Isle of Mull: Mystisches Licht und irische Klosterruinen - Großbritannien
Iona Abbey auf Iona

Isle of Mull

Mystisches Licht und irische Klosterruinen

Wer die sommerlichen Touristenströme auf Skye vermeiden, aber doch auf den Zauber der schottischen Inseln nicht verzichten will, sollte die Isle of Mull auf seiner Rundreise besuchen, wo zwischen dem Kloster Iona und dem Fischerstädtchen viel zu entdecken ist.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Edinburgh nach Arrochar

Mietwagenannahme

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Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Enter­prise
Fahrzeug: Ford Focus o.ä. (CDMR)
Station: Edinburgh Flughafen (Desk at Airport)

Von Edinburgh nach Arrochar

129 km | 2:00 h
Nach Durch­que­rung der dicht besiedelten Niede­rung gelangt man hinter Ster­ling in die Berge. Dabei streift man die Tros­sachs, ein wild­roman­ti­sches Tal. Höhepunkt der Etappe ist das Ziel: Loch Lomond, einer der schönsten Seen der Insel.

Forth Road Bridge

2,5 Kilometer lange Hängebrücke
Die Auto­bahnbrücke über den Firth of Forth wur­de als Hängebrücke zwischen 1958 und 1964 erbaut und war damals die größte ihrer Art in Europa. Sie ist gut 2,5 Kilometer lang und besteht aus insge­samt fast 47.000 Tonnen Stahl. Die Draht­seile sind zusammen fast 50.000 Kilometer lang. Seit April 2001 steht die Forth Road Bridge unter Denkmal­schutz. Eine neue Brücke ist allerdings in Planung. Die bishe­rige Brücke soll für Busse, Taxis und Radfahrer befahrbar bleiben. Parallel verläuft die Forth Rail Bridge, eine Stahl­brücke von 1890, die Alfred Hitchcock mit einer Grusel­szene in seinem Spio­nage Thriller, Die neun­und­reißig Stufen, welt­be­kannt gemacht hat.

Hope­toun House

Georgia­ni­sches Landschloss und Filmkulisse
Das Schloss in den schot­ti­schen Lowlands wur­de Anfang des 17. Jahrhunderts für den Earl of Hope­toun gebaut. Bis heute wird das georgia­ni­sche Landhaus von seinen Nach­fahren bewohnt. In der ersten Bauphase entstand der Zentralbau mit repräsenta­tivem Treppen­haus und zahlrei­chen Deckenma­le­reien, in der zweiten Bauphase die heutige Fassade, die Kolon­naden die Pavillons im Süden und Norden. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wur­de das Innere des Schlosses umge­staltet. Als innen­ar­chitek­to­ni­sches Meister­werk entstand damals der State Dining Room. Das heutige Ober­haupt des Hope-Clans, der vierte Marquess of Lini­thgow, hat sein Domizil für Besu­cher geöffnet. Teile der Serie „Outlander“ wurden vor Ort gedreht.

Linli­thgow Palace

Geburtshaus von Maria Stuart
Die Schloss­ruine am Ufer von Loch Linli­thgow war lange Zeit bevor­zugter Wohn­sitz der schot­ti­schen Könige, weshalb es auch als das Versailles Schott­lands gilt. Von allen schot­ti­schen Königs­schlös­sern ist Linli­thgow das älteste. Jakob V. und Maria Stuart kamen dort zur Welt. Ein Feuer im Jahr 1746 beschä­d­igte den Palast stark und machte ihn zu einer Ruine. Sehens­wert ist auch der Park am See.

Enthalten im:
Historic Scot­land Explorer Pass
Scot­tish Heri­tage Pass

Dollar Glen

Durch eine roman­ti­sche Schlucht zum Castle Campbell
Schon zur Zeit von Königin Victoria wur­de die roman­ti­sche Schön­heit der engen Schlucht nörd­lich von Dollar bekannt. Über mehrere Brücken und schöne Aussichts­punkte gelangt man zum eindrucksvollen Castle Campbell. Heute ist die Wande­rung einfach und gut gesi­chert – mit Planken und Bohlen­wegen. (Hin und zurück 1:30 Stunden, 2,8 Kilometer, auf und ab 150 Meter)
A

Loch Lomond

„The Queen of all Scottish Lakes“ (Sir Walter Scott)

Sir Walter Scott hat den größten Binnensee Großbri­tan­niens einmal als „The Queen of all Scot­tish Lakes“ bezeichnet.

