Schottlands unbekannte Küsten: Highlands und Western Isles - Großbritannien
Denkmal für die Ausgewanderten: Isle of Islay

Schottlands unbekannte Küsten

Highlands und Western Isles

Diese Reise führt meidet die Touristenmagneten. Dafür geht es nach Arisaig, wo kaum noch Menschen leben, oder nach Argyll, wo man ganze Seen für sich hat.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Glasgow nach Whiting Bay

Mietwagenannahme, Fähre

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Enter­prise
Fahrzeug: Ford Focus o.ä. (CDMR)
Station: Glasgow Flughafen (Desk at Airport)

Von Glasgow nach Ardrossan

42 km | 39 Minuten

Von Ardrossan nach Brodick

Dauer: 0:55 Stunden
Die Fähre setzt vom Fest­land auf die Insel Arran über.

Central Lowlands

Indu­s­tri­elles Herz Schott­lands
Die Lowlands bilden das Zentrum Schott­lands. Sie liegen zwischen den Grampians im Norden und den Southern Uplands im Süden. Im Westen reichen sie bis zum Firth of Clyde, im Osten bis zum Firth of Forth. Der Central Belt ist das indu­s­tri­elle Herz Schott­lands. Dort gibt es ausge­dehnte land­wirt­schaft­liche Anbau­flächen und die dich­teste Besied­lung Schott­lands. In dieser Region liegen die Städte Edinburgh, Glasgow, Aberdeen, Dundee, Perth, Stir­ling und Ayr.

Von Brodick nach Whiting Bay

13 km | 18 Minuten
A

Isle of Arran

Kontrastreiche Insel im Einfluss des Golfstroms

Die vom Golf­strom begüns­tigte Insel gilt als Miniatur­ausgabe Schott­lands – wegen der unter­schied­li­chen Landschaften im Norden und Süden.

Im Süden gedeihen sogar Palmen. Das Innere ist insbe­sondere stark zerklüftet, bergig und von Heide und Hoch­moor geprägt. Der kaum erschlos­sene Norden ist ein Eldo­rado für Wander und Geologen. An klaren Tagen eröffnet sich vom Goat Fell, dem mit einer Höhe von 874 Metern höchsten Berg, eine Aussicht weit über die Insel hinaus. Etwa sechs Kilometer nordwest­lich beginnt Glen Iorsa. Das größte Tal der Insel verläuft über 14 Kilometer in südwest­li­cher Rich­tung bis nach Dougarie am Kilbr­annan-Sund. Auf der Insel leben 5.000 Menschen, davon 1.000 im Hafenort Brodick. Weitere Häfen befinden sich in Lamlash und Lochranza.

Zu Gast in einem B&B in Whiting Bay

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Boutique-B&B liegt in Whiting Bay auf der Isle of Arran und ist ein guter Ausgangs­punkt für den südli­chen Teil der Insel.

Nanette und Rob empfangen ihre Gäste in dem restau­rierten Farmhaus mit schot­ti­scher Herz­lichkeit und schaffen eine warme Atmo­sphäre, in der man sich jederzeit will­kommen fühlt. Die individuell einge­rich­teten Zimmer sind mit viel Liebe zum Detail gestaltet und verfügen über kleine Annehm­lichkeiten, die einen Hauch von Luxus versprühen. Das Früh­stück wird aus frischen, lokalen Produkten zubereitet. In der gemüt­li­chen Lounge mit Bibliothek und Kamin kann man den Tag ausklingen lassen. Die Umge­bung eignet sich gut für Spaziergänge, zur Küste läuft man ca. 10 Minuten.

Brodick Castle

Prachtvolle Fassaden, roman­ti­sche Türmchen
Das Schloss, das den schot­ti­schen 20-Pfund-Schein ziert, war ursprüng­lich eine befes­tigte Wikinger­sied­lung, was man dem Namen noch anhört: Broad Vik heißt ist in der altnordi­schen Sprache „breite Bucht“. Im 13. Jahr­hun­dert bauten die Stewarts eine neue Burg auf den alten Funda­menten. Das heutige Aussehen ist auf das 19. Jahr­hun­dert zurückzu­führen, als die Trutzburg im Barional Style umge­baut wur­de. Viele Türmchen und das Dunkelrot des Sand­steins prägen die Fassade. Das Schloss mit seinem berühmten Rhododendron-Park ist ganzjährig für Besu­cher geöffnet.

