Champagne: Eine Kurzreise ins Land des Schaumweins - Frankreich
Kathedrale von Reims

Champagne

Eine Kurzreise ins Land des Schaumweins

Edle Getränke, gotische Kathedralen und Wandern in grüner Natur. Diese Rundreise in den Osten Frankreichs bietet Abwechslung und Erholung zugleich – nicht nur zur Weinlese.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von zu Hause nach Avenay-Val-d'Or

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Champagne

Weinberge und sanfte Hügel

Das zwischen den Ardennen und dem Burgund gelegene sanfte Hügel­land verdankt seinen inter­na­tio­nalen Ruhm dem gleich­na­migen perlenden, spritzigen Schaumwein.

Einst galt er als König der Weine, und noch heute ist die Marke welt­weit geschützt. Das bislang touris­tisch wenig beach­tete Gebiet hat einiges zu bieten: grüne Täler, Eichenwälder, mit Wein bewach­sene Hügel­ketten, in denen sich immer wieder beacht­liche Kultur­denkmäler finden. Das Weinbau­gebiet Champagne ist nicht mit der histo­ri­schen Land­schaft Champagne iden­tisch, viel­mehr umfasst es auch noch in den Regionen Picardie und Île-de-France gelegene Weinberge.

Zu Gast in einem Landhaus in Avenay-Val-d'Or

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das länd­liche Anwesen mit seinem efeu­umrankten Haupt­haus liegt in Avenay-Val-d'Or in der Champagne, zwischen Epernay und Reims.

Fünf individuell und stil­voll einge­rich­tete Gäste­zimmer stehen zur Verfügung. Im Innenhof gibt es Sitzgelegen­heiten, und auch der große Garten mit Pool und Sonnenliegen lädt zum Entspannen ein. Morgens wird ein gutes franzö­si­sches Früh­stück serviert.

Epernay

Welt­haupt­stadt des Champa­gners
Die Stadt mit 27.000 Einwoh­nern liegt rund 30 Kilometer südlich von Reims in der Champagne, jener idylli­schen Land­schaft im Nord­osten Frank­reichs, die den berühm­testen Schaumwein der Welt produ­ziert. Als Zentrum des Anbau­gebiets an der Marne beherbergt sie viele Kelle­reien und Champa­gn­erfirmen, allen voran Moët & Chandon, Mercier und Pol Roger. In den Stollen unter­halb der Stadt sollen bei 9-12° C über 200 Mio.(!) Flaschen Champa­gner lagern. Sechs Kilometer nordwest­lich liegt Haut­vil­lers, ein hübsches Dorf mit der Abtei, in der der legendäre Dom Pérignon Kellermeister war.

Haut­vil­lers

Geburtsort des Champa­gners
Einer der schönsten Orte in der Champagne ist das auf einem Hügel gelegene Haut­vil­lers. An beinahe jedem der Bilder­buchhöfe aus dem 17. und 18. Jahr­hun­dert hängt ein schmiede­ei­sernes Zunft­zei­chen, auf dem zum Teil uralte Berufe darge­stellt werden. In der kleinen Benedikti­ner­abtei des Ortes hat ein Mönch, Dom Perignon, nach jahre­langen Versu­chen den Champa­gner entwi­ckelt, den man bei einigen der über 200 Winzer auch probieren kann.

Reims

Reinste Gotik und Champa­gner
Etwa 150 Kilometer nord­öst­lich von Paris liegt die eins­tige kelti­sche Gründung an dem kleinen Fluss Vesle. Ihren Weltruf verdankt die heute 185.000 Einwohner zähl­ende Stadt dem Champa­gner und der Kathedrale, die zu den bedeu­ten­dsten Meister­werken der Gotik zählt und heute zusammen mit dem Palais du Tau und dem Kloster­komplex St-Remi als Welt­kultur­erbe der UNESCO geschützt ist. Das kelti­sche Remi war schon in vorrömi­scher Zeit ein blüh­ender Marktfle­cken und bedeu­tender als Paris. So war es selbst­ver­ständ­lich, dass der Bischof der Stadt das Vorrecht bekam, den franzö­si­schen König zu salben. 1429 war es Jeanne d'Arc, die Karl VII. zur Salbung in die Kathedrale gelei­tete.

