Ile de France: Eine Schlösserreise rund um Paris - Frankreich
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Garten von Monet
Garten von Monet BILD
KARTE

Ile de France

Eine Schlösserreise rund um Paris

15 Tage | ab 1.299,00 EUR p.P. im DZ*
Champagne – Fontainebleau – Loire – Garten von Monet

Die Ile de France ist die Wiege Frankreichs. Übernachtet wird unter anderem in Schlössern mit Atmosphäre, aber auch in einer tollen Familienresidenz in der Nähe des Garten von Monet.

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1.–4. Tag: Champagne

Weinberge und sanfte Hügel
Das zwischen den Ardennen und dem Burgund gelegene sanfte Hügel­land verdankt seinen inter­na­tio­nalen Ruhm dem gleich­na­migen perlenden, spritzigen Schaumwein. Einst galt er als König der Weine, und noch heute ist die Marke welt­weit geschützt. Das bislang touris­tisch wenig beach­tete Gebiet hat einiges zu bieten: grüne Täler, Eichenwälder, mit Wein bewach­sene Hügel­ketten, in denen sich immer wieder beacht­liche Kultur­denkmäler finden. Das Weinbau­gebiet Champagne ist nicht mit der histo­ri­schen Land­schaft Champagne iden­tisch, viel­mehr umfasst es auch noch in den Regionen Picardie und Île-de-France gelegene Weinberge.
Von zu Hause nach Mutigny
A

Zu Gast auf einem Adelsgut bei Epernay

Das Gutshaus aus dem 17. Jahrhundert grenzt an den Stadtwald von Reims. Erst wenn man den Hof durchschritten hat, offenbart sich die ganze Schönheit des Anwesens. mehr ...

Hinter dem Haus liegt ein prächtiger, ummauerter Garten mit großer Rasenfläche und gepflegten Blumenbeeten; etwas weiter gelangt man zu einem Weiher in einem bewaldeten Tal. Der Salon und der Speiseraum, der von einem großen, offenen Kamin dominiert wird, liegen auf der Gartenseite. In die Wandverkleidung aus dunklem Holz sind Weinreben geschnitzt – typisch für Herrenhäuser der Champagne. Eine über 350 Jahre alte Eichentreppe führt zu den Gästezimmern, deren Einrichtung jeweils ein bestimmtes Thema zugrunde liegt.

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Leistungen: 3 Nächte | Bed & Breakfast

Haut­vil­lers

Geburtsort des Champa­gners

Einer der schönsten Orte in der Champagne ist das auf einem Hügel gelegene Haut­vil­lers. An beinahe jedem der Bilder­buchhöfe aus dem 17. und 18. Jahr­hun­dert hängt ein schmiede­ei­sernes Zunft­zei­chen, auf dem zum Teil uralte Berufe darge­stellt werden. In der kleinen Benedikti­ner­abtei des Ortes hat ein Mönch, Dom Perignon, nach jahre­langen Versu­chen den Champa­gner entwi­ckelt, den man bei einigen der über 200 Winzer auch probieren kann.

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Epernay

Welt­haupt­stadt des Champa­gners

Die Stadt mit 27.000 Einwoh­nern liegt rund 30 Kilometer südlich von Reims in der Champagne, jener idylli­schen Land­schaft im Nord­osten Frank­reichs, die den berühm­testen Schaumwein der Welt produ­ziert. Als Zentrum des Anbau­gebiets an der Marne beherbergt sie viele Kelle­reien und Champa­gn­erfirmen, allen voran Moët & Chandon, Mercier und Pol Roger. In den Stollen unter­halb der Stadt sollen bei 9-12° C über 200 Mio.(!) Flaschen Champa­gner lagern. Sechs Kilometer nordwest­lich liegt Haut­vil­lers, ein hübsches Dorf mit der Abtei, in der der legendäre Dom Pérignon Kellermeister war.

