Von London nach Edinburgh: Charme der britischen Provinz - Großbritannien
Chipping Campden in Gloucestershire

Von London nach Edinburgh

Charme der britischen Provinz

Die Reise kombiniert England und Schottland und konzentriert sich auf das ländliche Britannien: vom Londoner Flughafen geht es direkt in die Cotswold Hills. Höhepunkt ist der Aufenthalt im nordenglischen Lake Distrikt. Auf der Isle of Arran findet man eine Miniaturausgabe der schottischen Landschaften in mildem Klima. Den Abschluss bildet Edinburgh, eine der schönsten Kulturmetropolen Europas.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von London nach Stroud

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Enter­prise
Fahrzeug: Ford Focus o.ä. (CDMR)
Station: London-Heathrow Flughafen (Shuttle Service)

Von London nach Stroud

143 km | 2:30 h

Bei Reading verlässt man den Ballungs­raum London und fährt durch südeng­li­sche Hügellandschaft.

25 Meilen west­lich von London lohnt ein Besuch von Windsor Castle auf einem Krei­defelsen über der Themse, das den Royals seit über 900 Jahren als Sommer­residenz dient. Bei Swindon bietet sich ein Abzweig nach Avebury zu den Circles an, einer gigan­ti­schen neustein­zeit­li­chen Kult­anlage, von der noch einige gewal­tige Hinkel­steine und Wälle übrig geblieben sind.

Windsor Castle

Domizil der Queen
Das größte Schloss der Welt ist zugleich das älteste durch­gängig bewohnte. Die Ursprünge von Schloss Windsor liegen in der Zeit Wilhelms des Erobe­rers. Zusammen mit dem Buckingham Palace und dem Holyrood Palace in Edinburgh ist es eine der offi­zi­ellen Haupt­residenzen der Queen. Unter­halb des „engli­schen Versailles“ fließt die Themse auf ihrem Weg nach Osten zur Haupt­stadt London. 
Seit ihrem 80. Geburtstag wohnt die Königin ständig in Windsor und hält sich seither nur noch zu Arbeits­zwe­cken im Buckingham Palace auf. Ihre Anwe­sen­heit erkennt man an der könig­li­chen Wappen­standarte auf dem Round Tower, während in ihrer Abwe­sen­heit dort der Union Jack weht. Das Schloss ist täglich für Besich­tigungen geöffnet (März bis Oktober von 9:45 – 17:45 Uhr).

Bekonscot

Miniatur­impe­rium aus den 1930er Jahren
Das älteste Modell­ei­sen­bahn-Dorf der Welt zeigt England, wie es in 1930er Jahren war. Aufge­baut wur­de es von einem Buchhalter als Miniatur­impe­rium in seinem großen Garten. Hilfe bekam er bald von seinem Gärtner, dem Koch, dem Dienstmädchen und dem Chauf­feur. Gemeinsam entwi­ckelten sie die Modell­landschaft. Der Swimming Pool wur­de zum ersten Meer und die hüge­ligen Stein­gärten ein wildes Gebirge. Bald wur­de aus der Schrulle ein großer Erfolg. Inter­na­tio­nale Zeitungen berich­teten, die Wochenschau kam. Heute ist Bekonscot eine Besu­che­rat­trak­tion – vor allem für Kinder. Vom Eintritts­preis wird ein Wohltä­tigkeits­projekt unter­stützt.

Highclere Castle

Herren­haus im Westminster-Stil
Das prunkvolle Herren­haus imitiert den Stil der Renais­sance, stammt aber aus dem 19. Jahr­hun­dert. Seit dem 8. Jahr­hun­dert gab es Vorgängerbauten. Das heutige Castle wur­de nach den Plänen des Architekten Sir Charles Barry gebaut, der auch die Houses of Parlia­ment in Westminster geplant hatte. Für den 400 Hektar großen Park wur­de 1774 ein ganzes Dorf umge­siedelt. Die Reste der Dorf­kirche sind südwest­lich des Schlosses noch zu sehen. Im 18. Jahr­hun­dert pflanzte der Hobby­bo­ta­niker, Bischof Stephen Pococke, nach einer Reise in den Nahen Osten Libanon-Zedern an, von denen einige noch heute im Park wachsen.
A

Cotswolds

Schafweiden und idyllische Städtchen im Herzen Englands

Buchenwälder über­ziehen sanfte Hügel, ungezählte Schafe weiden auf saftigen Wiesen, dazwi­schen liegen male­ri­sche Dörfer und geschicht­s­träch­tige Klein­städte: Zu Recht werden die Cots­wolds als Area of Outstanding Natural Beauty bezeichnet.

Im Norden begrenzt der River Avon die Cots­wold Hills, im Osten reichen sie bis Oxford. Schafe haben die Gegend reich gemacht. So nennt man die Kirchen der Region auch Wool Churches, weil sie mit dem Geld gebaut wurden, das im Wollhandel verdient wur­de. Die Gegend ist wohlha­bend geblieben, da viele vermögende Londoner hier einen zweiten Wohn­sitz haben oder sich zur Ruhe setzen. Sehens­werte Orte sind Broadway, Burford, Chedworth, Chipping Norton, Moreton-in-Marsh, Pains­wick und Stow-on-the-Wold.

Zu Gast in einem Cotswoldhaus im Golden Valley

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Kate und Edward empfangen ihre Gäste in einem für die Cots­wolds typi­schen Stein­haus. Es liegt in ruhiger Umge­bung, inmitten von Feldern und Gärten und bietet weite Blicke über das Golden Valley.

