Englands Südwesten für Eilige: Eine Reise in zehn Tagen - Großbritannien
Old Harry Rocks: Kreidesäulen an der Jurassic Coast

Englands Südwesten für Eilige

Eine Reise in zehn Tagen

Kreideklippen und Sandstrände, anmutige Parks und neblige Moore. Die Reise fasst die wichtigsten Eindrücke aus Englands Südwesten zusammen.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von London nach Bradle

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Enter­prise
Fahrzeug: Ford Focus o.ä. (CDMR)
Station: London-Heathrow Flughafen (Shuttle Service)

Von London nach Bradle

173 km | 2:30 h

Windsor Castle

Domizil der Queen

Das größte Schloss der Welt ist zugleich das älteste durch­gängig bewohnte. Die Ursprünge von Schloss Windsor liegen in der Zeit Wilhelms des Erobe­rers. Zusammen mit dem Buckingham Palace und dem Holyrood Palace in Edinburgh ist es eine der offi­zi­ellen Haupt­residenzen der Queen. Unter­halb des „engli­schen Versailles“ fließt die Themse auf ihrem Weg nach Osten zur Haupt­stadt London. 
Seit ihrem 80. Geburtstag wohnt die Königin ständig in Windsor und hält sich seither nur noch zu Arbeits­zwe­cken im Buckingham Palace auf. Ihre Anwe­sen­heit erkennt man an der könig­li­chen Wappen­standarte auf dem Round Tower, während in ihrer Abwe­sen­heit dort der Union Jack weht. Das Schloss ist täglich für Besich­tigungen geöffnet (März bis Oktober von 9:45 – 17:45 Uhr).

Bombay Saphire Gin Distil­lery

Gin Destil­lerie in post­modernem Glashaus

Auf der alten Laver­s­toke Mühle am River Test befindet sich heute eine hoch­moderne Gin Destil­lerie in einem post­modernen Glashaus. Wer sich für histo­ri­sche Gebäude und moderne Architektur inter­es­siert, findet hier eine großar­tige Synthese und kann die Besich­tigung mit Gin-Tasting und einer span­nenden Ausstel­lung zum Thema Gin verbinden.

Winchester

Ehema­lige Haupt­stadt Englands

Heute ist das 40.000-Einwohner-Städt­chen nur noch Verwal­tungs­sitz der Graf­schaft Hamp­shire. Im 10. und frühen 11. Jahr­hun­dert war Winchester die Haupt­stadt Englands. Von seiner früheren Bedeu­tung zeugt vor allem die Kathedrale. Sie ist die zweitlängste in Europa. Mit ihrem Bau wur­de 1079 begonnen. Auf einzig­ar­tige Weise mischen sich in ihr Architektur­stile vom 11. bis zum 16. Jahr­hun­dert. Im Winchester Castle aus dem 12. Jahr­hun­dert steht heute der Runde Tisch, der König Artus gehört haben soll, was jedoch unmög­lich ist, da er dafür mindes­tens 600 Jahre zu jung ist. Seiner Berühmt­heit tun solch schöne Argu­mente aber keinen Abbruch. Scharen von Touristen wollen ihn sehen.

Fritham Plain

Unter­wegs auf Heiden, in Bachniede­rungen und unter alten Baum­be­ständen

Im Nordwesten des Natio­nalparks New Forest bede­cken weit­läufige Heiden die sanften Hügel, die von Bachniede­rungen und kleineren Wäldern unter­bro­chen werden. Sie gehen auf das 18. Jahr­hun­dert zurück und heißen bis heute »Inclo­sures«, weil sie gegen Wildver­biss eingezäunt wurden. Ursprüng­lich wurden die Wälder ange­pflanzt, um Holz für Kriegs­schiffe zu gewinnen, doch bevor die Bäume schlag­reif wurden, stellte der Schiffsbau auf Stahl um. Ein Glück, denn so kann man bis heute eine abwechs­lungs­reiche Kultur­landschaft genießen. (hin und zurück: 17 Kilometer, 4:30 Stunden, auf und ab 139 Meter)

