Punkt erreicht, liegt die Univer­si­täts­stadt Orléans, die im Hundertjäh­rigen Krieg gegen England das letzte Boll­werk Frank­reichs war. Am 8. Mai 1429 wur­de die Stadt nach mona­te­langer Bela­ge­rung endlich befreit – durch ein Heer, das von einem 17-jährigen Mädchen namens Jeanne d'Arc angeführt wur­de. Wegen dieser Großtat ging sie als Legende in die franzö­si­sche Geschichte ein und erhielt den Beinamen Jungfrau von Orléans, was sie nicht davor bewahrte, zwei Jahre später auf dem Scheiter­haufen verbrannt zu werden. Der Herzog von Luxemburg hatte sie gefangen genommen und dem Herzog von Burgund ausgeliefert. Der wiederum verkaufte sie für 10.000 Franken an die Engländer. Mit­tel­punkt der Altstadt ist der Place du Martroi, auf dem sich seit 1855 ein Reiter­standbild von Jeanne d’Arc befindet.
C

Loire Tal

Wo Frankreich am französischsten ist

Am längsten Fluss des Landes, sagt man, ist Frank­reich am franzö­sischsten. Die welt­be­rühmten Baudenkmäler des Loire-Tals (man zählt über 600 Schlösser) liegen inmitten einer lieb­li­chen, erstau­n­lich unver­sehrten und wald­rei­chen Land­schaft.

In den Schlös­sern kann man noch heute die rauschenden Renais­sance­feste von Königen und Prinzen nach­empfinden. Die bedeu­ten­dsten sind Chambord, Azayle-Rideau, Chen­onceau, Blois und Amboise. Aber auch die Altstadt von Bourges mit der Stephanska­thedrale und dem Hôtel Jacques-Coeur oder Chinon sind einen Abste­cher wert. Das Loire-Tal hat auch den Beinamen „Garten Frank­reichs“. Dichte Wälder und Seen findet man in der Sologne. Der Regio­nal­park Brenne ist wieder Heimat von seltenen und bedrohten Pflanzen- und Tier­arten.

Zu Gast in einer Wassermühle bei Suèvres

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das alte Mühlhaus aus dem 18.Jahr­hun­dert liegt in einem wunder­schönen, parkähn­li­chen Garten, wo sich auch der Swimmingpool befindet.

Es ist nur 10 km vom Chateau Chambord und 30 km vom Chateau de Cheverney entfernt – also ein guter Ausgangs­punkt, um die Loire und ihre Schlösser zu erkunden. Die Schlafzimmer sind groß und komfor­tabel. Bei kühlem Wetter verbreitet der offene Kamin im Wohnzimmer Gemüt­lichkeit.

Schloss Chambord

Loire-Schloss der Super­la­tive
Das größte und präch­tigste Schloss der Loire­region liegt in einem ausge­dehnten früheren Jagdgebiet. Es wur­de in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts unter König Franz I. als Prunk- und Jagdschloss errichtet. Insge­samt besitzt das 117 x 156 Meter große Gebäude 426 Räume und über 300 Kamine. Leonardo da Vinci hat mehrere Jahre während der Bauzeit auf Chambord verbracht und seine Pläne beige­steuert, an deren Verwirk­li­chung mehr als 1.800 Arbeiter betei­ligt waren. Den 55 Quad­ratki­lometer großen Schloss­park erkundet man am besten mit dem Fahrrad.

Blois

Residenz der franzö­si­schen Könige
Die Stadt am Nord­ufer der Loire hat einen histo­ri­schen Kern mit verwin­kelten Gassen und male­ri­schen Plätzen. Sie wird über­ragt von der mäch­tigen Kathedrale und dem großar­tigen Schloss Château Royal de Blois. Es war von 1498 bis 1589 die Haupt­residenz der franzö­si­schen Könige, die zahlreiche Erweite­rungen und Umbauten vornahmen. Nach der franzö­si­schen Revo­lu­tion war es das erste Loire-Schloss, das wieder­herge­stellt wur­de. Seitdem wird es als Museum genutzt.

Schloss Beau­re­gard

Landschloss eines Staats­sekre­tärs
Das Schloss im Beuvron­tal wurde im 16. Jahr­hun­dert von einem Staats­sekretär als Landschloss erbaut. Später wur­de es stark verändert. Im 19. Jahr­hun­dert wur­de ein Groß­teil der Gebäude abge­rissen. Dafür wur­de ein großer Park ange­legt, der heute in die franzö­si­sche Denkmal­liste aufge­nommen wur­de. Besonders sehens­wert ist die Galerie des Illu­s­tres mit 327 Protraits von bedeu­tenden Personen der franzö­si­schen Geschichte.

