Land der Castles und Strände: Eine Reise durch England und Wales - Großbritannien
Papageientaucher in Pembrokeshire

Land der Castles und Strände

Eine Reise durch England und Wales

Die Reise zeichnet sich durch kinderfreudliche Unterkünfte aus. Sie führt von England nach Wales, ins Land der Burgen und Strände, der Dampfloks und der Papageientaucher.

Diese Reise wird nach Ihren Wünschen individuell angepasst.

Von London nach Linton

Mietwagenannahme

Mietwagenannahme

Anbieter: Sunny Cars GmbH
Vermieter: Keddy by Europcar
Fahrzeug: Skoda Octavia STW o.ä. (SWMR)
Station: London-Heathrow Flughafen (Shuttle Service)

Von London nach Linton

119 km | 2:00 h

Bekonscot

Miniatur­impe­rium aus den 1930er Jahren
Das älteste Modell­ei­sen­bahn-Dorf der Welt zeigt England, wie es in 1930er Jahren war. Aufge­baut wur­de es von einem Buchhalter als Miniatur­impe­rium in seinem großen Garten. Hilfe bekam er bald von seinem Gärtner, dem Koch, dem Dienstmädchen und dem Chauf­feur. Gemeinsam entwi­ckelten sie die Modell­landschaft. Der Swimming Pool wur­de zum ersten Meer und die hüge­ligen Stein­gärten ein wildes Gebirge. Bald wur­de aus der Schrulle ein großer Erfolg. Inter­na­tio­nale Zeitungen berich­teten, die Wochenschau kam. Heute ist Bekonscot eine Besu­che­rat­trak­tion – vor allem für Kinder. Vom Eintritts­preis wird ein Wohltä­tigkeits­projekt unter­stützt.
A

Cambridge

Altehrwürdige Universitätsstadt am River Cam

Die Univer­si­täts­stadt am River Cam liegt nörd­lich von London in der länd­li­chen Graf­schaft Cambridge­shire.

Bekannt ist sie vor allem wegen ihrer Univer­sität von 1318. Das „Mekka of Higher Educa­tion“, mit dem sich in England nur noch Oxford messen kann, besteht aus 31 Colleges, die alle­samt aus Klöstern hervor­gegangen sind. Die ersten Lehrenden waren im 12. Jahr­hun­dert vermut­lich Mönche aus Paris. Auch architek­to­nisch wirken die Bildungs­einrich­tungen klöst­er­lich: Neben den großen Spei­se­sälen und der Kapelle gehört zu jedem College ein Innenhof – Court genannt – der an einen Kreuzgang erin­nert. Der Eingang wird durch ein Torhaus kontrolliert, das während der Examens­zeiten geschlossen wird. Die Stadt und die Colleges kann man am besten vom Wasser aus erleben. Am River Cam und am River Granta führen schöne Spazier­wege entlang.

Zu Gast in einem B&B in Linton

2 Nächte | 2x Doppelzimmer | Bed & Breakfast

Das Landhaus von 1840 liegt in einem großen Garten in der histo­ri­schen Ortschaft Linton, unweit der Universitätsstadt Cambridge, und verbindet die Vorzüge des Landes mit denen der Stadt.

Besonders schön ist der Winter­garten, wo das Frühstück unter einem Mimo­senbaum serviert wird. Zudem steht den Gästen ein Aufent­haltsraum zur Verfügung.

Audley End House

Elisa­bet­ha­ni­sches Herren­haus von Heinrichs Gnaden
Im 12. Jahr­hun­dert wur­de bei Saffron Walden eine Benedikti­ner­abtei gegründet, die 1538 von Heinrich VIII. geschlossen und dem Lordkanzler Sir Thomas Audley für seine besonderen Verdi­enste geschenkt wur­de. Sein Enkel ließ 1603 alle Gebäude abreißen und stattdessen das damals größte Privat­haus Englands errichten. Als die Kosten für den enormen Bau explodierten, sah er sich gezwungen, in die Staats­kasse zu greifen, was ihm eine Haft­strafe im Tower of London einbrauchte. Heute sind 32 Zimmer im Herren­haus der Öffent­lichkeit zugäng­lich. Beein­dru­ckend ist die riesige Halle, die Jakobi­ni­schen Decken und die Bibliothek. Als inter­essan­testes Ausstel­lungs­stück gilt das State Bed. Es wur­de 1786 angefer­tigt, in der Hoff­nung, Georg III. möge dem Haus einen Besuch ab­stat­ten. Das Bett hat eine Größe von 2,40 m auf 2,40 m und kostete damals 400 Pfund. Das entsprach ungefähr dem Gehalt, das ein Dienstmädchen in 50 Jahren verdienen konnte.

Enthalten im:
English Heri­tage Over­seas Visitor Pass

Impe­rial War Museum Duxford

Luftfahrtmuseum auf ehema­ligem Mili­tärflug­platz
Eines der größten Luftfahrtmu­seen der Welt liegt 15 Kilometer südlich von Camb­rige. Der Flughafen von Duxford spielte in beiden Welt­kriegen eine wich­tige Rolle. Es werden vor allem große Flugzeuge ausge­stellt, die in anderen Depen­dancen keinen Platz fänden. Unter anderem ist eine Concorde zu besich­tigen. Bis heute wird der zum Museum gehörende Flug­platz fliege­risch genutzt und ist auch Veran­stal­tungsort von Airshows.