Brockenhurst

Durch das größte Waldgebiet Süden­g­lands

Der New Forest ist tatsäch­lich ein alter Wald, das bereits William the Conqueror zu könig­li­chen Jagdgebiet erhob. Der Wanderweg führt durch alte Eichenwälder, sonn­endurch­flu­tete Birkenhaine, aber auch die ein oder andere Nadel­holz­auffor­s­tung. Zwischen­druch kommt man durch Moore und an Quellsümpfen vorbei. Man folgt Wild­bächen und kann sich auf Lich­tungen oder Heide­flächen sonnen. (hin und zurück: 20,3 Kilometer, 5 Stunden, auf und ab: 119 Meter)

A

Jurassic Coast

„Area of Oustanding Natural Beauty“

Die „Jura-Küste“ am südeng­li­schen Ärmel­kanal ist ein 150 Kilometer langer Küsten­streifen, der von der UNESCO zum Welt­natur­erbe erklärt wur­de und als Area of Oustanding Natural Beauty gilt.

Auf dem South West Coast Path kann man kilome­ter­lang an der Küste wandern. Anzie­hungs­punkte auf diesem Weg sind der Fossil­wald bei Lulworth Cove und die Felsbrücke Durdle Door. In den kleinen Städten und Dörfern gibt es Museen und Besu­cher­zentren.

Zu Gast auf einem Landsitz in Dorset

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Bed and Breakfast in einem alten Land­sitz aus dem Jahr 1862 liegt in einem ruhigen Tal wenige Kilometer west­lich von Corfe Castle und bietet atembe­rau­bende Blicke über die weite Land­schaft der Purbeck Hills.

Die drei Zimmer des Hauses sind in einem Landhaus­stil einge­richtet und die Liebe zum Detail von Gastgeberin Gillian macht sich in den zahlrei­chen stim­migen Wohnaccessoires bemerkbar. Auch im übrigen Teil des Hauses sorgen wohl­durch­dachte Aufmerk­samkeiten – wie z. B. der Kühlschrank für die Gäste, in dem immer frische Milch bereit­steht oder das gut gefüllte Bücher­regal – und nicht zuletzt das reichhal­tige Früh­stück für einen rundum ange­nehmen Aufent­halt. Die nähere Umge­bung lädt zu Spaziergängen ein.

Bour­nemouth

Badeort mit mildem Klima

Der Badeort an der Bucht von Poole ist wegen seiner schönen Lage, seines milden Klimas und seiner langen, sauberen Strände eines der belieb­testen Reise­ziele Großbri­tan­niens. Bour­nemouth gilt als der wärmste und sonnigste Ort in England und bietet dement­spre­chend ein reiches Angebot an Freizei­t­ak­tivi­täten. Nach einer Umfrage aus dem Jahre 2007 sind die Bewohner des Ortes die zufriedensten auf der ganzen Insel. Das Handels- und Wirt­schafts­zentrum Süden­g­lands ist auch ideal gelegen für Ausflüge nach Dorset und Hamp­shire. Die Jura­küste östlich von Bour­nemouth ist ein 150 km langes Natur­pa­ra­dies und Welt­kultur­erbe.

Corfe Castle

Burg der Kronjuwelen auf der Insel Purbeck

Die Burg­ruine über dem Dorf Corfe liegt in den Hügeln der Isle of Purbeck, einer Halb­insel sieben Kilometer südöst­lich von Wareham. Nach der Ermordung Edwards des Märty­rers im Jahr 978 in Corfe wur­de der Ort regelmäßig von Wikingern geplündert. Als Antwort darauf bauten die Normannen um 1090 die Burg, in der eine Zeit­lang die Kronjuwelen aufbe­wahrt wurden. Zerstört wur­de Corfe Castle erst 1646 im engli­schen Bürger­krieg. Ein Besuch lohnt sich auch für Fotografen – wegen der Bilder­buch­landschaft rings umher.

Enthalten im:
National Trust Touring Pass

Bour­nemouth's Parks & Gardens

Auf dem Tree Trail durch die vikto­ria­ni­sche Garten­pracht

Etwa 700 Hektar Park­landschaft hat die Stadt Bour­nemouth zu bieten. Die schönsten – die Lower Gardens, die Central Gardens und die Upper Gardens werden durch den Tree Trail zusam­menge­fasst. Man beginnt am Meer und spaziert nach­ein­ander durch die drei Parks, die unter Queen Victoria ange­legt wurden und heute unter Denkmal­schutz stehen.