Von Suevres nach Saint-Mathurin

183 km | 2:30 h

Untere Loire

Sonnenreiche Wein­landschaft im Westen Frank­reichs
Der Unter­lauf der Loire ist eine sonnenreiche Land­schaft, in der Obst, Gemüse und gute Weine gedeihen. Das Anjou in Frank­reichs Westen war langezeit ein bedeu­tendes Herzogtum, das auf die Normannen zurückgeht und seit dem 12. Jahr­hun­dert den Namen Plan­tagenêt trug. Im Hohen Mittel­alter reichte der Einfluss der Herzöge von Anjou von den Pyre­näen bis Süds­chott­land. Ihre Macht spiegelt sich wider in ihrem zentralen Schloss in Angers.

Abtei Fonte­vraud

Größte Klos­ter­stadt Europas
Den Grund­stein zu dem monu­men­talen Komplex legte im 12. Jahr­hun­dert ein Wander­pre­diger. Im Laufe der Jahrhunderte wur­de das Kloster stetig erwei­tert, so dass ein ganze Klos­ter­stadt entstand, in der sich roma­ni­sche, goti­sche und Renais­sance-Stile verbinden. In der Abtei­kirche liegen mehrere Könige begr­aben, darunter Richard Löwen­herz und Johann Ohne­land. Die UNESCO hat Fonte­vraud zum Welterbe erklärt und dies damit begründet, dass es sich um Europas größten Kloster­komplex handelt. Etwas besonderes ist die roma­ni­sche Küche, von denen es nur noch ganz wenige gibt. Sie ist wie das Baptiste­rium acht­e­ckig und so raffi­niert verschach­telt, dass in den Nischen verschiedene Feuer­stellen Platz finden.

Schloss Brézé

Wein­fässer in mittel­alter­li­chem Höhlen­keller
Das kleine Schloss stammt größ­ten­teils aus dem 16. bis 19. Jahr­hun­dert. Dabei geht die Geschichte auf das Jahr 1060 zurück. Aus dem Mittel­alter stammen noch die Zugbrücke, die Keller und ein altes System von Höhlen, die in den Tuff­stein gegr­aben sind und von den Trockengräben aus zugäng­lich sind. Heute ist Schloss Brézé Mittel­punkt eines renommierten Wein­guts mit 30 Hektar Anbau­fläche. In den Höhlen-Kellern, die für Besu­cher geöffnet sind, gibt es eine Bäckerei, einen Raum für die Seidenrau­pen­zucht, ein Kelter­haus und auch Wein­keller.
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Naturpark Loire-Anjou

Natürlicher Artenreichtum im UNSECO-Welterbe

Der Regio­nale Natur­park liegt zwischen deren ehema­ligen Haupt­städten Angers und Tours. Er erstreckt sich beider­seits der Loire, der größere Teil liegt jedoch im Süden, wo Nebenflüsse in die Loire münden.

Im Bereich des Natur­parks ist die Loire noch heute ein frei fließendes Gewässer ohne Staudämme oder Schleusen. Durch die Bewah­rung der natür­li­chen Umwelt hat sich der Arten­reichtum der Region enorm entwi­ckelt. Abseits der geschützten Kernzonen wird Wein mit der Herkunfts­bezeich­nung Anjou bzw. Saumur ange­baut. Aus dem Tuff­stein wurden Steine für die vielen Schlösser der Loire gewonnen. Der Regio­nal­park gehört inzwi­schen Welt­kultur­erbe der UNESCO.

In einem Gästehaus in Saint-Mathurin-sur-Loire

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Im Herzen von Saint-Mathurin-sur-Loire, einem kleinen, für die Region typi­schen Dorf zwischen Angers und Saumur, steht das Tuffst­ein­gebäude aus dem 19.