Was ihn so zum Schwärmen gebracht hat, war die einzig­ar­tige Naturkulisse rund um den Süßwass­ersee. Empfehlens­wert ist eine Fahrt mit dem Raddampfer über den See, aber auch Wassersportlern und Wanderern bieten See und Umge­bung herr­liche Entfal­tungs­mög­lichkeiten.  Wer den Ben Lomond (973 m) besteigt, wird mit einem einzig­ar­tigen Pa­no­ra­ma­blick belohnt. Nord­öst­lich schließt sich das wild­roman­ti­sche Tal der Tros­sachs an, das eben­falls einen Ausflug wert ist.

Zu Gast in einem Landhaus am Loch Long

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Gäste­haus in Arrochar am Loch Long beein­druckt vor allem durch seine Lage und Stille. Der Pa­no­ra­ma­blick über Wasser, Wälder und Berge sucht seines­glei­chen.

Das Landhaus inmitten eines gepflegten Gartens strahlt schot­ti­sche Gemüt­lichkeit aus, die sich auch in der Einrich­tung der rund sechs Zimmer wider­spiegelt. Es ist ein idealer Standort, um nicht nur Loch Lomond und den Tros­sachs Natio­nal­park zu erkunden, sondern auch Inveraray Castle und andere kleinere Lochs. Mehrere Wander­wegen, von denen einige am Haus vorbei­führen, erschließen die einzig­ar­tige Land­schaft.

Loch Katrine

Ausflugsboote auf dem Eiszeitsee
Der aufge­staute Süßwass­ersee bei Stir­ling hat die lang gezogene Form eines Eiszeit­sees. Das 13 Kilometer lange, aber nur einen Kilometer breite Gewäs­ser ist das primäre Wasser­re­servoir des Großraums Glasgow. Benzin- bzw. diesel­be­triebene Schiffe sind auf dem Gewässer nicht erlaubt, um eine Verschmutzung des Trink­was­sers zu vermeiden. Das Schiff SS Sir Walter Scott bietet seit 1899 Ausflugsfahrten über den See an. Heute ist es allerdings auf Biodiesel umge­rüstet. Sir Walter Scott widmete Loch Katrine das Gedicht The Lady of the Lake, das von Gioa­chino Rossini zu der Oper La Donna del Lago umge­arbeitet wur­de.

Hill House (Helensburgh)

Jugend­stil vom Feinsten
Die Villa auf einem Hügel bei Helensburgh wurde 1904 nach zweijäh­riger Bauzeit fertig­ge­stellt. Architekt war Charles Rennie Mack­in­tosh, als dessen bedeu­ten­dstes Wohn­haus es zugleich gilt. Von der Anhöhe über­blickt sie den Firth of Clyde. Das relativ junge Alter von Hill House und seine freund­liche Architektur bewahrt es nicht vor Geister­er­scheinungen: In unregelmäßigen Abständen soll eine schwarz geklei­dete Person vorbei­schauen. Außerdem riecht es in der Bibliothek des Öfteren nach Pfei­f­entabak, und zwar nach genau dem, den der ehema­lige Besitzer Blackie rauchte. Auf der gegenüber­liegenden Straßen­seite steht die düstere, seit Jahren leer stehende Villa Drumadoon, die auch „Hell House“ genannt wird.

Enthalten im:
Scot­tish Heri­tage Pass

Inveraray Castle

Schau­platz von Schauerro­manen
Das Schloss über dem Loch Fyne war Sitz der Dukes of Argyll und Schau­platz mehrerer roman­ti­scher Romane von Sir Walter Scott. Zentrales Gebäude ist der wuch­tige Turm mit dem großen Saal. Im 18. Jahr­hun­dert wur­de die ursprüng­l­iche Festung in eine klas­sizis­ti­sche Residenz umge­baut. Besonders sehens­wert ist das Gefängnis, das eine origi­nelle Ausstel­lung über die schot­ti­sche Krimi­nalge­schichte enthält. Inveraray Castle ist von einem großen, symme­trisch ange­legten Park umgeben.

