Cornwall: Englands subtropische Grafschaft - Großbritannien
Cornwall: subtropische Landschaft

Cornwall

Englands subtropische Grafschaft

Die Reise führt in den äußersten Südwesten: nach Devon und Cornwall. Die Strecken zwischen Ärmelkanal und Bristol Channel sind alle kurz, so dass die Reise besonders erholsam ist. Abschluss ist die hübsche Kleinstadt Bath.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Bristol nach Mitchell

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Enter­prise
Fahrzeug: Ford Focus o.ä. (CDMR)
Station: Bristol Flughafen (Shuttle Service)

Von Bristol nach Mitchell

239 km | 3:00 h

Wessex

Histo­ri­sches König­reich in Süden­g­land
Im Gegen­satz zu Sussex exis­tiert Wessex (von: West-Sachsen) heute nicht mehr als Graf­schaft. Dafür war es vom 6. bis zum 10. Jahr­hun­dert eines der sechs König­reiche, aus denen England hervor­gegangen ist. Es umfasste den Süden und Südwesten von Devon bis Cornwall. Eine wich­tige Sied­lung war Winchester, das unter Alfred dem Großen 871 zur Haupt­stadt wur­de. Seit über 900 Jahren gibt es keinen Earl of Wessex mehr. Dennoch gibt es im südlich-zentralen England Bestre­bungen, eine regio­nale, kulturelle und poli­ti­sche Iden­tität in Wessex zu formen.

Somerset

Apfelwein, Natio­nalparks und eine lange Küste
Die Graf­schaft im Südwesten von England wird im Norden vom Bristol Channel begrenzt. Abge­sehen von der herausra­genden Stadt Bath wirkt die Gegend länd­lich und idyllisch. Somerset ist wie die Normandie in Frank­reich vor allem für seine Apfel-Plan­tagen und den Cider bekannt. Zu den At­trak­tionen gehören die Küsten­orte und der Exmoor-Natio­nal­park. Die Gärten und Parks der Region sind in das Euro­pean Garden Heri­tage Network einge­bunden. Viele histo­ri­sche Gebäude sind mit dem charak­te­ris­ti­schen honig­gelben Bath Stone gebaut oder verkleidet.

Devon

Sanfte Hügel zwischen zwei Küsten
Die Graf­schaft im Südwesten ist eine der größten Englands und die einzige mit zwei voll­ständig getrennten Küstenli­nien. Beide gehören zur Heri­tage Coast. Der Nordküste ist vom Exmoor National Park geschützt, während der Dart­moor National Park rund um eine male­ri­sche Moor­landschaft im Süden einge­richtet ist. Das Binnen­land ist länd­lich geprägt und nur wenig besiedelt. Aus dem Großraum London kommen viele Urlauber zur Naher­ho­lung. Bekannt ist Devon wegen der charak­te­ris­ti­schen „Old-Red“-Sand­steine und der weißen Kalk­ab­la­ge­rungen. Sie haben sich vor ca. 400 Millionen Jahren gebildet. Nach ihnen hat man im 19. Jahr­hun­dert das ganze erdge­schicht­liche Zeit­alter, in dem sie entstanden sind, „Devon“ genannt.

Pentire Point bei Polzeath

Spaziergang bei Sonnen­un­ter­gang
Pentire Point liegt an der Spitze einer kleinen Halb­insel nörd­lich von Polzeath in Cornwall. Die kleine, aber herr­liche Rundwande­rung ist eine ideale Abend­tour kurz bevor die Sonne im Meer versinkt. (hin und zurück: 9 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab: 140 Meter)
A

Cornwall

Raue Küste, malerische Strände und subtropische Gärten

Die südwest­lichste Graf­schaft Englands ist durch den Atlan­ti­schen Ozean, den Ärmel­kanal und die Kelti­sche See von drei Seiten mit Wasser umgeben.

