Unterwegs im Cairngorms National Park

Einsame Grampians

Wandern über Hochmoore und Heide

Der Cairngorms National Park ist der größte auf den Britischen Inseln. Teile des Berglands sind immer noch unerschlossen. Übernachtet wird in einem charmanten Herrenhaus am Nordrand.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Edinburgh nach Drumeldrie

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Mietwa­ge­n­an­nahme
Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Keddy by Europcar
Fahrzeug: Fiat Tipo o.ä. (CDMR)
Station: Edinburgh Flughafen (Desk at Airport)

Von Edinburgh nach Drumeldrie

63 km | 54 Minuten
Man überquert den Firth of Forth auf einer Brücke parallel zu der Eisen­bahnbrücke, die durch einen Hitchcock-Thriller berühmt geworden ist.

Forth Road Bridge

2,5 Kilometer lange Hängebrücke
Die Auto­bahnbrücke über den Firth of Forth wur­de als Hängebrücke zwischen 1958 und 1964 erbaut und war damals die größte ihrer Art in Europa. Sie ist gut 2,5 Kilometer lang und besteht aus insge­samt fast 47.000 Tonnen Stahl. Die Draht­seile sind zusammen fast 50.000 Kilometer lang. Seit April 2001 steht die Forth Road Bridge unter Denkmal­schutz. Eine neue Brücke ist allerdings in Planung. Die bishe­rige Brücke soll für Busse, Taxis und Radfahrer befahrbar bleiben. Parallel verläuft die Forth Rail Bridge, eine Stahl­brücke von 1890, die Alfred Hitchcock mit einer Grusel­szene in seinem Spio­nage Thriller, Die neun­und­reißig Stufen, welt­be­kannt gemacht hat.
A

Fife

Pittoreske Schlösser in anmutiger Landschaft

Die Halb­insel zwischen Edinburgh und Perth zeichnet sich durch ihr anmu­tiges Landschafts­bild, pittoreske Schlösser und histo­ri­sche Dörfer aus.

Besonders schön ist Culross, ein Bilder­buch­städt­chen aus der Zeit zwischen 1600 und 1800. Aus St. Monans, einem früheren Fischerdorf mit goti­scher Kirche hat sich ein Künst­lerdorf entwi­ckelt. Bemerkens­wert ist auch Loch Leven. Auf einer Seeinsel steht das Loch Leven Castle, in dem Maria Stuart ein Jahr lang gefangen gehalten wur­de. Die drama­ti­schen Umstände ihrer nächt­li­chen Flucht schildert Sir Walter Scott in seinem roman­ti­schen Roman „Der Abt“. Seit 2008 gibt es den Loch Leven Heri­tage Trail, einen Wanderweg um den See und durch das Natur­schutzgebiet.

Zu Gast in einem B&B in Drumeldrie

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Paul und Margaret heißen ihre Gäste herz­lich in ihrem Cottage aus dem 19. Jahr­hun­dert will­kommen, das in Drumeldrie im Süden der Halb­insel Fife liegt.

Neben Gastfreundschaft und beein­dru­ckenden Blicken auf das Meer, erwarten Gäste hier komfor­table, individuell gestal­tete Zimmer mit geho­bener Ausstat­tung wie einem kleinen Kühlschrank, in dem Softdrinks bereit­stehen. Morgens servieren die Gastgeber ein reichhal­tiges Früh­stück, nach dem man gut gestärkt in den Tag starten kann. Auf Vorbe­stel­lung kann auch ein Lunch­paket zusam­men­ge­stellt werden. Um möglichst gut auf ihre Gäste eingehen und ihnen bei Planungen behilf­lich sein zu können, nutzen Paul und Margaret die Gelegen­heit, schon bei einem Will­kom­mensdrink ins Gespräch zu kommen.

