Hochgebirge, Traumstrände: Rundreise auf Korsika - Frankreich
Korsikas grandioser Westen: Calanche

Hochgebirge, Traumstrände

Rundreise auf Korsika

Unter den großen Mittelmeerinseln ist Korsika die ursprünglichste. Mit nur 25 Einwohnern pro km² bietet sie intakte, kaum besiedelte Naturräume. So ist die Insel für Wanderer, Naturliebhaber und Badeurlauber gleichermaßen ideal. Aufgrund der ausgesucht schönen Unterkünfte wird diese Reise auch bei Gourmets Gefallen finden.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Bastia nach Vallecalle

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Europcar
Fahrzeug: Citroen C3 o.ä. (EBMR)
Station: Bastia Flughafen (Desk at Airport)

Von Bastia nach Valle­calle

22 km | 39 Minuten
Die kurze Strecke führt an der Küste entlang nach Süden.
A

Cap Corse

Herrliche Aussicht am „Finger“ Korsikas

Wie ein 40 Kilometer langer und 10 Kilometer breiter Finger erstreckt sich Cap Corse nörd­lich der Haup­stadt Bastia.

Der Gebirgs­kamm erreicht am Monte Stello eine Höhe von über 1.300 Höhenme­tern. Da Fischerei hier mehr als im übrigen Korsika eine Rolle spielte, kommt man bei einer Kaprundfahrt durch male­ri­sche Fischer­dörfer, z.B. Erba­lunga. Von der Kapelle St-Michel aus dem 11. Jahr­hun­dert, die auf einem schroffen Felsen steht, hat man eine herr­liche Aussicht auf das Kap. Weiter nörd­lich auf dem Aussichtsberg Col de Ste-Lucie steht die Ruine eines Turms, in dem der Philosoph Seneca mehrere Jahre inhaf­tiert gewesen sein soll. Der Turm stammt jedoch aus dem Mittel­alter. Bei Nonza im Südwesten des Kaps steht ein Genue­si­scher Wachturm, von dem aus man eben­falls einen grandiosen Rund­blick hat.

In einem Gästehaus in Vallecalle

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Gäste­haus, ein altes Gebäude aus dem 18. Jahr­hun­dert, liegt in dem beschau­li­chen Dorf Valle­calle im Dépar­te­ment Haute-Corse, ca.

25 Kilometer südlich von Bastia. Im zweiten der drei Stock­werke des Stein­hauses befindet sich ein Zimmer mit eigenem Eingang, zwei weitere Zimmer sind im obersten Stock und haben Zugang zu einem Balkon. Morgens wird ein einfa­ches Früh­stück ange­boten; ein Abend­essen muss im Voraus gebucht werden. Zwei nach Süden ausge­rich­tete Terrassen im Garten mit Sitzmöbeln eröffnen einen schönen Pa­no­ra­ma­blick auf das Meer und das Nebbio mit seinem Haup­tort Saint-Florent.

Casinca

Sand­strände und Bade­orte

Die Hügel­landschaft im Nord­osten erstreckt sich an der Küste zwischen dem Golo und dem Fium'Alto. Neben Wein werden auch Tabak, Kiwis und Zitrusfrüchte ange­baut. Vesco­vato, der 4.300 Einwohner zähl­ende Haup­tort, mutet mit seinen Treppen­gassen und verwin­kelten Plätzen mittel­alter­lich an. Zwar ist die Casinca landschaft­lich weniger spekta­kulär als der Westen; dafür finden sich hier besonders schöne Sand­strände.

San Michele de Murato

Roma­ni­sches Berg­kirchlein mit Aussicht

Das Berg­dorf im Hinter­land steht auf einem Plateau über dem Bevinco-Tal und hat eine der schönsten Kirchen Korsikas. Die roma­nisch-pisa­ni­sche Kirche San Michele de Murato liegt einen Kilometer von Murato entfernt und wur­de 1240 erbaut. Sie ist bereits von weitem sichtbar und lebt von dem Kontrast zwischen grünem Serpentin und weißem Kalk­stein, die beide in der Umge­bung gefunden werden.

