Malerisches Cornwall: Golfen, wandern, gut essen - Großbritannien
South West Coast Path in Cornwall

Malerisches Cornwall

Golfen, wandern, gut essen

Wandern an den Klippen oder durchs neblige Dartmoor, sich vom Wind durchblasen lassen, Gärten bewundern, golfen und natürlich gut essen: zu all dem lässt die Reise durch Englands subtropischen Winkel viel Zeit. Bristol mit seiner guten Fluganbindung aus vielen Teilen Deutschland ist ein idealer Startpunkt.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Bristol nach Lustleigh

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Keddy by Europcar
Fahrzeug: Hyundai i30 o.ä. (CDMR)
Station: Bristol Flughafen (Shuttle Service)

Von Bristol nach Lustl­eigh

137 km | 2:00 h

Wessex

Histo­ri­sches König­reich in Süden­g­land
Im Gegen­satz zu Sussex exis­tiert Wessex (von: West-Sachsen) heute nicht mehr als Graf­schaft. Dafür war es vom 6. bis zum 10. Jahr­hun­dert eines der sechs König­reiche, aus denen England hervor­gegangen ist. Es umfasste den Süden und Südwesten von Devon bis Cornwall. Eine wich­tige Sied­lung war Winchester, das unter Alfred dem Großen 871 zur Haupt­stadt wur­de. Seit über 900 Jahren gibt es keinen Earl of Wessex mehr. Dennoch gibt es im südlich-zentralen England Bestre­bungen, eine regio­nale, kulturelle und poli­ti­sche Iden­tität in Wessex zu formen.

Somerset

Apfelwein, Natio­nalparks und eine lange Küste
Die Graf­schaft im Südwesten von England wird im Norden vom Bristol Channel begrenzt. Abge­sehen von der herausra­genden Stadt Bath wirkt die Gegend länd­lich und idyllisch. Somerset ist wie die Normandie in Frank­reich vor allem für seine Apfel-Plan­tagen und den Cider bekannt. Zu den At­trak­tionen gehören die Küsten­orte und der Exmoor-Natio­nal­park. Die Gärten und Parks der Region sind in das Euro­pean Garden Heri­tage Network einge­bunden. Viele histo­ri­sche Gebäude sind mit dem charak­te­ris­ti­schen honig­gelben Bath Stone gebaut oder verkleidet.

Devon

Sanfte Hügel zwischen zwei Küsten
Die Graf­schaft im Südwesten ist eine der größten Englands und die einzige mit zwei voll­ständig getrennten Küstenli­nien. Beide gehören zur Heri­tage Coast. Der Nordküste ist vom Exmoor National Park geschützt, während der Dart­moor National Park rund um eine male­ri­sche Moor­landschaft im Süden einge­richtet ist. Das Binnen­land ist länd­lich geprägt und nur wenig besiedelt. Aus dem Großraum London kommen viele Urlauber zur Naher­ho­lung. Bekannt ist Devon wegen der charak­te­ris­ti­schen „Old-Red“-Sand­steine und der weißen Kalk­ab­la­ge­rungen. Sie haben sich vor ca. 400 Millionen Jahren gebildet. Nach ihnen hat man im 19. Jahr­hun­dert das ganze erdge­schicht­liche Zeit­alter, in dem sie entstanden sind, „Devon“ genannt.
A

Dartmoor

Nebliger Nationalpark mit gespenstischem Charakter

Bekannt geworden ist der geschicht­s­träch­tige Land­strich im Südwesten Englands durch den „Hound of the Baskervilles“, eine Spukge­schichte, die nicht zufällig in dieser einsamen Land­schaft spielt.

Hoch­moor, sanfte Hügel und Granitfelsen wirken bei Sonnen­schein zwar lieb­lich. Fällt aber der Nebel ein, gewinnt alles einen düsteren, ja gespens­ti­schen Charakter. Dazu tragen auch die Zeug­nisse mensch­li­cher Vergan­gen­heit bei: verlas­sene Berg­werke, Menhire aus präh­is­to­ri­scher Zeit oder eine rätselhafte Gräber­straße mit über 70 Steinen. 1949 wur­de das könig­liche Jagd­revier zu einem Natio­nal­park erklärt, durch den zahl­lose herr­liche Wander­wege führen.

