Zwischen London und Lake District: eine Reise durch Mittelengland - Großbritannien
Derwent Water, Lake District

Zwischen London und Lake District

eine Reise durch Mittelengland

Die Reise verdeutlicht, welche Vielfalt es innerhalb von England gibt. Nach glänzenden Städten wie Cambridge durchquert man den industriellen Gürtel von Mittelengland. Spätestens im Lake District ist man dann in einer vollkommen anderen Welt: in einem nordischen Wanderparadies mit stillen Seen und erhabenen Bergen.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von London nach Linton

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Keddy by Europcar
Fahrzeug: Vauxhall Astra o.ä. (CDMR)
Station: London-Heathrow Flughafen (Shuttle Service)

Von London nach Linton

135 km | 2:00 h

Bekonscot

Miniatur­impe­rium aus den 1930er Jahren
Das älteste Modell­ei­sen­bahn-Dorf der Welt zeigt England, wie es in 1930er Jahren war. Aufge­baut wur­de es von einem Buchhalter als Miniatur­impe­rium in seinem großen Garten. Hilfe bekam er bald von seinem Gärtner, dem Koch, dem Dienstmädchen und dem Chauf­feur. Gemeinsam entwi­ckelten sie die Modell­landschaft. Der Swimming Pool wur­de zum ersten Meer und die hüge­ligen Stein­gärten ein wildes Gebirge. Bald wur­de aus der Schrulle ein großer Erfolg. Inter­na­tio­nale Zeitungen berich­teten, die Wochenschau kam. Heute ist Bekonscot eine Besu­che­rat­trak­tion – vor allem für Kinder. Vom Eintritts­preis wird ein Wohltä­tigkeits­projekt unter­stützt.
A

Cambridge

Altehrwürdige Universitätsstadt am River Cam

Die Univer­si­täts­stadt am River Cam liegt nörd­lich von London in der länd­li­chen Graf­schaft Cambridge­shire.

Bekannt ist sie vor allem wegen ihrer Univer­sität von 1318. Das „Mekka of Higher Educa­tion“, mit dem sich in England nur noch Oxford messen kann, besteht aus 31 Colleges, die alle­samt aus Klöstern hervor­gegangen sind. Die ersten Lehrenden waren im 12. Jahr­hun­dert vermut­lich Mönche aus Paris. Auch architek­to­nisch wirken die Bildungs­einrich­tungen klöst­er­lich: Neben den großen Spei­se­sälen und der Kapelle gehört zu jedem College ein Innenhof – Court genannt – der an einen Kreuzgang erin­nert. Der Eingang wird durch ein Torhaus kontrolliert, das während der Examens­zeiten geschlossen wird. Die Stadt und die Colleges kann man am besten vom Wasser aus erleben. Am River Cam und am River Granta führen schöne Spazier­wege entlang.

Zu Gast in einem B&B in Linton

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Landhaus von 1840 liegt in einem großen Garten in der histo­ri­schen Ortschaft Linton, unweit der Universitätsstadt Cambridge, und verbindet die Vorzüge des Landes mit denen der Stadt.

Besonders schön ist der Winter­garten, wo das Frühstück unter einem Mimo­senbaum serviert wird. Zudem steht den Gästen ein Aufent­haltsraum zur Verfügung.

Audley End House

Elisa­bet­ha­ni­sches Herren­haus von Heinrichs Gnaden
Im 12. Jahr­hun­dert wur­de bei Saffron Walden eine Benedikti­ner­abtei gegründet, die 1538 von Heinrich VIII. geschlossen und dem Lordkanzler Sir Thomas Audley für seine besonderen Verdi­enste geschenkt wur­de. Sein Enkel ließ 1603 alle Gebäude abreißen und stattdessen das damals größte Privat­haus Englands errichten. Als die Kosten für den enormen Bau explodierten, sah er sich gezwungen, in die Staats­kasse zu greifen, was ihm eine Haft­strafe im Tower of London einbrauchte. Heute sind 32 Zimmer im Herren­haus der Öffent­lichkeit zugäng­lich. Beein­dru­ckend ist die riesige Halle, die Jakobi­ni­schen Decken und die Bibliothek. Als inter­essan­testes Ausstel­lungs­stück gilt das State Bed. Es wur­de 1786 angefer­tigt, in der Hoff­nung, Georg III. möge dem Haus einen Besuch ab­stat­ten. Das Bett hat eine Größe von 2,40 m auf 2,40 m und kostete damals 400 Pfund. Das entsprach ungefähr dem Gehalt, das ein Dienstmädchen in 50 Jahren verdienen konnte.

Enthalten im:
English Heri­tage Over­seas Visitor Pass

Impe­rial War Museum Duxford

Luftfahrtmuseum auf ehema­ligem Mili­tärflug­platz
Eines der größten Luftfahrtmu­seen der Welt liegt 15 Kilometer südlich von Camb­rige. Der Flughafen von Duxford spielte in beiden Welt­kriegen eine wich­tige Rolle. Es werden vor allem große Flugzeuge ausge­stellt, die in anderen Depen­dancen keinen Platz fänden. Unter anderem ist eine Concorde zu besich­tigen. Bis heute wird der zum Museum gehörende Flug­platz fliege­risch genutzt und ist auch Veran­stal­tungsort von Airshows.

