Naturräume der Provence: Eine Wohlfühlreise - Frankreich
Gorges de l’Ardèche

Naturräume der Provence

Eine Wohlfühlreise

Touristische Hotspots wie Avignon oder Arles werden auf dieser Reise umgangen. Stattdessen geht es in Kleinstädte und in die Provinz, wo man wie Gott in Frankreich lebt.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Lyon nach Saint Privat d'Allier

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Keddy by Europcar
Fahrzeug: Renault Megane o.ä. (CDMR)
Station: Lyon-Saint Exupéry Flughafen (Shuttle Service)

Von Lyon nach Saint Privat d'Allier

175 km | 2:30 h
Schöner als die Fahrt auf der Auto­bahn über Saint Étienne ist die südliche Neben­strecke durch das abwechs­lungs­reiche Berg­land des Pilat, wo zwischen Wiesen und Wäldern stei­n­alte Dörfer zu entde­cken sind.
A

Auvergne

Land der Vulkane und unberührten Flüsse

Die Region im Zentrum von Frank­reich ist ein Natur­pa­ra­dies mit Seen und Wäldern. Als eine der letzten intakten Landschaften Europas ist sie bei Wanderern besonders beliebt.

Geformt wur­de das Land von Feuer und Wasser. Vulkanen türmten die zackig gefal­teten Granit­mas­sive auf. Wild­bäche und Flüsse, teilweise bis heute unbe­rührt, haben tiefe Schluchten zwischen den grünen Lava­bu­ckeln gegr­aben. Auf Hügeln wachsen Sonnenblumen oder Weinreben, in den uner­gründ­li­chen Seen spiegelt sich ein blauer Himmel.  Auf der Route des Châteaux d'Auvergne können 50 Schlösser und Burgen besich­tigt werden.

Zu Gast in einem Bauernhaus bei Le Puy

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das eins­tige Bauern­haus west­lich von le Puy ist heute ein komfor­ta­bles Gäste­haus mit wenigen Zimmern, das Sylvie und Thierry mit großem Engage­ment führen.

Im Garten kann man unter alten Bäumen ausspannen oder von der schat­tigen Terrasse über die stei­n­alten Dächer von Saint Privat d'Allier weit ins Land schauen. Empfehlens­wert ist das Dinner am Tisch der Familie, das vorbe­stellt werden muss. Eine gute Gelegen­heit, seine Franzö­sischkennt­nisse anzuwenden; die Gastgeber verstehen jedoch auch Englisch. Nicht weit entfernt führt der Jakobsweg nach Santiago de Compo­s­tela vorbei, sodass die Unter­kunft von vielen Pilgern genutzt wird.

Le Puy-en-Velay

Kirchen auf Vulk­anschloten
Die Haupt­stadt von Haute-Loire liegt auf über 600 Höhenme­tern im südli­chen Zentral­massiv. Die Land­schaft ist bizarr: ringsumher liegen die Puys, wie man die Basaltkuppen nennt. Sie sind ehema­lige Vulk­anschlote. Auf einer Kuppe thront die Kirche Saint-Michel d’Aiguilhe (heiliger Michael auf der Nadel). Bereits in römi­scher Zeit hatte hier ein Tempel gestanden. Auf der anderen Kuppe steht die 16 Meter hohe Statue von Notre–Dame de la France, die 1860 aus Kanonen gegossen wur­de, die im Krimkrieg erbeutet wurden. Die Kathedrale von Le Puy-en-Velay gehört zum Welt­kultur­erbe der UNESCO. Sie steht am Fuße des Vulkan­kegels und ist Ausgangs­punkt eines Jakobs­wegs.

von Saint-Privat-d'Allier nach Saugues

Etappe auf dem Jakobsweg
1526 Kilometer lang ist der Jakobsweg von Le Puy bis nach Santiago di Compo­s­tela. Der Abschnitt von Saint-Privat-d'Allier nach Saugues entspricht etwa der zweiten Tages­e­tappe. Die Tour beginnt an der Kapelle Saint Jacques in einer Burg, von der ledig­lich ein Wehrturm die Kriege und Revo­lu­tionen über­standen hat. Auf halber Strecke liegt Moni­s­trol-d'Allier tief im Tal des Allier am Zufluss der L'Ance liegt. Dort gibt es ein paar Pilger­herbergen. Anschließend geht es einen steilen Hang bergauf. Dort befindet sich die Kapelle La Madel­eine in einer Grotte. Angeb­lich diente sie schon den Kelten als Unter­schlupf. Oben, auf der spär­lich besiedelten Hoch­e­bene der Marge­ride, pilgert man durch Wiesen, Felder und kleine Wäldchen. Für den Rückweg muss man ein Taxi nehmen. (Hin : 17,8 Kilometer, 5:30 Stunden, auf: 560 Meter, ab: 470 Meter)