Enthalten im:
Scot­tish Heri­tage Pass

Goat Fell

Aussicht bis nach Irland vom höchsten Berg auf Arran
Der Granitberg erhielt seine Form währ­dend der letzten Eiszeit und ist mit 874 Metern der höchste Berg auf Arran. Der Aufstieg beginnt am Park­platz Cladach Car Park. Zunächst windet sich der Weg durch die Wälder des Burgparkes, vorbei an vielen Rhododendron-Büschen. Ab etwa 300 Metern erreicht er offene Moor­landschaft. Der Gipfel wird über den östli­chen Rücken des Berges erreicht. Plötz­liche Wette­rände­rungen in der Nähe des Gipfels können die Sicht schnell auf wenige Meter redu­zieren. Bei guter Sicht kann man im Südwesten Irland und im Norden Loch Lomond sehen. (Hin und zurück: 4:30 Stunden, 11 Kilometer, auf und ab: 790 Meter)

Von Whiting Bay nach Oban

Fähre

Von Whiting Bay nach Brodick

13 km | 18 Minuten

Von Brodick nach Clao­naig

Dauer: 0:30 Stunden
Die Fähre setzt von Arran zur Halb­insel Kintyre über.

Grampian Moun­tains

Heide, Moore, schwei­gende Munroes
Der wich­tigste Gebirgszug Schott­lands wird im Nordwesten vom Great Glen begrenzt, das sich schnurge­rade von Südwesten nach Nord­osten zieht. Moor und Heide prägen die Land­schaft, in denen Rotwild und eine große Vogelviel­falt zu Hause ist. Die meisten Munroes, wie man die schot­ti­schen Berge über 3000 Fuß nennt, befinden sich in den Grampians, unter anderem der Ben Nevis, der mit 1345 Metern der höchste Berg Großbri­tan­niens ist. Die Grampians sind eines der ältesten Gebirge der Welt. Bevor es den Atlantik gab, waren sie eine Fort­setzung der Appa­la­chen.

Von Clao­naig nach Oban

115 km | 2:30 h

Crinan Canal

200 Jahre alter Kanal mit hand­be­triebenen Schleusen
Der künst­liche Kanal verbindet den Jura-Sund im Westen mit Loch Gilp, einem Nebenarm des Firth of Clyde. Die Bauarbeiten wurden 1794 begonnen und dauerten sieben Jahre. Der Crinan Canal war eine wich­tige Ergänzung zum weiter nörd­lich gelegenen Kale­do­ni­schen Kanal, da so ein langer Umweg um die Kintyre-Halb­insel und das Kap Mull of Kintyre vermieden wur­de. Noch heute werden die 15 Schleusen von Hand betriebenen.

Loch Fyne

Ruhiger Fjord abseits der Touris­tenpfade
Loch Fyne liegt in den südwest­li­chen High­lands etwas abseits der Haupt­tou­ris­tenpfade. Der ruhige Fjord ist von bewal­deten Hügeln umgeben, die immer wieder schöne Ausblicke über Argyll und das angrenzende Meer bieten. In der Nähe des gleich­na­migen Orts liegt Inverary Castle, Sitz des Herzogs von Argyll. Das klas­sizis­ti­sche Schloss liegt in einem beein­dru­ckenden Park und kann besich­tigt werden.

Kilmartin

Frei­lichtmuseum mit präh­is­to­ri­schen Funden
Das kleine, aber feine Frei­lichtmuseum liegt im Kilmartintal, das bekannt ist für seine zahlrei­chen präh­is­to­ri­schen Funde. Im Gelände kann man Fels­zeich­nungen, Stelen, Stein­kreise und ganze Sied­lungen entde­cken. Eben­falls im Tal ist die Höhle von Dunt­roon, die offenbar für Begräb­nisse benutzt wur­de. Im Besu­cher­zentrum ist ein Café mit Buch­laden.
B

Argyll

Abgelegene Halbinseln im Westen

Die ehema­lige schot­ti­sche Graf­schaft im Westen heißt auf gälisch Earra-Ghàidheal, was so viel wie „Küste der Gälen“ bedeutet.

Die vielen Menhire zeugen davon, dass lange vor den Gälen noch ganz andere Kulturen heimisch waren. Der Haup­tort ist Inverary, wo immer noch der Herzog von Argyll residiert, der zugleich das Ober­haupt des Clans Campbell ist. Von den 20 Einwoh­nern, die sich in dieser Region durch­schnitt­lich einen Quad­ratki­lometer teilen, wohnen die meisten in den Haup­t­orten Oban, Campbel­town und Inverary. Der Rest des Gebiets ist kaum besiedelt. Wer einen Job sucht, muss wegziehen. Wer Einsamkeit, Weite und Stille sucht, ist auf den abge­legenen Inseln und Halb­in­seln richtig.

