Fort William und Umgebung

Höchster Berg Großbritanniens: Ben Nevis

Höchster Berg Großbritanniens: Ben Nevis

Whiskybrennereien und Abenteuertourismus

Die Stadt, die vorwiegend von der Whiskydestillation und vom Abenteuertourismus lebt, liegt am südwestlichen Ende des Kaledonischen Grabens, der von Küste zu Küste läuft und die Highlands nach Südosten begrenzt. Von hier aus lässt sich die nordwestliche Fjord- und Seenlandschaft gut erkunden – per Boot, zu Fuß oder per Eisenbahn. Die Bahnstrecke nach Mallaig gilt als die schönste Großbritanniens. Hauptattraktion ist der Ben Nevis, der mit 1.343 Metern höchste Berg der britischen Inseln. 



Sehenswürdigkeiten Fort William und Umgebung


Glenfinnan Monument

Denkmal für den schottischen Aufstand gegen England

Bei Glenfinnan betrat Prinz Charles Edward Stuart 1745 das schottische Festland, um gegen die englische Krone vorzugehen. Als er der Meinung war, genug Unterstützung seitens der Clans zu haben, hisste er die schottische Fahne – genau da, wo heute das Denkmal steht. Neun Monate später endete die Rebellion in einer Niederlage. Schottland verlor seine Selbständigkeit und wurde in ein englisch dominiertes Britannien eingegliedert. Die Clans wurden entwaffnet und weite Teile der gälischen Kultur gingen unter. Das Denkmal stammt aus dem frühen 19. Jahrhundert. Auf dem Turm steht die überlebensgroße Statue eines Highlanders im Kilt.


Jacobite-Train nach Mallaig

Mit der Dampflok durch eine grandiose Landschaft

Die Zugfahrt mit dem Jacobite von Fort William nach Mallaig gehört zu den schönsten der Welt. Im Film „Harry Potter“ dient sie als Anreise zum Zauberschloss. Eine Pause wird am Glenfinnan Monument vor der grandiosen Kulisse des Loch Shiel gemacht. In Mallaig ist etwa 1:30 h Aufenthalt, die man gut zum Shopping, Essen oder Whisky-Studium benutzen kann.

Näheres und Buchung unter


Mallaig

Fischerhafen an der rauen Westküste

Der Fischereihafen im Westen wurde 1840 gegründet und mit der West Highland Railway an das britische Eisenbahnnetz angeschlossen. So konnte der Fisch schnell abtransportiert werden. Die ortsansässigen Fischer sind heute auf den Fang von Garnelen und Hummer spezialisiert. In Mallaig endet außerdem die Road to the Isles, die weitgehend parallel zur Bahnstrecke Fort William–Mallaig verläuft und zu den schönsten Autostraßen Schottlands gehört.


Ben Nevis

Panoramablick vom höchsten Berg der Britischen Inseln

Wer das Glück hat, den mit 1.343 Metern höchsten Berg der britischen Inseln an einem klaren Tag zu besteigen, wird mit einem überwältigenden Panoramablick belohnt. Fast 240 Kilometer weit  reicht der Blick bis zu den Hebriden und nach Irland. Alljährlich findet ein Wettrennen zum Gipfel statt. Der Rekord steht zurzeit bei 87 Minuten, während man bei normaler Geschwindigkeit etwa drei bis vier Stunden benötigt. Den Anstieg kann man vom Glen Nevis Youth Hostel aus beginnen. Den Rückweg sollte man über Carn Mor Dearg machen. Er führt über das Hochland und ist von geradezu überirdischer Schönheit.

www.ben-nevis.com


Castle Stalker

Trutzig-düstere Inselburg

Der mittelalterliche Wohnturm steht auf einem Eiland in der Bucht von Loch Linnhe und ist heute nahezu authentisch restauriert. Die malerische Silhouette der trutzig-düsteren Inselburg vor einer dramatischen Gebirgsszenerie hat sie zu einem beliebten Foto- und Filmmotiv werden lassen. Das Tower House ist mit dem Boot, bei Ebbe auch zu Fuß zu erreichen.