Von Bradle nach Scorriton

160 km | 2:30 h

Cerne Abbas

Rätselhaftes, riesiges Scharrbild

Die altehrwür­digen Ruinen einer Abtei, Kopf­steinpflas­ter­straßen, die von den idylli­schen Cottages gesäumt werden und ein Riese machen den Ort in Dorset zu einem lohnenden Ausflugs­ziel. Der Riese ist 55 Meter groß und hält eine lange Keule in der rechten Hand. Sein Phallus allein ist über 7 Meter lang. Mit 60 Zentimeter dicken Linien ist das Bild in den Kalkboden gegr­aben. Bis heute gibt das Scharrbild den Archäo­logen Rätsel auf. Waren es die Kelten, die den Donn­ergott Dagda gezeichnet haben, oder die Römer, die Herkules darge­stellt haben?

Forde Abbey

Beliebte Filmkulisse

Die ehema­lige Zister­zi­en­ser­abtei am Ufer des Flusses Axe wur­de 1141 gegründet und blühte rasch auf, auch weil bereits der dritte Abt Erzbischof von Canter­bury wur­de. Nach der engli­schen Reforma­tion unter Heinrich dem VIII. wur­de das Kloster aufge­löst und zu einem Spott­preis verkauft. Die Abtei diente 100 Jahre als Steinbruch. Was davon übrig blieb, wur­de 1650 zu einem Wohn­an­wesen umge­baut, das den Namen Forde Gardens erhielt. Heute exis­tiert vom ursprüng­l­i­chen Kloster nur noch das Refek­to­rium und der Schlaf­saal; der Rest stammt aus dem 19. Jahr­hun­dert. Die Anlage mit Garten, die oft als Filmkulisse gebraucht wird, lohnt einen Besuch.

Branscombe Village

Histo­ri­sches Dorf an der Küste von Devon

Das histo­ri­sche Dorf an der Küste der Graf­schaft Devon hat nur wenig mehr als 500 Einwohner, die heute eher vom Tourismus als von der Fischerei leben. Branscombe Villa­ge liegt lang­ge­streckt in einem Tal, das sich zur Küste hin öffnet. Dort befindet sich ein kieselb­e­deckter Bade­strand. In östli­cher und west­li­cher Rich­tung erheben sich die steilen Klippen der Jurrasic Coast. Der West Coast Path ­lädt zu ausge­dehnten Wande­rungen ein.

Enthalten im:
National Trust Touring Pass

B

Dartmoor

Nebliger Nationalpark mit gespenstischem Charakter

Bekannt geworden ist der geschicht­s­träch­tige Land­strich im Südwesten Englands durch den „Hound of the Baskervilles“, eine Spukge­schichte, die nicht zufällig in dieser einsamen Land­schaft spielt.

Hoch­moor, sanfte Hügel und Granitfelsen wirken bei Sonnen­schein zwar lieb­lich. Fällt aber der Nebel ein, gewinnt alles einen düsteren, ja gespens­ti­schen Charakter. Dazu tragen auch die Zeug­nisse mensch­li­cher Vergan­gen­heit bei: verlas­sene Berg­werke, Menhire aus präh­is­to­ri­scher Zeit oder eine rätselhafte Gräber­straße mit über 70 Steinen. 1949 wur­de das könig­liche Jagd­revier zu einem Natio­nal­park erklärt, durch den zahl­lose herr­liche Wander­wege führen.

Zu Gast in einem B&B in Scorriton

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das B&B liegt inmitten von Wiesen, Weide­land und Wildgärten etwas außer­halb von Scorriton im Dart­moor Natio­nal­park.

