An der Westspitze von Wales: Zerklüftete Küsten, geheimnisvolle Burgen - Großbritannien
Sonnenaufgang an der Pembrokeshire Coast

An der Westspitze von Wales

Zerklüftete Küsten, geheimnisvolle Burgen

Im Mittelpunkt der Reise steht die romantische Felsenküste von Pembrokeshire im Südwesten von Wales. Hier kann man die Seele baumeln lassen und das ewige Spiel von Wind und Wellen in sich aufnehmen.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von Bristol nach Bourton-on-the-Water

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Keddy by Europcar
Fahrzeug: Vauxhall Astra o.ä. (CDMR)
Station: Bristol Flughafen (Shuttle Service)

Von Bristol nach Bourton-on-the-Water

111 km | 2:00 h

Wye Valley Walk

Durch eine Schlucht zur Druiden­grotte

Ein schönes Teil­stück des Wye Valley Walk führt von Tintern auf schmalen, teils steilen Pfaden durch das schlucht­ar­tige Wye-Tal. Schönster Punkt der Wande­rung ist eine Grotte im Pierce­field Estate, die auch als Druiden­tempel bezeichnet wird.  Auf den 365 steps steigt man dann zum Park­platz Lowe Wyndcliff an der A466 hinab. Der Wanderweg führt weiter durch das Wye-Tal bis nach Chepstow.

Tintern Abbey

Male­ri­sche Ruine an Fluss­schleife

Im anmu­tigen Hügel­land zwischen England und Wales liegt eine der schönsten Ruinen der briti­schen Inseln: die Tintern Abbey am West­ufer der mäandrie­renden Wye. Die Abtei wur­de 1131 von Zister­zi­en­sern gegründet. Nach der Auflösung des Ordens unter Heinrich VIII. verfiel die Abtei zuse­hends. Ihre pittoresken Über­reste haben berühmte Landschafts­maler inspi­riert, u.a. William Turner. In der Umge­bung liegt Caerwent, die bedeu­ten­dste und am besten erhal­tene römi­sche Stadt in Wales.

West­onbirt Arboretum

Bäume und Pflanzen aus aller Welt

Angehö­rige der engli­schen Ober­schicht haben während der Kolo­ni­alzeit Pflanzen und Bäume aus aller Welt gesammelt und in besonderen Parks in England ange­pflanzt. Eines dieser Ensembles ist das West­onbirt Arboretum, wo auf einer Fläche von 240 Hektar über 2.500 Pflanzen­arten aus aller Welt wachsen. Nach über hundert Jahren Wachstum gehört der Park heute zu den inter­essan­testen sondern auch zu den schönsten seiner Art. Für jede Jahres­zeit gibt es einen besonderen Pfad und verschiedene Aktivi­täten. Die Firma Stihl hat einen Baumwipfel­pfad einge­richtet.

A

Cotswolds

Schafweiden und idyllische Städtchen im Herzen Englands

Buchenwälder über­ziehen sanfte Hügel, ungezählte Schafe weiden auf saftigen Wiesen, dazwi­schen liegen male­ri­sche Dörfer und geschicht­s­träch­tige Klein­städte: Zu Recht werden die Cots­wolds als Area of Outstanding Natural Beauty bezeichnet.

Im Norden begrenzt der River Avon die Cots­wold Hills, im Osten reichen sie bis Oxford. Schafe haben die Gegend reich gemacht. So nennt man die Kirchen der Region auch Wool Churches, weil sie mit dem Geld gebaut wurden, das im Wollhandel verdient wur­de. Die Gegend ist wohlha­bend geblieben, da viele vermögende Londoner hier einen zweiten Wohn­sitz haben oder sich zur Ruhe setzen. Sehens­werte Orte sind Broadway, Burford, Chedworth, Chipping Norton, Moreton-in-Marsh, Pains­wick und Stow-on-the-Wold.

Zu Gast in einem B&B in Bourton-on-the-Water

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Wenige Gehmi­nuten außer­halb von Bourton-on-the-Water, dem „Venedig der Cots­wolds“, liegt das Bed and Breakfast umgeben von einem schönen Garten. David und Dawn bieten sieben Zimmer an, die individuell in hellen, warmen Farben einge­richtet sind. Morgens servieren sie ein liebevoll zuberei­tetes Früh­stück, das für einen guten Start in den Tag sorgt. In Bourton-on-the-Water und der näheren Umge­bung gibt es sowohl zu Fuß als auch mit dem Auto viel zu erkunden: schöne Gärten und Parks, Museen und nicht zuletzt die Cots­wolds. Abends kann man in einem der zahlrei­chen Restau­rants in Bourton einkehren, und später, nach der Rückkehr zum B&B, in der Lounge den Tag zu beschließen.



