Orkney und Shetland Inseln: Schottlands äußerster Norden - Großbritannien
Shetland Inseln: Lebensraum von Papageientauchern

Orkney und Shetland Inseln

Schottlands äußerster Norden

Nichts für Sonnensucher und Strandurlauber, auch nichts für solche, die höchsten Komfort in den Unterkünften brauchen: Die Inseln nördlich von Schottland bieten dafür eine einmalige Wildniserfahrung am 60. Breitengrad.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Edinburgh nach Aboyne

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Enter­prise
Fahrzeug: Ford Focus o.ä. (CDMR)
Station: Edinburgh Flughafen (Desk at Airport)

Von Edinburgh nach Aboyne

192 km | 3:00 h

Central Lowlands

Indu­s­tri­elles Herz Schott­lands
Die Lowlands bilden das Zentrum Schott­lands. Sie liegen zwischen den Grampians im Norden und den Southern Uplands im Süden. Im Westen reichen sie bis zum Firth of Clyde, im Osten bis zum Firth of Forth. Der Central Belt ist das indu­s­tri­elle Herz Schott­lands. Dort gibt es ausge­dehnte land­wirt­schaft­liche Anbau­flächen und die dich­teste Besied­lung Schott­lands. In dieser Region liegen die Städte Edinburgh, Glasgow, Aberdeen, Dundee, Perth, Stir­ling und Ayr.

Grampian Moun­tains

Heide, Moore, schwei­gende Munroes
Der wich­tigste Gebirgszug Schott­lands wird im Nordwesten vom Great Glen begrenzt, das sich schnurge­rade von Südwesten nach Nord­osten zieht. Moor und Heide prägen die Land­schaft, in denen Rotwild und eine große Vogelviel­falt zu Hause ist. Die meisten Munroes, wie man die schot­ti­schen Berge über 3000 Fuß nennt, befinden sich in den Grampians, unter anderem der Ben Nevis, der mit 1345 Metern der höchste Berg Großbri­tan­niens ist. Die Grampians sind eines der ältesten Gebirge der Welt. Bevor es den Atlantik gab, waren sie eine Fort­setzung der Appa­la­chen.

Forth Road Bridge

2,5 Kilometer lange Hängebrücke
Die Auto­bahnbrücke über den Firth of Forth wur­de als Hängebrücke zwischen 1958 und 1964 erbaut und war damals die größte ihrer Art in Europa. Sie ist gut 2,5 Kilometer lang und besteht aus insge­samt fast 47.000 Tonnen Stahl. Die Draht­seile sind zusammen fast 50.000 Kilometer lang. Seit April 2001 steht die Forth Road Bridge unter Denkmal­schutz. Eine neue Brücke ist allerdings in Planung. Die bishe­rige Brücke soll für Busse, Taxis und Radfahrer befahrbar bleiben. Parallel verläuft die Forth Rail Bridge, eine Stahl­brücke von 1890, die Alfred Hitchcock mit einer Grusel­szene in seinem Spio­nage Thriller, Die neun­und­reißig Stufen, welt­be­kannt gemacht hat.
A

Aberdeenshire

Menschenleere Berge, lieblich-schroffe Küsten

Die Region im Osten Schott­lands ist besonders abwechs­lungs­reich: sie reicht von der ursprüng­l­i­chen, nur dünn besiedelten Welt der Cairngorm Moun­tains bis an die sturmum­tosten Küsten der Nordsee und des Moray Firth.

Mal lieb­lich, mal schroff, gehören sie zu den eindrucksvollsten Küsten der Welt. Dort liegt auch das Felsen­ei­land Buchan Ness mit einem kleinen Leucht­turm, der östlichste Punkt Schott­lands. Bis auf vier kleine Städte hat Aber­deen­shire einen dörf­lich länd­li­chen Charakter. Manche Orte, wie das male­ri­sche Crovie, bestehen noch nicht einmal aus zwei Dutzend Häusern.

Zu Gast in einem B&B in Aboyne

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das edwardia­ni­sche Haus aus Granit­stein, das 1912 für Sir Francis Outram erbaut wur­de, liegt etwas außer­halb von Aboyne am Nord­ufer des Dees in Aber­deen­shire.

Umgeben von 12.000 Quad­r­at­me­tern teils natur­be­las­senem, teils ange­legtem Garten, bieten sich vom Haus mit seinen großen Fenstern schöne Blicke auf den Fluss und die grüne Land­schaft der Royal Deeside. Die sechs Zimmer des im Jahr 2015 renovierten B&Bs, das Garry und Joyce hier betreiben, sind geschmackvoll in einem eleganten, zurückhal­tenden Stil mit viel Liebe zum Detail einge­richtet. Zum Früh­stück im hellen Früh­s­tücksraum mit Erkerfenster gibt es eine reichhal­tige Auswahl an kalten und warmen Speisen aus vorwiegend lokalen Produkten. So wie alle Räume des Hauses, verströmt auch das Wohnzimmer mit Kamin, Klavier und harmo­nisch aufein­ander abge­stimmten Möbeln und Stoffen ein gemüt­li­ches Ambi­ente.

Cairngorms National Park

Seen, Moor und Heide in Großbri­tan­niens größtem Natur­park
Der größte Natio­nal­park Großbri­tan­niens liegt in den zentralen High­lands und wird geprägt von den Bergen der Grampian Moun­tains. Die wilde Land­schaft mit ihren heide­be­wach­senen Bergen und den tief­schwarzen Seen, den unzugäng­li­chen Mooren und grünen Wäldern formiert sich zu einer einzig­ar­tigen Naturkulisse. Etwa 25.000 Rothir­sche ziehen durch die Wälder und Heide­landschaften des Parks. Weite Teile des Geländes sind verkehrs­tech­nisch nicht erschlossen. Die größten Ortschaften sind Ballater im Osten sowie Kingussie und Aviemore im Westen. Der höchste Punkt ist der Ben Macdhui mit 1.310 Metern. Zwei Straßen führen zwar nahe der Grenzlinie von Westen nach Osten und Süden, es exis­tiert jedoch keine Straßenver­bindung in das Zentrum des Natio­nalparks. Das Gelände kann daher nur zu Fuß erreicht werden. Südöst­lich bei Braemar liegt ein für Touristen beliebter An­zie­hungs­punkt: Balmoral Castle.

Crai­gievar Castle

Vertikales schot­ti­sches Turmhaus
Das Castle am River Dee ist das typisch schot­ti­sche Turmhaus. Anders als herkömm­liche Burgen ist es nicht horizontal, sondern vertikal ange­legt. Auf einem kleinen L-förmigen Grund­riss drängen sich drei Etagen, die mit Wendeltreppen verbunden sind. Der Haupt­turm besitzt eine vierte Etage. Die Pech­nasen zwischen den Türmchen dienen der Deko­ra­tion und haben keine Wehr­funk­tion. 