Das große, tradi­tionell und geschmackvoll einge­rich­tete Gäste­zimmer liegt separat, besteht aus einem Schlafzimmer in der ersten Etage und einem Wohnraum im Erdge­schoss und hat Zugang zu Garten und Innenhof. Das Früh­stück wird nach Wunsch zubereitet – von frischem Obst und Joghurt, über selbst­gemachte Marme­laden bis hin zum Full English Breakfast ist alles möglich. Wande­rungen und Spaziergänge kann man direkt vor der Haustür beginnen, außerdem kann man Fahr­räder leihen oder Tennis spielen. Im Ort gibt es zwei Pubs, in denen man gut essen kann, und ein Café. Die Lage des Hauses ist ideal, um die umliegenden Städt­chen Tetbury, Stroud und Ciren­cester zu besu­chen oder die Cots­wolds zu erkunden.

Bristol

Pest und Sklavenhandel in bedeu­tender Hafen­stadt
Die mit 450.000 Einwoh­nern sechstgrößte Stadt Englands liegt an der Mündung des River Avon in den Bristol Channel. Im Mittel­alter war sie nach York und London die drittgrößte Stadt des Landes, versank dann aber wegen einer langen Pestepidemie in Agonie. Die Wende brachten die engli­schen Kolo­nien in Amerika und der Sklavenhandel. Man schätzt, dass über eine Million Sklaven über Bristol nach Amerika verschleppt wurden. Ab 1760 geriet die Hafen­stadt ins Hinter­treffen gegenüber Liver­pool. Im Zweiten Welt­krieg wur­de die histo­ri­sche Altstadt von deut­schen Bombern voll­ständig zerstört. Auf den Trümmern wur­de ein Park ange­legt, in dem bis heute zwei ausgebombte Kirchen als Mahnmal stehen.

Bath

Mondänes Bad mit heißen Quellen
Das einzige Mine­r­albad mit heißen Quellen in England ist zugleich eine der schönsten Städte des Landes. Bereits die Römer nutzten die Quellen als Bade­zen­trum, wovon einige Tempel­ruinen zeugen. Erst im 18. Jahr­hun­dert kam der Ort zu neuer Blüte. Seit 1738 wurden elegante Häuser gebaut, von denen heute über 500 unter Denkmal­schutz stehen. 1998 hat die UNESCO die ganze Stadt in die Liste des Welt­kultur­erbe aufge­nommen.

Tintern Abbey

Male­ri­sche Ruine an Fluss­schleife
Im anmu­tigen Hügel­land zwischen England und Wales liegt eine der schönsten Ruinen der briti­schen Inseln: die Tintern Abbey am West­ufer der mäandrie­renden Wye. Die Abtei wur­de 1131 von Zister­zi­en­sern gegründet. Nach der Auflösung des Ordens unter Heinrich VIII. verfiel die Abtei zuse­hends. Ihre pittoresken Über­reste haben berühmte Landschafts­maler inspi­riert, u.a. William Turner. In der Umge­bung liegt Caerwent, die bedeu­ten­dste und am besten erhal­tene römi­sche Stadt in Wales.

Von Stroud nach Chester

239 km | 3:30 h
Die Strecke führt über das indu­s­triali­sierte Mittel­en­g­land und an seiner Haupt­stadt, Birmingham, vorbei. Wer sich Zeit lassen will, sollte einen Abste­cher nach Shrewbury mit seinem verwin­kelten Fach­werk­zentrum machen.

Winchcombe

Stad­t­idyll im spätgo­ti­schen Perpendi­cular Style
Das idylli­sche Städt­chen ist einen Besuch wert – schon wegen der Cottages in der Vineyard Street, die aus grauem Sand­stein gebaut sind. Die Kirche des Ortes stammt von 1400 und ist im Perpendi­cular Style gehalten, einem für England typi­schen Stil der Spätgotik.

Birmingham

Zentrum der indu­s­tri­ellen Revo­lu­tion
Die zweitgrößte Stadt des Verei­nigten König­reichs zählt knapp über 1,1 Millionen Einwohner; im Ballungs­raum leben rund 2,6 Millionen Menschen. Birmingham war das Zentrum der indu­s­tri­ellen Revo­lu­tion, die bereits im 15. Jahr­hun­dert mit der Waffen­pro­duk­tion begann. Gut ausgebil­dete Arbeits­kräfte und die Nähe zu Kohlevor­kommen hatten zur Folge, dass die Stadt rasch wuchs. Um 1800 wur­de ein verzweigtes Netz von Narrowboat-Kanälen gebaut; in den 1830er Jahren kamen Eisen­bahnli­nien nach Manchaster und London hinzu. Der Haupt­bahnhof New Street ist der größte Eisen­bahnk­no­ten­punkt Großbri­tan­niens. Sehens­wür­digkeiten hat „Brum“, wie die Einheimi­schen ihre Stadt nennen, nicht viele – dafür aber nach London die besten Einkaufsmög­lichkeiten des Landes.

Shrewsbury

Histo­ri­sche Stadt im Schatten einer Norman­nenburg
Das histo­ri­sche Stadt­zentrum liegt auf einem Hügel an einer Schleife des Flusses Severn. Die schmalen Gassen und Hausdurch­gänge werden von 660 denkmalge­schützten Häusern gesäumt. Der Quarry Park, ein 120 Hektar großer Park mitten in der Stadt, erin­nert daran, dass im Mittel­alter hier ein großer Steinbruch war. Auf einer Erhe­bung über der Stadt wacht Shr­ewsbury Castle, das aus der Norman­nenzeit stammt und sein heutiges Erscheinungs­bild im 13. Jahr­hun­dert erhielt.
B

Chester

Entzückende Altstadt in Nordwales

Die Stadt im nordwali­si­schen Flach­land besitzt eine entzü­ckende Altstadt aus dem 14. Jahr­hun­dert, die noch von den histo­ri­schen Rinngmauern umgeben ist.