Saint Florent

Bade­strände vor histo­ri­scher Altstadt

Wegen ihres medi­ter­ranen Flairs wird die Haupt­stadt der Region Nebbio auch das korsi­sche Saint Tropez genannt. Sie liegt hoch im Nordwesten am gleich­na­migen Golf. Sehens­wert ist die Altstadt im Schatten der Zitadelle von 1440 und das Hafen­viertel mit seinen male­ri­schen Gassen und Winkeln. An der Désert des Agriates gibt es schöne Strände ein großes Angebot an Segel- und Tauch­schulen. Direkt vor Ort ist der famili­enfreund­liche Sand­strand Plage de Roya.

Sentier des Doua­niers

Auf den Spuren korsi­scher Schmuggler und Zöllner

Mit dem Boot geht es von Maci­naggio zum Strand von Barca­ggio und zu Fuß zurück. Der Pfad führt in stetem Auf und Ab durch teilweise mannshohe Macchia immer am Meer entlang. Schöne sandige Bade­buchten, ein herr­li­cher Ausblick über die Küstenlinie mit kleinen vorge­la­gerten Fels­in­seln, die Kapelle von Santa Maria und mehrere genue­si­sche Wachtürme – all das macht die Wande­rung zu einem abwechs­lungs­rei­chen Erlebnis. (hin: 12 Kilometer, 4:30 Stunden, auf und ab: 159 Meter).

Von Valle­calle nach Boni­facio

168 km | 3:00 h
die Strecke führt an der weniger zerklüfteten Ostküste entlang. Sie wird von vielen Lagunen und Badestränden gesäumt, an denen die Küsten­straße vorbeiführt.

Couvent d'Orezza

Spit­rituelle Atmo­sphäre um eine geschicht­s­träch­tige Kloster­ruine

Die impo­sante Ruine bei Piedi­croce ist der Über­rest des 1485 gegrün­dete Franziskan­erklos­ters Couvent d’Orezza . Hier wur­de Wider­stands-Geschichte geschrieben: Im Jahr 1735 wur­de auf einer Volks­ver­samm­lung im Kloster die Unabhängigkeit Korsikas ausge­rufen und wenige Jahre später (1751) die korsi­sche Verfassung verab­schiedet und der Präsident gewählt. Während des Zweiten Welt­kriegs war unter­halb des Kloster die „Sturmb­rigade Reichsführer SS“ statio­niert. Nach dem Kriegs­au­s­tritt Italiens verlangte sie die Übergabe von Waffen von den Italie­nern, die sich weigerten und die Muni­tion sprengten. Dabei wur­de das Kloster zerstört. Einer anderen Version zufolge wur­de das Kloster durch die Deut­schen in die Luft gesprengt. Zu erkennen sind nur noch der Glock­en­turm und wenige Reste der Kirchenma­lerei.

Cervione

Barockpracht und schöne Aussicht

Der Luftku­rort ist mit rund 1500 Einwoh­nern der größte Ort der Costa Verde. Geprägt wird das Ortsbild von wuch­tigen Repräsenta­tivbauten – erbaut unter König Theodor I., der den Ort 1736 für sieben Monate zu seinem Amtsitz und somit zur Haupt­stadt des König­reichs Korsika machte. 
Der aus einem westfäli­schen Adelsge­schlecht stam­mende Baron von Neuhoff (1694 – 1756) hatte den gegen die Genuesen kämp­fenden Korsen seine Unter­stützung ange­boten. Im Gegenzug krönten sie ihn einstimmig zum König der Insel. Die eins­tige Inselhaupt­stadt liegt iim Berg­land und hat einen schönen Blick auf die umliegenden Wälder und das Meer. Neben dem Bischofs­pa­last steht die prunkvolle Barock­kirche Saint Marie et Saint Erasme. Im Franziskan­erkon­vent werden Oliven gepresst.