Raue, steile Felsen wech­seln sich mit langen Stränden und male­ri­schen Buchten ab. Das Klima ist maritim und im Winter aufgrund des Golf­stroms besonders mild, so dass auch medi­ter­rane und subtro­pi­sche Pflanzen gedeihen. Davon profi­tieren die Gärten und Parks rund um die ehema­ligen Adels­sitze. Sie sind zum Teil mehrere hundert Jahre alt und gehören zu den schönsten in England. Seitdem das ZDF sonntag­abends regelmäßig Verfil­mungen von Rosa­munde Pilchers Romanen zeigt, ist Cornwall für viele Deut­sche zum Sehn­suchtsort geworden.

In einem Gasthaus in Mitchell

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Im male­ri­schen Dorf Mitchell im Herzen von Cornwall liegt das Gast­haus aus dem 16. Jahr­hun­dert mit Gäst­ezimmern, einem Restau­rant und einem Pub.

Die Zimmer, die in sepa­raten, umge­bauten Scheunen und Stal­lungen unter­ge­bracht sind, erreicht man durch einen original erhal­tenen steinernen Torbogen, der auf einen für Cornwall typi­schen Innenhof führt. Jedes der Zimmer ist individuell und stil­voll einge­richtet und trägt den Namen seiner ursprüng­l­i­chen Verwendung – so gibt es das Hen House oder den Boat Room. Früh­stück wird im hellen Winter­garten serviert; für das Abend­essen empfiehlt sich das hotel­ei­gene Restau­rant, in dem viele regio­nale Speziali­täten ange­boten werden.

Newquay

Badeort am Rand einer Steil­küste
Auf kornisch heißt die Stadt an der Nordküste der Graf­schaft Cornwall Tewynn Pleu­stri. Im 15. Jahr­hun­dert war Newquay noch ein Fischerdorf, entwi­ckelte sich aber schnell, als sich eine Sardi­nen­indu­s­trie ansiedelte, die im 18. Jahr­hun­dert große Mengen Sardi­nien nach Italien expor­tierte. Mit dem Ausbau des Eisen­bahn­netzes, und angelockt von den schönen Sand­stränden bei Newquay und von den Wellen des Atlantik, setzte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts schließ­lich der Strom der Sommer­ur­lauber ein. Der Ort liegt am Rande der Steil­küste, und seine insge­samt elf Sand­strände haben zusammen eine Länge von mehr als 10 km. Das Klima ist ausge­g­li­chen; im Trenance Tal gibt es sogar tropi­sche Vege­ta­tion. Der kleine Hafen wird nur noch von lokalen Fischern und von Vergnügungs­dampfern benutzt.

Lost Gardens of Heligan

Schluchtgarten mit mythi­schen Skulpturen
Der bekann­teste Garten von Cornwall besteht aus einem Schluchtgarten und einem engli­schen Landschafts­park mit einem ­Nutz- und einem Ziergarten. Besonders attraktiv sind der D­schungel in der Schlucht, wo Bambus, Gunneras, Agaven und Baumfarne wachsen sowie „The Lost Valley“  mit Eichen, Buchen und Kasta­nien. Im Garten leben zudem sel­tene Wild­tiere. Die überwach­senen Erdskulpturen nehmen Bezug auf die Mytho­logie Cornwalls.

Eden Project

Bota­ni­scher Garten mit tropi­schen Pflanzen.
Der bota­ni­sche Garten nörd­lich von St. Austell ist einer der bedeu­ten­dsten seiner Art und zählt inzwi­schen tausende Besu­cher. Auf 50 Hektar Land in einer stillgelegten Kaolingrube wachsen 100.000 Pflanzen aus 5.000 verschiedenen Arten. Besonderer Wert wird dabei auf bedrohte Arten­ gelegt, um die gene­ti­sche Viel­falt von Wild- und ­Nutzpflanzen zu erhalten. Die Gewächs­häuser mit einer Sechs­eckkon­struk­tion sind derzeit die größten der Welt und beherbergen tropi­sche und medi­ter­rane Pflanzen.