Oxford

Male­ri­sche Winkel und wissenschaft­liche Exzel­lenz

Die Stadt ist untrennbar mit ihrer Univer­sität verbunden, die zu den ältesten Europas gehört und seit Jahrhunderten als Rivalin von Cambridge um die akademi­sche Vorherr­schaft der briti­schen Welt streitet. Male­ri­sche Winkel und quir­lige Fußgängerzonen, Studenten und Bürger, eine glor­reiche Vergan­gen­heit und die gegenwär­tige wissenschaft­liche Exzel­lenz tragen zur Besonder­heit dieser Stadt bei. Von den 57 Premiermi­nistern sind nicht nur 24 aus Oxford hervor­gegangen, sondern auch Geis­tesgrößen wie John Wicliff, Papst Alexander V. und Cecil Rhodes. Der auf den ersten Blick wie länd­lich provin­ziell anmu­tende Ort hat wie kaum ein anderer die angel­säch­si­sche Kultur geprägt. West­lich von Oxford liegen die Cots­wolds, eine engli­sche Bilder­buch­landschaft mit sanften Hügeln, Gras­land, Feld­rainen und mittel­alter­li­chen Dörfern.

St Edward's Church

Norman­ni­sche Kirche und Vorbild zum Palast des Durin

Die Kirche aus der norman­ni­schen Zeit. Knapp 400 Jahre wur­de an ihr gebaut – vom 12. bis zum 15. Jahr­hun­dert. Entspre­chend groß ist die Viel­falt der Stile. Neben der großen Kreuzigungs­dar­stel­lung eines flämi­schen Malers von 1610 ist vor allem die Nordpforte aus dem 17 Jahr­hun­dert sehens­wert. Mit den beiden Eiben war sie das Vorbild für die Türen zum Palast des Zwergenva­ters Durin aus Tokiens Roman, Herr der Ringe.

Burford

Cots­wolds-Architektur, Gale­rien und origi­nelle Geschäfte

Eine der schönsten mittel­alter­li­chen Klein­städte Süden­g­lands liegt 20 Meilen west­lich von Oxford. Bereits vor 900 Jahren erhielt Burford am River Windrush Markt­rechte. Hübsche Cots­wolds-Architektur, Gale­rien und origi­nelle Geschäfte lohnen einen Besuch.

Von Bourton-on-the-Water nach Newport

282 km | 4:00 h
Nörd­lich vom Bristol Channel fährt man nach Westen. Bei Swansea lohnt sich ein Abste­cher zur Gower Halb­insel, einem beein­dru­ckenden Krei­de­massiv, das als „area of outstanding natural beauty“ nur Fußgängern zugäng­lich ist.

Bristol

Pest und Sklavenhandel in bedeu­tender Hafen­stadt

Die mit 450.000 Einwoh­nern sechstgrößte Stadt Englands liegt an der Mündung des River Avon in den Bristol Channel. Im Mittel­alter war sie nach York und London die drittgrößte Stadt des Landes, versank dann aber wegen einer langen Pestepidemie in Agonie. Die Wende brachten die engli­schen Kolo­nien in Amerika und der Sklavenhandel. Man schätzt, dass über eine Million Sklaven über Bristol nach Amerika verschleppt wurden. Ab 1760 geriet die Hafen­stadt ins Hinter­treffen gegenüber Liver­pool. Im Zweiten Welt­krieg wur­de die histo­ri­sche Altstadt von deut­schen Bombern voll­ständig zerstört. Auf den Trümmern wur­de ein Park ange­legt, in dem bis heute zwei ausgebombte Kirchen als Mahnmal stehen.

Gower-Halb­insel

Sand­strände und Felsenbuchten

Die Halb­insel mit dem wali­si­schen Namen Penrhyn Gŵyr trägt den Titel „Area of Outstanding Natural Beauty“. Das liegt vor allem an ihrer über hundert Kilometer langen, großar­tigen Küste. Die Three Cliffs Bay im Süden ist bei Wanderern, Surfern und Fotografen glei­cher­maßen beliebt. Dort gibt es schmale Felsenbuchten, die mit schönen Sand­stränden abwech­seln.

