Wanderparadies Südfrankreich: Vulkane, Schluchten und Wälder
Auvergne

Wanderparadies Südfrankreich

Vulkane, Schluchten und Wälder

Abseits der Touristenpfade gibt es in Frankreich großartige Landschaften, die man am besten zu Fuß erkundet. Am Schluss der Rundreise steht ein Dorf in den Berner Oberalpen, das nur mit der Seilbahn erreichbar ist.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von zu Hause nach Clessé

A

Burgund

Weltberühmte Weine, wohltuende Kulturlandschaft

Burgund muss man mit allen fünf Sinnen genießen. Zunächst mit den Augen: Bei einem Besuch in Dijon kann der Palast der Herzöge von Burgund, das Museum für Schöne Künste und die wunder­schöne Altstadt bewundert werden.

Aber auch die roma­ni­sche Basilika von Vézelay, Beaune mit seinen berühmten Hospizen und seinen bunt schil­lernden Dach­ziegeln sowie Nevers und seine Kathedrale sind wahre Augenweiden. Auch die urwüch­sige Natur zieht immer wieder den Blick an: Im Natur­park des Morvan sind Wälder und Seen sicher vor den Schäden der Zivili­sa­tion; hier wird ein Ausflug zu Fuß oder zu Pferd zu einem unver­gess­li­chen Erlebnis. Eine geruh­same Art, zu den Schlös­sern, Abteien und alten Klöstern einer der schönsten Regionen Frank­reichs zu gelangen, ist der Wasserweg: Das Netz der Flüsse und Kanäle umfasst eine Gesamtlänge von 1.200 Kilome­tern.

Zu Gast im alten Pfarrhaus von Clessé

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

In einem anmu­tigen Garten mit Rosenbeeten, Buchshe­cken und Kies­wegen liegt das alte Pfarr­haus, das von einem belgi­schen Paar zu einem char­manten Gäste­haus umge­staltet wur­de.

Die geräu­migen und liebevoll gestal­teten Zimmer, die Rückzugsmög­lichkeiten im Garten und der erfri­schende Pool machen das Domizil zu einer guten Basis, um die Kloster­ruinen von Cluny und die zahl­losen verträumten Wein­orte im südli­chen Burgund zu erkunden.

Mâcon­nais

Weinberge, uralte Dörfer und Kloster­ruinen

Die lieb­liche Hügel­landschaft im Süden von Burgund ist eines der größten Weinbau­gebiete Frank­reichs. Etwa 25 Prozent der Gesamt­fläche sind mit Reben bestanden – knapp 7.000 Hektar. Im Westen grenzt es an das Massiv Central, im Osten bis an den Fluss Saône. Dazwi­schen finden sich uralte Winzer­dörfer, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Von der geist­li­chen Bedeu­tung der Land­schaft für das gesamte christ­liche Abend­land zeugen die Ruinen der Klos­ter­stadt Cluny, wo vor dem Bau des Peters­doms die größte Kirche Europas stand.

Cluny

Bedeu­ten­dstes Kloster des Mittel­alters

Die Abtei von Cluny war im Mittel­alter das einfluss­reichste Kloster des Abend­landes. Das lag an den ersten sechs Äbten, die Ratgeber und Freunde von Kaiser, Papst und Fürsten waren. Sie waren intel­lektuelle Stars ihrer Zeit und machten Cluny zum Ausgangs­punkt einer Radikal­re­form des Mönchs­we­sens. Im Zentrum stand eine strikte Ausle­gung der benedikti­ni­schen Regel von Armut, Keuschheit und Gehorsam. In der Liturgie domi­nierte das Memento Mori (Bedenke, dass du sterben musst), im prak­ti­schen Leben wur­de Wert auf die Armenfür­sorge gelegt. Ab dem 13. Jahr­hun­dert geriet die Abtei unter den Einfluss der franzö­si­schen Könige. Das Recht der freien Abts­wahl durch die Mönche ging verloren und führte zum geist­li­chen Niedergang. Unter Napoleon wur­de die gigan­ti­sche Kloster­kirche gesprengt und als Steinbruch für den Bau einer Pferdezucht genutzt. Die erhal­tenen Kloster­gebäude sind leider nicht besonders beein­dru­ckend. Sie dienen heute als Inge­nieur­schule.