Wande­rung von Le Puy nach Poli­gnac

Mittel­alter­liche Festung auf einem Basaltkegel
Das uralte Dorf schart sich rund um eine mäch­tige Burg, die unein­nehmbar auf Basaltkegel thront. Inner­halb der Burgmauern ist vor allem die Kirche Saint-Andéol und im Dorf die Kirche Saint-Martin mit roma­ni­schen Fresken und einem goti­schen Eingangsportal sehens­wert. Ein Rundwanderweg führt durch Wiesen und Felder von Le Puy nach Poli­gnac. Dabei kann man einen Abste­cher zum Mont Denise machen mit schöner Aussicht über das Tal der Borne. (hin und zurück: 11,1 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab: 400 Meter)

Von Saint Privat d'Allier nach Les Vans

137 km | 3:00 h

Antrai­gues

Künst­lerdorf in den Monts d'Ardèche
Das Künst­lerdorf mit 560 Einwoh­nern liegt im Natur­park Monts d'Ardèche, umringt von den dicht bewal­deten Gebirgs­zügen der Cevennen. Antrai­gues ist schon seit dem Mittel­alter ein beliebter Wohn­sitz regio­naler Künstler, die das Dorf entschei­dend geprägt haben. Zum Beispiel entwarf der Künstler Jean Saussac die Ruelle aux cent sculptures, eine Gasse, an deren Wänden kleine Metall­pla­ketten mit Gesichtern und anderen Formen zu sehen sind. Hoch über dem Ort thront eine Burg auf einem Basaltfelsen, von dem man bis zum Coup d'Aizac, einem erlo­schenen Vulkan, sehen kann.
B

Ardèche

Eldorado für Kajakfahrer und Fotografen

Der Unter­lauf der Ardèche gehört zu den großen Naturwundern Frank­reichs. Von Vallon-Pont-d'Arc bis zur Mündung in die Rhone hat sich der wilde Fluss eine bis zu 300 m tiefe Schlucht, die Gorges de l'Ardèche, gegr­aben.

Die D290, die das Tal erschließt, führt zu grandiosen Aussichts­punkten. Die Gorges de l'Ardèche ist ein Eldo­rado für Kanu- und Kajaksport. Auch Schwimmen ist überall möglich. Zahlreiche Wander­wege führen durch die Schlucht.

Zu Gast in einem Landhaus bei Les Vans

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Landhaus, in dem sich einmal eine Seidenrau­pen­zucht befand, liegt in einem Olivenhain etwas außer­halb von Les Vans.

Auf dem 8.000 Quad­r­at­meter großen Grund­stück kann man sich im Schatten von Stein­ei­chen, Maulbeer- und Olivenbäumen nieder­lassen, den Duft von Rosmarin, Thymian und Wildminze genießen und dem Zirpen von Zikaden lauschen. Für Gäste gibt es zudem einen Pool mit Sonnen­deck sowie ein gemüt­li­ches Wohnzimmer. Alle Räume – so auch die Gäste­zimmer – sind liebevoll einge­richtet. Morgens wird das Früh­stück meis­tens auf der Terrasse unter Sonnen­schirmen serviert. Wenige Kilometer weiter liegt der Bois de Païolive, ein zauber­hafter Wald, in dem bizarre Felsen zwischen uralten Eichen stehen.