Enthalten im:
Scot­tish Heri­tage Pass

Crathes Castle

Schot­ti­sches Märc­henschloss
Das schot­ti­sche Märc­henschloss aus dem 16. Jahr­hun­dert war über 400 Jahre im Besitz derselben Familie. Es liegt in einem riesigen Landschafts­park. Wander- und Spazier­wege führen zu Eichen, Bächen und einer vielfäl­tigen Pflanzenwelt, von der sich Garten­liebhaber inspi­rieren lassen können. Crathes Castle ist ganzjährig zu besich­tigen. Im Inneren der Burg sind wertvolle Möbel und Kunst­ge­gen­stände aus mehreren Jahrhunderten zu bewundern.

Enthalten im:
Scot­tish Heri­tage Pass

Stone­haven

Küstenwande­rung zum Dunnottar Castle
Die Wande­rung führt von dem idylli­schen Hafen­städt­chen Stone­haven über eine spekta­kuläre Küstenl­anschaft zu einem der schönsten Orte in Aber­deen­shire. Hinter Stone­haven geht es steil bergauf. Oben wird man mit einem atembe­rau­benden Blick übers Meer belohnt. In der Ferne winkt bereits Dunnottar Castle, dem wir uns über die Klippen und ohne weitere Anstiege nähern. Nach einer Besich­tigung der zwölf  Ruinen von Dunnottar Castle geht es auf glei­chem Weg wieder zurück. (Hin und zurück: 4,8 Kilometer, 1:30 Stunden, auf und ab: 166 Meter)

Von Aboyne nach Aberdeen

Von Aboyne nach Aberdeen

51 km | 52 Minuten
Die kurze Strecke führt zur Ostküste.
B

Von Aberdeen nach Lerwick

Dauer: 12-14:30 Stunden

Fährüberfahrt

1 Nacht | Ohne Verpflegung | 1x Fahrzeug unter 6 m Länge | 1x Außenkabine (Outer 2 Berth) pro Zimmer
Die Fähre wird von Northlink betrieben. An Bord gibt es ein Restau­rant, eine Bar, ein Sonnen­deck und eine Lounge.

Von Lerwick nach Scalloway

Von Lerwick nach Scal­loway

10 km | 11 Minuten
C

Shetland Islands

Einsamkeit, rauhe Wildnis, arachaische Natur

Die zu Schott­land gehörende Insel­gruppe liegt zwischen den Orkney Islands, Norwegen und den Färöern auf einem Areal von 80 x 120 km. Sie bildet den nörd­lichsten Teil Großbri­tan­niens und liegt wie Südgrön­land oder Bergen zwischen dem 59. und dem 61. Brei­tengrad. Obwohl die Inseln regelmäßig von Sturm und Regen gepei­tscht werden, sorgt der Golf­strom für mäßige Tempe­raturen und geringe Schwankungen im Jahr. Die überwiegend aus Schiefer beste­henden Inseln bilden bizarre Landschafts- und Küsten­forma­tionen mit atembe­rau­bend schönen Klippen. Auf den Hügeln der größeren Inseln wachsen Erika und Ginster, was einen schönen Kontrast mit dem grau-blauen Meer, dem braunen Moor und den grünen, land­wirt­schaft­lich genutzten Ebenen ergibt. Die Inseln, besonders die unbe­wohnten, sind Para­diese für Seevögel, seltene Otter und Robben.

Kulturell und geschicht­lich gehören die seit 3.000 Jahren besiedelten Shet­lands eher zu Norwegen als zu Großbri­tan­nien. Das wird besonders am letzten Dienstag im Januar deut­lich, wenn in Lerwick das Sonnenwend­fest gefeiert wird. Auf „Up Helly Aa“ wird dann ein Nachbau eines Wikinger-Schiffs verbrannt. Die 24.000 Shet­lander leben auf insge­samt 12 Inseln, mehr als die Hälfte davon auf der Haupt­insel Bressay. Haupt­erwerbsquelle ist die Schafs­zucht, die die immer noch begehrte Shet­land-Wolle produ­ziert.

Zu Beginn des Aufent­halts auf den Shet­lands ist es sinnvoll, das Shet­land Museum in Lerwick zu besu­chen. Eine besondere Sehens­wür­digkeit ist der Broch of Mousa. Der präh­is­to­ri­sche Turm auf der Insel Mousa stammt von ca. 100 v. Chr. An der Südspitze der Haupt­insel liegt der Jarlshof, vermut­lich die bemerkens­wer­teste Ausgra­bungs­stätte der Briti­schen Inseln, deren älteste Funda­mente auf die Bronzezeit 2500 v. Chr. zurückgehen.

Wer im Urlaub Sonne, Gourmetge­richte und luxu­riöse Unterkünfte erwartet, sollte lieber woanders hinfahren. Wer sich aber an Einsamkeit, rauher Wildnis und einer archa­isch wirkenden Natur begeistern kann, wird das Archipel am äußersten Rande Europas lieb gewinnen.

Zu Gast in einem Hotel in Scalloway

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das famili­en­geführte Hotel liegt an der Küste der Insel Main­land in Scal­loway, der zweitgrößten Stadt der Shet­land­in­seln.

Jedes der 23 Zimmer ist tradi­tionell, aber modern in hellen Farben einge­richtet und mit Tweed­pro­dukten von der Insel und Kunst­werken lokaler Künstler deko­riert; einige haben Hafen­blick. Das Früh­stück bietet eine reichhal­tige Auswahl an kalten und warmen Speisen. Das Zentrum und der Hafen sind fußläufig erreichbar. Wer lieber die wilde Land­schaft der Insel erkunden möchte, findet diese eben­falls fast vor der Haustür. Nach Lerwick fährt man ca. 15 Minuten.

Lerwick

Größte Stadt der Shet­land Inseln
Mit 7000 Einwoh­nern ist Lerwick die größte Stadt der Shet­land Inseln. Der Ort wur­de im 17. Jahr­hun­dert gegründet und von holländi­schen Heringsfi­schern genutzt. Im 18. Jahr­hun­dert profi­tierte Lerwick vom Grön­land-Walfang und dem Gin-Schmuggel mit den Nieder­landen. Ende des 19. Jahrhunderts erlebte die Stadt einen erneuten Heringsboom. Im Jahr 1905 wurden 1 Million Fässer Hering einge­salzen und expor­tiert. Im 20. Jahr­hun­dert wur­de östlich der Shet­land-Inseln Öl gefunden. Mit 4500 Tonnen reicht das Ölfeld, um das gesamte Verei­nigte König­reich bei der gegenwär­tigen Verbrauchs­rate für 45 Jahre zu versorgen.