Viele gut erhal­tene Fach­werkhäuser und vor allem die Rows, zwei­stö­ckige Ladenpas­sagen aus der Blütezeit der Stadt, machen sie bis heute zu einer der sehens­wer­testen unter den Städten Englands. Englands frühe Geschichte von der Römerzeit über die Wikinger, Skoten und Angel­sachsen ist hier besonders lebendig. Daneben ist Chester auch für den gleich­na­migen Käse bekannt, der im Umland produ­ziert wird.

Zu Gast in einem Farmhaus bei Chester

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Manor House, das 1890 von John Douglas für den Duke of Westminster gebaut wur­de, liegt auf einem bewirt­schaf­teten Bauernhof.

Vom selben Architekten stammen auch Eastgate Clock in Chester sowie Dutzende von wunderbaren Häusern, Kirchen und Geschäften – und sogar die öffent­li­chen Toiletten in der Fordham Road. Rachel, die heutige Besitzerin, hat das Haus mit sicherem Stil­empfinden und aufwen­digen Mitteln renoviert. Von den komfor­ta­blen Zimmern blickt man auf die länd­liche Umge­bung und die Weiden der Milch­kühe, die sich rund um die Farm befinden.

Liver­pool

Fußball, Beatles und ein histo­ri­scher Hafen
Die Hafen- und Indu­s­trie­stadt im Nordwesten von England hat knapp 500.000 Einwohner. Der histo­ri­sche Teil der Hafen­stadt wur­de 2004 zum Welt­kultur­erbe erklärt. Besonders populär sind der Albert Dock und der Pier Head. Bekannt ist die Stadt durch seine Fußballver­eine FC Everton und FC Liver­pool sowie durch ihre pulsierende Musik­szene, aus der in den 1960er Jahren die Beatles hervor­gingen. 2008 war Liver­pool  Euro­päi­sche Kultur­haupt­stadt.

Beeston Castle

Mäch­tige Ruine im Wood­land Park
Es war Ranulf de Blondeville, 4. Earl of Chester (1172–1232) der die Burg erbaute. Doch seine Freude an dem mäch­tigen Bau währte nur kurz, denn 1237 wur­de er von König Heinrich III. beschlag­nahmt. Ab dem Jahr 1643 diente Beeston Castle der New Model Army im Engli­schen Bürger­krieg und wur­de 1646 von Soldaten der könig­li­chen Armee zerstört. Einer der beiden Burgbrunnen ist mit 113 Metern der tiefste seiner Art in England. Die Burg­ruine ist seit 1967 ein Grade I listed building. Das Museum im Anbau doku­men­tiert die Funde rund um die Burg, die bis in die Jung­stein­zeit zurück­rei­chen. Rings umher ersteckt sich der Wood­land Park, durch den schöne Spazier­wege führen.

Enthalten im:
English Heri­tage Over­seas Visitor Pass

Ruthin

Präch­tige Fach­werkhäuser im Schatten der Burg
Die Ortschaft im Süden des Clwyd-Tals besteht aus präch­tigen Fach­werkhäusern aus dem 14. bis 17. Jahr­hun­dert. Die Häuser grup­pieren sich um einen Hügel, auf dem eine mäch­tige Burg thront. Sie wur­de im 13. Jahr­hun­dert aus dem Buntsand­stein der Umge­bung gebaut. Das Bauwerk blieb bis ins 17. Jahr­hun­dert erhalten. Es wur­de in neuerer Zeit teilweise restau­riert und ist heute eines der luxu­riösesten Hotels in Wales, bekannt für mittel­alter­liche Bankette mit Harfenmusik.

Von Chester nach Keswick

238 km | 3:00 h
Nachdem man den Ballungs­raum zwischen Manchester und Liver­pool verlassen hat, kommt man bei Lancaster in die anmu­tige Seen­landschaft im Nordwesten Englands.

Lancaster

Charak­tervolle histo­ri­sche Bauten
Lancaster war einst eine bedeu­tende Hafen­stadt, besonders im Handel mit Ostindien. Baumwolle, Rum und Tabak wurden hier umge­laden. Zudem war sie Sitz der bedeu­tenden Grafen von Lancaster. Heute hat sie ihre Bedeu­tung verloren. Der Hafen ist in Liver­pool und die Haupt­stadt der Graf­schaft ist heute Preston. Dafür sind ein paar charak­tervolle Bauten erhalten geblieben, allen voran Lancaster Castle, dessen Vorgängerbau bereits den Normannen trutzte. Zusammen mit St. Marys, einer Kirche aus dem 14. Jahr­hun­dert, bildet es ein stil­volles Ensemble.

Hawkshead

Dorf­idyll im Lake District
Das Dorf zehn Kilometer west­lich von Windermere gilt mit seinen Stein­häu­schen am Market Square als eines der tradi­tionellsten im Lake District. In der Main Street beherbergt ein efeu­umranktes Country House die Beatrix Potter Gallery, in der Bilder der 1943 vers­torbenen Kinder­buch­au­torin und Illu­s­t­ra­torin ausge­stellt sind. Die aus der Ober­schicht stam­mende und von Gouver­n­anten erzogene Anwalt­s­tochter hatte gegen den Willen der Eltern das Schreiben angefangen und wur­de in ihrer zweiten Lebens­hälfte erfolg­reiche Schafzüchterin im Lake District.