Mathe­ma­tiker-Brücke

Die Mathe­matical Bridge ist eine hölzerne Fußgänger­brücke über den Fluss Cam auf dem Gelände des Queen's Cottages. Sie wur­de 1749 erbaut.  Obwohl es die Gestalt eines Bogens hat, besteht das Bauwerk komplett aus geraden Holz­balken und -brettern, deren Anord­nung mathe­ma­tisch ausge­tüf­telt war, sodass keine Nägel verwandt werden mussten. Die Holz­balken bilden eine Reihe von Tangenten, die den Bogen der Brücke andeuten. Radiale Streben fixieren die Balken und machen die Konstruk­tion starr und selbst­tra­gend. Die tangen­tialen Balken funk­tio­nieren dabei fast ausnahmslos als Stützen, während die radialen Bauteile unter Zug stehen. Dadurch entsteht nur eine sehr geringe Biegungs­be­las­tung.

Von Linton nach Castleton

265 km | 3:30 h

Midlands

Vom Black Country zur Metro­politan Area
Die Midlands im zentralen Teil Englands entspre­chen etwa dem mittel­eng­li­schen Tief­land. Sie werden auch Black Country genannt, weil sie das Zentrum der Kohleförde­rung waren. Ihr urbanes Zentrum ist die Agglome­ra­tion von Birmingham, Wolver­hampton und Coventry mit mehreren Millionen Einwoh­nern. Mit der Fertig­stel­lung des Oxford Kanals 1790 begann der Aufstieg der Midlands, als auf dem Wasserweg Waren bis nach London transpor­tiert werden konnten.
B

Castleton

Zu Gast in einem B&B in Castleton

3 Nächte | 1x Doppelzimmer, 2x Zustellbetten | Bed & Breakfast

Im Herzen von Castleton, einem Dorf im Peak District Natio­nal­park, liegt das 1768 erbaute Anwesen zu Füßen der alten Burg­ruine.

Nach einer umfas­senden Restau­rie­rung des Haupt­hauses und des ehema­ligen Kutschen­hauses, bieten die Besitzer heute Gästen die Möglichkeit, in histo­ri­schem Ambi­ente einen komfor­ta­blen Aufent­halt zu erleben. Zwei gemüt­lich einge­rich­tete Zimmer stehen für Gäste im Haupt­haus zur Verfügung, jeweils mit sepa­ratem Eingang, eins davon mit eigenem Küchenbereich. Für beide wird morgens ein Früh­stück ange­boten. Zudem gibt es noch eine Suite im Kutschen­haus zur Selbst­ver­sorgung. Die Unter­kunft liegt ideal für alle, die die weite Land­schaft des Natio­nalparks zu Fuß oder per Rad erkunden möchten.

Nord­en­g­land

Englands Hinterhof
Nort­hern England umfasst die engli­schen Verwal­tungs­regionen North West England, York­shire and the Humber und North East England. Der Bereich ist im Süden in etwa durch den Fluss Trent begrenzt, nach Norden hin durch die Grenze zu Schott­land. Hier leben etwa 14,5 Millionen Menschen auf 37.331 km² Fläche. Die Region enthält manche Groß­städte (u.a. Leeds, Liver­pool, Manchester, Newcastle-upon-Tyne und Sheffield), aber auch fünf Natio­nalparks (Lake District, North York Moors, Northumber­land, Peak District und York­shire Dales). In Nord­en­g­land begann die indu­s­tri­elle Revo­lu­tion und bis Mitte des 20. Jahrhunderts war die Region das indu­s­tri­elle Herz Großbri­tan­niens. Seit der Deindu­s­triali­sie­rung wur­de Nord­en­g­land im Vergleich zu Süden­g­land wirt­schaft­lich benach­tei­ligt. Auch kulturell hat Nord­en­g­land eine gewisse Eigen­stän­digkeit bewahrt, z. B. in der Musik, der regio­nalen Küche oder nord­eng­li­schen  Dialekt.

Manchester

Mutter­stadt der Indu­s­triali­sie­rung
Manchester spielte eine Schlüs­selrolle während der Zeit der Indu­s­tri­ellen Revo­lu­tion. Die zahlrei­chen Bäche, die in den Pennines nörd­lich und östlich der Stadt entsprangen, waren ideal für die Errich­tung von Baumwoll­spin­ne­reien, die durch Wasserkraft ange­trieben wurden. Die Stadt profi­tierte außerdem von der Nähe zum Hafen in Liver­pool. Nach der Erfindung der Dampf­ma­schine wuchsen die Betriebe und die Stadt rasant. Fried­rich Engels lebte über 20 Jahre in der Stadt, die in zu seinem bekann­testen Buch „Die Lage der arbei­tenden Klasse in England“ und zur Kritik am Manchester-Kapi­talismus inspi­rierte. Heute ist die Stadt vor allem für ihre Fußballclubs und Szene-Treffs mit Pop and Rave bekannt.

Chats­worth House

Prunkvolles Landschloss am Derwent River
Das engli­sche Landschloss etwa fünf Kilometer nord­öst­lich von Bakewell war Sitz der Familie Cavendish, der Dukes of Devon­shire und wird seit dem 16. Jahr­hun­dert unun­ter­bro­chen von ihnen bewohnt. Es liegt in einem ausge­dehnten Park und hat einen schönen Blick auf den Derwent River und die sanften Hügel jenseits des Flusses. Die Räume prunken mit Gemälden, unter anderem von von Rembrandt, van Dyck und Renoir, dazu Deckenfresken, Wandbe­hängen und einer Skulpturen­galerie. Der vier Quad­ratki­lometer große Landschafts­park ist von verschiedenen Epochen engli­scher Garten­ar­chitektur geprägt. Neben dem Barockgarten gibt es einen Irrgarten, einen Kräu­ter­garten und einen Sinnesgarten.