Debbie und Michael haben hier eine Wohlfühloase geschaffen und zeigen ihren Gästen schon bei der Begrüßung mit Kaffee und Kuchen ihre Gastfreundschaft. Es gibt drei Zimmer mit einem privaten Außenbereich mit Sitzgelegen­heiten. Bei schlechtem Wetter kann man es sich in der Lounge gemüt­lich machen, entspannt ein Buch lesen oder sich anhand von Karten und Broschüren mit Informa­tionen über die örtli­chen Sehens­wür­digkeiten versorgen. Das Früh­stück besteht vorrangig aus regio­nalen Produkten und wird für alle am großen Tisch im Esszimmer mit Pa­no­ra­ma­blick über die Land­schaft ange­richtet. Auf Wunsch bereitet Debbie abends kalte Platten zu. Direkt am Haus vorbei verlaufen der Dart­moor Way Wander­pfad und Radweg, weitere sind in der näheren Umge­bung.

Buck­fast Abbey

Aktives Kloster am Rand von Dart­moor

Die Benedikti­ner­abtei von 1018 ist eines der wenigen Klöster in Großbri­tan­nien, die noch aktiv sind. Über die Frühzeit des Klos­ters ist nur wenig bekannt. Ab 1136 gehörte dann zum Zister­zi­en­ser­orden: Unter Heinrich VIII. wur­de die Anlage zerstört. Mehr als 300 Jahre lang exis­tierten von der Abtei nur noch Ruinen. 1882 wurden Benediktiner in Frank­reich verbannt. Auf der Suche nach einer neuen Exis­tenz kamen einige nach Devon und erwarben schließ­lich das Anwesen. Heute ist die Klos­ter­anlage wieder aufge­baut und kann besich­tigt werden. Täglich finden sechs Gottesdi­enste statt, an  denen auch die Öffent­lichkeit teil­nehmen kann. Besonders in der Feri­en­zeit gibt es ein reiches Konzertleben.

Wide­combe in the Moor

Künst­lerdorf im Herzen von Dart­moor

Das Dorf im Herzen des Dart­moor National Parks liegt in den sanften Hügeln von Devon, umgeben von einsamen Cottages und Moor­landfarmen. Dahinter erst erstreckt sich das Innere des Moors. Jähr­lich findet die Wide­combe Fair statt, ein Jahr­markt, der in England-weit bekannt ist. Die goti­sche Kirche aus dem 14. Jahr­hun­dert wirkt zu groß für den Ort und wird auch „Kathedrale des Moores“ genannt. Als im Oktober 1638 während der Mees ein gewal­tiger Blitz ins Kirchen­dach einschlug und einen Beter erschlug, wur­de dies als Werk des Teufels gedeutet, der aus dem Moor gekommen war und die Sünder mitgenommen hatte.

Canont­eign Falls

Märc­henhaft schönes Ensemble in Dart­moor

Der Wasserfall gehört zu den höchsten Englands und stürzt über mehrere Felsen fast 60 Meter in einen Waldsee. Das märc­henhafte Ensemble liegt im Dart­moor National Park, wo es eine der größten Attrak­tionen des Natio­nalparks dar­stellt. Mehrere Wander­wege führen um die Fälle herum; am einfachsten ist der Grandad's Way, der nur 20 Minuten dauert und einen guten Über­blick über die natür­li­chen Lebens­räume im Moor gibt.

Von Scorriton nach Helston

155 km | 2:30 h

Um einen Eindruck von der Schönheit Cornwalls zu bekommen, sollte man die kurze Etappe auf den ganz kleinen Straßen zurücklegen, die meist von Trockenmauern oder Hecken gesäumt und oft einspurig sind.

Welche Route auch immer man fährt, man wird dabei verschlafene Dörfer, alte Kirchen und idylli­sche Flecken entde­cken.

Lanhyd­rock House

Herren­haus mit Landschafts­park

Ursprüng­lich war das Herren­haus ein klöst­er­li­cher Bauernhof im Besitz des Priors von Bodmin. Heute wird das Anwesen von einem fast 400 Hektar großen Landschafts­park umgeben. Viele Teile des heutigen Hauses sind vikto­ria­ni­schen Ursprungs, einige sind jedoch mehr als 200 Jahre älter. Die kleine Kirche im Park gehört der Gemeinde von Lanhyd­rock und stammt aus dem 15. Jahr­hun­dert.

Enthalten im: 
National Trust Touring Pass

Eden Project

Bota­ni­scher Garten mit tropi­schen Pflanzen.

