Highland-Saga: Eine Reise zu den Drehorten - Großbritannien

Highland-Saga

Eine Reise zu den Drehorten

Kurz nach Kriegsende 1945: Die Lazarettschwester Claire Randall verbringt ihre Flitterwochen in Schottland. Beim Betreten eines mystischen Steinkreises wird sie in das Jahr 1743 zurückgeschleudert. Ein Drama von Verfolgung und Verrat und Liebe und Habgier beginnt – vor der Kulisse archaischer Landschaften.

Wir haben eine Reise zu den Drehorten der Science-Fiction-Serie, The Outlander, aufgelegt, die in Deutschland als Highland-Saga bekannt ist.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Edinburgh nach Callander

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Enter­prise
Fahrzeug: Ford Focus o.ä. (CDMR)
Station: Edinburgh Flughafen (Desk at Airport)

Von Edinburgh nach Callander

74 km | 59 Minuten

Forth Road Bridge

2,5 Kilometer lange Hängebrücke
Die Auto­bahnbrücke über den Firth of Forth wur­de als Hängebrücke zwischen 1958 und 1964 erbaut und war damals die größte ihrer Art in Europa. Sie ist gut 2,5 Kilometer lang und besteht aus insge­samt fast 47.000 Tonnen Stahl. Die Draht­seile sind zusammen fast 50.000 Kilometer lang. Seit April 2001 steht die Forth Road Bridge unter Denkmal­schutz. Eine neue Brücke ist allerdings in Planung. Die bishe­rige Brücke soll für Busse, Taxis und Radfahrer befahrbar bleiben. Parallel verläuft die Forth Rail Bridge, eine Stahl­brücke von 1890, die Alfred Hitchcock mit einer Grusel­szene in seinem Spio­nage Thriller, Die neun­und­reißig Stufen, welt­be­kannt gemacht hat.

Hope­toun House

Georgia­ni­sches Landschloss und Filmkulisse
Das Schloss in den schot­ti­schen Lowlands wur­de Anfang des 17. Jahrhunderts für den Earl of Hope­toun gebaut. Bis heute wird das georgia­ni­sche Landhaus von seinen Nach­fahren bewohnt. In der ersten Bauphase entstand der Zentralbau mit repräsenta­tivem Treppen­haus und zahlrei­chen Deckenma­le­reien, in der zweiten Bauphase die heutige Fassade, die Kolon­naden die Pavillons im Süden und Norden. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wur­de das Innere des Schlosses umge­staltet. Als innen­ar­chitek­to­ni­sches Meister­werk entstand damals der State Dining Room. Das heutige Ober­haupt des Hope-Clans, der vierte Marquess of Lini­thgow, hat sein Domizil für Besu­cher geöffnet. Teile der Serie „Outlander“ wurden vor Ort gedreht.

Linli­thgow Palace

Geburtshaus von Maria Stuart
Die Schloss­ruine am Ufer von Loch Linli­thgow war lange Zeit bevor­zugter Wohn­sitz der schot­ti­schen Könige, weshalb es auch als das Versailles Schott­lands gilt. Von allen schot­ti­schen Königs­schlös­sern ist Linli­thgow das älteste. Jakob V. und Maria Stuart kamen dort zur Welt. Ein Feuer im Jahr 1746 beschä­d­igte den Palast stark und machte ihn zu einer Ruine. Sehens­wert ist auch der Park am See.

Enthalten im:
Historic Scot­land Explorer Pass
Scot­tish Heri­tage Pass
A

Stirling

Gespensterort im Schatten der Burg

Vor Jahrhunderten war der Ort zwischen Edinburgh und Glasgow einmal die Haupt­stadt von Schott­land. Die heute noch erhal­tene mittel­alter­liche Altstadt entwi­ckelte sich um die große Burg herum. Bis heute beherrscht Stir­ling Castle immer noch das Stadt­bild. Stir­ling wird oft als „Tor zum Hoch­land“ bezeichnet, da hier die flache Hügel­landschaft des schot­ti­schen Tief­lands auf die steilen Hänge des Hoch­lands trifft. Vielleicht ist das auch der Grund, warum die Stadt von zahl­losen Geistern heimge­sucht wird. Am bekann­testen sind die „Green Lady“, die im Schloss mehr­fach gesehen wur­de, und ein geheim­nisvoller Soldat. Doch nirgendwo erscheinen so viele Geister wie in der Gast­stätte „Settle Inn“.

Enthalten im:
Historic Scot­land Explorer Pass

Zu Gast in einem Landhaus in Callander

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das vikto­ria­ni­sche Landhaus liegt west­lich von Callander – dem Tor zu den Tros­sachs – inmitten eines großen Gartens, der sich bis zum Ufer des Teith erstreckt.

Seit 2002 beherbergt es ein B&B mit drei Zimmern, in dem Gastfreundschaft großge­schrieben wird. Alle Zimmer liegen im ersten Stock und sind individuell einge­richtet, wobei sorgsam darauf geachtet wur­de, den Charme vergan­gener Epochen zu erhalten; trotzdem fehlt es nicht an modernem Komfort. Die Aussicht auf die Land­schaft rund um Callander kann man von jedem Zimmer aus genießen. Im elegant gehal­tenen Morning Room wird das reichhal­tige Früh­stück serviert; jedoch kann man es sich hier auch während des Tages auf den gemüt­li­chen Sofas bequem machen. Das Zentrum von Callander mit schönen Geschäften, Cafés und Restau­rants ist ca. 500 Meter entfernt; nach Stir­ling fährt man ca. 20 Minuten.