Ben Lomond

Auf den südlichsten Munro Schott­lands
Der 974 Meter (3.196 ft) hohe Ben Lomond erhebt sich am Ostufer des Loch Lomond. Sein Name, Beinn Laomainn, bedeutet ungefähr Leuchtfeuerberg oder Signalberg. Er ist Schott­lands südlichster Munro, benannt nach Hugh Munro, der eine Liste aller schot­ti­schen Berggipfel über 3.000 Fuß (914,4 Meter) aufstellte. In Rowar­dennan, am Fuße des Ben Lomond gelegen, beginnt der beliebte und viel began­gene Weg zum Gipfel mit herr­li­chen Ausbli­cken über Loch Lomond und die schot­ti­schen High­lands. (5 Stunden, 12 Kilometer, auf und ab: 920 Meter)

Tros­sachs

Refugium für Roman­tiker und Viehdiebe
Rund um die Seen Loch Katrine im Westen und Loch Achray liegt die dicht bewal­dete Urwaldschlucht, die im 19. Jahr­hun­dert viele Roman­tiker anzog. Sir Walter Scott machte die schwer zugäng­liche Gegend durch einige seiner Romane bekannt. So suchte der geäch­tete Viehdieb Raiber Ruadh hier Unter­schlupf. Die Anzie­hungs­kraft der Tros­sachs auf Natur­liebhaber ist ungebro­chen. Sie sind heute Teil eines Natio­nalparks mit vielen Wander­wegen. Einer der schönsten führt auf den 461 Meter hohen Ben A'an, von dem aus man den besten Blick auf Loch Katrine hat. (2 Stunden, 3,2 Kilometer, auf und ab: 310 Meter)

Von Arrochar nach Oban

147 km | 3:00 h
Die roman­ti­sche Neben­strecke folgt der zerklüf­teten Küste, die mit ihren Fjorden und vorge­la­gerten Inseln ein einzig­ar­tiges Landschafts­bild abgibt. Sehens­wert ist Inverary Castle, das hoch über dem Loch Fyne thront.

Loch Awe

Ruinen von Burgen und Klöstern am Märc­hensee
Der 37 Kilometer lange, aber nur ca. einen Kilometer breite Süßwass­ersee ist der drittgrößte und gleichzeitig einer der schönsten Seen in Schott­land. Er liegt in einem tiefen Tal, das zum Teil bewaldet ist. Auf mehreren Inseln zeugen einsame Ruinen von Burgen und Klöstern von einer wech­sel­vollen Geschichte. Die bekann­teste Burg, Kilchurn Castle, steht am Nord­ufer des Sees.

Loch Fyne

Ruhiger Fjord abseits der Touris­tenpfade
Loch Fyne liegt in den südwest­li­chen High­lands etwas abseits der Haupt­tou­ris­tenpfade. Der ruhige Fjord ist von bewal­deten Hügeln umgeben, die immer wieder schöne Ausblicke über Argyll und das angrenzende Meer bieten. In der Nähe des gleich­na­migen Orts liegt Inverary Castle, Sitz des Herzogs von Argyll. Das klas­sizis­ti­sche Schloss liegt in einem beein­dru­ckenden Park und kann besich­tigt werden.

Kilmartin

Frei­lichtmuseum mit präh­is­to­ri­schen Funden
Das kleine, aber feine Frei­lichtmuseum liegt im Kilmartintal, das bekannt ist für seine zahlrei­chen präh­is­to­ri­schen Funde. Im Gelände kann man Fels­zeich­nungen, Stelen, Stein­kreise und ganze Sied­lungen entde­cken. Eben­falls im Tal ist die Höhle von Dunt­roon, die offenbar für Begräb­nisse benutzt wur­de. Im Besu­cher­zentrum ist ein Café mit Buch­laden.
B

Argyll

Abgelegene Halbinseln im Westen

Die ehema­lige schot­ti­sche Graf­schaft im Westen heißt auf gälisch Earra-Ghàidheal, was so viel wie „Küste der Gälen“ bedeutet.

Die vielen Menhire zeugen davon, dass lange vor den Gälen noch ganz andere Kulturen heimisch waren. Der Haup­tort ist Inverary, wo immer noch der Herzog von Argyll residiert, der zugleich das Ober­haupt des Clans Campbell ist. Von den 20 Einwoh­nern, die sich in dieser Region durch­schnitt­lich einen Quad­ratki­lometer teilen, wohnen die meisten in den Haup­t­orten Oban, Campbel­town und Inverary. Der Rest des Gebiets ist kaum besiedelt. Wer einen Job sucht, muss wegziehen. Wer Einsamkeit, Weite und Stille sucht, ist auf den abge­legenen Inseln und Halb­in­seln richtig.