Llansteffan Castle

Toller Rund­um­blick von geschicht­s­träch­tiger Burg­ruine

Schmale, von Hecken gesäumte Straßen führen zu dem Dorf Llan­stephan. Ober­halb liegt die denkmalge­schützte Burg­ruine aus dem 12. Jahr­hun­dert. An derselben Stelle stand zuvor ein Fort aus der Eisenzeit. Lange war die Festung Schau­platz blutiger Kämpfe zwischen Wali­sern und Anglo-Normannen, die schließ­lich die Ober­hand behielten. Das Castle ist über einen der vielen kleinen Pfade am Strand zu errei­chen; oft kann man den großar­tigen Rundum-Blick ganz allein genießen.

Carreg Cennen Castle

Mäch­tige Festung über dem River Cennen

Die Burg­ruine in Carmar­t­hen­shire liegt südöst­lich von Lland­eilo auf einer steilen Bergkuppe über dem Fluss Cennen. Die beein­dru­ckende und mäch­tige Festung war Mittel­punkt des Commote Iscennen, hatte aber wegen ihrer abge­legenen Lage keine größere histo­ri­sche Bedeu­tung. Der Legende nach gehörte das Castle während der Zeit König Artus dem mythi­schen König Urien. Tatsäch­lich entstand eine erste Burg auf dem Bergkegel erst gegen Ende des 12. Jahrhunderts unter Lord Rhys, dem Herr­scher des südwali­si­schen Fürs­ten­tums Deheubarth. Im Südosten des Burghofes führt eine Pforte durch einen Tunnel in eine natür­liche, feuchte Kalk­steinhöhle. Die Ruine selbst wird von Cadw betreut und ist zu besich­tigen. Ein kurzer Rundweg führt um den Burgfelsen. (hin und zurück: 2,8 Kilometer, 50 Minuten, auf und ab: 70 Meter)

B

Wales

Steilküsten, Moore und schroffe Gebirge

Mit gut 20.000 Quad­ratki­lome­tern ist Wales der kleinste Landes­teil Großbri­tan­niens. Im Norden grenzt es an die Irische See, im Westen an den St.-Georgs-Kanal und im Süden an den Bris­tol­kanal.

Steil­küsten und weit­auslau­fende Strände ziehen sich weit über 1.200 Kilometer entlang und werden von zahl­losen Seevögeln bevöl­kert. Das Landes­in­nere ist von Wiesen, Mooren und schroffen Gebirgen geprägt. Die höchsten Berge stehen im Norden. Der Yr Wyddfa (1.085 Meter) wird vom Snowdonia-Natio­nal­park geschützt. Haupt­stadt ist Cardiff an der Südküste, eine römi­sche Gründung, die während des wali­si­schen Kohle-Booms zum größten Kohle­hafen der Welt avancierte.

Zu Gast in einem Hotel in Pembrokeshire

4 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das elegante georgia­ni­sche Haus liegt in Newport im Natio­nal­park Pembroke­shire Coast an der Mündung des Flusses Nevern.

Als die heutigen Besitzer, die mehrere Jahre in London gelebt haben, das denkmalge­schützte Gebäude im Jahr 2003 entdeckten, waren sie sofort von dessen Charme gefangen und beschlossen, ihre Zelte in der Metro­pole abzubre­chen und in ihre Heimat zurückzu­kehren. Nach einer Reihe von Umbauten und Renovie­rungen, bei denen darauf geachtet wur­de, die beste­hende Architektur und den Charme des Hauses zu bewahren, gibt es nun acht individu­elle Zimmer, die modern und wohn­lich einge­richtet sind, ein Restau­rant und eine Kellerbar, in der neben Wein natür­lich auch Ale ausge­schenkt wird. Das Restau­rant serviert tradi­tionelle Speziali­täten, die aus Zutaten aus der Region zubereitet werden. Das herzhafte Früh­stück sorgt für einen guten Start in den Tag, den man sicher­lich dazu nutzt, die außergewöhn­liche Schön­heit der Küste und der Berge in der Umge­bung zu erkunden.