Enthalten im:
National Trust Touring Pass

Lowther Castle

Sinnbild für Vergäng­lichkeit
John Lowther, der Ende des 17. Jahr­hun­dert Viscount of Lonsdale war, muss schwer­reich gewesen sein, denn er ließ einen prunkvollen Famili­en­sitz bauen, von dem Zeitgenossen meinten, dass es nur noch mit dem Palast des chine­si­schen Kaiser zu verglei­chen sei. Leider neigte einer seiner Nach­fahren zu kost­spie­ligen Extrava­ganzen, so dass das gesamte Famili­enver­mögen eingezogen wur­de. Das Landhaus  wur­de 1937 geschlossen und beherbergte im Zweiten Welt­krieg  ein Panzer­regi­ment, das offenbar wenig pfleg­lich mit dem ehrwür­digen Anwesen umge­gangen ist. Ende der 1940er Jahre war Lowther Castle so weit herun­ter­ge­kommen, dass das Dach abge­deckt wur­de. Heute stehen nur noch die Wände in einem gepflegten Landschafts­park. Sie sind ein beein­dru­ckendes Sinnbild für die Vergäng­lichkeit von Ruhm und Reichtum.
C

Lake District

Berge und Seen von einzigartiger Schönheit

Die 1951 unter Natur­schutz gestellte Berg- und Seenwelt im Nordwesten Englands ist von einzig­ar­tiger Schön­heit.

16 von der Eiszeit geformte Seen haben der Region in Cumbria zu ihrem Namen verholfen, die zwischen Bergketten und Hügeln einge­bettet sind. In dem milden, aber nieder­schlagsrei­chen Gebiet sind Flora und Fauna besonders vielfältig. Wild­bäche und Flüsse speisen die Seen, so dass das Gebiet nicht nur ein Para­dies für Wanderer ist, sondern auch für Angler und Segler. Wanderern stehen viele hundert Kilometer bezeichnete Wege zur Verfügung. Auf den meisten Seen kann man rudern oder segeln. Im Sommer sind sie auch zum Schwimmen geeignet.

Zu Gast in einem Hotel in Keswick

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Hotel liegt in der Marktgemeinde Keswick im Natio­nal­park Lake District und bietet einen schönen Ausblick auf die umliegenden Berge.

Die 14 individuell einge­rich­teten Zimmer verteilen sich auf drei Etagen. Morgens wird im hellen Spei­se­raum mit Blick auf den Golf­platz ein engli­sches Früh­stück aus regio­nalen Zutaten serviert. Im eleganten mit modernen Möbeln ausge­stat­teten Loungebereich kann man sich nach einem ereig­nis­rei­chen Tag entspannen. Das Stadt­zentrum von Keswick mit Geschäften, Pubs und Restau­rants liegt ca. 300 Meter von der Unter­kunft entfernt. Zum Derwent Water, dem viertgrößten See Englands, und dem Theatre by the Lake läuft man ca. fünf Minuten.

Windermere

Englands größter See in den Cumbrian Moun­tains
Der größte natür­liche See Englands liegt ganz im Lake District National Park. Er ist 17 Kilometer lang und zwischen 400 und 1500 Meter breit. 18 Inseln liegen im Winde­remere, die größte ist über einen Kilometer lang und wird von Ausflugsdampfern ange­steuert. Male­ri­sche, teils bewal­dete Hügel säumen den See, in denen man einfache Wande­rungen machen kann. Im Norden erheben sich die höheren Fells, wie man die von Gras­land bewach­senen Berge der Cumbrian Moun­tains nennt. Am Nord­ufer liegt auch Ambleside, ein hübsches Dorf mit 2.600 Einwoh­nern und Ausgangs­punkt für Bergwande­rungen, Moun­tai­nbike­touren und weitere Ausflüge im Lake District.

Derw­entwater

Schönster See im Lake District
Der viertgrößte See Englands gilt als der schönste im Lake District. Er liegt bei Keswick vor der grandiosen Kulisse gras­be­wach­sener Berge und dicht bewal­deter Ufer­hänge. Besonders schön ist die Aussicht auf den See von Castle Head. Ausflugs­schiffe verkehren zwischen verschiedenen Anlege­stellen, von denen eine in Keswick ist.  Um den See herum erstreckt sich ein ausge­dehntes Wander­weg­netz.

Cast­lerigg

Stein­kreis aus der Jung­stein­zeit
Der Stein­kreis von Cast­lerigg gehört zu den größten in England. Er liegt im östli­chen Lake District inmitten gras­be­wach­sener Hügel. Die 42 Steine wurden in einem 70 Meter langen Oval von einer unbe­kannten Kultur der Jung­stein­zeit vor 5000 Jahren ange­ordnet. Der Zweck der Anlage ist unbe­kannt und gibt Archäo­logen und Präh­is­to­rikern bis heute Rätsel auf. Der Ort hat eine magi­sche Ausstrah­lung, vor allem wenn Nebelschwaden oder tiefe Wolken die Sonne verhüllen.

Enthalten im:
English Heri­tage Over­seas Visitor Pass

Helvellyn

Wande­rung auf den dritt­höchsten Berg Englands
Der dritt­höchste Berg im Lake District und auch von ganz England ist 950 Meter hoch und gehört zum Helvellyn Range, das zwischen den Seen Ullswater und Thirlmere liegt. Im Westen fällt er als gras­be­wach­sener Hügel ab, nach Osten ist er steil und steinig. Der Gipfel ist durch eine mäch­tige Stein­säule (cairn) gekennzeichnet. Wer den Berg von Ullswater aus besteigen will muss einen der beiden klar defi­nierten Grate erklimmen, was mit einer leichten Kletterei ohne notwen­dige Sicher­heit­s­technik verbunden ist. Oben wird man mit einem Rund­blick belohnt, der weit nach Schott­land und bis in die Pennines reicht. (hin und zurück: 14,3 Kilometer, 5:30 Stunden, auf und ab: 830 Meter)

Aira Force

Baumriesen an einem Wasserfall
Aira Force ist ein Wasserfall, über den der Aira Beck stürzt, kurz bevor er in den Ullswater, den zweitgrößten See im engli­schen Lake District, mündet. Das Gelände wur­de von der Familie Howard gegen Ende des 18. Jahrhunderts zu einem Park mit exoti­schen Pflanzen umge­wandelt. Einige der Bäume stehen noch und haben sich zu mäch­tigen Giganten ausge­wachsen. Wer die Besich­tigung mit einem einfa­chen Rundweg verbinden will, kann einen Aussichtshügel ersteigen und durch ein schönes Seitental zurückgehen. (hin und zurück: 6,9 Kilometer, 2:15 Stunden, auf und ab: 300 Meter)