Von Castleton nach Chester

91 km | 2:00 h
C

Chester

Entzückende Altstadt in Nordwales

Die Stadt im nordwali­si­schen Flach­land besitzt eine entzü­ckende Altstadt aus dem 14. Jahr­hun­dert, die noch von den histo­ri­schen Rinngmauern umgeben ist.

Viele gut erhal­tene Fach­werkhäuser und vor allem die Rows, zwei­stö­ckige Ladenpas­sagen aus der Blütezeit der Stadt, machen sie bis heute zu einer der sehens­wer­testen unter den Städten Englands. Englands frühe Geschichte von der Römerzeit über die Wikinger, Skoten und Angel­sachsen ist hier besonders lebendig. Daneben ist Chester auch für den gleich­na­migen Käse bekannt, der im Umland produ­ziert wird.

Zu Gast in einem B&B in Guilden Sutton

2 Nächte | 1x 4er Belegung | Bed & Breakfast

Das B&B liegt in Guilden Sutton, einem ruhigen kleinen Ort am Rande von Chester. Zwei Doppelzimmer und eine Famili­en­suite stehen zur Verfügung, die modern und geschmackvoll einge­richtet sind.

Im großen Garten hinter dem Haus, im gemüt­li­chen Winter­garten und auf der über­dachten Terrasse findet jeder seinen Platz zum Entspannen und Genießen. Das Früh­stück, das eine reichhal­tige Auswahl an frisch zuberei­teten kalten und warmen Speisen aus regio­nalen Produkten beinhaltet, wird zu einer frei gewählten Zeit im Esszimmer oder auf der Terrasse serviert. In die Innen­stadt von Chester fährt man wenige Minuten mit dem Auto oder Bus.

Wales

Steil­küsten, Moore und schroffe Gebirge
Mit gut 20.000 Quad­ratki­lome­tern ist Wales der kleinste Landes­teil Großbri­tan­niens. Im Norden grenzt es an die Irische See, im Westen an den St.-Georgs-Kanal und im Süden an den Bris­tol­kanal. Steil­küsten und weit­auslau­fende Strände ziehen sich weit über 1.200 Kilometer entlang und werden von zahl­losen Seevögeln bevöl­kert. Das Landes­in­nere ist von Wiesen, Mooren und schroffen Gebirgen geprägt. Die höchsten Berge stehen im Norden. Der Yr Wyddfa (1.085 Meter) wird vom Snowdonia-Natio­nal­park geschützt. Haupt­stadt ist Cardiff an der Südküste, eine römi­sche Gründung, die während des wali­si­schen Kohle-Booms zum größten Kohle­hafen der Welt avancierte.

Liver­pool

Fußball, Beatles und ein histo­ri­scher Hafen
Die Hafen- und Indu­s­trie­stadt im Nordwesten von England hat knapp 500.000 Einwohner. Der histo­ri­sche Teil der Hafen­stadt wur­de 2004 zum Welt­kultur­erbe erklärt. Besonders populär sind der Albert Dock und der Pier Head. Bekannt ist die Stadt durch seine Fußballver­eine FC Everton und FC Liver­pool sowie durch ihre pulsierende Musik­szene, aus der in den 1960er Jahren die Beatles hervor­gingen. 2008 war Liver­pool  Euro­päi­sche Kultur­haupt­stadt.

Beeston Castle

Mäch­tige Ruine im Wood­land Park
Es war Ranulf de Blondeville, 4. Earl of Chester (1172–1232) der die Burg erbaute. Doch seine Freude an dem mäch­tigen Bau währte nur kurz, denn 1237 wur­de er von König Heinrich III. beschlag­nahmt. Ab dem Jahr 1643 diente Beeston Castle der New Model Army im Engli­schen Bürger­krieg und wur­de 1646 von Soldaten der könig­li­chen Armee zerstört. Einer der beiden Burgbrunnen ist mit 113 Metern der tiefste seiner Art in England. Die Burg­ruine ist seit 1967 ein Grade I listed building. Das Museum im Anbau doku­men­tiert die Funde rund um die Burg, die bis in die Jung­stein­zeit zurück­rei­chen. Rings umher ersteckt sich der Wood­land Park, durch den schöne Spazier­wege führen.

Enthalten im:
English Heri­tage Over­seas Visitor Pass

Von Chester nach Betws-y-Coed

102 km | 2:00 h
Über das nordwali­si­sche Hoch­land fährt man nach Südwesten. Ruthin, ein Dorf im Tal des Clwyd-River lohnt einen Zwischen­stopp.

Ruthin

Präch­tige Fach­werkhäuser im Schatten der Burg
Die Ortschaft im Süden des Clwyd-Tals besteht aus präch­tigen Fach­werkhäusern aus dem 14. bis 17. Jahr­hun­dert. Die Häuser grup­pieren sich um einen Hügel, auf dem eine mäch­tige Burg thront. Sie wur­de im 13. Jahr­hun­dert aus dem Buntsand­stein der Umge­bung gebaut. Das Bauwerk blieb bis ins 17. Jahr­hun­dert erhalten. Es wur­de in neuerer Zeit teilweise restau­riert und ist heute eines der luxu­riösesten Hotels in Wales, bekannt für mittel­alter­liche Bankette mit Harfenmusik.
D

Snowdonia

Alpine Bergwelt am Meeresrand

Landschaft­li­cher Höhe­punkt von Wales ist der Snowdonia-Natio­nal­park im Nordwesten. Mehrere Berge ragen vom Meer­es­spiegel bis über 900 Meter auf; dazwi­schen liegen male­ri­sche Seen.

Auf den höchsten Gipfel, den Snowdon führen mehrere Wander­wege, die die Schön­heit des Parks erschließen. Wem das zu anstren­gend ist, kann die Bergei­sen­bahn benutzen, die mit etwa 8 km/h von Llanberis bergauf dampft. Auf dem Gipfel wird man mit einem drama­ti­schen Rund­um­blick belohnt, der seines­glei­chen in England sucht.