Pembroke­shire

Zwischen Steil­küste und Hoch­moor

Die südwest­lichste wali­si­sche Graf­schaft ist auf drei Seiten vom Meer umgeben. Die fast 300 Kilometer lange Küste gehört fast voll­ständig zum ­Pem­broke­shire-Coast-Natio­nal­park. Mit kleinen Buchten, Steilklippen und sandigen Stränden ist sie Brut­platz für zahl­lose Seevögel. 
Pembroke­shire hat eine wellenför­mige Ober­fläche, die nach Norden ansteigt und im Foel Cwmcerwyn eine Höhe von 537 Metern erreicht. Dort dehnen sich Hoch­moore und Heidel­landschaft aus. Der südliche Teil ist verhält­nismäßig flach und wird land­wirt­schaft­lich genutzt.

Cilgerran Castle

Male­ri­sche Ruine über dem Teifi-Tal

Die Burg aus dem 12. Jahr­hun­dert ist nur noch als Ruine erhalten. Sie liegt auf einem hohen Felsen zwischen dem Fluss Teifi und dem zufließenden Plysgog. Da der Teifi hier seine Tiden­grenze erreicht, war die Burg ein natür­li­cher Kreuzungs­punkt und Durch­gangsort von Seeschiffen. Die Landzunge ist durch zwei Gräben zur offenen Seite hin geschützt. Hinter den äußeren Vertei­digungs­anlagen umschließt ein weiterer Graben den Burghof, der mit zwei großen Türmen und einem massiven Torhaus befes­tigt war. Eine Zugbrücke verschaffte den Zugang zum drei­ge­schos­sigen Torhaus. Über dem Tor befand sich ein kleiner Raum, even­tuell eine Kapelle. Darüber lag eine Passage mit Schlitzfenstern, die das Torhaus mit den beiden runden Türme im Osten verband. Auf der Mauer gab es einen Wehrgang mit Zinnen und einen zweiten Zugangsweg zu den Türmen.

Pembroke­shire Coast Path

Wandern an den Steil­küsten der Halb­insel

Der Llwybr Arfordir Sir Benfro, wie der Küstenwanderweg von Pembroke­shire auf Wali­sisch genannt wird, ist gut 300 Kilometer lang und führt rund um die Halb­insel. Meist verläuft er ober­halb der Klippen. Das südliche Ende des Weges befindet sich in Amroth, Pembroke­shire, als nörd­li­ches Ende wird meis­tens Poppit Sands nahe St. Dogmaels in Pembroke­shire angegeben, wo sich ursprüng­lich eine offi­zi­elle Start­markie­rung befand. Er wird meist in 15 Tages­e­tappen geteilt. Natür­lich kann der Weg auf in beliebigen Teil­stü­cken begangen werden. Das Wegezei­chen ist die aufrechte weiße Eichel auf braunem Grund.

Von Newport nach Bath

237 km | 3:30 h
Nördlich vom Bristol Channel fährt man nach Osten. Bei Swansea lohnt sich ein Abste­cher zur Gower Halb­insel, einem beein­dru­ckenden Krei­de­massiv, das als „area of outstanding natural beauty“ nur Fußgängern zugänglich ist.
C

Bath

Mondänes Bad mit heißen Quellen

Das einzige Mine­r­albad mit heißen Quellen in England ist zugleich eine der schönsten Städte des Landes. Bereits die Römer nutzten die Quellen als Bade­zen­trum, wovon einige Tempel­ruinen zeugen.

Erst im 18. Jahr­hun­dert kam der Ort zu neuer Blüte. Seit 1738 wurden elegante Häuser gebaut, von denen heute über 500 unter Denkmal­schutz stehen. 1998 hat die UNESCO die ganze Stadt in die Liste des Welt­kultur­erbe aufge­nommen.

Zu Gast in einer viktorianischen Villa in Bath

2 Nächte | 1x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Die Villa liegt in einer ruhigen Gegend von Bath, wenige Gehmi­nuten von der Innen­stadt entfernt und mit Blick auf den Henri­etta Park. In zwei umge­bauten vikto­ria­ni­schen Häuser befindet sich heute ein Boutique-Hotel, in dem Gastfreundschaft, die schon beim Empfang mit Tee und Kuchen zu spüren ist, und Liebe zum Detail großge­schrieben werden. Jeder der Räume ist in einem eigenwillig und elegant einge­richtet und mit sorgsam ausge­wählten Accessoires deko­riert. Die rund 20 Gäste­zimmer sind mit hoch­wer­tigen Stoffen stil­voll ausge­stattet. Morgens wird ein nach Gäst­ewunsch zuberei­tetes Früh­stück mit frisch geba­ckenem Brot, frisch gepresstem Saft, Smoot­hies sowie Eiern und haus­gemachte Marme­laden serviert; im gepflegten Garten kann man entspannen und den Nach­mit­tag­stee genießen. 