Wande­rung zwischen Les Vans und Naves

Obstwiesen und Kasta­ni­enwälder in alter Kultur­landschaft
Die Wande­rung führt von Les Vans durch die vielfäl­tige Land­schaft unter­halb des Dorfes Naves. Obstwiesen und Wein­gärten prägen die Umge­bung des Dorfes. Ober­halb von Naves kommt man durch alte Kasta­ni­enwälder in die kleine Ortschaft Brahic, wo stei­n­alte Häuser und enge Gassen ein typisch südfranzö­si­sches Flair verbreiten. Zum Abschluss der Wande­rung laden in Les Vans nette kleine Geschäfte zum Bummeln ein. (hin und zurück: 11,5 Kilometer, 4:10 Stunden, auf und ab: 508 Meter)

Wande­rung zu den Dolmen du Calvaire

Auf einem Kreuzweg zu zwei präh­is­to­ri­schen Steinbau­werken
Die präh­is­to­ri­sche Mega­lit­h­anlage nahe dem Weiler ­Calvaire zählt zu den „Dolmens de l’Ardèche“, die mit 800 Dolmen hinter der Bretagne das zweitgrößte mega­li­thi­sche Areal bilden. Dass auch die Christen dem etwa 7.000 Jahre alten Steinbau­werk eine spirituelle Bedeu­tung zumaßen, zeigt der Kreuzweg, der hinaufführt und an einer Kapelle aus dem 16. Jahr­hun­dert endet. Etwa 70 Meter hinter der Kapelle liegt der intakte Dolmen mit drei Trag­steinen und einer Decken­platte, deren Gewicht wird auf elf Tonnen geschätzt wird. Wer die Dolmen besich­tigen möchte, kann das mit einem Rundweg verbinden, der in St-Alban beginnt. (hin und zurück: 6,7 Kilometer, 2 Stunden, auf und ab: 195 Meter)

Wande­rung durch Ruoms

Mittel­alter­li­ches Städt­chen mit Flussbade­stelle
Das mittel­alter­liche Dorf am Zusam­menfluss von Ardèche, Beume und Chas­sezac ist im 10. Jahr­hun­dert aus einer Priorei hervor­gegangen. Aus dieser Zeit stammt noch La Chapelle Notre Dame. Der histo­ri­sche Dorfkern ist von einer Stadt­mauer mit sechs Türmen umgeben. In der Umge­bung wird Wein mit der Herkunfts­bezeich­nung Côtes du Viva­rais ange­baut. Frei­tags findet bis 13 Uhr ein großer Markt statt. Man kann den Besuch der Stadt mit einem Spaziergang an der Ardèche verbinden, der auch an einer Bade­stelle und einer Höhle vorbei­führt. (Hin und zurück: 7 Kilometer, 2;30 Stunden, auf und ab 98 Meter)

Von Les Vans nach Lagnes

135 km | 2:30 h

Théatre Romain

Best­er­hal­tenes Amphi­theater der Römerzeit in Orange
Im Süden der Innen­stadt von Orange liegt das am besten erhal­tene Amphi­theater der Römerzeit. Mit seiner Rückwand aus mäch­tigen Steinblö­cken ist es auch eines der schönsten. Das Theater wur­de 40 vor Christus für mehr als 7.000 Besu­cher geschaffen und diente der Verbrei­tung römi­scher Kultur und der Ablenkung von poli­ti­schen Aktivi­täten. Mit dem Beginn des Chris­ten­tums verfiel es. Im Mittel­alter wur­de es als Vertei­digungs­anlage genutzt. Seit dem 19. Jahr­hun­dert finden wieder regelmäßig Auffüh­rungen und Konzerte statt.

Château­neuf-du-Pape

Keller­be­sich­tigungen und Proben im welt­be­kannten Weinort
Während des mittel­alter­li­chen Schismas war der Ort zwischen sanft gewellten Hügeln die Sommer­residenz der Päpste von Avignon. Daran erin­nert noch die Schloss­ruine mit Turm und Mauer­resten. Heute ist das 2.000-Einwohner-Städt­chen Zentrum einer welt­be­kannten Wein­gegend, wo man Keller­be­sich­tigungen und Wein­proben machen kann.
C

Provence

Liaison von Kunst und Natur

Das Zentrum der ehemals römi­schen „Provincia Gallia Narbo­ni­ensis“ bildet die Bas Provence rund um Avignon.