Zum Dodman Point

Wande­rung auf dem South West Coast Path
Die Halb­insel südlich von Meva­gissey (ursprüng­lich St. Meva and St. Issey) eignet sich besonders, um ein Stück auf dem South West Coast Path zu gehen. Höhe­punkt ist der Dodman Point, der zu drei Seiten von Wasser umschlossen ist. (hin und zurück: 17.2 Kilometer, 4:30 Stunden, auf und ab 350 Meter)

Von Mitchell nach Helston

45 km | 46 Minuten
B

Land's End

Subtropische Parks, feine Sandstrände

Bizarre Natur­schön­heiten, subtro­pi­sche Parks und Gärten, Felsklippen und feine Sand­strände kennzeichnen den äußersten Südwesten Englands.

In dieser warmen, vom Golf­strom begüns­tigten Region soll im 5. Jahr­hun­dert der legendäre König Artus gelebt haben. Der breto­ni­sche Fürst hat sich den marodierenden angel­säch­si­schen Warlords entgegen­ge­stellt und sie vernich­tend geschlagen. Die Bewohner der Halb­insel Cornwall, die jahrhunder­te­lang vom Schmuggel gelebt haben, sind stolz auf ihre breto­ni­sche Abstam­mung. Das Cornish, eine dem Breto­ni­schen verwandte Sprache, ist allerdings vor 200 Jahren ausge­s­torben. Auf einer Rundfahrt kann man roman­ti­sche Fischer­städt­chen besu­chen. Unter­wegs kommt man an Mount St. Michels, einem Klosterberg im Meer, vorbei. Schließ­lich gelangt man zum Land's End, wo England mit einem schroffen, 60 Meter aus dem Atlantik herausra­genden Granitfelsen endet.

Zu Gast in einem Cottage bei Carminowe

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Cottage aus dem 18. Jahr­hun­dert liegt inmitten eines südeng­li­schen Gartens im Tal von Carmi­nowe, einge­bettet in das Landschafts­schutzgebiet Cornish Oak Wood­land.

Die Bilder­buchküste Cornwalls ist etwa eine Meile entfernt, sodass man sie gut in Tages­ausflügen erkunden kann. Die in hellen Farben gestal­teten Zimmer im Landhaus­stil liegen mit Blick zum gepflegten Garten. Marion und Peter sind freund­liche Gastgeber, die ihren Gästen gerne ­Tipps für Ausflüge geben oder sie durch den Garten führen, der schon in Fachzeitschriften Erwäh­nung fand und neben ca. 120 Rosen­arten auch Obstbäume und Gemüsebeete beheimatet.

Helston Railway

Histo­ri­sche Dampflok am Land's End
Als Ende des 19. Jahrhunderts Land's End zu einem begehrten Urlaubs­ziel für reiche Londoner wur­de, schloss man Helston an das Eisen­bahn­netz an. Mitte der 1960iger Jahre wur­de die Bahn wieder stillgelegt und durch Busver­kehr ersetzt. Erst 2002 wur­de die Helston Railway Preserva­tion Society gegründet, die auf einem Teil­ab­schnitt der Strecke einen Muse­ums­be­trieb aufge­baut hat. Die histo­ri­sche Dampflok startet vom Bahnhof Prospid­nick.

Glendurgan Garden

Subtro­pi­scher Garten an der Mündung des Helford River
Der subtro­pi­sche Garten liegt in einer Schlucht an der Mündung des Helford River. Durch die Schlucht fließt ein Bach, der kurz vor dem Strand einen Teich speist. Entlang der Schluchtwände ziehen sich die Park­wege zwischen der üppig wuchernden Vege­ta­tion. Im Mai und Juni leuchtet Glendurgan in allen Farben der Rhododend­ren­blüte. Charak­te­ris­tisch für den ­Park ist der Irrgarten aus Lorbeer­he­cken aus dem Jahr 1833 in der Mitte des Gartens. Wer noch mehr subtro­pi­sche Pflanzen ansehen möchte, kann den benach­barten Trebah Garden anschauen.