Zu Gast in einem Castle bei Benderloch

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Schloss von Benderloch wur­de im späten 16. Jahr­hun­dert erbaut und ist eines der wenigen Schlösser in Schott­land, die ihr äußeres Erscheinungs­bild kaum verändert haben.

Sechs elegante und über­ra­schend komfor­table Gäste­zimmer, eine große Halle mit offenem Kamin, eine Wohnküche für Gäste und ein Spei­se­saal verbergen sich hinter den meter­di­cken Mauern. Auch die Umge­bung des Schlosses hat sich seit Jahrhunderten kaum verändert: Es liegt allein in der Wildnis am Wald­rand mit Blick auf die menschenleeren und oft wolkenver­han­genen Berge des Glencoes.

Oban

Ausgangs­basis für die Western High­lands
Oban ist ein idealer Ort, um die Western High­lands zu erkunden. Der kleine Ort an der Westküste südlich von Fort William hat einen Hafen und einen Yachtclub. Die meisten Geschäfte und Restau­rants drängen sich um den kleinen Bahnhof. Baden kann man am besten am Ganavan Sands. Die Oban Whisky Bren­nerei hat einen ausgezeichneten Ruf. Von hier aus kann man einen Ausflug per Schiff zu den Hebriden machen. Im Hinter­land tut sich eine phan­tas­ti­sche und beinahe menschenleere Berg­landschaft auf. Einige der schönsten Lochs Schott­lands (Loch Tay, Loch Katrine, Loch Lomond) sind inner­halb einer Auto­stunde zu errei­chen.

Isle of Kerrera

Hebriden­insel mit Burg­ruine und 30 Einwoh­nern
Die Insel im Süden der Inneren Hebriden hat gut zwölf Quad­ratki­lometer, eine tausendjäh­rige Geschichte und aktuell weniger als 30 Einwohner. Seit dem 12. Jahr­hun­dert gehört sie zum Clan der Mac Dougalls. Der schot­ti­sche König Alexander II. versammelte seine Flotte im Süden der Insel, um von dort aus die Hebriden einzu­nehmen. Im 16. Jahr­hun­dert errich­tete der Clan seinen Stamm­sitz, Gylen Castle, auf der Insel. Hundert Jahre später wur­de das Castle erobert und alle Bewohner getötet. Seither blieb der düstere Bau unbe­wohnt. Kerrera steht in keinem Reiseführer, weshalb nur wenige Besu­cher kommen. Am besten erkundet man die auto­freie Insel mit dem Fahrrad. Fähren fahren im Sommer im Halb­stun­dentakt ab Oban.

Kale­do­ni­scher Graben

Ruinen und Klöster an tiefen Seen
Die markante Bruchlinie zerschneidet die schot­ti­schen High­lands von Küste zu Küste schnurge­rade von Südwest nach Nordost. Der Grund des Grabens ist meist mit Seen angefüllt, die heute durch einen Kanal mitein­ander verbunden sind. Auf der Höhe von Fort William bis nach Inver­ness gehört die Strecke zu den schönsten Panora­ma­straßen Schott­lands. Sie führt an Ruinen und einer Abtei vorbei, wo im 6. Jahr­hun­dert nach Christus die erste Begeg­nung zwischen dem irischen Mönch St. Colomban und Nessie, dem welt­be­kannten Unge­heuer von Loch Ness, stattgefunden haben soll.

Von Oban nach Tobermory

Fähre

Oban

17 km | 21 Minuten

Von Oban nach Crai­gnure

437 m | 1:30 h (inkl. Fähr­überfahrt)
Die Fähre setzt auf die Insel Mull über.

Hebriden

Sturmum­toste Inselwelt am Rande Europas
West­lich von Schott­land trotzt eine Insel­gruppe den Stürmen des Atlan­tiks: Die Hebriden gehören zu den ursprüng­l­ichsten und abge­le­gensten Landschaften Europas. Ganz im Westen liegen die Äußeren Hebriden, die trotz ihrer Größe fast unbe­wohnt sind. Auf Lewis und Harris teilen sich acht Bewohner einen Quad­ratki­lometer. Sie leben vom Fisch- und Krabben­fang oder züchten Schafe. Landschaft­lich sind sie von gras­be­wach­senen Hügeln und Torf­mooren geprägt. Lange Sand­strände laden zu endlosen Spaziergängen ein. Die abwechs­lungs­rei­cheren Inneren Hebriden ähneln landschaft­lich den benach­barten High­lands. Trotz ihrer extremen Randlage blicken sie auf eine ehrwür­dige Geschichte zurück. Iona, eine der kleinsten Inseln, gilt mit seinem Kloster als die Wiege des kelti­schen Chris­ten­tums.