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Reims

Reinste Gotik und Champa­gner

Etwa 150 Kilometer nord­öst­lich von Paris liegt die eins­tige kelti­sche Gründung an dem kleinen Fluss Vesle. Ihren Weltruf verdankt die heute 185.000 Einwohner zähl­ende Stadt dem Champa­gner und der Kathedrale, die zu den bedeu­ten­dsten Meister­werken der Gotik zählt und heute zusammen mit dem Palais du Tau und dem Kloster­komplex St-Remi als Welt­kultur­erbe der UNESCO geschützt ist. Das kelti­sche Remi war schon in vorrömi­scher Zeit ein blüh­ender Marktfle­cken und bedeu­tender als Paris. So war es selbst­ver­ständ­lich, dass der Bischof der Stadt das Vorrecht bekam, den franzö­si­schen König zu salben. 1429 war es Jeanne d'Arc, die Karl VII. zur Salbung in die Kathedrale gelei­tete.

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4.–6. Tag: Wald von Fontainebleau

Hirsche und Sandsteinfelsen in romantischem Eichenwald
Der Forêt de Fontai­ne­bleau ist eines der größten zusam­men­hän­genden Waldgebiete West­eu­ropas. In dem über 25.000 Hektar großen Eichen­wald gedeihen 3.000 Pilz­arten und 7.000 Tier­arten – die meisten von ihnen Insekten. Im 19. Jahr­hun­dert entdeckten die Künstler der franzö­si­schen Romantik das Refugium. Besonders faszi­niert waren sie offenbar von brüns­tigen Hirschen und den bizarren Sand­steinfelsen, die heute eher von Kletterern genutzt werden. Obwohl der Wald zum großen Teil künst­lich geschaffen ist, hat er den Charme einer urwüch­sigen Natur­landschaft.

Die Strecke führt aus der Champagne in die Isle de France, der anmutigen Provinz um Paris. Dabei kommt man durch Provins, eine im Mittelalter bedeutende Messestadt, die zum Welterbe der UNESCO gehört. Die mauerbewehrte Oberstadt enthält einige bedeutende Bauwerke.

Provins

Mittel­alter­liche Messe­stadt und Welterbe der UNESCO

Die Stadt an der Kreuzung zweier Handels­wege war im Mittel­alter eine wich­tige Messe- und Markt­stadt. Heute ist sie als Ville d'art et d'histoire und Welterbe der UNESCO einge­stuft. Die Stadt­mauer, die in den Jahren 1226 bis 1314 erbaut wur­de, ist 1.200 Meter lang und hatte ursprüng­lich 22 Türmen. Seitdem ein Kreuzritter die berühmte Damas-Rose aus dem Heiligen Land mitbrachte, gilt Provins als die Haupt­stadt der Rosenver­arbei­tung: Man erhält hier Rosen­kon­fi­türe (confiture de pétales de rose), Rosen­honig (miel à la rose de Provins) und Rosenbon­bons.

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B

Zu Gast in einem Chateau bei Fontainbleau

Das Schloss aus dem 17. Jahrhundert auf einem eigenen großen Gut, ist vom Stil her ein Echo auf das große Vorbild in Fontainebleau. mehr ...

Vieles ist noch original, darunter das Parkett, einige Wandtapeten oder verschiedene Möbelstücke. Ludwig XV. und seine Verwandten haben hier einige Zeit verbracht. Heute gehört das Anwesen einer sympathischen Familie, die die altehrwürdigen Gemächer mit Wärme und Leben erfüllt. In den Zimmern dominieren die Farben dunkelrot und gold. Die Bibliothek im ersten Stock ist den Gästen zugänglich. Umgeben wird das Schloss von einem alten Park mit Statuen von Ceres oder St. Joseph und einem alten Graben, der auf eine mittelalterliche Burganlage zurückgeht.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Fontai­ne­bleau