Glas­tonbury

Kelti­sche Mythen um König Arthur

Sagen­umwoben ist der kleine Ort in Somerset seit altersher. Auf dem Hügel von Glas­tonbury soll das Grab von Joseph von Arimatia liegen, der den Leichnam Jesu vom Kreuz genommen und begr­aben hat. Der Legende nach hat er auf seinem Weg zu den Kelten hier Halt gemacht und seinen Wander­stab in die Erde gestoßen. Daraufhin sei ein Dornbusch gewachsen, der noch heute grünt und zu Weih­nachten blüht. An dieser Stelle habe Joseph dann den Heiligen Gral vergr­aben, also den Kelch, aus dem Jesus und seine Jünger gemeinsam getrunken haben. Später sei hier die älteste Kirche der briti­schen Inseln gebaut worden. Noch heute stehen dort die Ruinen eines Kloster aus dem 6. Jahr­hun­dert, in der auch das Grab von König Arthur liegen soll. Heute zieht der mythi­sche Ort viele Esote­riker an.

Römi­sche Bäder von Bath

Archäo­logi­scher Schatz von euro­päi­scher Bedeu­tung

Als Naturphänomen einzig­artig in England, wurden die heißen Quellen bereits von den Kelten verehrt. Als die Römer 43 nach Christus die briti­sche Insel eroberten, bauten sie die Quelle zu einer komplexen Anlage mit Fußbo­den­heizung und Wasser­lei­tungen aus. Als die Römer die Insel verließen, versank die impo­sante Bade­anlage im Schlamm. Erst im 19. Jahr­hun­dert wur­de die Anlage wieder­ent­deckt und teilweise restau­riert. Heute zählt sie zu den wertvollsten archäo­logi­schen Schätzen in Europa. In der Ausstel­lung können Modell­bauten sowie Alltagsge­gen­stände der Römer und Kelten betrachtet werden, die dort bei Ausgra­bungen gefunden wurden. Kostümierte Schau­spieler beantworten Besu­cherfragen. Im eleganten Pump Room Restau­rant kann man das Heil­wasser der Quelle aus einem Wasser­speier kosten. Zum Baden geht man in das benach­barte, hoch­moderne Thermae Bath Spa, das 2005 als neue Attrak­tion eröffnet wur­de und neben Thermalbädern auch Well­ness- und Beautybereiche anbietet.

Corsham Court

Vikto­ria­ni­sches Landhaus in engli­schem Landschafts­park

In Corsham steht eines der schönsten engli­schen Landhäuser in einem Landschafts­park. Corsham Court war schon könig­li­cher Besitz zur Zeit der Sach­senkö­nige und steht auf den Grundmauern eines Elisa­bet­ha­ni­schen Schlosses aus dem 16. Jahr­hun­dert. Sein heutiges Aussehen erhielt das Anwesen im 18. und 19. Jahr­hun­dert. In den präch­tigen Räumen sind Kunst­schätze, Statuen, Bilder von Rubens und van Dyck sowie Chippen­dale Möbel ausge­stellt.

Von Bath nach Bristol

Mietwagenabgabe

Von Bath nach Bristol

32 km | 45 Minuten

Kathedrale von Wells

Engli­sches Mittel­alter aus dem Bilder­buch

Die anglika­ni­sche Bischofs­kirche für die Städte Bath und Wells wur­de 1175 begonnen und ist eine der ältesten goti­schen Kirchen in England und die erste, die voll­ständig mit Spitzbögen ausge­stattet ist. Sie ist neben der Kathedrale von Salisbury das Haupt­werk der engli­schen Frühgotik, enthält aber auch Teile aus hoch- und spätgo­ti­scher Zeit. Wie der Name (wells heißt Brunnen) schon andeutet, steht sie in einer wasser­rei­chen Land­schaft, was zum Idyll des Ensembles beiträgt.  Die gesamte Anlage ist sehr gut erhalten und bietet laut dem Philosophen und Architekturfotografen Martin Hürli­mann „eines der voll­kom­mensten Bilder des ganzen euro­päi­schen Mittel­alters“.

Mietwagenabgabe

Station: Bristol Flughafen (Shuttle Service)

9 Tage
ab 1.429,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)
  • Umfulana Klimaspende

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Leslie Jalowiecki

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