Von Crai­gnure nach Tobermory

35 km | 35 Minuten
C

Isle of Mull

Windige, weite Hebrideninsel

Die zweitgrößte Insel der Inneren Hebriden ist touris­tisch noch nicht so erschlossen wie die bekann­tere Isle of Skye.

Wander­wege führen über die seit 6000 Jahren besiedelte Insel und zum höchsten Berg, dem Ben More mit 966 Metern. Haupt­stadt ist Tobermory im Norden mit knapp tausend Einwoh­nern und ein paar hübschen Häus­er­zeilen am Hafen. Ein Muss für Whisky-Freunde ist die Tobermory Destil­lery von 1798. Sehr empfehlens­wert ist auch ein Boots­ausflug über die unbe­wohnte Insel Staffa nach Iona mit seinem Kloster, das auf den irischen Mönch St. Columba im 6. Jahr­hun­dert zurückgeht.

Zu Gast in einer Villa in Tobermory

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Auf einer Klippe über der Bucht von Tobermory steht die hübsche Villa aus vikto­ria­ni­scher Zeit – eine stil­volle Unter­kunft und ideale Basis, um die Insel Mull zu erkunden.

Der große, gepflegte Garten hat Aussicht über das Meer und den Hafen, zu dem ein privater Fußweg führt. Die Zimmer sind alle individuell einge­richtet; Früh­stück wird in der sonnigen Lounge mit Meer­blick serviert. In der Bibliothek findet man jede Menge Romane und Brett­spiele für Regen­tage.

Iona

Druiden­insel mit irischer Kloster­ruine
Die kleine Insel west­lich der Isle of Mull war über Jahrhunderte das geist­liche Zentrum Schott­lands. Zuerst war sie ein Druiden­hei­ligtum; 563 kamen irische Mönche und grün­deten ein Kloster, von dem aus sich das kelti­sche Chris­tentum in Schott­land und Nord­en­g­land verbrei­tete. Über die Straße der Toten kommt man zu Schott­lands ältestem christ­li­chen Friedhof, auf dem viele schot­ti­sche Könige begr­aben sind. Vom Hügel hinter der Kirche kann man bei gutem Wetter mehr als 30 Inseln sehen.

Enthalten im:
Scot­tish Heri­tage Pass (Iona Abbey)
Historic Scot­land Explorer Pass (Iona Abbey)

Ben More

Fantas­ti­sches Gipfelpan­orama an klaren Tagen
Der „Große Berg“ ist mit 1174 Metern der höchste auf Mull und der einzige Munro auf einer Insel. So werden die schot­ti­schen Berge genannt, die über 3000 Fuß hoch sind. Entspre­chend großartig ist die Aussicht an klaren Tagen, mit der die Mühen des Wegs belohnt werden. Die Wande­rung gilt als eine der schönsten in Schott­land. (5 Stunden, 11,4 Kilometer, auf und ab: 960 Meter)

Carsaig Arches

Gigan­ti­sche Felsen­tore an Mulls Südküste
Die Klippen am Südufer der Isle of Mull bestehen aus hartem Granit. Das weichere Mate­rial, auf dem sie lagerten, ist wegge­spült worden, so dass zwei riesige Tore übrig­ge­blieben sind. Von Carsaig aus führt ein Weg durch die Klippen dorthin, der an manchen Stellen nicht ganz einfach ist. (Hin und zurück: 13 Kilometer, 4:30 Stunden, auf und ab: 90 Meter)

Von Tobermory nach Arisaig

Fähre

Von Tobermory nach Tobermory Fähr­terminal

700 m | 3 Minuten

Von Tobermory Fähr­terminal nach Kilchoan

163 m | 56 Minuten (inkl. Fähr­überfahrt)
Die Fähre setzt von Tobermory auf der Isle of Mull nach Kilchoan auf dem schot­ti­schen Fest­land über.

Ardnamurchan

Abge­legene Halb­insel im äußersten Westen
Die abge­legene und kaum erschlos­sene Halb­insel liegt im äußersten Westen Schott­lands. Der  Leucht­turm ist nicht weit vom west­lichsten Punkt der briti­schen Haupt­insel entfernt. Die Land­schaft ist geprägt von Geröllfel­dern und dichten, alten Eichenwäl­dern. Eine Besonder­heit sind die so genannten „Singing Sands“ in der Kentra Bay, denen nach­ge­sagt wird, dass sie beim Betreten tiefe Töne von sich geben. Wich­tigste Sied­lung ist Stron­tian, nach der das Metall Stron­tium benannt wur­de, das hier abge­baut wur­de. Sehens­wür­digkeiten neben dem Point of Ardnamurchan sind das nur bei Nied­rig­wasser erreichbare Castle Tioram und das legendäre Loch Sunart.