Zu Gast in einem Landhaus in Dartmoor

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Sobald man das B&B in einem georgia­ni­schen Landhaus im Dart­moor Natio­nal­park betritt, spürt man die Gastfreundschaft von Janet und Martin, den Besitzern, und fühlt sich will­kommen.

Die fünf Gäste­zimmer sind geschmackvoll mit antiken Möbeln einge­richtet und blicken auf die weite grüne Land­schaft entlang des Wray Brooks. Morgens kann man sich bei einem full Devon Breakfast mit vielen regio­nalen Produkten und Obst aus dem Garten für den Tag stärken, und diesen abends in der haus­ei­genen Bar ausklingen lassen. Dart­moor, die Küste, viele Gärten und Sehens­wür­digkeiten des National Trusts sind gut zu errei­chen.

Jurassic Coast

„Area of Oustanding Natural Beauty“
Die „Jura-Küste“ am südeng­li­schen Ärmel­kanal ist ein 150 Kilometer langer Küsten­streifen, der von der UNESCO zum Welt­natur­erbe erklärt wur­de und als Area of Oustanding Natural Beauty gilt. Auf dem South West Coast Path kann man kilome­ter­lang an der Küste wandern. Anzie­hungs­punkte auf diesem Weg sind der Fossil­wald bei Lulworth Cove und die Felsbrücke Durdle Door. In den kleinen Städten und Dörfern gibt es Museen und Besu­cher­zentren.

Canont­eign Falls

Märc­henhaft schönes Ensemble in Dart­moor
Der Wasserfall gehört zu den höchsten Englands und stürzt über mehrere Felsen fast 60 Meter in einen Waldsee. Das märc­henhafte Ensemble liegt im Dart­moor National Park, wo es eine der größten Attrak­tionen des Natio­nalparks dar­stellt. Mehrere Wander­wege führen um die Fälle herum; am einfachsten ist der Grandad's Way, der nur 20 Minuten dauert und einen guten Über­blick über die natür­li­chen Lebens­räume im Moor gibt.

Wide­combe in the Moor

Künst­lerdorf im Herzen von Dart­moor
Das Dorf im Herzen des Dart­moor National Parks liegt in den sanften Hügeln von Devon, umgeben von einsamen Cottages und Moor­landfarmen. Dahinter erst erstreckt sich das Innere des Moors. Jähr­lich findet die Wide­combe Fair statt, ein Jahr­markt, der in England-weit bekannt ist. Die goti­sche Kirche aus dem 14. Jahr­hun­dert wirkt zu groß für den Ort und wird auch „Kathedrale des Moores“ genannt. Als im Oktober 1638 während der Mees ein gewal­tiger Blitz ins Kirchen­dach einschlug und einen Beter erschlug, wur­de dies als Werk des Teufels gedeutet, der aus dem Moor gekommen war und die Sünder mitgenommen hatte.

Von Lustl­eigh nach St Clement

145 km | 2:30 h
Die Fahrt führt gen Westen am Bodmin Moor entlang, eine zerklüf­tete Moor­landschaft, die zu Wande­rungen einlädt.

Greenway House

Agatha Chri­sties Sommer­haus
Greenway House sei zu schön, um ihr zu gehören, schrieb Agatha Christie. Sie kaufte die Villa in Devon am River Dart dennoch und machte sie zum Tatort vieler Krimis. Das Anwesen liegt weitab von den Verkehrs­strömen und ist für Auto­fahrer wegen des beschränkten Park­platz­ange­bots nur nach Voran­meldung zu besich­tigen. Da Agatha Christie und ihr Mann, der von Beruf Aegyp­to­loge war, mani­sche Sammler waren, ist das Haus eine Fundgrube für Bücher, Porzellan und Tafelsilber bis hin zu Möbeln verschiedenster Prove­nienz. Im großen Garten befindet sich ein Bootshaus und von dort hat man einen herr­li­chen Blick über den River Dart.