Renais­san­ce­schloss und Hauptquarter im 2. Welt­krieg

Das im 16. Jahr­hun­dert von König Heinrich II. erbaute zweige­schos­sige Renais­san­ce­schloss geht auf ein Jagdschloss aus dem 12. Jahr­hun­dert zurück. Ein paarmal streifte die Welt­ge­schichte Fontai­ne­bleau, das heute Kultur­erbe der UNESCO ist: 1814 dankte Napoleon in den Königs­ge­mäc­hern ab. Im 2. Welt­krieg war es nach­ein­ander Hauptquar­tier der Deut­schen und der Amerikaner und von 1945-1965 Sitz der NATO.
Umgeben wird das Schloss von einem der größten zusam­men­hän­genden Wälder West­eu­ropas. Auf 250 km² finden sich alte Eichen- und Kiefernwälder, Heide, Schluchten und über 7.000 Tier­arten, davon 5.000 Insekten. Bereits 1830, als die Maler­schule von Barbizon ihre roman­ti­schen Motive im Wald von Fontai­ne­bleau fand, wurden hier die ersten Wander­wege der Welt ange­legt.

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Vaux-le-Vicomte

Prachtschloss eines korrupten Finanzmi­nis­ters

Das klas­sizis­tisch-barocke Schloss ist wenig älter als Versailles und war zur Entste­hungs­zeit 1656-1661 der größte und prunkvollste Palast Europas. Drei Dörfer mussten der gewal­tigen Anlage weichen. Das Schloss gehörte jedoch nicht dem König, sondern Nicolas Fouquet, seinem Finanzmi­nister. Der machte den Fehler, auch Ludwig XIV. zu der verschwen­de­ri­schen Einweihungs­feier einzu­laden. Ludwig hatte diesem Prunk nichts entgegenzu­setzen. Drei Wochen nach der Party ließ er Fouquet verhaften – wegen Veruntreuung von Staats­gel­dern. So hatte der stolze Schlossherr nicht mehr viel Freude an seinem Besitz: er verbrachte die letzten 19 Jahre seines Lebens weniger komfor­tabel – nämlich im Gefängnis.

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6.–8. Tag: Amboise

Letzter Wohnsitz von Leonardo da Vinci
Die Stadt Amboise wird beherrscht vom gleich­na­migen Schloss aus dem 15./16. Jahr­hun­dert. Die Residenz der Valois wur­de wie viele andere von der Krone konfis­ziert. Ludwig XI. und sein Sohn Karl VIII. bauten das Schloss prächtig aus. Dabei halfen die Feldzüge gegen Neapel und Mailand, in deren Folge viele italie­ni­sche Architekten und Künstler ins Land kamen. Unter ihnen war Leonardo da Vinci, der bis zu seinem Tod 1519 in Amboise lebte. Im Schloss ist heute ein Museum mit Rüstungen, Mobiliar und Gobe­lins. Der Ausblick auf den Fluss ist einen Besuch wert.

Die Ile de France wird durchfahren, die als die Wiege des klassischen Frankreichs gilt. Bei Orléans kommt man an die Loire, die dort ihren nördlichsten Punkt erreicht. Die lebhafte Universitätsstadt war das letzte Bollwerk der Franzosen gegen die Engländer im 100-jährigen Krieg und wurde 1429 unter der militärischen Führung von Jeanne d'Arc von der Belagerung befreit.

Orléans

Stadt der legendären Jeanne d'Arc

Wo die Loire ihren nörd­lichsten Punkt erreicht, liegt die Univer­si­täts­stadt Orléans, die im Hundertjäh­rigen Krieg gegen England das letzte Boll­werk Frank­reichs war. Am 8. Mai 1429 wur­de die Stadt nach mona­te­langer Bela­ge­rung endlich befreit – durch ein Heer, das von einem 17-jährigen Mädchen namens Jeanne d'Arc angeführt wur­de. Wegen dieser Großtat ging sie als Legende in die franzö­si­sche Geschichte ein und erhielt den Beinamen Jungfrau von Orléans, was sie nicht davor bewahrte, zwei Jahre später auf dem Scheiter­haufen verbrannt zu werden. Der Herzog von Luxemburg hatte sie gefangen genommen und dem Herzog von Burgund ausgeliefert. Der wiederum verkaufte sie für 10.000 Franken an die Engländer. Mit­tel­punkt der Altstadt ist der Place du Martroi, auf dem sich seit 1855 ein Reiter­standbild von Jeanne d’Arc befindet.