Loch Lomond

„The Queen of all Scot­tish Lakes“ (Sir Walter Scott)
Sir Walter Scott hat den größten Binnensee Großbri­tan­niens einmal als „The Queen of all Scot­tish Lakes“ bezeichnet. Was ihn so zum Schwärmen gebracht hat, war die einzig­ar­tige Naturkulisse rund um den Süßwass­ersee. Empfehlens­wert ist eine Fahrt mit dem Raddampfer über den See, aber auch Wassersportlern und Wanderern bieten See und Umge­bung herr­liche Entfal­tungs­mög­lichkeiten.  Wer den Ben Lomond (973 m) besteigt, wird mit einem einzig­ar­tigen Pa­no­ra­ma­blick belohnt. Nord­öst­lich schließt sich das wild­roman­ti­sche Tal der Tros­sachs an, das eben­falls einen Ausflug wert ist.

Doune Castle

Spät­mit­tel­alter­liche Festung und beliebter Drehort
Die spät­mit­tel­alter­liche Burg steht auf einem Felssporn über dem River Teith, wo sie zu drei Seiten von steil abfal­lenden Hängen geschützt ist. Im Hinter­grund erheben sich die süds­chot­ti­schen Tros­sachberge. Wahr­schein­lich gab es schon eine Vorgänger­burg, bevor der Duke of Albany 1390 die Festung bauen ließ. Im 16. Jahr­hun­dert diente sie den schot­ti­schen Monar­chen, darunter Mary Stuart, als Sommer­sitz. Dennoch wur­de der Bau nie voll­endet, was zu seinem geheim­nis­umwit­terten Aussehen beiträgt. Jeden­falls ist Doune Castle eine beliebte Filmkulisse. Szenen aus der Fern­seh­serie „Game of Thrones“ und des Films „Ritter der Kokosnuss“ von Monthy Python wurden hier gedreht.

Enthalten im:
Historic Scot­land Explorer Pass
Scot­tish Heri­tage Pass

Loch Katrine

Ausflugsboote auf dem Eiszeitsee
Der aufge­staute Süßwass­ersee bei Stir­ling hat die lang gezogene Form eines Eiszeit­sees. Das 13 Kilometer lange, aber nur einen Kilometer breite Gewäs­ser ist das primäre Wasser­re­servoir des Großraums Glasgow. Benzin- bzw. diesel­be­triebene Schiffe sind auf dem Gewässer nicht erlaubt, um eine Verschmutzung des Trink­was­sers zu vermeiden. Das Schiff SS Sir Walter Scott bietet seit 1899 Ausflugsfahrten über den See an. Heute ist es allerdings auf Biodiesel umge­rüstet. Sir Walter Scott widmete Loch Katrine das Gedicht The Lady of the Lake, das von Gioa­chino Rossini zu der Oper La Donna del Lago umge­arbeitet wur­de.

Tros­sachs

Refugium für Roman­tiker und Viehdiebe
Rund um die Seen Loch Katrine im Westen und Loch Achray liegt die dicht bewal­dete Urwaldschlucht, die im 19. Jahr­hun­dert viele Roman­tiker anzog. Sir Walter Scott machte die schwer zugäng­liche Gegend durch einige seiner Romane bekannt. So suchte der geäch­tete Viehdieb Raiber Ruadh hier Unter­schlupf. Die Anzie­hungs­kraft der Tros­sachs auf Natur­liebhaber ist ungebro­chen. Sie sind heute Teil eines Natio­nalparks mit vielen Wander­wegen. Einer der schönsten führt auf den 461 Meter hohen Ben A'an, von dem aus man den besten Blick auf Loch Katrine hat. (2 Stunden, 3,2 Kilometer, auf und ab: 310 Meter)

Ben Lomond

Auf den südlichsten Munro Schott­lands
Der 974 Meter (3.196 ft) hohe Ben Lomond erhebt sich am Ostufer des Loch Lomond. Sein Name, Beinn Laomainn, bedeutet ungefähr Leuchtfeuerberg oder Signalberg. Er ist Schott­lands südlichster Munro, benannt nach Hugh Munro, der eine Liste aller schot­ti­schen Berggipfel über 3.000 Fuß (914,4 Meter) aufstellte. In Rowar­dennan, am Fuße des Ben Lomond gelegen, beginnt der beliebte und viel began­gene Weg zum Gipfel mit herr­li­chen Ausbli­cken über Loch Lomond und die schot­ti­schen High­lands. (5 Stunden, 12 Kilometer, auf und ab: 920 Meter)

Von Callander nach Strathkin­ness

105 km | 2:00 h

Drummond Castle

Roman­ti­sche Aussichtsburg mit 400 Jahre altem Garten
Auf dem Gask Ridge, einem weithin sichtbaren Felsgrat, errich­tete der Drummond-Clan im 15. Jahr­hun­dert einen gedrun­genen Wohn­turm zu Vertei­digungs- und Beob­ach­tungs­zwe­cken. 200 Jahre später, als die Zeiten weniger kriege­risch waren und der Clan zu Reichtum und Würden gelangt war, kamen ein vornehmes Landhaus und ein terras­sierter Garten hinzu. Im 19. Jahr­hun­dert wur­de das Anwesen dem vikto­ria­ni­schen Geschmack entspre­chend pseudo-mittel­alter­lich restau­riert. Sehens­wert ist die Burg aber vor allem wegen ihrer 400 Jahre alten Gärten, die Historic Scot­land als „bestes Beispiel für formelle Terras­sen­gärten in Schott­land“ beschreibt.