Enthalten im:
National Trust Touring Pass

Bodmin Moor

Präh­is­to­ri­sche Stein­kreise in menschenleerem Hoch­moor
Das Hoch­moor im nord­öst­li­chen Cornwall bedeckt über 200 Quad­ratki­lometer. Der Unter­grund besteht aus Granit, weshalb das Wasser nur schlecht abfließen kann. Über dem Hügel­land erheben sich die Tore, wie man die eindrucksvollen Gesteins­forma­tionen nennt, die wie Wächter in der baum­losen, menschenleeren Land­schaft stehen. In der Bronzezeit muss das Moor dicht besiedelt gewesen sein. Davon zeugen  präh­is­to­ri­sche Hügelgräber und Stein­kreise. Bodmin Moor gilt als Area of Outstanding Natural Beauty. Die höchste Erhe­bung, der 420 Meter hohe Brown Willy, ist gleichzeitig der höchste Punkt in Cornwall.

Lanhyd­rock House

Herren­haus mit Landschafts­park
Ursprüng­lich war das Herren­haus ein klöst­er­li­cher Bauernhof im Besitz des Priors von Bodmin. Heute wird das Anwesen von einem fast 400 Hektar großen Landschafts­park umgeben. Viele Teile des heutigen Hauses sind vikto­ria­ni­schen Ursprungs, einige sind jedoch mehr als 200 Jahre älter. Die kleine Kirche im Park gehört der Gemeinde von Lanhyd­rock und stammt aus dem 15. Jahr­hun­dert.

Enthalten im: 
National Trust Touring Pass
B

Cornwall

Raue Küste, malerische Strände und subtropische Gärten

Die südwest­lichste Graf­schaft Englands ist durch den Atlan­ti­schen Ozean, den Ärmel­kanal und die Kelti­sche See von drei Seiten mit Wasser umgeben.

Raue, steile Felsen wech­seln sich mit langen Stränden und male­ri­schen Buchten ab. Das Klima ist maritim und im Winter aufgrund des Golf­stroms besonders mild, so dass auch medi­ter­rane und subtro­pi­sche Pflanzen gedeihen. Davon profi­tieren die Gärten und Parks rund um die ehema­ligen Adels­sitze. Sie sind zum Teil mehrere hundert Jahre alt und gehören zu den schönsten in England. Seitdem das ZDF sonntag­abends regelmäßig Verfil­mungen von Rosa­munde Pilchers Romanen zeigt, ist Cornwall für viele Deut­sche zum Sehn­suchtsort geworden.

Zu Gast im alten Pfarrhaus von St. Clement

4 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Alte Pfarr­häuser in England haben meist etwas besonderes: Oft liegen die „Vica­rages“ besonders idyllisch oder haben – auch aufgrund ihrer Nähe zu den jahrhunder­te­alten Kirchen – eine spirituelle Ausstrah­lung.

Das alte Pfarr­haus des Weilers St. Clement liegt am Tres­il­lian River, vor den Toren der Domstadt Truro, und hat einen Ausblick auf die Auen­landschaft. Die typisch korni­sche Umge­bung wur­de zur Area of Outstanding Beauty erklärt. Das Gebäude selbst stammt aus dem 16. Jahr­hun­dert und wur­de um die Jahr­tausendwende ebenso aufwändig wie sorgsam restau­riert. Die Gastgeber Jonathan und Marilyn sind zuvor­kom­mend und hilfsbe­reit. Marylins frisch zuberei­tetes Früh­stück aus überwiegend lokalen Produkten bietet die Grundlage für einen perfekten Start in den Tag.

Newquay

Badeort am Rand einer Steil­küste
Auf kornisch heißt die Stadt an der Nordküste der Graf­schaft Cornwall Tewynn Pleu­stri. Im 15. Jahr­hun­dert war Newquay noch ein Fischerdorf, entwi­ckelte sich aber schnell, als sich eine Sardi­nen­indu­s­trie ansiedelte, die im 18. Jahr­hun­dert große Mengen Sardi­nien nach Italien expor­tierte. Mit dem Ausbau des Eisen­bahn­netzes, und angelockt von den schönen Sand­stränden bei Newquay und von den Wellen des Atlantik, setzte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts schließ­lich der Strom der Sommer­ur­lauber ein. Der Ort liegt am Rande der Steil­küste, und seine insge­samt elf Sand­strände haben zusammen eine Länge von mehr als 10 km. Das Klima ist ausge­g­li­chen; im Trenance Tal gibt es sogar tropi­sche Vege­ta­tion. Der kleine Hafen wird nur noch von lokalen Fischern und von Vergnügungs­dampfern benutzt.