Sie gehört zu den ältesten Kultur­landschaften Europas und hat mehr als einmal Welt­ge­schichte geschrieben. Während des Schisma der mittel­alter­li­chen Kirche residierte in Avignon neben dem Papst in Rom ein weiterer, der die Stadt und das Umland geprägt hat. Uralte Städte schmiegen sich in die Bergwildnis, verlas­sene Dörfer werden von der Natur zurück­e­r­obert. Neben Städten wie Arles, Nimes oder Aix findet der Besu­cher nahezu unbe­rührte Landschaften: den Mont Ventoux oder die schier endlosen Eichenwälder des Luberon. Wenn man das ange­nehm medi­ter­rane Klima berück­sich­tigt, versteht man, dass dieser Land­strich seit sowohl Urlauber als auch Maler und Künstler anzieht.

Zu Gast in einer Auberge in Lagnes

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Halbpension

Der Landgasthof liegt im Regio­nal­park des Luberon, im Herzen der Provence. Das 200 Jahre alte, typisch provenzali­sche Landhaus wur­de mit viel Liebe restau­riert und strahlt heute die Lebens­lust der Gastgeber aus.

Jedes der knapp 15 Zimmer ist individuell mit antiken Möbeln, bunten Kacheln und lokalen Stoffen einge­richtet. Im Schatten alter Platanen bietet der Park viel Platz und einen Pool zur Erfri­schung an heißen Tagen. Ein tägl­i­cher Höhe­punkt sind die Mahlzeiten: Zum Früh­stück gibt es frisches Obst vom Markt und Feigen aus dem eigenen Garten, die Konfi­türen sind haus­gemacht. Am Abend zaubert Hausherr Thierry ein Menü aus frischen saiso­nalen und regio­nalen Zutaten. Wer möchte, kann sich von ihm bei einem Kochkurs in die Geheim­nisse der medi­ter­ranen Küche einweihen lassen.

Luberon

Provenzali­sche Bilder­buch­landschaft
Die provenzali­sche Bilder­buch­landschaft wur­de von der UNESCO zu einem Biosphären­re­servat („Réserve de la Bios­phère“) erklärt. Zerklüf­tete Felsen, wilde Schluchten, karge Gipfel, aber auch Pini­enwälder, Lavendel- und Weinfelder prägen das Landschafts­bild. Male­ri­sche Dörfer klammern sich an Fels­hänge. Der 60 Kilometer lange Berg­rü­cken in Ost-West-Rich­tung ist ein Para­dies für Wanderer, Fahr­radfahrer und Natur­liebhaber. Die Schlucht von Lourmarin teilt den Kleinen Luberon im Westen vom Großen Luberon im Osten ab. Höchster Punkt des Großen Luberon ist der Mourre Nègre mit 1.124 Metern.

Avignon

Stadt der Päpste
Heute hat die Stadt östlich der Rhone weniger als 100.000 Einwohner. Im Mittel­alter war Avignon eine Stadt von Welt­gel­tung. Sieben Päpste haben während des Schismas von 1309 bis 1376 von hier aus das Abend­land regiert. Damals war die Stadt ein glänzendes Kunst­zentrum. Die „Stadt der Päpste“ konnte ihre Stadt­mauern rund um die Altstadt, den Papst­pa­last, die Bischofs­anlage und die Brücke von Avignon unbe­schä­digt in die Gegenwart hinüber­retten. Die Altstadt von Avignon ist Welterbe der UNESCO und war 2000 euro­päi­sche Kultur­haupt­stadt.

l'Isle-sur-la-Sorgue

Kunst und Antiqui­täten an Gassen und Kanälen
Die Geburts­stadt des Dichters René Char ist ein kleines grünes Para­dies zwischen den vielen Seiten­armen der Sorgue. Überall stehen Mühlen, deren Schaufelräder sich noch drehen. Die Altstadt ist ein Gewirr aus krummen Gassen und Kanälen. Zu den Wasch­plätzen am Fluss führen Treppen vom Kai hinunter. Bis ins 19. Jahr­hun­dert war die Insel­stadt ein Fischerdorf. Heute ist sie ein Künstler- und Antiqui­tä­tenort mit Boutiquen und Trödelmärkten, zu denen Aussteller aus ganz Frank­reich kommen. Sehens­wert sind die Barock­kirche Notre-Dame-des-Anges, das Hôtel Dieu aus dem 17. Jahr­hun­dert und das Hôtel Donadeï de Campredon mit den Ausstel­lungen zeitge­nös­si­scher Kunst.