Mathe­ma­tiker-Brücke

Die Mathe­matical Bridge ist eine hölzerne Fußgänger­brücke über den Fluss Cam auf dem Gelände des Queen's Cottages. Sie wur­de 1749 erbaut.  Obwohl es die Gestalt eines Bogens hat, besteht das Bauwerk komplett aus geraden Holz­balken und -brettern, deren Anord­nung mathe­ma­tisch ausge­tüf­telt war, sodass keine Nägel verwandt werden mussten. Die Holz­balken bilden eine Reihe von Tangenten, die den Bogen der Brücke andeuten. Radiale Streben fixieren die Balken und machen die Konstruk­tion starr und selbst­tra­gend. Die tangen­tialen Balken funk­tio­nieren dabei fast ausnahmslos als Stützen, während die radialen Bauteile unter Zug stehen. Dadurch entsteht nur eine sehr geringe Biegungs­be­las­tung.

Von Linton nach York

280 km | 3:30 h

Die Route führt östlich des mittel­eng­li­schen Ballungs­raums zwischen Birmingham und Manchester durch flache, idylli­sche Land­schaft.

Unter­wegs kommt man durch sehens­werte Städtchen wie Grantham, Newark und Lincoln. Wenige Kilometer vor York liegt die Ortschaft Selby, die wegen ihrer Benedikti­ner­abtei einen Besuch lohnt.

Midlands

Vom Black Country zur Metro­politan Area
Die Midlands im zentralen Teil Englands entspre­chen etwa dem mittel­eng­li­schen Tief­land. Sie werden auch Black Country genannt, weil sie das Zentrum der Kohleförde­rung waren. Ihr urbanes Zentrum ist die Agglome­ra­tion von Birmingham, Wolver­hampton und Coventry mit mehreren Millionen Einwoh­nern. Mit der Fertig­stel­lung des Oxford Kanals 1790 begann der Aufstieg der Midlands, als auf dem Wasserweg Waren bis nach London transpor­tiert werden konnten.

Nord­en­g­land

Englands Hinterhof
Nort­hern England umfasst die engli­schen Verwal­tungs­regionen North West England, York­shire and the Humber und North East England. Der Bereich ist im Süden in etwa durch den Fluss Trent begrenzt, nach Norden hin durch die Grenze zu Schott­land. Hier leben etwa 14,5 Millionen Menschen auf 37.331 km² Fläche. Die Region enthält manche Groß­städte (u.a. Leeds, Liver­pool, Manchester, Newcastle-upon-Tyne und Sheffield), aber auch fünf Natio­nalparks (Lake District, North York Moors, Northumber­land, Peak District und York­shire Dales). In Nord­en­g­land begann die indu­s­tri­elle Revo­lu­tion und bis Mitte des 20. Jahrhunderts war die Region das indu­s­tri­elle Herz Großbri­tan­niens. Seit der Deindu­s­triali­sie­rung wur­de Nord­en­g­land im Vergleich zu Süden­g­land wirt­schaft­lich benach­tei­ligt. Auch kulturell hat Nord­en­g­land eine gewisse Eigen­stän­digkeit bewahrt, z. B. in der Musik, der regio­nalen Küche oder nord­eng­li­schen  Dialekt.

Lincoln

Spuren aus 2000-jähriger Geschichte
Die Haupt­stadt der Graf­schaft Lincoln blickt auf eine über 2.000-jährige Geschichte zurück. Das Gelände war bereits besiedelt, als die Römer Lindum Colonia als Vete­ra­nen­stadt grün­deten. Die Normannen bauten hier 1068 unter William the Conqueror das mäch­tige Lincoln Castle. Im Mittel­alter brachten Woll- und Tuchhandel Wohl­stand und Wachstum. Die Stadt wird über­ragt von der gewal­tigen goti­schen Kathedrale, die einst das höchste Kirchenbau­werk der Welt war. In der histo­ri­schen Altstadt stehen noch ein römi­scher Torbogen, eine Windmühle, die mittel­alter­li­chen Markt­hallen und einige Bürger­häuser aus der Norman­nennzeit.
B

York

Buckelige Fachwerkhäuser, verwinkelte Gassen, stille Plätze

York ist die Haupt­stadt Nord­en­g­lands und war über Jahrhunderte die zweitwich­tigste Stadt nach London.

Der Erzbischof der Römer­stadt ist nach dem Bischof von Canter­bury, der zweite in der Hier­ar­chie der anglika­ni­schen Staats­kirche. Das Münster ist die größte mittel­alter­liche Kirche Englands und zweifellos auch eine der schönsten. Daneben ist viel vom alten York übrig geblieben: bucke­lige Fach­werkhäuser, verwin­kelte Gassen, stille Plätze und nicht zuletzt acht Kilometer der alten Stadt­mauer, auf der man spazieren gehen und über­ra­schende Blicke über die Stadt haben kann. Im 15. Jahr­hun­dert erlebte die Stadt ihre Blüte als Woll- und Tuch­we­ber­stadt, deren Hafen auch inter­na­tio­nalen Handel ermög­lichte. Dagegen ist die Indu­s­triali­sie­rung, die den west­lich gelegenen Ballungs­raum von Liver­pool bis Leeds von Grund auf geprägt hat, spurlos an der Stadt vorübergegangen.