Enthalten im:
National Trust Touring Pass

Mit dem Steam Boat auf Ullswater

Kombi­nierte Schiffs- und Wander­tour
Eine der größten Attrak­tionen von Ullswater sind die „Lake Steamer“, die Ausflugsfahrten zwischen Pooley Bridge, Glenridding und Howtown im Sommer durch­führen. Diese Dampf­schiffe sind original Post- Transport- und Passagier­schiffe aus den 1850er Jahren die die Greenside Bleimine belieferten, die 1962 den Betrieb einstellte. Heutzu­tage fahren drei Dampfer auf dem Ullswater: die „Raven“, die „Lady of the Lake“ und die „Lady Dorothy“. Im Sommer ist es sehr beliebt, die Fähre von Pooley Bridge nach Glenridding und Howtown zu nehmen und dann am Seeufers auf einem der belieb­testen und landschaft­lich reizvollsten Wander­wege des Lake Districts zurückzu­kehren. (Wande­rung von Howtown nach Pooley Bridge: 6,9 Kilometer, 2 Stunden, auf und ab: 110 Meter)

Von Keswick nach Castle Douglas

137 km | 2:00 h

Kurz vor der schot­ti­schen Grenze liegt Carl­isle auf dem Weg. In der Grenz­fes­tung über der 70.000-Einwohner-Stadt, die 1541 von einem deut­schen Mili­tär­planer auge­baut wur­de, wur­de Maria Stuart gefangen gehalten.

Das Tullie Museum ist ein preisgekröntes Heimatmuseum, das die Geschichte des Grenz­landes seit dem Bau des Hadrian's Wall erzählt.

Carl­isle

Grenz­stadt mit Mili­tär­fes­tung
Die Stadt kurz vor der schot­ti­schen Grenze ist aus einer römi­schen Grenz­fes­tung am Hadrian's Wall hervor­gegangen. 1541, als England und Schott­land noch verfein­dete König­reiche waren wur­de nach den Plänen eines deut­schen Mili­tär­planers eine Burg gebaut, in der später Maria Stuart gefangen gehalten wurden. Das Tullie Museum ist ein preisgekröntes Heimatmuseum, das die wech­sel­volle Geschichte des Grenz­landes seit dem Bau des Hadrian's Wall erzählt.

Enthalten im:
English Heri­tage Over­seas Visitor Pass (Carl­isle Castle)

Gretna Green

Die Heirats­schmiede
1753 beschloss das briti­sche Parla­ment, dass Minderjäh­rige nur mit Einwil­ligung ihrer Eltern heiraten durften. Dieses Gesetz galt allerdings nur für England. In Schott­land durften weiterhin Jungen mit 14 und Mädchen mit 12 Jahren ohne elter­liche Zustim­mung heiraten. In der Folge flohen zahl­lose Kinder­paare von England nach Schott­land. In Gretna Green, dem ersten Dorf hinter der Grenze, war der Standes­be­amte zugleich Schmied, weshalb die Hoch­zeiten in seiner Schmiede stattfanden. Über 200 Jahre lang wurden Minderjäh­rige in der „Heirats­schmiede“ getraut. Immer wieder kam es zu drama­ti­schen Szenen, wenn Väter ihre Kinder verfolgten und versuchten, die Hoch­zeiten in letzter Minute zu verhindern. 
Heute ist die Schmiede ein Museum. Getraut wird aber immer noch – über 5.000 Mal im Jahr.
D

Dumfries and Galloway

Keltische Steinkreise und Klöster in Schottlands Südwesten

Wer von den impo­santen Klippen am südlichsten Punkt Schott­lands übers Meer nach Westen blickt, kann Irland, England und die Isle of Man als Silhou­ette gegen die unter­ge­hende Sonne ausma­chen.

Die Region bietet 200 Meilen Küste gespickt mit kleinen Buchten, Sand­stränden und Fischer­dörfern. Dumfries und Galloway wird mit seiner Viel­zahl an Gärten auch die Schot­ti­sche Riviera genannt. Aber auch kelti­sche Stein­kreise, Klöster und Schlösser können besich­tigt werden. Kunst­in­ter­es­sierte sollten einen Abste­cher nach Kirkcudb­right machen, einer ehema­ligen Künst­ler­ko­lonie mit einer großen Auswahl an Gale­rien, Studios und Ausstel­lungen.

Zu Gast in einem Country House bei Dumfries

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Wer schot­ti­sche Landhaus­atmo­sphäre in ihrer schönsten Form genießen möchte, ist in diesem von 200 Morgen Land umge­benen B&B genau richtig.

Das Haus ist inso­fern ungewöhn­lich, da es nie durch einen späteren Anbau erwei­tert wur­de und es noch heute die origi­nalen Waschhäuser und den Hof zu sehen gibt. Die liebevoll gestal­teten Zimmer wirken schon beim Betreten einla­dend und gemüt­lich, sodass man sich wie zuhause fühlt. Außerdem steht den Gästen noch ein Drawing Room zur Verfügung, wo sie von Gastgeber William herz­lich mit einer Tasse Tee empfangen und später bei der Planung ihres Aufent­haltes unter­stützt werden.

Drum­l­anrig Castle

Rosa Herzog­s­pa­last in weit­läufigem Park
Der „Pink Palace“ von 1689 wur­de für den Herzog von Queensberry aus rosa Sand­stein im Renais­sance-Stil gebaut. Eine Buche­n­allee führt durch den weit­läufigen Park auf den wuch­tigen Bau zu, der mit zahl­losen Türmen und Kaminen beein­druckt. Heute beherbergt er eine Kunst­samm­lung mit Bildern von Rembrandt und da Vinci.