Pendennis Castle

Fluchtburg von Heinrich dem VIII.
Heinrich VIII. ließ die Festung 1540 als Boll­werk gegen Franzosen und Spanier errichten. Nachdem er seine Ehefrauen ermordet und wegen päpst­li­cher Kritik daran kurzer­hand die Reli­gion wech­selte, hatte er genug Grund, Feinde zu fürchten. Hundert Jahre später war die Burg wirk­lich umkämpft. Es wur­de als letzte Bastion der König­streuen fünf Monate von den parla­men­ta­ri­schen Kräften bela­gert. Etwa tausend Männer, Frauen und Kinder waren einge­schlossen und ergaben sich erst als sie kurz vor dem Verhungern waren.

Enthalten im:
English Heri­tage Over­seas Visi­tors Pass

Lost Gardens of Heligan

Schluchtgarten mit mythi­schen Skulpturen
Der bekann­teste Garten von Cornwall besteht aus einem Schluchtgarten und einem engli­schen Landschafts­park mit einem ­Nutz- und einem Ziergarten. Besonders attraktiv sind der D­schungel in der Schlucht, wo Bambus, Gunneras, Agaven und Baumfarne wachsen sowie „The Lost Valley“  mit Eichen, Buchen und Kasta­nien. Im Garten leben zudem sel­tene Wild­tiere. Die überwach­senen Erdskulpturen nehmen Bezug auf die Mytho­logie Cornwalls.

Zum Dodman Point

Wande­rung auf dem South West Coast Path
Die Halb­insel südlich von Meva­gissey (ursprüng­lich St. Meva and St. Issey) eignet sich besonders, um ein Stück auf dem South West Coast Path zu gehen. Höhe­punkt ist der Dodman Point, der zu drei Seiten von Wasser umschlossen ist. (hin und zurück: 17.2 Kilometer, 4:30 Stunden, auf und ab 350 Meter)

Von St Clement nach Bath

306 km | 4:00 h

Tintagel Castle

Roman­ti­sche Burg­ruine an der Westküste
Die roman­ti­sche Burg­ruine vor der Westküste Conrnwalls war lange Zeit nur durch eine schmale Landzunge und einen steilen Aufstieg mit über 100 Stufen zu errei­chen. Mittlerweile hat der Bau einer Fußgänger­brücke, welche die kleine Halb­insel mit dem Fest­land verbindet, den Zugang für Besu­cher deut­lich erleich­tert.
Die Sage bringt die Burg mit dem legendären König Artus in Verbindung, der im 9. Jahr­hun­dert die eindrin­genden Angeln und Sachsen bekämpfte. Heute vermuten die Archäo­logen allerdings eher, dass die Burg im 5. Jahr­hun­dert als frühchrist­li­ches, kelti­sches Kloster ange­legt wur­de und bereits im 15. Jahr­hun­dert eine Ruine war.