Commu­n­auté de Taizé

Mysti­sche Gottesdi­enste und welt­weiter Jugend­treff

Die Geschichte des inter­na­tio­nalen ökume­ni­schen Ordens beginnt 1940, als der reformierte Theo­loge aus Genf, Roger Schütz, ein Haus in Taizé kaufte, um Kriegsflücht­lingen auf dem Weg nach Marseille zu helfen. 1942 floh er vor der Gestapo, kehrte jedoch nach der Befreiung 1944 mit den ersten Brüdern wieder zurück. In den frühen 1960iger Jahren wur­de die zugleich mysti­sche und moderne Versöhnungs­kirche von deut­schen Jugend­li­chen der Aktion Sühnezei­chen gebaut. Wenig später kamen Studenten aus Paris, Frankfurt und Berlin, um mit den Brüdern über Gerech­tigkeit und Spiritualität zu spre­chen. Heute treffen sich Woche für Woche mehrere tausend Jugend­liche, um am einfa­chen Leben der Gemeinschaft teilzu­nehmen. Die Gottesdi­enste sind enorm eindrück­lich: Sie leben von dem dunklen, nur mit Kerzen erleuch­teten Raum und den einfa­chen, mehr­stim­migen Gesängen, die moderne Elemente mit Grego­rianik verbinden. Sie finden täglich um 8:15 Uhr, 12:20 Uhr und 20:30 Uhr statt und sind öffent­lich.

Rund um Chateau de Nobles

Burgundi­sche Wiesen­landschaft aus dem Bilder­buch

Der Weg beginnt am Chateau de Nobles, einem privaten Landschloss aus dem 16. Jahr­hun­dert und führt durch ein burgundi­sches Wiesen­idyll hinauf zum histo­ri­schen Ort Vieux Brancion, wo man an einer Sandwi­cherie eine Rast einlegen kann. Von oben hat man eine weite Aussicht auf die sanfte Bilder­buch­landschaft (hin und zurück: 2:15 Stunden, 8,2 Kilometer, auf und ab: 160 Meter).

Wande­rung von Taizé nach Cluny

Zwischen spirituellen Orten

Die Wande­rung verbindet zwei besondere Orte in Burgund. Start ist Taizé, wo eine ökume­ni­sche Bruder­schaft mit ihren mysti­schen Gottesdi­ensten Jugend­liche aus aller Welt anzieht. Ziel ist Cluny, wo vor knapp 1000 Jahren das bedeu­ten­dste Kloster des christ­li­chen Abend­landes stand. Der Wanderweg führt nicht über die Straße am Fluss, sondern über die bewal­deten Höhen. Unter­wegs kommt man an einer verlas­senen Ruine und am Château de Lourdon vorbei. Von Cluny fährt der Bus Linie 7 zurück nach Taizé. (hin: 16 Kilometer, 4:15 Stunden, auf: 342 Meter, ab: 369 Meter)

Wande­rung auf dem Jakobsweg

Von Chas­selas nach Cenves

Der Jakobsweg ist ein Netz von Pilger­wegen, die sich über ganz Europa ausbreiten und ihr Ziel in Santiago di Compo­s­tela haben. Eine Teile­tappe führt von Chas­selas nach Cenves – zuerst durch Weinberge mit schöner Aussicht auf das Sâone-Tal. Danach geht es durch Wälder mit steilen Auf- und Abstiegen. (Hin und zurück: 19,6 Kilometer, 6:00 Stunden, auf und ab: 670 Meter)

Von Clessé nach Saint-Saturnin

236 km | 3:00 h
über abge­legene Neben­stre­cken und uralte Dörfer fährt man durch Südburgund nach Südwest. Dabei kommt man durch Cluny, wo in roma­ni­scher Zeit das mächtigste Kloster des Abend­landes und Ursprungsort der Cluniazenser stand.
B

Auvergne

Land der Vulkane und unberührten Flüsse

Die Region im Zentrum von Frank­reich ist ein Natur­pa­ra­dies mit Seen und Wäldern. Als eine der letzten intakten Landschaften Europas ist sie bei Wanderern besonders beliebt.

Geformt wur­de das Land von Feuer und Wasser. Vulkanen türmten die zackig gefal­teten Granit­mas­sive auf. Wild­bäche und Flüsse, teilweise bis heute unbe­rührt, haben tiefe Schluchten zwischen den grünen Lava­bu­ckeln gegr­aben. Auf Hügeln wachsen Sonnenblumen oder Weinreben, in den uner­gründ­li­chen Seen spiegelt sich ein blauer Himmel.  Auf der Route des Châteaux d'Auvergne können 50 Schlösser und Burgen besich­tigt werden.

Zu Gast im Schloss von Saint-Saturnin

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Türme, Wasser­gräben und Wehrgänge des könig­li­chen Schlosses zeugen noch heute von der mili­täri­schen Stärke der Anlage im 13.

Jahr­hun­dert. Der Kern der Burg stammt von 1291, andere Teile kamen später hinzu: Die Fensterkreuze, die impo­santen Wendeltreppen und das Dach mit mäch­tigen Decken­balken etwa ­stammen aus der Renais­sance, das Mobiliar überwiegend aus dem 19. Jahr­hun­dert. Heute ist das histo­ri­sche Hotel mit nur fünf Zimmern zwar ein kleiner Gäste­be­trieb, dafür aber einer der schönsten am Parc des Volcans. Ein High­light: Die Gastgeber bieten ihren Gästen eine kosten­lose Führung durch das Schloss und den Garten an.