Glen­turret

Whiskybren­nerei mit legendärer Hauskatze
Die Whiskybren­nerei bei Crieff am Fluss Turret gilt als die älteste noch produ­zierende Destil­lerie Schott­lands. Die heutige Single Malt Destil­lerie stammt zwar erst aus dem Jahre 1775, das das Etikett auch als Gründungs­datum ausweist. Zuvor aber soll hier 60 Jahre lang illegal Whisky gebrannt worden sein. Ein Besu­cher­zentrum kann besich­tigt werden. Bekannt ist die Destil­lerie auch wegen der legendären Hauskatze Towser, die es bis ins Guin­ness-Buch der Rekorde schaffte: Sie erreichte ein für Katzen bibli­sches Alter von fast 24 Jahren und erlegte in dieser Zeit angeb­lich 28.899 Mäuse. Sie starb im Jahre 1987. 1991 wur­de ihr zu Ehren eine Statue neben der Destil­lerie errichtet.

Scone Palace

Präch­tiges Schloss mit großem Mittelturm
Das typisch briti­sche Schloss mit großem Mittelturm, zwei nied­rigeren Seitenflügeln und zwei schmalen Ecktürmen wur­de erst 1808 gebaut. Die Geschichte des Ortes ist aber viel älter. In der ursprüng­l­i­chen gäli­schen Burg wur­de der Stone of Scone aufbe­wahrt, auf dem die Könige Schott­lands gekrönt wurden. 1296 ließ der engli­sche König Edward den mythi­schen Stein abtranspor­tieren und in seinen eigenen Thron einbauen. Später stand hier ein Augusti­n­erkloster, das 1559 von fana­ti­schen John-Knox-Anhängern geplündert und verwüstet wur­de.

Dollar Glen

Durch eine roman­ti­sche Schlucht zum Castle Campbell
Schon zur Zeit von Königin Victoria wur­de die roman­ti­sche Schön­heit der engen Schlucht nörd­lich von Dollar bekannt. Über mehrere Brücken und schöne Aussichts­punkte gelangt man zum eindrucksvollen Castle Campbell. Heute ist die Wande­rung einfach und gut gesi­chert – mit Planken und Bohlen­wegen. (Hin und zurück 1:30 Stunden, 2,8 Kilometer, auf und ab 150 Meter)
B

Fife

Pittoreske Schlösser in anmutiger Landschaft

Die Halb­insel zwischen Edinburgh und Perth zeichnet sich durch ihr anmu­tiges Landschafts­bild, pittoreske Schlösser und histo­ri­sche Dörfer aus.

Besonders schön ist Culross, ein Bilder­buch­städt­chen aus der Zeit zwischen 1600 und 1800. Aus St. Monans, einem früheren Fischerdorf mit goti­scher Kirche hat sich ein Künst­lerdorf entwi­ckelt. Bemerkens­wert ist auch Loch Leven. Auf einer Seeinsel steht das Loch Leven Castle, in dem Maria Stuart ein Jahr lang gefangen gehalten wur­de. Die drama­ti­schen Umstände ihrer nächt­li­chen Flucht schildert Sir Walter Scott in seinem roman­ti­schen Roman „Der Abt“. Seit 2008 gibt es den Loch Leven Heri­tage Trail, einen Wanderweg um den See und durch das Natur­schutzgebiet.

Zu Gast auf einer Farm bei St. Andrews

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Schaffarm von Linda und Peter Wood liegt etwas außer­halb von St. Andrews in länd­li­cher Umge­bung mit weitem Blick auf die Mündung des Flusses Eden.

Die beiden Gastgeber wohnen hier seit 1996 zusammen mit ihren Töchtern und Hund Spangle und haben vor Kurzem eines der Farmge­bäude in ein B&B mit sechs Apart­ments umge­baut. Diese sind individuell in einem gemüt­li­chen Landhaus­stil einge­richtet, haben einen Schlaf- und einen Wohnbereich und einen sepa­raten Eingang; teilweise ist das Schlafzimmer im oberen Stock­werk. Morgens wird im Früh­s­tücksraum ein gesundes Früh­stück mit vielen regio­nalen Produkten und Eiern der eigenen Hühner serviert. Gäste sind jederzeit dazu einge­laden, sich die Farm in Ruhe anzu­sehen. Ein gutes Restau­rant ist ca. fünf Minuten mit dem Auto entfernt, bis St. Andrews fährt man ca. 15 Minuten.