Lowlands

Grüne Hügel und prachtvolle Castles
Die Lowlands liegen südlich der High­land Boundary Fault. Geogra­fisch unter­scheidet man zwischen den Central Lowlands und den Southern Uplands. Tradi­tionell spricht man bei den Lowlands jedoch von jenem Gebiet, das nicht zu den High­lands zählt. Ausge­dehnte Hügel­landschaften bestimmen das Erscheinungs­bild. Während sich die High­lands mit einer wilden, urwüch­sigen Natur zeigen, sind die Lowlands deut­lich sanfter und durch land­wirt­schaft­liche Nutzung kultiviert. So finden sich zwischen grünen Wisen, natur­be­las­senen Mooren und ginster­be­wach­senen Hängen immer wieder Felder und Acker­land.
Mit dem soge­nannten Central Belt, der sich zwischen Edinburgh, Glasgow und Stir­ling erstreckt, umfassen die Lowlands auch das am dich­testen besiedelte Gebiet Schott­lands. Neben den großen Städten gibt es aber auch zahlreiche kleinere Ortschaften, die mit ihrem eigenen Charme bezau­bern. Dazu kommen viele impo­sante Schlösser sowie nahezu mystisch anmu­tende Kloster­ruinen, die von der langen Geschichte des Landes erzählen.

Border­lands

Neblige Heide­landschaft an der Grenze zu England
Küste, Hügel und Moor­landschaften prägen dieses länd­liche, sanfte Schott­land südlich und östlich von Edinburgh. Die viel­fach noch unbe­rührte Natur rund um den Tweed River ist durch­zogen von Pfaden und Flüssen. Die meisten der Border Towns reihen sich an seinen Ufern auf wie an einer Kette. Das Grenz­land zwischen England und Schott­land ist unter anderem für die Ruinen seiner vier mittel­alter­li­chen Abteien bekannt: Melrose, Kelso, Jedburgh und Dryburgh. Sir Walter Scott liebte diese Region. Der berühm­teste aller schot­ti­schen Dichter besang in seinen Balladen Nebelschwaden, die Heide­landschaft, Dudel­säcke und die High­land Chief­tains in Kilts und prägte damit unser heutiges Schott­landbild.

St. Andrews

Wiege des Golfsports
Das idylli­sche Städt­chen liegt auf einer Halb­insel, die vom Firth of Tay, der Nordsee und dem Firth of Forth umschlossen wird. Die langen Sand­strände laden zu einsamen Wande­rungen und Spaziergängen ein – etwa zu dem bizarren Basaltfelsen „Rock and Spindle“ zwei Meilen südlich von St. Andrews. Die Stadt gilt als die Wiege des Golfsports. Die Mitglieder des 1754 gegrün­deten Clubs legen bis heute inter­na­tional die Golf-Spiel­regeln fest. Tatsäch­lich ist dieser Sport in St. Andrews viel älter. Zum ersten Mal wur­de er 1457 urkund­lich erwähnt, als James II. von Schott­land das Spiel verbot, weil es von der Mi­li­tär­aus­bil­dung ablenke. Solches und ähnliche Skurili­täten erfährt man im British Golf Museum, das auch für Nicht-Golfer sehr span­nend ist.

Rundweg durch East Lomond

Vom histo­ri­schen Dorf auf einen windge­pei­tschten Aussichtsgipfel
Die Wande­rung bietet von allem etwas: Sie beginnt im histo­ri­schen Dorf Falk­land. Dann führt ein kurzer Anstieg auf einen windge­pei­tschten Gipfel , wo sich Blicke über die Graf­schaft Fife eröffnen. Der Abstieg geht durch eine roman­ti­sche Schlucht. (hin und zurück: 3 Stunden, 8,4 Kilometer, auf und ab: 370 Meter)

Von Drumeldrie nach Gran­town on Spey

208 km | 3:00 h

Heathergems Visitor Centre

Kunst­gewerbe aus den schot­ti­schen High­lands
Etwas Besonderes unter den vielen Schmuck­läden bietet Heathergems: Schmuck, in dem Heidekraut aus den schot­ti­schen High­lands verarbeitet ist. Ob Dekor für die Wohnung, Ohrringe oder Ketten: die Formen sind origi­nell und folgen teilweise kelti­schen Vorbil­dern.

