Hebriden, Highlands - Großbritannien
Luskentyre, Isle of Harris

Europas wildes Ende

Eine Reise auf die Hebriden

Die Reise führt von Edinburgh in den äußersten Nordwesten Schottlands: zu den äußeren Hebriden, wo Wind, Schafe und Steine ein erhabenes Naturerlebnis bieten. Wer mit den etwas einfacheren Unterkünften vorlieb nimmt, wird mit Stille, Weite und Einsamkeit belohnt.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Edinburgh nach Ballinluig

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Enter­prise
Fahrzeug: Ford Focus o.ä. (CDMR)
Station: Edinburgh Flughafen (Desk at Airport)

Von Edinburgh nach Ballinluig

105 km | 2:00 h

Forth Road Bridge

2,5 Kilometer lange Hängebrücke

Die Auto­bahnbrücke über den Firth of Forth wur­de als Hängebrücke zwischen 1958 und 1964 erbaut und war damals die größte ihrer Art in Europa. Sie ist gut 2,5 Kilometer lang und besteht aus insge­samt fast 47.000 Tonnen Stahl. Die Draht­seile sind zusammen fast 50.000 Kilometer lang. Seit April 2001 steht die Forth Road Bridge unter Denkmal­schutz. Eine neue Brücke ist allerdings in Planung. Die bishe­rige Brücke soll für Busse, Taxis und Radfahrer befahrbar bleiben. Parallel verläuft die Forth Rail Bridge, eine Stahl­brücke von 1890, die Alfred Hitchcock mit einer Grusel­szene in seinem Spio­nage Thriller, Die neun­und­reißig Stufen, welt­be­kannt gemacht hat.

Hope­toun House

Georgia­ni­sches Landschloss und Filmkulisse

Das Schloss in den schot­ti­schen Lowlands wur­de Anfang des 17. Jahrhunderts für den Earl of Hope­toun gebaut. Bis heute wird das georgia­ni­sche Landhaus von seinen Nach­fahren bewohnt. In der ersten Bauphase entstand der Zentralbau mit repräsenta­tivem Treppen­haus und zahlrei­chen Deckenma­le­reien, in der zweiten Bauphase die heutige Fassade, die Kolon­naden die Pavillons im Süden und Norden. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wur­de das Innere des Schlosses umge­staltet. Als innen­ar­chitek­to­ni­sches Meister­werk entstand damals der State Dining Room. Das heutige Ober­haupt des Hope-Clans, der vierte Marquess of Lini­thgow, hat sein Domizil für Besu­cher geöffnet. Teile der Serie „Outlander“ wurden vor Ort gedreht.

Fife

Pittoreske Schlösser in anmu­tiger Land­schaft

Die Halb­insel zwischen Edinburgh und Perth zeichnet sich durch ihr anmu­tiges Landschafts­bild, pittoreske Schlösser und histo­ri­sche Dörfer aus. Besonders schön ist Culross, ein Bilder­buch­städt­chen aus der Zeit zwischen 1600 und 1800. Aus St. Monans, einem früheren Fischerdorf mit goti­scher Kirche hat sich ein Künst­lerdorf entwi­ckelt. Bemerkens­wert ist auch Loch Leven. Auf einer Seeinsel steht das Loch Leven Castle, in dem Maria Stuart ein Jahr lang gefangen gehalten wur­de. Die drama­ti­schen Umstände ihrer nächt­li­chen Flucht schildert Sir Walter Scott in seinem roman­ti­schen Roman „Der Abt“. Seit 2008 gibt es den Loch Leven Heri­tage Trail, einen Wanderweg um den See und durch das Natur­schutzgebiet.

A

Grampian Mountains

Heide, Moore, schweigende Munroes

Der wich­tigste Gebirgszug Schott­lands wird im Nordwesten vom Great Glen begrenzt, das sich schnurge­rade von Südwesten nach Nord­osten zieht.

Moor und Heide prägen die Land­schaft, in denen Rotwild und eine große Vogelviel­falt zu Hause ist. Die meisten Munroes, wie man die schot­ti­schen Berge über 3000 Fuß nennt, befinden sich in den Grampians, unter anderem der Ben Nevis, der mit 1345 Metern der höchste Berg Großbri­tan­niens ist. Die Grampians sind eines der ältesten Gebirge der Welt. Bevor es den Atlantik gab, waren sie eine Fort­setzung der Appa­la­chen.

Zu Gast in einem Country House bei Pitlochry

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die ehema­lige Privat­residenz des 9. Duke of Atholl liegt versteckt auf einem großen, bewal­deten Grund­stück südlich von Pitlochry.

Die persön­liche Atmo­sphäre des Hauses, die Ruhe und Abge­schieden­heit sowie die herz­liche Gastfreundschaft von Sally und David tragen zum Wohlbe­finden der Gäste bei. Die Einrich­tung aus hoch­wer­tigen Mate­rialien verleiht den drei Zimmern des Hauses ein elegant-gediegenes Ambi­ente. Morgens wird im Esszimmer das reichhal­tige Früh­stück an einem großen Eichen­tisch serviert. Das Wohnzimmer ist vor allem abends und an kälteren Tagen der ideale Ort, um am Kamin ein Buch zu lesen oder einen Whisky zu genießen. Wer möchte, kann auch am Bech­stein Flügel oder an einer Gitarre seine musikali­schen Quali­täten unter Beweis stellen. Im Sommer laden Garten und Terrasse dazu ein, den Tag an der frischen Luft ausklingen zu lassen und dabei eine Viel­falt an Tieren zu beob­achten, die hier – zusätz­lich zu den Hunden, Katzen und Hühnern des Hauses – oft zu sehen sind.

Heathergems Visitor Centre

Kunst­gewerbe aus den schot­ti­schen High­lands

Etwas Besonderes unter den vielen Schmuck­läden bietet Heathergems: Schmuck, in dem Heidekraut aus den schot­ti­schen High­lands verarbeitet ist. Ob Dekor für die Wohnung, Ohrringe oder Ketten: die Formen sind origi­nell und folgen teilweise kelti­schen Vorbil­dern.