In einem Gästehaus in York

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Gäste­haus in einem vikto­ria­ni­schen Haus aus dem Jahr 1869 liegt etwas außer­halb des Zentrums von York. Zwölf individuell und stil­voll einge­rich­tete Gäste­zimmer verteilen sich auf drei Etagen, die durch eine Kiefern­holztreppe verbunden sind.

An sonnigen Tagen wird diese in ein Meer aus Farben getaucht, die vom Erkerfenster aus Bunt­glas darauf fallen. In der gemüt­li­chen Lounge werden während des Tages Tee und Kaffee serviert, abends kann man hier einen Drink genießen. Morgens wird im Esszimmer ein konti­nen­tales Früh­s­tücksbüffet ange­richtet, das durch auf Bestel­lung frisch zuberei­tete warme Gerichte ergänzt wird. In direkter Nach­bar­schaft befinden sich Parks, Restau­rants und Pubs; in die Innen­stadt gelangt man zu Fuß in 15 Minuten, mit dem Bus oder Taxi in wenigen Minuten. June und Keith, die Gastgeber, leben seit Jahren hier und geben gerne Tipps und Anre­gungen für Ausflüge.

York Minster

Größte mittel­alter­liche Kathedrale Englands
The Cathedral Church of St Peter, wie die Kathedrale von York offi­ziell heißt, ist die größte mittel­alter­liche Kirche in England. Sie wur­de nach einer Bauzeit von 250 Jahren 1472 voll­endet. Das goti­sche Bauwerk beein­druckt durch seine äußere Form, vor allem aber durch ihre Riesenhaf­tigkeit. Eine Fensterwand ist beispiels­weise so hoch, wie ein Tennisfeld lang ist. Eindrucksvoll sind auch die beiden großen und der kleine Turm am entgegen­ge­setzten Ende. Sie können eben­falls besich­tigt werden. Nachdem die Orgel durch einen Brand zerstört wur­de, wur­de sie 1993 komplett restau­riert und hat heute nicht weniger als 84 Register.

National Railway Museum

Größtes Eisen­bahnmuseum der Welt
Das „NRM“ ist das größte Eisen­bahnmuseum der Welt und ein Muss für alle Eisen­bahnfans. Es stellt die Eisen­bahn­ge­schichte Großbri­tan­niens vor, die von besonderer Bedeu­tung ist, da die Eisen­bahn in Großbri­tan­nien entwi­ckelt wur­de. Über 100 Lokomo­tiven und nahezu 200 weitere Eisen­bahnfahrzeuge werden gezeigt. Die ältesten stammen aus der Zeit um 1815. Ferner sind Salonwagen des briti­schen Königshauses ausge­stellt, der älteste stammt von Königin Adelaide.

Castle Howard

Englands erstes Barockschloss
Als der Herren­sitz 40 Kilometer nörd­lich von York Anfang des 18. Jahrhunderts voll­endet war, gab es im ganzen König­reich kein Gebäude, das sich mit ihm messen konnte. Der voll­kommen unerfah­rene Architekt Nicholas Hawks­moor hatte das erste wirk­lich barocke Gebäude auf der Insel geschaffen und über und über mit Orna­menten und Statuen versehen. Das Bauwerk wur­de ein voller Erfolg und fand Nach­ahmer im ganzen Land. Mit seinem großen Garten, in dem häufig Festivals stattfinden, ist er ein Besu­cherma­gnet.

Von York nach Keswick

186 km | 3:00 h

Nachdem man Foun­tains Abbey, einer der schönsten Ruinen Europas in engli­scher Park­landschaft, passiert hat, kommt man auf eine Neben­strecke Rich­tung Nordwest, die durch die wild­roman­ti­schen York­shire Dales, ein dünn besiedeltes Natur­schutzgebiet und Wander­pa­ra­dies, führt.

Bei Kendal gelangt man in den Lake District.

Lowther Castle

Sinnbild für Vergäng­lichkeit
John Lowther, der Ende des 17. Jahr­hun­dert Viscount of Lonsdale war, muss schwer­reich gewesen sein, denn er ließ einen prunkvollen Famili­en­sitz bauen, von dem Zeitgenossen meinten, dass es nur noch mit dem Palast des chine­si­schen Kaiser zu verglei­chen sei. Leider neigte einer seiner Nach­fahren zu kost­spie­ligen Extrava­ganzen, so dass das gesamte Famili­enver­mögen eingezogen wur­de. Das Landhaus  wur­de 1937 geschlossen und beherbergte im Zweiten Welt­krieg  ein Panzer­regi­ment, das offenbar wenig pfleg­lich mit dem ehrwür­digen Anwesen umge­gangen ist. Ende der 1940er Jahre war Lowther Castle so weit herun­ter­ge­kommen, dass das Dach abge­deckt wur­de. Heute stehen nur noch die Wände in einem gepflegten Landschafts­park. Sie sind ein beein­dru­ckendes Sinnbild für die Vergäng­lichkeit von Ruhm und Reichtum.
C

Lake District

Berge und Seen von einzigartiger Schönheit

Die 1951 unter Natur­schutz gestellte Berg- und Seenwelt im Nordwesten Englands ist von einzig­ar­tiger Schön­heit.