Zu Gast in einem Castle bei Benderloch

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Schloss von Benderloch wur­de im späten 16. Jahr­hun­dert erbaut und ist eines der wenigen Schlösser in Schott­land, die ihr äußeres Erscheinungs­bild kaum verändert haben.

Sechs elegante und über­ra­schend komfor­table Gäste­zimmer, eine große Halle mit offenem Kamin, eine Wohnküche für Gäste und ein Spei­se­saal verbergen sich hinter den meter­di­cken Mauern. Auch die Umge­bung des Schlosses hat sich seit Jahrhunderten kaum verändert: Es liegt allein in der Wildnis am Wald­rand mit Blick auf die menschenleeren und oft wolkenver­han­genen Berge des Glencoes.

Oban

Ausgangs­basis für die Western High­lands
Oban ist ein idealer Ort, um die Western High­lands zu erkunden. Der kleine Ort an der Westküste südlich von Fort William hat einen Hafen und einen Yachtclub. Die meisten Geschäfte und Restau­rants drängen sich um den kleinen Bahnhof. Baden kann man am besten am Ganavan Sands. Die Oban Whisky Bren­nerei hat einen ausgezeichneten Ruf. Von hier aus kann man einen Ausflug per Schiff zu den Hebriden machen. Im Hinter­land tut sich eine phan­tas­ti­sche und beinahe menschenleere Berg­landschaft auf. Einige der schönsten Lochs Schott­lands (Loch Tay, Loch Katrine, Loch Lomond) sind inner­halb einer Auto­stunde zu errei­chen.

Isle of Kerrera

Hebriden­insel mit Burg­ruine und 30 Einwoh­nern
Die Insel im Süden der Inneren Hebriden hat gut zwölf Quad­ratki­lometer, eine tausendjäh­rige Geschichte und aktuell weniger als 30 Einwohner. Seit dem 12. Jahr­hun­dert gehört sie zum Clan der Mac Dougalls. Der schot­ti­sche König Alexander II. versammelte seine Flotte im Süden der Insel, um von dort aus die Hebriden einzu­nehmen. Im 16. Jahr­hun­dert errich­tete der Clan seinen Stamm­sitz, Gylen Castle, auf der Insel. Hundert Jahre später wur­de das Castle erobert und alle Bewohner getötet. Seither blieb der düstere Bau unbe­wohnt. Kerrera steht in keinem Reiseführer, weshalb nur wenige Besu­cher kommen. Am besten erkundet man die auto­freie Insel mit dem Fahrrad. Fähren fahren im Sommer im Halb­stun­dentakt ab Oban.

Kale­do­ni­scher Graben

Ruinen und Klöster an tiefen Seen
Die markante Bruchlinie zerschneidet die schot­ti­schen High­lands von Küste zu Küste schnurge­rade von Südwest nach Nordost. Der Grund des Grabens ist meist mit Seen angefüllt, die heute durch einen Kanal mitein­ander verbunden sind. Auf der Höhe von Fort William bis nach Inver­ness gehört die Strecke zu den schönsten Panora­ma­straßen Schott­lands. Sie führt an Ruinen und einer Abtei vorbei, wo im 6. Jahr­hun­dert nach Christus die erste Begeg­nung zwischen dem irischen Mönch St. Colomban und Nessie, dem welt­be­kannten Unge­heuer von Loch Ness, stattgefunden haben soll.

Von Oban nach Tobermory

Fähre

Oban

17 km | 21 Minuten

Von Oban nach Crai­gnure

437 m | 1:30 h (inkl. Fähr­überfahrt)
Die Fähre setzt auf die Insel Mull über.

Von Crai­gnure nach Tobermory

35 km | 33 Minuten
C

Isle of Mull

Windige, weite Hebrideninsel

Die zweitgrößte Insel der Inneren Hebriden ist touris­tisch noch nicht so erschlossen wie die bekann­tere Isle of Skye.

Wander­wege führen über die seit 6000 Jahren besiedelte Insel und zum höchsten Berg, dem Ben More mit 966 Metern. Haupt­stadt ist Tobermory im Norden mit knapp tausend Einwoh­nern und ein paar hübschen Häus­er­zeilen am Hafen. Ein Muss für Whisky-Freunde ist die Tobermory Destil­lery von 1798. Sehr empfehlens­wert ist auch ein Boots­ausflug über die unbe­wohnte Insel Staffa nach Iona mit seinem Kloster, das auf den irischen Mönch St. Columba im 6. Jahr­hun­dert zurückgeht.