St. Andrews

Wiege des Golfsports
Das idylli­sche Städt­chen liegt auf einer Halb­insel, die vom Firth of Tay, der Nordsee und dem Firth of Forth umschlossen wird. Die langen Sand­strände laden zu einsamen Wande­rungen und Spaziergängen ein – etwa zu dem bizarren Basaltfelsen „Rock and Spindle“ zwei Meilen südlich von St. Andrews. Die Stadt gilt als die Wiege des Golfsports. Die Mitglieder des 1754 gegrün­deten Clubs legen bis heute inter­na­tional die Golf-Spiel­regeln fest. Tatsäch­lich ist dieser Sport in St. Andrews viel älter. Zum ersten Mal wur­de er 1457 urkund­lich erwähnt, als James II. von Schott­land das Spiel verbot, weil es von der Mi­li­tär­aus­bil­dung ablenke. Solches und ähnliche Skurili­täten erfährt man im British Golf Museum, das auch für Nicht-Golfer sehr span­nend ist.

Perth

Eins­tige Haupt­stadt Schott­lands
Die eins­tige Haupt­stadt Schott­lands heißt heute the fair city, wohl wegen der vielen Grün­flächen und der Lage über dem Tay River. Der Edinburgher Bußpre­diger John Knox hielt in der Haupt­kirche St. Johns 1599 eine flam­mende Predigt gegen Götzendi­enst, woraufhin es zu einem vernich­tendem Bilder­sturm kam. Ein herr­li­cher Natur­lehrpfad führt zum Kinnoul Hill, von dem man aus eine weit­rei­chende Aussicht hat. Bemerkens­wert ist noch der Scone Palace, in dem einst schot­ti­sche Könige gekrönt wurden. Wenige Kilometer west­lich liegt Schott­lands älteste Whiskey Destil­lerie, die Glen­turret Whisky Bren­nerei bei Crieff.

The Coven­anter Hotel

Drehort für The Outlander
Das Hotel war Drehort für die Serie The Outlander. Fans der schot­ti­schen Fantasy-Reihe werden es als Mrs Baird's Guest­house wieder­erkennen. Man kann dort tatsäch­lich über­nachten, was aber wegen des Rummels nicht empfehlens­wert ist. Stattdessen sollte man es kurz besich­tigen und wenn man will auch im Restau­rant speisen.

Rundweg durch East Lomond

Vom histo­ri­schen Dorf auf einen windge­pei­tschten Aussichtsgipfel
Die Wande­rung bietet von allem etwas: Sie beginnt im histo­ri­schen Dorf Falk­land. Dann führt ein kurzer Anstieg auf einen windge­pei­tschten Gipfel , wo sich Blicke über die Graf­schaft Fife eröffnen. Der Abstieg geht durch eine roman­ti­sche Schlucht. (hin und zurück: 3 Stunden, 8,4 Kilometer, auf und ab: 370 Meter)

Von Strathkin­ness nach Ballinluig

83 km | 2:00 h

Glamis Castle

Sagen­umwobenes Spukschloss
Das Schloss, das auf der Zehn-Pfund-Note der Royal Bank of Scot­land abge­bildet ist, liegt zwischen den sanften Hügeln von Angus nahe der Nordsee. Queen Mum hat ihre Kindheit in dem düsteren Anwesen verbracht, um das sich dunkle Sagen ranken. So soll das Monster of Glamis, ein deformiertes Kind, in einer Schloss­kammer nach seinem Tod eingemauert worden sein. In der Kapelle gibt es einen Platz, der niemals besetzt werden darf, da er für die „Graue Lady“ bestimmt ist, die als Geist das Schloss regelmäßig heim­sucht. Andere raunen, dass ein ver­stor­be­ner Graf mit dem Teufel um seine Seele würfelte. Noch heute vernimmt man hin und wieder das Klappern der Würfel. Glamis Castle, das dem Earl of Strathmore gehört, und seine über 5000 Hektar großen Außen­a­nlagen sind der Öffent­lichkeit zugäng­lich.
C

Grampian Mountains

Heide, Moore, schweigende Munroes

Der wich­tigste Gebirgszug Schott­lands wird im Nordwesten vom Great Glen begrenzt, das sich schnurge­rade von Südwesten nach Nord­osten zieht.

Moor und Heide prägen die Land­schaft, in denen Rotwild und eine große Vogelviel­falt zu Hause ist. Die meisten Munroes, wie man die schot­ti­schen Berge über 3000 Fuß nennt, befinden sich in den Grampians, unter anderem der Ben Nevis, der mit 1345 Metern der höchste Berg Großbri­tan­niens ist. Die Grampians sind eines der ältesten Gebirge der Welt. Bevor es den Atlantik gab, waren sie eine Fort­setzung der Appa­la­chen.

Zu Gast in einem Country House bei Pitlochry

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die ehema­lige Privat­residenz des 9. Duke of Atholl liegt versteckt auf einem großen, bewal­deten Grund­stück südlich von Pitlochry.

Die persön­liche Atmo­sphäre des Hauses, die Ruhe und Abge­schieden­heit sowie die herz­liche Gastfreundschaft von Sally und David tragen zum Wohlbe­finden der Gäste bei. Die Einrich­tung aus hoch­wer­tigen Mate­rialien verleiht den drei Zimmern des Hauses ein elegant-gediegenes Ambi­ente. Morgens wird im Esszimmer das reichhal­tige Früh­stück an einem großen Eichen­tisch serviert. Das Wohnzimmer ist vor allem abends und an kälteren Tagen der ideale Ort, um am Kamin ein Buch zu lesen oder einen Whisky zu genießen. Wer möchte, kann auch am Bech­stein Flügel oder an einer Gitarre seine musikali­schen Quali­täten unter Beweis stellen. Im Sommer laden Garten und Terrasse dazu ein, den Tag an der frischen Luft ausklingen zu lassen und dabei eine Viel­falt an Tieren zu beob­achten, die hier – zusätz­lich zu den Hunden, Katzen und Hühnern des Hauses – oft zu sehen sind.

