Grampian Mountains

Mehr Hirsche als Menschen: Grampian Mountains

Mehr Hirsche als Menschen: Grampian Mountains

Heide, Moore, schweigende Munroes

Der wichtigste Gebirgszug Schottlands wird im Nordwesten vom Great Glen begrenzt, das sich schnurgerade von Südwesten ndach Nordosten zieht. Moor und Heide prägen die Landschaft, in denen Rotwild und eine große Vogelvielfalt zu Hause ist. Die meisten Munroes, wie man die schottischen Berge über 3000 Fuß nennt, befinden sich in den Grampians, unter anderem der Ben Nevis, der mit 1345 Metern der höchste Berg Großbritanniens ist. Die Grampians sind eines der ältesten Gebirge der Welt. Bevor es den Atlantik gab, waren sie eine Fortsetzung der Appalachen.



Sehenswürdigkeiten Grampian Mountains


Malt Whisky Trail

Themenstraße zwischen Cairngorms und Moray Firth

Wer wegen des Whisky-Studiums nach Schottland reist, kommt an dieser Themenstraße nicht vorbei. Sie führt durch Speyside, der bedeutendsten aller fünf Whiskyregionen in Schottland. Mehr als die Hälfte aller schottischen Brennereien liegen in dieser Region zwischen Cairngorms und dem Moray Firth. Insgesamt liegen sieben aktive Whiskybrennereien, eine historische Brennerei und eine Küferei auf der Strecke – dazu  großartige, weite Landschaften und zahlreiche Schlösser und Herrenhäuser.

Route:
goo.gl/maps/8y2ZL75BKi42


House of Dun

Herrenhaus am Naturreservat

Das Gut war von 1375 bis 1980 das Zuhause des Kennedy-Erskine Clans. Das heutige Haus wurde vom Architekten William Adam nach französischen Vorbildern entworfen und 1730 fertiggestellt. In einigen Räumen existieren aufwändige Wandverzierungen. House of Dun grenzt an das Montrose Basin Naturreservat, wo Archäologen 9.000 Jahre alte Siedlungsspuren entdeckt haben. 


Montrose und Umgebung

Bizarre Klippen und ein langer Sandstrand

Bizarre Klippen und ein langer Sandstrand verleihen dem Städtchen zwischen Aberdeen und Dundee einen besonderen Reiz. 6 km landeinwärts steht das House of Dun von 1730. Weiter südwestlich liegt Arbroath rund um seine einst bedeutende Benediktinerabtei. Die Küstenstadt ist bekannt für ihre geräucherten Schellfische, die Arbroath Smokies. Bei Forfair liegt Glamis Castle, ein Musterexemplar schottischer Burgenromantik. Hier soll um 1050 König Macbeth gelebt und den Mord an König Duncan verübt haben.


Pluscarden Abbey

Benediktinerkloster im Tal der Blackburn

Im abgelegenen Tal der Blackburn liegt ein Kloster, das 1230 vom schottischen König gegründet wurde und 200 Jahre später zum Benediktiner-Orden kam. Mit der schottischen Reformation im 16. Jahrhundert hatte es seine besten Tage hinter sich, wurde verlassen und war im 17. Jahrhundert nur noch eine Ruine. 1948 wurde Pluscarden zu neuem Leben erweckt, als Benediktiner aus dem italienischen Montecassino – von der spirituellen Kraft des Ortes im Norden der Grampian Mountains überwältigt, das Kloster wiederbelebten. Die Gebäude wurden restauriert und erstrahlen heute wider in altem Glanz.

zur Website:
www.pluscardenabbey.org/


Dallas-Dhu-Distillery

Whiskymuseum in alter Brennerei

Die ehemalige Whiskybrennerei bei Forres ist heute in Museum in denkmalgeschützten Gebäuden. Der Name Dallas stammt vom gälischen Wort für Tal und Wasser ab, Dhu bedeutet schwarz. Es gibt kein Besucherzentrum, doch „Historic Scotland“ hat die Brennerei sehr schön restauriert und das alte Lagerhaus ist heute ein Museum, das die Geschichte des Speyside-Whiskys in Schottland erzählt. Als Teil des Museums gibt es einen Rundgang durch den kompletten Brenn- und Reifeprozess. Das Gelände ist das ganze Jahr über geöffnet. 

zur Website:
www.dallasdhu.com


Cawdor Castle

Wo König Macbeth zum Mörder wurde

Laut Shakespeare war die Burg mit dem massiven Kampfturm der Tatort, wo Duncan von König Macbeth ermordet wurde. Historiker haben daran aber ihre Zweifel, da das Schloss erst im 14. Jahrhundert gebaut wurde und Duncan in der Schlacht von Elgin gefallen sein soll. Dennoch lohnt der Besuch von Cawdor Castle, das heute im Besitz der Grafen von Campbell ist. Nebenan ist die Royal Brackla Distillery, eine von ganz wenigen „königlichen“ Whisky-Brennereien in Schottland.

Nähere Informationen:
www.cawdorcastle.com


Dunnottar Castle

Wuchtige Burg auf einem Felsen im Meer

Die wuchtige Burg aus dem frühen Mittelalter thront auf einem Felsen im Meer. Während des Bürgerkriegs spielte die Festung eine bedeutende Rolle. 1651 wurde Karl II. mit den schottischen Kronjuwelen (Krone, Schwert und Zepter) im Scone Palace zum König gekrönt. Diese wurden anschließend nach Dunnotar gebracht. Als die Burg schließlich belagert wurde, schmuggelte die Frau des Priesters die Insignien unter ihrem Rock heraus.

Nähere Informationen:
www.dunnottarcastle.co.uk


Culloden

Blutbad und Ende eines schottischen Traums

In den Sümpfen von Culloden ging am 16. April 1746 der Traum der Highlander von der Herrschaft über Großbritannien zu Ende. Die Schlacht von Culloden ist ein Wendepunkt in der Geschichte Schottlands. Sie beendete nicht nur den letzten Versuch der Stuarts, ihren Anspruch auf den Thron durchzusetzen, sondern leitete zugleich den Untergang der traditionellen schottischen Kultur und der machtvollen Sonderposition der Clanchefs ein und besiegelte die Eingliederung des vordem selbstständigen Landes in ein englisch dominiertes Großbritannien. Heute erinnern nur noch ein einsamer Turm und ein Museum an das Blutbad.

zur Website:
www.nts.org.uk/Culloden/PPF/WhatsNew/


Lossiemouth

Sand- und Steinstrand an der Flussmündung

Östlich des Ortes erstreckt sich bis zur Mündung des Spye-Rivers ein schöner Sand- und Steinstrand. Wer sich dort vom Wind durchpusten lässt, kann hinterher im Lighthouse Inn am Yachthafen von Lossiemouth eine deftige Cullen Skink essen, wie typisch schottische Suppe aus Räucherfisch und Kartoffeln genannt wird.

Nähere Informationen:
www.lossiemouth.org




Weitere Sehenswürdigkeiten Grampian Mountains




Reisebeispiele Grampian Mountains

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