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C

Zu Gast in einer Wassermühle bei Suèvres

Das alte Mühlhaus aus dem 18.Jahrhundert liegt in einem wunderschönen, parkähnlichen Garten, wo sich auch der Swimmingpool befindet. mehr ...

Es ist nur 10 km vom Chateau Chambord und 30 km vom Chateau de Cheverney entfernt – also ein guter Ausgangspunkt, um die Loire und ihre Schlösser zu erkunden. Die Schlafzimmer sind groß und komfortabel. Bei kühlem Wetter verbreitet der offene Kamin im Wohnzimmer Gemütlichkeit.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Schloss Chambord

Loire-Schloss der Super­la­tive

Das größte und präch­tigste Schloss der Loire­region liegt in einem ausge­dehnten früheren Jagdgebiet. Es wur­de in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts unter König Franz I. als Prunk- und Jagdschloss errichtet. Insge­samt besitzt das 117 x 156 Meter große Gebäude 426 Räume und über 300 Kamine. Leonardo da Vinci hat mehrere Jahre während der Bauzeit auf Chambord verbracht und seine Pläne beige­steuert, an deren Verwirk­li­chung mehr als 1.800 Arbeiter betei­ligt waren. Den 55 Quad­ratki­lometer großen Schloss­park erkundet man am besten mit dem Fahrrad.

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Blois

Residenz der franzö­si­schen Könige

Die Stadt am Nord­ufer der Loire hat einen histo­ri­schen Kern mit verwin­kelten Gassen und male­ri­schen Plätzen. Sie wird über­ragt von der mäch­tigen Kathedrale und dem großar­tigen Schloss Château Royal de Blois. Es war von 1498 bis 1589 die Haupt­residenz der franzö­si­schen Könige, die zahlreiche Erweite­rungen und Umbauten vornahmen. Nach der franzö­si­schen Revo­lu­tion war es das erste Loire-Schloss, das wieder­herge­stellt wur­de. Seitdem wird es als Museum genutzt.

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Schloss Beau­re­gard

Landschloss eines Staats­sekre­tärs

Das Schloss im Beuvron­tal wurde im 16. Jahr­hun­dert von einem Staats­sekretär als Landschloss erbaut. Später wur­de es stark verändert. Im 19. Jahr­hun­dert wur­de ein Groß­teil der Gebäude abge­rissen. Dafür wur­de ein großer Park ange­legt, der heute in die franzö­si­sche Denkmal­liste aufge­nommen wur­de. Besonders sehens­wert ist die Galerie des Illu­s­tres mit 327 Protraits von bedeu­tenden Personen der franzö­si­schen Geschichte.

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8.–11. Tag: Naturpark Loire-Anjou

Natürlicher Artenreichtum im UNSECO-Welterbe
Der Regio­nale Natur­park liegt zwischen deren ehema­ligen Haupt­städten Angers und Tours. Er erstreckt sich beider­seits der Loire, der größere Teil liegt jedoch im Süden, wo Nebenflüsse in die Loire münden. Im Bereich des Natur­parks ist die Loire noch heute ein frei fließendes Gewässer ohne Staudämme oder Schleusen. Durch die Bewah­rung der natür­li­chen Umwelt hat sich der Arten­reichtum der Region enorm entwi­ckelt. Abseits der geschützten Kernzonen wird Wein mit der Herkunfts­bezeich­nung Anjou bzw. Saumur ange­baut. Aus dem Tuff­stein wurden Steine für die vielen Schlösser der Loire gewonnen. Der Regio­nal­park gehört inzwi­schen Welt­kultur­erbe der UNESCO.
D

Zu Gast in einem Herrenhaus in Huismes

Inmitten des Loire-Tals mit seinen zahlreichen Schlössern und vor den Toren von Huismes, einem alten Dorf in den Chinon Weinbergen, liegt das Herrenhaus aus dem 16. mehr ...