Blair Castle

Whisky-Studium am Sitz des Duke of Atholl

Blair Castle liegt nörd­lich von Blair Atholl in einer typisch schot­ti­schen Idylle. Es stammt aus dem 13. Jahr­hun­dert und wur­de später Sitz des Duke of Atholl. Auf der Burg sind auch die Atholl High­landers statio­niert, die einzige legale Privat­armee Europas, deren Aufgabe die Vertei­digung der Burg und seiner Umge­bung ist. Die Burg­anlage ist täglich für Touristen zur Besich­tigung geöffnet. Whisky-Liebhaber wird freuen, dass die Schloss-Destil­lerie für Besich­tigungen und Whisky-Studium offen steht.

Loch Tay

Präshis­to­ri­sche Pfahlbauten an male­ri­schem Süßwass­ersee

Der 23 Kilometer lange Süßwass­ersee gehört zu den schönsten in Schott­land. Er hat die typi­sche lang­ge­streckte Form eines Eiszeit­sees. Am Nord­ufer führt die Haupt­straße entlang, während das Südufer von einer einspu­rigen Straße erschlossen wird. Wer eine Rundfahrt um den See machen will, kann in Kenmore das Crannog Centre besu­chen, wo Rekon­struk­tionen von präh­is­to­ri­schen Pfahlbauten im See stehen.

Ben Lawers

Seltene Pflanzen am höchsten Berg Süds­chott­lands

Im südli­chen Schott­land gibt es keinen höheren Berg als den Ben Lawers mit 1.214 Metern. Er gehört zu den legendären Munros, wie man die Berge über 3.000 Fuß nennt. Berühmt ist das Massiv aber auch wegen seiner seltenen Pflanzen, die nach der letzten Eiszeit überall in Europa zu finden waren und hier einen Rückzugsraum gefunden haben. Wer diese Wande­rung als Rundweg machen möchte, kann vom Gipfel aus zum Wander­park­platz zurückgehen. (6 Stunden, 14,7 Kilometer, auf: 920 Meter, ab: 1360 Meter)

Von Ballinluig nach Ullapool

236 km | 3:30 h

High­land Folk Museum

Spaziergang in die Vergan­gen­heit

Das Frei­lichtmuseum in Newtonmore stellt das Leben in den High­lands von der frühen Neuzeit bis in die frühe Nach­kriegs­zeit dar. Es besteht aus vier Teilberei­chen: einem Bauernhof des 19. Jahrhunderts, einem Dorf der 1930er Jahre mit Schule, Kirche und Hand­werker­häusern, einem Wald mit Mühle und Spiel­platz und Baile Gean, einem rekon­stru­ierten Dorf um 1700. Die strohge­deckten Black­houses waren Drehort in der Serie „Outlander“. Während der Hoch­saison werden dort dörf­l­iche Szenen in origi­nalen Kostümen nach­ge­spielt. Neben dem Besu­cher­zentrum gibt es ein Café.

Strathspey Railway

Whisky­tas­ting in der Muse­ums­bahn

Die Muse­ums­bahn in den High­lands verkehrt zwischen Aviemore und Broomhill auf einer 16 Kilometer langen Strecke. Nachdem die Bahn in den 1960er Jahren stillgelegt wur­de, grün­deten Eisen­bahnfans die Strathspey Railway Company und betreiben seit 1978 die Strecke mit origi­nalen Diesel- und Dampf­lo­komo­tiven. Die Bahnhöfe sind so weit wie möglich im Origi­nalzu­stand erhalten worden. Von April bis Oktober verkehren die Züge jeweils an mehreren Wochen­tagen, im Juli und August täglich. Von besonderen Anlässen abge­sehen stehen in der Regel drei Zugpaare pro Tag im Fahr­plan. Darüber hinaus werden Sonderfahrten mit Spei­se­wagen oder Whiskyver­kos­tungen ange­boten.

Culloden

Blutbad und Ende eines schot­ti­schen Traums

In den Sümpfen von Culloden ging am 16. April 1746 der Traum der High­lander von der Herr­schaft über Großbri­tan­nien zu Ende. Die Schlacht von Culloden ist ein Wende­punkt in der Geschichte Schott­lands. Sie been­dete nicht nur den letzten Versuch der Stuarts, ihren Anspruch auf den Thron durch­zu­setzen, sondern leitete zugleich den Unter­gang der tradi­tionellen schot­ti­schen Kultur und der machtvollen Sonder­po­si­tion der Clan­chefs ein, und besiegelte die Eingliede­rung des vordem selbst­stän­digen Landes in ein englisch domi­niertes Großbri­tan­nien. Heute erin­nern nur noch ein einsamer Turm und ein Museum an das Blutbad.

Enthalten im:
Scot­tish Heri­tage Pass (Culloden Battle­field)

B

Western Highlands

Clans, Whisky und baumlose Weiten

Nordwest­lich des Great Glen, das Schott­land von Nord­osten nach Südwesten schnurge­rade zerteilt, beginnen die High­lands.

Obwohl es dort einige Munroes gibt, wie man die Berge über 3.000 Fuß nennt, sind sie eigent­lich kein Hoch­land. Weite Teile bestehen aus baum­losen Mooren. Die abge­legenen High­lands waren dem engli­schen Einfluss weniger ausge­setzt als die südli­chen Lowlands. Dadurch haben sie den eigenen kulturellen Charakter stärker bewahrt. Die Clan-Struktur in den High­lands ist noch lebendig oder wird sogar wiederbelebt. Dies und die Whisky-Produk­tion haben die High­lands welt­be­rühmt gemacht. Dass die weiten High­lands heute weitge­hend unbe­waldet und unbe­siedelt sind, ist vor allem eine Folge der High­land Clearances, der Vertreibung der ansäs­sigen Bevöl­ke­rung in der Zeit von 1762 bis 1884.

Zu Gast in einem B&B in Ullapool

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Seine Lage an der Waterfront von Ullapool in der Nähe des Hafens macht das Non-Smoking-Haus zu einem besonderen Erlebnis.