Zu Gast in einem B&B in Betws-y-Coed

2 Nächte | 1x 4er Belegung | Bed & Breakfast

Das Boutique-B&B liegt am Rande des Ortes Betws-y-Coed im über 2.000 Quad­ratki­lometer großen Snowdonia National Park im Norden von Wales mit Bergen, Tälern, Wäldern und Flüssen. Im Jahr 2006 renoviert, bietet es Gästen den dezenten Luxus und Komfort, der einen Aufent­halt ange­nehm macht und im Gedächtnis bleiben lässt. Drei geräu­mige Zimmer und zwei Suiten sind  individuell in hellen Farben und einem eleganten, unauf­dring­li­chen Stil einge­richtet. Morgens wird im hellen Winter­garten ein abwechs­lungs­rei­ches Früh­stück aus lokalen Produkten serviert, das kaum einen Wunsch offen lässt und für den Tag stärkt. Die Umge­bung lädt zu zahlrei­chen Aktivi­täten wie Klettern, Angeln oder Golf spielen ein und zur Erkundung histo­ri­scher Stätten.



Gwynedd

Reste kelti­scher Kultur im ehema­ligen Bergkö­n­ig­reich
Von der frühen Besied­lung der Region im Nordwesten von Wales zeugen präh­is­to­ri­sche Stein­kreise, wie zum Beispiel auf dem Moel Ty-uchaf, und Hügelgräber. Die Römer eroberten Gwynedd im 2. Jahr­hun­dert und errich­teten bei Caerhun und Caer­narfon Befes­tigungen. Als sie im 5. Jahr­hun­dert nach Christus Britan­nien verließen, wur­de Wales in vier König­reiche aufge­teilt. Eines davon war Gwynedd. Während der norman­ni­schen Erobe­rung ab 1066 konnten die schwer zugäng­li­chen Bergkö­n­ig­reiche ihre Unabhängigkeit bewahren. Bis heute halten sich uralte kelti­sche Tradi­tionen, die vor 2000 Jahren in ganz Mittel- und West­eu­ropa verbreitet waren.

Bodnant Welsh Food Centre

Ein Muss für Gourmets
Das für 6,5 Mio. GBP geschaffene Food Centre auf einem histo­ri­schen Gut stellt die besten Lebens­mittel, die Wales zu bieten hat, aus. Es gibt einen Bauern­laden, eine Teestube, ein Restau­rant, eine Bäckerei und eine Koch­schule, in denen einheimi­sche Produkte vom Anwesen selber oder von den lokalen Bauernhöfen und von anderen Regionen in Wales ange­boten werden. Ein Muss für Gourmets.

Aber Falls

Spuren aus der Bronzezeit am Wasserfall
Die Aber Falls werden vom Afon gebildet, der wenige Kilometer vor seiner Mündung ins Meer über eine Abbruchkante knapp 40 Meter in die Tiefe stürzt. An den Wasser­fällen führt ein Fußweg entlang, an dem man verschiedene Sied­lungs­spuren aus der Bronzezeit entde­cken kann, etwa eine Rundhütte und eine Schmiede, die mit Hinkel­steinen eingegrenzt ist. Besu­cher parken am besten in Bont Newydd und gehen zu Fuß zu den Fällen. Wer ein wenig mehr wandern möchte, kann ein Stück auf dem North Wales Path laufen, der über die Brücke führt.

Auf den Snowdon

Besteigung des höchsten Gipfels von Wales
Mit 1.085 Metern ist der „Schnee-Berg“ die höchste Erhe­bung von Wales. Der Weg führt vom Llanberis-Pass zwischen zwei Seen auf einem alten Minenpfad entlang und dann im Zickzack auf den Berg. Wer nicht wandern möchte, kann die Snowdon Moun­tain Railway benutzen. Die Zahnrad­bahn führt von Llanberis bis unter den Gipfel. In der Berg­sta­tion gibt es ein Restau­rant und ein Souve­nir­laden. (hin und zurück: 5 Stunden, 12,2 Kilometer, auf und ab: 690 Meter)

Beddgelert

Wali­si­sches Bilder­buchdorf und ein Aussichtsgipfel
Das 500-Seelen-Dorf am Zusam­menfluss von Colwan und Glaslyn gehört zu den schönsten im Snowdonia Park. Außerdem ist es Ausgangs­punkt für Touren und Wande­rungen in die Umge­bung. Eine besonders beliebte Wande­rung führt auf den Moel Hebog, von dem aus man eine Rund­um­sicht bis zur Cardigan Bay hat. (hin und zurück: 4 Stunden, 10,4 Kilometer, auf und ab: 710 Meter)

Enthalten im:
National Trust Touring Pass

Von Betws-y-Coed nach Pembroke­shire

226 km | 4:00 h
Von Westwales fährt man über eine Panora­ma­straße an der Bucht von Cardigan entlang nach Süden. Dabei kommt man durch Aberystwyth, von dessen Pier man einen herr­li­chen Blick über die Bucht hat. Über die Cambrian Moun­tains fährt man weiter nach Carmar­then.

Süd-Wales

Mildes Klima, Bade­buchten und Steil­küsten
Die milde Küste von Süd-Wales ist durch schöne Bade­strände, Feri­en­orte und norman­ni­sche Küstenburgen gekennzeichnet. Beein­dru­ckend ist der mittel­alter­liche Ort Pembroke mit seiner gewal­tigen Festung, von der aus man einen phan­tas­ti­schen Blick genießt. Nörd­lich davon liegt der Pembroke­shire Coastal National Park, der einsame Bade­buchten und grandiose Steil­küsten vor der Zersiede­lung schützt. Den Zauber der Land­schaft kann man vor allem auf den stillen Wander­wegen durch den Park auf sich wirken lassen.