16 von der Eiszeit geformte Seen haben der Region in Cumbria zu ihrem Namen verholfen, die zwischen Bergketten und Hügeln einge­bettet sind. In dem milden, aber nieder­schlagsrei­chen Gebiet sind Flora und Fauna besonders vielfältig. Wild­bäche und Flüsse speisen die Seen, so dass das Gebiet nicht nur ein Para­dies für Wanderer ist, sondern auch für Angler und Segler. Wanderern stehen viele hundert Kilometer bezeichnete Wege zur Verfügung. Auf den meisten Seen kann man rudern oder segeln. Im Sommer sind sie auch zum Schwimmen geeignet.

Zu Gast in einem Hotel in Keswick

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Hotel liegt in der Marktgemeinde Keswick im Natio­nal­park Lake District und bietet einen schönen Ausblick auf die umliegenden Berge.

Die 14 individuell einge­rich­teten Zimmer verteilen sich auf drei Etagen. Morgens wird im hellen Spei­se­raum mit Blick auf den Golf­platz ein engli­sches Früh­stück aus regio­nalen Zutaten serviert. Im eleganten mit modernen Möbeln ausge­stat­teten Loungebereich kann man sich nach einem ereig­nis­rei­chen Tag entspannen. Das Stadt­zentrum von Keswick mit Geschäften, Pubs und Restau­rants liegt ca. 300 Meter von der Unter­kunft entfernt. Zum Derwent Water, dem viertgrößten See Englands, und dem Theatre by the Lake läuft man ca. fünf Minuten.

Windermere

Englands größter See in den Cumbrian Moun­tains
Der größte natür­liche See Englands liegt ganz im Lake District National Park. Er ist 17 Kilometer lang und zwischen 400 und 1500 Meter breit. 18 Inseln liegen im Winde­remere, die größte ist über einen Kilometer lang und wird von Ausflugsdampfern ange­steuert. Male­ri­sche, teils bewal­dete Hügel säumen den See, in denen man einfache Wande­rungen machen kann. Im Norden erheben sich die höheren Fells, wie man die von Gras­land bewach­senen Berge der Cumbrian Moun­tains nennt. Am Nord­ufer liegt auch Ambleside, ein hübsches Dorf mit 2.600 Einwoh­nern und Ausgangs­punkt für Bergwande­rungen, Moun­tai­nbike­touren und weitere Ausflüge im Lake District.

Derw­entwater

Schönster See im Lake District
Der viertgrößte See Englands gilt als der schönste im Lake District. Er liegt bei Keswick vor der grandiosen Kulisse gras­be­wach­sener Berge und dicht bewal­deter Ufer­hänge. Besonders schön ist die Aussicht auf den See von Castle Head. Ausflugs­schiffe verkehren zwischen verschiedenen Anlege­stellen, von denen eine in Keswick ist.  Um den See herum erstreckt sich ein ausge­dehntes Wander­weg­netz.

Cast­lerigg

Stein­kreis aus der Jung­stein­zeit
Der Stein­kreis von Cast­lerigg gehört zu den größten in England. Er liegt im östli­chen Lake District inmitten gras­be­wach­sener Hügel. Die 42 Steine wurden in einem 70 Meter langen Oval von einer unbe­kannten Kultur der Jung­stein­zeit vor 5000 Jahren ange­ordnet. Der Zweck der Anlage ist unbe­kannt und gibt Archäo­logen und Präh­is­to­rikern bis heute Rätsel auf. Der Ort hat eine magi­sche Ausstrah­lung, vor allem wenn Nebelschwaden oder tiefe Wolken die Sonne verhüllen.

Enthalten im:
English Heri­tage Over­seas Visitor Pass

Helvellyn

Wande­rung auf den dritt­höchsten Berg Englands
Der dritt­höchste Berg im Lake District und auch von ganz England ist 950 Meter hoch und gehört zum Helvellyn Range, das zwischen den Seen Ullswater und Thirlmere liegt. Im Westen fällt er als gras­be­wach­sener Hügel ab, nach Osten ist er steil und steinig. Der Gipfel ist durch eine mäch­tige Stein­säule (cairn) gekennzeichnet. Wer den Berg von Ullswater aus besteigen will muss einen der beiden klar defi­nierten Grate erklimmen, was mit einer leichten Kletterei ohne notwen­dige Sicher­heit­s­technik verbunden ist. Oben wird man mit einem Rund­blick belohnt, der weit nach Schott­land und bis in die Pennines reicht. (hin und zurück: 14,3 Kilometer, 5:30 Stunden, auf und ab: 830 Meter)

Aira Force

Baumriesen an einem Wasserfall
Aira Force ist ein Wasserfall, über den der Aira Beck stürzt, kurz bevor er in den Ullswater, den zweitgrößten See im engli­schen Lake District, mündet. Das Gelände wur­de von der Familie Howard gegen Ende des 18. Jahrhunderts zu einem Park mit exoti­schen Pflanzen umge­wandelt. Einige der Bäume stehen noch und haben sich zu mäch­tigen Giganten ausge­wachsen. Wer die Besich­tigung mit einem einfa­chen Rundweg verbinden will, kann einen Aussichtshügel ersteigen und durch ein schönes Seitental zurückgehen. (hin und zurück: 6,9 Kilometer, 2:15 Stunden, auf und ab: 300 Meter)