Shet­land Museum

Heimatmuseum in Lerwick
Das Museum in Lerwick, der Haupt­stadt der schot­ti­schen Shet­land­in­seln, wur­de 2007 eröffnet. Auf zwei Etagen wird die Geschichte der Shet­land­in­seln präsen­tiert. Zu den Themen Umwelt, Geologie, Land­wirt­schaft, Fischerei und Folk­lore befinden sich Ausstel­lungs­stücke im Erdge­schoss. Im Oberge­schoss stehen Politik, Indu­s­trie, Kleidung, Walfang und Handelsma­rine im Fokus der Ausstel­lung. Das Archiv umfasst Landkarten, Lite­ratur wie Biographien und Genea­logie sowie Akten der Church of Scot­land, soweit sie die Shet­lands betreffen. Daneben gibt es ein Café.

Von Scalloway nach Orkney

Fähre

Von Scal­loway nach Lerwick

10 km | 10 Minuten

Von Lerwick nach Kirkwall

Dauer: 5:30 Stunden

Von Kirkwall nach Orkney

6 km | 8 Minuten
D

Orkney Islands

Archipel im äußersten Nordosten Schottlands

67 größere und kleinere Inseln gehören zu den Orkneys im äußersten Nord­osten Schott­lands. Die größte von ihnen ist Main­land mit etwa 14.000 Einwoh­nern.

Fruchtbare Böden und mildes maritimes Klima haben schon in präh­is­to­ri­schen Zeiten Menschen angelockt. Davon zeugen die Steinhütten von Skara Brae, die über 5.000 (!) Jahre alt sein sollen. Hüge­liges Acker­land und Felder wech­seln mit Mooren und Heide­landschaft. Die Insel ist vor allem bei Orni­tho­logen, Wanderern und Anglern beliebt. Unbedingt sollte man den einheimi­schen Malt Whisky probieren.

Zu Gast in einem Country Hotel auf Finston

3 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das kleine, famili­en­geführte Hotel liegt in unbe­rührter Natur drei Meilen außer­halb von Kirkwall. Vom Haus aus blickt man über sanfte, gras­be­wach­sene Hügel zum male­ri­schen Scapa Flow.

Das Restau­rant zählt zu den besten auf den Orkney Inseln, wo frische Küche von Lamm bis Sea Food und gute Weine in zwang­loser Atmo­sphäre serviert werden. Das Personal ist freund­lich und zuvor­kom­mend und gibt gute Tipps für Ausflüge in die Umge­bung.

St. Magnus

„Licht des Norden“
Die Kathedrale, die die Gebeine des Heiligen Magnus beherbergt, wird auch das „Licht des Nordens“ genannt, wohl weil sie bis heute das größte und eindrucksvollste Gebäude in Kirkwall und vermut­lich auf ganz Orkney ist. Der Bau wur­de 1137 von einem Neffen des Heiligen gestiftet. Stilis­tisch ist die Kirche, die heute der Church of Scot­land gehört, ein Gemisch von nordwe­st­eu­ro­päi­schen, roma­nisch-norman­ni­schen und frühen goti­schen Stilrich­tungen.

Maes Howe

Geheinmisumwit­terte Mega­l­tih­anlage am Ende Europas
Weithin sichtbar ist der gras­be­wach­sene Hügel von Meshowe, unter dem James Farrer 1861 eine sensa­tionelle Entde­ckung machte. Durch einen elf Meter langen, nied­rigen und quad­ra­ti­schen Gang gelangt er in einer unter­irdi­sche Hauptkammer mit drei Seitenkammern, die auf den Sonnen­un­ter­gang am Tag der Winter­son­nenwende ausge­richtet ist. Er ordnete die Mega­lit­h­anlage den Kelten zu. Nach umfang­rei­chen Vermessungen im Jahr 2003 geht man jedoch davon aus, dass die Grabkammer knapp 5000 Jahre alt ist und damit viel älter wäre als die kelti­sche Kultur. Die präzise geplante und gebaute Anlage ist sogar älter als die Pyramiden!

Ring of Brodgar

Geheim­nisvoller Stein­kreis mit magi­scher Wirkung
Der Ring of Brodgar ist ein Henge, wie man die präh­is­to­ri­schen Stein­kreise in Großbri­tan­nien nennt. Er ähnelt dem Stein­kreis von Ston­e­henge, nur ist er mit einem Durch­messer von 104 Metern größer. Von den ursprüng­lich 60 Steinen sind noch 27 erhalten. Der Ring gibt den Archäo­logen bis heute Rätsel auf. Man schätzt sein Alter auf knapp 5.000 Jahre. Der Sinn der riesenhaften Anlage bleibt jedoch im Dunkel der Geschichte. Trotzdem – oder gerade darum – übt der geheim­nisvolle Platz eine magi­sche Wirkung auf die Besu­cher aus, besonders wenn der atlan­ti­sche Wind düstere Wolken über die Menhire treibt.

Von Orkney nach Wick

Fähre

Von Orkney nach St. Margaret's Hope

28 km | 28 Minuten

Von St. Margaret's Hope nach Gills

Dauer: 1:00 Stunden
Die Fähre setzt von der Orkneyinsel South Ronaldsay auf das Fest­land über.

Von Gills nach Wick

31 km | 27 Minuten
E

Western Highlands

Clans, Whisky und baumlose Weiten

Nordwest­lich des Great Glen, das Schott­land von Nord­osten nach Südwesten schnurge­rade zerteilt, beginnen die High­lands.

Obwohl es dort einige Munroes gibt, wie man die Berge über 3.000 Fuß nennt, sind sie eigent­lich kein Hoch­land. Weite Teile bestehen aus baum­losen Mooren. Die abge­legenen High­lands waren dem engli­schen Einfluss weniger ausge­setzt als die südli­chen Lowlands. Dadurch haben sie den eigenen kulturellen Charakter stärker bewahrt. Die Clan-Struktur in den High­lands ist noch lebendig oder wird sogar wiederbelebt. Dies und die Whisky-Produk­tion haben die High­lands welt­be­rühmt gemacht. Dass die weiten High­lands heute weitge­hend unbe­waldet und unbe­siedelt sind, ist vor allem eine Folge der High­land Clearances, der Vertreibung der ansäs­sigen Bevöl­ke­rung in der Zeit von 1762 bis 1884.

Zu Gast in einem B&B in Wick

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1938, liegt im Zentrum von Wick und sein Name bedeutet über­setzt so viel wie Weiler oder Dorf.