Enthalten im:
National Trust Touring Pass

St. Michael's Mount

Gezei­ten­insel mit Kloster und Garten
Auf einer Gezei­ten­insel an der Südwest­spitze Englands liegt eine Klos­ter­anlage, die mit einer Fähre und bei Ebbe auch über einen schmalen Damm zu errei­chen ist. Das Ensemble ähnelt dem Mont Saint-Michel im Norden Frank­reichs, ist allerdings weniger bekannt. Die Kapelle auf dem Berg stammt aus dem 15. Jahr­hun­dert. Heute ist sie in Privat­be­sitz, kann aber besich­tigt werden. Neben dem Kloster gibt es einen subtro­pi­schen Garten. Im Hafen aus dem Spät­mit­tel­alter legen noch heute die Fähren an. 

Enthalten im:
National Trust Touring Pass

Von Helston nach Lustl­eigh

173 km | 3:00 h

Um einen Eindruck von der Schönheit Cornwalls zu bekommen, sollte man die kurze Etappe auf den ganz kleinen Straßen zurücklegen, die meist von Trockenmauern oder Hecken gesäumt und oft einspurig sind.

Welche Route auch immer man fährt, man wird dabei verschlafene Dörfer, alte Kirchen und idylli­sche Flecken entde­cken.

Greenway House

Agatha Chri­sties Sommer­haus
Greenway House sei zu schön, um ihr zu gehören, schrieb Agatha Christie. Sie kaufte die Villa in Devon am River Dart dennoch und machte sie zum Tatort vieler Krimis. Das Anwesen liegt weitab von den Verkehrs­strömen und ist für Auto­fahrer wegen des beschränkten Park­platz­ange­bots nur nach Voran­meldung zu besich­tigen. Da Agatha Christie und ihr Mann, der von Beruf Aegyp­to­loge war, mani­sche Sammler waren, ist das Haus eine Fundgrube für Bücher, Porzellan und Tafelsilber bis hin zu Möbeln verschiedenster Prove­nienz. Im großen Garten befindet sich ein Bootshaus und von dort hat man einen herr­li­chen Blick über den River Dart.

Enthalten im:
National Trust Touring Pass
C

Dartmoor

Nebliger Nationalpark mit gespenstischem Charakter

Bekannt geworden ist der geschicht­s­träch­tige Land­strich im Südwesten Englands durch den „Hound of the Baskervilles“, eine Spukge­schichte, die nicht zufällig in dieser einsamen Land­schaft spielt.

Hoch­moor, sanfte Hügel und Granitfelsen wirken bei Sonnen­schein zwar lieb­lich. Fällt aber der Nebel ein, gewinnt alles einen düsteren, ja gespens­ti­schen Charakter. Dazu tragen auch die Zeug­nisse mensch­li­cher Vergan­gen­heit bei: verlas­sene Berg­werke, Menhire aus präh­is­to­ri­scher Zeit oder eine rätselhafte Gräber­straße mit über 70 Steinen. 1949 wur­de das könig­liche Jagd­revier zu einem Natio­nal­park erklärt, durch den zahl­lose herr­liche Wander­wege führen.

Zu Gast in einem Landhaus in Dartmoor

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Sobald man das B&B in einem georgia­ni­schen Landhaus im Dart­moor Natio­nal­park betritt, spürt man die Gastfreundschaft von Janet und Martin, den Besitzern, und fühlt sich will­kommen.

Die fünf Gäste­zimmer sind geschmackvoll mit antiken Möbeln einge­richtet und blicken auf die weite grüne Land­schaft entlang des Wray Brooks. Morgens kann man sich bei einem full Devon Breakfast mit vielen regio­nalen Produkten und Obst aus dem Garten für den Tag stärken, und diesen abends in der haus­ei­genen Bar ausklingen lassen. Dart­moor, die Küste, viele Gärten und Sehens­wür­digkeiten des National Trusts sind gut zu errei­chen.

