Land's End

Wo England im Atlantik versinkt: Land's End

Wo England im Atlantik versinkt: Land's End

Subtropische Parks, feine Sandstrände

Bizarre Naturschönheiten, subtropische Parks und Gärten, Felsklippen und feine Sandstrände kennzeichnen den äußersten Südwesten Englands. In dieser warmen, vom Golfstrom begünstigten Region soll im 5. Jahrhundert der legendäre König Artus gelebt haben. Der bretonische Fürst hat sich den marodierenden angelsächsischen Warlords entgegengestellt und sie vernichtend geschlagen. Die Bewohner der Halbinsel Cornwall, die jahrhundertelang vom Schmuggel gelebt haben, sind stolz auf ihre bretonische Abstammung. Das Cornish, eine dem Bretonischen verwandte Sprache, ist allerdings vor 200 Jahren ausgestorben. Auf einer Rundfahrt kann man romantische Fischerstädtchen besuchen. Unterwegs kommt man an Mount St. Michels, einem Klosterberg im Meer, vorbei. Schließlich gelangt man zum Land's End, wo England mit einem schroffen, 60 Meter aus dem Atlantik herausragenden Granitfelsen endet.



Sehenswürdigkeiten Land's End


Minack Theater

Freilichttheater an der Südküste Cornwalls

Das Freilichttheater an der Südküste Cornwalls ist deshalb einzigartig, weil es in einen Felsabhang  direkt über dem Meer gebaut ist. Es wurde in den 1920er Jahren angelegt und seither immer wieder erweitert. Zwischen Juni und September werden Stücke aufgeführt. Die Ensembles aus England und den USA spielen traditionsgemäß Shakespeare – auch bei schlechtem Wetter. Dann werden Regencapes zur Verfügung gestellt. Die Zuschauer, die meist Thermoskannen mitbringen, sitzen auf Stein und Grasplätzen.

www.minack.com


St. Michael's Mount

Gezeiteninsel mit Kloster und Garten

Auf einer Gezeiteninsel an der Südwestspitze Englands liegt eine Klosteranlage, die mit einer Fähre und bei Ebbe auch über einen schmalen Damm zu erreichen ist. Das Ensemble ähnelt dem Mont Saint-Michel im Norden Frankreichs, ist allerdings weniger bekannt. Die Kapelle auf dem Berg stammt aus dem 15. Jahrhundert. Heute ist sie in Privatbesitz, kann aber besichtigt werden. Neben dem Kloster gibt es einen subtropischen Garten. Im Hafen aus dem Spätmittelalter legen noch heute die Fähren an. 

www.stmichaelsmount.co.uk


St. Ives

Seebad und Künstlerkolonie

Irische Mönche gründeten die Siedlung im 5. Jahrhundert und benannten sie nach der kornischen Heiligen, Ia. Aus St. Ia's Church wurde im Mittelalter das Sardinenfischerdorf St. Ives. 1877 beendete die Eisenbahn den jahrhundertelangen Dornröschenschlaf. Angezogen von den kilometerlangen Sandstränden in der Carbis Bay kamen bald Scharen von Sommerfrischlern aus London und den Midlands. Im 20. Jahrhundert gesellten sich Künstler dazu. Bernard Leach und ein japanischer Töpfer waren 1978 die ersten. Heute gibt es eine große Künstlerkolonie, in der Maler und Bildhauer arbeiten und ihre Werke verkaufen.

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Reisebeispiele Land's End

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