Puy de Dôme

Einsames Vulk­an­land im Massif Central

Die Monts Domes sind eine Kette von über hundert Vulkanen über eine Länge von 30 km. Das grandiose Massiv liegt nordwest­lich von Clermont Ferrand in der Auvergne, eine der ungewöhn­lichsten Landschaften Europas. Die kaum besiedelte Berg­region bietet eindrucksvolle Natur bis zum Horizont, aber auch verträumte Dörfer mit roma­ni­schen Kirchen. Als höchster Berg über­ragt der Puy de Dome mit 1.495 Metern das Massiv. Schon den Galliern war dieser Berg heilig. Die Römer errich­teten hier einen Merkus-Tempel. Vom Col de Ceyssat im Süden beginnt der Aufstieg, der etwa eine Stunde dauert. Vom Gipfel kann man an klaren Tagen bis zum Mont Blanc schauen.

Besse-et-Saint-Anas­taise

Von der Lava-Stadt zum Vulk­ansee

Der Ort im Sancy-Massiv hat heute nur noch knapp 1500 Einwohner, ist aber weit über 1000 Jahre alt. Er entwi­ckelte sich rund um ein Kloster und wur­de 1270 sogar Stadt. Die Rein­ais­san­cebauten aus schwarzer Lava sind Ausdruck des Wohl­standes im 15. und 16. Jahr­hun­dert. Heute beherbergen sie Läden, Gale­rien und Restau­rants für die vielen Besu­cher im Sommer und die Skifahrer im Winter. Wer dem länd­li­chen Trubel entrinnen möchte, kann in einem Tal zum Lac Pavin wandern und die weite Vulk­an­landschaft genießen. (hin und zurück 12,2 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab: 290 Meter)

Gour de Tazenat

Rund um ein einsames Maar

Das wasser­gefüllte Maar im Norden des Chaîne des Puys ist nahezu kreisrund und hat einen Durch­messer von 700 Metern und eine Tiefe von kanpp 70 Metern.  Der vulka­ni­sche See wird von einem teils über 50 Meter hohen bewal­deten Wall umgeben, über den ein Rundweg führt. In dem klaren Wasser sind Barsche, Hechte, Karpfen, Rogaugen und Forellen zuhause., aber auch Aale, Krebse und Quallen. Baden ist leider verboten.

Wande­rung vom Lac de Servières zum Puy de l'Ouire

Aussichtsreiche Besteigung eines Vulk­angipfels

Der Lac de Servières ist ein Maar, wie man die Vulk­an­seen in ehema­ligen Kratern auch auf franzö­sisch nennt. Er liegt zwischen ausge­dehnten Wäldern auf einer Höhe von gut 1200 Metern und hat eine Wasser­ober­fläche von knapp 15 Hektar. Der See wird von mehreren Vulk­angipfeln über­ragt. Zwei Fernwander­wege führen durch die großar­tige Land­schaft. Unser Wandervor­schlag beginnt am See und führt nach­ein­ander auf drei Vulk­angipfel ober­halb der Waldzone, weshalb man mit einer weiten Aussicht belohnt wird. (hin und zurück: 10,8 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab: 310 Meter)

Wande­rung zwischen den Puys

Durch das größte Vulkan­massiv Europas

Für Natur- und Landschafts­liebhaber gibt es hier viel zu entde­cken. Die aussichtsreiche und nicht besonders anstren­gende Wande­rung führt auf der Nord­seite des großen Puy de Dome durch die alten Vulkan­kegel. Vorbei an Grotten, Heide und satten Grün­flächen, immer mit Blick auf den 1465 Meter in die Höhe ragenden Puy de Dome. (hin und zurück: 9,9 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab: 504 Meter)

Von Saint-Saturnin nach Saint Privat d'Allier

113 km | 2:00 h
Nachdem man das vulka­ni­sche Gebiet verlassen hat, kann man bei einen Abste­cher in das kleine Dorf Léotoing machen. Dort hat man einen spekta­kulären Blick in die Schlucht, die die Alagnon auf ihrem Weg aus der Auvergne gegr­aben hat.

Léotoing

Blicke in spekta­kuläre Schlucht

Das kleine Dorf Léotoing ist vor allem inter­essant, weil man dort einen spekta­kulären Blick in die Schlucht hat, die der Fluss Alagnon auf seinem Weg aus der Auvergne gegr­aben hat. Er entspringt im Gemeindegebiet von Laveis­sière, in den Monts du Cantal, an der Ostflanke des Puy Bataill­ouse. Die Quelle liegt im Regio­nalen Natur­park Volcans d’Auvergne.