Enthalten im:
National Trust Touring Pass

Mit dem Steam Boat auf Ullswater

Kombi­nierte Schiffs- und Wander­tour
Eine der größten Attrak­tionen von Ullswater sind die „Lake Steamer“, die Ausflugsfahrten zwischen Pooley Bridge, Glenridding und Howtown im Sommer durch­führen. Diese Dampf­schiffe sind original Post- Transport- und Passagier­schiffe aus den 1850er Jahren die die Greenside Bleimine belieferten, die 1962 den Betrieb einstellte. Heutzu­tage fahren drei Dampfer auf dem Ullswater: die „Raven“, die „Lady of the Lake“ und die „Lady Dorothy“. Im Sommer ist es sehr beliebt, die Fähre von Pooley Bridge nach Glenridding und Howtown zu nehmen und dann am Seeufers auf einem der belieb­testen und landschaft­lich reizvollsten Wander­wege des Lake Districts zurückzu­kehren. (Wande­rung von Howtown nach Pooley Bridge: 6,9 Kilometer, 2 Stunden, auf und ab: 110 Meter)

Von Keswick nach Chester

238 km | 3:00 h
Nach einer Fahrt durch die anmu­tige Hügel­landschaft kommt man bei Lancaster ans Meer. Kaum zu glauben, dass dieses char­mante, verschlafene Nest mit seinem Hafen einst bedeu­tender war als Liver­pool. Danach durch­quert man den indu­s­tri­ellen Ballungs­raum um Manchester.

Wales

Steil­küsten, Moore und schroffe Gebirge
Mit gut 20.000 Quad­ratki­lome­tern ist Wales der kleinste Landes­teil Großbri­tan­niens. Im Norden grenzt es an die Irische See, im Westen an den St.-Georgs-Kanal und im Süden an den Bris­tol­kanal. Steil­küsten und weit­auslau­fende Strände ziehen sich weit über 1.200 Kilometer entlang und werden von zahl­losen Seevögeln bevöl­kert. Das Landes­in­nere ist von Wiesen, Mooren und schroffen Gebirgen geprägt. Die höchsten Berge stehen im Norden. Der Yr Wyddfa (1.085 Meter) wird vom Snowdonia-Natio­nal­park geschützt. Haupt­stadt ist Cardiff an der Südküste, eine römi­sche Gründung, die während des wali­si­schen Kohle-Booms zum größten Kohle­hafen der Welt avancierte.

Lancaster

Charak­tervolle histo­ri­sche Bauten
Lancaster war einst eine bedeu­tende Hafen­stadt, besonders im Handel mit Ostindien. Baumwolle, Rum und Tabak wurden hier umge­laden. Zudem war sie Sitz der bedeu­tenden Grafen von Lancaster. Heute hat sie ihre Bedeu­tung verloren. Der Hafen ist in Liver­pool und die Haupt­stadt der Graf­schaft ist heute Preston. Dafür sind ein paar charak­tervolle Bauten erhalten geblieben, allen voran Lancaster Castle, dessen Vorgängerbau bereits den Normannen trutzte. Zusammen mit St. Marys, einer Kirche aus dem 14. Jahr­hun­dert, bildet es ein stil­volles Ensemble.

Manchester

Mutter­stadt der Indu­s­triali­sie­rung
Manchester spielte eine Schlüs­selrolle während der Zeit der Indu­s­tri­ellen Revo­lu­tion. Die zahlrei­chen Bäche, die in den Pennines nörd­lich und östlich der Stadt entsprangen, waren ideal für die Errich­tung von Baumwoll­spin­ne­reien, die durch Wasserkraft ange­trieben wurden. Die Stadt profi­tierte außerdem von der Nähe zum Hafen in Liver­pool. Nach der Erfindung der Dampf­ma­schine wuchsen die Betriebe und die Stadt rasant. Fried­rich Engels lebte über 20 Jahre in der Stadt, die in zu seinem bekann­testen Buch „Die Lage der arbei­tenden Klasse in England“ und zur Kritik am Manchester-Kapi­talismus inspi­rierte. Heute ist die Stadt vor allem für ihre Fußballclubs und Szene-Treffs mit Pop and Rave bekannt.
D

Chester

Entzückende Altstadt in Nordwales

Die Stadt im nordwali­si­schen Flach­land besitzt eine entzü­ckende Altstadt aus dem 14. Jahr­hun­dert, die noch von den histo­ri­schen Rinngmauern umgeben ist.

Viele gut erhal­tene Fach­werkhäuser und vor allem die Rows, zwei­stö­ckige Ladenpas­sagen aus der Blütezeit der Stadt, machen sie bis heute zu einer der sehens­wer­testen unter den Städten Englands. Englands frühe Geschichte von der Römerzeit über die Wikinger, Skoten und Angel­sachsen ist hier besonders lebendig. Daneben ist Chester auch für den gleich­na­migen Käse bekannt, der im Umland produ­ziert wird.