Jahrhundert in einer ruhigen, ländlichen Umgebung. Im von Steinmauern umschlossenen Park befindet sich ein Pool, an dem man herrlich entspannen kann und gegenüber dem Haupthaus führt ein Tor in den blühenden, französischen Garten. Jedes der Gästezimmer ist individuell in klassisch-elegantem Stil mit einem Hauch rustiklare Landhausatmosphäre eingerichtet. Im Sommer organisieren Gastgeber Claire und Bertrand immer wieder Konzerte, und wer möchte, kann gegen eine Gebühr die wunderschönen Flügel in einem der beiden Musikräume nutzen. Es gibt einen eigenen Weinkeller mit einer guten Auswahl aus der Region. Wer Interesse an einer privaten Rundfahrt durch das Loire-Tal hat, kann sich von Bertrand die Kirchen, Schlösser, Dörfer und Panoramastraßen zeigen lassen. 

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Leistungen: 3 Nächte | Bed & Breakfast

Burg Le Rivau

Mittel­alter­liche Festung und märc­henhafte Themen­gärten

Das Schloss nahe Chinon wur­de gegen Ende des 20. Jahrhunderts zehn Jahre restau­riert mit dem Ziel die mittel­alter­liche Bausub­stanz wieder­herzu­stellen. Heute sieht es wieder aus wie eine Vertei­digungs­anlage mit trockenge­legtem Wasser­gr­aben, Zugbrücke, Pech­nasen und Schießscharten. Ins Innere gelangt man vom Hof aus über eine Wendeltreppe. Die große Halle ist mit Feuer­steinen aus der Touraine ausgelegt. Die Fenster der West­fas­sade wurden bereits in der Renais­sance vergrößert. Rings um die Burg gibt es 14 Gärten mit märc­henhaften Themen, darunter den Zauber­wald, den Pfad des Däumlings oder Alice im Wunder­land.

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Schloss Langeais

Festung mit Zugbrücke und Möbel aus dem 15. Jahr­hun­dert

Das präch­tige Schloss thront über dem rechten Ufer der Loire mitten in der Stadt Langeais. Schon im Mittel­alter stand dort eine Burg, die die Engländer im Hundertjäh­rigen Krieg geschleift haben. Nur den Donjon, wie man die Wohn- und Wehrtürme nannte, haben sie übrig gelassen. 1465 wur­de Château Langeais wieder­aufge­baut und beherbergte knapp 25 Jahre später die glanzvolle Renais­sance-Hoch­zeit von Karl VIII. und Anne de Bretagne. Heute beein­druckt das Schloss mit seinen mäch­tigen Rund­türmen und der wieder­herge­stellten Zugbrücke. 15 Räume sind mit Original-Möbeln aus dem 15. und 16. Jahr­hun­dert einge­richtet.

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Abtei Fonte­vraud

Größte Klos­ter­stadt Europas

Den Grund­stein zu dem monu­men­talen Komplex legte im 12. Jahr­hun­dert ein Wander­pre­diger. Im Laufe der Jahrhunderte wur­de das Kloster stetig erwei­tert, so dass ein ganze Klos­ter­stadt entstand, in der sich roma­ni­sche, goti­sche und Renais­sance-Stile verbinden. In der Abtei­kirche liegen mehrere Könige begr­aben, darunter Richard Löwen­herz und Johann Ohne­land. Die UNESCO hat Fonte­vraud zum Welterbe erklärt und dies damit begründet, dass es sich um Europas größten Kloster­komplex handelt. Etwas besonderes ist die roma­ni­sche Küche, von denen es nur noch ganz wenige gibt. Sie ist wie das Baptiste­rium acht­e­ckig und so raffi­niert verschach­telt, dass in den Nischen verschiedene Feuer­stellen Platz finden.