C

Le Puy-en-Velay

Kirchen auf Vulkanschloten

Die Haupt­stadt von Haute-Loire liegt auf über 600 Höhenme­tern im südli­chen Zentral­massiv. Die Land­schaft ist bizarr: ringsumher liegen die Puys, wie man die Basaltkuppen nennt.

Sie sind ehema­lige Vulk­anschlote. Auf einer Kuppe thront die Kirche Saint-Michel d’Aiguilhe (heiliger Michael auf der Nadel). Bereits in römi­scher Zeit hatte hier ein Tempel gestanden. Auf der anderen Kuppe steht die 16 Meter hohe Statue von Notre–Dame de la France, die 1860 aus Kanonen gegossen wur­de, die im Krimkrieg erbeutet wurden. Die Kathedrale von Le Puy-en-Velay gehört zum Welt­kultur­erbe der UNESCO. Sie steht am Fuße des Vulkan­kegels und ist Ausgangs­punkt eines Jakobs­wegs.

Zu Gast in einem Bauernhaus bei Le Puy

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das eins­tige Bauern­haus west­lich von le Puy ist heute ein komfor­ta­bles Gäste­haus mit wenigen Zimmern, das Sylvie und Thierry mit großem Engage­ment führen.

Im Garten kann man unter alten Bäumen ausspannen oder von der schat­tigen Terrasse über die stei­n­alten Dächer von Saint Privat d'Allier weit ins Land schauen. Empfehlens­wert ist das Dinner am Tisch der Familie, das vorbe­stellt werden muss. Eine gute Gelegen­heit, seine Franzö­sischkennt­nisse anzuwenden; die Gastgeber verstehen jedoch auch Englisch. Nicht weit entfernt führt der Jakobsweg nach Santiago de Compo­s­tela vorbei, sodass die Unter­kunft von vielen Pilgern genutzt wird.

von Saint-Privat-d'Allier nach Saugues

Etappe auf dem Jakobsweg

1526 Kilometer lang ist der Jakobsweg von Le Puy bis nach Santiago di Compo­s­tela. Der Abschnitt von Saint-Privat-d'Allier nach Saugues entspricht etwa der zweiten Tages­e­tappe. Die Tour beginnt an der Kapelle Saint Jacques in einer Burg, von der ledig­lich ein Wehrturm die Kriege und Revo­lu­tionen über­standen hat. Auf halber Strecke liegt Moni­s­trol-d'Allier tief im Tal des Allier am Zufluss der L'Ance liegt. Dort gibt es ein paar Pilger­herbergen. Anschließend geht es einen steilen Hang bergauf. Dort befindet sich die Kapelle La Madel­eine in einer Grotte. Angeb­lich diente sie schon den Kelten als Unter­schlupf. Oben, auf der spär­lich besiedelten Hoch­e­bene der Marge­ride, pilgert man durch Wiesen, Felder und kleine Wäldchen. Für den Rückweg muss man ein Taxi nehmen. (Hin : 17,8 Kilometer, 5:30 Stunden, auf: 560 Meter, ab: 470 Meter)

Wande­rung von Le Puy nach Poli­gnac

Mittel­alter­liche Festung auf einem Basaltkegel

Das uralte Dorf schart sich rund um eine mäch­tige Burg, die unein­nehmbar auf Basaltkegel thront. Inner­halb der Burgmauern ist vor allem die Kirche Saint-Andéol und im Dorf die Kirche Saint-Martin mit roma­ni­schen Fresken und einem goti­schen Eingangsportal sehens­wert. Ein Rundwanderweg führt durch Wiesen und Felder von Le Puy nach Poli­gnac. Dabei kann man einen Abste­cher zum Mont Denise machen mit schöner Aussicht über das Tal der Borne. (hin und zurück: 11,1 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab: 400 Meter)

Von Saint Privat d'Allier nach Les Vans

137 km | 3:00 h

Antrai­gues

Künst­lerdorf in den Monts d'Ardèche

Das Künst­lerdorf mit 560 Einwoh­nern liegt im Natur­park Monts d'Ardèche, umringt von den dicht bewal­deten Gebirgs­zügen der Cevennen. Antrai­gues ist schon seit dem Mittel­alter ein beliebter Wohn­sitz regio­naler Künstler, die das Dorf entschei­dend geprägt haben. Zum Beispiel entwarf der Künstler Jean Saussac die Ruelle aux cent sculptures, eine Gasse, an deren Wänden kleine Metall­pla­ketten mit Gesichtern und anderen Formen zu sehen sind. Hoch über dem Ort thront eine Burg auf einem Basaltfelsen, von dem man bis zum Coup d'Aizac, einem erlo­schenen Vulkan, sehen kann.

D

Ardèche

Eldorado für Kajakfahrer und Fotografen

Der Unter­lauf der Ardèche gehört zu den großen Naturwundern Frank­reichs. Von Vallon-Pont-d'Arc bis zur Mündung in die Rhone hat sich der wilde Fluss bis zu 300 m tiefe Schluchten, die Gorges de l'Ardèche, gegr­aben.