Aberystwyth

Aussichtsberg mit Meer­blick
Das wali­si­sche Seebad mit 11.000 Einwoh­nern liegt an der Cardigan Bay. Die Einheimi­schen nennen ihre Stadt oft nur „Aber“. Auf den Gipfel des Consti­tu­tion Hill im Norden liegt ein Park mit Restau­rant, Arkaden sowie einer Camera Obscura. Von dort oben hat man den schönsten Blick über die Stadt und entlang der Küste, der schon den Maler William Turner begeis­terte. Für den Aufstieg wur­de als Teil der Anlage ein meandernder Weg ange­legt. Man kann auch die Aberystwyth Cliff Railway, Stadt­seil­bahn von 1896, nehmen. An der drei Kilometer langen Strand­pro­me­nade gibt es Cafés.

Cilgerran Castle

Male­ri­sche Ruine über dem Teifi-Tal
Die Burg aus dem 12. Jahr­hun­dert ist nur noch als Ruine erhalten. Sie liegt auf einem hohen Felsen zwischen dem Fluss Teifi und dem zufließenden Plysgog. Da der Teifi hier seine Tiden­grenze erreicht, war die Burg ein natür­li­cher Kreuzungs­punkt und Durch­gangsort von Seeschiffen. Die Landzunge ist durch zwei Gräben zur offenen Seite hin geschützt. Hinter den äußeren Vertei­digungs­anlagen umschließt ein weiterer Graben den Burghof, der mit zwei großen Türmen und einem massiven Torhaus befes­tigt war. Eine Zugbrücke verschaffte den Zugang zum drei­ge­schos­sigen Torhaus. Über dem Tor befand sich ein kleiner Raum, even­tuell eine Kapelle. Darüber lag eine Passage mit Schlitzfenstern, die das Torhaus mit den beiden runden Türme im Osten verband. Auf der Mauer gab es einen Wehrgang mit Zinnen und einen zweiten Zugangsweg zu den Türmen.
E

Pembrokeshire

Zwischen Steilküste und Hochmoor

Die südwest­lichste wali­si­sche Graf­schaft ist auf drei Seiten vom Meer umgeben. Die fast 300 Kilometer lange Küste gehört fast voll­ständig zum ­Pem­broke­shire-Coast-Natio­nal­park.

Mit kleinen Buchten, Steilklippen und sandigen Stränden ist sie Brut­platz für zahl­lose Seevögel. 
Pembroke­shire hat eine wellenför­mige Ober­fläche, die nach Norden ansteigt und im Foel Cwmcerwyn eine Höhe von 537 Metern erreicht. Dort dehnen sich Hoch­moore und Heidel­landschaft aus. Der südliche Teil ist verhält­nismäßig flach und wird land­wirt­schaft­lich genutzt.

Zu Gast in einem Country House bei Pembroke

2 Nächte | 1x 4er Belegung | Bed & Breakfast

Das großzügige Landhaus aus der Zeit von King George liegt in einem großen Park zwischen Pembroke und Tenby. Die Neben- und Wirt­schafts­gebäude sowie die Ställe wurden nach und nach zu Gästecha­lets umge­baut, von denen einige auch für Selbst­ver­sorger taugen.

Die Umge­bung ist ein typi­sches südwali­si­sches Bilder­bu­ch­idyll. Wander­wege führen durch Wiesen und Felder. Am Strand, der etwa einen Kilometer entfernt ist, kann man dann zurück­laufen. Die Wirtin hilft beim Planen von Aktivi­täten. Das Früh­stück ist gut und die Atmo­sphäre familiär.

Wales Coast Path bei Stack­pole

Rundwande­rung an der Südküste
1.400 Kilometer führt der Wales Coast Path an der Küste entlang. Niemand geht ihn ganz, aber der dafür kann man Teile­tappen wunderbar in Rundwande­rungen einbauen. Diese leichte Klippen­wande­rung ist ideal für einen Famili­en­ausflug: am Weg liegen der hübsche Hafen in Stack­pole Quay, die Barafundle Bay und der Strand von Broad Haven, sowie die Lili­en­teiche von Bosherston, die am schönsten im Juni sind. (Hin und zurück: 12 Kilometer, 3:00 Stunden, auf und ab: 160 Meter)

Bosherston Lily Ponds

Seero­sen­teiche südlich von Pembroke
Ein dichter Teppich aus Seerosen bedeckt große Teile der Seen von Bosherston. Eine vielfäl­tige Tierwelt hat die geflu­teten Kalk­steintäler mit ihrem klaren Wasser und der üppigen Vege­ta­tion als Lebens­raum für sich erobert. Libellen schwirren durch das Schilf am Ufer, Otter paddeln flink durch das Gewässer und hin und wieder erblickt man einen Fischreiher bei der Jagd. Für Besu­cher führt ein Rundweg um die Teiche herum. Über schmale Stege und schat­tige Waldpfade lässt sich das unter Natur­schutz stehende Gebiet bei einer kleinen Wande­rung prima auf eigene Faust erkunden. 