Zu Gast in einem Farmhaus bei Chester

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Manor House, das 1890 von John Douglas für den Duke of Westminster gebaut wur­de, liegt auf einem bewirt­schaf­teten Bauernhof.

Vom selben Architekten stammen auch Eastgate Clock in Chester sowie Dutzende von wunderbaren Häusern, Kirchen und Geschäften – und sogar die öffent­li­chen Toiletten in der Fordham Road. Rachel, die heutige Besitzerin, hat das Haus mit sicherem Stil­empfinden und aufwen­digen Mitteln renoviert. Von den komfor­ta­blen Zimmern blickt man auf die länd­liche Umge­bung und die Weiden der Milch­kühe, die sich rund um die Farm befinden.

Liver­pool

Fußball, Beatles und ein histo­ri­scher Hafen
Die Hafen- und Indu­s­trie­stadt im Nordwesten von England hat knapp 500.000 Einwohner. Der histo­ri­sche Teil der Hafen­stadt wur­de 2004 zum Welt­kultur­erbe erklärt. Besonders populär sind der Albert Dock und der Pier Head. Bekannt ist die Stadt durch seine Fußballver­eine FC Everton und FC Liver­pool sowie durch ihre pulsierende Musik­szene, aus der in den 1960er Jahren die Beatles hervor­gingen. 2008 war Liver­pool  Euro­päi­sche Kultur­haupt­stadt.

Beeston Castle

Mäch­tige Ruine im Wood­land Park
Es war Ranulf de Blondeville, 4. Earl of Chester (1172–1232) der die Burg erbaute. Doch seine Freude an dem mäch­tigen Bau währte nur kurz, denn 1237 wur­de er von König Heinrich III. beschlag­nahmt. Ab dem Jahr 1643 diente Beeston Castle der New Model Army im Engli­schen Bürger­krieg und wur­de 1646 von Soldaten der könig­li­chen Armee zerstört. Einer der beiden Burgbrunnen ist mit 113 Metern der tiefste seiner Art in England. Die Burg­ruine ist seit 1967 ein Grade I listed building. Das Museum im Anbau doku­men­tiert die Funde rund um die Burg, die bis in die Jung­stein­zeit zurück­rei­chen. Rings umher ersteckt sich der Wood­land Park, durch den schöne Spazier­wege führen.

Enthalten im:
English Heri­tage Over­seas Visitor Pass

Ruthin

Präch­tige Fach­werkhäuser im Schatten der Burg
Die Ortschaft im Süden des Clwyd-Tals besteht aus präch­tigen Fach­werkhäusern aus dem 14. bis 17. Jahr­hun­dert. Die Häuser grup­pieren sich um einen Hügel, auf dem eine mäch­tige Burg thront. Sie wur­de im 13. Jahr­hun­dert aus dem Buntsand­stein der Umge­bung gebaut. Das Bauwerk blieb bis ins 17. Jahr­hun­dert erhalten. Es wur­de in neuerer Zeit teilweise restau­riert und ist heute eines der luxu­riösesten Hotels in Wales, bekannt für mittel­alter­liche Bankette mit Harfenmusik.

Von Chester nach Worton

299 km | 4:30 h
Die Etappe führt östlich parallel zur englisch-wali­si­schen Grenze. Dabei kommt man durch Shrewsbury, das wegen seiner mittel­alter­li­chen Tudor-Architektur und seiner engen Altst­datgassen zu den schönsten Städten Mittel­en­g­lands gezählt wird.

Süd-Wales

Mildes Klima, Bade­buchten und Steil­küsten
Die milde Küste von Süd-Wales ist durch schöne Bade­strände, Feri­en­orte und norman­ni­sche Küstenburgen gekennzeichnet. Beein­dru­ckend ist der mittel­alter­liche Ort Pembroke mit seiner gewal­tigen Festung, von der aus man einen phan­tas­ti­schen Blick genießt. Nörd­lich davon liegt der Pembroke­shire Coastal National Park, der einsame Bade­buchten und grandiose Steil­küsten vor der Zersiede­lung schützt. Den Zauber der Land­schaft kann man vor allem auf den stillen Wander­wegen durch den Park auf sich wirken lassen.

Wessex

Histo­ri­sches König­reich in Süden­g­land
Im Gegen­satz zu Sussex exis­tiert Wessex (von: West-Sachsen) heute nicht mehr als Graf­schaft. Dafür war es vom 6. bis zum 10. Jahr­hun­dert eines der sechs König­reiche, aus denen England hervor­gegangen ist. Es umfasste den Süden und Südwesten von Devon bis Cornwall. Eine wich­tige Sied­lung war Winchester, das unter Alfred dem Großen 871 zur Haupt­stadt wur­de. Seit über 900 Jahren gibt es keinen Earl of Wessex mehr. Dennoch gibt es im südlich-zentralen England Bestre­bungen, eine regio­nale, kulturelle und poli­ti­sche Iden­tität in Wessex zu formen.