Die D290, die das Tal erschließt führt zu grandiosen Aussichts­punkten. Die Gorges de l'Ardèche ist ein Eldo­rado für Kanu- und Kajaksport. Auch Schwimmen ist überall möglich. Zahlreiche Wander­wege führen durch die Schlucht.

Zu Gast in einem Landhaus bei Les Vans

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Landhaus, in dem sich einmal eine Seidenrau­pen­zucht befand, liegt in einem Olivenhain etwas außer­halb von Les Vans.

Auf dem 8.000 Quad­r­at­meter großen Grund­stück kann man sich im Schatten von Stein­ei­chen, Maulbeer- und Olivenbäumen nieder­lassen, den Duft von Rosmarin, Thymian und Wildminze genießen und dem Zirpen von Zikaden lauschen. Für Gäste gibt es zudem einen Pool mit Sonnen­deck sowie ein gemüt­li­ches Wohnzimmer. Alle Räume – so auch die Gäste­zimmer – sind liebevoll einge­richtet. Morgens wird das Früh­stück meis­tens auf der Terrasse unter Sonnen­schirmen serviert. Wenige Kilometer weiter liegt der Bois de Païolive, ein zauber­hafter Wald, in dem bizarre Felsen zwischen uralten Eichen stehen.

Wande­rung zwischen Les Vans und Naves

Obstwiesen und Kasta­ni­enwälder in alter Kultur­landschaft

Die Wande­rung führt von Les Vans durch die vielfäl­tige Land­schaft unter­halb des Dorfes Naves.  Obstwiesen und Wein­gärten prägen die die Umge­bung des Dorfes. Ober­halb von Naves kommt man durch alte Kasta­ni­enwälder in die kleine Ortschaft Brahic, wo stei­n­alte Häuser und enge Gassen ein typisch südfranzö­si­sches Flair verbreiten. Zum Abschluss der Wande­rung laden in Les Vans nette kleine Geschäfte zum Bummeln ein. (hin und zurück: 11,5 Kilometer, 4:10 Stunden, auf und ab: 508 Meter)

Wande­rung zu den Dolmen du Calvaire

Auf einem Kreuzweg zu zwei präh­is­to­ri­schen Steinbau­werken

Die präh­is­to­ri­sche Mega­lit­h­anlage nahe dem Weiler ­Calvaire zählt zu den „Dolmens de l’Ardèche“, die mit 800 Dolmen hinter der Bretagne das zweitgrößte mega­li­thi­sche Areal bilden. Dass auch die Christen dem etwa 7000 Jahre alten Steinbau­werk eine spirituelle Bedeu­tung zumaßen, zeigt der Kreuzweg, der hinaufführt und an einer Kapelle aus dem 16. Jahr­hun­dert endet. Etwa 70 Meter hinter der Kapelle liegt der intakte Dolmen mit drei Trag­steinen und einer Decken­platte, deren Gewicht wird auf 11 Tonnen geschätzt wird. Wer die Dolmen besich­tigen möchte, kann das mit einem Rundweg verbinden, der in St-Alban beginnt. (hin und zurück: 6,7 Kilometer, 2 Stunden, auf und ab: 195 Meter)

Wande­rung durch Ruoms

Mittel­alter­li­ches Städt­chen mit Flussbade­stelle

Das mittel­alter­liche Dorf  am Zusam­menfluss von Ardèche, Beume und Chas­sezac ist im 10. Jahr­hun­dert aus einer Priorei hervor­gegangen. Aus dieser Zeit stammt noch La Chapelle Notre Dame. Der histo­ri­sche Dorfkern ist von einer Stadt­mauer mit sechs Türmen umgeben. In der Umge­bung wird Wein mit der Herkunfts­bezeich­nung Côtes du Viva­rais ange­baut. Freitag findet bis 13 Uhr ein großer Markt statt. Man kann den Besuch der Stadt mit einem Spaziergang an der Ardèche verbinden, der auch an einer Bade­stelle und einer Höhle vorbei­führt. (Hin und zurück: 7 Kilometer, 2;30 Stunden, auf und ab 98 Meter)

Von Les Vans nach Eybens

225 km | 3:30 h

Tain-l’Hermi­tage

Berühmter Weinberg im Rhone­knie

Das Winzerdorf Tain auf der linken Seite der Rhone ist kelti­schen Ursprungs und schon über 2000 Jahre alt. Es liegt am Fuß eines der berühm­testen Weinberge Südfrank­reichs. Dort werden kraftvolle Rotweine und aroma­ti­sche Weißweine ange­baut. Im Ort gibt es eine Winzergenos­senschaft und mehrere Depen­dancen von Gütern, wo man Wein probieren und kaufen kann.