Von Kilchoan nach Arisaig

77 km | 2:00 h
D

Western Highlands

Clans, Whisky und baumlose Weiten

Nordwest­lich des Great Glen, das Schott­land von Nord­osten nach Südwesten schnurge­rade zerteilt, beginnen die High­lands.

Obwohl es dort einige Munroes gibt, wie man die Berge über 3.000 Fuß nennt, sind sie eigent­lich kein Hoch­land. Weite Teile bestehen aus baum­losen Mooren. Die abge­legenen High­lands waren dem engli­schen Einfluss weniger ausge­setzt als die südli­chen Lowlands. Dadurch haben sie den eigenen kulturellen Charakter stärker bewahrt. Die Clan-Struktur in den High­lands ist noch lebendig oder wird sogar wiederbelebt. Dies und die Whisky-Produk­tion haben die High­lands welt­be­rühmt gemacht. Dass die weiten High­lands heute weitge­hend unbe­waldet und unbe­siedelt sind, ist vor allem eine Folge der High­land Clearances, der Vertreibung der ansäs­sigen Bevöl­ke­rung in der Zeit von 1762 bis 1884.

Zu Gast in einem Manor House in Arisaig

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Herren­haus von Arisaig strahlt die Grandeur des vikto­ria­ni­schen Zeit­alters aus. Schon die Anfahrt über die Road to the Isles, vorbei an glitzernden Lochs, weckt Erwar­tungen, die von großen, holzver­täfelten Räumen mit hohen Decken und geräu­migen Schlafzimmern mit verspieltem Grund­riss erfüllt werden.

Von hier hat man einen Blick auf den Rosen­garten, die Wälder und das Meer, vielleicht sogar auf die ein oder andere Insel. Famili­enpor­traits und Gemälde von Jemima Blackburn schmü­cken die Wände. In der Halle gibt es eine impo­sante Eichen­treppe. Viele Zutaten des ausgiebigen Früh­s­tücks stammen aus der eigenen Herstel­lung: so z. B. Brot, Joghurt, Marme­lade und Konfi­türe. Lokale Speziali­täten wie die Mallaig Kippers oder Stor­noway Black Pudding tauchen immer wieder auf der Karte auf. Dinner oder High Tea werden eben­falls ange­boten.

Arisaig

Male­ri­sches Dorf an Schott­lands Westküste
Arisaig lebt heute aufgrund seiner male­ri­schen Lage vor allem vom Tourismus. Das Dorf ist für Schott­land­tou­risten sowohl mit dem Auto über die Panora­ma­straße ‚Road to the Isles‘ als auch mit den Zügen der West High­land Line von Fort William aus einfach zu errei­chen. Der Bahnhof von Arisaig ist der west­lichste Bahnhof Großbri­tan­niens. Vom kleinen Hafen des Dorfes aus verkehren Fähren zu den vorge­la­gerten Inseln Eigg, Muck und Rùm. Der Fährver­kehr spielt aber nur eine unter­ge­ord­nete Rolle, da alle größeren Fähren den Hafen des nahegelegenen Mallaig anlaufen.

West Loch­aber

Unbe­wohnte Wildnis am Ende der Welt
Die Halb­insel südlich der Straße von Fort William nach Mallaig ist durch Loch Linnhe und den Sound of Mull vom Rest Schott­lands sepa­riert. Zwei weitere kilome­ter­lange Lochs teilen die Land­masse in weitere Halb­in­seln auf, so dass das Gebiet nur schwer zugäng­lich ist. Entspre­chend dünn ist die Bevöl­ke­rung. Auf der Halb­insel Morvern, die immerhin 650 Quad­ratki­lometer umfasst, wohnen beispiels­weise weniger als 320 Menschen! Sehens­wür­digkeiten gibt es hier kaum, dafür schier endloses Gras­land, mal trocken, mal feucht, ab und an ein paar aufge­fors­tete Wälder, weite Blicke, tiefe Wolken; vor allem aber Stille und Einsamkeit, wie sie nur noch an den Rändern Europas zu finden sind. Wasser ist nie weit entfernt. Wander­wege gibt es eben­falls nur wenige. Dafür kann man nach Herzens­lust querfeldein laufen.

Fort William und Umge­bung

Whiskybren­ne­reien und Abenteuer­tou­rismus
Die Stadt, die vorwiegend von der Whiskyde­stilla­tion und vom Abenteuer­tou­rismus lebt, liegt am südwest­li­chen Ende des Kale­do­ni­schen Grabens, der von Küste zu Küste läuft und die High­lands nach Südosten begrenzt. Von hier aus lässt sich die nordwest­liche Fjord- und Seen­landschaft gut erkunden – per Boot, zu Fuß oder per Eisen­bahn. Die Bahn­strecke nach Mallaig gilt als die schönste Großbri­tan­niens. Haupt­at­trak­tion ist der Ben Nevis, der mit 1.343 Metern höchste Berg der briti­schen Inseln.