Tenby

Mittel­alter­li­cher Marktfle­cken mit Bade­stränden
Das Städt­chen mit dem wali­si­schen Namen Dinbych-y-pysgod ist ein hübscher Marktfle­cken und ein beliebter Badeort. Nachdem bereits die Wikinger im frühen Mittel­alter eine Sied­lung ange­legt hatten, wur­de im 12. Jahr­hun­dert die Burg auf dem Castle Hill errichtet. Die Stadt­mauern von Tenby stammen auch aus dieser Zeit. Im vikto­ria­ni­schen Zeit­alter wur­de Tenby als Badeort entdeckt. Die Sand­strände, Buchten und Klippen der Umge­bung sowie die male­ri­sche Altstadt mit engen Gassen ziehen auch heute viele Besu­cher an, so dass man in der Haupt­saison am besten schon vormit­tags kommt. Wer wandern will, kann ein Stück auf dem Pembroke­shire Coast Path gehen.

Von Pembroke­shire nach Bath

238 km | 3:30 h
Nördlich vom Bristol Channel fährt man nach Osten. Bei Swansea lohnt sich ein Abste­cher zur Gower Halb­insel, einem beein­dru­ckenden Krei­de­massiv, das als „area of outstanding natural beauty“ nur Fußgängern zugänglich ist.

Wessex

Histo­ri­sches König­reich in Süden­g­land
Im Gegen­satz zu Sussex exis­tiert Wessex (von: West-Sachsen) heute nicht mehr als Graf­schaft. Dafür war es vom 6. bis zum 10. Jahr­hun­dert eines der sechs König­reiche, aus denen England hervor­gegangen ist. Es umfasste den Süden und Südwesten von Devon bis Cornwall. Eine wich­tige Sied­lung war Winchester, das unter Alfred dem Großen 871 zur Haupt­stadt wur­de. Seit über 900 Jahren gibt es keinen Earl of Wessex mehr. Dennoch gibt es im südlich-zentralen England Bestre­bungen, eine regio­nale, kulturelle und poli­ti­sche Iden­tität in Wessex zu formen.

Gower-Halb­insel

Sand­strände und Felsenbuchten
Die Halb­insel mit dem wali­si­schen Namen Penrhyn Gŵyr trägt den Titel „Area of Outstanding Natural Beauty“. Das liegt vor allem an ihrer über hundert Kilometer langen, großar­tigen Küste. Die Three Cliffs Bay im Süden ist bei Wanderern, Surfern und Fotografen glei­cher­maßen beliebt. Dort gibt es schmale Felsenbuchten, die mit schönen Sand­stränden abwech­seln.

Wye Valley Walk

Durch eine Schlucht zur Druiden­grotte
Ein schönes Teil­stück des Wye Valley Walk führt von Tintern auf schmalen, teils steilen Pfaden durch das schlucht­ar­tige Wye-Tal. Schönster Punkt der Wande­rung ist eine Grotte im Pierce­field Estate, die auch als Druiden­tempel bezeichnet wird.  Auf den 365 steps steigt man dann zum Park­platz Lowe Wyndcliff an der A466 hinab. Der Wanderweg führt weiter durch das Wye-Tal bis nach Chepstow.

Carreg Cennen Castle

Mäch­tige Festung über dem River Cennen
Die Burg­ruine in Carmar­t­hen­shire liegt südöst­lich von Lland­eilo auf einer steilen Bergkuppe über dem Fluss Cennen. Die beein­dru­ckende und mäch­tige Festung war Mittel­punkt des Commote Iscennen, hatte aber wegen ihrer abge­legenen Lage keine größere histo­ri­sche Bedeu­tung. Der Legende nach gehörte das Castle während der Zeit König Artus dem mythi­schen König Urien. Tatsäch­lich entstand eine erste Burg auf dem Bergkegel erst gegen Ende des 12. Jahrhunderts unter Lord Rhys, dem Herr­scher des südwali­si­schen Fürs­ten­tums Deheubarth. Im Südosten des Burghofes führt eine Pforte durch einen Tunnel in eine natür­liche, feuchte Kalk­steinhöhle. Die Ruine selbst wird von Cadw betreut und ist zu besich­tigen. Ein kurzer Rundweg führt um den Burgfelsen. (hin und zurück: 2,8 Kilometer, 50 Minuten, auf und ab: 70 Meter)
F

Bath

Mondänes Bad mit heißen Quellen

Das einzige Mine­r­albad mit heißen Quellen in England ist zugleich eine der schönsten Städte des Landes. Bereits die Römer nutzten die Quellen als Bade­zen­trum, wovon einige Tempel­ruinen zeugen.

Erst im 18. Jahr­hun­dert kam der Ort zu neuer Blüte. Seit 1738 wurden elegante Häuser gebaut, von denen heute über 500 unter Denkmal­schutz stehen. 1998 hat die UNESCO die ganze Stadt in die Liste des Welt­kultur­erbe aufge­nommen.

Zu Gast in einer viktorianischen Villa in Bath

2 Nächte | 1x Doppelzimmer, 2x Zustellbett | Bed & Breakfast

Die Villa liegt in einer ruhigen Gegend von Bath, wenige Gehmi­nuten von der Innen­stadt entfernt und mit Blick auf den Henri­etta Park. In zwei umge­bauten vikto­ria­ni­schen Häuser befindet sich heute ein Boutique-Hotel, in dem Gastfreundschaft, die schon beim Empfang mit Tee und Kuchen zu spüren ist, und Liebe zum Detail großge­schrieben werden. Jeder der Räume ist in einem eigenwillig und elegant einge­richtet und mit sorgsam ausge­wählten Accessoires deko­riert. Die rund 20 Gäste­zimmer sind mit hoch­wer­tigen Stoffen stil­voll ausge­stattet. Morgens wird ein nach Gäst­ewunsch zuberei­tetes Früh­stück mit frisch geba­ckenem Brot, frisch gepresstem Saft, Smoot­hies sowie Eiern und haus­gemachte Marme­laden serviert; im gepflegten Garten kann man entspannen und den Nach­mit­tag­stee genießen. 



