Dartmoor

Wasser, Moor und Spukgeschichten: Dartmoor

Wasser, Moor und Spukgeschichten: Dartmoor

Nebliger Nationalpark mit gespenstischem Charakter

Bekannt geworden ist der geschichtsträchtige Landstrich im Südwesten Englands durch den „Hound of the Baskervilles“, eine Spukgeschichte, die nicht zufällig in dieser einsamen Landschaft spielt. Hochmoor, sanfte Hügel und Granitfelsen wirken bei Sonnenschein zwar lieblich. Fällt aber der Nebel ein, gewinnt alles einen düsteren, ja gespenstischen Charakter. Dazu tragen auch die Zeugnisse menschlicher Vergangenheit bei: verlassene Bergwerke, Menhire aus prähistorischer Zeit oder eine rätselhafte Gräberstraße mit über 70 Steinen. 1949 wurde das königliche Jagdrevier zu einem Nationalpark erklärt, durch den zahllose herrliche Wanderwege führen.

Nähere Informationen:
www.dartmoor.gov.uk



Sehenswürdigkeiten Dartmoor


Bergstraße

Deutschlands Fruchtgarten an einer Römerstraße

Die Strata Montana, wie die Römer ihre Nord-Süd-Straße zwischen Oberrhein und Odenwald nannten, führt von Darmstadt in Südhessen über Heidelberg bis nach Wiesloch in Nordbaden. Die 68 Kilometer lange historische Straße verläuft heute im wesentlichen auf der Bundesstraße 3. Nach der Bergstraße ist auch ihre liebliche Umgebung benannt. Mildes und sonniges Klima, ein früher Frühling und fruchtbare Lößböden machen die sie zu einem der reichsten Fruchtgärten Deutschlands mit Weinbau, Obst, Mandeln, Edelkastanien und Walnüssen. Aber auch andere mediterrane Pflanzen wie Feigen und Ölbäume gedeihen hier.


Canonteign Falls

Märchenhaft schönes Ensemble in Dartmoor

Der Wasserfall gehört zu den höchsten Englands und stürzt über mehrere Felsen fast 60 Meter in einen Waldsee. Das märchenhafte Ensemble liegt im Dartmoor National Park, wo es eine der größten Attraktionen des Nationalparks darstellt. Mehrere Wanderwege führen um die Fälle herum; am einfachsten ist der Grandad's Way, der nur 20 Minuten dauert und einen guten Überblick über die natürlichen Lebensräume im Moor gibt.

Nähere Informationen:
www.canonteignfalls.co.uk


Hotzenwald

Vom Armenhaus zum Wanderparadies

Nachdem die Hochrheinbahn Mitte des 19. Jahrhunderts in Betrieb ging, rückte die Region zwischen St. Blasien und der Alb ins Abseits. Bergbaubetriebe und Eisenhütten wurden unrentabel. Zurück blieben die Bauern, Köhler und Holzfäller. In dieser Zeit kam der Name „Hotzenwald“ auf. Er bezieht sich auf die einfache Tracht der armen Waldleute. „Hotzen“ war der Name für die dreiviertlangen Pluderhosen der Männer. Heute ist der Wald im äußersten Südosten des Schwarzwaldes ein bevorzugtes Urlaubsgebit. Die wildromantischen Schluchten der Wehra, Murg und Alb ist ein Wanderparadies. Die nach Süden geneigten Hochflächen gewähren vor allem bei Fönlagen grandiose Fernsichten über den Hochrhein, den Schweizer Jura bis zu den höchsten Alpengipfeln. 


Mittelrheintal

Burgen, Wein und Fachwerkstädtchen

1.320 Kilometer fließt der Rhein von seiner Quelle am St. Gotthard in der Schweiz bis zu seinen verzweigten Mündungsarmen in den Niederlanden. Seit Jahrtausenden ist er eine der wichtigsten Handelsstraßen Europas. Zwischen Bingen und Koblenz zwängt er sich durch ein tief eingeschnittenes Tal, das zu den schönsten Kulturlandschaften Deutschlands zählt und Welterbe der UNESCO ist. Burgen und Ruinen wechseln mit Weinbergen und malerischen Fachwerkstädten ab. Viele Sagen und Legenden umgeben das Tal; am bekanntesten ist die von der Loreley, die auf einem Felsen sitzend mit lieblichem Gesang und goldenen Haar die Schiffer verzauberte, so dass sie in den gefährlichen Stromschnellen ertranken. Am besten erlebt man das Tal vom Schiff aus auf einer Dampferfahrt von St. Goar nach Kaub.


Widecombe in the Moor

Künstlerdorf im Herzen von Dartmoor

Das Dorf im Herzen des Dartmoor National Parks liegt in den sanften Hügeln von Devon, umgeben von einsamen Cottages und Moorlandfarmen. Dahinter erst erstreckt sich das Innere des Moors. Jährlich findet die Widecombe Fair statt, ein Jahrmarkt, der in England-weit bekannt ist. Die gotische Kirche aus dem 14. Jahrhundert wirkt zu groß für den Ort und wird auch „Kathedrale des Moores“ genannt. Als im Oktober 1638 während der Mees ein gewaltiger Blitz ins Kirchendach einschlug und einen Beter erschlug, wurde dies als Werk des Teufels gedeutet, der aus dem Moor gekommen war und die Sünder mitgenommen hatte.




Reisebeispiele Dartmoor

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