Porto Vecchio

Genue­ser­fes­tung und leben­diges Hafen­viertel

Porto-Vecchio ist mit ca. 11.000 Einwoh­nern die drittgrößte Stadt Korsikas und Zentrum des Tourismus im Südosten der Insel. Die Stadt liegt auf einem Hügel am inneren Ende des tief einge­schnit­tenen acht Kilometer langen Golfs von Porto-Vecchio und besteht aus der von einer Genue­ser­fes­tung umschlos­senen Altstadt, in der sich im Sommer die Touristen tummeln, und dem Hafen­viertel rund um den Yacht- und Fähr­hafen. Sehens­wert ist die zum Groß­teil erhal­tene Zitadelle der Stadt mit dem schönen Stadttor Porte Genoise, das früher den einzigen Zugang zur Altstadt vom Hafen her bildete. Der mit 8.000 Hektar größte Kork­ei­chen­wald der Insel liegt im Hinter­land von Porto-Vecchio.

B

Bonifacio

Mittelalterliches Häuserlabyrinth am südlichsten Punkt Korsikas

Am südlichsten Punkt Korsikas kauert auf einem Krei­defelsen die 2.700 Einwohner zähl­ende Stadt Boni­facio.

Jenseits des Meeres sieht man Sardi­nien liegen. Da der Fels zuneh­mend von der Brandung unter­spült wird, sind die Häuser am äußersten Rand absturzgefährdet. Enge Gassen führen durch das Häus­er­labyrinth der mittel­alter­li­chen Ober­stadt. Die Kirche gegenüber der Zitadelle wur­de von Kreuzrittern im 13. Jahr­hun­dert gebaut. Entlang der Klippen kann man zum Capo Pertu­sato wandern. Von dort eröffnet sich die schönste Aussicht auf die Stadt.

Zu Gast in einem Landhotel bei Bonifacio

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das großzügige Landhotel liegt kurz vor dem Orts­ein­gang an einem Hang und wird von Bäumen und Blumenbeeten umgeben.

Die Architektur des Haupt­hauses, die Gestal­tung der Zimmer und die Garten­anlage haben etwas Exoti­sches und zugleich ange­nehm Dezentes. Die Küche ist auf regio­nale Gerichte speziali­siert. Ein Swimmingpool hinter Sträu­c­hern und Blumen lädt zum Faulenzen ein. Ein ausführ­li­cher Bummel durch die Innen­stadt und eine Wande­rung entlang der Steil­küste in Rich­tung Leucht­turm lohnen sich. Vor dem Radar­turm kann man in das kleine Tal hinab­steigen und zwischen bizarren Felsen einen herr­li­chen Blick auf Boni­facio werfen.

Mit dem Boot entlang der Küste

Steilklippen und Grotten

Verschiedene Ausflugsboote fahren vom Hafen in Boni­facio aus an der Südküste Korsikas entlang. Man passiert die Grotte de St-Antoine und kommt dann an der Altstadt vorbei, die bedenk­lich nah an die Steilklippe aus Kalk gebaut ist – ein atembe­rau­bender Anblick, den man nur vom Wasser erleben kann. Weiter geht es zur Klippe „Grain de Sable“ und nach dem Phare de la Madonetta in eine Grotte hinein.

Zum Leucht­turm am Capo Pertu­sato

Küstenwande­rung an Fels­ab­stürzen

Die Tour führt vom Hafen Boni­facios zunächst über die Halb­insel mit der Altstadt. Dann wendet sie sich nach Südosten und geht über feste und sandige Wege, zwischendurch auch über stei­nige Pfade, zum südlichsten Leucht­turm Frank­reichs am Capo Pertu­sato, der azf einer hundert Meter hohen Felsklippe steht. Hier sieht man die Inseln der Îles Lavezzi und Cavallo im Osten, im Süden die Küste Sardi­niens am Horizont und im Vordergrund den Leucht­turm der italie­ni­schen Insel­gruppe La Maddalena mit dem US-Navy Stütz­punkt. Unweit des Leucht­turms befindet sich der Fußweg zum Strand, der Cala Fiumare. (hin und zurück: 4 Stunden, 11 Kilometer, auf und ab: 180 Meter)