E

Dauphiné

Dramatische Schluchten und hochalpine Passstraßen

Bevor das Gebiet zwischen Rhône und italie­ni­scher Grenze 1349 zu Frank­reich kam, war es ein eigen­stän­diger Feudal­staat.

Das Wappen – zwei blaue Delfine mit roten Flossen – und der Name Dauphiné (Delfinat) gehen auf den Grafen von Albon zurück, der sich ab 1122 Delfinus nannte und Grenoble zur Haupt­stadt machte. Geographisch grup­piert sich die Dauphiné rund um das grandiose Massif des Ecrins südöst­lich von Grenoble, das bis zu 4.100 Meter aufragt. Das hoch­alpine Gebirge wird von drama­ti­schen Schluchten durch­schnitten. Über die wilden Gebirgsketten führen die höchsten Pässe der Alpen.

Zu Gast in einer Malteser Komturei

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Schloss in einer parkähn­li­chen Anlage schaut herr­schaft­lich aus; und einige der Herr­schaften – unter ihnen Finan­ziers, Premiermi­nister sowie Ritter des Templer- und des Malte­ser­or­dens – schauen ernst auf den früh­s­tü­ckenden Gast herab.

Trotz der Grandeur gelingt es dem Hotelier, eine fast familiäre Stim­mung zu erzeugen. Dabei helfen die Antiqui­täten und Gemälde aus Famili­en­be­sitz. Die Zimmer sind auf vier Gebäude verteilt, das Schloss, die Orangerie und zwei Pavillons, was zusätz­lich für eine persön­liche Atmo­sphäre sorgt. Ein Restau­rant und ein Swimmingpool sind vorhanden.

Grenoble

Alpine Olym­pi­a­stadt

Die Haupt­stadt der Dauphiné liegt großartig am Zusam­menfluss von drei tief einge­schnit­tenen Tälern. Ursprüng­lich von Kelten gegründet, wur­de die Stadt nach­ein­ander von Burgundern, Franken und den Dauphins bewohnt. Seit 1349 gibt es hier eine Univer­sität. 1968 wurden die Olym­pi­schen Winter­spiele hier ausge­tragen, 1992 nur wenige Kilometer weiter in Albertville. Das hoch­alpine Gebiet der Dauphiné liegt an der herr­li­chen Routes des Grandes Alpes, welche die Cote d'Azur mit dem Mittelmeer verbindet.

Wande­rung auf den Pic Saint-Michel

Einfache Wande­rung mit uriger Auberge und Mont-Blanc-Blick

Der Berg ist zwar keine 2000 Meter hoch, aber die Aussicht ist phäno­menal: Man schaut von Grenoble bis zum Mont Blanc und im Westen über die Vorberge hinweg ins Rhonetal. Außerdem ist der Weg einfach. Unter­wegs kommt man an einem urigen Auberge vorbei, wo man auf dem Rückweg noch eine Rast einlegen kann. Hin und zurück: 8,2 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab: 570 Meter)

Aussichtswande­rung: Charande

Am West­rand der Alpen

Ohne große Steigungen oder Anstrengungen führt die Wande­rung über einen lang­ge­streckten Berg dem Furon- und dem Rhône-Tal. Obwohl man knapp über 1700 Höhenmeter kommt, hat man eine tolle Aussicht auf die Hoch­alpen, was auf die west­liche Randlage der Charande zurückzu­führen ist. Auf dem Rückweg kann man Halt machen in der Gîte d'Alpage, wo es vor roman­ti­scher Kulisse ein gutes Abend­essen mit Almpro­dukten gibt. Mitt­wochs kann man die Wande­rung auch mit einem Besuch des Bauern­marktes in Autrans verbinden. (Hin und zurück: 6,8 Kilometer, 1:30 Stunden, auf und ab 130 Meter)

Wande­rung: Grottes de Chor­anche

Zauber­hafte Tropf­steinhöhle

Der Gebirgs­stock des Vercors im äußersten Westen der franzö­si­schen Alpen ist ein Karstgebirge, das „durch­löchert ist wie ein Schweizer Käse“ (Rother Wanderführer). Über 3000 Höhlen sind bekannt, die berühm­testen von ihnen sind die Grottes de Chor­anche. Bisher sind fünf Höhlen öffent­lich zugäng­lich, doch dahinter gehen überall Gänge in die unerforschte Tiefe. Die zarten Stalak­titen sind durch die gekonnte Beleuch­tung noch eindrucksvoller. Wer in der Haupt­saison nicht auf dem überfüllten Park­platz Schlange stehen möchte, kann sein Auto unten in Chor­anche abstellen und zu Fuß durch eine Schlucht gehen, wo man an den Cascade de Tuf vorbei­kommt. (Hin und zurück: 5,9 Kilometer 2 Stunden, auf und ab: 300 Meter)

Von Eybens nach Mürren

375 km | 4:30 h

Kurz vor Genf verlässt man Frank­reich und fährt auf der Auto­bahn im Hinter­land des Genfer Sees nach Norden.