Mourre Nègre

Zum höchsten Gipfel des Lubéron
Die einfachste Möglichkeit, den höchsten Berg des Luberon zu erklimmen, führt über seine bewal­dete Nord­seite. Der Mourre Nègre ist ein beliebter, an Sommer­wo­che­n­enden viel besuchter Aussichtsgipfel und bietet bei klarem Wetter ein grandioses Panorama von den Alpen bis zum Mittelmeer. Beim Aufstieg hat man die Wahl zwischen einer gut ausge­bauten Forst­straße (flacher und länger) oder einem Fußweg (steiler, stei­niger und kürzer). Der Rückweg geht über einen recht steilen, stei­nigen und schmalen Fußweg und ein kleines Geröllfeld. Daher ist gutes Schuh­werk zu empfehlen. Bei warmen Wetter ist ausrei­chend Wasser erforder­lich. (hin und zurück: 4 Stunden, 10 Kilometer, auf und ab: 610 Meter)

Colo­rado Provençal

Bizarre Land­schaft mit einzig­ar­tiger Farbenpracht
Rustrel ist zwar nicht so bekannt wie das nahe gelegene Rous­sillon, doch der Colo­rado von Rustrel braucht einen Vergleich mit den dortigen Ocker­brüchen nicht zu scheuen. Der Mensch und die Erosion haben hier eine bizarre Land­schaft mit einer Farbenpracht geschaffen, die jeden Fotografen begeis­tert. Zugleich ist der Ocker­steinbruch von Rustrel nicht ganz so über­laufen und dazu weit­läufiger. Das rund 30 Hektar große Gebiet ist in Privat­be­sitz und wird von einem Verein betreut. (hin und zurück: 7,5 Kilometer, 2:15 Stunden, auf und ab: 110 Meter)

Gorges d´Oppe­dette

Tief­blicke in die Schlucht des Calavon
Die Wande­rung führt über einen Höhenweg mit fantas­ti­schen Ausbli­cken in die bis zu 100 Meter tiefe Schlucht des Calavon. Nach einer Durch­que­rung auf halber Wegstrecke kann man im male­risch gelegenen Oppe­dette einkehren, das noch vor 30 Jahren fast ausge­s­torben war. Zwei Kilometer fluss­abwärts von der großen Brücke steht die Kapelle Saint Ferreol, welche nach einem Zusam­men­sturz in den 1980er Jahren saniert wur­de und heute für Kunst­aus­stel­lungen und klas­si­sche Konzerte genutzt wird. Ursprüng­lich stand die Kapelle direkt am Fluss­ufer; nach einer Über­schwem­mung im 17. Jahr­hun­dert wur­de sie etwas ober­halb wieder aufge­baut. (hin und zurück: 8,2 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab 290 Meter)

Von Lagnes nach Aubagne

112 km | 2:00 h

Étang de Berre

Wande­rung an einem unbe­rührten Salz­moor
Der Étang de Berre ist ein Salz­was­ser­mo­or an der Côte Bleue, das durch den schmalen Canal de Caronte mit dem Golf von Fos verbunden ist. Mit einer Ausdeh­nung von über 150 Quad­ratki­lome­tern gilt der Étang zugleich als größter Binnensee Frank­reichs. Er ist heute durch den von einer Auto­bahnbrücke überquerten Canal Quarante auch für große Schiffe vom Mittelmeer aus zugäng­lich. Die Wande­rung an seinem Nord­ufer erschließt die letzten unbe­rührten Winkel des Ètangs, der ansonsten weitge­hend indu­s­triali­siert ist. Die Route führt vom Start­punkt nach Norden und im Hinter­land wieder zurück. (hin und zurück: 4,4 Kilometer, 1:30 Stunden, auf und ab: 3 Meter)

Aix en Provence

Präch­tige Boulevards, legendäre Cafés
Die ehema­lige Haupt­stadt der Provence gilt wegen der eleganten Paläste im Stil des italie­ni­schen Barocks und der prachtvollen Baum­alleen als eine der schönsten Städte Frank­reichs. Von den Römern im Jahre 122 v. Chr. gegründet, wird Aix durch den Cours Mira­beau, einen breiten von Brunnen, Cafés und histo­ri­schen Sehens­wür­digkeiten gesäumten Boulevard, in zwei Hälften getrennt. Das wohl berühm­teste Café der Stadt, Les Deux Garçons, wur­de zu seinen besten Zeiten von berühmten Persön­lichkeiten wie Cézanne und Hemingway besucht. Die Stadt war ursprüng­lich wegen ihrer natür­li­chen Heilbäder bekannt und genießt mehr als 300 Sonnen­tage im Jahr.
D

Côte d’Azur

Frankreichs mondäne Riviera

Der Name „Azur­blaue Küste“ geht auf ein Buch des Schrift­stel­lers  Stéphen Liégeard zurück, der 1887 das Buch mit dem Titel La Côte d’Azur veröff­ent­lichte.