Von Boni­facio nach Ajaccio

130 km | 3:00 h
Die Strecke führt durch Sartène, angeb­lich die korsischste Stadt auf der Insel mit einem sehens­werten mittel­al­a­lter­li­chen Stadt­kern. Nachdem man den Badeort Propriano durch­quert hat, lohnt ein Abste­cher nach Fili­tosa, wo sich die steinernen Reste einer über 3500 Jahre alten Kultur finden.

Cauria

4.000 Jahre alte Hinkel­stein-Allee

Südlich von Sartène errich­teten Angehö­rige einer Mega­li­thkultur vor mehr als 4000 Jahren über 20 große Stein­säulen, die in Reih und Glied stehen. Manche der wuch­tigen Säulen gelten aufgrund ihrer Form als Phallus und damit als Symbol für Fruchtbarkeit. Die aufrechten Stein­säulen markierten aber auch wich­tige Handels­wege, Flüsse, oder wie in Cauria, Quellen. Im Frühling, wenn sie von einem Meer von Blumen umgeben sind, ist diese im Mittelmeer­raum einzig­ar­tige Hinkel­stei­n­allee besonders eindrucksvoll.

Propriano

Vom Fischerdorf zum Badeort

Der kleine Ort im Südwesten Korsikas liegt am Golf von Valinco, umgeben von medi­ter­raner Macchia und fruchtbaren Feldern. Wegen der idealen Wassersportmög­lichkeiten hat sich das eins­tige Fischerdorf zu einem quir­ligen Feri­enort entwi­ckelt. Im schönen, gewach­senen Orts­kern, am Yacht­hafen und rund um die bunten Hafenre­stau­rants herrscht eine fröh­liche Feri­en­stim­mung. In der Umge­bung finden sich Sand­strände, etwa in Portig­liolo oder Campomoro. Von Campomoro führt ein 15 Minuten langer Küstenweg zu einem genue­si­schen Turm, von dem aus man eine schöne Aussicht über den Golf hat.

Auf den Monte San Petru

Aussichts­balkon über dem Golf von Propriano

Drama­ti­sche Felsblöcke und großar­tige Ausblicke über den Süden Korsikas, zu den Bavella-Türmen und zum Golf von Valinco machen den Aufstieg auf den 1400 Meter hohen Monte San Petru zu einem glor­rei­chen Erlebnis. 2009 hat es einen Waldbrand gegeben. Inzwi­schen kann man beob­achten, wie sich die Natur erholt. (Hin und zurück: 8,2 Kilometer, 3,15 Stunden, auf und ab: 426 Meter)

C

Ajaccio

Genuesische Hafenstadt

Die Haupt­stadt der Insel am gleich­na­migen Golf verdankt ihre Exis­tenz dem Hafen, dem sie gänz­lich zuge­wandt ist.

Die 60.000 Einwohner zähl­ende Stadt wur­de bereits von den Römern gegründet, erlebte aber unter der Genue­si­schen Besatzung eine neue Blüte. Große Plätze und klas­sizis­ti­sche Prachtbauten bestimmen das Stadt­bild. Die mit Palmen gesäumte Hafen­pro­me­nade, das ebenso alte wie vitale Viertel Borgo und die Straßen­cafés jenseits der Zitadelle laden zum bummeln ein. Der berühm­teste aller Bürger von Ajaccio – Napoleon – ist auf Schritt und Tritt präsent: ob als Statue, im Museum oder als Souve­nir­ar­tikel.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in Ajaccio

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die korsi­sche Villa aus dem 19. Jahr­hun­dert liegt umgeben von einem medi­ter­ranen Garten mit Palmen, Pinien und Eukalyp­tusbäumen direkt am Meer.