Heathergems Visitor Centre

Kunst­gewerbe aus den schot­ti­schen High­lands
Etwas Besonderes unter den vielen Schmuck­läden bietet Heathergems: Schmuck, in dem Heidekraut aus den schot­ti­schen High­lands verarbeitet ist. Ob Dekor für die Wohnung, Ohrringe oder Ketten: die Formen sind origi­nell und folgen teilweise kelti­schen Vorbil­dern.

Blair Castle

Whisky-Studium am Sitz des Duke of Atholl
Blair Castle liegt nörd­lich von Blair Atholl in einer typisch schot­ti­schen Idylle. Es stammt aus dem 13. Jahr­hun­dert und wur­de später Sitz des Duke of Atholl. Auf der Burg sind auch die Atholl High­landers statio­niert, die einzige legale Privat­armee Europas, deren Aufgabe die Vertei­digung der Burg und seiner Umge­bung ist. Die Burg­anlage ist täglich für Touristen zur Besich­tigung geöffnet. Whisky-Liebhaber wird freuen, dass die Schloss-Destil­lerie für Besich­tigungen und Whisky-Studium offen steht.

Loch Tay

Präshis­to­ri­sche Pfahlbauten an male­ri­schem Süßwass­ersee
Der 23 Kilometer lange Süßwass­ersee gehört zu den schönsten in Schott­land. Er hat die typi­sche lang­ge­streckte Form eines Eiszeit­sees. Am Nord­ufer führt die Haupt­straße entlang, während das Südufer von einer einspu­rigen Straße erschlossen wird. Wer eine Rundfahrt um den See machen will, kann in Kenmore das Crannog Centre besu­chen, wo Rekon­struk­tionen von präh­is­to­ri­schen Pfahlbauten im See stehen.

Von Ballinluig nach Oban

142 km | 2:30 h

Loch Awe

Ruinen von Burgen und Klöstern am Märc­hensee
Der 37 Kilometer lange, aber nur ca. einen Kilometer breite Süßwass­ersee ist der drittgrößte und gleichzeitig einer der schönsten Seen in Schott­land. Er liegt in einem tiefen Tal, das zum Teil bewaldet ist. Auf mehreren Inseln zeugen einsame Ruinen von Burgen und Klöstern von einer wech­sel­vollen Geschichte. Die bekann­teste Burg, Kilchurn Castle, steht am Nord­ufer des Sees.

Ben Lawers

Seltene Pflanzen am höchsten Berg Süds­chott­lands
Im südli­chen Schott­land gibt es keinen höheren Berg als den Ben Lawers mit 1.214 Metern. Er gehört zu den legendären Munros, wie man die Berge über 3.000 Fuß nennt. Berühmt ist das Massiv aber auch wegen seiner seltenen Pflanzen, die nach der letzten Eiszeit überall in Europa zu finden waren und hier einen Rückzugsraum gefunden haben. Wer diese Wande­rung als Rundweg machen möchte, kann vom Gipfel aus zum Wander­park­platz zurückgehen. (6 Stunden, 14,7 Kilometer, auf: 920 Meter, ab: 1360 Meter)
D

Argyll

Abgelegene Halbinseln im Westen

Die ehema­lige schot­ti­sche Graf­schaft im Westen heißt auf gälisch Earra-Ghàidheal, was so viel wie „Küste der Gälen“ bedeutet.

Die vielen Menhire zeugen davon, dass lange vor den Gälen noch ganz andere Kulturen heimisch waren. Der Haup­tort ist Inverary, wo immer noch der Herzog von Argyll residiert, der zugleich das Ober­haupt des Clans Campbell ist. Von den 20 Einwoh­nern, die sich in dieser Region durch­schnitt­lich einen Quad­ratki­lometer teilen, wohnen die meisten in den Haup­t­orten Oban, Campbel­town und Inverary. Der Rest des Gebiets ist kaum besiedelt. Wer einen Job sucht, muss wegziehen. Wer Einsamkeit, Weite und Stille sucht, ist auf den abge­legenen Inseln und Halb­in­seln richtig.

Zu Gast in einem Castle bei Benderloch

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Schloss von Benderloch wur­de im späten 16. Jahr­hun­dert erbaut und ist eines der wenigen Schlösser in Schott­land, die ihr äußeres Erscheinungs­bild kaum verändert haben.

Sechs elegante und über­ra­schend komfor­table Gäste­zimmer, eine große Halle mit offenem Kamin, eine Wohnküche für Gäste und ein Spei­se­saal verbergen sich hinter den meter­di­cken Mauern. Auch die Umge­bung des Schlosses hat sich seit Jahrhunderten kaum verändert: Es liegt allein in der Wildnis am Wald­rand mit Blick auf die menschenleeren und oft wolkenver­han­genen Berge des Glencoes.