Shrewsbury

Histo­ri­sche Stadt im Schatten einer Norman­nenburg
Das histo­ri­sche Stadt­zentrum liegt auf einem Hügel an einer Schleife des Flusses Severn. Die schmalen Gassen und Hausdurch­gänge werden von 660 denkmalge­schützten Häusern gesäumt. Der Quarry Park, ein 120 Hektar großer Park mitten in der Stadt, erin­nert daran, dass im Mittel­alter hier ein großer Steinbruch war. Auf einer Erhe­bung über der Stadt wacht Shr­ewsbury Castle, das aus der Norman­nenzeit stammt und sein heutiges Erscheinungs­bild im 13. Jahr­hun­dert erhielt.
E

Cotswolds

Schafweiden und idyllische Städtchen im Herzen Englands

Buchenwälder über­ziehen sanfte Hügel, ungezählte Schafe weiden auf saftigen Wiesen, dazwi­schen liegen male­ri­sche Dörfer und geschicht­s­träch­tige Klein­städte: Zu Recht werden die Cots­wolds als Area of Outstanding Natural Beauty bezeichnet.

Im Norden begrenzt der River Avon die Cots­wold Hills, im Osten reichen sie bis Oxford. Schafe haben die Gegend reich gemacht. So nennt man die Kirchen der Region auch Wool Churches, weil sie mit dem Geld gebaut wurden, das im Wollhandel verdient wur­de. Die Gegend ist wohlha­bend geblieben, da viele vermögende Londoner hier einen zweiten Wohn­sitz haben oder sich zur Ruhe setzen. Sehens­werte Orte sind Broadway, Burford, Chedworth, Chipping Norton, Moreton-in-Marsh, Pains­wick und Stow-on-the-Wold.

Zu Gast in einem Herrenhaus in Worton

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Herren­haus in Worton ist umgeben von 12.000 Quad­r­at­me­tern Garten. Es stammt aus dem 17. Jahr­hun­dert und diente wahr­schein­lich Prince Rupert als Unter­kunft, als er in der Schlacht von Bristol gegen die Roya­listen kämpfte. Nach sorg­samer Restau­rie­rung entstand hier ein Wohn­haus, das den neuesten Stan­dards entspricht, jedoch nichts von seinem histo­ri­schen Ambi­ente verloren hat. David, Lucy und ihre zwei Hunde empfangen ihre Gäste herz­lich und sorgen auf eine unauf­dring­liche Art dafür, dass es ihnen während des Aufent­halts an nichts mangelt. Die individuell gestal­teten Zimmer unter­strei­chen den histo­ri­schen Charme des Hauses; die Badezimmer sind modern. Das Früh­stück – bei dem auch der auf dem Anwesen produ­zierte Honig serviert wird – findet an einem gemein­samen Früh­s­tücks­tisch statt.



Somerset

Apfelwein, Natio­nalparks und eine lange Küste
Die Graf­schaft im Südwesten von England wird im Norden vom Bristol Channel begrenzt. Abge­sehen von der herausra­genden Stadt Bath wirkt die Gegend länd­lich und idyllisch. Somerset ist wie die Normandie in Frank­reich vor allem für seine Apfel-Plan­tagen und den Cider bekannt. Zu den At­trak­tionen gehören die Küsten­orte und der Exmoor-Natio­nal­park. Die Gärten und Parks der Region sind in das Euro­pean Garden Heri­tage Network einge­bunden. Viele histo­ri­sche Gebäude sind mit dem charak­te­ris­ti­schen honig­gelben Bath Stone gebaut oder verkleidet.

Bath

Mondänes Bad mit heißen Quellen
Das einzige Mine­r­albad mit heißen Quellen in England ist zugleich eine der schönsten Städte des Landes. Bereits die Römer nutzten die Quellen als Bade­zen­trum, wovon einige Tempel­ruinen zeugen. Erst im 18. Jahr­hun­dert kam der Ort zu neuer Blüte. Seit 1738 wurden elegante Häuser gebaut, von denen heute über 500 unter Denkmal­schutz stehen. 1998 hat die UNESCO die ganze Stadt in die Liste des Welt­kultur­erbe aufge­nommen.

Salisbury

Tuchma­cher­stadt an Avon und Wylye
Die Stadt am Zusam­menfluss von Avon und Wylye ist vorrömisch und hatte ihre Blüte im 17. Jahr­hun­dert als Tuchma­cher­stadt. Das bedeu­ten­dste Bauwerk ist die Kathedrale aus dem 13. Jahr­hun­dert mit ihrer kunst­voll verzierten West­fas­sade. Mit 123 Metern ist der Turm der höchste Kirchturm Englands. Er wur­de nach­träg­lich auf das Kirchen­schiff aufge­setzt. Im Inneren befindet sich zudem eines von nur vier erhal­tenen Exem­plaren der Magna Carta von 1215, die bis heute als wich­tiger Vorläufer des modernen Verfassungs­rechts gilt. Der revol­tierende engli­sche Adel hatte sie dem König abge­trotzt und seine Macht durch Regeln begrenzt. Den schönsten Blick auf die Kathedrale hat man vom Fluss Avon im Norden der Altstadt.

Von Worton nach London

Mietwagenabgabe

Von Worton nach London

137 km | 2:00 h

Man fährt durch südeng­li­sche Hügel­landschaft. 25 Meilen west­lich von London lohnt ein Besuch von Windsor Castle auf einem Krei­defelsen über der Themse, das den Royals seit über 900 Jahren als Sommer­residenz dient.