Heute beherbergt sie ein famili­en­geführtes Boutique-Hotel, das sich durch Stil und aufmerk­samen Service auszeichnet. Jedes der Zimmer ist in einem einzig­ar­tigen Design gestaltet – einigee spiegeln die Farben der Riviera wider, andere verkörpern eher den Charme vergan­gener Epochen. Im Sommer spielt sich das Leben auf der Terrasse und am Pool ab, von wo aus man einen weiten Blick über die Bucht hat. Das Orts­zentrum erreicht man in ca. 20 Minuten zu Fuß.

Iles Sanguin­aires

Korsi­sches Postkar­ten­idyll

Die Iles Sanguin­aires im Westen des Golfs von Ajaccio sind ein Para­dies für Meeresvögel und Delphine. Wenn die Abend­sonne das winzige Archipel in ein leuch­tend rotes Licht taucht, machen sie ihrem Namen  – „Blutin­seln“ – alle Ehre. Während der Sommermo­nate werden vom Hafen Tino Rossi aus Boots­ausflüge ange­boten. Auf der west­lichsten und größten Insel, die immerhin über einen Kilometer lang ist, sorgt ein Leucht­turm für Postkar­ten­fotos. Vom genue­si­schen Turm La Parata sieht man die Inseln wie Perlen aufge­reiht.

Sentier des Crêtes

Panora­ma­runde über dem Golf von Ajaccio

Der Wanderweg über den Höhen von Ajaccio ist einer der bekann­testen der Region. Der Salario-Kamm bezau­bert nicht nur wegen der schönen, bequemen Wege, sondern vor allem durch phäno­me­nalen Ausblicke auf die Stadt, den Golf und das Meer. Unter­wegs kommt man an bizarren Felsen vorbei und durch großar­tige Berg­landschaften. (hin und zurück 13,6 Kilometer, 4:30 Stunden, auf und ab: 583 Meter)

Von Ajaccio nach Piana

70 km | 2:00 h
Die Küsten im Westen Korsikas gehören zu einsamsten und schönsten der Insel. Für die Panorama­route von Ajaccio nach Porto sollte man sich Zeit nehmen. Sie führt meist am Meer entlang und in der Calanche zu grandiosen Aussichts­punkten.
D

Porto

Hafenstädtchen am Golf von Porto

Der Golf von Porto ist wegen seiner beein­dru­ckenden Landschafts- und Küsten­forma­tionen zum Welterbe der UNESCO erhoben worden.

Die hohen Berge und die kräftig roten Felswände heben sich male­risch vom Blau des Meeres ab. Der 600-Einwohner-Ort selbst besteht aus Restau­rants, Hotels und Feri­en­häusern rund um die Mündung des gleich­na­migen Flusses. Belieb­testes Fotomotiv ist der Genue­sen­turm vor der Hafen­einfahrt.

Zu Gast in einem Hotel in Piana

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

An der Westküste Korsikas liegt eins der schönsten Dörfer Frank­reichs: Piana, dessen Häuser aus rosa Granit sich um die Kirche Sainte-Marie mit ihrem Glock­en­turm grup­pieren.

Hier befindet sich das aufmerksam und freund­lich geführte Hotel mit größ­ten­teils geräu­migen Zimmern, die modern einge­richtet sind und Aussicht auf die Berge und/oder das Meer haben. Morgens wird das reichhal­tige Früh­s­tücksbuffet auf der großen Terrasse mit Blick auf den Golf von Porto ange­boten. Das kleine Dorf­zentrum mit mehreren Restau­rants ist problemlos zu Fuß zu errei­chen. Das Hotel ist ideal für alle, die Ruhe abseits des Massen­tou­rismus suchen, und um die Calanche zu erkunden – sei es bei einer Wande­rung oder bei einer Bootsfahrt entlang der Küste.