Zu Gast in einer Villa in Tobermory

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Auf einer Klippe über der Bucht von Tobermory steht die hübsche Villa aus vikto­ria­ni­scher Zeit – eine stil­volle Unter­kunft und ideale Basis, um die Insel Mull zu erkunden.

Der große, gepflegte Garten hat Aussicht über das Meer und den Hafen, zu dem ein privater Fußweg führt. Die Zimmer sind alle individuell einge­richtet; Früh­stück wird in der sonnigen Lounge mit Meer­blick serviert. In der Bibliothek findet man jede Menge Romane und Brett­spiele für Regen­tage.

Iona

Druiden­insel mit irischer Kloster­ruine
Die kleine Insel west­lich der Isle of Mull war über Jahrhunderte das geist­liche Zentrum Schott­lands. Zuerst war sie ein Druiden­hei­ligtum; 563 kamen irische Mönche und grün­deten ein Kloster, von dem aus sich das kelti­sche Chris­tentum in Schott­land und Nord­en­g­land verbrei­tete. Über die Straße der Toten kommt man zu Schott­lands ältestem christ­li­chen Friedhof, auf dem viele schot­ti­sche Könige begr­aben sind. Vom Hügel hinter der Kirche kann man bei gutem Wetter mehr als 30 Inseln sehen.

Enthalten im:
Scot­tish Heri­tage Pass (Iona Abbey)
Historic Scot­land Explorer Pass (Iona Abbey)

Ben More

Fantas­ti­sches Gipfelpan­orama an klaren Tagen
Der „Große Berg“ ist mit 1174 Metern der höchste auf Mull und der einzige Munro auf einer Insel. So werden die schot­ti­schen Berge genannt, die über 3000 Fuß hoch sind. Entspre­chend großartig ist die Aussicht an klaren Tagen, mit der die Mühen des Wegs belohnt werden. Die Wande­rung gilt als eine der schönsten in Schott­land. (5 Stunden, 11,4 Kilometer, auf und ab: 960 Meter)

Carsaig Arches

Gigan­ti­sche Felsen­tore an Mulls Südküste
Die Klippen am Südufer der Isle of Mull bestehen aus hartem Granit. Das weichere Mate­rial, auf dem sie lagerten, ist wegge­spült worden, so dass zwei riesige Tore übrig­ge­blieben sind. Von Carsaig aus führt ein Weg durch die Klippen dorthin, der an manchen Stellen nicht ganz einfach ist. (Hin und zurück: 13 Kilometer, 4:30 Stunden, auf und ab: 90 Meter)

Von Tobermory nach Fort William

Fähre

Von Tobermory nach Fish­nish

28 km | 29 Minuten
Zur Fähre nach Morvern fährt man zurück nach Osten bis zur Anlege­stelle bei Fish­nish.

Von Fish­nish nach Locha­line

108 m | 36 Minuten (inkl. Fähr­überfahrt)
Die Fähre fährt mindes­tens stünd­lich und setzt von der Insel Mull zu der Halb­insel Movern über. Abfahrts­zeiten unter www.calmac.co.uk.

Von Locha­line nach Fort William

127 km | 2:30 h

Arisaig

Male­ri­sches Dorf an Schott­lands Westküste
Arisaig lebt heute aufgrund seiner male­ri­schen Lage vor allem vom Tourismus. Das Dorf ist für Schott­land­tou­risten sowohl mit dem Auto über die Panora­ma­straße ‚Road to the Isles‘ als auch mit den Zügen der West High­land Line von Fort William aus einfach zu errei­chen. Der Bahnhof von Arisaig ist der west­lichste Bahnhof Großbri­tan­niens. Vom kleinen Hafen des Dorfes aus verkehren Fähren zu den vorge­la­gerten Inseln Eigg, Muck und Rùm. Der Fährver­kehr spielt aber nur eine unter­ge­ord­nete Rolle, da alle größeren Fähren den Hafen des nahegelegenen Mallaig anlaufen.