Jahr­hun­dert, das heute von Corinne und Bruno als Gäste­haus geführt wird. Zwei stil­voll und mit viel Liebe fürs Detail einge­rich­tete Gäste­zimmer stehen zur Auswahl – eines in einem lebhaften Rosende­sign, das andere in zarten, hellen Farben. Beide haben Aussicht auf Garten und Dorf. Viel Wert legen die Gastgeber auf das Früh­stück: Im Spei­sezimmer – bei schönem Wetter auch im Garten – wird eine abwechs­lungs­reiche und ausge­wogene Auswahl an frischen Produkten serviert. Die schöne Land­schaft der Loire mit ihren zahlrei­chen Schlös­sern lässt sich von hier aus auch mit dem Fahrrad gut erkunden; das Haus liegt unweit der Radroute „Loire à Vélo“.

Angers

Mittel­alter­liche Festungs­stadt an der Loire
Die Haupt­stadt des Anjou liegt im Tal der Loire. Die Altstadt mit ihrer mittel­alter­li­chen Kathedrale gehört zum Welt­kultur­erbe der UNESCO. Impo­sant ist das Schloss aus dem 13. Jahr­hun­dert, das mit seinen vielen Türmen wie eine Festung wirkt. Im Inneren ist ein besonderes Kunst­werk ausge­stellt: ein 105 Meter (!) langer und 4,5 Meter hoher Wand­teppich aus dem 14. Jahr­hun­dert. Er stellt den Welt­un­ter­gang nach der Offenba­rung des Johannes dar und ist ein einzig­ar­tiges Beispiel für die Webekunst des Mittel­alters.

Cadre noir

Hohe Schule der franzö­si­schen Reitkunst
Als eine der pres­tige­träch­tigsten Reit­schulen welt­weit erhält der Cadre noir beste franzö­si­sche Reit­tra­di­tion aufrecht. In der zum Welt­kulutur­erbe erklärten Einrich­tung trai­nieren Spitzenreiter tagtäg­lich auf Spitzenpferden. Vormit­tags werden öffent­liche Vorfüh­rungen ange­boten. In den Ställen, der Sattlerei und der großen Reit­halle gewährt der Cadre noir Einblicke hinter die Kulissen der klas­si­schen Reitkunst.

Saumur

Wein- und Sektkeller im Schatten der Burg
Das mittel­alter­liche Städt­chen an der unteren Loire beein­druckt mit einem geschlos­senen Stadt­bild von der Fluss­seite her und einer mäch­tigen Burg, die zu den schönsten an der Loire gerechnet wird. Im 16. Jahr­hun­dert erlebte Saumur als geis­tiges Zentrum der Huge­notten eine Blüte. Nachdem sie vertrieben waren, fiel die Stadt in einen Dornrö­sc­henschlaf. Die Akademie schloss und die Bevöl­ke­rung wanderte ab, da die Wirt­schaft stagnierte. Heute ist das 30.000-Einwohner-Städt­chen Mittel­punkt des Weinbau­gebiets Anjou-Saumur. Am Stadt­rand reihen sich die Wein- und Sektkeller anein­ander.

Von Saint-Mathurin nach Giverny

345 km | 4:00 h

Haute Normandie

Cidre, Calvados und Camembert
Zu ihrem heutigen Namen kam die Normandie im Mittel­alter, als die Wikinger das Land eroberten und sich mit der einheimi­schen Bevöl­ke­rung vermischten. Daraus entstand ein eigener Stamm – die „Nordmannen“. Um sie zu befrieden, bekam ihr Anführer, Gånge Rolf, das Lehen der Normandie zuge­spro­chen. Er und seine Nach­fahren wurden Herzöge, von denen einer, nämlich Wilhelm, 1066 England eroberte. 900 Jahre später kamen die Engländer zurück, allerdings um an den Stränden der Normandie Urlaub zu machen. So wur­de Dieppe zum ersten Urlaubsort in der „Romantic Normandie“. Neben Sand­stränden und Geschichte gibt es noch weitere Attrak­tionen: Die drei großen C’s stehen für die norman­ni­sche Küche: Cidre, Calvados und Camembert. Das milde und feuchte Klima bietet ideale Voraus­setzungen für die Viehhal­tung und für den Anbau von Äpfeln. Etwa 10 Millionen Apfelbäume stehen in der Normandie und entfalten im Frühjahr eine wundervolle Blütenpracht.

Le Mans

Fach­werkhäu­schen und römi­sche Stadt­mauer
Die 150.000-Einwohner-Stadt zwischen Paris und Nantes hat eine schöne Altstadt, die auf einem Hügel über ihrer Umge­bung thront. Die Fach­werkhäu­schen und Gassen aus Kopf­steinpflaster werden von einer römi­schen Stadt­mauer umgeben, die als die best­er­hal­tenste außer­halb Roms gilt. Die Kathedrale ober­halb des Place des Jaco­bins ist ein grandioses Beispiel goti­scher Baukunst.