Von Avenay-Val-d'Or nach Troyes

118 km | 2:30 h
Bei Romilly kommt man an die Seine, der man fluss­aufwärts bis nach Troyes folgt.
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Troyes

Begeisternde Fachwerkstadt in der Champagne

Die geschicht­s­träch­tige Stadt in der Champagne begeis­tert mit einer der schönsten Altstädte Frank­reichs zwischen den Boulevards Gambetta und Victor Hugo sowie der Seine.

Die meisten Häuser sind Fach­werkbauten, besonders im Viertel um St. Jean, wo manche Straßen noch geradezu mittel­alter­lich wirken. Orien­tie­rungs­punkte in der Stadt sind die goti­schen Kirchen, von denen besonders St-Urban und St-Pierre-et-St-Paul sehens­wert sind. Besonders male­risch sind die Rue Émile Zola und die Ruelle des Chats.

Zu Gast im alten Templerhof von Troyes

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Der Gutshof aus dem 16. Jahr­hun­dert gehörte einst dem Temp­ler­orden und wur­de nach Dekaden des Verfalls auf außergewöhn­liche Weise restau­riert.

Die alten Gefache harmo­nieren auf wunderbare Weise mit der schnörkel­losen, zeitge­nös­si­schen Einrich­tung. Besonders schön ist der kopfst­ein­ge­pflas­terte Innenhof mit schweren Holz­toren und einer Kutsch­er­la­terne, der zum Sitzen, Faulenzen und Champa­gn­er­trinken einlädt. Die Zimmer mit wuch­tigen Decken­balken sind ebenso minima­lis­tisch wie luxu­riös ausge­stattet. Zum Gutshof gehört ein Bistro, das kleine Mahlzeiten im Innenhof oder in einem schönen Raum mit Kamin serviert. Der Hof liegt in der Altstadt neben der Kathedrale, was besonders prak­tisch ist, wenn man Champa­gner verkosten möchte.

Burgund

Welt­be­rühmte Weine, wohltuende Kultur­landschaft
Burgund muss man mit allen fünf Sinnen genießen, vor allem mit den Augen: Bei einem Besuch in Dijon können der Palast der Herzöge von Burgund, das Museum für Schöne Künste und die wunder­schöne Altstadt bewundert werden. Aber auch die roma­ni­sche Basilika von Vézelay, Beaune mit seinen berühmten Hospizen und bunt schil­lernden Dach­ziegeln sowie Nevers mit der Kathedrale sind wahre Augenweiden. Auch die urwüch­sige Natur zieht immer wieder den Blick auf sich: Im Natur­park des Morvan sind Wälder und Seen sicher vor den Schäden der Zivili­sa­tion; hier wird ein Ausflug zu Fuß oder zu Pferd zu einem unver­gess­li­chen Erlebnis. Eine geruh­same Art, zu den Schlös­sern, Abteien und alten Klöstern einer der schönsten Regionen Frank­reichs zu gelangen, ist der Wasserweg – das Netz der Flüsse und Kanäle umfasst eine Gesamtlänge von 1.200 Kilome­tern.

Von Troyes nach Nancy

187 km | 3:00 h

Kurz Hinter Saint-Dizier kann man einen Abste­cher nach Bar-le-Duc machen. Die Stadt zwischen Wäldern und Weinhügeln ist ein Zeugnis der Renais­sancear­chitektur.

Besonders schön ist die Unter­stadt zwischen der Kirche Notre-Dame aus dem 12. Jahr­hun­dert und der Brücke über den Ornain.