Galloway Forest Park

Erster Dark Sky Park in Großbri­tan­nien
Der Nacht­himmel über Schott­land gehört zu den dunkelsten in Europa, der Nacht­himmel über dem Galloway Forest Park zu den dunkelsten in Schott­land, weshalb man den Park zum ersten Dark Sky Park in Großbri­tan­nien erklärt hat. In der rabenschwarzen Nacht sieht man die Hand vor Augen nicht, dafür bei klarem Wetter, das besonders im Herbst vorkommt, ein wahres Lich­termeer am Himmel. Über 7.000 Sterne sind mit bloßem Auge zu erkennen. Besuche im Observa­to­rium müssen frühzeitig gebucht werden.  Auch tags­über ist viel zu tun. An den drei Besu­cher­zentren beginnen viele Wege für Moun­tai­nbiker und Wanderer. Unter­wegs können einem Rotwild oder Wild­ziegen begegnen.

Vom Loch Trool zum Little Spear

Zwischen Seeidyll und rauen Gipfeln
Der kleine Binnensee ist einge­bettet in Glent­rool, eine der anmu­tigsten Landschaften Süds­chott­lands. Am Bruce's Stone, wo man auf den See herab­schaut, wur­de eine der ganz wenigen Schlachten zwischen Schotten und Engländern geschlagen, aus der die Schotten als Sieger hervor­gingen. Der Weg führt an einem Wasserfall aufwärts bis zum Little Spear, dem mit 843 Metern höchsten Berg der Southern Uplands. (hin und zurück: 3:30 Stunden, 8,4 Kilometer, auf und ab: 560 Meter)

Von Castle Douglas nach Inner­lei­then

103 km | 2:00 h
Die idylli­sche Neben­strecke durch ein einsames Tal führt am Grey Mare's Tail vorbei, einem 60 Meter hohen Wasserfall, um den ein Natur­schutzgebiet errichtet wur­de. Wer will, kann auf einem der schönsten Wander­wege Süds­chott­lands bach­aufwärts bis zum Loch Skeen wandern.

Grey Mare's Tail Nature Reserve

Wande­rungen rund um einen Wasserfall
Das knapp tausend Hektar große Natur­re­servat ist nach einem der schönsten Wasser­fälle Schott­lands benannt, der durch eine drama­ti­sche Fels­landschaft vom Loch Skeen 60 Meter in die Tiefe stürzt. Ein Rundweg zu den schönsten Aussichts­punkten dauert etwa zehn Minuten. Wer mehr Zeit hat, kann bach­aufwärts bis zum Loch Skeen wandern.
E

Borderlands

Neblige Heidelandschaft an der Grenze zu England

Küste, Hügel und Moor­landschaften prägen dieses länd­liche, sanfte Schott­land südlich und östlich von Edinburgh.

Die viel­fach noch unbe­rührte Natur rund um den Tweed River ist durch­zogen von Pfaden und Flüssen. Die meisten der Border Towns reihen sich an seinen Ufern auf wie an einer Kette. Das Grenz­land zwischen England und Schott­land ist unter anderem für die Ruinen seiner vier mittel­alter­li­chen Abteien bekannt: Melrose, Kelso, Jedburgh und Dryburgh. Sir Walter Scott liebte diese Region. Der berühm­teste aller schot­ti­schen Dichter besang in seinen Balladen Nebelschwaden, die Heide­landschaft, Dudel­säcke und die High­land Chief­tains in Kilts und prägte damit unser heutiges Schott­landbild.

Zu Gast in einem ehemaligen Jagdschloss im Tweedtal

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das könig­liche Jagdschloss aus dem 12. Jahr­hun­dert, von dem gelegent­lich behauptet wird, es handele sich um das älteste bewohnte Anwesen in ganz Schott­land, liegt auf etwa 1.600 Hektar Lände­reien, die sich bis zum Tweed erstre­cken.

Ausstel­lungs­stücke und ein Archiv mit histo­ri­schen Schrift­stü­cken doku­men­tieren das Leben vorangegan­gener Gene­ra­tionen und erhalten die Geschichte dieses besonderen Ortes lebendig. Heute werden hier drei Gäste­zimmer ange­boten, die in einem jeweils eigenen Stil einge­richtet und mit Antiqui­täten ausge­stattet sind. Morgens wird ein schot­ti­sches Früh­stück ange­boten, bei dem man sich für Ausflüge oder lange Spaziergänge stärken kann. Wer möchte, kann sich auch seinen Weg durch das Heckenlabyrinth bahnen, das eine Herausforde­rung für Jung und Alt ist. Eine weitere Besonder­heit ist die haus­ei­gene Brauerei aus dem 18. Jahr­hun­dert, die seit Mitte der 1960er Jahre wieder in Betrieb genommen wur­de. Zwischen 11:00 und 17:00 Uhr ist das Haus für Besu­cher zugäng­lich.

Traquair

König­li­ches Jadg­schloss mit eigener Brauerei
Das könig­liche Jagdschloss aus dem 12. Jahr­hun­dert, von dem gelegent­lich behauptet wird, es handele sich um das älteste bewohnte Anwesen in ganz Schott­land, liegt auf einem etwa 1.600 Hektar großen Gut, das sich bis zum River Tweed erstreckt. Zahlreiche Ausstel­lungs­stücke sowie ein Archiv mit Schrift­stü­cken, die bis ins 13. Jahr­hun­dert zurück­rei­chen, doku­men­tieren das Leben vorangegan­gener Gene­ra­tionen und erhalten die Historie dieses besonderen Ortes lebendig. Wer möchte, kann sich auch der Herausforde­rung des Heckenlabyrinths stellen. Eine weitere Besonder­heit ist die haus­ei­gene Brauerei aus dem 18. Jahr­hun­dert, die seit Mitte der 1960er Jahre wieder in Betrieb genommen wur­de. Zwischen 11 und 17 Uhr ist das Haus für Besu­cher zugäng­lich.