Land, Sea and Islands Centre

Von der Vertreibung der High­land-Bewohner
Arisaig an der Westküste Schott­lands hat heute zwar nur noch wenige Einwohner, dafür eine bedeu­tende Geschichte. 1746 stand Arisaig sogar einmal im Fokus der Natio­nalge­schichte, als Bonnie Prince Charlie nach dem geschei­terten Aufstand der Jakobiten gegen die engli­sche Vorherr­schaft von hier aus nach Frank­reich floh. Im 19. Jahr­hun­dert begann jedoch die Entvöl­ke­rung. Während der High­land Clearances wurden die Bewohner rück­sichtslos zur Auswande­rung gezwungen, um Platz für die Schafzucht zu machen. Die meisten emigrierten nach Neuschott­land in Kanada, wo bis heute ein Ort glei­chen Namens exis­tiert. Diese Geschichte ist im Land, Sea and Islands Centre doku­men­tiert.
D

Western Highlands

Clans, Whisky und baumlose Weiten

Nordwest­lich des Great Glen, das Schott­land von Nord­osten nach Südwesten schnurge­rade zerteilt, beginnen die High­lands.

Obwohl es dort einige Munroes gibt, wie man die Berge über 3.000 Fuß nennt, sind sie eigent­lich kein Hoch­land. Weite Teile bestehen aus baum­losen Mooren. Die abge­legenen High­lands waren dem engli­schen Einfluss weniger ausge­setzt als die südli­chen Lowlands. Dadurch haben sie den eigenen kulturellen Charakter stärker bewahrt. Die Clan-Struktur in den High­lands ist noch lebendig oder wird sogar wiederbelebt. Dies und die Whisky-Produk­tion haben die High­lands welt­be­rühmt gemacht. Dass die weiten High­lands heute weitge­hend unbe­waldet und unbe­siedelt sind, ist vor allem eine Folge der High­land Clearances, der Vertreibung der ansäs­sigen Bevöl­ke­rung in der Zeit von 1762 bis 1884.

Zu Gast in einer Villa bei Fort William

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die vikto­ria­ni­sche Villa liegt am Rande von Fort William in einem großen Garten, hoch über dem Loch Linnhe mit herr­li­chem Blick auf die Hügel von Ardgour.

Die Zimmer sind groß, stil­voll und einla­dend und haben einen Blick über den Garten bis hinunter zu den schimmernden Wassern des Lochs, ebenso wie das Esszimmer, in dem morgens das Früh­stück serviert wird. Gastgeberin Joan füllt das große Haus mit Leben und Freund­lichkeit. Das Zenturm von Fort William mit Cafés, Restau­rants und Geschäften ist zu Fuß erreichbar.

Fort William und Umge­bung

Whiskybren­ne­reien und Abenteuer­tou­rismus
Die Stadt, die vorwiegend von der Whiskyde­stilla­tion und vom Abenteuer­tou­rismus lebt, liegt am südwest­li­chen Ende des Kale­do­ni­schen Grabens, der von Küste zu Küste läuft und die High­lands nach Südosten begrenzt. Von hier aus lässt sich die nordwest­liche Fjord- und Seen­landschaft gut erkunden – per Boot, zu Fuß oder per Eisen­bahn. Die Bahn­strecke nach Mallaig gilt als die schönste Großbri­tan­niens. Haupt­at­trak­tion ist der Ben Nevis, der mit 1.343 Metern höchste Berg der briti­schen Inseln.

West Loch­aber

Unbe­wohnte Wildnis am Ende der Welt
Die Halb­insel südlich der Straße von Fort William nach Mallaig ist durch Loch Linnhe und den Sound of Mull vom Rest Schott­lands sepa­riert. Zwei weitere kilome­ter­lange Lochs teilen die Land­masse in weitere Halb­in­seln auf, so dass das Gebiet nur schwer zugäng­lich ist. Entspre­chend dünn ist die Bevöl­ke­rung. Auf der Halb­insel Morvern, die immerhin 650 Quad­ratki­lometer umfasst, wohnen beispiels­weise weniger als 320 Menschen! Sehens­wür­digkeiten gibt es hier kaum, dafür schier endloses Gras­land, mal trocken, mal feucht, ab und an ein paar aufge­fors­tete Wälder, weite Blicke, tiefe Wolken; vor allem aber Stille und Einsamkeit, wie sie nur noch an den Rändern Europas zu finden sind. Wasser ist nie weit entfernt. Wander­wege gibt es eben­falls nur wenige. Dafür kann man nach Herzens­lust querfeldein laufen.

Jaco­bite-Train nach Mallaig

Mit der Dampflok durch eine grandiose Land­schaft
Die Zugfahrt mit dem Jaco­bite von Fort William nach Mallaig gehört zu den schönsten der Welt. Im Film „Harry Potter“ dient sie als Anreise zum Zauber­schloss. Eine Pause wird am Glen­finnan Monu­ment vor der grandiosen Kulisse des Loch Shiel gemacht. In Mallaig ist etwa 1:30 h Aufent­halt, die man gut zum Shopping, Essen oder Whisky-Studium benutzen kann.