www.castlestalker.com


Glencoe

Wandern über dem „Tal der Tränen“

Das „Tal der Tränen“ hat eine blutige Geschichte: 1691 begnadigte der englische König Wilhelm III. alle Highland-Clans, die gegen ihn gekämpft hatten. Bedingung war allerdings, dass sie ihm die Treue schwören mussten. Wer sich weigerte, dem drohte die Todesstrafe. Nachdem der Clan MacDonald nur widerwillig zugestimmt hatte, ging sein Chef irrtümlich nach Inverlochy und erreichte er Inveraray erst nach Ablauf der Frist. Somit wurde dem ganzen Clan die Begnadigung verwehrt. Die königlichen Soldaten richteten das Massaker von Glencoe an, bei dem die Talbewohner ums Leben kamen. Heute beginnt dort einer der schönsten Wanderwege Schottlands. (10 Kilometer, 6 Stunden, auf und ab: 1.070 Meter)

Umfulana Route


Eilean Donan Castle

Schauplatz im Film „The Highlander“

Der Stammsitz des Clans der Macrae gehört zu den bekanntesten Burgen Schottlands, wohl auch weil er mehrfach Schauplatz in dem Film „The Highlander“ war. Das Castle liegt romantisch am Loch Duich auf einer kleinen Landzunge, die bei Flut zu einer winzigen Insel wird und dann nur über eine steinerne Fußgängerbrücke zu erreichen ist. Begonnen wurde mit dem Bau um 1220, als die Wikinger das Land unsicher machten. Zerstört wurde die Burg 1719 als Strafe dafür, dass die Jakobiten dort spanischen Söldnern Unterschlupf gewährten. Wiederhergestellt wurde es erst im 20. Jahrhundert. Heute beherbergt sie ein Museum.

zur Website


Kaledonischer Graben

Ruinen und Klöster an tiefen Seen

Die markante Bruchlinie zerschneidet die schottischen Highlands von Küste zu Küste schnurgerade von Südwest nach Nordost. Der Grund des Grabens ist meist mit Seen angefüllt, die heute durch einen Kanal miteinander verbunden sind. Auf der Höhe von Fort William bis nach Inverness gehört die Strecke zu den schönsten Panoramastraßen Schottlands. Sie führt an Ruinen und einer Abtei vorbei, wo im 6. Jahrhundert nach Christus die erste Begegnung zwischen dem irischen Mönch St. Colomban und Nessie, dem weltbekannten Ungeheuer von Loch Ness, stattgefunden haben soll.


Insel Eigg

Singender Sand und eine Klosterruine

Mit neun Kilometern Länge und weniger als 80 Bewohnern gehört Eigg zu den kleinen Inseln der Inneren Hebriden. Der Quarz-Strand im Norden macht Geräusche, wenn man über den Sand geht und heißt deswegen „Singing Sand“. Wer von der Anlegestelle im Süden dorthin geht, kommt an Kildonan vorbei, einer mittelalterlichen Klosterruine. (16 Kilometer, 5:30 Stunden, auf und ab: 400 Meter)

Umfulana Route


Lochalsh Woodland Garden

Ostasiatische Pflanzen im warmen Golfstromklima

Der Park liegt am Ufer des Kyle of Lochalsh und enthält vor allem ostasiatische Pflanzen, die ein britischer Adeliger im 19. Jahrhundert von seinen Weltreisen mitbrachte. Daneben gibt es Pflanzen aus Neuseeland und Tasmanien, die in dem vom Golfstrom beeinflussten feuchtwarmen Klima besonders gut gedeihen. Vom Park aus hat man schöne Blicke übers Meer bis zur Insel Skye.




Reisebeispiele Fort William und Umgebung

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