Damals wur­de die Südküste Frank­reichs gerade von reichen Briten entdeckt, die den Winter gern zwischen Menton an der italie­ni­schen Grenze und Saint-Tropez verbrachten. Der große Reichtum von Farben und Formen zog zahlreiche Maler an: Renoir, Matisse, Chagall und Picasso sind nur die bekann­testen unter ihnen. Sie hinter­ließen viele Museen, die man sich allerdings am besten im Winter anschaut, wenn sie weniger voll sind. Für viele ist die Côte d'Azur das Urlaubsgebiet par excel­lence. Dafür sorgen Sonne, Strand und Meer, dazu ein male­ri­sches Hinter­land und ein paar mondäne Städte.

Zu Gast auf einem Landsitz in Aubagne

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

In einem fried­li­chen Tal, umgeben von uraltem Kiefern­wald, liegt das Herren­haus aus dem 18. Jahr­hun­dert.

Der weit­läufige Garten mit großem Pool ist ein Fest für die Sinne: Das beruhigende Plät­schern des Springbrun­nens und das Zirpen der Zikaden vermi­schen sich mit dem Duft von Lavendel und Rosmarin. Die goti­sche Kapelle aus dem Jahr 1871 ist wich­tiger Bestand­teil des B&Bs – eines der drei Gäste­zimmer, das ehema­lige Gemach des Kaplans, hat einen direkten Zugang, Teil eines anderen ist das wunder­schöne Kirchenfenster. Ein franzö­si­sches Früh­stück beste­hend aus Gebäck, provenzali­schem Käse und haus­gemachtem Olivenöl wird auf der Terrasse im Schatten des Feigenbaums serviert. Gastgeber Sophie und André teilen gern ihre Leiden­schaft für die Region und ihr Wissen um deren verborgenen Schätze.

Calanques bei Cassis

Senk­rechte Felswände, überwäl­tigende Ausblicke
Der Küsten­ab­schnitt bei Marseille gehört zu den schönsten Landschaften, die Frank­reich zu bieten hat. Wild­roman­ti­sche Buchten, die teilweise wie Fjorde tief ins Land hinein­gehen, werden von gewal­tigen, fast senk­rechten Felswänden über­ragt. Inmitten der Buchten mit dem flaschen­grünen Meer­wasser liegen kleine Segler. Wande­rungen durch die weißen Kalkfelsen werden mit immer neuen atembe­rau­benden Ausbli­cken belohnt. Im Sommer ist das Wandern verboten. Dann muss man auf eine Boots­tour auswei­chen.

Corniche des Crêtes

Schmale Straße an grandioser Steil­küste
Die male­ri­sche und schmale Küsten­straße windet sich von Cassis entlang der Falaises (Steil­küste) hinauf zum Cap Canaille, der mit 362 Meter höchsten Klippe Frank­reichs, und weiter zum Grande Tête (399 m). Auf den knapp 15 km zwischen Cassis und La Ciotat bietet die D141 von ihren Fels­nasen unbe­schreib­liche Ausblicke auf Cassis, die Calanques und das Meer. Die Strecke kann in Sommer bei starkem Wind wegen Waldbrandgefahr geschlossen sein.

Von Aubagne nach Marseille

Mietwagenabgabe

Von Aubagne nach Marseille

72 km | 2:00 h

Mietwagenabgabe

Station: Marseille Flughafen (Desk at Airport)

13 Tage
ab 1.549,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

An- und Abreise: Flüge zum Selberbuchen finden Sie im Internet. Falls Sie mit der Bahn anreisen möchten, buchen wir gern das Ticket für Sie.
Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: April–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Sabrina Rüdiger

Tel.: +49 (0)2268 92298-74

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