Bristol

Pest und Sklavenhandel in bedeu­tender Hafen­stadt
Die mit 450.000 Einwoh­nern sechstgrößte Stadt Englands liegt an der Mündung des River Avon in den Bristol Channel. Im Mittel­alter war sie nach York und London die drittgrößte Stadt des Landes, versank dann aber wegen einer langen Pestepidemie in Agonie. Die Wende brachten die engli­schen Kolo­nien in Amerika und der Sklavenhandel. Man schätzt, dass über eine Million Sklaven über Bristol nach Amerika verschleppt wurden. Ab 1760 geriet die Hafen­stadt ins Hinter­treffen gegenüber Liver­pool. Im Zweiten Welt­krieg wur­de die histo­ri­sche Altstadt von deut­schen Bombern voll­ständig zerstört. Auf den Trümmern wur­de ein Park ange­legt, in dem bis heute zwei ausgebombte Kirchen als Mahnmal stehen.

Glas­tonbury

Kelti­sche Mythen um König Arthur
Sagen­umwoben ist der kleine Ort in Somerset seit altersher. Auf dem Hügel von Glas­tonbury soll das Grab von Joseph von Arimatia liegen, der den Leichnam Jesu vom Kreuz genommen und begr­aben hat. Der Legende nach hat er auf seinem Weg zu den Kelten hier Halt gemacht und seinen Wander­stab in die Erde gestoßen. Daraufhin sei ein Dornbusch gewachsen, der noch heute grünt und zu Weih­nachten blüht. An dieser Stelle habe Joseph dann den Heiligen Gral vergr­aben, also den Kelch, aus dem Jesus und seine Jünger gemeinsam getrunken haben. Später sei hier die älteste Kirche der briti­schen Inseln gebaut worden. Noch heute stehen dort die Ruinen eines Kloster aus dem 6. Jahr­hun­dert, in der auch das Grab von König Arthur liegen soll. Heute zieht der mythi­sche Ort viele Esote­riker an.

Cots­wolds

Schafweiden und idylli­sche Städt­chen im Herzen Englands
Buchenwälder über­ziehen sanfte Hügel, ungezählte Schafe weiden auf saftigen Wiesen, dazwi­schen liegen male­ri­sche Dörfer und geschicht­s­träch­tige Klein­städte: Zu Recht werden die Cots­wolds als Area of Outstanding Natural Beauty bezeichnet. Im Norden begrenzt der River Avon die Cots­wold Hills, im Osten reichen sie bis Oxford. Schafe haben die Gegend reich gemacht. So nennt man die Kirchen der Region auch Wool Churches, weil sie mit dem Geld gebaut wurden, das im Wollhandel verdient wur­de. Die Gegend ist wohlha­bend geblieben, da viele vermögende Londoner hier einen zweiten Wohn­sitz haben oder sich zur Ruhe setzen. Sehens­werte Orte sind Broadway, Burford, Chedworth, Chipping Norton, Moreton-in-Marsh, Pains­wick und Stow-on-the-Wold.

Von Bath

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Von Bath nach London

162 km | 2:30 h

Man fährt durch südeng­li­sche Hügel­landschaft. 25 Meilen west­lich von London lohnt ein Besuch von Windsor Castle auf einem Krei­defelsen über der Themse, das den Royals seit über 900 Jahren als Sommer­residenz dient.

Bei Swindon bietet sich ein Abzeig nach Avebury zu den Circles an, einer gigan­ti­schen neustein­zeit­li­chen Kult­anlage, von der noch einige gewal­tige Hinkel­steine und Wälle übrig geblieben sind.

West­onbirt Arboretum

Bäume und Pflanzen aus aller Welt
Angehö­rige der engli­schen Ober­schicht haben während der Kolo­ni­alzeit Pflanzen und Bäume aus aller Welt gesammelt und in besonderen Parks in England ange­pflanzt. Eines dieser Ensembles ist das West­onbirt Arboretum, wo auf einer Fläche von 240 Hektar über 2.500 Pflanzen­arten aus aller Welt wachsen. Nach über hundert Jahren Wachstum gehört der Park heute zu den inter­essan­testen sondern auch zu den schönsten seiner Art. Für jede Jahres­zeit gibt es einen besonderen Pfad und verschiedene Aktivi­täten. Die Firma Stihl hat einen Baumwipfel­pfad einge­richtet.

Malmesbury

Alter­tüm­liche Stadt am Fluss Avon
Malmesbury ist eine alter­tüm­liche Stadt am Fluss Avon mit schönen Giebelhäusern und zugleich das älteste Borough Englands und für seine aus dem 12. Jh. stam­mende Abtei Malmesbury Abbey bekannt. Das Kloster selbst ist aber älter, denn König Æthelstan gilt als ihr Patron. Ein großer Teil der Abtei ist noch erhalten, obwohl Feuer und Heinrich VIII. einige Teile zerstört haben.

Avebury

Präh­is­to­ri­scher Stein­kreis und spirituelles Zentrum
Den besten Eindruck von der gewal­tigen Anlage bekommt man natür­lich aus der Luft. Erst dann wird sichtbar, wie der kleine Ort Avebury von einem Stein­kreis, der über 400 Meter im Durch­messer misst, umschlossen wird. Aus der Luft erkennt man auch die beiden von stehenden Steinen gesäumten Alleen, die zum Stein­kreis hinführen. Doch auch wer mit dem Auto von der A4 kommend über die A4.361 durch Avebury hindurch fährt, kann die riesigen Steine, die zu beiden Seiten der Straße empor ragen, nicht über­sehen. Avebury ist der größte Stein­kreis der Welt und eines der spirituellen Zentren des mysti­schen Englands.