Holz und Schot­tenmuster in Blau- und Grün-Tönen beherr­schen den Dekor. Zu keiner Zeit sind mehr als sechs Gäste im Haus, so kann sich die Gastgeber ausgiebig um deren Wohl kümmern. Wer keinen längeren Aufent­halt auf den Orkneys plant, kann von John O'Groats einen Tages­ausflug machen. Außerdem lohnt es sich, einen Teil der Küsten­straße abzu­fahren, die zu den sechs schönsten in der Welt zählen soll. Dort kann man Schlösser, Strände oder Ruinen entde­cken.

Caith­ness

Burgen und Türme aus der Eisenzeit
Die ehema­lige Graf­schaft an der Nord­ost­spitze Schott­lands ist kaum besiedelt. Die meisten der 25.000 Einwohner leben in Thurso und der histo­ri­schen Haupt­stadt Wick. Der Rest des grünen Landes wird von Schafen und High­land Cattle genutzt. In präh­is­to­ri­scher Zeit wur­de das Land von den Pikten bewohnt. Davon zeugen archäo­logi­sche Spuren, vor allem die Brochs, wie die fenster­losen Türme aus der Eisenzeit genannt werden. Der Yarrows Archaeo­logy Trail, eine archäo­logi­sche Route verbindet diese Monu­mente.

Wick

Wikinger­burg und Whiskybren­nerei
Die Hafen­stadt an der Nord­ostküste Schott­lands ist mit 7.000 Einwoh­nern der Haup­tort der Graf­schaft Caith­ness. Fischerei und Ölindu­s­trie sind wich­tigsten Wirt­schafts­zweige. Die Geschichte des Ortes reicht in die Wikinger-Zeit zurück. Wick fiel erst mit dem Friedensver­trag von Perth 1266 an Schott­land. Ein Überbleibsel aus dieser Zeit ist die Ruine des Castle of Old Wick, die etwa einen Kilometer südlich der Stadt liegt. Der Ebenezer Place in Wick gilt mit einer Länge von zwei Metern und sechs Zentime­tern laut Guin­ness-Buch der Rekorde als kürzeste Straße der Welt. Wick ist Sitz der bekannten Whisky-Destil­lerie, Old Pulteney.

Castle of Mey

Spukschloss von Queen Mum
Das Schloss im äußersten Nord­osten Schott­land stammt aus dem 16. Jahr­hun­dert und wur­de bis Ende des 19. Jahrhunderts von den Earls of Caith­ness als Residenz genutzt. Später wur­de es außer­halb der Familie vererbt und verfiel. 1952 kaufte Königin Eliza­beth (Queen Mum) das Anwesen und ließ es grund­legend renovieren. Die aus Schott­land stam­mende Monar­chin nutzte das Castle bis zu ihrem Tode als Urlaubs­domizil. Heute ist der Öffent­lichkeit zugäng­lich, wenn es nicht von Mitgliedern der könig­li­chen Familie benutzt wird. Prinz Charles hält sich hier in der Regel Anfang August eine Woche lang auf. Im Schloss soll der Geist der grünen Lady spuken, die zu Lebzeiten Tochter des fünften Earls of Caith­ness war. Sie hatte sich in einen Land­arbeiter verliebt und wur­de deshalb von ihrem Vater auf dem Schlossboden einge­sperrt. Aus Liebe­s­kummer stürzte sie sich aus einem Fenster zu Tode.

Von Wick nach Durness

148 km | 3:00 h
Auf dem Weg an Großbri­tan­niens nörd­lichster Küste kommt man durch das Geister­dorf Strath­naver. Es wur­de vor 200 Jahren zwangsge­räumt, als die Kleinfarmer der lukra­tiveren Schafs­zucht weichen mussten. Ein Museum doku­men­tiert die außergewöhn­liche Geschichte.

Thurso

Wikinger­sied­lung am Rande des Hoch­moors
Der 10.000 Einwohner zähl­ende Ort wur­de vor über 1.000 Jahren von den Wikingern gegründet und nach dem Fluss „Thjorsa“ genannt. Die alten, schön restau­rierten Häuser um die Ruine St. Peter vermit­teln mittel­alter­li­ches Flair. Die nörd­lichste Stadt Großbri­tan­niens lebte einst vom Handel mit Häuten und Fellen, die bis ins Baltikum verschifft wurden. Südlich der Stadt dehnt sich eine menschenleere Hoch­moorebene über Tausende von Kilome­tern aus. Von Thurso gehen täglich Fähren zu den Orkney Islands. Das Queen Mom Home bei Caith­ness auf dem Weg nach Wick steht für Besich­tigungen offen, ein Muss für jeden Royalty-Fan.

Strath­naver

Geister­dorf in der Schafsheide
Auf dem Weg an Großbri­tan­niens nörd­lichster Küste kommt man durch das Geister­dorf Strath­naver. Es wur­de vor 200 Jahren zwangsge­räumt, als die Kleinfarmer der lukra­tiveren Schafs­zucht weichen mussten. Die meisten Einwohner sind nach Amerika ausge­wandert. Ein Museum doku­men­tiert die außergewöhn­liche Geschichte und informiert über den Strath­naver Trail, der zu verschiedenen archäo­logi­schen Ausgra­bungen führt.
F

Sutherland

Unberührte Strände und Steilküsten am „Kap des Zorns“

Die extrem dünn besiedelte Graf­schaft im äußersten Nordwesten ist nur über einspu­rige Straßen zu errei­chen.

Durness ist mit 400 Einwoh­nern weit und breit der größte Ort. Von dort aus kann man unbe­rührte Sand­strände und Steil­küsten erkunden, wo sich zahlreiche Arten von Seevögeln, Seelöwen und gelegent­lich auch Wale beob­achten lassen. Östlich liegt Loch Eriboll, das bekannt ist für seine Otterko­lo­nien und Minke­wale. Das Loch wird während stürmi­scher See gerne von größeren Schiffen als Schutzhafen genutzt.

Zu Gast in einem Landhotel in Durness

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das kleine 4-Sterne-Hotel ist 150 Jahre alt und nach seiner sorgfäl­tigen Restau­rie­rung sicher die erste Adresse in Durness.

Mit seiner lockeren High­land-Atmo­sphäre stellt es eine ideale Basis dar, um den äußersten Nordwesten Schott­lands zu erkunden. Die sieben Zimmer sind individuell gestaltet und mit handgefer­tigten Möbeln und Vintage-Möbeln einge­richtet. Morgens wird ein warmes Früh­stück aus vorwiegend lokalen Produkten serviert; den sicher­lich erleb­nis­rei­chen Tag kann man abends in der gemüt­li­chen Bar mit Kamin ausklingen lassen. Die Smoo Cave mit ihrem Wasserfall ist knapp zwei Kilometer entfernt.