Enthalten im:
English Heri­tage Over­seas Visitor Pass

Tintagel

Burg­ruine eines sagenhaften Königs
Nordwest­lich vom Bodmin Moor liegt Tintagel, wo angeb­lich die Burg des sagenhaften Königs Artus stand. Heute finden sich dort nur noch wenige Mauer­reste. Aber die Sage spiegelt viel vom Zauber der Land­schaft wieder. Tatsäch­lich gab es im 6. Jahr­hun­dert n. Chr. einen breto­ni­schen Heerführer, der sich den vordrin­genden Angel­sachsen entge­gen­stellte und sie in einer Schlacht besiegte. Der Rest ist Legende aus der Feder eines Mönches, der im 12. Jahr­hun­dert Ereig­nisse aus dem Leben König Arthurs nieder­schrieb. Demnach wird er vom Zauberer Merlin erzogen, besteigt mit 15 Jahren den Thron und heiratet eine Römerin. Er unterwirft ganz Britan­nien, zieht aber dann mit seinem Heer gen Rom. Während­dessen macht sein Neffe zu Hause einen Aufstand gegen ihn, entführt seine Frau und reißt die Herr­schaft an sich. Arthur kehrt zurück, erschlägt seinen Neffen und wird dann tödlich verwundet. Doch er stirbt nicht, sondern wird auf die geheim­nisvolle Insel Avalonia entrückt. Sein sagenhaftes Schwert Exca­libur verschwindet in einem See. Die Legende hat eine große Wirkungs­ge­schichte entfaltet. Die Parzival-Sage nimmt Teile auf, ebenso wie die Geschichte von Prinz Eisen­herz. Auch die von Wagner vertonte Sage von Tristan und Isolde ist mit der König-Arthus-Legende verwoben. Die jüngste Bearbei­tung des Stoffes stammt von Marion Zimmer Bradley, „Die Nebel von Avalon“.
Nicht weit entfernt liegt auch Hart­land Abbey & Gardens, wo Rosa­munde Pilchers Roman „Die Muschel­su­cher“ gedreht wur­de.

Enthalten im:
English Heri­tage Oversea Visi­tors Pass (Tintagel Castel)

Forde Abbey

Beliebte Filmkulisse
Die ehema­lige Zister­zi­en­ser­abtei am Ufer des Flusses Axe wur­de 1141 gegründet und blühte rasch auf, auch weil bereits der dritte Abt Erzbischof von Canter­bury wur­de. Nach der engli­schen Reforma­tion unter Heinrich dem VIII. wur­de das Kloster aufge­löst und zu einem Spott­preis verkauft. Die Abtei diente 100 Jahre als Steinbruch. Was davon übrig blieb, wur­de 1650 zu einem Wohn­an­wesen umge­baut, das den Namen Forde Gardens erhielt. Heute exis­tiert vom ursprüng­l­i­chen Kloster nur noch das Refek­to­rium und der Schlaf­saal; der Rest stammt aus dem 19. Jahr­hun­dert. Die Anlage mit Garten, die oft als Filmkulisse gebraucht wird, lohnt einen Besuch.

Pentire Point bei Polzeath

Spaziergang bei Sonnen­un­ter­gang
Pentire Point liegt an der Spitze einer kleinen Halb­insel nörd­lich von Polzeath in Cornwall. Die kleine, aber herr­liche Rundwande­rung ist eine ideale Abend­tour kurz bevor die Sonne im Meer versinkt. (hin und zurück: 9 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab: 140 Meter)
C

Bath

Mondänes Bad mit heißen Quellen

Das einzige Mine­r­albad mit heißen Quellen in England ist zugleich eine der schönsten Städte des Landes. Bereits die Römer nutzten die Quellen als Bade­zen­trum, wovon einige Tempel­ruinen zeugen.

Erst im 18. Jahr­hun­dert kam der Ort zu neuer Blüte. Seit 1738 wurden elegante Häuser gebaut, von denen heute über 500 unter Denkmal­schutz stehen. 1998 hat die UNESCO die ganze Stadt in die Liste des Welt­kultur­erbe aufge­nommen.

Zu Gast in einer georgianischen Residenz in Bath

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Handbe­druckte Tapeten und antike Möbel sind ein paar der Merkmale, die die glanzvolle Residenz aus der Zeit von King George auszeichnet.

Auf einem großen Hügel gelegen, blickt sie über den Sydney Park. Das Inte­rieur spiegelt die Epoche des frühen 19. Jahrhunderts so gut wider, dass die BBC in den Räumen die Verfil­mung eines Romans der engli­schen Schrift­stel­lerin Jane Austen gedreht hat. Neben den stil­voll und individuell einge­rich­teten Zimmern steht den Gästen ein Salon im ersten Stock mit Aussicht auf den Park zur Verfügung. Das reichhal­tige Früh­stück – Full English oder Conti­nental – wird im Winter­garten, in der gemüt­li­chen Küche oder bei schönem Wetter auch im Garten serviert. In die Innen­stadt mit Cafés, Restau­rants und Geschäften sowie zahlrei­chen Sehens­wür­digkeiten läuft man ca. zehn Minuten.