Der bota­ni­sche Garten nörd­lich von St. Austell ist einer der bedeu­ten­dsten seiner Art und zählt inzwi­schen tausende Besu­cher. Auf 50 Hektar Land in einer stillgelegten Kaolingrube wachsen 100.000 Pflanzen aus 5.000 verschiedenen Arten. Besonderer Wert wird dabei auf bedrohte Arten­ gelegt, um die gene­ti­sche Viel­falt von Wild- und ­Nutzpflanzen zu erhalten. Die Gewächs­häuser mit einer Sechs­eckkon­struk­tion sind derzeit die größten der Welt und beherbergen tropi­sche und medi­ter­rane Pflanzen.

C

Land's End

Subtropische Parks, feine Sandstrände

Bizarre Natur­schön­heiten, subtro­pi­sche Parks und Gärten, Felsklippen und feine Sand­strände kennzeichnen den äußersten Südwesten Englands.

In dieser warmen, vom Golf­strom begüns­tigten Region soll im 5. Jahr­hun­dert der legendäre König Artus gelebt haben. Der breto­ni­sche Fürst hat sich den marodierenden angel­säch­si­schen Warlords entgegen­ge­stellt und sie vernich­tend geschlagen. Die Bewohner der Halb­insel Cornwall, die jahrhunder­te­lang vom Schmuggel gelebt haben, sind stolz auf ihre breto­ni­sche Abstam­mung. Das Cornish, eine dem Breto­ni­schen verwandte Sprache, ist allerdings vor 200 Jahren ausge­s­torben. Auf einer Rundfahrt kann man roman­ti­sche Fischer­städt­chen besu­chen. Unter­wegs kommt man an Mount St. Michels, einem Klosterberg im Meer, vorbei. Schließ­lich gelangt man zum Land's End, wo England mit einem schroffen, 60 Meter aus dem Atlantik herausra­genden Granitfelsen endet.

Zu Gast in einem Cottage bei Carminowe

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Cottage aus dem 18. Jahr­hun­dert liegt inmitten eines südeng­li­schen Gartens im Tal von Carmi­nowe, einge­bettet in das Landschafts­schutzgebiet Cornish Oak Wood­land.

Die Bilder­buchküste Cornwalls ist etwa eine Meile entfernt, sodass man sie gut in Tages­ausflügen erkunden kann. Die in hellen Farben gestal­teten Zimmer im Landhaus­stil liegen mit Blick zum gepflegten Garten. Marion und Peter sind freund­liche Gastgeber, die ihren Gästen gerne ­Tipps für Ausflüge geben oder sie durch den Garten führen, der schon in Fachzeitschriften Erwäh­nung fand und neben ca. 120 Rosen­arten auch Obstbäume und Gemüsebeete beheimatet.

Helston Railway

Histo­ri­sche Dampflok am Land's End

Als Ende des 19. Jahrhunderts Land's End zu einem begehrten Urlaubs­ziel für reiche Londoner wur­de, schloss man Helston an das Eisen­bahn­netz an. Mitte der 1960iger Jahre wur­de die Bahn wieder stillgelegt und durch Busver­kehr ersetzt. Erst 2002 wur­de die Helston Railway Preserva­tion Society gegründet, die auf einem Teil­ab­schnitt der Strecke einen Muse­ums­be­trieb aufge­baut hat. Die histo­ri­sche Dampflok startet vom Bahnhof Prospid­nick.

Glendurgan Garden

Subtro­pi­scher Garten an der Mündung des Helford River

Der subtro­pi­sche Garten liegt in einer Schlucht an der Mündung des Helford River. Durch die Schlucht fließt ein Bach, der kurz vor dem Strand einen Teich speist. Entlang der Schluchtwände ziehen sich die Park­wege zwischen der üppig wuchernden Vege­ta­tion. Im Mai und Juni leuchtet Glendurgan in allen Farben der Rhododend­ren­blüte. Charak­te­ris­tisch für den ­Park ist der Irrgarten aus Lorbeer­he­cken aus dem Jahr 1833 in der Mitte des Gartens. Wer noch mehr subtro­pi­sche Pflanzen ansehen möchte, kann den benach­barten Trebah Garden anschauen.