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11.–13. Tag: Der Garten von Monet

Gesamtkunstwerk aus Wasser, Blumen und Ruhe
Außer Malen und Gärtnern könne er nichts, soll der große Impres­sio­nist einmal gesagt haben. Sein Garten ist keine bloße Ansamm­lung von Blumen, sondern ein Gesamtkunst­werk, zu dem heute Heer­scharen von Malern pilgern. Monet hat ihn so gestaltet, dass er ihm als Vorlage dienen konnte. Bilder, die bereits in seinem Kopf exis­tierten, wurden von ihm konsequent im Garten umge­setzt. Nichts hat Monet dem Zufall über­lassen. Sechs ange­stellte Gärtner halfen ihm bei der Umsetzung seiner Ideen. Es entstanden Beete, die vom zeitigen Frühjahr bis in den späten Herbst hinein immer von Blumen überquollen. Er arrangierte virtuos Zwiebelge­wächse, Stauden und Einjah­res­blumen, schaffte aber auch Plätze der Ruhe. Diese farb­lich fein abge­stimmten Rabatten bedeu­teten für Monet leuch­tende Farbpaletten, Philosophie mit Pflanzen. Heute ist der Garten in Giverny west­lich von Paris als „lebendes Museum eines in Blumen vernarrten Künst­lers“ öffent­lich zu besich­tigen, dank der Schenkung durch seinen Sohn an den franzö­si­schen Staat. Ein Garten, der – zeitlos – jede Menge Anre­gungen bietet, wie einst dem genialen Maler.

Fahrt in die Umge­bung

Individuelle Führung im Kleinbus

Bertrand, der stolze Besitzer des Herrenhauses in Huismes, wohnt seit Jahrzehnten an der Loire und ist vermutlich einer der besten Kenner der Region. mehr ...

Er kutschiert max. drei Gäste in seinem Auto durch seine Wahlheimat und zeigt ihnen Orte, die in keinem Reiseführer stehen: verwunschene Schlösser, lauschige Plätze und alte Mühlen. Die Touren werden je nach Interesse der Gäste geplant. Bertrand spricht deutsch.

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E

Zu Gast in einer Familienresidenz in Giverny

In Giverny, einem verträumten Städtchen an der Seine, wo Claude Monet 46 Jahre seines Lebens verbrachte, befindet sich die charmante Familienresidenz. mehr ...

Umgeben von Wald und einem Garten mit über 8.000 Apfelbäumen, stehen hier fünf Zimmer zur Verfügung, die – wie auch der Rest des Hauses – von den Besitzern Valerie und Francois mit viel Sorgfalt und Liebe zum Detail hergerichtet wurden. Am Kamin steht ein großer Billardtisch, das Frühstück wird im holzgetäfelten Salon serviert. Das ländliche Ambiente wird durch die auf dem Hof und im Garten lebenden Hunde und Esel verstärkt – zu den Hausbewohnern zählt zudem eine Katze. Da sich die Gegend hervorragend für Radtouren eignet, werden Fahrräder auf Wunsch vermittelt. 



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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

La Roche-Guyon

Dorf­idyll in einer Seine-Schleife

Das Dorf an der Pforte zur Normandie gilt als einer der schönsten in Frank­reich. Es duckt sich an einer Schleife der Seine am Fuß unter einen male­ri­schen Krei­defelsen. Stolz über­ragt ein Bergfried den Ort, zu dem man über eine Treppen­gasse gelangt. Mittel­punkt von La Roche-Guyon ist das Schloss der Familie Roche­foucauld, das für Besu­cher geöffnet ist. Hier findet man auf ein typisch franzö­si­sches Stilgemisch von Mittel­alter, Renais­sance und Klassik und einen gepflegten Gemü­segarten. Anschließend kann man durch die alten Gassen des Dorfs schlendern oder am Seine-Ufer entlang­gehen.

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13.–15. Tag: Picardie

Sandstrände, Äcker und grandiose Kathedralen
Der Norden Frank­reichs ähnelt bereits dem belgi­schen Flandern: Die Land­schaft ist flach und fruchtbar; Äcker mit Kohl und Kartoffeln ziehen sich bis zum Horizont, wo ab und an Kirchtürme den Himmel weisen. Die meisten Reisenden, die die Picardie besu­chen, wollen ans Meer. Dort gibt es endlose Sand­strände und jenseits des Ärmel­ka­nals kann man von manchen Stellen bei gutem Wetter engli­sche Klippen blitzen sehen. Im Hinter­land dagegen kommen Ruhe­su­chende auf ihre Kosten. In den alten Fach­werk­städten wird eher Bier als Wein getrunken, und die Kathedralen von Amiens und Laon gehören zu den schönsten Frank­reichs.