Kinlochleven

Wild­nis­wande­rung im Nebeltal
Moos, Steine, Wind und sturmzerzauste Wälder: Ober­halb von Kinlochleven, einer Berg­arbeiter­sied­lung mit knapp 1000 Einwoh­nern, erstreckt sich ein wildes und einsames Hoch­mo­ortal, das sich für eine Rundwande­rung eignet. Die karge Heide­landschaft ermög­licht weite Blicke über das Loch Leven, die sich im Zwie­licht der Wolken verlieren.  Auf dem Rückweg geht man über einen ausge­setzten Grat zwischen zwei Bachtälern. (Hin und zurück: 9 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab 385 Meter)

Glencoe

Wandern über dem „Tal der Tränen“
Das „Tal der Tränen“ hat eine blutige Geschichte: 1691 begna­digte der engli­sche König Wilhelm III. alle High­land-Clans, die gegen ihn gekämpft hatten. Bedingung war allerdings, dass sie ihm die Treue schwören mussten. Wer sich weigerte, dem drohte die Todes­strafe. Nachdem der Clan MacDo­nald nur widerwillig zuge­stimmt hatte, ging sein Chef irrtüm­lich nach Inver­lochy und erreichte Inveraray erst nach Ablauf der Frist. Somit wur­de dem ganzen Clan die Begna­digung verwehrt. Die könig­li­chen Soldaten rich­teten das Massaker von Glencoe an, bei dem die Talbe­wohner ums Leben kamen. Heute beginnt dort einer der schönsten Wander­wege Schott­lands. (10 Kilometer, 6 Stunden, auf und ab: 1.070 Meter)

Enthalten im:
Scot­tish Heri­tage Pass (Glencoe Visitor Centre)

Von Fort William

Mietwagenabgabe

Von Fort William nach Edinburgh

202 km | 3:00 h

Mietwagenabgabe

Station: Edinburgh Flughafen (Desk at Airport)

Edinburgh

13 km | 25 Minuten
E

Edinburgh

Schottlands stolze Hauptstadt im Schatten der Burg

Die Haupt­stadt Schott­lands gehört zu den schönsten Städten der Welt. Von der maje­s­tä­ti­schen Burg aus hat man den besten Blick über die Stadt, die im Schatten der Festung heran­wuchs und nach blutigen Machtkämpfen und katastro­phalen Nieder­lagen gegen England mit einer Stadt­mauer (Flodden) geschützt wur­de.

Noch heute befindet sich hier die Altstadt, die mit ihren verwin­kelten Gassen, mittel­alter­li­chen Häus­er­zeilen und Hinter­höfen ein wahres Labyrinth darstellt. Im 18. Jahr­hun­dert wur­de die Neustadt um die Prin­cess Street ange­legt – ein Meister­werk des Städtebaus. Hier befinden sich zahlreiche Gale­rien und Museen, die der Kultur­haupt­stadt Schott­lands den Namen „Athen des Nordens“ einge­bracht haben. Die poli­ti­sche Geschichte der Stadt ist wech­selhaft und von der Rivalität mit England geprägt. Heute befindet sich hier wieder das schot­ti­sche Parla­ment.

Zu Gast in einem viktorianischen Privathaus

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Cambridge Street mit ihren vikto­ria­ni­schen Bürger­häusern ist heute eine der besten Adressen in Edinburgh.

Hier haben Hélène, ehemals Lehrerin, und Erlend, ein Jour­na­list mit trockenem briti­schem Humor, in ihrem neuen Zuhause zwei ganz besondere Gäste­zimmer kreiert. Sie liegen im Erdge­schoss und sind ganz auf den epochalen Stil des Hauses abge­stimmt. Vom vorderen Zimmer kann man Edinburgh Castle sehen, vom anderen blickt man in versteckte Gärten. Das Cand­le­light Breakfast ist vom Feinsten: Pommes Rimbaut und Mushroom Taleggio stehen auf der Karte und Haggis wird natür­lich auch ange­boten.