Man kann den Fähren zu den Hebriden vom Fenster aus zuschauen. Dies geht nicht immer ganz geräuschlos vonstatten, gehört aber unbe­s­tritten für diesen Ort zum tägl­i­chen Leben dazu. Die drei Zimmer haben einen schönen Blick über den Hafen, die Küste und Loch Broom. Ein deftiges schot­ti­sches Früh­stück wird serviert oder als Alter­na­tive ein leichtes konti­nen­tales.

Inverewe Gardens

Subtro­pi­scher Park am 58. Brei­tengrad

Der 20 Hektar große Bota­ni­sche Garten ist einer der nörd­lichsten der Welt, kann aber wegen des warmen Golf­stroms mit einer vielfäl­tigen Pflanzenwelt aufwarten. Als der Begründer des Gartens Ende des 19. Jahrhunderts das Grund­stück über dem Meer erbte, stand nur ein einziger Baum darauf. Heute wachsen Eukalyp­tusbäume aus Australien, Farne aus Neusee­land, Rhododendren aus dem Hima­laya und Zier­pflanzen aus China und Japan. Versch­lun­gene Pfade führen vom Inverewe House durch das kleine Para­dies. Ein kleines Café bietet selbst geba­ckenen Kuchen an.

Enthalten im:
Scot­tish Heri­tage Pass

Ullapool

Male­ri­scher Fischerort mit wilder Umge­bung

Der male­ri­sche Fischerort mit rund 1.000 Einwoh­nern an der Westküste gehört zu Schott­lands belieb­testen Feri­en­zielen. Er liegt am Loch Broom, das Oskar Kokoschka während seiner Ferien in mehreren Aquarellen festge­halten hat. Von hier aus lassen sich schöne Tages­ausflüge machen: land­einwärts durch eine bizarre Land­schaft bis zum Loch Assynt, in die wilde Berg­sze­nerie südlich zu den Kirkaig Wasser­fällen. Wer vor längeren Auto­fahrten nicht zurückschreckt, kann sogar zum Cape Wrath (alteng­li­sches Wort für „Zorn“) im äußersten Norden des Landes fahren. Südöst­lich von Ullapool liegt die herr­liche Corries­halloch Gorge, die von den herab­stürzenden Wasser­fällen gegr­aben wurden.

Wester Ross

High­lands am Ende der Welt

Die High­lands zwischen der Isle of Skye und Ullapool scheinen am Ende der Welt zu liegen. Jeden­falls gehören sie zu den kaum erschlos­senen Gebieten Schott­lands, die in kaum einem Reiseführer beschrieben sind. Nur selten verirrt sich ein Tourist auf eine der wenigen schmalen Straßen, die die Halb­insel erschließen. Dabei ist die Land­schaft hier von besonderem Reiz: Neben dem Loch Maree liegt hier das Beinn Eighe Nature Reserve, das eine urtüm­liche, schroffe Bergwelt bis zu 1.000 Metern Höhe schützt.

Corries­halloch Gorge

Drama­ti­sche Schlucht mit Wasserfall und Brücke

Wenige Kilometer vor seiner Mündung bei Ullapool fließt der Abhainn Droma durch eine tiefe Schlucht, die er unmög­lich selbst gegr­aben hat. Es waren die Glet­scher der Eiszeit, die die Corries­halloch Gorge ausge­ho­belt haben. Heute wachsen Farne auf dem Talboden, ein Wasserfall senk­recht stürzt drama­tisch in die Tiefe. Davor hängt eine schwan­kende Brücke, die sich für spekta­kuläre Fotos eignet.

Loch Maree

Stiller See in schroffer Bergwelt

Der viertgrößte Süßwass­ersee Schott­lands hat die typi­sche lang­ge­streckte Form eines Eiszeit­sees. 25 kleinere und fünf größere Inseln gibt es in dem 25 Kilometer langen und bis zu 4 Kilome­tern breitem See. Alle sind dicht bewaldet. Eine von ihnen, Maree Island, war die Einsiedelei des Heiligen Maol Rubha, der 672 das Kloster Apple­cross grün­dete. Dort findet man noch die Ruinen einer Kapelle, eine Heilige Quelle und einen verlas­senen Friedhof. Das Wasser des Sees hat angeb­lich heilende Wirkung. Über­ragt wird Loch Maree im Südosten von der breiten Fels­masse des 981 Meter hohen Slioch. Loch Maree wird zu den schönsten Seen Schott­lands gezählt, obwohl es sein eigenes Unge­heuer haben soll. Muc-Sheilch ist angeb­lich mit Nessie verwandt.

Von Ullapool nach Back

Fähre

Ullapool

180 m | 1 Minuten

Von Ullapool nach Stor­noway

Dauer: 2:30 Stunden
Die Verbindung ist die nörd­lichste zwischen den äußeren Hebriden und den High­lands und die einzige jenseits des 59. Brei­tengrads.

Von Stor­noway nach Back

14 km | 17 Minuten
C

Hebriden

Sturmumtoste Inselwelt am Rande Europas

West­lich von Schott­land trotzt eine Insel­gruppe den Stürmen des Atlan­tiks: Die Hebriden gehören zu den ursprüng­l­ichsten und abge­le­gensten Landschaften Europas.

Ganz im Westen liegen die Äußeren Hebriden, die trotz ihrer Größe fast unbe­wohnt sind. Auf Lewis und Harris teilen sich acht Bewohner einen Quad­ratki­lometer. Sie leben vom Fisch- und Krabben­fang oder züchten Schafe. Landschaft­lich sind sie von gras­be­wach­senen Hügeln und Torf­mooren geprägt. Lange Sand­strände laden zu endlosen Spaziergängen ein. Die abwechs­lungs­rei­cheren Inneren Hebriden ähneln landschaft­lich den benach­barten High­lands. Trotz ihrer extremen Randlage blicken sie auf eine ehrwür­dige Geschichte zurück. Iona, eine der kleinsten Inseln, gilt mit seinem Kloster als die Wiege des kelti­schen Chris­ten­tums.