Wer ein biss­chen Seeluft schnuppern will, kann die Auto­bahn bei Nyon verlassen, die alter­tüm­liche Stadt im Schatten einer Burg anschauen und anschließend bis Lausanne am Seeufer weiterfahren, wo Winzer­dörfer, histo­ri­sche Städte und Weinberge einander abwech­seln.

Genf

Franzö­si­sche Lebensart und inter­na­tio­nale Kultur am Genfer See

Franzö­si­sche Lebensart, inter­na­tio­nale Kultur und eine unüberbietbar schöne Lage am gleich­na­migen See machen Genf zu einer der lebens­wer­testen Städte der Schweiz – und zugleich eine der teuersten. Welt­ge­schichte hat Genf in der Reforma­tion geschrieben, als der Reformator in der Stadt einen Gottes­staat mit harter Kirchen­zucht errich­tete. Während Tanzen, Trinken und Singen verboten wurden, erlaubte Calvin die Zins­wirt­schaft, die im katholi­schen Umland den Christen verboten war. Dadurch wur­de Genf zu einem bedeu­tenden Handels- und Banken­platz. Heute haben 200 inter­na­tio­nale Orga­ni­sa­tionen ihren Sitz in Genf. Über 40% der Bewohner sind Ausländer. Orien­tie­rungs­punkte in Genf sind das Seeufer und die Rhone, an deren linken Ufer die drei­tür­mige Kathedrale steht.

Nyon

Schmucke Klein­stadt am Genfer See

Die schmucke Klein­stadt liegt am Genfersee auf halbem Weg zwischen Genf und Lausanne inmitten der Weinberge der La Côte. Auf einem Hügel in den Park­anlagen am See erin­nern drei korint­hi­sche Säulen an die römi­sche Epoche. Nachdem Julius Cäsar Gallien erobert hatte, beschloss er, auf dem Gebiet der heutigen Stadt Nyon die Kolonie Iulia Eques­tris mit dem Zentrum Novio­dunum zu errichten, wovon die Ausgra­bungen im Römermuseum zeugen. Im Sommer ist der Ort ein Para­dies für Wassersport- und Natur­freunde.

Thonon-les-Bains

Kuranlage mit male­ri­schem Blick

Der Kurort mit 35.000 Einwoh­nern liegt male­risch auf einer Terrasse am Südufer des Genfer Sees. Von der Kuranlage schaut man weit über den See bis ins Schweizer Jura. Rings umher wird Wein ange­baut, der die Herkunfts­bezeich­nung Vin de Savoie trägt. Thonon-les-Bains war bis 1589 Sitz der Herzöge von Savoyen. Ihr Burg stand auf einer Halb­insel im See und ist heute völlig verschwunden. An derselben Stelle erhebt sich heute Schloss Ripaille, das 1892 von einem elsäs­si­schen Indu­s­tri­ellen gekauft und umge­staltet wur­de.

F

Berner Oberland

Zwischen Seeidyll und ewigem Eis

1798 wur­de unter Napoleon ein Kanton Ober­land geschaffen, der allerdings fünf Jahre später wieder abge­schafft und in den Kanton Bern einge­gliedert wur­de.

Der Name „Ober­land“ blieb jedoch erhalten und bezeichnet heute die grandiose Land­schaft südlich des Brienzer und des Thuner Sees. Die hohen Nieder­schlags­mengen werden alle von der Aare abge­führt, die bei Koblenz in den Rhein mündet. Nach Süden steigen die Täler steil an bis zum verglet­scherten Hauptkamm der Alpen, der hier weit über 4000 Höhenmeter erreicht. Die bekann­testen Gipfel sind Eiger (3967 m), Mönch (4107 m) und Jungfrau (4158 m). Sie bilden die Grenze zum Kanton Wallis.

Zu Gast in einem Berghotel an der Seilbahn

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das zünf­tige Schweizer Berghotel ist – wie der Ort Mürren, in dem es liegt – nur per Seil­bahn zu errei­chen.

Es liegt unmit­telbar neben der Berg­sta­tion und bietet rund 25 Zimmer mit großar­tiger Aussicht auf die Wunderwelt des Berner Ober­landes. Das Restau­rant mit Panora­ma­ter­rasse befindet sich in der Berg­sta­tion und bietet Käse­fondue und andere Schweizer Speziali­täten wie Fleisch vom heißen Stein an. Die haus­ei­gene Sauna kann kostenfrei genutzt werden, ebenso das örtliche Hallenbad.