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Station: London-Heathrow Flughafen (Shuttle Service)

London

27 km | 37 Minuten
G

London

Multikulturelle Metropole

Die Haupt­stadt Großbri­tan­niens und des Commonwealth gehört zu den leben­digsten und aufregendsten Metro­polen der Erde.

Seit ihrer Gründung durch die Römer ist die Stadt an den Ufern der Themse dank der zahl­losen Einwanderer aus aller Herren Ländern multikulturell. Über 100 Theater, ungezählte Restau­rants, in denen die Küche der gesamten Welt repräsen­tiert wird, eine nicht mehr zu über­se­hende Musik­szene von der Royal Albert Hall bis zur schrillen Musikkn­eipe in Soho machen die Stadt zu einem Mekka für Musik­liebhaber. Alljähr­li­cher Höhe­punkt sind die Proms, die Prome­naden­konzerte zwischen Juli und September. Zahlreiche Museen und Gale­rien vom British Museum bis Madame Tussaud's Wachsfigurenkabinett machen die Stadt zur neben New York wich­tigsten Kunst­me­tro­pole. Einen brauchbaren Leitfaden durch das Dickicht der Kulturver­an­stal­tungen bieten die Zeitschriften „City Limits“ und „Time Out“.

Zu Gast in einem B&B nahe der Victoria Station

2 Nächte | 1x 4er Belegung | Bed & Breakfast

Das seit 1851 beste­hende Hotel in einem alten Stadt­haus in London lässt sich in keine Schub­lade stecken: Es ist elegant, aber auch skurril; modern, aber auch verspielt – in jedem Fall findet man hier geho­benen Komfort in Kombi­na­tion mit stil­si­cherer Einrich­tung, ganz gleich, für welches der Zimmer man sich entscheidet. Zum einen gibt es tra­di­tionell und elegant – mit alten Möbeln und stim­migen Tapeten, Gemälden und Stoffen – ausge­stat­tete Zimmer, die Gemüt­lichkeit und Wärme ausstrahlen.

In Kontrast dazu stehen die – nicht weniger komfor­ta­blen – Wizard Chambers: Hier haben die Besitzer, beken­nende Harry Potter-Fans, ihrer Fantasie freien Lauf gelassen. Neben Bunt­glasfenstern, Spitzbögen und Vorhängen aus schwerem Samt, gibt es auch Holz­öfen mit Hexen­kes­seln, Gemälde und andere magi­sche Details, die einem das Gefühl geben, in einem Schlaf­saal in Hogwarts gelandet zu sein.

Morgens wird ein full tradi­tional English Breakfast serviert. Aufgrund der Lage nahe der Victoria Station, sind alle Ziele in und um London gut zu errei­chen.

Sussex

Seebäder und urige Wälder
Der Name der ehema­ligen Graf­schaft bedeutet „Südsachsen“ und weist darauf hin, dass Sussex ab dem 5. Jahr­hun­dert ein angel­säch­si­sches Klein­kö­n­ig­reich war. Im Osten grenzt es an Kent, im Norden an Surrey und im Westen an Wessex. Die Land­schaft ist größ­ten­teils flach, mit den Hügel­ketten der South Downs und des Weald als höchste Erhe­bungen. Die Flüsse sind kurz und wenig bedeu­tend. Die Küste ist der bedeu­tende Wirt­schafts­faktor. Neben Brighton sind noch Bognor Regis und Eastbourne bedeu­tende Seebäder. Im Landes­in­neren herr­schen vor allem Obstbau und Rinderzucht vor. Der South Downs Footpath erschließt einige besonders schöne Winkel.

Borough Market

Londons ältester Lebens­mittel-Markt
Zwischen der Borough High Street und der Bedale Street wird Londons ältester Lebens­mittel-Markt abge­halten. Den Borough Market umgibt eine urige Atmo­sphäre. Die Stände bieten Käse, Obst, Marme­laden, Fleisch und Chutneys aus Großbri­tan­nien an, aber auch Köst­lichkeiten aus Spanien und Frank­reich gehören zum Angebot. Zu vernünf­tigen Preisen kann man hier einkaufen und vor Ort probieren. 
Markt­zeiten sind donners­tags von 11:00 – 17:00 Uhr, frei­tags von 12:00 – 18:00 Uhr und sams­tags von 9:00 – 16:00 Uhr.

Hampton Court

Burg­ar­tiges Herren­haus mit Irrgarten
Das burg­ar­tige Herren­haus aus dem Spät­mit­tel­alter wird von einem 400 Hektar großen Park umgeben, der für seine Landschafts­ar­chitektur mehrere Preise gewonnen hat. Eine vikto­ria­ni­sche Garten­mauer umgibt neu ange­legte Blumen­gärten, die von Kanälen und versch­lun­genen Wegen durch­zogen sind. Es gibt einen Irrgarten aus tausend Eiben mit einem goti­schen Turm in der Mitte, von dessen Spitze man einen Rund­um­blick über die Gärten und das Schloss hat. Führungen werden ange­boten.

London

London

27 km | 37 Minuten
16 Tage
ab 1.769,00 €
pro Person bei zwei Personen im Doppelzimmer
Leistungen
  • Übernachtung im Doppelzimmer
  • Mahlzeiten (wie oben aufgeführt)
  • Mietwagen (wie oben aufgeführt)

An- und Abreise: Flüge zum Selberbuchen finden Sie im Internet. Falls Sie mit der Bahn anreisen möchten, buchen wir gern das Ticket für Sie.
Diese Reise kann jederzeit beginnen.
Empfohlene Reisezeit: Mai–September

Die Preise können je nach Saison variieren.
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Leslie Jalowiecki

Tel.: +49 (0)2268 92298-67

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