Zu Gast in einem Cottage bei Tolastadh Úr

1 Nacht | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das von außen eher schlicht wirkende Gäste­haus steht wenige Kilometer nörd­lich von Stor­noway bei Tola­stadh Úrin, einer Sied­lung Croftern, wie man die kleinen Pachtbauern in Schott­land nennt. Tradi­tionelles Insel­de­sign und zeitge­nös­si­scher Stil gehen eine erfreu­liche Liaison ein. Jedes der in sanften Farben und mit viel Holz einge­rich­teten Zimmer hat eine eigene möblierte Terrasse. Ein High­light des Hauses ist die lichtdurch­flu­tete Gästelounge mit Essbe­reich, die durch boden­tiefe Panora­ma­fenster auf drei Seiten einen herr­li­chen Blick auf die Küste bietet. Morgens servieren die Gastgeber hier ein Früh­stück mit Müsli, Obst, Joghurt und Crois­sants sowie ein gekochtes schot­ti­sches Menü; nach­mit­tags stehen neben Tee und Kaffee auch haus­gemachte Kekse oder Kuchen bereit.



Rubha Robha­nais

Magi­sche, bewusst­s­eins­erweiternde Einsamkeit am Ende Europas

Der nörd­lichste Punkt der Äußeren Hebriden ist ein baum­loser, von Sturm und Wellen umtoster Ort von magi­scher, bewusst­s­eins­erweiternder Einsamkeit. Einziges Gebäude ist der Butt of Lewis, ein Leucht­turm, der seit 1860 den Schiffen den Weg durch die Klippen weist.

Lewis

Unbe­rührtes Nordwes­t­ende Europas

Die nörd­lichste Insel der äußeren Hebriden ist relativ flach und hat im Westen einige herr­liche Sand­strände. Neben der unbe­rührten Natur, die man auf den zahlrei­chen Neben­wegen erkunden kann, ist der präh­is­to­ri­sche Stein­kreis von Calla­nish die Haupt­at­trak­tion, der zu den schönsten in West­eu­ropa gehört. Sein Alter wird auf über 4000 Jahre (!) geschätzt und in seiner Bedeu­tung nur von dem in Ston­e­henge übertroffen. In der Mitte des Kreises wur­de schon im 19. Jahr­hun­dert eine Grabkammer mit Über­resten von Knochen entdeckt. Über die Bedeu­tung der standing stones gibt es unzäh­lige Theo­rien – keine ist jedoch veri­fi­ziert. Eben­falls an der Westküste steht der Broch of Carloway, ein mittel­alter­li­cher, wuch­tiger Wehrturm 50 Meter über der See.

Museum nan Eilean

Vom harten Alltag am Rande der Welt

Das Museum ist im grünen Park von Lews Castle unter­ge­bracht. Es handelt vom harten Leben auf der unwirt­li­chen Insel am Rande der Welt. Archäo­logi­sche Funde, die auf den Äußeren Hebriden gemacht wurden, sind hier zusam­menge­tragen. So entsteht ein eindrucksvolles Bild von Geschichte und Kultur der Inseln von der Vorge­schichte bis zur Gegenwart. Auch das Gebäude ist sehens­wert. Die moderne Konstruk­tion orien­tiert sich an den Gewächs­häusern des Schlosses.

Von Back nach Harris

89 km | 2:00 h
Vom flachen Norden der Insel fährt man in den gebirgigen Süden und kommt dabei an vielen Seen vorbei, die zum Wandern und Spazieren einladen.

Standing Stones of Calla­nish

Bronzezeit­li­ches Astro­no­mie­rätsel

Vor über 5.000 Jahren wurden die unbe­hauenen Granit­steine am Ende der Welt von einer präh­is­to­ri­schen Mega­li­thkultur aufge­stellt. Damit sind sie älter als die Pyramiden! Welche Zwecke sie erfüllten, gibt den Forschern bis heute Rätsel. Fest steht, das alle 18,6 Jahre der Mond so über Hügeln der Umge­bung steht, dass es aussieht, als würde er bei seinem Lauf ihrer Silhou­ette folgen. Das Schau­spiel erweckt den Eindruck, der Mond besuche die Erde und würde mit ihr tanzen. Die Steine erlauben, dieses Ereignis voraus­zu­be­rechnen.

D

Harris

Schafe, Wind und Steine

Harris ist der südliche Teil der Haupt­insel Lewis. Die größte Stadt, Tarbert, hat 500 Einwohner und ist zugleich Anlege­hafen.

Vom höchsten Berg, dem Clisham (800 m), kann man an klaren Tagen bis zum schot­ti­schen Fest­land schauen. Da hier der Golf­strom endet, kann in den male­ri­schen Buchten im Sommer auch gebadet werden. Berühmt ist die Insel wegen des in Handwe­be­reien herge­stellten Harris Tweeds. Am südli­chen Ende der Insel steht eine Kirche aus dem 15. Jahr­hun­dert, die zusammen mit den umliegenden Gräbern einen Besuch lohnt.

In einem Gästehaus am Sound of Taransay

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Guest House an der Westküste über dem Sound of Taransay wur­de 2008 fertig­ge­stellt und bietet als eines der wenigen Häuser auf den äußeren Hebriden eine ebenso stil­volle wie komfor­table Unter­kunft.

Der Ausblick reicht an klaren Tagen weit über die goldenen Sandstrände bis zur Insel St. Kilda. Gästen steht die Lounge zur Verfügung, wo Lena, die freund­liche und meist anwe­sende Gastgeberin, Tipps für Strandwande­rungen, Boots­touren, Golf oder Besich­tigungen geben kann.