Balna­keil

Kunst­hand­werkerdorf mit schau­rigem Friedhof
Der zwei Kilometer südlich von Durness gelegene Weiler wur­de im 19. und 20. Jahr­hun­dert verlassen. Heute beherbergt er ein Kunst­hand­werkerdorf. Hier findet man auch einen sehr alten Friedhof und die Ruine einer Kapelle. Dort liegt auch der berüc­h­tigte Donald Macmurchow begr­aben. Nach 18 (!) Morden überkam ihn ein frommer Sinnes­wandel und er finan­zierte den Kirchenbau.

Smoo Cave

Stein­zeit- und Schmugg­ler­höhle an Schott­lands Nordküste
Die Höhle besteht aus einem Saal, der 60 Meter lang, 40 Meter breit und 15 Meter Hoch ist. Über einen steilen Pfad, der zur Bucht hinunter führt, ist sie leicht zu errei­chen. Im Inneren der Höhle steht Meer­wasser, in das sich ein kleiner Bach ergießt. Ausgra­bungen zeigen, dass die Höhle schon vor mehr als 6.000 Jahren von Jägern benutzt wur­de. Auch Schmugg­lern soll sie als Versteck gedient haben.

Cape Wrath

Sturmum­tostes Kap im äußersten Nordwesten
„Wrath“, das alteng­li­sche Wort für „Zorn“, ist eine tref­fende Bezeich­nung für das sturmum­toste Kap im äußersten Nordwesten des briti­schen Fest­landes. Mangels Straßen­a­nschluss kann die Land­spitze nur zu Fuß oder in der Kombi­na­tion mit einer Fußgänger­fähre und einem Pendel-Minibus erreicht werden. Die Aussicht vom Leucht­turm auf den gewal­tigen Klippen ist atembe­rau­bend: Bei gutem Wetter kann man die Orkney-Inseln im Nord­osten und die Hebriden im Westen sehen.

Sandwood Bay

Kilome­ter­lange Sand­strände und eine Fels­nadel
Die Sandwood Bay mit ihren kilome­ter­langen Stränden und einer Fels­nadel im Meer gehört zu den schönsten Küsten Schott­lands, auch weil sie mit dem Auto nicht zugäng­lich ist. Wer sie errei­chen will, geht vom Park­platz in Blairmore über einen flachen Weg. Vom Baden wird allerdings abge­raten – wegen der starken Strö­mungen. (4:30 Stunden, 16 Kilometer, auf und ab: 220 Meter)

Von Durness nach Loch Broom

126 km | 2:30 h
Für die einsame Strecke im äußersten Nordwesten sollte man sich Zeit nehmen. Die einspu­rige Straße führt am Loch Assynt mit ständig wech­selnder Bergkulisse vorbei.

Insel Handa

Unbe­wohntes Vogel­pa­ra­dies vor der schot­ti­schen Westküste
Das Vogel­pa­ra­dies ist ein lohnender Abste­cher. Man wird mit einem kleinen Boot vom Fest­land hinüber zur Insel gefahren und wandert dort zumeist über Holz­stege zu den Brut- und Nist­plätzen. An einer Klippe gibt es sogar Papa­gei­tau­cher zu sehen. Fern­gläser kann man gegen eine geringe Gebühr ausleihen.

Die Tour kann man montags bis sams­tags von 9:30 – 14:00 Uhr machen (Erwach­sene 10 GBP, Kinder 5 GBP). Um 14:00 Uhr ist die letzte mögliche Bootsfahrt zur Insel. Man sollte einen halben Tag hierfür einplanen.

Tickets können vor Ort in einem kleinen Holzhäu­schen am Wasser gekauft werden.

Loch Assynt

Karge Umge­bung und eine weinende Meerjungfrau
Einge­bettet in die nahezu baum­losen Hügel der nörd­li­chen High­lands liegt der zehn Kilometer lange Süßwass­ersee. Im Hinter­grund ragen ein paar bizarr geformte Berg­spitzen in den Himmel. Die karge Umge­bung wirkt bei schlechtem Wetter fast ein wenig bedroh­lich – und ist zugleich wild­roman­tisch. Das gilt für das Westende mit Blick auf den Quinag ebenso wie für das Ardvreck Castle, um das sich schau­rige Legenden ranken. Eine handelt von der Meerjungfrau Selkie, der Tochter des Schloss­herrn MacLeod. Als sie dem Teufel zur Frau verspro­chen wur­de, floh sie in die Höhlen am See, wo sie sich bis zum heutigen Tage versteckt halten soll. Und hat der See Hoch­wasser, ist dies ein Zeichen, dass die Meerjungfrau wieder viel geweint hat.
G

Ullapool

Malerischer Fischerort mit wilder Umgebung

Der male­ri­sche Fischerort mit rund 1.000 Einwoh­nern an der Westküste gehört zu Schott­lands belieb­testen Feri­en­zielen.

Er liegt am Loch Broom, das Oskar Kokoschka während seiner Ferien in mehreren Aquarellen festge­halten hat. Von hier aus lassen sich schöne Tages­ausflüge machen: land­einwärts durch eine bizarre Land­schaft bis zum Loch Assynt, in die wilde Berg­sze­nerie südlich zu den Kirkaig Wasser­fällen. Wer vor längeren Auto­fahrten nicht zurückschreckt, kann sogar zum Cape Wrath (alteng­li­sches Wort für „Zorn“) im äußersten Norden des Landes fahren. Südöst­lich von Ullapool liegt die herr­liche Corries­halloch Gorge, die von den herab­stürzenden Wasser­fällen gegr­aben wurden.

Zu Gast in einem B&B bei Ullapool

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Ursprünge dieses Hauses gehen ins Jahr 1840 zurück, als es als Etappen­halt für Reisende zu Pferd diente, die auf dem Weg von Gairloch an der Westküste durch die High­lands nach Inver­ness im Osten waren.

Es gehörte einst zum Besitz von Sir John Fowler, der u.a. die Forth Rail Bridge, die Pimlico Brigde über die Themse und Victoria Station baute und ein Wegbereiter für das Londoner U-Bahn-System war. Heute bietet das von viel Land umge­bene Haus sowohl B&B-Zimmer als auch vier Apart­ments zur Selbst­ver­sorgung, die alle individuell stil­voll und gemüt­lich einge­richtet sind. Das Früh­stück wird frisch mit vielen Produkten aus eigenem Anbau zubereitet. Auf dem Grund­stück besteht die Möglichkeit Lachse und Forellen zu angeln. Die Umge­bung lädt zu Ausflügen nach Ullapool oder in die landschaft­lich abwechs­lungs­rei­chen High­lands mit Seen, Schluchten und Munros ein.