Calanche

Phan­tas­ti­sche Küsten­forma­tionen am Golf von Porto

Eine der eindrucksvollsten Natur­schön­heiten der Insel ist die bizarre Küste südlich von Porto. Mit Fels­spitzen aus schimmerndem Granit, unwirk­li­chen Hohl­formen und anderen phan­tas­ti­schen Forma­tionen zieht die Calanche vor allem Wanderer an. Ein Weg führt auf das Capu Rosso, wo ein Genue­serturm auf einer Höhe von über 300 Metern fast senk­recht über dem Meer thront. Eine andere Möglichkeit, die Calanche zu erkunden, ist eine Bootsfahrt entlang der Küste, die im Hafen von Porto beginnt.

Giro­lata

Pira­ten­dorf im Golf von Giro­lata

Das ehema­lige Pira­ten­dorf liegt traumhaft im Golf von Giro­lata. Bis heute hat es keine Zufahrts­straße und ist nur per Boot (von Porto aus) oder zu Fuß über einen Maul­tier­pfad zu errei­chen. Vom Col de la Croix geht es dann zwei 2 Stunden nach Westen. Wer eine Bootsfahrt von Porto zur Halb­insel La Scandola macht, kommt an Giro­lata vorbei.

Halb­insel La Scandola

Lebens­raum für seltene Tiere

Die wunder­schöne Halb­insel ist heute UNESCO-Welt­kultur­erbe mit strengem Schutz­status und Lebens­raum für seltene Tier- und Pflanzen­arten. Regelmäßig kann man Fisch­adler sehen. Weder Straßen noch Wege führen auf die Halb­insel. Sie ist daher am besten vom Meer erreichbar. Boots­ausflüge werden von Porto aus ange­boten. Von Giro­lata nach Galéria führt ein Wanderweg.

Monte Cinto

König der korsi­schen Berge

Der mit 2.706 Metern höchste Berg von Korsika ist gerade einmal 23 Kilometer vom Meer entfernt. Bei klarer Sicht kann mann die Zitadelle von Calvi sehen. Man kann den Berg von der Nord­seite aus besteigen. Die anspruchsvolle Tour beginnt dann in Haut-Asco. Wegen der Länge der Wande­rung muss man früh beginnen und ausrei­chend Wasser und Verpfle­gung mitnehmen. (hin und zurück: 8 Stunden, 11,6 Kilometer, auf und ab: 1240 Meter)

Von Piana nach Calvi

82 km | 2:30 h

Eine gewun­dene Straße führt im Osten der Halb­insel Scandola entlang nach Norden. Wegen ihrer zerklüfteten Felsen und gewal­tigen Gesteins­forma­tionen ist die Halb­insel bis heute fast unzugänglich und war früher ein idealer Ort für Pira­ten­nester.

Weiter nördlich schließt sich die Balagne an, eine weniger spektakuläre, aber umso freund­li­chere Land­schaft mit Zitro­nengärten und Kasta­ni­enhainen.

E

Calvi

Nachtleben im Hafenviertel

An der Nordwest­küste liegt Korsikas belieb­tester Feri­enort in der gleich­na­migen Bucht. Der von den Römern gegrün­dete Ort hat einen großen Fähr­hafen, der von der Nähe zum franzö­si­schen Fest­land profi­tiert.

Ober­halb der Stadt thront die mäch­tige genue­si­sche Festung aus dem 15. Jahr­hun­dert auf einem Granitfelsen. Im Hafen­viertel La Marine um die Prome­nade Quai Landry liegen zahl­lose Restau­rants, Cafés und Bars, wo sich das Leben der Stadt bis tief in die Nacht hinein abspielt.

Zu Gast in einem Genueser Landgut

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das schloss­ar­tige Anwesen außer­halb von Calvi gehört zu den schönsten Unterkünften auf Korsika und besteht aus zwei Flügeln, die von terras­sierten Blumen­gärten, Eukalyp­tusbäumen und Palmen umgeben werden.