Taransay

Verlas­sene Insel

Die nach einer irischen Heiligen benannte Insel vor Harris war seit 300 n.Chr. besiedelt. 300 Jahre später wur­de das Chris­tentum irischer Prägung eingeführt. Wieder 300 Jahre später eroberten die Wikinger die Insel. Im Laufe der Jahrhunderte entwi­ckelten sich drei Dörfer mit zwei Kirchen, deren Bewohner allerdings im 19. Jahr­hun­dert abwanderten. 1942 war die Insel voll­ständig entvöl­kert. Im Jahr 2000 wur­de eine Reality-Show auf Taransay gedreht. 36 Menschen sollten ein Jahr auf der Insel leben. 29 hielten durch. Seither ist die Insel bekannt und auch für Touristen zugäng­lich. Einmal im Jahr treffen sich Geiger auf der Insel zum Taransay Fiddle Camp.

Huishi­nish

Wande­rung an weißen Sand­stränden

Harris und Lewis sind nicht zwei Inseln, sondern eine. Harris ist der südliche Teil mit abwechs­lungs­rei­cher und bergiger Land­schaft, während Lewis im Norden eher flach und moorig ist. Gemeinsam sind ihnen die weißen, einsamen Sand­strände, an denen man spazieren gehen kann. Besonders schön ist der Strand bei Huishi­nish. wo man den Wagen stehen lassen kann und einen kleines Loch umrundet. (Hin und zurück: 8 Kilometer, 2:30 Stunden, auf und ab: 20 Meter)

Von Harris nach Glenhinnisdal

Fähre

Von Harris nach Tarbert

22 km | 41 Minuten (inkl. Fähr­überfahrt)

Von Tarbert nach Uig

46 km | 2:30 h
Die Fähre setzt von den Äußeren auf die Inneren Hebriden über.

Von Uig nach Glenhin­nisdal

12 km | 12 Minuten
E

Isle of Skye

Höhlen, Glens und Wasserfälle

Die größte Insel der inneren Hebriden bietet auf 80 Kilome­tern Länge und bis zu 24 Kilome­tern Breite vor allem ursprüng­l­iche Natur: eine wilde Berg­region mit grünen Tälern, Höhlen, Glens, kris­tallklaren Wasser­fällen und leeren Sand­stränden.

Lachse und Forellen sind Nahrung für Fisch­otter und Seehunde. Unter den mehr als 200 verschiedenen Vogel­arten sind die seltenen Stein­adler und Basstölpel. Daneben ist Skye auch für einen der besten Single Malt Whiskies von Schott­land bekannt. Nicht immer war die Insel so fried­lich wie heute. Unter Bonnie Prince Charles, einem Nach­fahren von Maria Stuart, um den sich roman­ti­sche Geschichten ranken, war sie Brenn­punkt im Kampf um die Vorherr­schaft zwischen Schotten und Engländern. Seit 1995 führt neben der Fähre eine Brücke auf die Insel. Wer noch größere Einsamkeit sucht, kann mit der Fähre von Uig zu den äußeren Hebriden fahren, wo es nur noch Steine, Schafe und Wind gibt.

Zu Gast in einem B&B in Glenhinnisdal

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das B&B liegt auf einem Bauernhof in Glenhin­nisdal, umgeben von der beein­dru­ckenden Land­schaft der Trot­ter­nish Ridge. Margaret, die Gastgeberin, freut sich über Gäste und steht ihnen während des Aufent­haltes mit Rat und Tat zur Seite. Die Zimmer des B&Bs sind gemüt­lich und liebevoll einge­richtet. Zum Früh­stück gibt es Müsli, Joghurt, frisches Obst, und Fruchtsäfte, aber auch warme Speisen werden ange­boten. Die nähere Umge­bung lädt zu Spaziergängen und Wande­rungen durch die Höhen­züge ein. Viel Wert wird auf Umwelt­bewusst­sein gelegt – so wird der Bauernhof ausschließ­lich mit aus Windkraft gewon­nener Energie betrieben. 



Old Man of Storr

Sagen­umwobene Fels­nadel aus schwarzem Basalt

Die fast 50 Meter hohe Fels­nadel aus schwarzem Basalt ist von weitem sichtbar und ein Wahrzei­chen der Halb­insel Trot­ter­nish. Rings umher stehen kleinere aufrechte Felsen, die in alten Erzäh­lungen als seine Familie bezeichnet werden. Seine Frau, die zweitgrößte Fels­nadel, ist leider vor Jahren einge­stürzt. Der Legende nach suchten die beiden in der Gegend nach einer entlaufenen Kuh. Da trafen sie auf Riesen und flüch­t­eten. Als sie einen Blick zurückwarfen, wurden sie verstei­nert.

Skye Museum of Island Life

Frei­lichtmuseum zu Arbeit, Armut und Auswande­rung

Das Frei­lichtmuseum auf der Halb­insel Trot­ter­nish erzählt vom harten Leben früherer Insel­be­wohner. Themen sind Arbeit, Reli­gion, Armut und Auswande­rung. In den sieben tradi­tionellen Cottages sind Wohnungen und Werk­stätten ausge­stellt. Auf dem Friedhof von Kilmuir liegt das Grab von Flora MacDo­nald. Die schot­ti­sche Natio­nalheldin verhalf Prince Charles Edward Stuart nach seiner verlorenen Schlacht gegen England zur Flucht.

Dunvegan Castle

Burg über einer Robben­ko­lonie

Seit über 800 Jahren ist die Burg über dem Loch Dunvegan bewohnt, so lange wie keine andere in Schott­land. Hausherr ist der Clan­chef der MacLeods. In vikto­ria­ni­scher Zeit wur­de ein Park ange­legt, wo dank des milden Golf­stroms viele Pflanzen gedeihen. Unter­halb des Schlosses liegt eine kleine Anlege­stelle für Motorboote. Von hier aus werden Touren zu den Robben­ko­lo­nien in der Meeresbucht vor Dunvegan ange­boten.

Von Glenhinnisdal nach Arrochar

Fähre

Von Glenhin­nisdal nach Armadale

87 km | 2:00 h

Von Armadale nach Mallaig

323 m | 53 Minuten (inkl. Fähr­überfahrt)
Die Fähre geht von den Inneren Hebriden zum Hafen von Mallaig auf dem Fest­land.