Blair Castle

Whisky-Studium am Sitz des Duke of Atholl
Blair Castle liegt nörd­lich von Blair Atholl in einer typisch schot­ti­schen Idylle. Es stammt aus dem 13. Jahr­hun­dert und wur­de später Sitz des Duke of Atholl. Auf der Burg sind auch die Atholl High­landers statio­niert, die einzige legale Privat­armee Europas, deren Aufgabe die Vertei­digung der Burg und seiner Umge­bung ist. Die Burg­anlage ist täglich für Touristen zur Besich­tigung geöffnet. Whisky-Liebhaber wird freuen, dass die Schloss-Destil­lerie für Besich­tigungen und Whisky-Studium offen steht.

Perth

Eins­tige Haupt­stadt Schott­lands
Die eins­tige Haupt­stadt Schott­lands heißt heute the fair city, wohl wegen der vielen Grün­flächen und der Lage über dem Tay River. Der Edinburgher Bußpre­diger John Knox hielt in der Haupt­kirche St. Johns 1599 eine flam­mende Predigt gegen Götzendi­enst, woraufhin es zu einem vernich­tendem Bilder­sturm kam. Ein herr­li­cher Natur­lehrpfad führt zum Kinnoul Hill, von dem man aus eine weit­rei­chende Aussicht hat. Bemerkens­wert ist noch der Scone Palace, in dem einst schot­ti­sche Könige gekrönt wurden. Wenige Kilometer west­lich liegt Schott­lands älteste Whiskey Destil­lerie, die Glen­turret Whisky Bren­nerei bei Crieff.
B

Grampian Mountains

Heide, Moore, schweigende Munroes

Der wich­tigste Gebirgszug Schott­lands wird im Nordwesten vom Great Glen begrenzt, das sich schnurge­rade von Südwesten nach Nord­osten zieht.

Moor und Heide prägen die Land­schaft, in denen Rotwild und eine große Vogelviel­falt zu Hause ist. Die meisten Munroes, wie man die schot­ti­schen Berge über 3000 Fuß nennt, befinden sich in den Grampians, unter anderem der Ben Nevis, der mit 1345 Metern der höchste Berg Großbri­tan­niens ist. Die Grampians sind eines der ältesten Gebirge der Welt. Bevor es den Atlantik gab, waren sie eine Fort­setzung der Appa­la­chen.

Zu Gast in einem B&B in der Speyside

4 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das vikto­ria­ni­sche Haus aus dem Jahr 1882 steht in der histo­ri­schen Stadt Gran­town-on-Spey im Herzen des Cairngorms National Parks.

Trotz Moder­ni­sie­rung sind viele origi­nale Elemente wie Holzfenster, Kamine und die bemerkens­werte Treppe aus schot­ti­scher Kiefer erhalten geblieben. Gäste wohnen in einem der fünf individuell einge­rich­teten Zimmer, die durch den modernen schot­ti­schen Stil ein authen­ti­sches Ambi­ente besitzen. Das Früh­stück wird von den beiden jungen Gastgebern James und Stuart morgens frisch aus lokalen Produkten zubereitet und im Früh­s­tücksraum serviert. Aufgrund seiner Lage am Spey River eignet sich das B&B gut als Ausgangs­punkt für Ausflüge in die Speyside.

Glenlivet Distil­lery

Erste legale Bren­nerei
Die Bren­nerei von 1823 war die erste legale in der Gegend, weshalb der Gründer den Unmut der gesamten Gegend auf sich zog. Illegales Brennen von Whisky hatte eine lange Tradi­tion in dieser Gegend. Im Jahr 1880 erwarben die Smiths das Exklusivrecht für den Namen „The Glenlivet“. 1977 wur­de die Bren­nerei an den amerika­ni­schen Alko­holkonzern Seagram verkauft, der 2001 an Pernod Ricard ging. Die Destil­lerie verfügt über ein Besu­cher­zentrum, Besich­tigungen werden kostenfrei ange­boten.