Camembert

Käse­dorf in der Normandie
Das norman­ni­sche Dorf ist bekannt für den gleich­na­migen Weichkäse Camembert, der 1791 von der Bäuerin Marie Harel erfunden worden sein soll. Nicht weit von dem Land­sitz von Beau­moncel, wo Marie Harel einst wohnte, befindet sich heute der Bauernhof „La Héron­nière“. Dies ist der einzige Hof, der in dem Ort Camembert den Käse Camembert auf tradi­tionelle Weise herstellt. Hof und Käserei führen François und Nadia Durand. Der Camembert der Durands trägt das AOC-Siegel (Appella­tion d’Origine Contrôlée).
E

Der Garten von Monet

Gesamtkunstwerk aus Wasser, Blumen und Ruhe

Außer Malen und Gärtnern könne er nichts, soll der große Impres­sio­nist einmal gesagt haben. Sein Garten ist keine bloße Ansamm­lung von Blumen, sondern ein Gesamtkunst­werk, zu dem heute Heer­scharen von Malern pilgern.

Monet hat ihn so gestaltet, dass er ihm als Vorlage dienen konnte. Bilder, die bereits in seinem Kopf exis­tierten, wurden von ihm konsequent im Garten umge­setzt. Nichts hat Monet dem Zufall über­lassen. Sechs ange­stellte Gärtner halfen ihm bei der Umsetzung seiner Ideen. Es entstanden Beete, die vom zeitigen Frühjahr bis in den späten Herbst hinein immer von Blumen überquollen. Er arrangierte virtuos Zwiebelge­wächse, Stauden und Einjah­res­blumen, schaffte aber auch Plätze der Ruhe. Diese farb­lich fein abge­stimmten Rabatten bedeu­teten für Monet leuch­tende Farbpaletten, Philosophie mit Pflanzen. Heute ist der Garten in Giverny west­lich von Paris als „lebendes Museum eines in Blumen vernarrten Künst­lers“ öffent­lich zu besich­tigen, dank der Schenkung durch seinen Sohn an den franzö­si­schen Staat. Ein Garten, der – zeitlos – jede Menge Anre­gungen bietet, wie einst dem genialen Maler.

Zu Gast in einer Familienresidenz in Giverny

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

In Giverny, einem verträumten Städt­chen an der Seine, wo Claude Monet 46 Jahre seines Lebens verbrachte, befindet sich die char­mante Famili­enresidenz. Umgeben von Wald und einem Garten mit über 8.000 Apfelbäumen, stehen hier fünf Zimmer zur Verfügung, die – wie auch der Rest des Hauses – von den Besitzern Valerie und Francois mit viel Sorgfalt und Liebe zum Detail herge­richtet wurden. Am Kamin steht ein großer Billard­tisch, das Früh­stück wird im holzge­täfelten Salon serviert. Das länd­liche Ambi­ente wird durch die auf dem Hof und im Garten lebenden Hunde und Esel verstärkt – zu den Haus­be­woh­nern zählt zudem eine Katze. Da sich die Gegend hervor­ra­gend für Radtouren eignet, werden Fahr­räder auf Wunsch vermit­telt.



La Roche-Guyon

Dorf­idyll in einer Seine-Schleife
Das Dorf an der Pforte zur Normandie gilt als einer der schönsten in Frank­reich. Es duckt sich an einer Schleife der Seine am Fuß unter einen male­ri­schen Krei­defelsen. Stolz über­ragt ein Bergfried den Ort, zu dem man über eine Treppen­gasse gelangt. Mittel­punkt von La Roche-Guyon ist das Schloss der Familie Roche­foucauld, das für Besu­cher geöffnet ist. Hier findet man auf ein typisch franzö­si­sches Stilgemisch von Mittel­alter, Renais­sance und Klassik und einen gepflegten Gemü­segarten. Anschließend kann man durch die alten Gassen des Dorfs schlendern oder am Seine-Ufer entlang­gehen.

Von Giverny nach Omie­court

278 km | 3:30 h
Die Strecke führt über Rouen. Die reizvolle Metro­pole des unteren Seine-Tals lohnt einen Besuch wegen ihrer prächtigen Fach­werkhäuser und der goti­schen Kathedrale, die zu den großartigsten Frank­reichs gehört.

