Belfast: Hauptstadt des Nordirlandkonflikts
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Belfast

Rathaus von Belfast

Rathaus von Belfast

Hauptstadt des Nordirlandkonflikts

Die Hauptstadt von Nordirland ist mit 330.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt der Irischen Insel nach Dublin. Im Korridor zwischen Belfast und Dublin wohnen allerdings mehr als die Hälfte aller sechs Millionen Iren. In den 1970er Jahren waren die Innenstadtbezirke immer wieder Schauplatz des Nordirlandkonflikts. Aus dieser Zeit stammt noch die Peace Line, eine Mauer in West Belfast (westlich der Schnellstraße „West Link“). Sie trennt die Gebieten der Falls Road, wo die katholischer Republikaner wohnten, von der Shankill Road, der Hochburg der protestantischen Unionisten. Auf beiden Seiten ist die Mauer mit propagandistischen Wandgemälden, den murals, bemalt.



Sehenswürdigkeiten Belfast

The Gobbins Walk

Ein Spaziergang am Rande der Klippen

Über 15 Brücken führt der Klippenpfad, der ursprünglich im frühen 20. Jahrhundert durch Berkeley Deane Wise, einen Ingnieur aus der viktorianischen Mittelschicht, angelegt wurde. Der Weg bietet die Möglichkeit, zwischen den steilen Flanken der Felswände und den tosenden Wellen des Meeres entlang zu spazieren. Dabei bekommt man anschaulich die formenden Kräfte der Zeit und der Elemente vor Augen geführt.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Gobbins Walk stillgelegt; bis zu seiner Wiedereröffnung sollten viele Jahrzehnte vergehen. Mit Nachbauten der originalen Brücken, angepasst an moderne Sicherheitsstandards, ist er nun seit 2015 wieder in Betrieb und kann in geführten Touren begangen werden.
Der Weg ist in der Regel für jeden mit einem moderaten Fitnesslevel und ohne Mobilitätseinschränkungen gut zu schaffen, von den ausführlichen gesundheitlichen Hinweisen der Website sollte man sich also nicht abschrecken lassen. Letztendlich hat die intensive Sicherheitseinweisung in der Vergangenheit schon dem ein oder anderen mehr Schweißperlen auf die Stirn getrieben als die Wanderung selbst.

Zur Website:
thegobbinscliffpath.com

Titanic Belfast

Vom Bau und Untergang des legendären Luxusliners

Das Museum liegt auf dem ehemaligen Gelände von Harlan & Wolff, die Anfang des 20. Jahrhunderts die größte Werft der Welt war. 1912 wurde hier der größte Luxusliner aller Zeiten, die „Titanic“, in den Dienst genommen, die gleich auf ihrer ersten Atlantiküberquerung einen Eisberg rammte. Ihr Untergang wurde zum Mythos und Filmstoff. Auf der Werfft arbeiteten damals mehr als 30.000 Menschen; heute sind es ein paar hundert. Das Museum erzählt in neuen Kapiteln über den Bau, die Fahrt und den Untergang der Titanic.

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