Ball­indalloch Castle

Histo­ri­scher Famili­en­sitz und sehens­werte Gärten
Ball­indalloch Castle liegt am Ufer des Flusses Avon, nicht weit von dessen Mündung in den Spey entfernt, und ist seit seiner Gründung im Jahr 1546 Sitz der Familie Macph­erson-Grant. Einst diente es sowohl als Festung als auch als Famili­en­sitz. Die ursprüng­l­iche Burg hatte die Form eines „Z“, wobei der Wohnbereich, ein drei­stö­ckiger quad­ra­ti­scher Stein­block, im Norden und Süden von zwei hohen runden Türmen flankiert wur­de, die jeweils zwei Seiten des Recht­ecks schützten. Die Flüsse Spey und Avon bildeten im Norden und Westen einen natür­li­chen Wasser­gr­aben, und der Eingang zur Burg wur­de von einer Vorrich­tung bewacht, die dazu diente, Steine und Abwässer auf unerwünschte Besu­cher zu werfen. Im Laufe der Jahrhunderte wurden diverse bauliche Verände­rungen vorgenommen, sein heutiges Erscheinungs­bild erhielt das Schloss in den 1960er und 1980er Jahren.
Der formale Park von Ball­indalloch Castle wur­de haupt­säch­lich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ange­legt und lässt sich in drei eile gliedern: Jenseits der großen Rasen­fläche, die sich von der Vorder­seite des Schlosses aus erstreckt, liegt der Stein­garten, angrenzend an das Schloss und auf drei Seiten von ihm umgeben liegt der klas­sisch formale und eindring­lich roman­ti­sche Hofgarten. Nörd­lich des Schlosses führt eine von Bäumen gesäumte Allee zum präch­tigen ummauerten Garten, der 1996 anläss­lich des 450-jährigen Beste­hens des Schlosses neu gestaltet wur­de und das ganze Jahr über eine Fülle von Farben und Düften bietet.

Strathspey Railway

Whisky­tas­ting in der Muse­ums­bahn
Die Muse­ums­bahn in den High­lands verkehrt zwischen Aviemore und Broomhill auf einer 16 Kilometer langen Strecke. Nachdem die Bahn in den 1960er Jahren stillgelegt wur­de, grün­deten Eisen­bahnfans die Strathspey Railway Company und betreiben seit 1978 die Strecke mit origi­nalen Diesel- und Dampf­lo­komo­tiven. Die Bahnhöfe sind so weit wie möglich im Origi­nalzu­stand erhalten worden. Von April bis Oktober verkehren die Züge jeweils an mehreren Wochen­tagen, im Juli und August täglich. Von besonderen Anlässen abge­sehen stehen in der Regel drei Zugpaare pro Tag im Fahr­plan. Darüber hinaus werden Sonderfahrten mit Spei­se­wagen oder Whiskyver­kos­tungen ange­boten.

Von Grantown on Spey nach Edinburgh

Mietwagenabgabe

Von Gran­town on Spey nach Edinburgh

228 km | 3:30 h
Die Strecke führt am Crai­gve­nian Forest und an der sehens­werten Stadt Perth mit ihren Palästen vorbei.

Glen­turret

Whiskybren­nerei mit legendärer Hauskatze
Die Whiskybren­nerei bei Crieff am Fluss Turret gilt als die älteste noch produ­zierende Destil­lerie Schott­lands. Die heutige Single Malt Destil­lerie stammt zwar erst aus dem Jahre 1775, das das Etikett auch als Gründungs­datum ausweist. Zuvor aber soll hier 60 Jahre lang illegal Whisky gebrannt worden sein. Ein Besu­cher­zentrum kann besich­tigt werden. Bekannt ist die Destil­lerie auch wegen der legendären Hauskatze Towser, die es bis ins Guin­ness-Buch der Rekorde schaffte: Sie erreichte ein für Katzen bibli­sches Alter von fast 24 Jahren und erlegte in dieser Zeit angeb­lich 28.899 Mäuse. Sie starb im Jahre 1987. 1991 wur­de ihr zu Ehren eine Statue neben der Destil­lerie errichtet.