Edinburgh Castle

Festung auf dem erlo­schenen Vulkan
Hoch über Edinburgh thront die Festung auf dem Castle Rock, einem erlo­schenen Vulkan. Wahr­schein­lich stand an derselben Stelle schon im 7. Jahr­hun­dert eine Burg. 1093 wird die schot­ti­sche Königsburg zum ersten mal erwähnt – im Zusam­menhang mit einer der vielen Bela­ge­rungen und Zerstör­ungen durch die Engländer. Die berühm­teste Schloss­be­woh­nerin war Maria Stuart, ehe sie gefangen und enthauptet wur­de. Von der Espla­nade, dem Vorplatz der Burg, hat man den besten Blick über die Dächer der Altstadt. 

Enthalten im:
Historic Scot­land Explorer Pass
Scot­tish Heri­tage Pass

Dean Village

Roman­ti­sches Mühl­en­dorf bei Edinburgh
Das kleine Dorf in einer tief einge­schnit­tenen Schlucht war die Kornkammer von Edinburgh. Nicht weniger als elf Getrei­demühlen waren zu den besten Zeiten im 19. Jahr­hun­dert in Betrieb. Die nötige Antrieb­s­en­ergie lieferte der Fluss Water of Leith, der hier ein großes Gefälle hatte. Im Jahr 1833 baute man eine spekta­kuläre Brücke über das Tal, dann aber begann der Niedergang. Elek­tri­sche und dampf­be­triebene Mühlen lösten die Wassermühlen ab. In Dean zogen Armut und Arbeits­lo­sigkeit ein. In den 1970ger Jahren entdeckten Städter aus Edinburgh den billigen Wohnraum in der beschau­li­chen Umge­bung. Heute ist Dean ein ange­sagter Vorort der schot­ti­schen Haupt­stadt.

Royal Mile of Edinburgh

Herz der Altstadt zwischen High Street und Cast­le­hill
Zwischen dem Canongate, der High Street und dem Cast­le­hill liegt das Herz der Altstadt, die Royal Mile. Sie hat mit 1,8 Kilome­tern tatsäch­lich die Länge einer (schot­ti­schen) Meile. Hier stehen die High­land Tolbooth Church, die heute eine Mehr­zweckhalle ist, die St. Giles Cathedral, das People’s Story Museum, das Museum of Edinburgh und das John Knox-Haus sowie das schot­ti­sche Parla­ment. Quer zur Royal Mile verlaufen im Fischgrä­t­enmuster kleine, steile Gassen, die closes, courts oder auch wynds genannt werden. In der Altstadt befinden sich außerdem mehrere große Markt­plätze.

Water of Leith Walkway

Beschau­liche Ufer­pro­me­nade durch Edinburgh
Das Flüs­schen Water of Leith fließt durch ein Tal quer durch Edinburgh und mündet nord­öst­lich bei Leith in die Nordsee. An seinem Ufer ist ein Wanderweg einge­richtet, der an der Schule von Balerno beginnt und teilweise über stillgelegte Gleise führt. Obwohl man mitten durch die City wandert, muss man kaum über Teer gehen und kommt trotzdem an bedeu­tenden Sehens­wür­digkeiten, etwa der Scot­tish National Gallery of Modern Art oder der Dean Gallery, vorbei. Der Weg endet an der Mündung des Fluses in Leith, (nur hin: 20 Kilometer, 5 Stunden, auf: 60 Meter, ab: 210 Meter)

Edinburgh

Edinburgh

14 km | 23 Minuten
11 Tage
ab 1.449,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Umfulana Klimaspende

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Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Mai–Oktober

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Leslie Jalowiecki

Tel.: +49 (0)2268 92298-67

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Buchungsablauf
1. Reisewünsche
Fordern Sie Ihren persönlichen Entwurf an. Nennen Sie uns Ihre Interessen, Reisewünsche, Reisezeit, Budget.

2. Beratung & Entwurf
Reiseerfahrene Mitarbeiter beraten Sie fachkundig und erstellen Ihnen einen persönlichen Entwurf. Dieser ist noch nach Ihren Wünschen veränderbar.

3. Buchung
Bei Buchungswunsch füllen Sie einfach unser Formular aus. Anschließend buchen wir alle Leistungen für Sie.

4. Zahlung & Unterlagen
Sie erhalten die schriftliche Bestätigung mit Reiseplan. Nach Eingang der An- und Restzahlung schicken wir Ihnen die Reiseunterlagen per Post.

5. Reise
Wir wünschen eine entspannte und interessante Reise. Genießen Sie Ihren Urlaub!

6. Reiseeindruck
Nach der Reise freuen wir uns über Ihre Rückmeldung. So können wir unser Produkt ständig verbessern.
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