Jurassic Coast

„Area of Oustanding Natural Beauty“
Die „Jura-Küste“ am südeng­li­schen Ärmel­kanal ist ein 150 Kilometer langer Küsten­streifen, der von der UNESCO zum Welt­natur­erbe erklärt wur­de und als Area of Oustanding Natural Beauty gilt. Auf dem South West Coast Path kann man kilome­ter­lang an der Küste wandern. Anzie­hungs­punkte auf diesem Weg sind der Fossil­wald bei Lulworth Cove und die Felsbrücke Durdle Door. In den kleinen Städten und Dörfern gibt es Museen und Besu­cher­zentren.

Canont­eign Falls

Märc­henhaft schönes Ensemble in Dart­moor
Der Wasserfall gehört zu den höchsten Englands und stürzt über mehrere Felsen fast 60 Meter in einen Waldsee. Das märc­henhafte Ensemble liegt im Dart­moor National Park, wo es eine der größten Attrak­tionen des Natio­nalparks dar­stellt. Mehrere Wander­wege führen um die Fälle herum; am einfachsten ist der Grandad's Way, der nur 20 Minuten dauert und einen guten Über­blick über die natür­li­chen Lebens­räume im Moor gibt.

Wide­combe in the Moor

Künst­lerdorf im Herzen von Dart­moor
Das Dorf im Herzen des Dart­moor National Parks liegt in den sanften Hügeln von Devon, umgeben von einsamen Cottages und Moor­landfarmen. Dahinter erst erstreckt sich das Innere des Moors. Jähr­lich findet die Wide­combe Fair statt, ein Jahr­markt, der in England-weit bekannt ist. Die goti­sche Kirche aus dem 14. Jahr­hun­dert wirkt zu groß für den Ort und wird auch „Kathedrale des Moores“ genannt. Als im Oktober 1638 während der Mees ein gewal­tiger Blitz ins Kirchen­dach einschlug und einen Beter erschlug, wur­de dies als Werk des Teufels gedeutet, der aus dem Moor gekommen war und die Sünder mitgenommen hatte.

Von Lustl­eigh nach Bath

191 km | 2:30 h
Bevor man die moderne Hafen­stadt Bristol passiert, kommt man an zwei berühmten Bade­orten vorbei: Clevedon und Weston, das einen über drei Kilometer langen Bade­strand hat.
D

Bath

Mondänes Bad mit heißen Quellen

Das einzige Mine­r­albad mit heißen Quellen in England ist zugleich eine der schönsten Städte des Landes. Bereits die Römer nutzten die Quellen als Bade­zen­trum, wovon einige Tempel­ruinen zeugen.

Erst im 18. Jahr­hun­dert kam der Ort zu neuer Blüte. Seit 1738 wurden elegante Häuser gebaut, von denen heute über 500 unter Denkmal­schutz stehen. 1998 hat die UNESCO die ganze Stadt in die Liste des Welt­kultur­erbe aufge­nommen.

Zu Gast in einer georgianischen Residenz in Bath

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Handbe­druckte Tapeten und antike Möbel sind ein paar der Merkmale, die die glanzvolle Residenz aus der Zeit von King George auszeichnet.

Auf einem großen Hügel gelegen, blickt sie über den Sydney Park. Das Inte­rieur spiegelt die Epoche des frühen 19. Jahrhunderts so gut wider, dass die BBC in den Räumen die Verfil­mung eines Romans der engli­schen Schrift­stel­lerin Jane Austen gedreht hat. Neben den stil­voll und individuell einge­rich­teten Zimmern steht den Gästen ein Salon im ersten Stock mit Aussicht auf den Park zur Verfügung. Das reichhal­tige Früh­stück – Full English oder Conti­nental – wird im Winter­garten, in der gemüt­li­chen Küche oder bei schönem Wetter auch im Garten serviert. In die Innen­stadt mit Cafés, Restau­rants und Geschäften sowie zahlrei­chen Sehens­wür­digkeiten läuft man ca. zehn Minuten.