Culross

Histo­ri­sches Städt­chen am Nord­ufer des Firth of Forth
Das histo­ri­sche Städt­chen am Nord­ufer des Firth of Forth gehört zu den schönsten Orten Schott­lands. Seine Blütezeit im 16. und 17. Jahr­hun­dert verdankt es dem schwunghaftem Handel mit den Nieder­landen. Von den „little Houses“ hebt sich das präch­tige Rathaus mit seinen einma­ligen Decken­ge­mälden von 1597 ab. Ein über­dachter Pfad führt durch einen Modellgarten aus dem 17. Jahr­hun­dert mit Hoch­beeten in eine Auen­landschaft. Das mittel­alter­liche Ambi­ente war der Grund, warum Teile der Fantasy-Serie „The Outlander“ in Culross gedreht wurden.

Enthalten im:
Scot­tish Heri­tage Pass (Culross Palace & Garden)

Hope­toun House

Georgia­ni­sches Landschloss und Filmkulisse
Das Schloss in den schot­ti­schen Lowlands wur­de Anfang des 17. Jahrhunderts für den Earl of Hope­toun gebaut. Bis heute wird das georgia­ni­sche Landhaus von seinen Nach­fahren bewohnt. In der ersten Bauphase entstand der Zentralbau mit repräsenta­tivem Treppen­haus und zahlrei­chen Deckenma­le­reien, in der zweiten Bauphase die heutige Fassade, die Kolon­naden die Pavillons im Süden und Norden. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wur­de das Innere des Schlosses umge­staltet. Als innen­ar­chitek­to­ni­sches Meister­werk entstand damals der State Dining Room. Das heutige Ober­haupt des Hope-Clans, der vierte Marquess of Lini­thgow, hat sein Domizil für Besu­cher geöffnet. Teile der Serie „Outlander“ wurden vor Ort gedreht.

Dollar Glen

Durch eine roman­ti­sche Schlucht zum Castle Campbell
Schon zur Zeit von Königin Victoria wur­de die roman­ti­sche Schön­heit der engen Schlucht nörd­lich von Dollar bekannt. Über mehrere Brücken und schöne Aussichts­punkte gelangt man zum eindrucksvollen Castle Campbell. Heute ist die Wande­rung einfach und gut gesi­chert – mit Planken und Bohlen­wegen. (Hin und zurück 1:30 Stunden, 2,8 Kilometer, auf und ab 150 Meter)

Mietwagenabgabe

Mietwa­gen­abgabe
Station: Edinburgh (City Office)

Von der Mietwa­gen­sta­tion zur Unter­kunft

7 km | 18 Minuten
C

Edinburgh

Schottlands stolze Hauptstadt im Schatten der Burg

Die Haupt­stadt Schott­lands gehört zu den schönsten Städten der Welt. Von der maje­s­tä­ti­schen Burg aus hat man den besten Blick über die Stadt, die im Schatten der Festung heran­wuchs und nach blutigen Machtkämpfen und katastro­phalen Nieder­lagen gegen England mit einer Stadt­mauer (Flodden) geschützt wur­de.

Noch heute befindet sich hier die Altstadt, die mit ihren verwin­kelten Gassen, mittel­alter­li­chen Häus­er­zeilen und Hinter­höfen ein wahres Labyrinth darstellt. Im 18. Jahr­hun­dert wur­de die Neustadt um die Prin­cess Street ange­legt – ein Meister­werk des Städtebaus. Hier befinden sich zahlreiche Gale­rien und Museen, die der Kultur­haupt­stadt Schott­lands den Namen „Athen des Nordens“ einge­bracht haben. Die poli­ti­sche Geschichte der Stadt ist wech­selhaft und von der Rivalität mit England geprägt. Heute befindet sich hier wieder das schot­ti­sche Parla­ment.

Zu Gast in einem Boutique-Hotel in Edinburgh

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Drumsheugh Gardens ist ein stilles Viertel mit vikto­ria­ni­schen Stadt­häusern, zehn Minuten zu Fuß entfernt von der Prin­cess Street.