Abbotsford House

Roman­ti­sches Landschloss von Sir Walter Scot
Das prachtvolle Landschloss wur­de für den schot­ti­schen Natio­naldichter, Sir Walter Scot, im roman­ti­schen-histo­ri­sierenden Stil gebaut, nachdem dieser im Jahr 1811 den ehema­ligen Bauernhof mit einem Areal von 400 Hektar gekauft hatte. Er rich­tete eine Bibliothek ein und sammelte zeitlebens Antiqui­täten und Waffen, Relikte und Kurio­si­täten, die besonders mit der schot­ti­schen Geschichte verbunden waren. Theodor Fontane, eigent­lich ein Verehrer von Scot, notierte über seinen Besuch auf Abbotsford 1858, dass „die Wiederbele­bung des Vergan­genen, das Ausschmü­cken einer modernen Schöpfung mit den reichen poeti­schen Details des Mittel­alters auf einem Gebiete bezau­bern und hinreißen und auf dem andern zu einer bloßen Schnurre und Absonder­lichkeit werden kann“, wenn der Geis­tes­blitz fehle, die wider­strebenden Element zu etwas Einheit­li­chem zusam­menzu­schmelzen. Heute werden Haus und Park vom Abbotsford Trust verwaltet und können besucht werden.

Floors Castle

Sitz des Duke of Roxcburghe
Das Schloss nahe der Klein­stadt Kelso wur­de auf den Lände­reien einer Abtei errichtet, das im Zuge der schot­ti­schen Reforma­tion säku­la­ri­siert wur­de und in den Besitz des Duke of Roxburghe gelangte. Der Manor House wur­de 1721 begonnen und groß ange­legt: In flankierenden Pavillons waren Stal­lungen und Wirt­schafts­be­reiche unter­ge­bracht. Heute umfasst das Anwesen, das weiterhin Sitz des Dukes of Roxburghe ist, einen Golf­platz, ein Terras­sen­café und ein Hotel.

Melrose Abbey

Roman­ti­sche Ruine und Königsgrab
Theodor Fontane hat sie einmal die „die schönste und fesselndste unter allen Ruinen über­haupt“ genannt. Kloster Melrose wur­de um 1136 von Zister­zi­en­sermön­chen in Form eines St. Johns Kreuzes gebaut. Heute stehen nur noch Ruinen, aber es sind noch Stein­or­na­mente erhalten, die Heilige, Drachen, Wasser­speier und Pflanzen darstellen. Ein Gebäude von 1590 dient als Museum. Alexander II. und andere schot­ti­sche Könige sind hier beer­digt. Das Herz des Kreuzritters, Robert the Bruce, soll auch auf dem Gelände begr­aben sein, nachdem man es einbal­sa­miert und aus Jeru­salem zurückge­bracht hatte. 1812 wur­de ein Steinsarg entdeckt, der die Gebeine des Philosophen und „Zaube­rers“ Michael Scotus enthalten soll. Auf einer der Treppen prangt die Inschrift: „Be halde to ye hende“ (Denk an dein Ende!), was heute das Motto der Stadt Melrose ist. Ein schöner Wanderweg führt auf die charak­te­ris­ti­schen Aussichtshügel.

Enthalten im:
Historic Scot­land Explorer Pass
Scot­tish Heri­tage Pass

Von Innerleithen

Mietwagenabgabe

Von Inner­lei­then nach Edinburgh

158 km | 2:30 h

Lammermuir Hills

Tragi­sche Liebe­sge­schichte im „Lämmer­moor“
Die heide­be­wach­senen Hügel des „Lämmer­moors“ sind Schau­platz von „the Bride of Lammer­moor“, einem histo­ri­schen Roman von Sir Walter Scott. Die junge Lucie Ashton liebt Edgar Ravens­wood, der allerdings ein Feind der Familie ist. Wie bei Romeo und Julia endet auch diese Liebe tragisch. Obwohl die Lammermuir Hills nicht besonders hoch sind, nämlich nied­riger als 600 Meter, gibt es ein paar steile Abschnitte. Wander­wege gibt es keine, die offene Land­schaft eignet sich jedoch zum Querfeldein-Wandern.

Preston Mill

Wassermühle aus dem Märc­henbuch
Die alte Wassermühle von Preston geht auf das 12. Jahr­hun­dert zurück. Das heutige, märc­henhaft anmu­tende Gebäude wur­de im 17. Jahrhunderts zur Versorgung eines nahegelegenen herr­schaft­li­chen Anwesen erbaut. Die wuch­tige Balken­kon­struk­tion und das Mauer­werk aus Bruch­steinen sind noch original. Bis 1959 wur­de die Mühle betrieben, dann ging sie in die Hände des National Trust for Scot­land statt. Die Anlage wur­de restau­riert und ist heute Besu­chern zugäng­lich. Führungen sind im Eintritts­preis enthalten.

Enthalten im:
Scot­tish Heri­tage Pass

Vogelklippen bei St. Abb's Head

Seevögelko­lo­nien und Meeresrau­schen
Wahrzei­chen der Küste von Berwick­shire ist St Abb's Head, berühmt für seine Seevogelko­lonie. Bis zu 60.000 Möwen nisten in den 100 Meter hohen Klippen. Auch Sturmvögel und Papa­gei­tau­cher werden am Nunnery Point gesichtet. Ober­halb der Klippen führt ein herr­li­cher Weg mit Fern­blick über die Nordsee. (2 Stunden, 6 Kilometer, auf und ab: 90 Meter)

Mietwagenabgabe

Station: Edinburgh Flughafen (Desk at Airport)

Edinburgh

13 km | 23 Minuten
F

Edinburgh

Schottlands stolze Hauptstadt im Schatten der Burg

Die Haupt­stadt Schott­lands gehört zu den schönsten Städten der Welt. Von der maje­s­tä­ti­schen Burg aus hat man den besten Blick über die Stadt, die im Schatten der Festung heran­wuchs und nach blutigen Machtkämpfen und katastro­phalen Nieder­lagen gegen England mit einer Stadt­mauer (Flodden) geschützt wur­de.