Loth­ringen

Ehema­liges Herzogtum zwischen Deutsch­land und Frank­reich
Loth­ringen liegt im Nord­osten Frank­reichs an den Ober­läufen von Maas (frz. Meuse), Mosel (Moselle), Saar (Sarre) und Saône. Es bildet den östli­chen Ausläufer des Pariser Beckens. Die Ostgrenze wird von den Vogesen gebildet. Der höchste Punkt ist der Hohneck mit 1.364 Metern Höhe. Ursprüng­lich war das „Lotharii Regnum“ wesent­lich größer. Als das fränki­sche Reich nach dem Tode Karls des Großen drei­ge­teilt wur­de, erhielt sein Sohn Lothar das mittlere Terri­to­rium. Die südli­chen und zentralen Gebiete des ehema­ligen Herzogtums waren franzö­sisch­spra­chig, während im Nord­osten Loth­ringisch – ein moselfränki­scher Dialekt – gespro­chen wur­de. Heute spre­chen jedoch nur noch wenige Land­be­wohner die deut­sche Mundart.
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Nancy

Barockpracht um den Place Stanislas

Die ehema­lige Haupt­stadt von Loth­ringen lohnt einen Aufent­halt wegen ihres präch­tigen Barock­zentrums, das sie dem abge­setzten polni­schen König Stanislaw I.

verdankt. Er war von Ludwig XV. zum Herzog über Loth­ringen einge­setzt worden, nachdem der es im Tausch gegen die Toskana vom deut­schen Kaiser erhalten hatte. Besonders schön ist der Place Stanislas, dessen Antlitz von 1751 voll­ständig erhalten ist. Ergänzt wird der Barock­stil von einigen Jugend­stilhäusern, die sich hervor­ra­gend in das Stadt­bild einpassen. In der Umge­bung der Stadt steht St-Nicolas-de-Port, eine spätgo­ti­sche Wall­fahrts­kirche mit einer Reli­quie des Heiligen Niko­laus.

Zu Gast in einer Stadtvilla im Zentrum

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Boutique-Hotel liegt in der Nähe des zentralen Place Stanislas und ist nach seiner Renovie­rung ein kleines Gesamtkunst­werk geworden.

Die tradi­tionellen Strukturen des stolzen Bürger­hauses aus dem 18. Jahr­hun­dert kontras­tieren mit post­modernen Elementen und einer schnörkel­losen Einrich­tung. Die fünf Zimmer sind individuell gestaltet und teils mit Desi­gner­objekten einge­richtet. Hinzu kommt die sprüh­ende Gastfreundschaft von Martine, die als ausgezeichnete Wein­ken­nerin und Köchin auch Verkos­tungen und Kochkurse orga­ni­siert.

Musée des Beaux-Arts de Nancy

Herausra­gendes Kunst­museum
Das Museum am Place Stanislas gehört zu den ältesten Museen Frank­reichs. Es wur­de kurz nach der Franzö­si­schen Revo­lu­tion gegründet und zeigte beschlag­nahmte Objekte aus kirch­li­chem und adligem Besitz. Heute beherbergt es Kunst­werke vom 14. Jahr­hun­dert bis zur Gegenwart. Schwer­punkte der Samm­lung sind franzö­si­sche, italie­ni­sche und nieder­ländi­sche Gemälde, sowie Glas­objekte der École de Nancy, die Anfang des 20. Jahrhunderts eine besondere Ausprägung des Jugend­stils entwi­ckelte.

Bras­serie Excel­sior

Glanzvolles Café aus der Belle Époque
Die Bras­serie neben dem Bahnhof ist eines der glänzendsten Cafés aus der Belle Époque. 25 mal 12 Meter misst die Halle mit grandioser Stuck­decke und warmer Beleuch­tung. Die Welt­kriege haben dank des Schutzes durch die Bürger­schaft von Nancy nur wenig Schaden ange­richtet. Seit einer aufwän­digen Restau­ra­tion in den 1980er Jahren erstrahlt es wieder im alten Glanz. Das Restau­rant bietet feine franzö­si­sche Küche. Man ist aber auch will­kommen, wenn man nur eine Quiche verzehrt.

Von Nancy nach Hause

8 Tage
ab 899,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: April–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Sabrina Rüdiger

Tel.: +49 (0)2268 92298-74

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