Von Mallaig nach Arrochar

180 km | 3:00 h
Die Strecke führt von Nord- nach Südschott­land. Der Kale­do­ni­sche Graben wird bei Fort William überquert. Wer Glück hat, kann dort den Ben Nevis sehen. Meist ist der höchste Berg Großbritan­niens jedoch in den Wolken oder im Nebel.

Glen­finnan Monu­ment

Denkmal für den schot­ti­schen Aufstand gegen England

Bei Glen­finnan betrat Prinz Charles Edward Stuart 1745 das schot­ti­sche Fest­land, um gegen die engli­sche Krone vorzugehen. Als er der Meinung war, genug Unter­stützung seitens der Clans zu haben, hisste er die schot­ti­sche Fahne – genau da, wo heute das Denkmal steht. Neun Monate später endete die Rebellion in einer Nieder­lage. Schott­land verlor seine Selb­stän­digkeit und wur­de in ein englisch domi­niertes Britan­nien einge­gliedert. Die Clans wurden entwaffnet und weite Teile der gäli­schen Kultur gingen unter. Das Denkmal stammt aus dem frühen 19. Jahr­hun­dert. Auf dem Turm steht die über­lebens­große Statue eines High­landers im Kilt.

Enthalten im:
Scot­tish Heri­tage Pass

Jaco­bite-Train nach Mallaig

Mit der Dampflok durch eine grandiose Land­schaft

Die Zugfahrt mit dem Jaco­bite von Fort William nach Mallaig gehört zu den schönsten der Welt. Im Film „Harry Potter“ dient sie als Anreise zum Zauber­schloss. Eine Pause wird am Glen­finnan Monu­ment vor der grandiosen Kulisse des Loch Shiel gemacht. In Mallaig ist etwa 1:30 h Aufent­halt, die man gut zum Shopping, Essen oder Whisky-Studium benutzen kann.

Ben Nevis

Pa­no­ra­ma­blick vom höchsten Berg der Briti­schen Inseln

Wer das Glück hat, den mit 1.343 Metern höchsten Berg der briti­schen Inseln an einem klaren Tag zu besteigen, wird mit einem überwäl­tigenden Pa­no­ra­ma­blick belohnt. Fast 240 Kilometer weit  reicht der Blick bis zu den Hebriden und nach Irland. Alljähr­lich findet ein Wett­rennen zum Gipfel statt. Der Rekord steht zurzeit bei 87 Minuten, während man bei normaler Geschwin­digkeit etwa drei bis vier Stunden benö­tigt. Den Anstieg kann man vom Glen Nevis Youth Hostel aus beginnen. Den Rückweg sollte man über Carn Mor Dearg machen. Er führt über das Hoch­land und ist von geradezu über­irdi­scher Schön­heit.

Kinlochleven

Wild­nis­wande­rung im Nebeltal

Moos, Steine, Wind und sturmzerzauste Wälder: Ober­halb von Kinlochleven, einer Berg­arbeiter­sied­lung mit knapp 1000 Einwoh­nern, erstreckt sich ein wildes und einsames Hoch­mo­ortal, das sich für eine Rundwande­rung eignet. Die karge Heide­landschaft ermög­licht weite Blicke über das Loch Leven, die sich im Zwie­licht der Wolken verlieren.  Auf dem Rückweg geht man über einen ausge­setzten Grat zwischen zwei Bachtälern. (Hin und zurück: 9 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab 385 Meter)

F

Loch Lomond

„The Queen of all Scottish Lakes“ (Sir Walter Scott)

Sir Walter Scott hat den größten Binnensee Großbri­tan­niens einmal als „The Queen of all Scot­tish Lakes“ bezeichnet.

Was ihn so zum Schwärmen gebracht hat, war die einzig­ar­tige Naturkulisse rund um den Süßwass­ersee. Empfehlens­wert ist eine Fahrt mit dem Raddampfer über den See, aber auch Wassersportlern und Wanderern bieten See und Umge­bung herr­liche Entfal­tungs­mög­lichkeiten.  Wer den Ben Lomond (973 m) besteigt, wird mit einem einzig­ar­tigen Pa­no­ra­ma­blick belohnt. Nord­öst­lich schließt sich das wild­roman­ti­sche Tal der Tros­sachs an, das eben­falls einen Ausflug wert ist.

Zu Gast in einem B&B am Loch Long

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

An der Nord­spitze des Loch Long und direkt am Ufer gelegen, bietet das B&B in einem Gebäude aus der Mitte des 19.

Jahrhunderts impo­sante Blicke auf Berge und Wasser. Nach dem herz­li­chen Empfang mit einem Single Malt Whisky aus einer der örtli­chen Destil­le­rien bezieht man sein in einem modernen Landhaus­stil einge­rich­tetes Zimmer. Dort stehen für jeden Gast Haus­schuhe bereit, um deren Nutzung in den Innenräumen gebeten wird. Im Wohnzimmer kann man es sich mit einem Buch bequem machen oder spielen; bei schönem Wetter kann man im Garten sitzen und die Aussicht genießen. Das schot­ti­sche Früh­stück besteht zum überwiegenden Teil aus lokalen Produkten. Der Start­punkt des Wander­wegs zu „The Cobbler“ (Ben Arthur) ist wenige Gehmi­nuten entfernt. Ausflüge bieten sich zum nahe gelegenen Loch Lomond an; Fahr­räder können geliehen werden.

Loch Katrine

Ausflugsboote auf dem Eiszeitsee

Der aufge­staute Süßwass­ersee bei Stir­ling hat die lang gezogene Form eines Eiszeit­sees. Das 13 Kilometer lange, aber nur einen Kilometer breite Gewäs­ser ist das primäre Wasser­re­servoir des Großraums Glasgow. Benzin- bzw. diesel­be­triebene Schiffe sind auf dem Gewässer nicht erlaubt, um eine Verschmutzung des Trink­was­sers zu vermeiden. Das Schiff SS Sir Walter Scott bietet seit 1899 Ausflugsfahrten über den See an. Heute ist es allerdings auf Biodiesel umge­rüstet. Sir Walter Scott widmete Loch Katrine das Gedicht The Lady of the Lake, das von Gioa­chino Rossini zu der Oper La Donna del Lago umge­arbeitet wur­de.

