Lewis

Weiße Sandstrände: Uig Beach

Weiße Sandstrände: Uig Beach

Unberührtes Nordwestende Europas

Die nördlichste Insel der äußeren Hebriden ist relativ flach und hat im Westen einige herrliche Sandstrände. Neben der unberührten Natur, die man auf den zahlreichen Nebenwegen erkunden kann, ist der prähistorische Steinkreis von Callanish die Hauptattraktion, der zu den schönsten in Westeuropa gehört. Sein Alter wird auf über 4000 Jahre (!) geschätzt und in seiner Bedeutung nur von dem in Stonehenge übertroffen. In der Mitte des Kreises wurde schon im 19. Jahrhundert eine Grabkammer mit Überresten von Knochen entdeckt. Über die Bedeutung der standing stones gibt es unzählige Theorien – keine ist jedoch verifiziert. Ebenfalls an der Westküste steht der Broch of Carloway, ein mittelalterlicher, wuchtiger Wehrturm 50 Meter über der See.



Sehenswürdigkeiten Lewis


Black House of Arnol

Archaischer Haustyp auf den Hebriden

Die Black Houses waren bis ins vorletzte Jahrhundert die typische Hausform in den Highlands und den Hebriden. Sie bestanden aus einer doppelwandigen Trockensteinmauer, mit Erde oder Torf in den Zwischenräumen. Die hölzernen Dachbalken wurden mit Soden oder Schilfrohr bedeckt. Der Boden bestand aus Steinplatten und festgetretener Erde. In der Mitte befand sich eine zentrale Feuerstelle ohne Rauchabzug, in der Tag und Nach ein Torf-Feuer brannte. Im Giebel wurden die Speisen aufbewahrt, da sie durch den Rauch und den Sauerstoffmangel konserviert wurden. Menschen und Tiere lebten auf entgegengesetzten Seiten des Hauses. Das Black House von Arnol wurde 1880 erbaut und erst 1966 verlassen. Heute dient es als Freilichtmuseum.

Enthalten im:
Historic Scotland Explorer Pass
Scottish Heritage Pass

Mehr Info:
www.visitscotland.com


Museum nan Eilean

Vom harten Alltag am Rande der Welt

Das Museum ist im grünen Park von Lews Castle untergebracht. Es handelt vom harten Leben auf der unwirtlichen Insel am Rande der Welt. Archäologische Funde, die auf den Äußeren Hebriden gemacht wurden, sind hier zusammengetragen. So entsteht ein eindrucksvolles Bild von Geschichte und Kultur der Inseln von der Vorgeschichte bis zur Gegenwart. Auch das Gebäude ist sehenswert. Die moderne Konstruktion orientiert sich an den Gewächshäusern des Schlosses.


Rubha Robhanais

Magische, bewusstseinserweiternde Einsamkeit am Ende Europas

Der nördlichste Punkt der Äußeren Hebriden ist ein baumloser, von Sturm und Wellen umtoster Ort von magischer, bewusstseinserweiternder  Einsamkeit.  Einziges Gebäude ist der Butt of Lewis, ein Leuchtturm, der seit 1860 den Schiffen den Weg durch die Klippen weist.


Standing Stones of Callernish

Bronzezeitliches Astronomierätsel

Vor über 5.000 Jahren wurden die unbehauenen Granitsteine am Ende der Welt von einer prähistorischen Megalithkultur aufgestellt. Damit sind sie älter als die Pyramiden! Welche Zwecke sie erfüllten, gibt den Forschern bis heute Rätsel. Fest steht, das alle 18,6 Jahre der Mond so über Hügeln der Umgebung steht, dass es aussieht, als würde er bei seinem Lauf ihrer Silhouette folgen. Das Schauspiel erweckt den Eindruck, der Mond besuche die Erde und würde mit ihr tanzen. Die Steine erlauben, dieses Ereignis vorauszuberechnen.

Nähere Informationen:
www.callanishvisitorcentre.co.uk




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