Loch Ness

Loch Ness: 230 Meter tief

Loch Ness: 230 Meter tief

Geheimnisvollster See Schottlands

Der See, der eigentlich ein Fjord ist, bildet den Kern einer der schönsten Landschaften der britischen Inseln. Er ist Teil des mehrere hundert Meter tiefen und knapp 150 Kilometer langen Caledonischen Grabens, der sich schnurgerade von Nordosten nach Südwesten erstreckt und die Highlands durchtrennt. Er wird durch mehrere Seen gefüllt, die Anfang des 19. Jahrhundert durch den Caledonischen Kanal miteinander verbunden sind. Berühmtester Bewohner von Loch Ness ist natürlich das gleichnamige Monster, das nach seiner Erstbegegnung mit dem irischen Missionar St. Columba im 6. Jahrhundert erst 1933 wieder aufgetaucht ist. Eine ausführliche Ausstellung in Drumnadrochit präsentiert neben geologischer Entstehungsgeschichte Schottlands Unterwasserfotografien, Sonargeräte und andere Kuriositäten.

Nähere Informationen:
www.lochness.com



Sehenswürdigkeiten Loch Ness


Urquhart Castle

Ruine über Loch Ness

Die wildromantische Burgruine hoch über dem Loch Ness geht bereits auf das 6. Jahrhundert zurück. Damals zog der Heilige Columban missionierend durch die Highlands. Er war übrigens der erste, der von einem Untier aus dem Loch Ness bedroht wurde (die erste urkundliche Erwähnung von Nessie). Zur Festung wurde die Anlage 1230 ausgebaut, als der Clan Urquhart die Ländereien in der Umgebung sichern musste. Damals war sie eine der größten Burgen Schottlands überhaupt. Als die Burg um 1600 ihren militärischen Sinn einbüßte, wurde sie verlassen und verfiel zusehends. Steine aus den Mauern und Blei aus der Dachkonstruktion wurden tonnenweise in den umliegenden Cottages wiedergefunden.


Beauly Priory

Mystische Ruine am River Beauly

Am River Beauly, kurz bevor er sich zum Firth weitet, haben französische Mönche im 13. Jahrhundert eine Abtei gebaut, die sie wegen der schönen Lage „beau lieu“ nannten. In der Reformation wurde das Kloster verlassen. Danach verfiel die Anlage. Kreuzgang, Schlafsaal und das Gebäude für den Abt verschwanden. Von der Kirche stürzte das Dach ein. Doch auch von der Ruine geht noch ein ganz besonderer Zauber aus.


Culloden

Blutbad und Ende eines schottischen Traums

In den Sümpfen von Culloden ging am 16. April 1746 der Traum der Highlander von der Herrschaft über Großbritannien zu Ende. Die Schlacht von Culloden ist ein Wendepunkt in der Geschichte Schottlands. Sie beendete nicht nur den letzten Versuch der Stuarts, ihren Anspruch auf den Thron durchzusetzen, sondern leitete zugleich den Untergang der traditionellen schottischen Kultur und der machtvollen Sonderposition der Clanchefs ein und besiegelte die Eingliederung des vordem selbstständigen Landes in ein englisch dominiertes Großbritannien. Heute erinnern nur noch ein einsamer Turm und ein Museum an das Blutbad.

zur Website:
www.nts.org.uk/Culloden/PPF/WhatsNew/

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