Inveraray Castle

Schau­platz von Schauerro­manen

Das Schloss über dem Loch Fyne war Sitz der Dukes of Argyll und Schau­platz mehrerer roman­ti­scher Romane von Sir Walter Scott. Zentrales Gebäude ist der wuch­tige Turm mit dem großen Saal. Im 18. Jahr­hun­dert wur­de die ursprüng­l­iche Festung in eine klas­sizis­ti­sche Residenz umge­baut. Besonders sehens­wert ist das Gefängnis, das eine origi­nelle Ausstel­lung über die schot­ti­sche Krimi­nalge­schichte enthält. Inveraray Castle ist von einem großen, symme­trisch ange­legten Park umgeben.

Hill House (Helensburgh)

Jugend­stil vom Feinsten

Die Villa auf einem Hügel bei Helensburgh wurde 1904 nach zweijäh­riger Bauzeit fertig­ge­stellt. Architekt war Charles Rennie Mack­in­tosh, als dessen bedeu­ten­dstes Wohn­haus es zugleich gilt. Von der Anhöhe über­blickt sie den Firth of Clyde. Das relativ junge Alter von Hill House und seine freund­liche Architektur bewahrt es nicht vor Geister­er­scheinungen: In unregelmäßigen Abständen soll eine schwarz geklei­dete Person vorbei­schauen. Außerdem riecht es in der Bibliothek des Öfteren nach Pfei­f­entabak, und zwar nach genau dem, den der ehema­lige Besitzer Blackie rauchte. Auf der gegenüber­liegenden Straßen­seite steht die düstere, seit Jahren leer stehende Villa Drumadoon, die auch „Hell House“ genannt wird.

Enthalten im:
Scot­tish Heri­tage Pass

Ben Lomond

Auf den südlichsten Munro Schott­lands

Der 974 Meter (3.196 ft) hohe Ben Lomond erhebt sich am Ostufer des Loch Lomond. Sein Name, Beinn Laomainn, bedeutet ungefähr Leuchtfeuerberg oder Signalberg. Er ist Schott­lands südlichster Munro, benannt nach Hugh Munro, der eine Liste aller schot­ti­schen Berggipfel über 3.000 Fuß (914,4 Meter) aufstellte. In Rowar­dennan, am Fuße des Ben Lomond gelegen, beginnt der beliebte und viel began­gene Weg zum Gipfel mit herr­li­chen Ausbli­cken über Loch Lomond und die schot­ti­schen High­lands. (5 Stunden, 12 Kilometer, auf und ab: 920 Meter)

Tros­sachs

Refugium für Roman­tiker und Viehdiebe

Rund um die Seen Loch Katrine im Westen und Loch Achray liegt die dicht bewal­dete Urwaldschlucht, die im 19. Jahr­hun­dert viele Roman­tiker anzog. Sir Walter Scott machte die schwer zugäng­liche Gegend durch einige seiner Romane bekannt. So suchte der geäch­tete Viehdieb Raiber Ruadh hier Unter­schlupf. Die Anzie­hungs­kraft der Tros­sachs auf Natur­liebhaber ist ungebro­chen. Sie sind heute Teil eines Natio­nalparks mit vielen Wander­wegen. Einer der schönsten führt auf den 461 Meter hohen Ben A'an, von dem aus man den besten Blick auf Loch Katrine hat. (2 Stunden, 3,2 Kilometer, auf und ab: 310 Meter)

Von Arrochar

Mietwagenabgabe

Von Arrochar nach Edinburgh

131 km | 2:00 h
Man streift zunächst die Tros­sachs, ein wild­roman­ti­sches Tal nörd­lich von Glasgow. Danach gelangt man in die dicht besiedelte Ebene. Achtung: Stau­gefahr.

Glasgow School of Art

Bahnbre­chendes Bauwerk des Jugend­stils

Gerade einmal 28 Jahre war Charles Rennie Mack­in­tosh, als er Gebäude der Kunst­hoch­schule konstru­ierte. Das geniale Jugends­tilgebäude  wur­de 1909 fertig­ge­stellt und galt schon bald als „Fanal der Architektur des 20. Jahrhunderts", da seine Gestalt schon entschei­dend durch Konstruk­tion und Funk­tion bestimmt ist. Deko­ra­tive Details spielen nur noch eine Nebenrolle. Die Nordfront beherr­schen für die dama­lige Zeit ungewöhn­lich große Fenster zur Belich­tung der Ateliers. Auch die Innen­ar­chitektur war wegwei­send, besonders die Gestal­tung der Bibliothek

Glasgow

Von der Indu­s­trie­stadt zur grünen Zukunfts­stadt

Glasgow, das mit einem Kirchlein auf der Wiese im Jahre 534 begann, heißt ursprüng­lich: geliebter, grüner Ort. Nach 200 Jahren Ruß und Indu­s­triege­schichte beginnt die Stadt wieder, ihrem Namen gerecht zu werden. Die Umstel­lung einer altindu­s­tri­ellen Region zu einem modernen Dienst­leis­tungs­zentrum scheint hier besser gelungen als in anderen Landes­teilen: Die abbruchreifen Gebäude am Clyde River machten Grün­a­nlangen Platz, Dock­anlangen wurden in schicke Wohn­gegenden verwandelt. Sand­strahler reinigten schwarze Fassaden und am Princes Square entstand eine glas­über­dachte Mall. Die Umge­bung ist landschaft­lich reizvoll. Die North West High­lands, die Grampians und Loch Lomond sind nicht fern.

Glasgow Necro­polis

Spiritueller Ort für Lebende und Tote

Seit 1831 haben mehr als 50.000 Menschen ihre letzte Reise über die Bridge of Sighs in die Toten­stadt Glasgows ange­treten. Sie liegt auf einem Hügel östlich der St. Mungo’s Cathedral mit schöner Aussicht auf die Innen­stadt. Die Nekro­pole, die so groß ist wie 20 Fußballfelder, besteht aus zahl­losen Mausoleen, Pavillons, Gruften und Gedenk­steinen. Hinter jedem verbirgt sich eine Geschichte. Hoch über alle anderen erhoben steht John Knox auf einer 17 Meter hohen Säule. Streng und unerbitt­lich wacht der gefürch­tete Reformator Schott­lands über die Ruhe der Toten.