Château de Vascœuil

Moderne Kunst in histo­ri­schem Ambi­ente
Seit 1970 ist das Château de Vascœuil ein Ort einer Symbiose aus histo­ri­scher Bausub­stanz und zeitge­nös­si­scher Kunst. Das Gebäude ist ein liebevoll restau­riertes Zeugnis herr­schaft­li­cher Wohn­ar­chitektur der Normandie in der Zeit nach dem Hundertjäh­rigen Krieg. Heute beherbergen die Räume des Châteaus wech­selnde Ausstel­lungen und im 1744 ange­legten franzö­si­schen Garten, der das Gebäude umgibt, sind dauer­haft mehr als 60 Skulpturen zeitge­nös­si­scher Künstler zu bestaunen.

Rouen

Wo der Scheiter­haufen von Jeanne d'Arc brannte
Über 2.000 Fach­werkhäuser und mehrere goti­sche Kirchen zeugen vom Reichtum vergan­gener Jahrhunderte, den die Stadt ihrem Hafen an der unteren Seine zu verdanken hat. Bis hier ist die Seine sogar mit Meer­es­schiffen zu befahren. Im Hundertjäh­rigen Krieg, als die gesamte Normandie der briti­schen Krone unter­stellt war, wur­de auch Rouen erobert. 1431 wur­de Jeanne d'Arc auf einem Scheiter­haufen in der Stadt verbrannt. Sehens­wert ist vor allem die Altstadt rund um die Gros-Herloge und die Kathedrale Notre-Dame.

Amiens

Größte Kathedrale Frank­reichs
Die ehema­lige Haupt­stadt der Picardie ist heute noch kulturelles, wirt­schaft­li­ches und wissenschaft­li­ches Zentrum der Region. Ihre Blüte im Mittel­alter verdankt die Stadt der Leinen- und Tuch­we­bertra­di­tion. Von ihrer ehema­ligen Bedeu­tung zeugt vor allem die Kathedrale, bis heute die größte Kirche von Frank­reich. Notre-Dame d’Amiens ist neben Notre-Dame de Char­tres und Notre-Dame de Reims eine der drei klas­si­schen Kathedralen der franzö­si­schen Hoch­gotik des 13. Jahrhunderts. Sie wur­de Vorbild für den kurz darauf begon­nenen Kölner Dom und viele Jahrhunderte später für die St. Patrick’s Cathedral in New York. Sie ist als Welterbe der Unesco verzeichnet.
F

Picardie

Sandstrände, Äcker und grandiose Kathedralen

Der Norden Frank­reichs ähnelt bereits dem belgi­schen Flandern: Die Land­schaft ist flach und fruchtbar; Äcker mit Kohl und Kartoffeln ziehen sich bis zum Horizont, wo ab und an Kirchtürme den Himmel weisen.

Die meisten Reisenden, die die Picardie besu­chen, wollen ans Meer. Dort gibt es endlose Sand­strände und jenseits des Ärmel­ka­nals kann man von manchen Stellen bei gutem Wetter engli­sche Klippen blitzen sehen. Im Hinter­land dagegen kommen Ruhe­su­chende auf ihre Kosten. In den alten Fach­werk­städten wird eher Bier als Wein getrunken, und die Kathedralen von Amiens und Laon gehören zu den schönsten Frank­reichs.

Zu Gast im Schloss von Omiécourt

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Rund 50 Kilometer östlich von Amiens liegt Omiécourt, ein kleiner Ort, der um ein Château aus dem 19. Jahr­hun­dert entstanden ist.

Viele Jahre lang haben die Besitzer an der Restau­rie­rung des Anwe­sens und an der Gestal­tung des 16 Hektar großen Landschafts­parks gearbeitet. Mit welcher Sorgfalt sie vorgegangen sind, sieht man zum Beispiel an den Eichen­treppen oder den Gäst­ezimmern im Stil Ludwigs XVI, die alle einen offenen Kamin haben. Der Empfang durch Mme Thézy ist sehr freund­lich. Ein beheiztes Hallenbad im Spabereich ist ganzjährig geöffnet.