Mürren

Auto­freies Sonnen­dorf in den Berner Ober­alpen

Mürren liegt im Zentrum der Berner Ober­alpen. Die Giganten Eiger, Mönch und Jungfrau liegen direkt vor der Haustür. Das auto­freie 450-Einwohner-Dorf liegt auf einer Sonnen­ter­rasse hoch über dem spekta­kulären Lauter­brun­nental, dem größten der Welt mit bis zu 500 Meter hohen Kalkfelswänden, und ist nur per Seil­bahn zu errei­chen, die in drei weiteren Sektionen bis auf des Schilt­horn (2.970 m) führt, wo man bei gutem Wetter einen grandiosen Fern­blick bis zu Mont Blanc im Süden und dem Schwarz­wald im Norden hat. Auf dem Gipfel befindet sich ein Dreh­re­stau­rant, in dem bereits James Bond im Dienste seiner Maje­stät gegen das Böse gekämpft hat. Der 1.650 m hohe Ort hat ein Hallenbad und ist Ausgangs­punkt vieler Wander­wege. Besonders zu empfehlen ist ein Spaziergang von der Grütschalp über Winte­regg nach Mürren. Besonders an sonnigen Nach­mit­tagen ist der Blick auf Eiger, Mönch und Jungfrau überwäl­tigend.

Schilt­horn

Aussichtsgipfel mit Dreh­re­stau­rant

Der 2.970 Meter hohe Aussichtsgipfel ist vom Talort Stechelberg mit einer Luft­seil­bahn zu errei­chen. Auf dem Gipfel, der durch einen James-Bond-Film bekannt geworden ist, befindet sich ein Dreh­re­stau­rant mit phan­tas­ti­scher Aussicht über die Vier­tausender-Gipfel der Berner Ober­alpen. Im Winter herrscht Skibe­trieb; im Sommer kommen Wanderer und gehen auf dem Kamm zur Roten Hard.

Mit der Jungfrau­bahn zum Jungfraujoch

Phäno­me­nale Aussicht von Europas höchstem Bahnhof

Der Sattel zwischen den 4.000 Meter hohen Berggiganten, Mönch und der Jungfrau, ist ganzjährig schnee­be­deckt. Etwa 600 Meter östlich des Jochs erhebt sich die Sphinx, eine markante Berg­spitze mit einer Aussichts­platt­form und einem Observa­to­rium. Dort befindet sich auf 3.454 Metern Höhe seit 1912 die Endsta­tion der Jungfrau­bahn. Sie ist der höchstgelegene Bahnhof Europas. Wegen der phäno­me­nalen Aussicht über die Berner Ober­alpen ist die Fahrt mit der Jungfrau­bahn von Schei­degg bei Lauter­brunnen zum Jungfraujoch ein Besu­cherma­gnet. Im Sommer kann man von der Berg­sta­tion zur Mönchsjochhütte wandern.

Wande­rung zum Wasserfall Sprutz

Hinter den Vorhang eines Wasserfalls

Die Wande­rung startet gleich hinter der Schilt­horn­bahn und führt hoch zur Spielbo­de­nalp. Weiter geht's bergab in Rich­tung Gimmel­wald. Bei der nächsten Abzweigung dem Wegweiser „Sprutz“ folgen. Der Abstieg runter zum Wasserfall ist steil und oftmals auch ein wenig glit­schig, daher ist Vorsicht geboten. Da der Weg hinter dem Wasserfall durch­führt, ist das Erlebnis auch oftmals mit einer kleinen Erfri­schung verbunden. Rundum nieselt, spritzt und tost es. Mit Regenjacke wird man hier gerne ein wenig verweilen, gefähr­lich ist es nur für den Fotoapparat. Den Massen, die zum Schilt­horn hoch­gondeln, wird man hier nicht begegnen. (hin und zurück: 6,7 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab: 456 Meter)

Wande­rung zur Rotstockhütte

Zwischen Sefi­nental und Spielbo­de­nalp

Für einen gemüt­li­chen Start sorgt der erste Stre­cken­ab­schnitt nach Gimmel­wald. Danach geht es hinunter ins Sefi­nental. Im Tal führt der Wanderweg „Sefinen Lütschine“ entlang bis nach Flirten. Dort ist der Aufstieg, der rund 400 Höhenmeter misst, hoch zum Oberberg. Der Weg führt weiter in die Rotstockhütte. Nach der verdi­enten Pause wird auch schon wieder der Abstieg in Angriff genommen. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten: Die schnellste führt beim Bryndli vorbei runter zur Spielbo­de­nalp (steil). Das letzte Stück sorgt für einen wiederum gemüt­li­chen Ausklang der Wande­rung. Lohnens­wert ist allen­falls noch ein kleiner Umweg von der Spielbo­de­nalp zum Wasserfall „Sprutz“. (hin und zurück: 15,1 Kilometer, 5 Stunden, auf und ab: 809 Meter)

Von Mürren nach Hause

15 Tage
ab 1.239,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)

Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: April–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Sabrina Rüdiger

Tel.: +49 (0)2268 92298-74

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