Cots­wolds

Schafweiden und idylli­sche Städt­chen im Herzen Englands
Buchenwälder über­ziehen sanfte Hügel, ungezählte Schafe weiden auf saftigen Wiesen, dazwi­schen liegen male­ri­sche Dörfer und geschicht­s­träch­tige Klein­städte: Zu Recht werden die Cots­wolds als Area of Outstanding Natural Beauty bezeichnet. Im Norden begrenzt der River Avon die Cots­wold Hills, im Osten reichen sie bis Oxford. Schafe haben die Gegend reich gemacht. So nennt man die Kirchen der Region auch Wool Churches, weil sie mit dem Geld gebaut wurden, das im Wollhandel verdient wur­de. Die Gegend ist wohlha­bend geblieben, da viele vermögende Londoner hier einen zweiten Wohn­sitz haben oder sich zur Ruhe setzen. Sehens­werte Orte sind Broadway, Burford, Chedworth, Chipping Norton, Moreton-in-Marsh, Pains­wick und Stow-on-the-Wold.

Bristol

Pest und Sklavenhandel in bedeu­tender Hafen­stadt
Die mit 450.000 Einwoh­nern sechstgrößte Stadt Englands liegt an der Mündung des River Avon in den Bristol Channel. Im Mittel­alter war sie nach York und London die drittgrößte Stadt des Landes, versank dann aber wegen einer langen Pestepidemie in Agonie. Die Wende brachten die engli­schen Kolo­nien in Amerika und der Sklavenhandel. Man schätzt, dass über eine Million Sklaven über Bristol nach Amerika verschleppt wurden. Ab 1760 geriet die Hafen­stadt ins Hinter­treffen gegenüber Liver­pool. Im Zweiten Welt­krieg wur­de die histo­ri­sche Altstadt von deut­schen Bombern voll­ständig zerstört. Auf den Trümmern wur­de ein Park ange­legt, in dem bis heute zwei ausgebombte Kirchen als Mahnmal stehen.

Römi­sche Bäder von Bath

Archäo­logi­scher Schatz von euro­päi­scher Bedeu­tung
Als Naturphänomen einzig­artig in England, wurden die heißen Quellen bereits von den Kelten verehrt. Als die Römer 43 nach Christus die briti­sche Insel eroberten, bauten sie die Quelle zu einer komplexen Anlage mit Fußbo­den­heizung und Wasser­lei­tungen aus. Als die Römer die Insel verließen, versank die impo­sante Bade­anlage im Schlamm. Erst im 19. Jahr­hun­dert wur­de die Anlage wieder­ent­deckt und teilweise restau­riert. Heute zählt sie zu den wertvollsten archäo­logi­schen Schätzen in Europa. In der Ausstel­lung können Modell­bauten sowie Alltagsge­gen­stände der Römer und Kelten betrachtet werden, die dort bei Ausgra­bungen gefunden wurden. Kostümierte Schau­spieler beantworten Besu­cherfragen. Im eleganten Pump Room Restau­rant kann man das Heil­wasser der Quelle aus einem Wasser­speier kosten. Zum Baden geht man in das benach­barte, hoch­moderne Thermae Bath Spa, das 2005 als neue Attrak­tion eröffnet wur­de und neben Thermalbädern auch Well­ness- und Beautybereiche anbietet.

Von Bath nach Bristol

Mietwagenabgabe

Von Bath nach Bristol

32 km | 43 Minuten

Mietwagenabgabe

Station: Bristol Flughafen (Shuttle Service)

11 Tage
ab 1.399,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

An- und Abreise: Flüge zum Selberbuchen finden Sie im Internet. Falls Sie mit der Bahn anreisen möchten, buchen wir gern das Ticket für Sie.
Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: März–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
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Leslie Jalowiecki

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