Mietwagenabgabe

Station: Edinburgh Flughafen (Desk at Airport)

Edinburgh

13 km | 25 Minuten
G

Edinburgh

Schottlands stolze Hauptstadt im Schatten der Burg

Die Haupt­stadt Schott­lands gehört zu den schönsten Städten der Welt. Von der maje­s­tä­ti­schen Burg aus hat man den besten Blick über die Stadt, die im Schatten der Festung heran­wuchs und nach blutigen Machtkämpfen und katastro­phalen Nieder­lagen gegen England mit einer Stadt­mauer (Flodden) geschützt wur­de.

Noch heute befindet sich hier die Altstadt, die mit ihren verwin­kelten Gassen, mittel­alter­li­chen Häus­er­zeilen und Hinter­höfen ein wahres Labyrinth darstellt. Im 18. Jahr­hun­dert wur­de die Neustadt um die Prin­cess Street ange­legt – ein Meister­werk des Städtebaus. Hier befinden sich zahlreiche Gale­rien und Museen, die der Kultur­haupt­stadt Schott­lands den Namen „Athen des Nordens“ einge­bracht haben. Die poli­ti­sche Geschichte der Stadt ist wech­selhaft und von der Rivalität mit England geprägt. Heute befindet sich hier wieder das schot­ti­sche Parla­ment.

Zu Gast in einem viktorianischen Privathaus

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Cambridge Street mit ihren vikto­ria­ni­schen Bürger­häusern ist heute eine der besten Adressen in Edinburgh.

Hier haben Hélène, ehemals Lehrerin, und Erlend, ein Jour­na­list mit trockenem briti­schem Humor, in ihrem neuen Zuhause zwei ganz besondere Gäste­zimmer kreiert. Sie liegen im Erdge­schoss und sind ganz auf den epochalen Stil des Hauses abge­stimmt. Vom vorderen Zimmer kann man Edinburgh Castle sehen, vom anderen blickt man in versteckte Gärten. Das Cand­le­light Breakfast ist vom Feinsten: Pommes Rimbaut und Mushroom Taleggio stehen auf der Karte und Haggis wird natür­lich auch ange­boten.

Edinburgh Castle

Festung auf dem erlo­schenen Vulkan

Hoch über Edinburgh thront die Festung auf dem Castle Rock, einem erlo­schenen Vulkan. Wahr­schein­lich stand an derselben Stelle schon im 7. Jahr­hun­dert eine Burg. 1093 wird die schot­ti­sche Königsburg zum ersten mal erwähnt – im Zusam­menhang mit einer der vielen Bela­ge­rungen und Zerstör­ungen durch die Engländer. Die berühm­teste Schloss­be­woh­nerin war Maria Stuart, ehe sie gefangen und enthauptet wur­de. Von der Espla­nade, dem Vorplatz der Burg, hat man den besten Blick über die Dächer der Altstadt. 

Enthalten im:
Historic Scot­land Explorer Pass
Scot­tish Heri­tage Pass

Dean Village

Roman­ti­sches Mühl­en­dorf bei Edinburgh

Das kleine Dorf in einer tief einge­schnit­tenen Schlucht war die Kornkammer von Edinburgh. Nicht weniger als elf Getrei­demühlen waren zu den besten Zeiten im 19. Jahr­hun­dert in Betrieb. Die nötige Antrieb­s­en­ergie lieferte der Fluss Water of Leith, der hier ein großes Gefälle hatte. Im Jahr 1833 baute man eine spekta­kuläre Brücke über das Tal, dann aber begann der Niedergang. Elek­tri­sche und dampf­be­triebene Mühlen lösten die Wassermühlen ab. In Dean zogen Armut und Arbeits­lo­sigkeit ein. In den 1970ger Jahren entdeckten Städter aus Edinburgh den billigen Wohnraum in der beschau­li­chen Umge­bung. Heute ist Dean ein ange­sagter Vorort der schot­ti­schen Haupt­stadt.

Royal Mile of Edinburgh

Herz der Altstadt zwischen High Street und Cast­le­hill

Zwischen dem Canongate, der High Street und dem Cast­le­hill liegt das Herz der Altstadt, die Royal Mile. Sie hat mit 1,8 Kilome­tern tatsäch­lich die Länge einer (schot­ti­schen) Meile. Hier stehen die High­land Tolbooth Church, die heute eine Mehr­zweckhalle ist, die St. Giles Cathedral, das People’s Story Museum, das Museum of Edinburgh und das John Knox-Haus sowie das schot­ti­sche Parla­ment. Quer zur Royal Mile verlaufen im Fischgrä­t­enmuster kleine, steile Gassen, die closes, courts oder auch wynds genannt werden. In der Altstadt befinden sich außerdem mehrere große Markt­plätze.

Water of Leith Walkway

Beschau­liche Ufer­pro­me­nade durch Edinburgh

Das Flüs­schen Water of Leith fließt durch ein Tal quer durch Edinburgh und mündet nord­öst­lich bei Leith in die Nordsee. An seinem Ufer ist ein Wanderweg einge­richtet, der an der Schule von Balerno beginnt und teilweise über stillgelegte Gleise führt. Obwohl man mitten durch die City wandert, muss man kaum über Teer gehen und kommt trotzdem an bedeu­tenden Sehens­wür­digkeiten, etwa der Scot­tish National Gallery of Modern Art oder der Dean Gallery, vorbei. Der Weg endet an der Mündung des Fluses in Leith, (nur hin: 20 Kilometer, 5 Stunden, auf: 60 Meter, ab: 210 Meter)

Edinburgh

Edinburgh

14 km | 22 Minuten
15 Tage
ab 1.779,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Umfulana Klimaspende

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