Die Strecke führt über Rouen. Die reizvolle Metropole des unteren Seine-Tals lohnt einen Besuch wegen ihrer prächtigen Fachwerkhäuser und der gotischen Kathedrale, die zu den großartigsten Frankreichs gehört.

Rouen

Wo der Scheiter­haufen von Jeanne d'Arc brannte

Über 2.000 Fach­werkhäuser und mehrere goti­sche Kirchen zeugen vom Reichtum vergan­gener Jahrhunderte, den die Stadt ihrem Hafen an der unteren Seine zu verdanken hat. Bis hier ist die Seine sogar mit Meer­es­schiffen zu befahren. Im Hundertjäh­rigen Krieg, als die gesamte Normandie der briti­schen Krone unter­stellt war, wur­de auch Rouen erobert. 1431 wur­de Jeanne d'Arc auf einem Scheiter­haufen in der Stadt verbrannt. Sehens­wert ist vor allem die Altstadt rund um die Gros-Herloge und die Kathedrale Notre-Dame.

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Amiens

Größte Kathedrale Frank­reichs

Die ehema­lige Haupt­stadt der Picardie ist heute noch kulturelles, wirt­schaft­li­ches und wissenschaft­li­ches Zentrum der Region. Ihre Blüte im Mittel­alter verdankt die Stadt der Leinen- und Tuch­we­bertra­di­tion. Von ihrer ehema­ligen Bedeu­tung zeugt vor allem die Kathedrale, bis heute die größte Kirche von Frank­reich. Notre-Dame d’Amiens ist neben Notre-Dame de Char­tres und Notre-Dame de Reims eine der drei klas­si­schen Kathedralen der franzö­si­schen Hoch­gotik des 13. Jahrhunderts. Sie wur­de Vorbild für den kurz darauf begon­nenen Kölner Dom und viele Jahrhunderte später für die St. Patrick’s Cathedral in New York. Sie ist als Welterbe der Unesco verzeichnet.

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Souter­rain von Naours

Zufluchts­höhlen während der Wikingerzeit

30 Meter tief unter Naours befindet sich das Souter­rain: ein unter­irdi­sches System von Gängen und Sälen, Kapellen, Ställen, ja sogar einer Bäckerei. Sie wurden im 9. Jahr­hun­dert nach Christus von der Bevöl­ke­rung gegr­aben, die Schutz vor den Über­fällen der Normannen suchte. Während der Reli­gi­ons­kriege und im Dreißigjäh­rigen Krieg wurden die Höhlen wieder genutzt. Danach gerieten sie in Verges­sen­heit und wurden erst 1887 wieder­ent­deckt. Ab 1941 benutzte es die deut­sche Wehrmacht als Muni­ti­ons­lager und ab 1943 als Basis in Verbindung mit dem Atlan­tikwall. Heute ist rings um das Souter­rain ein Park einge­richtet.

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F

Zu Gast im Schloss von Omiécourt

Rund 50 Kilometer östlich von Amiens liegt Omiécourt, ein kleiner Ort, der um ein Château aus dem 19. mehr ...

Jahrhundert entstanden ist. Viele Jahre lang haben die Besitzer an der Restaurierung des Anwesens und an der Gestaltung des 16 Hektar großen Landschaftsparks gearbeitet. Mit welcher Sorgfalt sie vorgegangen sind, sieht man zum Beispiel an den Eichentreppen oder den Gästezimmern im Stil Ludwigs XVI, die alle einen offenen Kamin haben. Der Empfang durch Mme Thézy ist sehr freundlich. Ein beheiztes Hallenbad im Spabereich ist ganzjährig geöffnet.