Inverewe Gardens

Subtro­pi­scher Park am 58. Brei­tengrad
Der 20 Hektar große Bota­ni­sche Garten ist einer der nörd­lichsten der Welt, kann aber wegen des warmen Golf­stroms mit einer vielfäl­tigen Pflanzenwelt aufwarten. Als der Begründer des Gartens Ende des 19. Jahrhunderts das Grund­stück über dem Meer erbte, stand nur ein einziger Baum darauf. Heute wachsen Eukalyp­tusbäume aus Australien, Farne aus Neusee­land, Rhododendren aus dem Hima­laya und Zier­pflanzen aus China und Japan. Versch­lun­gene Pfade führen vom Inverewe House durch das kleine Para­dies. Ein kleines Café bietet selbst geba­ckenen Kuchen an.

Enthalten im:
Scot­tish Heri­tage Pass

Wester Ross

High­lands am Ende der Welt
Die High­lands zwischen der Isle of Skye und Ullapool scheinen am Ende der Welt zu liegen. Jeden­falls gehören sie zu den kaum erschlos­senen Gebieten Schott­lands, die in kaum einem Reiseführer beschrieben sind. Nur selten verirrt sich ein Tourist auf eine der wenigen schmalen Straßen, die die Halb­insel erschließen. Dabei ist die Land­schaft hier von besonderem Reiz: Neben dem Loch Maree liegt hier das Beinn Eighe Nature Reserve, das eine urtüm­liche, schroffe Bergwelt bis zu 1.000 Metern Höhe schützt.

Corries­halloch Gorge

Drama­ti­sche Schlucht mit Wasserfall und Brücke
Wenige Kilometer vor seiner Mündung bei Ullapool fließt der Abhainn Droma durch eine tiefe Schlucht, die er unmög­lich selbst gegr­aben hat. Es waren die Glet­scher der Eiszeit, die die Corries­halloch Gorge ausge­ho­belt haben. Heute wachsen Farne auf dem Talboden, ein Wasserfall senk­recht stürzt drama­tisch in die Tiefe. Davor hängt eine schwan­kende Brücke, die sich für spekta­kuläre Fotos eignet.

Loch Maree

Stiller See in schroffer Bergwelt
Der viertgrößte Süßwass­ersee Schott­lands hat die typi­sche lang­ge­streckte Form eines Eiszeit­sees. 25 kleinere und fünf größere Inseln gibt es in dem 25 Kilometer langen und bis zu 4 Kilome­tern breitem See. Alle sind dicht bewaldet. Eine von ihnen, Maree Island, war die Einsiedelei des Heiligen Maol Rubha, der 672 das Kloster Apple­cross grün­dete. Dort findet man noch die Ruinen einer Kapelle, eine Heilige Quelle und einen verlas­senen Friedhof. Das Wasser des Sees hat angeb­lich heilende Wirkung. Über­ragt wird Loch Maree im Südosten von der breiten Fels­masse des 981 Meter hohen Slioch. Loch Maree wird zu den schönsten Seen Schott­lands gezählt, obwohl es sein eigenes Unge­heuer haben soll. Muc-Sheilch ist angeb­lich mit Nessie verwandt.

Von Loch Broom nach Bunree

176 km | 3:00 h

Loch Ness

Geheim­nisvollster See Schott­lands
Der See, der eigent­lich ein Fjord ist, bildet den Kern einer der schönsten Landschaften auf den Briti­schen Inseln. Er gehört zum mehrere Hundert Meter tiefen und knapp 150 Kilometer langen Kale­do­ni­schen Graben, der sich schnurge­rade von Nord­osten nach Südwesten erstreckt und die High­lands durch­trennt. Der Graben wird durch mehrere Seen gefüllt, die seit Anfang des 19. Jahrhunderts durch den Kale­do­ni­schen Kanal mitein­ander verbunden sind. Berühm­tester Bewohner von Loch Ness ist natür­lich das gleich­na­mige Monster, das nach seiner Erstbe­geg­nung mit dem irischen Missionar St. Columba im 6. Jahr­hun­dert erst 1933 wieder aufge­taucht ist. Eine ausführ­liche Ausstel­lung in Drumn­ad­ro­chit präsen­tiert neben der geologi­schen Entste­hungs­ge­schichte Schott­lands auch Unter­wass­erfotogra­fien, Sonarge­räte und andere Kurio­si­täten.

Moray Firth

Wo sich Wale und Delfine tummeln
Die Bucht an der Nordsee gilt als der größte Firth Großbri­tan­niens. Der große Trichter zwischen Kinn­airds Head bei Fraser­burgh in Aber­deen­shire und dem Duncansby Head bei Wick ist an der Öffnung 120 Kilometer breit. Mit allen Buchten hat der Firth eine Küstenlänge von über 800 Kilome­tern, darunter felsige Steil­küsten und Watt­flächen. Höchster Gipfel in Ufer­nähe ist der meist nebelver­hüllte und auch im Sommer verschn­eite hohe Ben Wyvis mit 1.048 Metern. Im Moray Firth tummeln sich Delfine und Wale, die man am besten von Chanonry Point aus sieht.

Rogie Falls

Sprin­gende Lachse im August und September
Der Wasserfall an der Haupt­straße nach Ullapool lohnt einen Spaziergang oder ein Pick­nick – besonders im August und September, wenn die Lachse aufwärts schwimmen und in den Fällen springen. Es gibt viele ausge­schilderte Wege mit Sitzgelegen­heiten an Aussichts­punkten mit Blick auf den Wasserfall.
H

Argyll

Abgelegene Halbinseln im Westen

Die ehema­lige schot­ti­sche Graf­schaft im Westen heißt auf gälisch Earra-Ghàidheal, was so viel wie „Küste der Gälen“ bedeutet.

Die vielen Menhire zeugen davon, dass lange vor den Gälen noch ganz andere Kulturen heimisch waren. Der Haup­tort ist Inverary, wo immer noch der Herzog von Argyll residiert, der zugleich das Ober­haupt des Clans Campbell ist. Von den 20 Einwoh­nern, die sich in dieser Region durch­schnitt­lich einen Quad­ratki­lometer teilen, wohnen die meisten in den Haup­t­orten Oban, Campbel­town und Inverary. Der Rest des Gebiets ist kaum besiedelt. Wer einen Job sucht, muss wegziehen. Wer Einsamkeit, Weite und Stille sucht, ist auf den abge­legenen Inseln und Halb­in­seln richtig.

In einem Gästehaus am Loch Linnhe

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Gäste­haus steht im beschau­li­chen Dorf Bunree am Loch Linnhe, inmitten der beein­dru­ckenden Land­schaft der West High­lands.