Enthalten im:
National Trust Touring Pass

St. Michael's Mount

Gezei­ten­insel mit Kloster und Garten

Auf einer Gezei­ten­insel an der Südwest­spitze Englands liegt eine Klos­ter­anlage, die mit einer Fähre und bei Ebbe auch über einen schmalen Damm zu errei­chen ist. Das Ensemble ähnelt dem Mont Saint-Michel im Norden Frank­reichs, ist allerdings weniger bekannt. Die Kapelle auf dem Berg stammt aus dem 15. Jahr­hun­dert. Heute ist sie in Privat­be­sitz, kann aber besich­tigt werden. Neben dem Kloster gibt es einen subtro­pi­schen Garten. Im Hafen aus dem Spät­mit­tel­alter legen noch heute die Fähren an. 

Enthalten im:
National Trust Touring Pass

Von Helston nach Somerset

279 km | 4:00 h
Auf halber Strecke streift man den Natio­nal­park Dart­moor. Die unheim­liche Moor­landschaft ist durch die Detek­tivge­schichte um Sherlock Holmes, The Hound of Baskervilles, bekannt geworden.

Lost Gardens of Heligan

Schluchtgarten mit mythi­schen Skulpturen

Der bekann­teste Garten von Cornwall besteht aus einem Schluchtgarten und einem engli­schen Landschafts­park mit einem ­Nutz- und einem Ziergarten. Besonders attraktiv sind der D­schungel in der Schlucht, wo Bambus, Gunneras, Agaven und Baumfarne wachsen sowie „The Lost Valley“  mit Eichen, Buchen und Kasta­nien. Im Garten leben zudem sel­tene Wild­tiere. Die überwach­senen Erdskulpturen nehmen Bezug auf die Mytho­logie Cornwalls.

Bodmin Moor

Präh­is­to­ri­sche Stein­kreise in menschenleerem Hoch­moor

Das Hoch­moor im nord­öst­li­chen Cornwall bedeckt über 200 Quad­ratki­lometer. Der Unter­grund besteht aus Granit, weshalb das Wasser nur schlecht abfließen kann. Über dem Hügel­land erheben sich die Tore, wie man die eindrucksvollen Gesteins­forma­tionen nennt, die wie Wächter in der baum­losen, menschenleeren Land­schaft stehen. In der Bronzezeit muss das Moor dicht besiedelt gewesen sein. Davon zeugen  präh­is­to­ri­sche Hügelgräber und Stein­kreise. Bodmin Moor gilt als Area of Outstanding Natural Beauty. Die höchste Erhe­bung, der 420 Meter hohe Brown Willy, ist gleichzeitig der höchste Punkt in Cornwall.

Tintagel Castle

Roman­ti­sche Burg­ruine an der Westküste

Die roman­ti­sche Burg­ruine vor der Westküste Conrnwalls war lange Zeit nur durch eine schmale Landzunge und einen steilen Aufstieg mit über 100 Stufen zu errei­chen. Mittlerweile hat der Bau einer Fußgänger­brücke, welche die kleine Halb­insel mit dem Fest­land verbindet, den Zugang für Besu­cher deut­lich erleich­tert.
Die Sage bringt die Burg mit dem legendären König Artus in Verbindung, der im 9. Jahr­hun­dert die eindrin­genden Angeln und Sachsen bekämpfte. Heute vermuten die Archäo­logen allerdings eher, dass die Burg im 5. Jahr­hun­dert als frühchrist­li­ches, kelti­sches Kloster ange­legt wur­de und bereits im 15. Jahr­hun­dert eine Ruine war.

Enthalten im:
English Heri­tage Over­seas Visitor Pass

Pentire Point bei Polzeath

Spaziergang bei Sonnen­un­ter­gang

Pentire Point liegt an der Spitze einer kleinen Halb­insel nörd­lich von Polzeath in Cornwall. Die kleine, aber herr­liche Rundwande­rung ist eine ideale Abend­tour kurz bevor die Sonne im Meer versinkt. (hin und zurück: 9 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab: 140 Meter)

D

Somerset

Apfelwein, Nationalparks und eine lange Küste

Die Graf­schaft im Südwesten von England wird im Norden vom Bristol Channel begrenzt. Abge­sehen von der herausra­genden Stadt Bath wirkt die Gegend länd­lich und idyllisch.