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Leistungen: 2 Nächte | Bed & Breakfast

Thiepval-Denkmal

Mahnmal für die Somme-Schlacht

Die Schlacht an der Somme war eine der größten an der Westfront des Ersten Welt­krieges. Sie begann am 1. Juli 1916 mit einer britisch-franzö­si­schen Großoffensive gegen die deut­schen Stel­lungen und wur­de am 18. November ergeb­nislos abge­bro­chen. Mit über einer Million getö­t­eten, verwun­deten und vermissten Soldaten war sie die verlu­st­reichste Schlacht der Westfront. Auf dem Schlachtfeld stehen heute mehrere Gedenk- und Kriegsgräber­stätten. Die größte ist das Thiepval-Denkmal, ein 1932 erbauter Ehrenbogen mit über 70.000 eingemeißelten Namen franzö­si­scher und briti­scher Gefal­lenen, die nicht in einem eigenen Grab bestattet wurden.

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Lich­tung von Rethondes

Wo der Erste Welt­krieg beendet wur­de

Zwei Waffen­still­stände wurden im Wald von Compiègne unterzeichnet: der erste am 11. November 1918 in einem Eisen­bahnwaggon. Er beendet den Ersten Welt­krieg. Fast 22 Jahre später wur­de an glei­cher Stelle der Waffen­still­stand zwischen Nazideutsch­land und Frank­reich unterzeichnet. An derselben Stelle wur­de 1940 die Nieder­lage Frank­reichs besiegelt. Auf der Lich­tung steht neben einem Denkmal zur deut­schen Nieder­lage 1918 der Salonwagen des Zuges. Gegenüber wächst seit 1994 als Zeichen der Verbun­den­heit zwischen Deutsch­land und Frank­reich eine Eiche. Heute ist der 150 Quad­ratki­lometer große Laub­wald ein beliebtes Ausflugs­ziel.

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Compiègne

Laub­wald im Brenn­punkt euro­päi­scher Geschichte

Bereits die Merowinger liebten die Pfalz von Compiègne und machten sie seit dem 7. Jahr­hun­dert zur stän­digen Residenz ihrer Herr­scher. Im Schatten der Festung entwi­ckelte sich die Stadt, vor deren Mauern die Jungfrau von Orléans 1430 den Burgundern in die Hände fiel und den Engländern über­liefert wur­de. Sehens­wert ist das Schloss Compiègne, der Lieb­lingsort von Napoleon III. Es liegt in einem großen öffent­lich zugäng­li­chen Landschafts­park.

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Durch die Picardie
nach Aachen: 340 km Zeit: 3:00 h
nach Saarbrücken: 420 km Zeit: 4:00 h


Leistungen

Für diese Leistungen berechnen wir pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer, inklusive Mahlzeiten (wie im Reiseentwurf aufgeführt):ab 1.299,00 EUR*Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit:
April–Okt.

Bei Buchung erhalten Sie
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» die Voucher,
» ausführliche Wegbeschreibungen

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Sabrina Rüdiger
Tel.: +49 (0)2268 92298-74

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Reiseerfahrene Mitarbeiter beraten Sie fachkundig und erstellen Ihnen einen persönlichen Entwurf. Dieser ist noch nach Ihren Wünschen veränderbar.

3. Buchung
Bei Buchungswunsch füllen Sie einfach unser Formular aus. Anschließend buchen wir alle Leistungen für Sie.

4. Zahlung & Unterlagen
Sie erhalten die schriftliche Bestätigung mit Reiseplan. Nach Eingang der An- und Restzahlung schicken wir Ihnen die Reiseunterlagen per Post.

5. Reise
Wir wünschen eine entspannte und interessante Reise. Genießen Sie Ihren Urlaub!

6. Reiseeindruck
Nach der Reise freuen wir uns über Ihre Rückmeldung. So können wir unser Produkt ständig verbessern.


*) Die Preise sind pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer kalkuliert. Aufgrund von Saisonzeiten und unterschiedlich verfügbaren Leistungen können sich die Preise verändern.
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