Jedes der drei individuell und modern einge­rich­teten Zimmer des Hauses eröffnet einen Blick auf den See oder die Berge, den man dank der bereit­liegenden Fern­gläser bestens genießen kann. Auch beim reichhal­tigen Früh­stück mit tradi­tionellen, haus­gemachten Speisen – für das es übri­gens keine festen Zeiten gibt – kann man den Blick weit schweifen lassen. Glencoe, Fort William und der Ben Nevis sind nach kurzer Fahrzeit erreichbar und auch die direkte Umge­bung lädt zu zahlrei­chen Aktivi­täten ein.


Fort William und Umge­bung

Whiskybren­ne­reien und Abenteuer­tou­rismus
Die Stadt, die vorwiegend von der Whiskyde­stilla­tion und vom Abenteuer­tou­rismus lebt, liegt am südwest­li­chen Ende des Kale­do­ni­schen Grabens, der von Küste zu Küste läuft und die High­lands nach Südosten begrenzt. Von hier aus lässt sich die nordwest­liche Fjord- und Seen­landschaft gut erkunden – per Boot, zu Fuß oder per Eisen­bahn. Die Bahn­strecke nach Mallaig gilt als die schönste Großbri­tan­niens. Haupt­at­trak­tion ist der Ben Nevis, der mit 1.343 Metern höchste Berg der briti­schen Inseln.

West Loch­aber

Unbe­wohnte Wildnis am Ende der Welt
Die Halb­insel südlich der Straße von Fort William nach Mallaig ist durch Loch Linnhe und den Sound of Mull vom Rest Schott­lands sepa­riert. Zwei weitere kilome­ter­lange Lochs teilen die Land­masse in weitere Halb­in­seln auf, so dass das Gebiet nur schwer zugäng­lich ist. Entspre­chend dünn ist die Bevöl­ke­rung. Auf der Halb­insel Morvern, die immerhin 650 Quad­ratki­lometer umfasst, wohnen beispiels­weise weniger als 320 Menschen! Sehens­wür­digkeiten gibt es hier kaum, dafür schier endloses Gras­land, mal trocken, mal feucht, ab und an ein paar aufge­fors­tete Wälder, weite Blicke, tiefe Wolken; vor allem aber Stille und Einsamkeit, wie sie nur noch an den Rändern Europas zu finden sind. Wasser ist nie weit entfernt. Wander­wege gibt es eben­falls nur wenige. Dafür kann man nach Herzens­lust querfeldein laufen.

Kale­do­ni­scher Graben

Ruinen und Klöster an tiefen Seen
Die markante Bruchlinie zerschneidet die schot­ti­schen High­lands von Küste zu Küste schnurge­rade von Südwest nach Nordost. Der Grund des Grabens ist meist mit Seen angefüllt, die heute durch einen Kanal mitein­ander verbunden sind. Auf der Höhe von Fort William bis nach Inver­ness gehört die Strecke zu den schönsten Panora­ma­straßen Schott­lands. Sie führt an Ruinen und einer Abtei vorbei, wo im 6. Jahr­hun­dert nach Christus die erste Begeg­nung zwischen dem irischen Mönch St. Colomban und Nessie, dem welt­be­kannten Unge­heuer von Loch Ness, stattgefunden haben soll.

Kinlochleven

Wild­nis­wande­rung im Nebeltal
Moos, Steine, Wind und sturmzerzauste Wälder: Ober­halb von Kinlochleven, einer Berg­arbeiter­sied­lung mit knapp 1000 Einwoh­nern, erstreckt sich ein wildes und einsames Hoch­mo­ortal, das sich für eine Rundwande­rung eignet. Die karge Heide­landschaft ermög­licht weite Blicke über das Loch Leven, die sich im Zwie­licht der Wolken verlieren.  Auf dem Rückweg geht man über einen ausge­setzten Grat zwischen zwei Bachtälern. (Hin und zurück: 9 Kilometer, 3:30 Stunden, auf und ab 385 Meter)

Glencoe

Wandern über dem „Tal der Tränen“
Das „Tal der Tränen“ hat eine blutige Geschichte: 1691 begna­digte der engli­sche König Wilhelm III. alle High­land-Clans, die gegen ihn gekämpft hatten. Bedingung war allerdings, dass sie ihm die Treue schwören mussten. Wer sich weigerte, dem drohte die Todes­strafe. Nachdem der Clan MacDo­nald nur widerwillig zuge­stimmt hatte, ging sein Chef irrtüm­lich nach Inver­lochy und erreichte Inveraray erst nach Ablauf der Frist. Somit wur­de dem ganzen Clan die Begna­digung verwehrt. Die könig­li­chen Soldaten rich­teten das Massaker von Glencoe an, bei dem die Talbe­wohner ums Leben kamen. Heute beginnt dort einer der schönsten Wander­wege Schott­lands. (10 Kilometer, 6 Stunden, auf und ab: 1.070 Meter)

Enthalten im:
Scot­tish Heri­tage Pass (Glencoe Visitor Centre)

Von Bunree

Mietwagenabgabe

Von Bunree nach Edinburgh

189 km | 3:00 h
Am Weg liegen Loch Etive, Loch Awe und die wild­roman­ti­schen Tros­sachs. Danach gelangt man in die dicht besiedelte Region zwischen Glasgow und Edinburgh.

Loch Lomond

„The Queen of all Scot­tish Lakes“ (Sir Walter Scott)
Sir Walter Scott hat den größten Binnensee Großbri­tan­niens einmal als „The Queen of all Scot­tish Lakes“ bezeichnet. Was ihn so zum Schwärmen gebracht hat, war die einzig­ar­tige Naturkulisse rund um den Süßwass­ersee. Empfehlens­wert ist eine Fahrt mit dem Raddampfer über den See, aber auch Wassersportlern und Wanderern bieten See und Umge­bung herr­liche Entfal­tungs­mög­lichkeiten.  Wer den Ben Lomond (973 m) besteigt, wird mit einem einzig­ar­tigen Pa­no­ra­ma­blick belohnt. Nord­öst­lich schließt sich das wild­roman­ti­sche Tal der Tros­sachs an, das eben­falls einen Ausflug wert ist.

Rannoch Moor

Unbe­rührte Wildnis im Herzen Schott­lands
Das 130 Quad­ratki­lometer große Moor befindet sich auf einem 300 bis 400 Meter über dem Meer­es­spiegel liegenden Plateau ist weitge­hend unbe­wohnt. Es hat eine drei­e­ckige Form: Im Osten liegt Loch Rannoch, im Süden Loch Tulla und im Westen das Tal Glen Coe. Das Moor ist für die Land­wirt­schaft gänz­lich unge­eignet und daher eine der letzten unbe­rührten Landschaften Schott­lands. Torfsümpfe, Wasser­läufe, Tümpel und Seen wech­seln einander ab. Gespeist wird das Moor vom Wasser aus den umliegenden hohen Bergen. Die A82 road durch­quert auf dem Weg von Glasgow nach Norden den Südwesten von Rannoch Moor.