Insel Eigg

Singender Sand und eine Kloster­ruine
Mit neun Kilome­tern Länge und weniger als 80 Bewoh­nern gehört Eigg zu den kleinen Inseln der Inneren Hebriden. Der Quarz-Strand im Norden macht Geräu­sche, wenn man über den Sand geht und heißt deswegen „Singing Sand“. Wer von der Anlege­stelle im Süden dorthin geht, kommt an Kildonan vorbei, einer mittel­alter­li­chen Kloster­ruine. (16 Kilometer, 5:30 Stunden, auf und ab: 400 Meter)

Kinloch Castle

Schott­lands Antwort auf Neuschwan­stein
Das spätv­i­k­to­ria­ni­sche Jagdschlös­schen wur­de auf der Isle of Rùm errichtet. Trotz der etwas unin­spi­rierten Architektur gilt es als die schot­ti­sche Antwort auf Neuschwan­stein, was an der opulenten Innen­aus­stat­tung liegt. Wer sich ein wenig die Beine vertreten will, kann auf die beiden Berge zugehen, die einstmals Vulkane waren. (hin und zurück: 3 Stunden, 7,3 Kilometer, auf und ab: 420 Meter)

Von Arisaig nach Arrochar

165 km | 3:00 h

Rannoch Moor

Unbe­rührte Wildnis im Herzen Schott­lands
Das 130 Quad­ratki­lometer große Moor befindet sich auf einem 300 bis 400 Meter über dem Meer­es­spiegel liegenden Plateau ist weitge­hend unbe­wohnt. Es hat eine drei­e­ckige Form: Im Osten liegt Loch Rannoch, im Süden Loch Tulla und im Westen das Tal Glen Coe. Das Moor ist für die Land­wirt­schaft gänz­lich unge­eignet und daher eine der letzten unbe­rührten Landschaften Schott­lands. Torfsümpfe, Wasser­läufe, Tümpel und Seen wech­seln einander ab. Gespeist wird das Moor vom Wasser aus den umliegenden hohen Bergen. Die A82 road durch­quert auf dem Weg von Glasgow nach Norden den Südwesten von Rannoch Moor.

Glen­finnan Monu­ment

Denkmal für den schot­ti­schen Aufstand gegen England
Bei Glen­finnan betrat Prinz Charles Edward Stuart 1745 das schot­ti­sche Fest­land, um gegen die engli­sche Krone vorzugehen. Als er der Meinung war, genug Unter­stützung seitens der Clans zu haben, hisste er die schot­ti­sche Fahne – genau da, wo heute das Denkmal steht. Neun Monate später endete die Rebellion in einer Nieder­lage. Schott­land verlor seine Selb­stän­digkeit und wur­de in ein englisch domi­niertes Britan­nien einge­gliedert. Die Clans wurden entwaffnet und weite Teile der gäli­schen Kultur gingen unter. Das Denkmal stammt aus dem frühen 19. Jahr­hun­dert. Auf dem Turm steht die über­lebens­große Statue eines High­landers im Kilt.

Enthalten im:
Scot­tish Heri­tage Pass

Jaco­bite-Train nach Mallaig

Mit der Dampflok durch eine grandiose Land­schaft
Die Zugfahrt mit dem Jaco­bite von Fort William nach Mallaig gehört zu den schönsten der Welt. Im Film „Harry Potter“ dient sie als Anreise zum Zauber­schloss. Eine Pause wird am Glen­finnan Monu­ment vor der grandiosen Kulisse des Loch Shiel gemacht. In Mallaig ist etwa 1:30 h Aufent­halt, die man gut zum Shopping, Essen oder Whisky-Studium benutzen kann.

Kinlochleven

Wild­nis­wande­rung im Nebeltal
Moos, Steine, Wind und sturmzerzauste Wälder: Ober­halb von Kinlochleven, einer Berg­arbeiter­sied­lung mit knapp 1000 Einwoh­nern, erstreckt sich ein wildes und einsames Hoch­mo­ortal, das sich für eine Rundwande­rung eignet. Die karge Heide­landschaft ermög­licht weite Blicke über das Loch Leven, die sich im Zwie­licht der Wolken verlieren.  Auf dem Rückweg geht man über einen ausge­setzten Grat zwischen zwei Bachtälern. (Hin und zurück: 9 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab 385 Meter)
E

Loch Lomond

„The Queen of all Scottish Lakes“ (Sir Walter Scott)

Sir Walter Scott hat den größten Binnensee Großbri­tan­niens einmal als „The Queen of all Scot­tish Lakes“ bezeichnet.