Cots­wolds

Schafweiden und idylli­sche Städt­chen im Herzen Englands
Buchenwälder über­ziehen sanfte Hügel, ungezählte Schafe weiden auf saftigen Wiesen, dazwi­schen liegen male­ri­sche Dörfer und geschicht­s­träch­tige Klein­städte: Zu Recht werden die Cots­wolds als Area of Outstanding Natural Beauty bezeichnet. Im Norden begrenzt der River Avon die Cots­wold Hills, im Osten reichen sie bis Oxford. Schafe haben die Gegend reich gemacht. So nennt man die Kirchen der Region auch Wool Churches, weil sie mit dem Geld gebaut wurden, das im Wollhandel verdient wur­de. Die Gegend ist wohlha­bend geblieben, da viele vermögende Londoner hier einen zweiten Wohn­sitz haben oder sich zur Ruhe setzen. Sehens­werte Orte sind Broadway, Burford, Chedworth, Chipping Norton, Moreton-in-Marsh, Pains­wick und Stow-on-the-Wold.

Bristol

Pest und Sklavenhandel in bedeu­tender Hafen­stadt
Die mit 450.000 Einwoh­nern sechstgrößte Stadt Englands liegt an der Mündung des River Avon in den Bristol Channel. Im Mittel­alter war sie nach York und London die drittgrößte Stadt des Landes, versank dann aber wegen einer langen Pestepidemie in Agonie. Die Wende brachten die engli­schen Kolo­nien in Amerika und der Sklavenhandel. Man schätzt, dass über eine Million Sklaven über Bristol nach Amerika verschleppt wurden. Ab 1760 geriet die Hafen­stadt ins Hinter­treffen gegenüber Liver­pool. Im Zweiten Welt­krieg wur­de die histo­ri­sche Altstadt von deut­schen Bombern voll­ständig zerstört. Auf den Trümmern wur­de ein Park ange­legt, in dem bis heute zwei ausgebombte Kirchen als Mahnmal stehen.

Römi­sche Bäder von Bath

Archäo­logi­scher Schatz von euro­päi­scher Bedeu­tung
Als Naturphänomen einzig­artig in England, wurden die heißen Quellen bereits von den Kelten verehrt. Als die Römer 43 nach Christus die briti­sche Insel eroberten, bauten sie die Quelle zu einer komplexen Anlage mit Fußbo­den­heizung und Wasser­lei­tungen aus. Als die Römer die Insel verließen, versank die impo­sante Bade­anlage im Schlamm. Erst im 19. Jahr­hun­dert wur­de die Anlage wieder­ent­deckt und teilweise restau­riert. Heute zählt sie zu den wertvollsten archäo­logi­schen Schätzen in Europa. In der Ausstel­lung können Modell­bauten sowie Alltagsge­gen­stände der Römer und Kelten betrachtet werden, die dort bei Ausgra­bungen gefunden wurden. Kostümierte Schau­spieler beantworten Besu­cherfragen. Im eleganten Pump Room Restau­rant kann man das Heil­wasser der Quelle aus einem Wasser­speier kosten. Zum Baden geht man in das benach­barte, hoch­moderne Thermae Bath Spa, das 2005 als neue Attrak­tion eröffnet wur­de und neben Thermalbädern auch Well­ness- und Beautybereiche anbietet.

Von Bath nach Bristol

Mietwagenabgabe

Von Bath nach Bristol

32 km | 43 Minuten

Mietwagenabgabe

Station: Bristol Flughafen (Shuttle Service)

10 Tage
ab 1.199,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

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Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: März–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
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Leslie Jalowiecki

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