Oban

Ausgangs­basis für die Western High­lands
Oban ist ein idealer Ort, um die Western High­lands zu erkunden. Der kleine Ort an der Westküste südlich von Fort William hat einen Hafen und einen Yachtclub. Die meisten Geschäfte und Restau­rants drängen sich um den kleinen Bahnhof. Baden kann man am besten am Ganavan Sands. Die Oban Whisky Bren­nerei hat einen ausgezeichneten Ruf. Von hier aus kann man einen Ausflug per Schiff zu den Hebriden machen. Im Hinter­land tut sich eine phan­tas­ti­sche und beinahe menschenleere Berg­landschaft auf. Einige der schönsten Lochs Schott­lands (Loch Tay, Loch Katrine, Loch Lomond) sind inner­halb einer Auto­stunde zu errei­chen.

Isle of Kerrera

Hebriden­insel mit Burg­ruine und 30 Einwoh­nern
Die Insel im Süden der Inneren Hebriden hat gut zwölf Quad­ratki­lometer, eine tausendjäh­rige Geschichte und aktuell weniger als 30 Einwohner. Seit dem 12. Jahr­hun­dert gehört sie zum Clan der Mac Dougalls. Der schot­ti­sche König Alexander II. versammelte seine Flotte im Süden der Insel, um von dort aus die Hebriden einzu­nehmen. Im 16. Jahr­hun­dert errich­tete der Clan seinen Stamm­sitz, Gylen Castle, auf der Insel. Hundert Jahre später wur­de das Castle erobert und alle Bewohner getötet. Seither blieb der düstere Bau unbe­wohnt. Kerrera steht in keinem Reiseführer, weshalb nur wenige Besu­cher kommen. Am besten erkundet man die auto­freie Insel mit dem Fahrrad. Fähren fahren im Sommer im Halb­stun­dentakt ab Oban.

Kale­do­ni­scher Graben

Ruinen und Klöster an tiefen Seen
Die markante Bruchlinie zerschneidet die schot­ti­schen High­lands von Küste zu Küste schnurge­rade von Südwest nach Nordost. Der Grund des Grabens ist meist mit Seen angefüllt, die heute durch einen Kanal mitein­ander verbunden sind. Auf der Höhe von Fort William bis nach Inver­ness gehört die Strecke zu den schönsten Panora­ma­straßen Schott­lands. Sie führt an Ruinen und einer Abtei vorbei, wo im 6. Jahr­hun­dert nach Christus die erste Begeg­nung zwischen dem irischen Mönch St. Colomban und Nessie, dem welt­be­kannten Unge­heuer von Loch Ness, stattgefunden haben soll.

Von Oban nach Glasgow

157 km | 3:00 h
Die Panora­ma­straße führt am Ufer von Loch Lomond entlang, der zu den schönsten Seen der briti­schen Inseln gehört.

Benmore Botanic Garden

Male­ri­scher Garten am Beinn Mhòr
Der große bota­ni­sche Garten liegt male­risch am Fuße des Beinn Mhòr auf der Halb­insel Cowal. Wer den Park betritt, geht durch eine Allee von gigan­ti­schen Mammutbäumen aus Kalifor­nien, die 1863 gepflanzt wurden. Die ältesten Bäume stammen jedoch schon von 1820, als der Park ange­legt wur­de. Gewun­dene Wege führen über Fußgänger­brü­cken und am River Eachaig entlang. Dabei kommt man an mehreren ummauerten Gärten und einem Farn­ge­wächshaus vorbei. Am Eingang gibt es ein ­Café und ein Geschäft.

Hill House (Helensburgh)

Jugend­stil vom Feinsten
Die Villa auf einem Hügel bei Helensburgh wurde 1904 nach zweijäh­riger Bauzeit fertig­ge­stellt. Architekt war Charles Rennie Mack­in­tosh, als dessen bedeu­ten­dstes Wohn­haus es zugleich gilt. Von der Anhöhe über­blickt sie den Firth of Clyde. Das relativ junge Alter von Hill House und seine freund­liche Architektur bewahrt es nicht vor Geister­er­scheinungen: In unregelmäßigen Abständen soll eine schwarz geklei­dete Person vorbei­schauen. Außerdem riecht es in der Bibliothek des Öfteren nach Pfei­f­entabak, und zwar nach genau dem, den der ehema­lige Besitzer Blackie rauchte. Auf der gegenüber­liegenden Straßen­seite steht die düstere, seit Jahren leer stehende Villa Drumadoon, die auch „Hell House“ genannt wird.

Enthalten im:
Scot­tish Heri­tage Pass

Balloch Castle

Roman­ti­sche Burg am See
Die origi­nale Burg an der Südspitze des Loch Lomond stammt aus dem Jahr 1238. Von dieser ersten Burg ist jedoch nicht viel mehr als der Burggr­aben vorhanden. Bis zum Jahr 1390 war Balloch Castle der Stamm­sitz des Earls of Lennox und seiner Familie, welche in der Schlacht von Bannockburn im Jahr 1314 Ruhm erlangte. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wur­de 500 Meter weiter nörd­lich das heutige Balloch Castle im Tudor­stil errichtet. Heute liegt es in einem Landschafts­park am See, der Teil des Loch-Lomond-and-the-Tros­sachs-Natio­nalparks ist.
E

Glasgow

Von der Industriestadt zur grünen Zukunftsstadt

Glasgow, das mit einem Kirchlein auf der Wiese im Jahre 534 begann, heißt ursprüng­lich: geliebter, grüner Ort. Nach 200 Jahren Ruß und Indu­s­triege­schichte beginnt die Stadt wieder, ihrem Namen gerecht zu werden.

