Lake District

Paradies für Maler und Wanderer: Lake District

Paradies für Maler und Wanderer: Lake District

Berge und Seen von einzigartiger Schönheit

Die 1951 unter Naturschutz gestellte Berg- und Seenwelt im Nordwesten Englands ist von einzigartiger Schönheit. 16 von der Eiszeit geformte Seen haben der Region in Cumbria zu ihrem Namen verholfen, die zwischen Bergketten und Hügeln eingebettet sind. In dem milden, aber niederschlagsreichen Gebiet sind Flora und Fauna besonders vielfältig. Wildbäche und Flüsse speisen die Seen, so dass das Gebiet nicht nur ein Paradies für Wanderer ist, sondern auch für Angler und Segler. Wanderern stehen viele hundert Kilometer bezeichnete Wege zur Verfügung. Auf den meisten Seen kann man rudern oder segeln. Im Sommer sind sie auch zum Schwimmen geeignet.



Sehenswürdigkeiten Lake District


Helvellyn

Wanderung auf den dritthöchsten Berg Englands

Der dritthöchste Berg im Lake District und auch von ganz England ist 950 Meter hoch gehört zum Helvellyn Range, das zwischen den Seen Ullswater und Thirlmere liegt. Im Westen fällt er als grasbewachsener Hügel ab, nach Osten ist er steil und steinig. Der Gipfel ist durch eine mächstige Stiensäule (cairn) gekennzeichnet. Wer den Berg von Ullswater aus besteigen will muss einen der beiden klar definierten Grate erklimmen, was mit einer leichten Kletterei ohne notwendige Sicherheitstechnik verbunden ist. Oben wird man mit einem Rundblick belohnt, der weit nach Schottland und bis in die Pennines reicht. (hin und zurück: 14,3 Kilometer, 5:30 Stunden, auf und ab: 830 Meter)

Umfulana Route:
www.komoot.de/tour/19306010


Castlerigg

Steinkreis aus der Jungsteinzeit

Der Steinkreis von Castlerigg gehört zu den größten in England. Er liegt im östlichen Lake District inmitten grasbewachsener Hügel. Die 42 Steine wurden in einem 70 Meter langen Oval von einer unbekannten Kultur der Jungsteinzeit vor 5000 Jahren angeordnet. Der Zweck der Anlage ist unbekannt und gibt Archäologen und Prähistorikern bis heute Rätsel auf. Der Ort hat eine magische Ausstrahlung, vor allem wenn Nebelschwaden oder tiefe Wolken die Sonne verhüllen.


Derwentwater

Schönster See im Lake District

Der viertgrößte See Englands gilt als der schönste im Lake District. Er liegt bei Keswick vor der grandiosen Kulisse grasbewachsener Berge und dicht bewaldeter Uferhänge. Besonders schön ist die Aussicht auf den See von Castle Head. Ausflugsschiffe verkehren zwischen verschiedenen Anlegestellen, von denen eine in Keswick ist.  Um den See herum erstreckt sich ein ausgedehntes Wanderwegnetz.


Mirehouse & Gardens

Herrenhaus der Earls of Derby

Die Geschichte des Herrenhaus reicht ins 16. Jahrhundert zurück. Es wurde für den Earl of Derby gebaut, der für seine Besuche auf seinen Ländereien in Cumberland ein repräsentatives Anwesen benötigte. Im 18. und 19. Jahrhundert kamen ein paar Anbauten hinzu, bevor im 20. Jahrhundert der Verfall einsetzte. 1961 wurde das Haus verkauft und vom Vater des heutigen Besitzers gründlich renoviert. Alle Zimmer wurden nacheinander hergerichtet: Die Bibliothek, das Musikzimmer, das Schul- und Kinderzimmer. Heute sind alle Räume im Erdgeschoss zu besichtigen. – ebenso der Garten, der einen Preis gewonnen hat als Visitor Attraction of the Yea 2017.


Askham Hall Gardens

Netter Stopp für Lunch oder Tea

Unweit der Autobahnausfahrt von Penrith liegt das Herrenhaus mit Ursprüngen im 13. Jahrhundert. Haus und Garten stehen beide unter Denkmalschutz. Im Kitchen Garden Café kann man vom späten Frühstück über das Lunch bis zum Afternoon Tea alles bekommen. Anschließend kann man sich auf dem Garden and Animal Trail die Beine vertreten. Der kurze Weg führt durch den traditionellen Kräutergarten, an der Grashecke und subtropischen Pflanzen vorbei. Etwas außerhalb laufen Schafe, Ziegen, Hühner und Enten über die Wiese. Besonderer Stolz des kleinen Tierhofs sind die Schweine aus einer altenglischen Rasse.


Hutton-in-the-Forest Hall

Vom Wachturm zur repräsentativen Schlossanlage

Das Schloss bei Skelton in Cumbria war ursprünglich ein Pele Tower im Forest of Inglewood. Die „Pfostentürme“ waren im Mittelalter auf beiden Seiten der schottisch-englischen Grenze verbreitet. Sie erinnern an Bergfriede und dienten dem Schutz vor wechselseitigen Überfällen. Als die Grenze schließlich befriedet war, kamen andere Bauten hinzu, die eher der Repräsentation dienten als der Verteidigung. 1730 kam ein eingefriedeter Garten hinzu, der heute viele Besucher anzieht.




Weitere Sehenswürdigkeiten Lake District

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