Noch heute befindet sich hier die Altstadt, die mit ihren verwin­kelten Gassen, mittel­alter­li­chen Häus­er­zeilen und Hinter­höfen ein wahres Labyrinth darstellt. Im 18. Jahr­hun­dert wur­de die Neustadt um die Prin­cess Street ange­legt – ein Meister­werk des Städtebaus. Hier befinden sich zahlreiche Gale­rien und Museen, die der Kultur­haupt­stadt Schott­lands den Namen „Athen des Nordens“ einge­bracht haben. Die poli­ti­sche Geschichte der Stadt ist wech­selhaft und von der Rivalität mit England geprägt. Heute befindet sich hier wieder das schot­ti­sche Parla­ment.

Zu Gast in einem viktorianischen Privathaus

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Cambridge Street mit ihren vikto­ria­ni­schen Bürger­häusern ist heute eine der besten Adressen in Edinburgh.

Hier haben Hélène, ehemals Lehrerin, und Erlend, ein Jour­na­list mit trockenem briti­schem Humor, in ihrem neuen Zuhause zwei ganz besondere Gäste­zimmer kreiert. Sie liegen im Erdge­schoss und sind ganz auf den epochalen Stil des Hauses abge­stimmt. Vom vorderen Zimmer kann man Edinburgh Castle sehen, vom anderen blickt man in versteckte Gärten. Das Cand­le­light Breakfast ist vom Feinsten: Pommes Rimbaut und Mushroom Taleggio stehen auf der Karte und Haggis wird natür­lich auch ange­boten.

Edinburgh Castle

Festung auf dem erlo­schenen Vulkan
Hoch über Edinburgh thront die Festung auf dem Castle Rock, einem erlo­schenen Vulkan. Wahr­schein­lich stand an derselben Stelle schon im 7. Jahr­hun­dert eine Burg. 1093 wird die schot­ti­sche Königsburg zum ersten mal erwähnt – im Zusam­menhang mit einer der vielen Bela­ge­rungen und Zerstör­ungen durch die Engländer. Die berühm­teste Schloss­be­woh­nerin war Maria Stuart, ehe sie gefangen und enthauptet wur­de. Von der Espla­nade, dem Vorplatz der Burg, hat man den besten Blick über die Dächer der Altstadt. 

Enthalten im:
Historic Scot­land Explorer Pass
Scot­tish Heri­tage Pass

Dean Village

Roman­ti­sches Mühl­en­dorf bei Edinburgh
Das kleine Dorf in einer tief einge­schnit­tenen Schlucht war die Kornkammer von Edinburgh. Nicht weniger als elf Getrei­demühlen waren zu den besten Zeiten im 19. Jahr­hun­dert in Betrieb. Die nötige Antrieb­s­en­ergie lieferte der Fluss Water of Leith, der hier ein großes Gefälle hatte. Im Jahr 1833 baute man eine spekta­kuläre Brücke über das Tal, dann aber begann der Niedergang. Elek­tri­sche und dampf­be­triebene Mühlen lösten die Wassermühlen ab. In Dean zogen Armut und Arbeits­lo­sigkeit ein. In den 1970ger Jahren entdeckten Städter aus Edinburgh den billigen Wohnraum in der beschau­li­chen Umge­bung. Heute ist Dean ein ange­sagter Vorort der schot­ti­schen Haupt­stadt.

Royal Mile of Edinburgh

Herz der Altstadt zwischen High Street und Cast­le­hill
Zwischen dem Canongate, der High Street und dem Cast­le­hill liegt das Herz der Altstadt, die Royal Mile. Sie hat mit 1,8 Kilome­tern tatsäch­lich die Länge einer (schot­ti­schen) Meile. Hier stehen die High­land Tolbooth Church, die heute eine Mehr­zweckhalle ist, die St. Giles Cathedral, das People’s Story Museum, das Museum of Edinburgh und das John Knox-Haus sowie das schot­ti­sche Parla­ment. Quer zur Royal Mile verlaufen im Fischgrä­t­enmuster kleine, steile Gassen, die closes, courts oder auch wynds genannt werden. In der Altstadt befinden sich außerdem mehrere große Markt­plätze.

Water of Leith Walkway

Beschau­liche Ufer­pro­me­nade durch Edinburgh
Das Flüs­schen Water of Leith fließt durch ein Tal quer durch Edinburgh und mündet nord­öst­lich bei Leith in die Nordsee. An seinem Ufer ist ein Wanderweg einge­richtet, der an der Schule von Balerno beginnt und teilweise über stillgelegte Gleise führt. Obwohl man mitten durch die City wandert, muss man kaum über Teer gehen und kommt trotzdem an bedeu­tenden Sehens­wür­digkeiten, etwa der Scot­tish National Gallery of Modern Art oder der Dean Gallery, vorbei. Der Weg endet an der Mündung des Fluses in Leith, (nur hin: 20 Kilometer, 5 Stunden, auf: 60 Meter, ab: 210 Meter)

Edinburgh

Edinburgh

14 km | 21 Minuten
14 Tage
ab 1.649,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

An- und Abreise: Flüge zum Selberbuchen finden Sie im Internet. Falls Sie mit der Bahn anreisen möchten, buchen wir gern das Ticket für Sie.
Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: April–Oktober

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Leslie Jalowiecki

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