Die Umstel­lung einer altindu­s­tri­ellen Region zu einem modernen Dienst­leis­tungs­zentrum scheint hier besser gelungen als in anderen Landes­teilen: Die abbruchreifen Gebäude am Clyde River machten Grün­a­nlangen Platz, Dock­anlangen wurden in schicke Wohn­gegenden verwandelt. Sand­strahler reinigten schwarze Fassaden und am Princes Square entstand eine glas­über­dachte Mall. Die Umge­bung ist landschaft­lich reizvoll. Die North West High­lands, die Grampians und Loch Lomond sind nicht fern.

Zu Gast in einem Townhouse am Kelvingrove Park

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Selbst der briti­sche Guardian geriet ins Staunen über das „magni­fi­cent design“: Das vikto­ria­ni­sche Town­house liegt in ruhiger Umge­bung am Kelvingrove Park und verkörpert mit origi­nalen Kaminen, kompli­zierten Verzie­rungen und Holzfensterläden den Geist der vergan­genen Epochen, der einen die Hektik des Alltags vergessen lässt.

Gastgeberin Lorraine hat vor wenigen Jahren nach langer Suche dieses histo­ri­sche Haus entdeckt und es liebevoll ein stil­volles B&B verwandelt, in dem sie vom Empfang bis zur Abreise zusammen mit Hund Otis für einen ange­nehmen Aufent­halt sorgt. Die fünf Zimmer sind individuell gestaltet, geräumig und gut ausge­stattet. Gegenüber des Hauses befindet sich ein kleiner privater Garten, den alle Gäste benutzen dürfen.

Glasgow School of Art

Bahnbre­chendes Bauwerk des Jugend­stils
Gerade einmal 28 Jahre war Charles Rennie Mack­in­tosh, als er Gebäude der Kunst­hoch­schule konstru­ierte. Das geniale Jugends­tilgebäude  wur­de 1909 fertig­ge­stellt und galt schon bald als „Fanal der Architektur des 20. Jahrhunderts", da seine Gestalt schon entschei­dend durch Konstruk­tion und Funk­tion bestimmt ist. Deko­ra­tive Details spielen nur noch eine Nebenrolle. Die Nordfront beherr­schen für die dama­lige Zeit ungewöhn­lich große Fenster zur Belich­tung der Ateliers. Auch die Innen­ar­chitektur war wegwei­send, besonders die Gestal­tung der Bibliothek

Glasgow Necro­polis

Spiritueller Ort für Lebende und Tote
Seit 1831 haben mehr als 50.000 Menschen ihre letzte Reise über die Bridge of Sighs in die Toten­stadt Glasgows ange­treten. Sie liegt auf einem Hügel östlich der St. Mungo’s Cathedral mit schöner Aussicht auf die Innen­stadt. Die Nekro­pole, die so groß ist wie 20 Fußballfelder, besteht aus zahl­losen Mausoleen, Pavillons, Gruften und Gedenk­steinen. Hinter jedem verbirgt sich eine Geschichte. Hoch über alle anderen erhoben steht John Knox auf einer 17 Meter hohen Säule. Streng und unerbitt­lich wacht der gefürch­tete Reformator Schott­lands über die Ruhe der Toten.

Pollok Country Park

High­land Rinder im Landschafts­park
Der weit­läufige Landschafts­park am Rande von Glasgow war Teil des Pollok Gutes, das über 700 Jahre der Familie Maxwell gehörte. Heute beherbergt es neben dem Pollok House auch die Kunst­halle Burrell Collec­tion, die kostenlos besich­tigt werden kann, ebenso wie die schönen Gärten. Auf dem 150 Hektar großen Gelände grasen auch schot­ti­sche Hoch­landrinder. Schmale, gewun­dene Pfade führen durch den Park, aber auch Stre­cken für Moun­tai­nbiker und Jogger. 

Enthalten im:
Scot­tish Heri­tage Pass

Von Glasgow nach Edinburgh

80 km | 1:30 h
Die Strecke führt durch die dicht­be­siedelte Gegend zwischen den beiden größten Städten Schott­lands.

Falkirk Wheel

Riesenrad für Schiffe
Das moderne Schiffs­he­be­werk ist durch seine Konstruk­tion in der Art eines Riesenrades einmalig auf der Welt. Es wur­de 2002 durch Königin Elisa­beth eröffnet und ersetzt eine Schleusen­treppe von elf Schleusen. Das Falkirk Wheel ist Teil des Mill­en­nium Links, der Schott­land in West-Ost-Rich­tung durch­quert und so eine Verbindung zwischen den Flüssen Clyde und Forth bildet. Zwei Gondeln sind an einer riesigen Radnabe ange­bracht. Durch eine halbe Drehung des Rades vertau­schen die Förder­tröge inner­halb von etwa vier Minuten ihre Posi­tion und können so die Narrowboats heben und senken. Das Falkirk Wheel hat einen Durch­messer von über 35 Metern und überwindet damit einen Höhen­un­ter­schied von 24 Metern.
F

Edinburgh

Schottlands stolze Hauptstadt im Schatten der Burg

Die Haupt­stadt Schott­lands gehört zu den schönsten Städten der Welt. Von der maje­s­tä­ti­schen Burg aus hat man den besten Blick über die Stadt, die im Schatten der Festung heran­wuchs und nach blutigen Machtkämpfen und katastro­phalen Nieder­lagen gegen England mit einer Stadt­mauer (Flodden) geschützt wur­de.