Doune Castle

Spät­mit­tel­alter­liche Festung und beliebter Drehort
Die spät­mit­tel­alter­liche Burg steht auf einem Felssporn über dem River Teith, wo sie zu drei Seiten von steil abfal­lenden Hängen geschützt ist. Im Hinter­grund erheben sich die süds­chot­ti­schen Tros­sachberge. Wahr­schein­lich gab es schon eine Vorgänger­burg, bevor der Duke of Albany 1390 die Festung bauen ließ. Im 16. Jahr­hun­dert diente sie den schot­ti­schen Monar­chen, darunter Mary Stuart, als Sommer­sitz. Dennoch wur­de der Bau nie voll­endet, was zu seinem geheim­nis­umwit­terten Aussehen beiträgt. Jeden­falls ist Doune Castle eine beliebte Filmkulisse. Szenen aus der Fern­seh­serie „Game of Thrones“ und des Films „Ritter der Kokosnuss“ von Monthy Python wurden hier gedreht.

Enthalten im:
Historic Scot­land Explorer Pass
Scot­tish Heri­tage Pass

Mietwagenabgabe

Station: Edinburgh Flughafen (Desk at Airport)

Edinburgh

14 km | 25 Minuten
I

Edinburgh

Schottlands stolze Hauptstadt im Schatten der Burg

Die Haupt­stadt Schott­lands gehört zu den schönsten Städten der Welt. Von der maje­s­tä­ti­schen Burg aus hat man den besten Blick über die Stadt, die im Schatten der Festung heran­wuchs und nach blutigen Machtkämpfen und katastro­phalen Nieder­lagen gegen England mit einer Stadt­mauer (Flodden) geschützt wur­de.

Noch heute befindet sich hier die Altstadt, die mit ihren verwin­kelten Gassen, mittel­alter­li­chen Häus­er­zeilen und Hinter­höfen ein wahres Labyrinth darstellt. Im 18. Jahr­hun­dert wur­de die Neustadt um die Prin­cess Street ange­legt – ein Meister­werk des Städtebaus. Hier befinden sich zahlreiche Gale­rien und Museen, die der Kultur­haupt­stadt Schott­lands den Namen „Athen des Nordens“ einge­bracht haben. Die poli­ti­sche Geschichte der Stadt ist wech­selhaft und von der Rivalität mit England geprägt. Heute befindet sich hier wieder das schot­ti­sche Parla­ment.

Zu Gast in einem Bürgerhaus in New Town

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Gäste­haus liegt in der Heriot Row, einer eleganten Straße in New Town. In dem histo­ri­schen Wohn­viertel aus dem georgia­ni­schen Zeit­alter zählt es zu den besonders präch­tigen Stadt­häusern.

Die beiden Gäste­zimmer liegen zur Rück­seite des Hauses hin – eines davon im Souter­rain – und sind daher sehr ruhig. Gäste können das Wohnzimmer benutzen, in dem es einen Fern­seher und eine Bibliothek gibt. Diane und Robert sind freund­liche Gastgeber, die morgens ein gutes schot­ti­sches Früh­stück servieren und für Fragen aller Art bereit­stehen.

Edinburgh Castle

Festung auf dem erlo­schenen Vulkan
Hoch über Edinburgh thront die Festung auf dem Castle Rock, einem erlo­schenen Vulkan. Wahr­schein­lich stand an derselben Stelle schon im 7. Jahr­hun­dert eine Burg. 1093 wird die schot­ti­sche Königsburg zum ersten mal erwähnt – im Zusam­menhang mit einer der vielen Bela­ge­rungen und Zerstör­ungen durch die Engländer. Die berühm­teste Schloss­be­woh­nerin war Maria Stuart, ehe sie gefangen und enthauptet wur­de. Von der Espla­nade, dem Vorplatz der Burg, hat man den besten Blick über die Dächer der Altstadt. 

Enthalten im:
Historic Scot­land Explorer Pass
Scot­tish Heri­tage Pass

Dean Village

Roman­ti­sches Mühl­en­dorf bei Edinburgh
Das kleine Dorf in einer tief einge­schnit­tenen Schlucht war die Kornkammer von Edinburgh. Nicht weniger als elf Getrei­demühlen waren zu den besten Zeiten im 19. Jahr­hun­dert in Betrieb. Die nötige Antrieb­s­en­ergie lieferte der Fluss Water of Leith, der hier ein großes Gefälle hatte. Im Jahr 1833 baute man eine spekta­kuläre Brücke über das Tal, dann aber begann der Niedergang. Elek­tri­sche und dampf­be­triebene Mühlen lösten die Wassermühlen ab. In Dean zogen Armut und Arbeits­lo­sigkeit ein. In den 1970ger Jahren entdeckten Städter aus Edinburgh den billigen Wohnraum in der beschau­li­chen Umge­bung. Heute ist Dean ein ange­sagter Vorort der schot­ti­schen Haupt­stadt.

Royal Botanic Garden

Von der Heil­pflanzenzucht zur Zuflucht für gestresste Städter
Der Bota­ni­sche Garten von Edinburgh wur­de 1670 gegründet und ist damit nach Oxford der zweit­äl­teste Bota­ni­sche Garten im Vereinten König­reich. Ursprüng­lich diente er zur Kultivie­rung von Heil­pflanzen und lag er an der St. Anne's Yard. Als dort aber wegen der Kohlever­feue­rung Mitte des 18. Jahrhunderts die Luft so schlecht wur­de, dass die Pflanzen eingingen, wur­de die Anlage 1763 an ihren heutigen Ort verlegt. Heute dient der Garten als Park für die Städter und hat mehrere Themen, darunter Wald, Heide, Felsen, China und Alpen.

Water of Leith Walkway

Beschau­liche Ufer­pro­me­nade durch Edinburgh
Das Flüs­schen Water of Leith fließt durch ein Tal quer durch Edinburgh und mündet nord­öst­lich bei Leith in die Nordsee. An seinem Ufer ist ein Wanderweg einge­richtet, der an der Schule von Balerno beginnt und teilweise über stillgelegte Gleise führt. Obwohl man mitten durch die City wandert, muss man kaum über Teer gehen und kommt trotzdem an bedeu­tenden Sehens­wür­digkeiten, etwa der Scot­tish National Gallery of Modern Art oder der Dean Gallery, vorbei. Der Weg endet an der Mündung des Fluses in Leith, (nur hin: 20 Kilometer, 5 Stunden, auf: 60 Meter, ab: 210 Meter)

Edinburgh

Edinburgh

13 km | 22 Minuten
20 Tage
ab 2.649,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

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Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Mai–Oktober

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Leslie Jalowiecki

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