Thiepval-Denkmal

Mahnmal für die Somme-Schlacht
Die Schlacht an der Somme war eine der größten an der Westfront des Ersten Welt­krieges. Sie begann am 1. Juli 1916 mit einer britisch-franzö­si­schen Großoffensive gegen die deut­schen Stel­lungen und wur­de am 18. November ergeb­nislos abge­bro­chen. Mit über einer Million getö­t­eten, verwun­deten und vermissten Soldaten war sie die verlu­st­reichste Schlacht der Westfront. Auf dem Schlachtfeld stehen heute mehrere Gedenk- und Kriegsgräber­stätten. Die größte ist das Thiepval-Denkmal, ein 1932 erbauter Ehrenbogen mit über 70.000 eingemeißelten Namen franzö­si­scher und briti­scher Gefal­lenen, die nicht in einem eigenen Grab bestattet wurden.

Lich­tung von Rethondes

Wo der Erste Welt­krieg beendet wur­de
Zwei Waffen­still­stände wurden im Wald von Compiègne unterzeichnet: der erste am 11. November 1918 in einem Eisen­bahnwaggon. Er beendet den Ersten Welt­krieg. Fast 22 Jahre später wur­de an glei­cher Stelle der Waffen­still­stand zwischen Nazideutsch­land und Frank­reich unterzeichnet. An derselben Stelle wur­de 1940 die Nieder­lage Frank­reichs besiegelt. Auf der Lich­tung steht neben einem Denkmal zur deut­schen Nieder­lage 1918 der Salonwagen des Zuges. Gegenüber wächst seit 1994 als Zeichen der Verbun­den­heit zwischen Deutsch­land und Frank­reich eine Eiche. Heute ist der 150 Quad­ratki­lometer große Laub­wald ein beliebtes Ausflugs­ziel.

Compiègne

Laub­wald im Brenn­punkt euro­päi­scher Geschichte
Bereits die Merowinger liebten die Pfalz von Compiègne und machten sie seit dem 7. Jahr­hun­dert zur stän­digen Residenz ihrer Herr­scher. Im Schatten der Festung entwi­ckelte sich die Stadt, vor deren Mauern die Jungfrau von Orléans 1430 den Burgundern in die Hände fiel und den Engländern über­liefert wur­de. Sehens­wert ist das Schloss Compiègne, der Lieb­lingsort von Napoleon III. Es liegt in einem großen öffent­lich zugäng­li­chen Landschafts­park.

Von Omie­court nach Hause

15 Tage
ab 1.399,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: April–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Sabrina Rüdiger

Tel.: +49 (0)2268 92298-74

Warum bei Umfulana buchen?
  • Das persönliche Reiseerlebnis steht im Vordergrund, daher bieten wir keine Gruppenreisen an.
  • Die Reisen werden individuell ausgearbeitet – nach Ihren Interessen, Vorstellungen, Zeit und Budget.
  • Unsere MitarbeiterInnen bereisen ihre Zielgebiete regelmäßig, um sie qualifiziert beraten zu können.
  • Von der afrikanischen Buschlodge bis zur sizilianischen Olivenmühle erwarten Sie besondere Unterkünfte.
  • Dort, wo man nicht selbst ein Auto fahren sollte, werden Sie von geschulten Führern begleitet.
  • Für unterwegs erhalten Sie ein auf Ihre Reise zugeschnittenes Handbuch mit ausführlichen Informationen, Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Empfehlungen für besondere Wanderungen.
  • Sie buchen alles aus einer Hand: vom Reisesicherungsschein über den Flug, die Unterkünfte und Fahrzeuge bis hin zu den Führungen vor Ort.
  • Wenn Sie unterwegs sind, haben Sie eine 24/7-Notfallhotline.
Buchungsablauf
1. Reisewünsche
Fordern Sie Ihren persönlichen Entwurf an. Nennen Sie uns Ihre Interessen, Reisewünsche, Reisezeit, Budget.

2. Beratung & Entwurf
Reiseerfahrene Mitarbeiter beraten Sie fachkundig und erstellen Ihnen einen persönlichen Entwurf. Dieser ist noch nach Ihren Wünschen veränderbar.

3. Buchung
Bei Buchungswunsch füllen Sie einfach unser Formular aus. Anschließend buchen wir alle Leistungen für Sie.

4. Zahlung & Unterlagen
Sie erhalten die schriftliche Bestätigung mit Reiseplan. Nach Eingang der An- und Restzahlung schicken wir Ihnen die Reiseunterlagen per Post.

5. Reise
Wir wünschen eine entspannte und interessante Reise. Genießen Sie Ihren Urlaub!

6. Reiseeindruck
Nach der Reise freuen wir uns über Ihre Rückmeldung. So können wir unser Produkt ständig verbessern.
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