Drei dieser repräsenta­tiven Gebäude sind bei ihrer Renovie­rung zu einem Hotel umge­staltet worden, das Eleganz, Geräu­migkeit und modernes Dekor zu einer höchst erfreu­li­chen Synthese verbindet. Zu dem Hotel mit 48 Zimmern gehören ein Restau­rant und eine Kunst­galerie, die Werke junger schot­ti­scher Künstler ausstellt. Die Zimmer sind alle verschieden und wurden von einer bekannten Desi­g­nerin ausge­stattet.

Dean Village

Roman­ti­sches Mühl­en­dorf bei Edinburgh
Das kleine Dorf in einer tief einge­schnit­tenen Schlucht war die Kornkammer von Edinburgh. Nicht weniger als elf Getrei­demühlen waren zu den besten Zeiten im 19. Jahr­hun­dert in Betrieb. Die nötige Antrieb­s­en­ergie lieferte der Fluss Water of Leith, der hier ein großes Gefälle hatte. Im Jahr 1833 baute man eine spekta­kuläre Brücke über das Tal, dann aber begann der Niedergang. Elek­tri­sche und dampf­be­triebene Mühlen lösten die Wassermühlen ab. In Dean zogen Armut und Arbeits­lo­sigkeit ein. In den 1970ger Jahren entdeckten Städter aus Edinburgh den billigen Wohnraum in der beschau­li­chen Umge­bung. Heute ist Dean ein ange­sagter Vorort der schot­ti­schen Haupt­stadt.

Edinburgh Castle

Festung auf dem erlo­schenen Vulkan
Hoch über Edinburgh thront die Festung auf dem Castle Rock, einem erlo­schenen Vulkan. Wahr­schein­lich stand an derselben Stelle schon im 7. Jahr­hun­dert eine Burg. 1093 wird die schot­ti­sche Königsburg zum ersten mal erwähnt – im Zusam­menhang mit einer der vielen Bela­ge­rungen und Zerstör­ungen durch die Engländer. Die berühm­teste Schloss­be­woh­nerin war Maria Stuart, ehe sie gefangen und enthauptet wur­de. Von der Espla­nade, dem Vorplatz der Burg, hat man den besten Blick über die Dächer der Altstadt.

Enthalten im:
Historic Scot­land Explorer Pass
Scot­tish Heri­tage Pass

Royal Botanic Garden Edinburgh

Abwechs­lungs­reiche Flora
Der Garten liegt in einer über 70 Hektar großen, wunder­schönen Land­schaft nur eine Meile nörd­lich des Stadt­zentrums und bietet einen herr­li­chen Pa­no­ra­ma­blick auf die Skyline der Stadt mit dem Edinburgh Castle. The Bota­nics, wie der Garten von den Einheimi­schen genannt wird, ist zu jeder Jahres­zeit ein lohnens­wertes Ziel. Zu den Höhe­punkten des Gartens gehören der Felsen­garten, die Alpen­häuser, der Waldgarten, der Teich, das Arboretum oder die Baum­samm­lung, die chine­si­sche Hügel­landschaft, die Rhododendron­samm­lung und die Samm­lung einheimi­scher schot­ti­scher Pflanzen im Heath Garden.

Water of Leith Walkway

Beschau­liche Ufer­pro­me­nade durch Edinburgh
Das Flüs­schen Water of Leith fließt durch ein Tal quer durch Edinburgh und mündet nord­öst­lich bei Leith in die Nordsee. An seinem Ufer ist ein Wanderweg einge­richtet, der an der Schule von Balerno beginnt und teilweise über stillgelegte Gleise führt. Obwohl man mitten durch die City wandert, muss man kaum über Teer gehen und kommt trotzdem an bedeu­tenden Sehens­wür­digkeiten, etwa der Scot­tish National Gallery of Modern Art oder der Dean Gallery, vorbei. Der Weg endet an der Mündung des Fluses in Leith, (nur hin: 20 Kilometer, 5 Stunden, auf: 60 Meter, ab: 210 Meter)

Edinburgh

Abreise

12 km | 19 Minuten
9 Tage
ab 1.079,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

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Empfohlene Reisezeit: April–Oktober

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