Was ihn so zum Schwärmen gebracht hat, war die einzig­ar­tige Naturkulisse rund um den Süßwass­ersee. Empfehlens­wert ist eine Fahrt mit dem Raddampfer über den See, aber auch Wassersportlern und Wanderern bieten See und Umge­bung herr­liche Entfal­tungs­mög­lichkeiten.  Wer den Ben Lomond (973 m) besteigt, wird mit einem einzig­ar­tigen Pa­no­ra­ma­blick belohnt. Nord­öst­lich schließt sich das wild­roman­ti­sche Tal der Tros­sachs an, das eben­falls einen Ausflug wert ist.

Zu Gast in einem B&B am Loch Long

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

An der Nord­spitze des Loch Long und direkt am Ufer gelegen, bietet das B&B in einem Gebäude aus der Mitte des 19.

Jahrhunderts impo­sante Blicke auf Berge und Wasser. Nach dem herz­li­chen Empfang mit einem Single Malt Whisky aus einer der örtli­chen Destil­le­rien bezieht man sein in einem modernen Landhaus­stil einge­rich­tetes Zimmer. Dort stehen für jeden Gast Haus­schuhe bereit, um deren Nutzung in den Innenräumen gebeten wird. Im Wohnzimmer kann man es sich mit einem Buch bequem machen oder spielen; bei schönem Wetter kann man im Garten sitzen und die Aussicht genießen. Das schot­ti­sche Früh­stück besteht zum überwiegenden Teil aus lokalen Produkten. Der Start­punkt des Wander­wegs zu „The Cobbler“ (Ben Arthur) ist wenige Gehmi­nuten entfernt. Ausflüge bieten sich zum nahe gelegenen Loch Lomond an; Fahr­räder können geliehen werden.

Loch Katrine

Ausflugsboote auf dem Eiszeitsee
Der aufge­staute Süßwass­ersee bei Stir­ling hat die lang gezogene Form eines Eiszeit­sees. Das 13 Kilometer lange, aber nur einen Kilometer breite Gewäs­ser ist das primäre Wasser­re­servoir des Großraums Glasgow. Benzin- bzw. diesel­be­triebene Schiffe sind auf dem Gewässer nicht erlaubt, um eine Verschmutzung des Trink­was­sers zu vermeiden. Das Schiff SS Sir Walter Scott bietet seit 1899 Ausflugsfahrten über den See an. Heute ist es allerdings auf Biodiesel umge­rüstet. Sir Walter Scott widmete Loch Katrine das Gedicht The Lady of the Lake, das von Gioa­chino Rossini zu der Oper La Donna del Lago umge­arbeitet wur­de.

Inveraray Castle

Schau­platz von Schauerro­manen
Das Schloss über dem Loch Fyne war Sitz der Dukes of Argyll und Schau­platz mehrerer roman­ti­scher Romane von Sir Walter Scott. Zentrales Gebäude ist der wuch­tige Turm mit dem großen Saal. Im 18. Jahr­hun­dert wur­de die ursprüng­l­iche Festung in eine klas­sizis­ti­sche Residenz umge­baut. Besonders sehens­wert ist das Gefängnis, das eine origi­nelle Ausstel­lung über die schot­ti­sche Krimi­nalge­schichte enthält. Inveraray Castle ist von einem großen, symme­trisch ange­legten Park umgeben.

Hill House (Helensburgh)

Jugend­stil vom Feinsten
Die Villa auf einem Hügel bei Helensburgh wurde 1904 nach zweijäh­riger Bauzeit fertig­ge­stellt. Architekt war Charles Rennie Mack­in­tosh, als dessen bedeu­ten­dstes Wohn­haus es zugleich gilt. Von der Anhöhe über­blickt sie den Firth of Clyde. Das relativ junge Alter von Hill House und seine freund­liche Architektur bewahrt es nicht vor Geister­er­scheinungen: In unregelmäßigen Abständen soll eine schwarz geklei­dete Person vorbei­schauen. Außerdem riecht es in der Bibliothek des Öfteren nach Pfei­f­entabak, und zwar nach genau dem, den der ehema­lige Besitzer Blackie rauchte. Auf der gegenüber­liegenden Straßen­seite steht die düstere, seit Jahren leer stehende Villa Drumadoon, die auch „Hell House“ genannt wird.