Noch heute befindet sich hier die Altstadt, die mit ihren verwin­kelten Gassen, mittel­alter­li­chen Häus­er­zeilen und Hinter­höfen ein wahres Labyrinth darstellt. Im 18. Jahr­hun­dert wur­de die Neustadt um die Prin­cess Street ange­legt – ein Meister­werk des Städtebaus. Hier befinden sich zahlreiche Gale­rien und Museen, die der Kultur­haupt­stadt Schott­lands den Namen „Athen des Nordens“ einge­bracht haben. Die poli­ti­sche Geschichte der Stadt ist wech­selhaft und von der Rivalität mit England geprägt. Heute befindet sich hier wieder das schot­ti­sche Parla­ment.

Zu Gast in einer Villa in Grange

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Kuchen zum Empfang und eine Karaffe mit Whisky. Wenn Gäste das Haus im Villen-Viertel Grange betreten, werden sie empfangen wie alte Bekannte.

Dass man sich schnell zu Hause fühlt, liegt auch an der Einrich­tung. Antiqui­täten füllen das Haus von der Lounge bis zum Dach, wo sich auch noch ein paar große Zimmer verste­cken. Die Gastgeberin ist nett und auskunfts­freudig. Das Früh­stück ist – eine Ausnahme in Schott­land – nicht englisch, sondern konti­nental. Will man zu Fuß ins Zentrum nach Edinburgh, geht man schon gut eine halbe Stunde. Dafür gibt es eine Busver­bindung.

Royal Mile of Edinburgh

Herz der Altstadt zwischen High Street und Cast­le­hill
Zwischen dem Canongate, der High Street und dem Cast­le­hill liegt das Herz der Altstadt, die Royal Mile. Sie hat mit 1,8 Kilome­tern tatsäch­lich die Länge einer (schot­ti­schen) Meile. Hier stehen die High­land Tolbooth Church, die heute eine Mehr­zweckhalle ist, die St. Giles Cathedral, das People’s Story Museum, das Museum of Edinburgh und das John Knox-Haus sowie das schot­ti­sche Parla­ment. Quer zur Royal Mile verlaufen im Fischgrä­t­enmuster kleine, steile Gassen, die closes, courts oder auch wynds genannt werden. In der Altstadt befinden sich außerdem mehrere große Markt­plätze.

Edinburgh Castle

Festung auf dem erlo­schenen Vulkan
Hoch über Edinburgh thront die Festung auf dem Castle Rock, einem erlo­schenen Vulkan. Wahr­schein­lich stand an derselben Stelle schon im 7. Jahr­hun­dert eine Burg. 1093 wird die schot­ti­sche Königsburg zum ersten mal erwähnt – im Zusam­menhang mit einer der vielen Bela­ge­rungen und Zerstör­ungen durch die Engländer. Die berühm­teste Schloss­be­woh­nerin war Maria Stuart, ehe sie gefangen und enthauptet wur­de. Von der Espla­nade, dem Vorplatz der Burg, hat man den besten Blick über die Dächer der Altstadt. 

Enthalten im:
Historic Scot­land Explorer Pass
Scot­tish Heri­tage Pass

Dean Village

Roman­ti­sches Mühl­en­dorf bei Edinburgh
Das kleine Dorf in einer tief einge­schnit­tenen Schlucht war die Kornkammer von Edinburgh. Nicht weniger als elf Getrei­demühlen waren zu den besten Zeiten im 19. Jahr­hun­dert in Betrieb. Die nötige Antrieb­s­en­ergie lieferte der Fluss Water of Leith, der hier ein großes Gefälle hatte. Im Jahr 1833 baute man eine spekta­kuläre Brücke über das Tal, dann aber begann der Niedergang. Elek­tri­sche und dampf­be­triebene Mühlen lösten die Wassermühlen ab. In Dean zogen Armut und Arbeits­lo­sigkeit ein. In den 1970ger Jahren entdeckten Städter aus Edinburgh den billigen Wohnraum in der beschau­li­chen Umge­bung. Heute ist Dean ein ange­sagter Vorort der schot­ti­schen Haupt­stadt.

Water of Leith Walkway

Beschau­liche Ufer­pro­me­nade durch Edinburgh
Das Flüs­schen Water of Leith fließt durch ein Tal quer durch Edinburgh und mündet nord­öst­lich bei Leith in die Nordsee. An seinem Ufer ist ein Wanderweg einge­richtet, der an der Schule von Balerno beginnt und teilweise über stillgelegte Gleise führt. Obwohl man mitten durch die City wandert, muss man kaum über Teer gehen und kommt trotzdem an bedeu­tenden Sehens­wür­digkeiten, etwa der Scot­tish National Gallery of Modern Art oder der Dean Gallery, vorbei. Der Weg endet an der Mündung des Fluses in Leith, (nur hin: 20 Kilometer, 5 Stunden, auf: 60 Meter, ab: 210 Meter)

Edinburgh

Mietwagenabgabe

Edinburgh

20 km | 28 Minuten

Mietwagenabgabe

Station: Edinburgh Flughafen (Desk at Airport)

14 Tage
ab 2.049,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Umfulana Klimaspende

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