Stirling

Wo die Green Lady spukt: Stirling Castle

Wo die Green Lady spukt: Stirling Castle

Gespensterort im Schatten der Burg

Vor Jahrhunderten war der Ort zwischen Edinburgh und Glasgow einmal die Hauptstadt von Schottland. Die heute noch erhaltene mittelalterliche Altstadt entwickelte sich um die große Burg (Stirling Castle) herum, die immer noch das Stadtbild beherrscht. Stirling wird oft als „Tor zum Hochland“ bezeichnet, da hier die flache Hügellandschaft des schottischen Tieflands auf die steilen Hänge des Hochlands trifft. Vielleicht ist das auch der Grund, warum die Stadt von zahllosen Geistern heimgesucht wird. Am bekanntesten sind die „Green Lady“, die im Schloss mehrfach gesehen wurde, genauso wie ein dort erscheinender Soldat. Doch nirgendwo erscheinen so viele Geister wie in der Gaststätte „Settle Inn“.



Sehenswürdigkeiten Stirling


Falkirk Wheel

Riesenrad für Schiffe

Das moderne Schiffshebewerk ist durch seine Konstruktion in der Art eines Riesenrades einmalig auf der Welt. Es wurde 2002 durch Königin Elisabeth eröffnet und ersetzt eine Schleusentreppe von elf Schleusen. Das Falkirk Wheel ist Teil des Millennium Links, der Schottland in West-Ost-Richtung durchquert und so eine Verbindung zwischen den Flüssen Clyde und Forth bildet. Zwei Gondeln sind an einer riesigen Radnabe angebracht. Durch eine halbe Drehung des Rades vertauschen die Fördertröge innerhalb von etwa vier Minuten ihre Position und können so die Narrowboats heben und senken. Das Falkirk Wheel hat einen Durchmesser von über 35 Metern und überwindet damit einen Höhenunterschied von 24 Metern.

www.falkirk-wheel.com


Kelpie

Wassergeist in Pferdegestalt

Das Monster von Loch Ness ist nicht das einzige mythologische Wesen Schottlands. In der Nähe von Flüssen des Hochlands kann man auf Kelpies treffen. Sie sehen aus wie große Pferde, sind aber in Wirklichkeit Wassergeister. Manchmal haben sie auch Fischschwänze. Vorsicht: die Kelpies versprechen Reisenden, sie über den Fluss zu tragen. Sitzt man aber erst einmal auf dem Rücken, geht es hinab in die Tiefe, wo man verspeist wird. Rettung kann dann nur ein Schleier bringen, den man dem Kelpie über den Kopf zieht. Gelingt es, muss es einem ein Leben lang zu Diensten sein. Der Glasgower Künstler, Andy Scott, hat den Kelpies 2014 ein kolossales Denkmal gesetzt. Es steht am Forth and Clyde Canal.


Culross

Historisches Städtchen am Nordufer der Forth

Das historische Städtchen am Nordufer der Forth gehört zu den schönsten Orten Schottlands. Seine Blütezeit im 16. und 17. Jahrhundert verdankt es dem schwunghaftem Handel mit den Niederlanden. Von den „little Houses“ hebt sich das prächtige Rathaus mit seinen einmaligen Deckengemälden  von 1597 ab. Ein überdachter Pfad führt durch einen Modellgarten aus dem 17. Jahrhundert mit Hochbeeten in eine Aulandschaft. Das mittelalterliche Ambiente war der Grund, warum Teile der Fantasy-Serie „The Outlander“ in Culross gedreht wurden.


Linlithgow Palace

Geburtshaus von Maria Stuart

Die Schlossruine am Ufer von Loch Linlithgow war lange Zeit bevorzugter Wohnsitz der schottischen Könige, weshalb es auch als das Versailles Schottlands gilt. Von allen schottischen Königsschlössern ist Linlithgow das älteste. Jakob V. und Maria Stuart kamen dort zur Welt. Ein Feuer im Jahr 1746 beschädigte den Palast stark und machte ihn zu einer Ruine. Sehenswert ist auch der Park am See.




Reisebeispiele Stirling

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