Enthalten im:
Scot­tish Heri­tage Pass

Ardgartan und Loch Long Loop

Spaziergang am Croe
Wo das wilde Croe Water in das Loch Long mündet, zieht die drama­ti­sche Land­schaft seit Jahrhunderten Wanderer, Maler und Reisende an. Der Bach, in dem sich Lachse und Otter tummeln, ist von Bäumen gesäumt. Die Wande­rung führt ein Stück am Bach­ufer entlang und nach der Mündung des Croe Waters am Seeufer nach Süden. (hin und zurück 3 Kilometer, 1 Stunde, auf und ab 40 Meter)

Ben Lomond

Auf den südlichsten Munro Schott­lands
Der 974 Meter (3.196 ft) hohe Ben Lomond erhebt sich am Ostufer des Loch Lomond. Sein Name, Beinn Laomainn, bedeutet ungefähr Leuchtfeuerberg oder Signalberg. Er ist Schott­lands südlichster Munro, benannt nach Hugh Munro, der eine Liste aller schot­ti­schen Berggipfel über 3.000 Fuß (914,4 Meter) aufstellte. In Rowar­dennan, am Fuße des Ben Lomond gelegen, beginnt der beliebte und viel began­gene Weg zum Gipfel mit herr­li­chen Ausbli­cken über Loch Lomond und die schot­ti­schen High­lands. (5 Stunden, 12 Kilometer, auf und ab: 920 Meter)

Tros­sachs

Refugium für Roman­tiker und Viehdiebe
Rund um die Seen Loch Katrine im Westen und Loch Achray liegt die dicht bewal­dete Urwaldschlucht, die im 19. Jahr­hun­dert viele Roman­tiker anzog. Sir Walter Scott machte die schwer zugäng­liche Gegend durch einige seiner Romane bekannt. So suchte der geäch­tete Viehdieb Raiber Ruadh hier Unter­schlupf. Die Anzie­hungs­kraft der Tros­sachs auf Natur­liebhaber ist ungebro­chen. Sie sind heute Teil eines Natio­nalparks mit vielen Wander­wegen. Einer der schönsten führt auf den 461 Meter hohen Ben A'an, von dem aus man den besten Blick auf Loch Katrine hat. (2 Stunden, 3,2 Kilometer, auf und ab: 310 Meter)

Von Arrochar nach Glasgow

Mietwagenabgabe

Von Arrochar nach Glasgow

56 km | 47 Minuten

Mietwagenabgabe

Station: Glasgow Flughafen (Desk at Airport)

14 Tage
ab 2.099,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

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Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Mai–September

Die Preise können je nach Saison variieren.
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Leslie Jalowiecki

Tel.: +49 (0)2268 92298-67

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  • Das persönliche Reiseerlebnis steht im Vordergrund, daher bieten wir keine Gruppenreisen an.
  • Die Reisen werden individuell ausgearbeitet – nach Ihren Interessen, Vorstellungen, Zeit und Budget.
  • Unsere MitarbeiterInnen bereisen ihre Zielgebiete regelmäßig, um sie qualifiziert beraten zu können.
  • Von der afrikanischen Buschlodge bis zur sizilianischen Olivenmühle erwarten Sie besondere Unterkünfte.
  • Dort, wo man nicht selbst ein Auto fahren sollte, werden Sie von geschulten Führern begleitet.
  • Für unterwegs erhalten Sie ein auf Ihre Reise zugeschnittenes Handbuch mit ausführlichen Informationen, Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Empfehlungen für besondere Wanderungen.
  • Sie buchen alles aus einer Hand: vom Reisesicherungsschein über den Flug, die Unterkünfte und Fahrzeuge bis hin zu den Führungen vor Ort.
  • Wenn Sie unterwegs sind, haben Sie eine 24/7-Notfallhotline.
Buchungsablauf
1. Reisewünsche
Fordern Sie Ihren persönlichen Entwurf an. Nennen Sie uns Ihre Interessen, Reisewünsche, Reisezeit, Budget.

2. Beratung & Entwurf
Reiseerfahrene Mitarbeiter beraten Sie fachkundig und erstellen Ihnen einen persönlichen Entwurf. Dieser ist noch nach Ihren Wünschen veränderbar.

3. Buchung
Bei Buchungswunsch füllen Sie einfach unser Formular aus. Anschließend buchen wir alle Leistungen für Sie.

4. Zahlung & Unterlagen
Sie erhalten die schriftliche Bestätigung mit Reiseplan. Nach Eingang der An- und Restzahlung schicken wir Ihnen die Reiseunterlagen per Post.

5. Reise
Wir wünschen eine entspannte und interessante Reise. Genießen Sie Ihren Urlaub!

6. Reiseeindruck
Nach der Reise freuen wir uns über Ihre Rückmeldung. So können wir unser Produkt ständig verbessern.
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