Glasgow

Glasgow: City Chambers

Glasgow: City Chambers

Von der Industriestadt zur grünen Zukunftsstadt

Glasgow, das mit einem Kirchlein auf der Wiese im Jahre 534 begann, heißt ursprünglich: geliebter, grüner Ort. Nach 200 Jahren Ruß und Industriegeschichte beginnt die Stadt wieder, ihrem Namen gerecht zu werden. Die Umstellung einer altindustriellen Region zu einem modernen Dienstleistungszentrum scheint hier besser gelungen als in anderen Landesteilen: Die abbruchreifen Gebäude am Clyde River machten Grünanlangen Platz, Dockanlangen wurden in schicke Wohngegenden verwandelt. Sandstrahler reinigten schwarze Fassaden und am Princes Square entstand eine glasüberdachte Mall. Die Umgebung ist landschaftlich reizvoll. Die North West Highlands, die Grampians und Loch Lomond sind nicht fern.



Sehenswürdigkeiten Glasgow


Loch Lomond

„The Queen of all Scottish Lakes“ (Sir Walter Scott)

Sir Walter Scott hat den größten Binnensee Großbritanniens einmal als „The Queen of all Scottish Lakes“ bezeichnet. Was ihn so zum Schwärmen gebracht hat, war die einzigartige Naturkulisse um den Süßwassersee. Heute bietet er Wassersportlern und Wanderern herrliche Entfaltungsmöglichkeiten. Empfehlenswert ist eine Fahrt mit dem Raddampfer über den See. Wer den Ben Lomond (973 m) besteigt, wird mit einem einzigartigen Panoramablick belohnt. Nordöstlich schließt sich das wildromantische Tal der Trossachs an, das ebenfalls einen Ausflug lohnt.


Stirling

Gespensterort im Schatten der Burg

Vor Jahrhunderten war der Ort zwischen Edinburgh und Glasgow einmal die Hauptstadt von Schottland. Die heute noch erhaltene mittelalterliche Altstadt entwickelte sich um die große Burg (Stirling Castle) herum, die immer noch das Stadtbild beherrscht. Stirling wird oft als „Tor zum Hochland“ bezeichnet, da hier die flache Hügellandschaft des schottischen Tieflands auf die steilen Hänge des Hochlands trifft. Vielleicht ist das auch der Grund, warum die Stadt von zahllosen Geistern heimgesucht wird. Am bekanntesten sind die „Green Lady“, die im Schloss mehrfach gesehen wurde, genauso wie ein dort erscheinender Soldat. Doch nirgendwo erscheinen so viele Geister wie in der Gaststätte „Settle Inn“.


Firth of Clyde

Meeresarm an der Irischen See

Der Meeresarm an der Westküste von Schottland wird von der Halbinsel Kintyre gebildet, die den Fjord vom Atlantik trennt. Er ist an seinem äußeren Ende rund 42 Kilometer breit. Benannt ist er nach dem Fluss Clyde in den Firth of Clyde mündet. Die Mündung ist drei Kilometer breit. Die Gezeiten sind auf dem Fluss bis ins Stadtzentrum von Glasgow bemerkbar. Vom Ufer aus lassen sich manchmal Seehunde und Robben beobachten. Wale und Delfine kommen selten in den Fjord.

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