Etwas abseits liegt ein großes Schwimmbad. Die Zimmer sind individuell mit Möbeln der 30er Jahre einge­richtet. Chef de cuisine ist Alain Lamaison, einer der bekann­testen Köche Frank­reichs. Das Abend­essen wird in der abend­li­chen Kühle bei Kerzen­schein unter dem Palmengewölbe serviert.

Pigna

Künst­lerdorf in der Balagne

In den Hochlagen der einsamen Balagne ragen die höchsten Berge über 2500 Meter hoch. Unten kauern ein paar mittel­alter­lich anmu­tende Dörfer, von denen Pigna eines der schönsten ist. Das male­ri­sche Berg­dörfchen wird heute vor allem von Kunst­hand­werkern bewohnt, die ihre Objekte in den Gale­rien des Städt­chens vertreiben.

Von Calvi nach Bias

Mietwagenabgabe

Von Calvi nach Bias

99 km | 2:00 h
Die Strecke folgt der Küste von West nach Ost auf kurvenrei­cher, jedoch gut ausge­bauter Straße durch kaum besiedelte Land­s­triche.

Vallée d’Asco

Wild­roman­ti­sches Gebirg­stal am Monte Cinto

Das lange Gebirg­stal in Zentralkor­sika wird durch eine Panora­ma­straße erschlossen, die bis auf das Dach von Korsika führt. Sie endet in Haute Asco am Fuße des Monte Cinto, dem mit 2706 Metern höchsten der Insel. Am Anfang fährt man durch eine 10 Kilometer lange Schlucht, die Gorges de l’Asco, ein Eldo­rado für Wanderer, Kletterer und Kanu­fahrer. Im e­he­ma­ligen Hirten­dorf Asco kann man bei einem Espresso den Blick ins Tal genießen und Honig aus Rosmarin- oder Laven­del­nektar kaufen. Weiter geht vorbei am Monte Padro und dem Capo Bianco-Massiv durch den Forêt de Carro­z­zica. In dem undurch­dring­li­chen Schwarzkiefern­wald leben wilde Muff­lons und Stein­adler. In steilen Kehren geht es hinauf bis nach Haut Asco mit Skilift einem ganzjährig geöffnetem Restau­rant.

Lana Corsa

Atelier für korsi­sche Weberkunst

Korsi­sche Schafe sind an das Klima der Insel ange­passt und haben ein dichtes, langes Fell, das eine wasser­abwei­sende, warme Wolle ergibt. Der Farbton dieser natür­lich weißen, beigen oder schwarzen Wolle variiert von Jahr zu Jahr. Lana Corsa hat sich zum Ziel gesetzt, das tradi­tionelle Weber­hand­werk wiederzu­beleben. Das Atelier verkauft Westen, Pull­over, Teppiche und Decken, die auf authen­ti­schen Webstühlen aus Holz gewebt sind.

Zitadelle von Corte

Unein­nehmbares Adler­nest

Die einzige größere Festung im Landes­in­nern liegt auf einem Felsen, der bereits im 9. Jahr­hun­dert befes­tigt war. Die heutige Burg wur­de 1419 unter dem Vizekönig von Arago­nien gebaut. Besonders beein­dru­ckend ist die Südspitze des Felssporns. Das „Adler­nest“ ist über eine Treppe aus Resto­nica-Marmor zu errei­chen. Unter Louis Phil­ippe wurden die Häuser und die Kapelle wurden zerstört, um einer Garnison Platz zu machen. 
Im Ersten Welt­krieg waren deut­sche Kriegsgefan­gene in der Zitadelle unter­ge­bracht. Im Zweiten Welt­krieg wurden unter der italie­ni­schen Besatzung korsi­sche Patrioten gefangen gehalten. Ab 1962, nach dem Ende des Alge­ri­en­kriegs, war die Fremdenlegion statio­niert. Heute beherbergt die Zitadelle das Natio­nalparkbüro und ein Museum über korsi­sche Geschichte.

Mietwagenabgabe

Station: Bastia Flughafen (Desk at Airport)

11 Tage
ab 2.349,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Umfulana Klimaspende

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