Bei Swindon bietet sich ein Abzeig nach Avebury zu den Circles an, einer gigan­ti­schen neustein­zeit­li­chen Kult­anlage, von der noch einige gewal­tige Hinkel­steine und Wälle übrig geblieben sind.

Highclere Castle

Herren­haus im Westminster-Stil
Das prunkvolle Herren­haus imitiert den Stil der Renais­sance, stammt aber aus dem 19. Jahr­hun­dert. Seit dem 8. Jahr­hun­dert gab es Vorgängerbauten. Das heutige Castle wur­de nach den Plänen des Architekten Sir Charles Barry gebaut, der auch die Houses of Parlia­ment in Westminster geplant hatte. Für den 400 Hektar großen Park wur­de 1774 ein ganzes Dorf umge­siedelt. Die Reste der Dorf­kirche sind südwest­lich des Schlosses noch zu sehen. Im 18. Jahr­hun­dert pflanzte der Hobby­bo­ta­niker, Bischof Stephen Pococke, nach einer Reise in den Nahen Osten Libanon-Zedern an, von denen einige noch heute im Park wachsen.

Bombay Saphire Gin Distil­lery

Gin Destil­lerie in post­modernem Glashaus
Auf der alten Laver­s­toke Mühle am River Test befindet sich heute eine hoch­moderne Gin Destil­lerie in einem post­modernen Glashaus. Wer sich für histo­ri­sche Gebäude und moderne Architektur inter­es­siert, findet hier eine großar­tige Synthese und kann die Besich­tigung mit Gin-Tasting und einer span­nenden Ausstel­lung zum Thema Gin verbinden.

Winchester

Ehema­lige Haupt­stadt Englands
Heute ist das 40.000-Einwohner-Städt­chen nur noch Verwal­tungs­sitz der Graf­schaft Hamp­shire. Im 10. und frühen 11. Jahr­hun­dert war Winchester die Haupt­stadt Englands. Von seiner früheren Bedeu­tung zeugt vor allem die Kathedrale. Sie ist die zweitlängste in Europa. Mit ihrem Bau wur­de 1079 begonnen. Auf einzig­ar­tige Weise mischen sich in ihr Architektur­stile vom 11. bis zum 16. Jahr­hun­dert. Im Winchester Castle aus dem 12. Jahr­hun­dert steht heute der Runde Tisch, der König Artus gehört haben soll, was jedoch unmög­lich ist, da er dafür mindes­tens 600 Jahre zu jung ist. Seiner Berühmt­heit tun solch schöne Argu­mente aber keinen Abbruch. Scharen von Touristen wollen ihn sehen.

Mietwagenabgabe

Station: London-Heathrow Flughafen (Shuttle Service)

11 Tage
ab 1.179,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

An- und Abreise: Flüge zum Selberbuchen finden Sie im Internet. Falls Sie mit der Bahn anreisen möchten, buchen wir gern das Ticket für Sie.
Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: April–Oktober

Die Preise können je nach Saison variieren.
Ihre Beratung
Leslie Jalowiecki

Tel.: +49 (0)2268 92298-67

Warum bei Umfulana buchen?
  • Das persönliche Reiseerlebnis steht im Vordergrund, daher bieten wir keine Gruppenreisen an.
  • Die Reisen werden individuell ausgearbeitet – nach Ihren Interessen, Vorstellungen, Zeit und Budget.
  • Unsere MitarbeiterInnen bereisen ihre Zielgebiete regelmäßig, um sie qualifiziert beraten zu können.
  • Von der afrikanischen Buschlodge bis zur sizilianischen Olivenmühle erwarten Sie besondere Unterkünfte.
  • Dort, wo man nicht selbst ein Auto fahren sollte, werden Sie von geschulten Führern begleitet.
  • Für unterwegs erhalten Sie ein auf Ihre Reise zugeschnittenes Handbuch mit ausführlichen Informationen, Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Empfehlungen für besondere Wanderungen.
  • Sie buchen alles aus einer Hand: vom Reisesicherungsschein über den Flug, die Unterkünfte und Fahrzeuge bis hin zu den Führungen vor Ort.
  • Wenn Sie unterwegs sind, haben Sie eine 24/7-Notfallhotline.
Buchungsablauf
1. Reisewünsche
Fordern Sie Ihren persönlichen Entwurf an. Nennen Sie uns Ihre Interessen, Reisewünsche, Reisezeit, Budget.

2. Beratung & Entwurf
Reiseerfahrene Mitarbeiter beraten Sie fachkundig und erstellen Ihnen einen persönlichen Entwurf. Dieser ist noch nach Ihren Wünschen veränderbar.

3. Buchung
Bei Buchungswunsch füllen Sie einfach unser Formular aus. Anschließend buchen wir alle Leistungen für Sie.

4. Zahlung & Unterlagen
Sie erhalten die schriftliche Bestätigung mit Reiseplan. Nach Eingang der An- und Restzahlung schicken wir Ihnen die Reiseunterlagen per Post.

5. Reise
Wir wünschen eine entspannte und interessante Reise. Genießen Sie Ihren Urlaub!

6. Reiseeindruck
Nach der Reise freuen wir uns über Ihre Rückmeldung. So können wir unser Produkt ständig verbessern.
Nach Oben