Somerset ist wie die Normandie in Frank­reich vor allem für seine Apfel-Plan­tagen und den Cider bekannt. Zu den At­trak­tionen gehören die Küsten­orte und der Exmoor-Natio­nal­park. Die Gärten und Parks der Region sind in das Euro­pean Garden Heri­tage Network einge­bunden. Viele histo­ri­sche Gebäude sind mit dem charak­te­ris­ti­schen honig­gelben Bath Stone gebaut oder verkleidet.

Zu Gast auf einem Landgut bei Glastonbury

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

1838 baute der damals berühmte Architekt Benjamin Ferry den Land­sitz im neugo­ti­schen Stil als Mittel­punkt eines Parks, dessen alte Bäume noch heute die Villa umgeben.

Als Holly Nowell das Gut Anfang der 1980er Jahre erwarb, ließ sie es sorgsam restau­rieren und mit alten Famili­en­stü­cken möblieren. Die Räume sind stil­voll und ergänzen einander: Der elegante Drawing Room grenzt an einen informellen, gemüt­li­chen Sitting Room mit offenem Kamin und vielen Spielen. Jeden Morgen bietet das Früh­s­tücksbuffet eine Auswahl an Früc­hten, Joghurt und Müsli; warme Speisen werden auf Bestel­lung auf dem alten AGA-Herd aus den 1930er Jahren zubereitet. Von den individuell einge­rich­teten Zimmern blickt man auf die Kathedrale von Wells und den Ort, in dem es verschiedene Restau­rants gibt. Im Park befindet sich ein großer saiso­naler Swimmingpool.

Glas­tonbury

Kelti­sche Mythen um König Arthur

Sagen­umwoben ist der kleine Ort in Somerset seit altersher. Auf dem Hügel von Glas­tonbury soll das Grab von Joseph von Arimatia liegen, der den Leichnam Jesu vom Kreuz genommen und begr­aben hat. Der Legende nach hat er auf seinem Weg zu den Kelten hier Halt gemacht und seinen Wander­stab in die Erde gestoßen. Daraufhin sei ein Dornbusch gewachsen, der noch heute grünt und zu Weih­nachten blüht. An dieser Stelle habe Joseph dann den Heiligen Gral vergr­aben, also den Kelch, aus dem Jesus und seine Jünger gemeinsam getrunken haben. Später sei hier die älteste Kirche der briti­schen Inseln gebaut worden. Noch heute stehen dort die Ruinen eines Kloster aus dem 6. Jahr­hun­dert, in der auch das Grab von König Arthur liegen soll. Heute zieht der mythi­sche Ort viele Esote­riker an.

Bristol

Pest und Sklavenhandel in bedeu­tender Hafen­stadt

Die mit 450.000 Einwoh­nern sechstgrößte Stadt Englands liegt an der Mündung des River Avon in den Bristol Channel. Im Mittel­alter war sie nach York und London die drittgrößte Stadt des Landes, versank dann aber wegen einer langen Pestepidemie in Agonie. Die Wende brachten die engli­schen Kolo­nien in Amerika und der Sklavenhandel. Man schätzt, dass über eine Million Sklaven über Bristol nach Amerika verschleppt wurden. Ab 1760 geriet die Hafen­stadt ins Hinter­treffen gegenüber Liver­pool. Im Zweiten Welt­krieg wur­de die histo­ri­sche Altstadt von deut­schen Bombern voll­ständig zerstört. Auf den Trümmern wur­de ein Park ange­legt, in dem bis heute zwei ausgebombte Kirchen als Mahnmal stehen.

Bath

Mondänes Bad mit heißen Quellen

Das einzige Mine­r­albad mit heißen Quellen in England ist zugleich eine der schönsten Städte des Landes. Bereits die Römer nutzten die Quellen als Bade­zen­trum, wovon einige Tempel­ruinen zeugen. Erst im 18. Jahr­hun­dert kam der Ort zu neuer Blüte. Seit 1738 wurden elegante Häuser gebaut, von denen heute über 500 unter Denkmal­schutz stehen. 1998 hat die UNESCO die ganze Stadt in die Liste des Welt­kultur­erbe aufge­nommen.

Von Somerset nach London

Mietwagenabgabe

Von Somerset nach London

180 km | 2:30 h

Man fährt durch südeng­li­sche Hügellandschaft. 25 Meilen west­lich von London lohnt ein Besuch von Windsor Castle auf einem Krei­defelsen über der Themse, das den Royals seit über 900 Jahren als Sommer­residenz dient.

Bei Swindon bietet sich ein Abzeig nach Avebury zu den Circles an, einer gigan­ti­schen neustein­zeit­li­chen Kult­anlage, von der noch einige gewal­tige Hinkel­steine und Wälle übrig geblieben sind.

Römi­sche Bäder von Bath

Archäo­logi­scher Schatz von euro­päi­scher Bedeu­tung

Als Naturphänomen einzig­artig in England, wurden die heißen Quellen bereits von den Kelten verehrt. Als die Römer 43 nach Christus die briti­sche Insel eroberten, bauten sie die Quelle zu einer komplexen Anlage mit Fußbo­den­heizung und Wasser­lei­tungen aus. Als die Römer die Insel verließen, versank die impo­sante Bade­anlage im Schlamm. Erst im 19. Jahr­hun­dert wur­de die Anlage wieder­ent­deckt und teilweise restau­riert. Heute zählt sie zu den wertvollsten archäo­logi­schen Schätzen in Europa. In der Ausstel­lung können Modell­bauten sowie Alltagsge­gen­stände der Römer und Kelten betrachtet werden, die dort bei Ausgra­bungen gefunden wurden. Kostümierte Schau­spieler beantworten Besu­cherfragen. Im eleganten Pump Room Restau­rant kann man das Heil­wasser der Quelle aus einem Wasser­speier kosten. Zum Baden geht man in das benach­barte, hoch­moderne Thermae Bath Spa, das 2005 als neue Attrak­tion eröffnet wur­de und neben Thermalbädern auch Well­ness- und Beautybereiche anbietet.

Ston­e­henge

Mega­lith-Monu­ment aus der Bronzezeit

Das gewal­tige Mega­lith-Monu­ment ist das größte seiner Art und bedeckt zusammen mit den benach­barten Stein­kreisen ein Gebiet von über 20 km². Ston­e­henge („hängende Steine“) wur­de von 3000 – 1500 v.Chr. errichtet. Heute sind nur noch die jüngsten Stein­kreise aus der Bronzezeit sichtbar. Vermut­lich wur­de das reli­giöse Heiligtum gewaltsam zerstört – entweder durch die Römer, die die Macht der kelti­schen Druiden brechen wollten, oder im frühen Mittel­alter im Zusam­menhang mit der Chris­tia­ni­sie­rung Englands. Trotz Gene­ra­tionen andau­ernder Forschungen bleibt Ston­e­henge ein Rätsel. Das betrifft die Bauweise, die einen großen Kraft- und Orga­ni­sa­ti­ons­aufwand voraus­setzt wie auch seine Funk­tion zwischen Sonnen- und Totenkult.

Enthalten im:
English Heri­tage Over­seas Visitor Pass
National Trust Touring Pass

Salisbury

Tuchma­cher­stadt an Avon und Wylye

Die Stadt am Zusam­menfluss von Avon und Wylye ist vorrömisch und hatte ihre Blüte im 17. Jahr­hun­dert als Tuchma­cher­stadt. Das bedeu­ten­dste Bauwerk ist die Kathedrale aus dem 13. Jahr­hun­dert mit ihrer kunst­voll verzierten West­fas­sade. Mit 123 Metern ist der Turm der höchste Kirchturm Englands. Er wur­de nach­träg­lich auf das Kirchen­schiff aufge­setzt. Im Inneren befindet sich zudem eines von nur vier erhal­tenen Exem­plaren der Magna Carta von 1215, die bis heute als wich­tiger Vorläufer des modernen Verfassungs­rechts gilt. Der revol­tierende engli­sche Adel hatte sie dem König abge­trotzt und seine Macht durch Regeln begrenzt. Den schönsten Blick auf die Kathedrale hat man vom Fluss Avon im Norden der Altstadt.

Mietwagenabgabe

Station: London-Heathrow Flughafen (Shuttle Service)

10 Tage
ab 1.169,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Umfulana Klimaspende

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